Reisetagebuch viComfort Peru Nord+Süd - 16.10.2008
Reisebericht | Tour vom 16.10. - 06.11.2008
"Liebe Reisegruppe, ich hoffe, dass euch die Reise gefallen hat und ihr alle etwas Neues über Peru gelernt habt. Alles Gute in Deutschland und viel Glück! Yeymy"
Die ganze Gruppe war nach dem langen Flug ein bisschen müde. Im Hotel haben wir unsere Zimmer bezogen. Danach haben wir Zeit gehabt, um uns besser kennen zu lernen.
Einige haben noch eine Kleinigkeit gegessen, andere sind früh ins Bett gegangen. Der Flug war ein bisschen anstrengend, daher wollten sich alle ausruhen.
Auf dem Hauptplatz angekommen, haben wir viele Fotos gemacht. Wir mussten uns nur noch an die Autos und den Verkehr gewöhnen. Im Zentrum von Lima gibt es viele Autos, und es ist ein bisschen unordentlich. Erst sind wir in das Kloster San Francisco gegangen.
Nach der City Tour gingen wir ins Goldmuseum. Dort haben wir einen Guide vom Museum genommen. Wir haben uns von unseren beiden Busfahrern verabschiedet, wie sie bis Chiclayo fahren müssen. Dort treffen wir uns wieder.
Wir haben ein gemeinsames Mittagessen gehabt. Wir konnten verschiedene typische Gerichte kosten, z.B. "Arroz con Pato", und "Seco de cabrito“. Es war sehr lecker, aber viel zu viel. Anschließend sind wir ins Archäologische Museum gefahren. Es liegt im Stadtteil Pueblo Libre. Dort sind wir ungefähr eine Stunde geblieben. Danach sind wir ins Museum Larco Herrera gefahren. Die beiden Museen sind sehr interessant gewesen. Wir hatten also einen richtigen Kultur-Tag.
So endete unser erster Tag in Peru.
Im FLughafen gingen wir zum Check in und organisierten unsere Flugtickets. Jetzt hatten wir noch genug Zeit um einen Kaffee zu trinken. Den hatten wir auch dringend nötig. Der FLug bis Chiclayo dauerte dann nur ca. 1 Stunde.
In Chiclayo wartete schon unsere lokale Führerin Martha und unser Busfahrer auf uns. Das Hotel war ganz in der Nähe vom Flughafen. Auch hier versuchten wir uns wieder mit einem Kaffee wach zu halten.
Dann besuchten wir die Pyramiden von Tucume. Die Pyramiden liegen nördlich von Chiclayo
Danach gingen wir in das Museum von Señor de Sipan. Es war unglaublich beeindruckend. Nach diesem Kulturprogramm ließen wir uns ein leckeres Mittagessen schmecken und gestalteten den Nachmittag ganz nach unseren individuellen Wünschen.
Dann es ging weiter auf der Panamericana in Richtung Süden. In Huanchaco, einem Örtchen direkt am Pazifik Strand aßen wir frischen Fisch in einem schönes Restaurant.
Danach besichtigten wir die Chan Chan Ruinen. Chan Chan war die größte Lehmziegelstadt der Welt. Unsere lokale Führerin Martha erzählte uns viel über diese Kultur. Dort blieben wir etwas über eine Stunde.
Danach fuhren wir zum Hotel in Trujillo und bezogen unsere Zimmer. Einige nutzten die Zeit für einen kleinen Spaziergang. Andere blieben im Hotel und machten sich einen gemütlichen Abend.
Um neun Uhr hat unser Guide Celio schon imHotel auf uns gewartet. Mit unserem Bus sind wir bis ins Zentrum von Chiclayo gefahren.
Dort hat unsere City-Tour dann begonnen. Trujillo ist die Hauptstadt von La Libertad und hat etwa 850.000 Einwohner. Trujillo ist eine der größten Städte Perus und liegt nördlich von Lima. Mit das Schönste an Trujillo ist das Wetter. Fast das ganze Jahr über scheint die Sonne.
Nach der City-Tour hatten wir frei. Wir blieben im Zentrum, wo wir verschiedene Sachen unternahmen. Einige haben einen Kaffee getrunken oder etwas gegessen. Yeymy ist zum Hotel zurück gelaufen, weil sie unsere Sachen für das Pickninck kaufen musste.
Abends sind wir nochmal mit Taxis ins Zentrum gefahren. Im Restaurant Mochica haben wir gemeinsam zu Abend gegessen. Es war sehr lecker.
Der Weg war zwar nicht lang aber ein Teil der Straße war nicht asphaltiert und der Busfahrer musste deswegen sehr langsam fahren. Aber Pablo, unser Busfahrer hat einen guten Job gemacht.
Die Landschaft war supertoll. Der Ausblick von dem Cañon del Pato war wunderschön. Unser Picknick haben wir in einem schönen Park neben einem Fluss gemacht. Es gab Sandwiches und Früchte.
Die Cordillera Blanca ist die höchste Bergkette von SüdameriKa in den nördlichen Anden von Peru mit über 50 Bergen,welche über 5700m hoch sind. Die Cordillera Blanca hat eine Länge von 180 km. Die Berge von der Cordillera Blanca liegen zwischen 5000 m Höhe bis 7000 m Höhe. Der Höchste ist der Huascaran.
Unser Hotel lag nicht in Huaraz, sondern in Monterrey. Dies ist ein Dorf zwischen Yungay und Huaraz. In der Nacht haben unser Abendessen im Hotel gehabt
Ein großer Teil der Cordillera Blanca wurde im Jahr 1975 zum National Park Huascaran erklärt und steht komplett unter Naturschutz. Er wurde von der UNESCO zum Zentrum des Reservats für Biogsphäre und 1985 zum Naturerbe der Menschheit erklärt. Er umfasst eine Fläche von ca. 340.000 ha und damit die ganze Cordillera Blanca in dem Departamento Ancasch.
Das Klima ist von April bis November trocken und vorteilhaft für Bergsteigen und Wanderungen in dieser Gegend.
Dort haben wir auch die Llanganuco- Lagune besichtigt. Es war wunderschön. Dann sind wir mit dem Bus etwas höher gefahren, auf mehr als 4.000 m Höhe. Wir haben eine kleine Mittagspause gemacht, wo wir unsere Sandwiches gegessen haben. Danach unternahmen wir eine 90-minütige Wanderung in sehr schöner Landschaft.
ç In Yungay angekommen haben wir den Friedhof besucht. Im Jahre 1970 sind dort bei einer Katastrophe viele Menschen ums Leben gekommen. Unser Guide hat uns erklärt wie es passierte. Es war sehr traurig, fast das ganze Dorf ist versunken.
Die Fahrt geht über eine Schotterstrasse und Serpentinen sowie einen Tunnel vorbei an einer tollen Bergkulisse. Die Ruinen liegen etwa fünf Minuten außerhalb des Ortes Chavin. Ein Museum gibt es auch. Was Chavin de Huatra war, ist bis heute unbekannt.
Der Ruinenkomplex in Form einer Tempelburg gilt als das älteste Steinbauwerk in Peru. Im Zentrum des Bauwerks befindet sich der 4,5m hohe Monilith "EL LANZON", ein menschliches gestaltetes Gottesbild, das sich im Schnittpunkt kreuzförmiger Galerien befindet. Die original Chavin de Huantar Lanzon befindet sich heute im archäologischen Museum in Lima. Die UNESCO erklärte 1985 Chavin zum Weltkulturerbe.
Dort sind wir bis zum vier Uhr geblieben. Dann sind wir zurück nach Huaraz gefahren. In Huaraz haben wir unser Abendessen gehabt.
Nachmittags haben wir Lima erreicht. Unser Hotel zu erreichen hat ziemlich lange gedauert. Der Verkehr in Lima ist ein Chaos. Es gibt keine U-Bahn, alles spielt sich oberirdisch ab.
Unsere Hotel liegt in Miraflores in der Nähe von einem schönen Platz. Am Abend haben alle verschiedene Sachen gemacht.
Um 12:30 verließen wir unser Hotel und fuhren in Richtung Barranco. Das ist ein kolonialer Vorort von Lima. Der Verkehr war chaotisch. Wir sind sogar ein Stückchen zu Fuß gegangen.
Im Barranco kehrten wir im Restaurant "Rustica" ein. Dort gab es ein leckeres Buffet. Wir konnten uns durch fast alle typisch peruanischen Gerichte futtern. Wir kosteten paa a la hunacina, tamales, causa und solterito de queso zur Vorspeise. Hauptgerichte gab es so viele, daß wir nicht alle probieren konnten. Alles war sehr lecker. Nach dem Essen hatten wir ein wenig Zeit durch Barranco zu spazieren.
Dann gings weiter in Richtung Süden. Paracas war unser Ziel. Erst durchquerten wir Cañete, dann Cincha, Pisco und endlich Paracas. In Paracas lag unsere Hotel.
Wir bezogen unsere Hotelzimmer und gingen in einem Restaurant lecker zu Abend essen. Danach fielen wir in unsere Betten.
Nach der Besichtigung der Isas Balletas besuchten wir das Paracas Naturreservat. Paracas ist eine Halbinsel an der Südküste von Peru. Die dort gefundene vorspanische Kultur existierte von 900 bis 200 vor Christus. In Lagunillas machten wir eine Mittagspause und aßen frischen Fisch.
Auf dem weiteren Weg nach Ica besuchten wir eine Pisco-Brennerei. Wir konnten sogar verschiedene Pisco-Sorten probieren.
Nach 25 Minuten Fahrt erreichten wir die Oase. Unser Hotel liegt mitten in der Oase. Es war sehr schön hier. Das Wetter war auch sehr gut. Wir hatten Glück.
Erst besuchten wir das Museum von Maria Reiche. Maria Reiche (1903-1998) war eine deutsche Geographin aus Dresden, die sich durch die Untersuchungen der Bodenlinien und Geoglyphen zwischen Nazca und Palpa einen Namen machte. Dann fuhren wir zum Aussichtsturm. Der Bau wurde ebenfalls von Maria Reiche beauftragt. Von hier aus konnten wir schon einige der berühmten Nazca-Linien sehen.
Wir entscheiden uns heute auch den Cahuchillas Friedhof zu besuchen, weil wir Arequipa früher erreichen wollten. Die Besichtigung des Friedhofs dauerte etwa eine Stunde. Unsere Guide Orlando erzählte uns noch einiges über die Nazca-Kultur.
Unsere Hotel Cantayo lag 10 Minuten weit von Nazca. Diese Hotel war eine alte Hacienda und jetzt ein wunderschönes Hotel. Im Hotel haben alle gebadet. Es war super schön, das Wetter auch und einfach alles. Abends aßen wir im Hotel.
Insgesamt dauerte unsere Reise 9 Stunden. Es war anstrengend. Auf dem Weg machten wir eine Pause in Yauca. Das ist ein Dorf, das wegen seiner Oliven sehr bekannt ist. Wir haben einige Sorten probiert. Dann ging es weiter.
In Camana, einem Badeort, machten wir unsere Mittagspause. Wir aßen, was die Frau von unserem Guide Orlando für uns gekocht hatte: Estofado. Es war sehr lecker. Nach eine Pause ging es weiter.
Nach drei weiteren Stunden erreichten wir Arequipa. Es war noch hell, das war sehr gut, weil wir noch ein bisschen von Arequipa sehen konnten.
Mittags ging Yeymy zum Hotel um uns zu abholen. Mit zwei Taxis fuhren wir ins Büro von viventura. Dort lernten wir die Mitarbeiter von viventura beim gemeinsamen Mittagessen im Garten kennen. Es gab Rocoto Relleno. Ein für Arequipa sehr typisches Gericht: gefüllte Paprika und als Beilage Kartoffelgratin. Wir unterhielten uns lange im Garten von viventura. Sarah, die Büroleiterin gab noch einige wichtige Informationen.
Nch dem Essen gings zur Citytour durch Arequipa. Wir besichtigten das Kloster Santa Katalina. Den Rest des Abends konnten wir frei gestalten. Es war ein schöner Tag.
In Patapampa (ein Pass auf 4800m Höhe) konnten wir die Vulkane Ampato, Sabancaya, Hualca Hualca und Mismi sehen. Die Panoramafahrt endet in dem sympathischen Ort Chivay auf 3600m. Hier beginnt das Colca Tal.
Mittags hatten wir ein Buffet mit einheimischen Spezialitäten. Es gab eine große Auswahl an köstlichen Gerichten. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Wir waren alle ein wenig müde wegen der Höhe und gingen früh schlafen. Morgen erwartet uns ein langer Tag.
Während der Fahrt in Richtung Chivay entlang der Schlucht lauschten wir der interessanten Geschichte über die Collahuas und Cabanas (Prä-Inka-Kultur des Colca-Tals). Der Canyon bot eine atemberaubende Landschaft.
Von Chivay fuhren wir direkt weiter durch den Altiplano (Hochebene) zum Titicacasee nach Puno. Wir hatten Glück und sahen viele Flamingos.
Tomas und seine Familie erwarteten uns mit dem Mittagessen. Dann erklärte er uns viel über das Leben und die Traditionen hier. Wir machten noch eine Wanderung durch eine wunderschöne Landschaft und mit einem tollen Blick über den Titicacasee.
Morgen ist ein langer Tag deshalb hieß es heute abend:” Früh ins Bett “.
Heute hatten wir einen langen, aber sehr schönen Tag. Wir verließen die Halbinsel Capachica und fuhren nach Cuzco und von dort nach Pisac. Hier besuchten wir auch den großen Markt.
Von dort aus fuhren wir weiter nach Ollantaytambo. Es war Gott sei Dank noch früh genug um auch diese Ruinen zu besuchen bevor wir unseren Zug nach Aguas Calientes nehmen mußten. Ollantaytambo ist eine Festung mit großer religiöser Bedeutung und wurde bis zum Eintreffen der Spanier nicht fertig gestellt. Wir bewunderten Terassen, die Monolithenwand und das "bano de la nusta" (Bad der Prinzessin).
Etwa um 19:00 kamen wir in Aguas Calientes, ein sehr touristisches Dörfchen, an. Wir übernachteten hier und wollten am nächsten Tag in aller Frühe Machu Picchu besuchen.
Grandiose Ausblicke, Orchideen und hunderte von Schmetterlingsarten sahen wir in diesem Biotop. Die Inka Ruinen Winay Wayna sind ein Traum, aber es ist anstrengend dorthin zu gelangen. Bei der letzten Ruine, Inti Punku (Sonnentor), konnten wir Machu Picchu in seiner ganzen Pracht bestaunen.
An einem Mirador begannen auch Sandra und Barbara die Führung . Von hier gingen wir zum Haupteingang in die Stadt. Wir besichtigten Sonnentempel, Tempel des Kondors, Gefängnisviertel, Mondtempel, Temple der drei Fenster und Intiwatana (wo die Sonne angebunden ist).
Nachmittags fuhren wir mit dem Zug nach Cuzco.
Dann besichtigten wir den Sonnentempel Koricancha. Diesen Tempel benutzten die Spanier als Fundament und bauten damals einfach das Santo Domingo Kloster darauf - als Zeichen ihrer Macht und der Unterdrückung der Inka. Wir schlenderten noch gemütlich über den Plaza de Armas und erfuhren viel über die Historie.
Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung zum spazieren gehen, essen, einkaufen oder für irgendetwas sonst was wir machen wollten.
Am Abend hatten wir noch ein gemeinsames Abendessen zum Abschied. Wir unterhielten uns viel und tranken unseren letzten Pisco Pur.
20.01.12Dorothea
Ich bin immer noch überwältig von der spannenden und erlebnisreichen XXL-Tour. Es war eine super Reise und eine ebenso tolle Gruppe. Jeder Teil der Reise...
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