Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien - 08.11.2008
Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 08.11.2008. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY% und Bolivien gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!
Reisebericht | Tour vom 08.11. - 26.11.2008
Reiseleiter dieser Tour: Alejandro
"Genial!!!! Eine super Reise habe ich mit euch gehabt. Glücklicherweise hatten wir immer Glück mit dem Wetter. Und jedes Mal, wenn wir eine FANTA bestellen, können wir uns an diese Reise erinnern. Wir haben viel von Peru und Bolivien gelernt, über die Landschaften, die Kulturen und auch über das Essen. In jeder Stadt haben wir viele Erfahrungen gemacht. Adrenalin mit den Buggies oder mit den Flug von Nasca sind nur einige von diesen kleinen Dingen, die in unserem Herz bleiben oder zwei Pisco Sours im Hotel Presidente in Bolivien oder das Gefängnis. Danke für alles!!!! Adios, Alejandro"
"Genial!!!! Eine super Reise habe ich mit euch gehabt. Glücklicherweise hatten wir immer Glück mit dem Wetter. Und jedes Mal, wenn wir eine FANTA bestellen, können wir uns an diese Reise erinnern. Wir haben viel von Peru und Bolivien gelernt, über die Landschaften, die Kulturen und auch über das Essen. In jeder Stadt haben wir viele Erfahrungen gemacht. Adrenalin mit den Buggies oder mit den Flug von Nasca sind nur einige von diesen kleinen Dingen, die in unserem Herz bleiben oder zwei Pisco Sours im Hotel Presidente in Bolivien oder das Gefängnis. Danke für alles!!!! Adios, Alejandro"
Angekommen aus der Schweiz, aus dem Norden und der Mitte Deutschlands trafen wir uns am Flughafen in Lima.
Der Umgang mit dem Geldautomaten muss noch gelernt werden, denn "anders" als in Deutschland, muss man das Geld auch entnehmen, wenn es bereit liegt :-))
Eine lange Reise liegt hinter uns allen und es ist spät. Daher gehen alle auf ihre Zimmer anstatt das Nachtleben von Lima zu erkunden.
Der Tag fängt um acht Uhr an, einige sind noch müde, da sie dem Drucker bei der Arbeit zugehört haben. Nach dem Frühstück gehen wir mit Carlos auf einen Spaziergang durch die Altstadt von Lima. Wir sehen den Rimac Fluss ohne Wasser, einen Zentralbahnhof nur für Güterzüge, den Plaza de Armas ohne Armee, aber viele schöne alte Gebäude und erleben wie die Stadt am Sonntag erwacht. Im Museo de Banco de la Nacion haben wir Einblick in die älteste Bibliothek Perus. Die Bücher sind allerdings nur noch zum Anschauen.
Und dann wieder das Erlebnis mit dem Geldautomaten, an dem heute alle ohne Probleme an ihre Knete kommen. Ein weiteres Highlight ist die mobile Wechselstube, wo ein Peruaner mit einem Bündel Geld durch die Innenstadt geht und Euros wie auch Dollar in Soles tauscht.
Anschließend steigen wir in den Bus und fahren über Miraflores nach Barranco zum Mittagessen, bevor wir uns auf die Panamericana gen Süden begeben. Entlang der Pazifikküste, mitten durch die Wüste geht es nach Pisco. Unglaublich wie viel Sand es direkt am Mehr geben kann. Angekommen in Pisco, sind wir in einem sehr netten und sauberen Hotel untergebracht. Spruch des Tages:
Wo geht es denn hier zur Panamericana Sur???
Und dann wieder das Erlebnis mit dem Geldautomaten, an dem heute alle ohne Probleme an ihre Knete kommen. Ein weiteres Highlight ist die mobile Wechselstube, wo ein Peruaner mit einem Bündel Geld durch die Innenstadt geht und Euros wie auch Dollar in Soles tauscht.
Anschließend steigen wir in den Bus und fahren über Miraflores nach Barranco zum Mittagessen, bevor wir uns auf die Panamericana gen Süden begeben. Entlang der Pazifikküste, mitten durch die Wüste geht es nach Pisco. Unglaublich wie viel Sand es direkt am Mehr geben kann. Angekommen in Pisco, sind wir in einem sehr netten und sauberen Hotel untergebracht. Spruch des Tages:
Wo geht es denn hier zur Panamericana Sur???
Von Pisco aus starten wir am frühen Morgen zum Puerto San Martin und fahren mit dem Boot bei strahlendem Sonnenschein und spiegelglatter See zu den Ballestas Inseln. Bei der Rundfahrt durch die Inselformationen haben wir Seelöwen, Humboldtpinguine, Delphine, Pelikane, Komorane und Guanotölpel bewundert. Weiter ging’s zum Informationszentrum des Nationalparks Paracas. Hier haben wir viel interessantes von unserem lokalen Guide gehört und durften dann zur Entspannung noch ein schönes Stück am Strand spazieren gehen.
Auf ging’s danach nach Ica zur Piscobrennerei. Nachdem Alejandro die Unstimmigkeiten bzgl. der Kostenfrage mit dem Besitzer geregelt hatte, durften wir sie auch besichtigen und anschließend auch verschiedene Varianten Kosten (und das auf fast nüchternen Magen). Zum Glück gab`s dann auch was zum Essen. Gestärkt ging’s zur Oase Huacachina die Mitten in einem Meer von Dünen liegt.
Einige von uns haben das Abenteuer einer Buggy-Fahrt gewagt und sich auch noch mit dem Sandboard die Dünen hinunter gestürzt. Das muss man erlebt haben. Ein unvergessliches Erlebnis. Zur Einstimmung auf dem morgigen Tag haben wir, nach dem Abendessen, noch das Planetarium in Nazca besucht. Spruch des Tages:
Wer kreischt denn hier so laut.
Auf ging’s danach nach Ica zur Piscobrennerei. Nachdem Alejandro die Unstimmigkeiten bzgl. der Kostenfrage mit dem Besitzer geregelt hatte, durften wir sie auch besichtigen und anschließend auch verschiedene Varianten Kosten (und das auf fast nüchternen Magen). Zum Glück gab`s dann auch was zum Essen. Gestärkt ging’s zur Oase Huacachina die Mitten in einem Meer von Dünen liegt.
Einige von uns haben das Abenteuer einer Buggy-Fahrt gewagt und sich auch noch mit dem Sandboard die Dünen hinunter gestürzt. Das muss man erlebt haben. Ein unvergessliches Erlebnis. Zur Einstimmung auf dem morgigen Tag haben wir, nach dem Abendessen, noch das Planetarium in Nazca besucht. Spruch des Tages:
Wer kreischt denn hier so laut.
Dank dem unermüdlichen Einsatz von Alejandro konnten die Meedscher (Bianca und Britta) auch noch einen Flug über die Nazca-Linien ergattern und waren wie alle Anderen gegeistert von den Scharrbildern die sich über eine Fläche von 450 qkm erstrecken. Bei bestem Wetter wieder ein unvergessliches Erlebnis.
Nach dem Besuch des Chauchilla-Friedhofs ging es auf die Panamericana nach Arequipa. Endlos die Strasse, rechts das Meer, links die Sandberge und dann nur noch Strasse und Berge. Doch nach zahlreichen Stunden haben wir es geschafft. Das Lichtermeer von Arequipa liegt zu unseren Füssen und die Posada El Castillo überrascht uns mit ihrem Komfort. Spruch des Tages:
"Wann sind wir endlich da?"
Nach dem Besuch des Chauchilla-Friedhofs ging es auf die Panamericana nach Arequipa. Endlos die Strasse, rechts das Meer, links die Sandberge und dann nur noch Strasse und Berge. Doch nach zahlreichen Stunden haben wir es geschafft. Das Lichtermeer von Arequipa liegt zu unseren Füssen und die Posada El Castillo überrascht uns mit ihrem Komfort. Spruch des Tages:
"Wann sind wir endlich da?"
Der Tag startet gut, endlich mal ausschlafen. Alejandro holt uns ab und wir lesen unsere lokale Führerin am Kloster Santa Catalina auf. Unsere 1 1/2 stündige Führung hat uns in die tiefsten Geheimnisse des Klosterlebens eingeführt. Mit 100000 USD Mitgift wären wir fein raus und hätten ein sorgloses Leben ohne Stress und Mühe.
Trotz alledem sind wir froh, dass wir uns in der heutigen Zeit frei bewegen dürfen und wandern weiter durch Arequipa. Von der wunderschönen Plaza de Armas, über den aufregenden Markt San Camilo bis hin zu dem viventura-Büro jagt ein Highlight das Andere.
Am Nachmittag haben wir endlich mal Ruhe um unseren Freizeit-Stress zu genießen. Wir müssen Wollmützen, Sonnenbrillen, Sonnenhüte und Telefonkarten besorgen. Dann endlich der wohlverdiente Kaffee auf der Terrasse über dem Plaza de Armas. Nach dieser Stärkung haben wir erneut versucht die Kathedrale zu besichtigen, leider vergebens.
Entmutigt erklimmen wir die höchste Terrasse des Platzes und genießen bei Pisco Sour den Sonnenuntergang und den Mondschein über dem Misti. Zum Abendessen treffen wir uns dann um 19:00 Uhr, na ja, sagen wir mal 19:15, mit Alejandro und steuern das Zig Zag an. Wir genießen Alpaka, Rind und Strauss vom heißen Stein und lassen einen schönen Tag ohne Busfahrten (!) ausklingen. Spruch des Tages:
In Vino veritas.
Trotz alledem sind wir froh, dass wir uns in der heutigen Zeit frei bewegen dürfen und wandern weiter durch Arequipa. Von der wunderschönen Plaza de Armas, über den aufregenden Markt San Camilo bis hin zu dem viventura-Büro jagt ein Highlight das Andere.
Am Nachmittag haben wir endlich mal Ruhe um unseren Freizeit-Stress zu genießen. Wir müssen Wollmützen, Sonnenbrillen, Sonnenhüte und Telefonkarten besorgen. Dann endlich der wohlverdiente Kaffee auf der Terrasse über dem Plaza de Armas. Nach dieser Stärkung haben wir erneut versucht die Kathedrale zu besichtigen, leider vergebens.
Entmutigt erklimmen wir die höchste Terrasse des Platzes und genießen bei Pisco Sour den Sonnenuntergang und den Mondschein über dem Misti. Zum Abendessen treffen wir uns dann um 19:00 Uhr, na ja, sagen wir mal 19:15, mit Alejandro und steuern das Zig Zag an. Wir genießen Alpaka, Rind und Strauss vom heißen Stein und lassen einen schönen Tag ohne Busfahrten (!) ausklingen. Spruch des Tages:
In Vino veritas.
Nach dem Frühstück mit Coca-Tee und dem obligatorischen Rührei haben wir Arequipa hinter uns gelassen. Nach längerer Fahrt durch die Wüste wurde bei einem Stop Coca-Blätter und Coca-Bonbons gekauft. Wieder im Bus wurde fleißig auf den Blättern herumgekaut - übereinstimmende Meinung der Gruppe: widerlich!
Auf fast 5000 Metern hatten wir den "Höhepunkt" unserer Reise erreicht. Nach einem Foto-Stopp ging es weiter in Richtung Chivay. Vier Mutige aus unseren Reihen wagten sich in die heißen Quellen des Thermalbades Calera. Kurz vor unserem Ziel machten wir noch eine Wanderung entlang des Wasserkanals über dem Colca-Canyon.
Abends eingekehrt im Hotel Posada Del Conde genossen wir neben dem Essen auch noch eine Unterhaltung der besonderen Art mit Eduardo :) Spruch des Tages:
Eduardo:"Ich möchte Sie verwohnen."
Auf fast 5000 Metern hatten wir den "Höhepunkt" unserer Reise erreicht. Nach einem Foto-Stopp ging es weiter in Richtung Chivay. Vier Mutige aus unseren Reihen wagten sich in die heißen Quellen des Thermalbades Calera. Kurz vor unserem Ziel machten wir noch eine Wanderung entlang des Wasserkanals über dem Colca-Canyon.
Abends eingekehrt im Hotel Posada Del Conde genossen wir neben dem Essen auch noch eine Unterhaltung der besonderen Art mit Eduardo :) Spruch des Tages:
Eduardo:"Ich möchte Sie verwohnen."
Geweckt wurden wir heute durch diverse Tiergeräusche um ca. 4 Uhr. Nach dem Frühstück um 7 Uhr machten wir uns auf den Weg, um einen Blick (und möglichst auch ein Foto) vom legendären Kondor zu erhaschen. Glücklicherweise hatten dann auch drei Kondore ein Nachsehen mit der wartenden Touristenschar, so dass uns sogar ein Schnappschuss gelang.
Entlang des Colca-Tals ging es mit einigen Foto-Stopps und Besichtigungen der Dörfer Maca, Yanque zurück nach Chivay. Eingedeckt mit Snacks und Wasser fuhren wir gegen Mittag weiter Richtung Puno. Auf dem mühsamen Weg dorthin machten wir einige weitere Foto-Stopps, bei denen wir u.a. Flamingos zu sehen (und zu fotografieren) bekamen.
Kurz vor Puno durften wir die ersten Regentropfen auf unserer Reise sehen und der Titicaca-See empfing uns auch in tristem Grau. In Puno angekommen machten wir noch einen kleinen Rundgang in der Stadt - ohne Regen!
Entlang des Colca-Tals ging es mit einigen Foto-Stopps und Besichtigungen der Dörfer Maca, Yanque zurück nach Chivay. Eingedeckt mit Snacks und Wasser fuhren wir gegen Mittag weiter Richtung Puno. Auf dem mühsamen Weg dorthin machten wir einige weitere Foto-Stopps, bei denen wir u.a. Flamingos zu sehen (und zu fotografieren) bekamen.
Kurz vor Puno durften wir die ersten Regentropfen auf unserer Reise sehen und der Titicaca-See empfing uns auch in tristem Grau. In Puno angekommen machten wir noch einen kleinen Rundgang in der Stadt - ohne Regen!
Heute geht unsere Reise nach Bolivien. Von Puno brechen wir auf zur Grenze Desaguadero. Dort erwartet uns bereits unser bolivianischer Guide Rafael. Unser erster Stopp ist ein Restaurant in der Nähe der Tiahuanaco-Ruinen. Nach dem Mittagessen besuchten wir die Ruinen, die Weltkulturerbe sind, und die Museen, die ausführlich über die Tiahuanaco-Kultur berichten.
Mit unserem Bus fahren wir weiter bis El Alto. Das ist eine arme Vorstadt von La Paz auf 4100 m Höhe. Weiter geht es in den Kessel von La Paz. Es herrscht ein unglaublicher Verkehr. Abends gehen wir gemeinsam zum Essen.
Mit unserem Bus fahren wir weiter bis El Alto. Das ist eine arme Vorstadt von La Paz auf 4100 m Höhe. Weiter geht es in den Kessel von La Paz. Es herrscht ein unglaublicher Verkehr. Abends gehen wir gemeinsam zum Essen.
Heute können wir ein wenig ausschlafen. Um 9 Uhr kommt Rafael ins Hotel und holt uns zur Stadtführung durch La Paz ab. Erst einmal besuchen wir einen Aussichtspunkt. Von hier haben wir einen tollen Ausblick über die ganze Stadt. Dann fuhren wir zum Plaza Murillo ins Zentrum der Stadt. Hier sahen wir den Regierungspalast und die Kathedrale. Anschließend ging es in den Süden von La Paz, wo wir das Mondtal besuchten. Seltsame Steinformationen und Erosionen lassen die Landschaft wie auf dem Mond erscheinen.
Der letzte Stopp unserer City Tour war der Hexenmarkt. Hier sehen wir viele verschiedene Glücksbringer, die z.B. von Schamanen benutzt werden. Glücksbringer für Geld, Liebe, Arbeit etc.
Anschließend gehen wir gemeinsam Mittagessen und genießen am Nachmittag unsere freie Zeit.
Der letzte Stopp unserer City Tour war der Hexenmarkt. Hier sehen wir viele verschiedene Glücksbringer, die z.B. von Schamanen benutzt werden. Glücksbringer für Geld, Liebe, Arbeit etc.
Anschließend gehen wir gemeinsam Mittagessen und genießen am Nachmittag unsere freie Zeit.
Heute haben wir einen komplett freien Tag. Wir gehen shoppen, besuchen Museen, etc. David und Herbert stürzen sich heute ins Abenteuer und machen eine Mountainbike Tour auf der gefährlichsten Straße der Welt.
Abends gehen wir gemeinsam Abendessen in einem Restaurant mit Klaviermusik im Süden von La Paz.
Abends gehen wir gemeinsam Abendessen in einem Restaurant mit Klaviermusik im Süden von La Paz.
Wir starten früh, da wir einen weiten Weg vor uns haben. Unser erster Stopp ist schon in El Alto, direkt vor den Toren von La Paz. Wir besuchen ein viSozial Projekt, bei dem Jungs von der Strasse geholfen wird, ihr Leben in geregelte Bahnen zu bringen.
Anschließend geht unsere Reise weiter Richtung bolivianischer Grenze, diesmal über den Wallfahrtsort Copacabana am schönen Titicaca See. Auf unserem Weg zum zentralen Platz in Copacabana, kommen uns viele blumengeschmückte Autos entgegen. Diese Autos (und auch LKW) haben sich vor der Kathedrale segnen lassen - bei dem Verkehr in den Großstädten ist das wohl auch notwendig... Weiter geht es, über die Grenze - wir fragen uns ob viele Stempel ein Land wirklich sicher machen - nach Puno. Dort steigen wir auf ein Schiff, welches uns nach Capachica, eine Halbinsel im Titicacasee, bringt. Der See ist recht unruhig, und den Landratten behagt die Fahrt so gar nicht.
Angekommen auf Capachica, erwarten uns unsere Gastfamilien schon im "Hafen" und jeder bekommt eine Blumenkette umgehängt. Wäre es etwas wärmer, könnte man meinen, wir sind auf Hawaii. Als nächstes trinken wir einen Begrüßungstee und beziehen dann unsere Zimmer bei den verschiedenen Familien. Die Zimmer sind schlicht, aber nett eingerichtet. Um 19 Uhr treffen wir uns zum Abendessen im Gemeinschaftsraum. Der Hausherr serviert die leckeren Speisen, die die Hausherrin gekocht hat. Bald gehen alle todmüde in ihre Betten, und lassen sich von 3-4 Wolldecken, die schwer wie Blei sind, in den Schlaf "drücken". Spruch des Tages:
Hoffentlich regnet es nicht, und wie sind wohl die Toiletten ???
Anschließend geht unsere Reise weiter Richtung bolivianischer Grenze, diesmal über den Wallfahrtsort Copacabana am schönen Titicaca See. Auf unserem Weg zum zentralen Platz in Copacabana, kommen uns viele blumengeschmückte Autos entgegen. Diese Autos (und auch LKW) haben sich vor der Kathedrale segnen lassen - bei dem Verkehr in den Großstädten ist das wohl auch notwendig... Weiter geht es, über die Grenze - wir fragen uns ob viele Stempel ein Land wirklich sicher machen - nach Puno. Dort steigen wir auf ein Schiff, welches uns nach Capachica, eine Halbinsel im Titicacasee, bringt. Der See ist recht unruhig, und den Landratten behagt die Fahrt so gar nicht.
Angekommen auf Capachica, erwarten uns unsere Gastfamilien schon im "Hafen" und jeder bekommt eine Blumenkette umgehängt. Wäre es etwas wärmer, könnte man meinen, wir sind auf Hawaii. Als nächstes trinken wir einen Begrüßungstee und beziehen dann unsere Zimmer bei den verschiedenen Familien. Die Zimmer sind schlicht, aber nett eingerichtet. Um 19 Uhr treffen wir uns zum Abendessen im Gemeinschaftsraum. Der Hausherr serviert die leckeren Speisen, die die Hausherrin gekocht hat. Bald gehen alle todmüde in ihre Betten, und lassen sich von 3-4 Wolldecken, die schwer wie Blei sind, in den Schlaf "drücken". Spruch des Tages:
Hoffentlich regnet es nicht, und wie sind wohl die Toiletten ???
Um neun Uhr beginnt unser Tag. Wir fahren mit unserem Boot zu den traditionellen Uros-Schilfinseln. Die Uros sind ein Volk, die kleine Inseln im Titicacasee bewohnen. Es gibt bei Capachica noch drei der ursprünglichen Inseln. Auf jeder Insel wohnen ungefähr acht Familien. Das Leben auf diesen Inseln ist sehr schwer.
Zurück in Capachica wartete eine leckere Quinua-Suppe und Königsfisch. Am Nachmittag machen wir eine Wanderung bis auf 4080 m. Es war anstrengend, aber wir hatten einen wunderschönen Ausblick auf Bolivien, Peru und die vielen Inseln im Titicacasee. Wir lernten auch ein wenig über die Natur, die verschiedenen Pflanzen, die die Bewohner hier für verschiedene Krankheiten benutzten.
Zum Schluss des Tages haben wir wieder lecker gegessen und Wein getrunken. Morgen müssen wir früh aufstehen, daher gingen wir früh schlafen.
Zurück in Capachica wartete eine leckere Quinua-Suppe und Königsfisch. Am Nachmittag machen wir eine Wanderung bis auf 4080 m. Es war anstrengend, aber wir hatten einen wunderschönen Ausblick auf Bolivien, Peru und die vielen Inseln im Titicacasee. Wir lernten auch ein wenig über die Natur, die verschiedenen Pflanzen, die die Bewohner hier für verschiedene Krankheiten benutzten.
Zum Schluss des Tages haben wir wieder lecker gegessen und Wein getrunken. Morgen müssen wir früh aufstehen, daher gingen wir früh schlafen.
Leider hat um 4:00 Uhr früh schon der Wecker geklingelt und trotz der frühen Stunde wurden wir mit einem Frühstück verwöhnt. Nachdem uns unsere Gastfamilien verabschiedet haben, ging es wieder per Boot zurück nach Puno. Diesmal hatte der Pumastein-See ein Einsehen mit den Landratten und war spiegelglatt. Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir die Überfahrt.
Zu unserer Überraschung wartete auf uns ein schöner bequemer großer Bus, den wir uns zwar mit einer anderen Gruppe teilen mussten, aber das war kein Thema. Auf ging es zur großen Fahrt über das Altiplano. In Juliaca waren wir durch einen Streik gezwungen, einen sehr holprigen Umweg zu nehmen. Die Ausfahrt aus der Stadt war durch jede Menge Steine, alte Fernseher und andere Glasgegenstände behindert. Unser Fahrer hat das hervorragend gemeistert. Auf der Passhöhe La Raya bei 4.335 m hatten wir bei einer kleinen Pause wieder jede Menge Einkaufsmöglichkeiten.
Die Landschaft wurde, je weiter wir gen Cuzco kamen, immer grüner und abwechslungsreicher. Weite Täler mit Landwirtschaft und hohe Berge drum rum. Am späten Nachmittag haben wir unser Hotel in Cuzco erreicht. Nach einem kleinen Spaziergang hatten wir uns unser Abendessen redlich verdient und auch die anschließenden Cocktails. Spruch des Tages:
Duschen ist schön!!!!!
Zu unserer Überraschung wartete auf uns ein schöner bequemer großer Bus, den wir uns zwar mit einer anderen Gruppe teilen mussten, aber das war kein Thema. Auf ging es zur großen Fahrt über das Altiplano. In Juliaca waren wir durch einen Streik gezwungen, einen sehr holprigen Umweg zu nehmen. Die Ausfahrt aus der Stadt war durch jede Menge Steine, alte Fernseher und andere Glasgegenstände behindert. Unser Fahrer hat das hervorragend gemeistert. Auf der Passhöhe La Raya bei 4.335 m hatten wir bei einer kleinen Pause wieder jede Menge Einkaufsmöglichkeiten.
Die Landschaft wurde, je weiter wir gen Cuzco kamen, immer grüner und abwechslungsreicher. Weite Täler mit Landwirtschaft und hohe Berge drum rum. Am späten Nachmittag haben wir unser Hotel in Cuzco erreicht. Nach einem kleinen Spaziergang hatten wir uns unser Abendessen redlich verdient und auch die anschließenden Cocktails. Spruch des Tages:
Duschen ist schön!!!!!
Unser heutiger Tag begann recht gemütlich mit ausreichend Schlaf und einem ebenso ausreichendem Frühstück.
Um 9.00 Uhr trafen wir uns mit unserem neuen Local-Guide Caesar (oder Cesar???) und begannen mit der Erkundung der ehemaligen Inka-Hauptstadt. Zunächst fuhr uns unser Busfahrer "The Killer" (diesen Namen hatte er vorne an der Frontscheibe angebracht) zu den Ruinen von Saqsayhuamán (sprich: SexyWoman ;-)). Danach besuchten wir die Q'uenqo Ruinen und lauschten den interessanten Ausführungen von Cesar. Weiter ging es zum Sonnentempel der Inka. Auch hier ließen wir uns von der erdbebensicheren Architektur der Inka beeindrucken. Unser letzter Anlaufpunkt war der 12-eckige Stein - ein Symbol für die meisterhafte Bauweise der alten Inka.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen inklusive Briefing für den morgigen Inka-Trail trennte sich die Gruppe und jeder genoss den sonnigen, freien Nachmittag auf seine Weise - Museum, Kaffee+Kuchen am Plaza de Armas oder Bummeln in der Stadt. Spruch des Tages:
Cesar bei der Beschreibung der alten Stadtform von Cuzco:"Ihr müsst mehr Coca-Blätter essen, um den Puma zu sehen."
Um 9.00 Uhr trafen wir uns mit unserem neuen Local-Guide Caesar (oder Cesar???) und begannen mit der Erkundung der ehemaligen Inka-Hauptstadt. Zunächst fuhr uns unser Busfahrer "The Killer" (diesen Namen hatte er vorne an der Frontscheibe angebracht) zu den Ruinen von Saqsayhuamán (sprich: SexyWoman ;-)). Danach besuchten wir die Q'uenqo Ruinen und lauschten den interessanten Ausführungen von Cesar. Weiter ging es zum Sonnentempel der Inka. Auch hier ließen wir uns von der erdbebensicheren Architektur der Inka beeindrucken. Unser letzter Anlaufpunkt war der 12-eckige Stein - ein Symbol für die meisterhafte Bauweise der alten Inka.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen inklusive Briefing für den morgigen Inka-Trail trennte sich die Gruppe und jeder genoss den sonnigen, freien Nachmittag auf seine Weise - Museum, Kaffee+Kuchen am Plaza de Armas oder Bummeln in der Stadt. Spruch des Tages:
Cesar bei der Beschreibung der alten Stadtform von Cuzco:"Ihr müsst mehr Coca-Blätter essen, um den Puma zu sehen."
Früh morgens nachdem wir uns mit Brötchen und Kaffee gestärkt sowie einem Lunchpaket ausgerüstet hatten, ging es mit der Schmalspurbahn von Cuzco in Richtung Machu Picchu. Nachdem wir ca. vier Stunden von der Bahn durchgerüttelt worden sind, entließ man uns mitten in der Wildnis in die Freiheit. Von dort aus machten wir uns mit Cesar auf den Weg der alten Inka.
Zunächst mussten wir uns am Checkpunkt durchschleusen, danach fing die eigentliche Wanderung an. Unsere Rucksäcke voll mit Kleidung für alle Wetterlagen (dicke Regenkleidung!!) spazierten wir bei bestem Sonnenschein über die schmalen Wege in Richtung Machu Picchu. Dabei ließen wir uns auch nicht durch die Kühe, die uns mit ihren spitzen Hörnern kurzzeitig den Weg versperrten, aufhalten. Kurz nachdem wir die Ruinen von Wiña Wayna mit ihren vielen Stufen und Terrassen passiert hatten, machten wir unsere halbstündige Mittagspause, um neue Kraft für den Rest des Weges zu schöpfen.
Weiter bergauf kämpften wir uns durch schatten spendende Vegetation und steile Treppen weiter in Richtung Sonnentor. Dort angekommen legten wir eine weitere Pause ein, um die faszinierende Aussicht auf Machu Picchu und die Umgebung zu genießen. Schließlich stiegen wir vom Sonnentor zu den Ruinen hinab und ließen uns erschöpft mit einem der Shuttle-Busse nach Aguas Calientes fahren. Den letzten Anstieg zu unserem Hotel erledigten wir mit Bravour und fielen nach einer verdienten Dusche und Abendessen müde ins Bett. Spruch des Tages:
Ulrike fragt neugierig, ob unser Local-Guide Cesar am Abendessen teilnimmt:"Kommt Oskar auch noch?"
Zunächst mussten wir uns am Checkpunkt durchschleusen, danach fing die eigentliche Wanderung an. Unsere Rucksäcke voll mit Kleidung für alle Wetterlagen (dicke Regenkleidung!!) spazierten wir bei bestem Sonnenschein über die schmalen Wege in Richtung Machu Picchu. Dabei ließen wir uns auch nicht durch die Kühe, die uns mit ihren spitzen Hörnern kurzzeitig den Weg versperrten, aufhalten. Kurz nachdem wir die Ruinen von Wiña Wayna mit ihren vielen Stufen und Terrassen passiert hatten, machten wir unsere halbstündige Mittagspause, um neue Kraft für den Rest des Weges zu schöpfen.
Weiter bergauf kämpften wir uns durch schatten spendende Vegetation und steile Treppen weiter in Richtung Sonnentor. Dort angekommen legten wir eine weitere Pause ein, um die faszinierende Aussicht auf Machu Picchu und die Umgebung zu genießen. Schließlich stiegen wir vom Sonnentor zu den Ruinen hinab und ließen uns erschöpft mit einem der Shuttle-Busse nach Aguas Calientes fahren. Den letzten Anstieg zu unserem Hotel erledigten wir mit Bravour und fielen nach einer verdienten Dusche und Abendessen müde ins Bett. Spruch des Tages:
Ulrike fragt neugierig, ob unser Local-Guide Cesar am Abendessen teilnimmt:"Kommt Oskar auch noch?"
Auch heute sollte unser Tag wieder sehr früh beginnen. Bereits um 5.45 Uhr wollten wir uns mit dem Shuttle-Bus von Aguas Calientes nach Machu Picchu aufmachen, um rechtzeitig noch die begehrten Eintrittskarten für den Wayna Picchu zu erhalten (es sind nämlich maximal 400 Besucher pro Tag dort zugelassen). Da dies dann auch bestens geklappt hatte, konnten wir uns in Ruhe von Cesar die Ruinen von Machu Picchu zeigen und erklären lassen.
Die höchst interessante Führung dauerte ca. 2 Stunden. Anschließend trennte sich die Gruppe. Einige wagten den anstrengenden Aufstieg auf den Wayna Picchu, andere bevorzugten den kleineren Huayna Picchu und wieder andere genossen bei wiederum herrlichem Sonnenschein die Aussichten auf und rund um Machu Picchu.
Am frühen Nachmittag traf sich der Grossteil der Gruppe zum gemeinsamen Essen. Unsere Rückfahrt nach Cuzco startete um 17 Uhr vom Bahnhof in Aguas Calientes. Nach 3,5 Stunden Fahrt ersparte man uns die Zick-Zack-Fahrt in Cuzco, indem wir eine Station vorher (in Poroy) von einem Bus erwartet wurden, der uns direkt zum Hotel fuhr. Um ca. 9 Uhr angekommen fielen einige direkt ins Bett, andere ließen den Abend mit einem Cocktail in einer Bar ausklingen.
Die höchst interessante Führung dauerte ca. 2 Stunden. Anschließend trennte sich die Gruppe. Einige wagten den anstrengenden Aufstieg auf den Wayna Picchu, andere bevorzugten den kleineren Huayna Picchu und wieder andere genossen bei wiederum herrlichem Sonnenschein die Aussichten auf und rund um Machu Picchu.
Am frühen Nachmittag traf sich der Grossteil der Gruppe zum gemeinsamen Essen. Unsere Rückfahrt nach Cuzco startete um 17 Uhr vom Bahnhof in Aguas Calientes. Nach 3,5 Stunden Fahrt ersparte man uns die Zick-Zack-Fahrt in Cuzco, indem wir eine Station vorher (in Poroy) von einem Bus erwartet wurden, der uns direkt zum Hotel fuhr. Um ca. 9 Uhr angekommen fielen einige direkt ins Bett, andere ließen den Abend mit einem Cocktail in einer Bar ausklingen.
Um 9:00 Uhr treffen wir uns zum Frühstück. Heute haben wir einen freien Tag, so können wir Cuzco in aller Ruhe anschauen und unsere letzten Geschenke einkaufen. Toll!
Abends trafen wir uns dann im Hotel und gingen gemeinsam zum Abendessen. Leider wird es unser letztes gemeinsames Essen sein. Mit leckerem Wein ließen wir den Abend ausklingen.
Alejandro machte uns zum Abschied ein schönes Geschenk. Abschließend gab es noch ein paar Pisco Sours und Caipiruskas.
Abends trafen wir uns dann im Hotel und gingen gemeinsam zum Abendessen. Leider wird es unser letztes gemeinsames Essen sein. Mit leckerem Wein ließen wir den Abend ausklingen.
Alejandro machte uns zum Abschied ein schönes Geschenk. Abschließend gab es noch ein paar Pisco Sours und Caipiruskas.
Zuerst müssen wir uns heute von Britta und Bianca verabschieden. Sie nehmen einen Flug früher und haben noch ein Dschungelabenteuer vor sich.
Am Vormittag haben wir noch ein wenig freie Zeit. Um 12 Uhr fahren wir zum Flughafen und fliegen nach Lima, bevor wir die lange Reise nach Europa antreten. Adios amigos!
Am Vormittag haben wir noch ein wenig freie Zeit. Um 12 Uhr fahren wir zum Flughafen und fliegen nach Lima, bevor wir die lange Reise nach Europa antreten. Adios amigos!
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Mirjam