Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

01 Nov. 2008 • Frankfurt - Lima

Sonnenuntergang am Pazifik

Ankunft in Lima

Nach einem langen Flug kamen wir heute endlich in Lima, der peruanischen Hauptstadt an. Fidel, unser Reiseleiter, wartete auf uns. Eva und Oliver kamen schon einen Tag im Voraus an und konnten schon ein wenig von Lima besichtigen.

Der erste Eindruck der Stadt: viel Chaos, viel Verkehr, typische südamerikanische Großstadt. Wir fuhren von Flughafen in Richtung Innenstadt. Nach ca. 1 Stunde kamen wir endlich am Hotel an.

Wir gingen kurz ins Zimmer, ließen unsere Koffer zurück und gingen aus. Wir hatten Hunger und außerdem wollten wir den schönen Hauptplatz (Plaza Mayor) sehen und fotografieren.

Am späten Abend waren wir fix und fertig fielen ins Bett. Wir waren sehr gespannt auf die kommenden Tage in Peru.

02 Nov. 2008 • Pisco - Lima

Sonntagsparade
Ein alter Käfer

Die Stadt der Könige

Nach dem Frühstück gingen wir zu Fuß los. Wir machten erst die Stadtbesichtigung. Isabel, unsere lokale Führerin, erzählte uns viel über die Historie. Wir besuchten den Hauptplatz, das San Franzisko Kloster und die Katakomben, dann machten wir eine kurze Fotopause in einem Park und kamen schließlich wieder im Hotel an.

Dann fuhren wir in Richtung Miraflores. Dort besuchten wir das Gold Museum. Das war sehr interessant. Der Schmuck war eindrucksvoll. Später aßen wir in Miraflores gut zu Mittag und fuhren dann weiter nach Pisco.

Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden. Auf dem Weg sahen wir die Spuren der letzten Erdbeben in Südperu. Die Städte Canete, Chincha, Pisco und Ica wwaren am stärksten betroffen. Vor allem Pisco wurde fast komplett zerstört. Es wird gerade alles neu gebaut, langsam normalisiert sich das Leben wieder.

Abends machten wir auf der Hotel-Terasse Picknick. Das war echt schön.

03 Nov. 2008 • Nazca - Wadi Rum

**Tiere beobachten**  
  
Heut
Beim Sandboarding

Tiere beobachten

Heute mußten wir sehr früh losfahren, da wir ein volles Programm hatten. Erst fuhren wir zum Hafen Chaco und stiegen dort in ein Boot. Wir fuhren zu den Ballestas Inseln, das war einfach Klasse. Wir sahen Seelöwen, tausende Vögel und sogar Delphine. Es war einfach wunderbar.

Später fuhren wir nach Ica und besuchten eine Pisco-Brennerei. Fidel erzählte uns wie Pisco in Südperu hergestellt wird. Dann verkosteten wir verschiedene Sorten…

Nach dem Mittagsessen fuhren wir in Richtung der Oase Huacachina. Wir machten ein Buggy-Tour durch die Wüste. Ralf, Bodo, Oliver und Eva entschieden sich, sich einfach einen Tag in Dünen zu amüsieren und blieben im "Dorf". Wir anderen mit den Buggys fuhren die Dünen rauf und runter und hatten richtig viel Spaß. Wir machten sogar Sandboarding. Das war super :)

Später fuhren wir in Richtung Nazca. Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden mit ein paar Pausen. Wir besuchten noch den Museum Maria Reiche. Gott sei Dank kamen wir rechtzeitig an. Fidel erklärte uns einiges über Maria Reiche und die Nazca-Linien, dann fuhren wir ins Hotel und gingen nach dem Abendessen todmüde direkt ins Bett.

04 Nov. 2008 • Nazca - Arequipa

Spalte zwischen den Kontinentalplatten
Pinkelpause

Wann sind wir da???

Heute früh machten wir einen Rundflug über die Nazca-Linien. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste flog schon vor dem Frühstück, die zweite danach. Auf dem kleinen Flughafen machten sie noch eine Kontrolle und dann konnten wir in die kleine Cessna einsteigen. Der Flug war wunderbar für uns alle. Danach tauchten allerdings viele Fragen auf zu den Nazca-Linien. Wie sie die Linien wohl gemacht haben oder warum oder genau wann… also mehrere Fragen, die bis heute noch ein Geheimnis sind.

Später besuchten wir noch Handwerker, die heute noch Keramik herstellen. Sie nutzen die alten Techniken der Nazca-Kultur. Dann bescuhten wri eine Gold-Werkstatt. Dort erfuhren wir wie hart die Arbeit der Bergmänner in Nazca war. Mit ganz einfacher Ausrüstung gehen sie in den Stollen und förden das Mineral zu Tage.

Dann mußten wir schon losfahren. Wir hatten die längste Etappe unserer Reise vor uns. Das heißt fahren, fahren fahren…

Auf der Fahrt machten wir natürlich einige Pausen. Am Strand machten wir die Erfahrung wie kalt das Wasser von Pazifik sein kann. Dort machten wir auch Picknick. Allerdings aßen wir im Bus weil es draußen sehr windig war ;)

Die Landschaft unterwegs war einfach eindrucksvoll, die Berge die direkt am Meer liegen, die Farben der Wüste und die scheinbar endlose Panamericana.

Als dunkel war konnten wir nichts mehr sehen und wollten einfach nur noch ankommen. Die lange Fahrt hatte uns müde gemacht. Wir freuten uns sehr als die Lichter der Stadt auftauchten und Fidel uns sagte, daß wir schon in Arequipa waren.

05 Nov. 2008 • Arequipa

Der brennt doch!!!
Santa Catalina Kloster

Die weiße Stadt

Endlich ausschlafen. Schließlich hatten wir Urlaub. Am Vormittag besuchten wir das Kloster Santa Katalina. Hier erschien uns der "Heilige Tom"… :-) Im Anschluss schlenderten wir über den berühmten Markt San Camilo, der alles bot vom getrockneten Frosch bis zu den ausgefallensten Obstsorten.

Zum Mittagessen waren wir im Viventura-Büro eingeladen, Carmencita hatte Blumenkohlplätzchen mit Reis und scharfem Chili für uns zubereitet. Das war sehr lecker.

Der Nachmittag stand unter dem Motto Kaffeetrinken oder Abmatten. Am Abend war es endlich soweit : Das Meerschweinchen kam auf den Tisch, es war jedoch nicht jedermanns Sache.

06 Nov. 2008 • Arequipa - Cabanaconde

Im Thermalbad
Achtung Alpaka!!!

Colca Schlucht

Nach einer gemütlichen Nacht sind wir nach dem Frühstück losgefahren. Wir verlassen Heute die Weiße Stadt und fahren Richtung Colca Schlucht, die im Hochland von Arequipa liegt.

Die Fahrt ist langsam nach oben gegangen. Wir haben nicht mehr die Stadt gesehen, sondern immer mehr Berge, sehr trockene Berge. Auf der Strasse fahren auch viele Linienbusse und LKWs. Dann langsam sind wir schon über 3000 Meter hoch und haben angefangen Koka Blätter zu kauen. Fidel hat uns gezeigt wie es geht.

Ehrlich zu sagen Koka Blätter zu kauen, schmeckt gar nicht gut, aber soll wohl gegen die Höhekrankheit helfen. Auf einer Hochebene haben wir Vikuñas gesehen, das sind die schönsten von allen vier südamerikanischen Kamelarten. Wir haben die Möglichkeit gehabt, die Tiere in ihrem eigenen Lebensraum zu fotografieren, das war schön.

Dann sind wir weiter gefahren und sind am höchsten Punkt der Reise angekommen, dem Patapampa (4910 Meter). Wir haben doch die Höhe bemerkt, aber trotzdem konnten wir ein bisschen shoppen ;) Leider ging es Fidel nicht so gut.

Dann sind wir in Chivay angekommen, der Hauptstadt der Provinz und nach einer kurzen Pause haben wir die Thermalquellen besucht, entspannend aber sehr heiß. Dann sind wir weiter nach Cabanaconde gefahren, auf eine Schotterpiste. Auf dem Weg haben wir eine faszinierende Landschaft gesehen, die Schlucht ist einfach eindrucksvoll.

Abends sind wir in Cabanaconde angekommen und dann nach dem Abendessen sind wir direkt im Bett gelandet.

07 Nov. 2008 • Colca-Schlucht - Puno

Pause für ALLES ;)
Flug der Kondore

Kondorbeobachtung

Kurz nach dem Frühstück sind wir schon losgefahren. Wir hoffen, dass wir heute die Kondore beobachten können. Da schon Paarungszeit ist, fliegen sie manchmal nicht. Heute früh ist Viviana zu uns gestoßen und schon von Anfang an hat sie uns etwas über die Kondore erzählt.

Beim Aussichtspunkt haben wir eine lange Pause gemacht und dort gewartet, und dann nach ca. einer halben Stunde sind sie los geflogen, nicht viele Vögel, aber ein paar und sogar ein ausgewachsener Kondor. Also wir haben richtig Glück gehabt.

Dann sind wir weiter gefahren und haben verschiedene Fotopausen gemacht und Viviana hat uns so viel erzählt, dass wir nicht sicher sind, ob wir uns alles merken können. Nach ca. einer Woche in Peru haben wir schon so viel gesehen….

Später mussten wir wieder auf den Pass 4910 Metern hoch und dann nach Puno, eine sehr lange Fahrt. Auf dem Weg, schon auf der Hochebene, haben wir sogar Andenflamingos gesehen und natürlich viele Fotos gemacht.

Dann ging die Fahrt weiter nach Puno, wo wir völlig kaputt angekommen sind.

08 Nov. 2008 • Tiwanaku - La Paz

Benneton Monolit
Auf dem Weg nach Bolivien

Fahrt entlang des Titicacasees

Der Tag begann heute wieder ausgesprochen früh für uns. Von Puno ging es am Titicacasee entlang bei strahlendem Sonnenschein und atemberaubenden Ausblicken zur bolivianischen Grenze. Hier nahmen wir Abschied von Jose Manuel, unserem klasse Busfahrer. Unter einem abenteuerlichen Fußmarsch gelangten wir über den Grenzfluss Desaguadero (deutsch: "Abwasserfluss") nach Bolivien.

In La Paz hatten wir einen wunderschönen Ausblick über die abendliche Stadt. Den Abend ließen wir bei Rotwein und Kaffee ausklingen (nachdem alle wieder fit sind!!!).

09 Nov. 2008 • La Paz

Wir sind die geilste Gruppe auf 5400 Meter
Ich bin ein Kondor!!!

Stadtbesichtigung - Chacaltaya

Den heutigen Tag begannen wir mit einer Stadtbesichtigung durch La Paz. Als erstes sind wir in das Mondtal gefahren. Dort haben wir einen kurzen Spaziergang durch die bizarre Landschaft gemacht. Die Felsformationen waren sehr eindrucksvoll.

Anschließend sind wir zum Aussichtspunkt Killi Killi gefahren. Von dort aus haben wir einen wunderschönen Ausblick auf La Paz gehabt. Am Ende der Stadtbesichtigung haben wir noch den Hexenmarkt besucht. Hier in La Paz kaufen die die Bewohner viele verschiedene Glücksbringer oder Symbole als Opfergabe für die Mutter Erde. Es war sehr interessant, als unser Guide Victor Hugo uns darüber erzählte.

Nachmittags ist die ganze Gruppe zum Chalcataya gefahren – bis zur Spitze, die 5400 m hoch liegt. Vor vielen Jahren war das die höchstgelegene Skipiste der Welt, aber heute liegt leider kein Schnee mehr dort. Wir haben es alle geschafft, uns langsam bis auf die Spitze vorzukämpfen. Es war ein toller Tag und uns geht es allen gut.

10 Nov. 2008 • La Paz - Iceland

Stromkabel in La Paz
Down Hill Tour: Start auf 4600m

Freier Tag / Mountainbike-Tour

Heute geht es in den bolivianischen Dschungel, in die Yungas. Jacky, Oli, Eva, Bodo und Ralf haben den Tag frei gemacht, um sich zu erholen, auszuschlafen, durch die Stadt zu bummeln und auch etwas einzukaufen.

Der Rest der Gruppe hat sich entschieden mit dem Mountainbike auf der gefährlichsten Straße der Welt nach Coroico zu fahren. Wir mussten früh aufstehen und mit dem Bus ging es auf eine Höhe von 4600 Metern. Dort haben wir unsere Ausrüstung und Mountainbikes ausprobiert. Als wir losgefahren sind, lag die Straße in Nebel. Früher gab es auf der so genannten Death Road viel Verkehr, LKWs und Linienbusse und dann noch Fahrräder. Aber heutzutage sind nur noch wagemutige Mountainbiker unterwegs. Der Rest des Verkehres fährt auf einer neuen Straße.

Die Landschaft war sehr schön und abwechslungsreich und die Erfahrung wunderbar. In ca. 64 Km sind wir von 4600m auf 1100m gefahren. Unten angekommen wartete auf uns ein kaltes Bier zur Belohnung. Wir fuhren in ein Hotel, wo wir duschen konnten und zu Mittag aßen. Es war traumhaft.

Am Abend sind wir wieder zurück nach La Paz gefahren. Dort haben wir uns mit der restlichen Gruppe getroffen. Alle waren begeistert von dem tollen Tag.

11 Nov. 2008 • Copacabana - La Paz

Kirche in Copacabana
Unser Bus unterwegs

Wieder in Peru

Nach den schönen Tagen in Bolivien müssen wir heute das Land verlassen. Es geht weiter nach Peru. Vormittags haben wir in El Alto ein Sozialprojekt besucht. Hier werden Straßenkinder betreut. Leider wussten wir nicht, dass sie alle schon Jugendliche waren und wir hatten Spenden für kleinere Kinder mitgebracht. Der Besuch war sehr interessant und wir haben eine Art und Weise gefunden, die Kinder zu unterstützen.

Dann sind wir bis zur Seeenge Tiquina gefahren. An diesem engsten Teil des Titicacasees sind wir ein kleines Boot eingestiegen und über die 300 Meter gefahren. Dann ging es mit dem Bus weiter nach Copacabana wo wir noch eine kurze Pause gemacht haben. Wir besuchten die Kirche und haben einige Kerzen angezündet (wir haben uns schönes Wetter für Machu Picchu gewünscht).

An der Grenze Kasani mussten wir wieder neue Unterlagen ausfüllen, um nach Peru einreisen zu dürfen. Wir fuhren direkt zum Hafen wo wir ins Boot einstiegen und zur Halbinsel Capachica fuhren. Dort werden wir für zwei Nächte bleiben. Es war ein langer Tag mit viel Bus- und Bootfahren.

12 Nov. 2008 • Capachica

Leben in der Gemeinde
Auf den schwimmenden Inseln

Leben in der Gemeinde

Heute durften wir endlich ausschlafen. Wir wohnen alle getrennt bei verschiedenen Familien. Die Familien sind sehr nett. Als die Sonne aufging konnten wir die herrliche Landschaft bewundern.

Nach dem Frühstück sind wir gemütlich mit dem Boot Richtung Uros-Inseln losgefahren. Dort haben wir eine Pause gemacht und haben erfahren, wie die Menschen auf den selbstgebauten Schilfinseln im Titicacasee leben. Also für uns ist das Leben hier wohl nicht wirklich geeignet, denn die Bedingungen sind sehr hart. Die Kinder haben sich für die mitgebrachten Kleinigkeiten bedankt. Wir haben dann sogar eine kurze Fahrt in einem Schilfboot gemacht.

Dann sind wir zurück in die Gemeinde Santa Maria gefahren und hatten vor dem Mittagessen noch freie Zeit. Wir haben die Zeit genutzt, um unsere Gastfamilien besser kennen zu lernen. Später, nach dem Mittagessen, hat sich ein Teil der Gruppe entschieden, eine Wanderung über die Halbinsel zu machen. Andere wollten einfach die Ruhe an diesem schönen Ort genießen. Ralf hat sich sogar getraut ins ca. 10° C kalte Wasser zu gehen.

Abends sind wir nach einem leckeren Essen dann früh ins Bett gegangen.

13 Nov. 2008 • Cuzco - Capachica

Unser Geburtstagskind!!!
Gesperrte Straße während des Streiks

Fahrt Richtung Inkastadt

Zur Abwechslung brechen wir heute mal wieder sehr früh auf. Erst zu Fuß bis zum Hafen, dann mit dem Boot bis Puno. Wir haben uns von unseren liebevollen Gastfamilien verabschiedet und natürlich unserer Silvia gratuliert, die heute Geburtstag feiert.

Frühstück gab es an Board. Nach zwei Stunden Fahrt sind wir am Hafen von Puno angekommen und gleich weiter an das Busterminal. Hier nahmen wir den öffentlichen Bus nach Cuzco. Alles musste schnell gehen, denn wie Fidel informiert wurde, sollte ein Streik bei Puno heute beginnen. Die Fahrer wollten blockierte Straßen vermeiden und früh losfahren.

Kurz nachdem wir losgefahren sind, haben wir schon die ersten Demonstranten getroffen. Mit Bussen und Steinen wurde die Hauptstraße blockiert. Wir konnten nicht weiter und so musste unser Fahrer ein kleines Bestechungsgeld bezahlen. Ja, so funktionieren Streiks in Peru… Bald war schon wieder die nächste Blockade in Sicht. Diesmal sammelten wir unter allen Passagieren etwas Geld ein, und schon ging es weiter. Es war interessant einen Streik in Peru zu erfahren, wie hier einfach die Straßen gesperrt werden. Das sieht man in Deutschland nicht. Glücklicherweise war der Streik laut Fidel harmlos. Er hat wohl schon schlechtere Erfahrungen gemacht.

Wir haben den La Raya Pass auf 4334 Metern erreicht. Das ist für uns ja schon keine Höhe mehr ;-) Nachmittags mit einiger Verspätung sind wir müde in Cuzco angekommen. Alle sind gespannt was uns die kommenden Tage in der Inkastadt erwarten wird.

14 Nov. 2008 • Cuzco - Cusco

Santo Domingo Kloster
Käfer in San Blas - Cuzco

Stadtbesichtigung

Nach der langen Fahrt von gestern können wir uns heute erholen. Nach dem Frühstück sind wir gemütlich zur City Tour losgefahren. Als erstes haben wir die Festung Sacsayhuaman besucht. Dort hat Cesar, unser lokaler Guide, uns über die Ruinen aufgeklärt. Die riesigen Felsen sind wirklich eindrucksvoll. Dann haben wir die Ruinen von Qenqo besucht. Das sind kleinere Ruinen, aber trotzdem sehr interessant.

Später sind wir Richtung Zentrum gefahren. Dort haben wir das Kloster Santo Domingo besucht. Als die Spanier in das Inka Reich gekommen sind, haben sie einfach eine Kirche oder ein Kreuz auf alle heiligen Orte der Inkas gestellt. Genauso auf den ehemaligen Qoricancha Tempel – hier steht nun ein Kloster. Aber einige Inkamauern kann man noch sehen. Das ist eine sehr schöne Architektur mit einem eindrucksvollen Stil. Die Mauern sind perfekt gebaut und die Steine perfekt ineinander gefügt.

Danach sind wir zu Fuß zum 12-eckigen Stein gegangen. Leider hat es zu regnen angefangen. Am Nachmittag hatten wir Freizeit, die wir im Künstlerviertel San Blas und in der Stadt verbracht haben.

15 Nov. 2008 • Cuzco - Cusco

Km 104 Inka Trail
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Zugpanne und Inka Trail

Wie immer sind wir sehr früh aufgestanden, gegen 06:50 Uhr ging unser Zug in Richtung Machu Picchu. Wir wurden nach kurzer Zugfahrt mit einer kaputten Lokomotive "belohnt", was uns einen Zeitverzug von 90 Minuten einbrachte.

Aufgrund der kurzen Zeit blieb uns wenig Gelegenheit, die tolle Flora und Fauna am Weg zu bestaunen, die tolle Landschaft und die super Ausblicke auf dem Weg konnten wir jedoch genießen. Für einige von uns ging es an die körperliche Leistungsgrenze, z. B. erreichte Metzger E. aus K. die letzten Stufen zum Sonnentor in Trance auf allen Vieren. ;-)) ("nur Stufen, Stufen, Stufen …"). Die Anstrengungen wurden durch die Ausblicke, die grandiose Landschaft und den Ausblick auf Machu Picchu jedoch wieder wettgemacht. Auch der einsetzende Regen konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun, auch wenn der Abstieg über teils glitschige Stufen eine neue Herausforderung darstellte. Insgesamt wurden die angegebenen 11 km mit 500 hm eher als 15 km mit 1500 hm empfunden.

Den Tag ließen wir in einer Pizzeria in Aguas Calientes mit Bier und "schweinescharfer" Suppe ausklingen. Gegen 22:00 Uhr fielen wir alle todmüde ins Bett.

16 Nov. 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Bei Machu Picchu
Wayna Picchu Berg

Machu Picchu

Wir können eigentlich nicht länger als 05:00 Uhr schlafen, entsprechend ging der Bus um 06:00 Uhr in Richtung Machu Picchu. Pünktlich um 06:30 Uhr standen wir zum Sonnenaufgang vor den Ruinen von Machu Picchu. Hinter den Ruinen konnten wir die schneebedeckten Gipfel der östlichen Kordillieren im Sonnenlicht sehen, ein unvergesslicher Anblick für uns alle.

Das schöne Postkarten-Wetter blieb den ganzen Tag stabil. Unser lokaler Guide Cesar erklärte uns die Bauweise und Bedeutung der einzelnen Gebäude, so bekamen wir eine gute Vorstellung vom damaligen Leben. Nach der zweistündigen Einführung hatten wir den restlichen Tag zur freien Verfügung. Dies nutzten einige von uns zum Aufstieg auf den Waynapicchu, unsere "Bergsteiger-Helden" konnten Machu Picchu von oben als Kondor-Stadt erkennen.

Der Grossteil der Reisegruppe traf sich wieder (wie sollte es sonst sein) in einer Kneipe in Aguas Calientes, wo bei viiiiiel Wein und Bier die Erlebnisse des Tages ausgetauscht wurden. Gegen 17:00 Uhr ging unser Zug in Richtung Cuzco, nach kurzer Busfahrt kamen wir bei Regen in unserem Hotel in Cuzco an und fielen komatös in unsere Betten.

17 Nov. 2008 • Cuzco - Cusco

Schönes Tor in Cuzco
Falschgeld vom Geldautomaten @#~¬#@!!!

Freier Tag

Heute heißt es endlich mal erholen und/oder shoppen, ein Tag zur freien Verfügung. Eva und Oli z. B. haben sich zu einem Ausflug in das Heilige Tal entschieden, hier können tolle Landschaften und Ruinen besichtigt werden.

Wir anderen sind einfach in der Stadt geblieben, um zu bummeln, einzukaufen und für unsere "Daheimgebliebenen" viel Geld auszugeben. Cuzco ist eine schöne Stadt, an jeder Ecke gibt es etwas Interessantes zu sehen oder zu fotografieren.

Das gemeinsame letzte Abendessen war wie immer sehr lustig, auch wenn Metzger E. aus K. feststellen musste, dass sein 100-Soles-Schein aus dem Geldautomaten leider eine Fälschung war. (Er hat unser Mitgefühl und wir werden ihn bei der Weitergabe des Falschgeldes mit allen Mitteln unterstützen!)

Rückblickend sind die vergangenen Tage eine tolle Zeit gewesen, wir haben alle unseren Horizont erweitern können und super Leute kennen gelernt.

18 Nov. 2008 • Cuzco - Frankfurt

Schöne Kirche am Hauptplatz
Viva el Perú!!!

Flug nach Hause

Nach dem Frühstück sind wir alle noch in die Stadt gebummelt, wir haben noch etwas freie Zeit, weil unser Flug erst nachmittags geht. Also haben wir noch letzte Einkäufe, Fotos, usw. gemacht

Dann sind wir zum Flughafen gefahren. Für den kleinen Flughafen war viel los, wir haben uns gefreut, dass niemand Schwierigkeiten gehabt hat wegen Übergewicht. Also haben wir nur wenige extra Kilos ;)

Ohne Eile sind wir durch die verschiedenen Kontrollen durchgegangen und dann mussten wir uns schon von Fidel verabschieden. Er fliegt nach Arequipa und wir nach Lima. Er ist etwas früher geflogen.

In Lima hat sich die Gruppe getrennt, da Uschi, Tom, Carmen , Ebi und Jacquy noch von Lima in die Dominikanische Republik fliegen werden. Dort werden sie sich einige Tage am Strand erholen… wir anderen mussten wieder Koffer abholen und wieder neu einchecken, dafür hatten wir aber genügend Zeit.