Reisetagebuch viExplorer Peru Süd - 13.10.2008

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 13.10.2008. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch Peru gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 13.10. - 03.11.2008

Reiseleiter dieser Tour: Gabriele
"Und schon sind die drei Wochen vorbei. Es war ein sehr schöner Urlaub mit viel Hochs und keinen Tiefs. Nur etwas hecheln manchmal (zum Beispiel von der Oase wieder hoch nach Cabanaconde). Danach war der Inkatrail dann fast ein Klacks.

Es lief alles harmonisch ab und ich denke, dass vielleicht sogar neue Freundschaften geknüpft worden sind. So hoffe ich zumindest.

Lasst es euch gut ergehen! Und sollte es eine Hochzeit geben, so lasst es mich wissen. Es war wirklich schön mit euch."
1
13.10.2008
Montag | Europa-Lima
Heute war fliegen angesagt. Der Flug war eigentlich ganz in Ordnung, nur leider war an Board ein kleines Kind das einfach nicht aufhören wollte zu schreien. Das rüttelte ein wenig an unserer Geduld. Aber dann kamen wir an, Gabi holte uns am Flughafen ab und wir fuhren durch das graue Lima bis in unser Hotel. Da wir aber nicht schon gleich am ersten Tag früh schlapp machen wollten, sind wir noch nach Miraflores im Taxi, haben eine Runde gedreht und sind Pizza essen gegangen. Eigentlich hieß es danach Salsa tanzen aber es war Montag und in keinem Lokal waren mehr als 6 Leute. So sind wir also zurück ins Hotel und ab ins Bett. Dagmar war immer noch nicht da,sie kam allein etwas später an. Und Stefan....... ist noch einmal allein los um ein Bierchen zu trinken. er wollte auf sie warten.....
Rundreise Südamerika
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- Flugtag
2
14.10.2008
Dienstag | Lima-Pisco
Als erstes heute, nach dem Frühstück natürlich, haben wir uns mit unserer Fürhrerin Nelida die Stadt angeschaut. Dann schauten wir uns einen Supermarkt von innen an. War echt interessant, haben auch neue Früchte entdeckt ...und gekauft. Dann standen wir im Stau, was typisch für Lima ist. Nun ging es auf nach Barranco. Dort vollführten wir eine typisch peruanische Tradition: Mit einem Wunsch in Gedanken über die berühmte Holzbrücke gehen während man den Atem anhielt bis man an der anderen Seite angekommen war.Wir hoffen alle dass er in Erfüllung geht. Dann schlenderten wir durch das sogenannte Künstlerviertel und aßen mit Blick aufs Meer. Nur kalt war es, sehr kalt. Der Kellner spendierte Gabi seine Jacke und unser Fahrer Omar bot Dagmar die seinige an. Gott sei Dank. Schon auf der Fahrt nach Pisco hielten wir noch an einer Stelle an um ein ganz besonderes Eis zu probieren aus einer Frucht hergestellt die Lucuma heißt. Rundum glücklich, zufrieden und warm schlummerten danach alle, fast alle, ein. Bis zum Hotel.
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- 4 h
3
15.10.2008
Mittwoch | Pisco - Huacachina
Hallo liebes Tagebuch,

nachdem wir unser blühendes Hotel zwischen lauter ruinösen Baracken verlassen hatten, stiegen wir in unser Nußschalenspeedboot, um die Ballestas, die Galapagos des armen Mannes, zu erkunden. Über den tollen Candelabro, ein großes Scharrbild auf dem Wege am Berge, fällt uns jetzt nix elementar-geistreiches ein. Dafür, liebes Tagebuch, beschreibe ich dir jetzt die Robenpracht der Robben bis ins kleinste Detail!!!! Also..... wir haben knutschende säugende, fauchende, öhöh-machende, liebe-machende, schwangere Robben auf der Wöchnerinnenstation gesehen, neben dem gigantischen Ausblick einen gigantischen Gestank genossen, der auch noch Geld bringt, nämlich Guano-Abbau (Vogelsch....).

Jeder von uns hat mindestens 320 Robben, 535 Humboldtpinguine, 78 Pelikane, 56 halbe Delphine und sturzbesoffene, einige äh ins-Wasser-stürzende Tölpel u.s.f.. Wenn wir dann noch unsere Bilder austauschen, bringen wir vielleicht ne Festplatte zum platzen.

Nach einem opulenten Meeresmahle in der Lagunilla-Bucht -diktiert mir Alex - ging’s ins die Wüschschde von Huacachina, wo wir touristisch vom Tim-Maelzer-Verschnitt (oder war er´s doch???) zur Buggy-Achterbahn in den Dünen geladen wurden, mit integriertem sand-boarding (Übersetzung: Sand-schiffen ;)), während sich Sonja und Eric ums kulturelle Programm gekümmert haben - brauch ja keiner wissen, dass die kopierten Bilder nicht von uns allen gemacht wurden!! Psst nicht weitersagen!) Danach Konfrontationstherapie mit Hunden für Alex beim Abendessen in der Oase.
Spruch des Tages:
Lass dir bloss nicht aufn Kopp scheissen, das wussten schon die INKA-Weisen.
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- 3 h
- 2 h
4
16.10.2008
Donnerstag | Ica - Nazca
Hallöchen,

Nach dem festen Frühstück ging’s schnurstracks zum Flüssigfrühstück, sprich Degustation des erlesenen Pisco in jeglicher Variation, inklusive "Wahre Liebe", ein lieblicher Dessertwein (laut Gabriele hatten wir Sonderstatus, was die Anzahl der Becherchen betraf). Deshalb betraten wir daraufhin ordentlich angeschickert unsere Cessnas Sky-hawk II zum "Trip in die Hölle" (Gruß ans Auswärtige Amt, alles im Lot; die wollen ja schließlich auch in Zukunft ihr Geld damit verdienen!! Sicherheitscheck und PiPaPo, damit keine hysterischen Fluggäste mehr die Piloten würgen können).

Ein bisschen lummelig war’s einigen schon, ob Pisco, fehlendes Mittagessen, ruppige Luft oder die Strahlung des kosmischen Astronauten konnte bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissenschaftlich geklärt werden. Auch hier wurde ausreichend Kamerahitze verbraten, sprich fotografiert! Unser Hotel hinter dem allerletzten strohhüttenähnlichem Sonstwas - auch Landbesetzerhütten genannt - entpuppte sich als tauglich... bis auf den tatschenden Guide (Paolo) der Engländer. Aber unsere Gabriele rächte sich für die ganze Gruppe und warf ihn mit einem lässigen dreifachen Schulterwurf - das Schwimmbecken leider verfehlend - hinter sich - Quatsch alles nur Blödsinn, bis auf die Rache.

Der abendliche Pisco-sour hatte bei Gabriele nicht öffentlich erklärbare Auswirkungen. (An die Geschäftsführung: Alles im Lot!! Naja...) Deshalb hier ENDE!!
Spruch des Tages:
Hicks!!!
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- 3 h (150 km)
- 1 h (55 km)
5
17.10.2008
Freitag | Nazca-Arequipa
Zur Erklärung des Friedhofspicknicks: Durch das gestrige briefing verwirrt und inspiriert witzelten wir, ob wir nun mit den toten Nazcas picknicken oder die toten Nazcas selbst vervespern sollten. Stattdessen waren wir schwerbeeindruckt vom Cemeterio Cauchilla. Weitere Inspirationen folgten: Der sofortige Drehbuchentwurf von Teil 1 "Die Mumie lebt" und dem zweiten Teil "Juanitas Rache", der in der Nähe Arequipas gedreht werden wird. Die Rollen waren gleich verteilt!!!

Danach folgte eine lange, lange Fahrt mit einer unglaublich langen Dürre. Picknickstop gabs dann doch ohne Nazcas und ohne Orlandos Mam (unserer heutiger Tourguide) in der Bucht "Puerto Inka".

Darauf folgte eine langen, lange, lange Fahrt mit immer noch langer, langer Dürre. Kurze Pause in Camana und dann Weiterfahrt nach Arequipa. Auf der Fahrt verhalf uns Gabi mit einem langen, langen Vortrag wieder in den Komaschlaf. Aus dem Bus fielen ins Kolonialbett.

Spruch des Tages:
"Hoch die Schädel-Prost!"
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- Fahrtag
6
18.10.2008
Samstag | Arequipa
Ausschlafen, wie geht das nochmal??? Lecker Frühstück!!!! Flitzführung Mirador-Centro-Cathedrale-Kloster Santa Catalina: Kuppelfotografie von vorne, hinten, rechts unten, links-rechts-drüben, mit Störtouristen, ohne, mit Gegenlichtblitz, halt viele Fotos!!!

Unglaublich leckeres chinesisch-südamerikanisches Futter im viventura-Büro, gekocht von Camencita und untermalt mit Hintergrundklängen von Carlos Dantana de la viventura.

Kaffee bei d'Juanita, genauer: das geopferte adelige Mädchen aus der Tiefkühltruhe, sprich gefunden am Kraterrand des Ampato, gewinnende Konkurrenz von Ötzi.

Huteinkauf uff´m Markt und diverse Kadaverfotografie. Besonderes Highlight: Behaarte Eselsschnauze mit heraushängender Zunge. Abschließendes Alpaca-Essen.

Rucksackpacken für die frühe Abfahrt (5:00 Uhr ins Colca-Tal)

Spruch des Tages:
"Wo issen der Stefan? Der is doch immer noch Schlappen kaufen!!"
7
19.10.2008
Sonntag | Arequipa - Cabanaconde - San Juan
Heute sind wir sehr früh schon von Arequipa los. Nun ging es erstmal richtig los mit der Höhe. Bis auf 4910 m sind wir gefahren. Aber nur ganz kurz. Dann ging es wieder abwärts und weiter durch das Colca Tal bis nach Cabanaconde.

Dort aßen wir noch schnell etwas und sind dann gleich auf. Mehr als auf eher ab, denn es ging nun ab in die Schlucht des Colcas. So gingen wir Stufe um Stufe, Schritt für Schritt und Meter um Meter immer weiter runter. Und dann kam sie, die Brücke. Danach ging es endlich wieder ein Stückchen bergauf einen sehr schönen Weg entlang.

Und da war dann unsere Lodge. Wer hätte so ein schönes Plätzchen erwartet. Jeder machte sich erstmal breit, und dann relaxten wir einfach den Rest des Tages. Stefan bekam seinen Supertee- Geheimrezept gegen, wie er immer so schön sagt: "Flitzekacke". (Der Effekt war unglaublich ...)

Abends genossen wir alle den Sternenhimmel.
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- 3 h
8
20.10.2008
Montag | San Juan - Oase - Cabanaconde
Heute früh wanderten wir bis hin zur Oase. Der Spaziergang war wunderschön. Wir gingen entlang von Avocado - Orangen- und Mangobäumen, ein Bächlein floss entlang des meist schattigen Weges. Nach dreieinhalb Stunden kamen wir dann an der Oase an. Wow. Palmen und Swimmingpool und frisches Bier (bzw. Sprite für Erik und Sonja) am Swimmingpool.

Am Nachmittag dann hieß es: Bergauf nach Cabanaconde. Der Aufstieg war kein Zuckerschlecken, ganz sicher nicht, aber wir sind alle gut angekommen.
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- Fahrtag
9
21.10.2008
Dienstag | Capanaconde-Capachica
Schon auf dem Weg zum Kreuz des Kondors kam er uns entgegen! Wer?? Der Kondor natürlich. Schnell sprangen wir aus dem Auto, bewaffnet mit unseren Kamaras, um den Moment festzuhalten. Alle freuten sich, war echt toll.

Danach saßen wir aber noch eine ganze Zeit am Cañon und warteten auf den König der Lüfte. Endlich kam er dann auch. Wenn er auch nicht viele Runden zog, so konnten wir ihn dennoch bewundern.

Dann ging es weiter. Der Terassenbau des Colca Tales, Gräber und der Ort Maca mit seiner Kirche und Pedro el Bueno, der Andenadler. Auf dem Weg nach Capachica sahen wir noch Alpaca - und Lamaherden, Vicuñas und auch jede Menge Flamingos.

Abends angekommen in Capachica mussten wir uns von unserem lieben Fahrer Omar verabschieden. Alle waren traurig. Er war immer sehr lieb, ist gut gefahren, sein Auto war toll und er hatte prima Musik mit!

Dann kosteten wir die uns schon vorher angekündigte leckere Suppe und gingen dann mit unseren Gastfamilien zu unserer Unterkuft.

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- 2 h
10
22.10.2008
Mittwoch | Capachica
"Iah, Iah..." machte der Esel und holte uns aus den Betten. Der erste Blick nach draußen: Blaues Wasser, Sonne, Blumen, Menschen, die schon fleißig am Arbeiten waren... So schön hätten wir es uns nicht vorgestellt.

Nach dem gemeinsamen Frühstück sind wir auf unserem Privatschiff zu den Urus gefahren. Sie warteten schon auf uns. Es war toll zu sehen, wie anders diese Menschen hier leben. Wie einfach. Wir schauten uns alles an, spielten mit den Kindern und kauften auch ein paar schöne Handarbeiten. Danach fuhren wir auf einem echten Schilfboot. Es war so schön, so ruhig, wir hätten noch stundenlang daherwackeln können.

Am Nachmittag hieß es dann wieder wandern, bis auf die Anhöhe, und den wunderbaren Blick genießen. Sonja bekam wieder neue Hoffnungen bezüglich ihrer eigenen Fähigkeiten, den Inkatrail zu schaffen.

Abends im Speisesaal klopfte es an der Tür und wer kam rein?? Eine Frau und ein Mann in typischen Trachten. Wir mussten dreimal schauen, und da erkannten wir sie: Daggi und Stefan. Es sah so schön aus, dass gleich alle wollten. Und so standen bald alle in ihren typischen Trachten dort. Alexandra war hellauf begeistert. Und in all der Begeisterung entschieden Sonja und Erik den Schritt zu wagen und zu heiraten. Die Zeremonie wurde vollführt.

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- 7 h (450 km)
11
23.10.2008
Donnerstag | Capachica - Cusco
Früh verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien und marschierten runter zum Steg von wo aus wir mit dem Boot nach Puno fuhren.

Nach einer ruhigen Überfahrt stiegen wir um in den Bus. In einem Ort der Sicuani heißt, wurde gerade gestreikt, deswegen mussten wir einen anderen Weg fahren. Der Umweg, den wir machen mussten (den unser Busfahrer übrigens auch noch nie gefahren ist) war ganz toll. Wir kamen dann erstmal an einem riesengroßen See vorbei. Es gab die ganze Zeit viel zu gucken. Dann kamen wir an eine Stelle wo wir theoretisch wieder Verbindung mit der Hauptstrasse hätten haben sollen, aber die die Brücke war verschweißt, so ging es weiter durch die Pampa auf einer bekannten Rute, die der 4 Seen. Die zweite Lagune an der wir vorbeikamen war voll von Flamingos und anderen Vögeln und Enten. Es war wunderschön. War echt toll.

Dann ging es weiter auf der Hauptstrasse nach Cusco. Abends dann, wie geplant, wurde endlich Meerschweinchen probiert.

Danach ging es erst richtig los. In einem Pub wurde dann Pisco Sour getrunken, Billard gespielt (die Männer hatten, wohl ganz zufällig, einen guten Tag) und so feierten wir rein in Alexandras Geburtstag.
12
24.10.2008
Freitag | Cuzco
Heute ist Alexandras Geburtstag. Küsschen am Morgen, aber gefeiert wurde später. Morgens sind wir mit unserem Führer Mauro los auf City Tour. Die Führung war gut und interessant. Mauro betrachtet sich als Nachkomme der Inkas, redet immer von: Wir, die Inkas... Theatralisch waren seine Erklärungen, für die Situation echt perfekt.

Dann haben wir schön zu Mittag gegessen, Glückstee getrunken, uns noch mal San Blas angeschaut, und dann tat jeder noch mal wozu er Lust hatte: shoppen, Marktbesuchen usw. Nachmittags haben wir Alex dann überrascht mit einer Erdbeerkäsetorte mit der viventura gratulierte, und kleinen Geschenken von uns wie ihr Alpakaflamingo der wahrscheinlich den Namen Pichi Pichi bekommen wird.

Dann hieß es aber vorbereiten auf den Inkatrail, sowohl mit packen als auch psychologisch.
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- 2 h
- 1 h
- 6 h
13
25.10.2008
Samstag | Cusco - Lares Trek....Cusco - Inka Trail
Flaue Gefühle noch im Magen bei einigen, die Frage: schaffe ich das wohl? So ging es denn heute los.

Daggi und Stefan als erste Richtung Lares. In Calca machten sie noch mal einen Stopp, um ein wenig einzukaufen. Da die anderen beiden aufgrund von Darmverstimmungen abgesagt haben, sind sie nun drei Tage allein unterwegs mit dem Führer. Nach einem Bad in den wunderbaren, warmen Thermalquellen von Lares geht es dann los mit dem Wandern.

Alex und Wolfi, Sonja und Erik durften ein wenig länger schlafen, aber dann schlug auch für sie die Stunde. Der Bus war da, alles war fertig. Der Bus fährt sie nun bis zur Ausgangsstelle des 4-tägigen Inkatrail, wo dann erstmal alles organisiert wird mit den Trägern. Und dann.....geht es los. Auf den Inkaweg entlang, so wie damals die Chaskis, die Inkaboten.
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- 4 h
- 1 h
14
26.10.2008
Sonntag | vom 1. Camp zum 2. Camp
Unser Inkatrail hatte heute seinen Höhepunkt erreicht. Der schwerste Tag stand an. Viele Höhenmeter waren zu bewältigen (4250m). Um 5.30 Uhr war wecken (mit Coca Tee am B(r)ett bzw Zelt) angesagt. Ein Zuckerschlecken war es nicht, denn die Strecke war von unzähligen Stufen gezeichnet. Aber wir, als erfahrene Colca Canyon Wanderer, waren recht fix auf dem Gipfel angekommen. Auch wenn das Ziel einfach nicht näher kommen wollte so weit man auch lief und lief, haben wir es geschafft. Wäre da nicht noch ein österreichischer Mitstreiter gewesen, hätte es einen deutschen Doppelsieg auf dem Gipfel gegeben. Die Ausblicke und Eindrücke auf der Strecke belohnten unsere Strapazen.

...und danach ging es auch wieder runter. Um zwei Uhr waren wir auch schon an unserem Camp angekommen. Nach einem sehr guten Essen von unserem Koch "Ulli" (Er sah wirklich aus wie Ulrich Wickert), wappneten wir uns mit allen Klamotten die wir hatten (denn es war verdammt kalt) und fielen (unsere Multi Kulti Gruppe) in einen komatösen Schlaf.

Spruch des Tages:
"s'isch alles reine Kopfsach!"
15
27.10.2008
Montag | Immer noch wandern
Und weiter geht es zu Fuß durch die faszinierende Landschaft Perus. So wurde weiter gewandert, geschnauft und genossen. Daggi und Stefan waren gegen mittag aber dann schon in Ollantaytambo, haben mit dem Guide noch zu Mittag gegessen und sich dann mit Gabi getroffen. Auf dem Platz war noch riesig was los: Trachten Tänze, Musik und viel essen.

Als wir in Aguas Calientes ankamen war alles dunkel, nur Kerzenschein. Seit drei Tagen hatten sie keinen Strom. Erst als wir im Hotel ankamen und meinten wir bräuchten nun unbedingt eine warme Dusche, da auf einmal wurde es hell, und der Strom war wieder da. Abends sind wir dann superlecker essen gegangen. Es war so lecker, und hinterher sind wir praktisch aus dem Restaurant rausgerollt.
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- 1 h
- 2 h
- 1 h
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28.10.2008
Dienstag | Wiñay Wayna - Machu Picchu
Heute hieß es nochmal früh aufstehen denn wir wollten zeitig am Sonnentor ankommen und den Sonnenaufgang betrachten. Nach einem guten Frühstück ging es los, die letzten 2 Stunden. Und schon waren wir da. Der Ausblick war gigantisch, der Nebel zog sich durch die Ruinen. Ein nicht zu vergessenden Bild.

Zur gleichen Zeit sind Daggi, Stefan und Gabi von Aguas Calientes mit dem Bus nach Machu Pichu gefahren, um das morgentliche Spektakel erleben zu dürfen.

Um Acht Uhr war das große Wiedersehen. Die Führung durch die Ruinen war dann aber getrennt. Daggi und Stefan sind dann noch den Wainaj Picchu hochgeklettert und genossen einen gigantischen Ausblick von dort oben.

Dann hieß es zurück nach Cuzco. Wir schauten uns noch das schnuckelige Dörfchen Ollantaytambo an und machten einen Halt an einer Stelle wo Chicha zubereitet wurde. Die haben wir dann auch probiert, und auch das für hier typische Froschspiel gespielt.

Spruch des Tages:
Wolfi beim Chicha kosten:"Arriba, abajo, al centro y adentro"
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- 2 h
- 4 h
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29.10.2008
Mittwoch | Cuzco
Heute war einfach mal ein völlig freier Tag. Ausschlafen, shoppen, gemütlich Kaffee trinken, durch die Stadt schlendern, Museumsbesuch.... Es war so richtig schön.

Am Nachmittag gingen wir dann gemeinsam noch in einen Alpaca-Laden wo uns so einiges vorgeführt wurde. Den Abend beendeten wir in einem schönen Restaurant in San Blas.
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- 5 h
18
30.10.2008
Donnerstag | Cuzco-Puerto Maldonado
Heute konnten wir noch in Ruhe aufstehen und frühstücken. Dann ging es zum Flughafen. Gegen Mittag kamen wir in Puerto Maldonado an wo wir abgeholt und erstmal in die dortige Agentur gefahren wurden. Nachdem das Großgepäck untergebracht war, sind wir nochmal auf einen Markt um noch einzukaufen. Dann ging es mit dem Boot zu unserer Lodge und wir genossen das Vogelgezwitscher und die Natur am Abend holten wir dann die Taschenlampen raus und gingen auf Tarantel Suche (eine Vogelspinnenart) Es war total spannend.
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- Flugtag
19
31.10.2008
Freitag | Lodge Inotawa
Um 5h ging es schon los, denn wir wollten die Papageien beobachten. Wir waren früher da als sie, aber sie ließen nicht lange auf sich warten. Ein Fernrohr hatten wir auch dabei, so konnten wir sie von ganz nah beobachten. Es war wirklich toll.

Dann erstmal frühstücken, ausruhen und auf gings zum nächsten Fußmarsch durch den Dschungel. Vorbei an verschiedenen Plantagen. Unser Führer Daniel schüttelte an einem Papayabaum. Eine reife fiel tatsächlich herunter. die wir genüßlich verspeisten. Wir sahen auch Bananenstauden, Apfelsinen, Mandarinen, Zitronen und Limetten und vieles mehr.

Am Nachmittag machten wir noch einen Ausflug. Erst mit dem Boot, danach zu Fuß und dann mit unserem Katamaran.... Dann hieß es Piranha fischen. Alex war der absolute Sieger. Dreimal hatte sie einen Piranha an der Angel. Zu erwähnen waren auch noch Stefan und Erik. Sie gaben sich wirklich ausgesprochen Mühe und ausdauernd waren sie auch! Aber....na ja, so ist das manchmal im Leben.

Es wurde dunkel und wir gingen auf die Suche nach Kaimanen. Lautlos paddelten wir durch die Dunkelheit und sahen plötzlich zwei Augen rot blitzen. Wir näherten uns und konnten den Kaiman tatsächlich sehen. Daggi schaft es sogar ein paar schöne Fotos zu machen. Später sahen wir noch einen. Auf dem Weg zurück zu unserem Boot sahen wir am Flussufer noch einen Kaiman.
20
01.11.2008
Samstag | Lodge Inotawa
Heute wanderten wir zwei Stunden durch den Dschungel zu einem See wo man ganz spezielle Otter sehen kann. Der See war sehr schön, allerdings war unsere Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Wir blieben auf einer kleinen Insel. Dort sahen wir auch noch ein ganz eigenartiges Insekt. Leider wollte der Otter nicht aus seinem Versteck kommen, und so gingen wir dann wieder zurück.

Den Nachmittag hatten wr zur freien Verfügung. Wir hingen in den Hängematten, schlummerten und lasen etwas... Am Nachmittag machten wir noch einen kleinen Spaziergang und am Abend wurde Karten gespielt. Es wurde noch viel gelacht, besonders wenn ein Tierchen vorbeiflog und die Damen erstmal schrien sich aber danach totlachten. Der Gewinner des Abends war Erick, aber die moralischen Sieger waren Sonja und Gabi, ohne Zweifel.

So ging unser letzter Abend zu Ende, ganz entspannt mit gutem Essen, Drinks, Snacks, Spielen und Lachen.
21
02.11.2008
Sonntag | Puerto Maldonado - Europa
Heute hieß es Abschied nehmen.

Angekommen in Puerto Maldonado, haben wir noch an der Plaza de Armas ein wenig herumgeschaut, was gegessen oder getrunken und dann ging es ab zum Flughafen.

Der Urlaub war nun vorbei. Es hieß Abschied nehmen von Peru, von Gabi und von Daggi. Daggi bleibt nämlich noch 2 Monate. Sie fährt heute Abend ersteinmal nach Huaraz an die weiße Kordilliere. Dort wird erstmal gewandert und vielleicht geklettert. Viel Spaß Daggi. Hasta la vista.
 
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