Reisetagebuch viComfort Peru Nord+Süd - 21.08.2008

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 21.08.2008. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viComfort Reise durch Peru gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 21.08. - 11.09.2008

Reiseleiter dieser Tour: Fidel Cesar
"Liebe Freunde, Die Rundreise ist jetzt zu Ende, aber sicherlich bleiben euch viele wundervolle Einnerungen. Vielen Dank für die Geduld und vor allem für die gute Laune, die ihr immer hattet. Ihr seid eine tolle und harmonische Gruppe. Es hat mir Spaß gemacht euch auf der Reise zu begleiten ;) Vielen Dank auch dafür, daß ihr mein Heimatland für eure Reise ausgewählt habt. Auf Wiedersehen, euer Fidel"
1
21.08.2008
Donnerstag | Europa - Lima
Nach einem langen Flug sind wir endlich in Lima - Peru gelandet. Lima ist die Hauptstadt des Landes. Am Flughafen wartete Fidel schon auf uns. Er wird uns während der Reise begleiten.

Heute sieht das Wetter nicht so angenehm aus, aber es wurde uns gesagt, dass die kommenden Tage besser sein werden. An der Küste ist es zu dieser Jahreszeit in Peru oft bewölkt und mit etwas Nieselregen zu rechnen. Aber es ist nicht kalt also geht's.

Auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel gab es viel Verkehr. Wir sind früh ins Bett gegangen. Wir merken schon den Zeitunterschied, 7 Stunden weniger als in Europa...
Rundreise Südamerika
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- Flugtag
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22.08.2008
Freitag | Lima
Nach einer gemütlichen Nacht sind wir in Richtung Innenstadt gefahren. Viele Straßen werden gerade umgebaut und es gab viel Verkehr. Wir haben erstmal auf dem Hauptplatz, Plaza Mayor, in Lima eine kurze Pause gemacht. Dort liegt die Kathedrale, der Präsidenten Palast und das Rathaus der Stadt. Danach sind wir zum San Franzisko Kloster gelaufen. Unsere lokale Führerin Ursula hat uns viel über die Stadt erzählt.

Später haben wir das Goldmuseum besucht. Es gab viel zu sehen, z.B. Goldsachen, Waffen und Reliquien.

In Miraflores haben wir später etwas gegessen.
Rundreise Südamerika
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- 1 h
3
23.08.2008
Samstag | Lima - Chiclayo
Heute war es noch dunkel, als wir unser Hotel verliesen :( Unser Flug nach Chiclayo ging sehr früh los, so sind wir zum Flughafen gefahren. Pünktlich flogen wir ab und nach ca. einer Stunde waren wir auch schon in Chiclayo. Erstmal fuhren wir zum Hotel, um noch ein bißchen Schlaf nachzuholen.

Später sind wir aufgebrochen. Zuerst ging es nach "Huaca Rajada" (gebrochene Pyramide auf Deutsch). Dort wurde der Herr von Sipan mit all seinem Schmuck gefunden. Martha, unsere lokale Führerin, hat uns viel darüber erzählt. Dann sind wir zurück nach Chiclayo gefahren, um den Hexenmarkt zu besuchen. Hier kann man alles mögliche kaufen, Kräuter, Glücksbringer, Tabletten usw. Wir haben auch einige Früchte probiert, die uns sehr gut geschmeckt haben.

Später sind wir nach Lambayeque gefahren. Dort besuchten wir das Museum "Tumbas Reales" von Sipan. Vorher genießten wir aber erstmal unser Mittagsessen. Das regionale Essen und die Limonada Muchik hat uns den Hunger gestillt.

Das Museum ist einfach wunderbar, sehr interessant, also man muss es auf jedem Fall besuchen.

Nach dem Museum sind wir zurück in die Stadt gefahren und hatten den Rest des Tages zur freien Verfügung. So haben wir die ersten Sonnenstrahlen in Peru ausgenutzt.

Am Abend sind wir kurz einen kleinen Imbiss essen gegangen.
Rundreise Südamerika
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- 1 h
- 1 h
4
24.08.2008
Sonntag | Chiclayo - Trujillo
Nach dem Frühstück sind wir losgefahren, auf die Panamericana nach La Libertad. Die Haupstadt der Region heißt Trujillo, in dieser Gegend hat sich die Chimu-Kultur entwickelt. So nach ca. 3 Stunden Fahrt haben wir Trujillo errreicht.

Erstmal haben wir die Sonnen- und Mondpyramide besucht. Leider konnten wir nur die Mondpyramide besichtigen, da die Sonnenpyramide noch immer geschlossen ist. Es war eindruckvoll, trotz der Jahre sind die bunten und großen Mauern der Mondpyramide noch sehr gut erhalten. Martha, unsere lokale Führerin hat uns viel darüber erklärt.

Nachdem sind wir nach Huanchaco gefahren, ein bekannter Badeort in Trujillo. Leider hat das Wetter heute nicht mitgespielt. Trotzdem haben wir uns, unser Mittagessen schmecken lassen.

Schon Nachmittags wollten wir noch Chan Chan besuchen, das ist ein Komplex von Palästen, die direkt am Meer liegen. Wir haben aber nur eine von denen besucht. Die Reliefs an der Mauer erklären uns, wie die Leute gelebt haben. Die Ruinen gelten als die größte Lehmziegelstadt der Welt.

Später hatten wir frei und wollten wir uns einfach ausruhen ;)
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- 3 h
5
25.08.2008
Montag | Trujillo
Heute können wir endlich ausschlafen, wir haben im Program ein Besuch in der Innenstadt. Nach dem Frühstück gings los. Nach einigen Minuten erreichten wir schon den Hauptplatz.

Wir haben erst den Hauptplatz und die Kathedrale besucht wo wir viele Fotos machten. Dann waren wir in einem schönen Kolonialhaus-Urquiaga. Heute ist es eine Bank, aber kann man das Haus besuchen. Die Fenster und die Möbel sind sehr schön und wir konnten uns gut vorstellen wie komfortabel das Leben fuer diese Familien in der Kolonialzeit war. All diese Einrichtungsgegenstände kamen ursprünglich aus Europa...

Danach besuchten wir die Kirche La Merced, andere Kolonialhäuser und die Schutzmauer der Stadt. Dort kann man noch die Kanäle und Quellen des alten Wasserversorgungssystems ansehen. Vor der Rückfahrt ins Hotel, gab es noch leckeres Mittagessen.

Den Rest des Tagen hatten wir zur freien Verfügung.
6
26.08.2008
Dienstag | Trujillo - Huaraz
Nach dem Frühstück fuhren wir heute schnell los. Wir hatten eine lange Fahrt vor uns. Von Trujillo fuhren wir auf der Panamericana in Richtung Huaraz. Die Sonne wollte heute nicht scheinen so war die erste Strecke an der Küste bewölkt. Dann kamen wir am Santa Rio (Fluß) an. Der Fluß bildet die Grenze zwischen La Libertad (Trujillo) und Ancash (Huaraz). Im kleinen Dorf Santa bogen wir ab und fuhren entlang des Santa Rio.

Nach einigen Minuten schien endlich die Sonne. Das machte die Fahrt noch ein bisschen angenehmer. Die Straße war in Ordnung, d.h. teilweise geteert und teilweise nicht. Später mußten wir auf einer Schotterpiste durch die Entenschlucht fahren. Das war schon etwas abenteurlich. Eine richtig holprige Straße, eng und sogar mit Gegenverkehr. Wir fuhren an einem Wasserkraftwerk vorbei. Um früh in Huaraz anzukommen machten wir kaum Pausen.

Schon nachmittags erreichten wir Caraz. Ungefähr ab da war die Straße geteert. Wir machten noch eine kurze Pause zum Fotografieren und um die Beine zu strecken. Nach ca. 1 Stunde kamen wir endlich in Huaraz an. Komischerweise war es hier in den Bergen bewölkt. Das ist gar nicht normal für die Trockenzeit. Abends hat es sogar geregnet, aber wir waren schon im Hotel.
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- 7 h
7
27.08.2008
Mittwoch | Huaraz
Heute schien das Wetter ein wenig besser zu sein als gestern. Wir fuhren in ein schönes Tal wo wir eine Wanderung machen konnten. Nach ca. 1 Stunde Fahrt kamen wir in Pitec an und gingen los. Wir nahmen nur das Nötigste mit, den Rest ließen wir im Auto. Die Wanderung war gut. Die Strecke war recht eben so wurden uns Auf- und Abstiege erspart. Nach der langen Busfahrt tat ein bißchen Bewegung sehr gut. Wir suchten den besten Blick auf die Gletscher Andavite und Cayesh. Die Landschaft war sehr schön, aber das Wetter hat heute leider nicht mitgespielt. Es gab keinen Regen während der Wanderung, aber es war ein bißchen bewölkt und das Licht war nicht das Beste.

Vorbei an Huaraz fuhren wir nach Yungay, eine kleine Stadt. Dort hatten wir Mittagessen denn nach ca. 4 Stunden Wanderung hatten wir Hunger und großen Durst. Danach besuchten wir den Friedhof von Yungay. Die kleine Stadt wurde vor einigen Jahren von Schneelawinen begraben, ca. 20 000 Menschen sind ums Leben gekommen. Wir besuchten den Ort wo damals die Stadt war.

Danach fuhren wir ziemlich müde zurück ins Hotel und gingen früh ins Bett. Heute hat es auch geregnet, hoffenlich haben wir morgen mehr Glück mit dem Wetter!!!!
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- 5 h
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28.08.2008
Donnerstag | Huaraz - Chavin
Heute heißt es Kulturtag. Wir werden etwas über die alte Chavin Kultur erfahren, dafür sind wir ca. 3 stunden auf einer teilweise geteerten Strasse, teilweise Löcherstraße gefahren... aber die Landschaft war sehr schön. Man kann gut die Berge sehen. Bei einer schonen Berglagune sind wir auch kurz spazieren gegangen.

Erstmal haben wir ein interessantes neues Museum besucht, das mit Hilfe von der japanischen Regierung gebaut wurde. Das beste Stück hier war die Muschel, wunderschön und sehr fein dekoriert. Dann haben wir unsere Mittagspause gemacht. Danach sind wir in die Ruinen gegangen, dort hat uns unser lokaler Führer Tjen aufgeklärt, das sich bei der Chavin Kultur alles um die Zahl 7 dreht. Sie haben die Zahl benutz, um die Anlage zu bauen. Hier finden wir verschiedene Tempel, aber man kann nur einiges sehen. Wir haben auch die bekannte Lanzon gesehen, ein riesiger Stein, welcher den Hauptgott repräsentiert. Dann haben wir noch die große hohe Mauer gesehen und die zwei übrig gebliebenen Nagelköpfe.

Es war sehr interessant und noch mehr, weil hier alles vor den Inkas gebaut wurde, ungefähr 1200 Jahren vor Christus. Wirklich eindrucksvoll.

Dann sind wir zurück nach Huaraz gefahren. Es gab wieder ein bisschen Regen, aber wir haben heute ja glücklicherweise schönes Wetter gehabt.
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- 5 h
9
29.08.2008
Freitag | Huaraz - Lima
Heute verließen wir die schönen Berge der Cordillera Blanca und fuhren nach Lima. Nach dem Frühstück gings hoch bis auf 4.200m. Das war zwar nicht ganz so hoch wie am Vortag, aber wir spürten die Höhe deutlich. Wir fuhren zur Quelle des Rio Santa und machten eine Fotopause. Von hier aus hatten wir einen tollen Blick auf die Cordillera Blanca.

Wir fuhren über Serpentinen in Richtung Küste. Die Straße fällt zur Küste hin richtig steil ab. Wir machten nur eine kurze Mittagspause in Huacho um früh in Lima anzukommen und nicht in den Feierabend-Verkehr hinein zu geraten. Am nachmittag kamen wir dann in unserem Hotel in Miraflores an.
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- 7 h
10
30.08.2008
Samstag | Lima - Paracas
Heute konnten wir richtig ausschlafen. Wir frühstückten spät und fuhren erst am nachmittag los in Richtung Süden. Die Fahrt bis Paracas dauerte ca. 3 Stunden. Gott sei Dank war das Wetter besser als im Norden und wir hatten ein wenig Sonne.

Zum Abendessen fuhren wir nach Pisco. Die Stadt wurde letztes Jahr am 15. August von einem gewaltigen Erdbeben zerstört. Die Bewohner sind immer noch dabei ihre Häuser wieder aufzubauen. Wir aßen lecker zu Abend und fuhren wieder zurück nach Paracas.
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- 4 h
11
31.08.2008
Sonntag | Paracas - Ica
Heute hatten wir volles Programm. Wir mußten früh losfahren um um 8 Uhr am Chaco Hafen zu sein. Dort machten wir eine Bootstour und haben die Figur "Candelabro" gesehen. Wir fuhren weiter und konnten an den Inseln viele verschiedene Tiere beobachten: Seelöwen, jede Menge Vögel und Krebse. Fast schon am Ende unsere Bootstour angekommen sahen wir sogar Delphine. Das war richtig schön. Dann spazerten wir am Strand entlang und sammelten Muscheln.

Später fuhren wir in das Naturreservat in der Wüste und besichtigten die Übrigbleibsel der Kathedrale. Die Kathedrale wurde leider von einem Erdbeben total zerstört. Wir konnten nur noch die Teile der Kathedrale sehen. Wir fuhren weiter in ein kleines sehr schönes Fischerdorf zum Mittagessen.

Später fuhren wir in Richtung Ica. Auf dem Weg besuchten wir eine Pisco-Brennerei und erfuhren viel über die Herstellung von Pisco. Natürlich mußten wir den guten Tropfen auch probieren ... Salud ;)

Am Ende des Tages waren wir noch in der Oase Huacachina. Wir hatten die Zeit zur freien Verfügung und wollten eigentlich mit den Buggys auf die Dünen fahren. Leider klappte es nicht und so machten wir einfach einen schönen Spaziergang durch die Oase. Die Athmosphäre hier ist unglaublich schön und entspannend.
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- 3 h
- 2 h
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01.09.2008
Montag | Ica - Nazca
Nach einem schönen langen Tag gestern konnten wir uns heute Zeit lassen ;). Wir frühstückten gut und fuhren dann auf der Panamericana in Richtung Nazca. Zunächste ging es nur durch Wüste, aber langsam fuhren wir in ein weites Tal. Die Landschaft ist sehr eindrucksvoll mit ihren Bergen, Tälern und Feldern. Wir fuhren auch durch große Baumwoll-Anbaugebiete.

Im Palpa Tal tranken wir frisch gepreßten Orangensaft... lecker... dann fuhren wir wieter.

Nach einigen Minuten kamen wir in El Ingenio an. Hier besichtigten wir das Museum Maria Reiche. Maria Reiche war eine deutsche Geographin. Sie erforschte die Region zwischen Ica und Nazca und insbesondere die Nazca Linien. Es gab auch Nazca Keramik und eine Mumie zu sehen. Es war sehr interessant. Nach dem Museumsbesuch stiegen wir auf einen Aussichtsturm. Den Turm ließ Maria Reiche damals errichten um die Nazca Linien zu betrachten. Wir konnten zwei der Scharrbiler erkennen: den Baum und die Hände.

Wir fuhren zum Flughafen. Das Wetter war ideal um die Nazca Linien von oben zu bewundern. Der Flug war ok. Der Ausblick war toll, aber leider hatten wir Kreislaufprobleme. Also bitte nicht nochmal...

Wir fuhren zurück zum Hotel und gingen später noch in ein nettes Restaurant zum Essen.
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- 3 h
- 2 h
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02.09.2008
Dienstag | Nazca - Arequipa
Heute mußten wir sehr früh losfahren da der längste Abschnitt der Reise auf dem Programm stand. Wir besuchten zunächst einen Friedhof aus der Nazca-Zeit. Hier sahen wir viele Mumien. Unser lokaler Führer, Orlando, erzählte uns einiges darüber.

Wir fuhren auf der Panamericana in Richtung Arequipa durch viele Täler. Während einer Fotopause bei Yauca entspannten wir uns bei einer Olivenverkostung. Hier gibt es riesige Oliven-Plantagen.

In Puerto Inka aßen wir zu Mittag. Puerto Inka ist ein schöner Ort in einer kleinen versteckten Bucht. Dort gab es auch einen Papagei. Wir besichtigten einige Ruinen. Fidel erklärte uns, daß die Ruinen von den "Arrieros" als Wohnstätten benutzt wurden. Die Arrieros waren Händler, die mit ihren Lama-Karawanen durch die Anden zogen.

Danach fuhren wir weiter. Die Landschaft war eindruckvoll. Wir machten noch einige Fotopausen auf der langen Fahrt nach Arequipa weil es soviel zu sehen gab. Im Dunkeln kamen wir endlich in der "Weißen Stadt" Arequipa an.
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- 7 h
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03.09.2008
Mittwoch | Arequipa
Nach einer gemütlichen Nacht fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein los.

Wir machten zunächst eine Stadtbesichtigung. Mit Diana, unserer lokalen Führerin besuchten wir den Hauptmarkt San Camillo. Dieser Markt ist ein Muß: er ist sehr groß und unheimlich interessant. Danach waren wir auf dem Hauptplatz, dem Plaza de Armas, mit der mächtigen Kathedrale und einer schönen Jesuiten-Kapelle.

Wir besichtigten auch das Kloster Santa Catalina und erfuhren einiges über die Nonnen, die hier mit Dienerinnen gelebt haben. Früher war es Tradition, daß die zweitgeborene Tochter einer Familie in den Ordensdienst eintrat. Im Kloster Santa Catalina wurden nur Töchter aus besonders reichen Familien aufgenommen. Es mußte eine hohe Mitgift an den Orden entrichtet werden, so daß die Nonnen hier einige Jahrhunderte lang - bis der Papst dies bemerkte - ein Leben in Saus und Braus führen konnten.

Nach der Stadtführung fuhren wir ins viventura-Büro. Dort lernten wir die Mitarbeiter von viventura kennen. Sie sind ein bisschen wie eine große Familie. Das Mittagessen war lecker. Es gab Cubierto de Coliflor, ein für Arequipa typisches vegetarisches Gericht.

Dann fuhren wir kurz ins Hotel und erholten uns ein wenig. Wir haben viel gelernt und gesehen heute. Später gingen wir nochmal kurz in die Stadt und dann früh ins Bett. Morgen steht wieder ein langer Tag auf dem Programm.
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04.09.2008
Donnerstag | Arequipa - Chivay
Nach einer gemütlichen Nacht fuhren wir los. Erst besuchten wir eine Alpakawaren-Fabrik. Dort sahen wir auch einige Lamas und Alpakas und machten Fotos.

Weiter gings in Richtung Colca Canyon. Langsam verließen wir die Stadt Arequipa und fuhren höher und höher in das Naturreservat Aguada Blanca. Wir sahen viele Kamele. Die Vikuñas haben einen langen Hals und den feinsten Pelz der Welt. Wir fanden es toll, die Tiere in ihrem Lebensraum zu sehen und zu fotografieren.

Wir machten eine kurze Pause bei Patahuasi. Diana, unsere lokale Führerin erzählte uns viel unterwegs. Später kamen wir in Patapampa an. Patapampa ist mit 4.910 Höhenmetern der höchste Punkt der Reise. Die Höhe bemerkten wir deutlich, aber wir hatten keine großen Schwierigkeiten. Wir machten eine Fotopause und fuhren weiter.

Wir kamen dann in Chivay, der Hauptstadt der Provinz Caylloma, an. Dort gab es Mittagsessen. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Wir bummelten durch die kleine Stadt und besuchten auch einen Aussichtspunkt. Als die Sonne unterging wurde es ziemlich kalt und wir gingen in unser Hotel. Hier blieben wir auch zum Abendessen.
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- 4 h
16
05.09.2008
Freitag | Chivay - Puno
Heute mußten wir sehr früh losfahren da wir zum Cruz del Condor wollen. Während der Fahrt machten wir Fotopausen beim Aussichtspunkt und im Dorf Maca. Diana hatte uns schon während der Fahrt einiges darüber erzählt.

Dann erreichten wir den Cruz del Condor. Es waren noch nicht viele Leute da. Vielleicht sind wir doch ein wenig zu früh losgefahren? Wir fanden einen sehr schönen Platz und warteten. Nach ca. 40 Minuten wurden wir etwas nervös da immer noch kein Kondor zu sehen war. Aber plötzlich tauchten sie auf und zogen ihre Kreise. Es gab viele Kondore zu sehen. Das Wetter war perfekt. Es war wunderbar...

Dann fuhren wir zurück in Richtung Chivay und später über den Pass auf 4.910 Höhe in Richtung Puno. Wir hatten eine tolle Aussicht auf die Vulkane. Auf dem Weg machten wir noch mehrere Fotopausen. Wir versuchten die Andenflamingos zu fotografieren. Unglaublich wie die Flamingos über 4.000 Meter hoch fliegen bei der Kälte und dem Wind.

Wir kamen früher als geplant in Puno an. So hatten wir noch Zeit für einen Spaziergang. Die einzige Sehenswürdigkeit hier - abgesehen vom Tiiticacasee - ist allerdings die Kathedrale.

Heute war ein langer, aber schöner Tag. In Puno ist es unglaublich kalt sobald die Sonne untergeht. Deshalb gingen wir schnell ins Bett.
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- 7 h
17
06.09.2008
Samstag | Puno - Capachica
Nach der gemütliche Nacht verließen wir unsere Unterkunft und stiegen ins Auto. Wir fuhren nicht weit. Bis zum Hafen waren es nur 10 Minuten. Dort kauften wir verschiedene Kleinigkeiten.

Mit dem Boot fuhren wir zu den schwimmenden Inseln. Rosalia fuhr auch mit. Sie erzählte uns viel über die Region und die Traditionen. Wir erfuhren wie die Uros auf dem Titicacasee leben. Es war sehr interessant. Wir besuchten auch die Uros Titinos. Sie wohnen weit von der Stadt entfernt.

Später fuhren wir weiter und erreichten die Halbinsel Capachica. Dort fand heute eine Hochzeit statt. Rosalia erzählte uns, daß eine Hochzeit viele Tage gefeiert wird. Wir beobachteten das Fest aus der Ferne, gingen aber nicht dorthin.

Die Leute hier waren sehr nett. Es gefiel uns trotz der Kälte sehr gut. Während einer schönen Wanderung erzählte uns Rosalia viel über die Sitten auf der Halbinsel.

Später wurde es noch kälter. Wir gingen schnell ins Bett. Vorher bestaunten wir allerdings noch den wunderschönen Sternenhimmel.
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- 2 h
18
07.09.2008
Sonntag | Capachica - Cuzco
Heute verließen wir unsere Gemeinde und brachen auf nach Cuzco.

Wir stiegen zunächst wieder in ein Boot und erreichten nach ca. 2 Stunden Fahrt den Hafen von Puno. Wir fuhren gleich los und überquerten nach einiger Zeit den Andenpaß Abra La Raya. Der bildet die Grenze zwischen den Regionen Puno und Cuzco. Die Landschaft veränderte sich langsam, die Hochebene wurde immer schmaler und dann kamen wir in das Urubamba-Tal. Plötzlich gab es Bäume, es war wärmer und alles war irgendwie einfach schöner und grüner...

Später besuchten wir die Ruinen von Raqchi, eine sehr interessante Tempelanlage. Auf der weiteren Fahrt in Richtung Cuzco machten wir noch eine Pause am Tor "Rumicolca" bei Pikillaqta. Hier wurde früher der Zugang nach Cuzco von Süden her geschützt und kontrolliert. Der Ort Pikillaqta war eine Aymara-Stadt. Außer den Resten hoher Mauern ist aber nicht mehr viel erhalten.

Nach einer langen Fahrt kamen wir endlich in Cuzco an.
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- Fahrtag
- 2 h
19
08.09.2008
Montag | Cuzco - Aguas Calientes
Heute fuhren wir früh los da wir die Stadt und das heiligen Tal besichtigen wollten. Zunächst genossen wir das tolle Panorama vom Aussichspuntkt über die ganze Stadt.

Wir fuhren weiter nach Qenq'o, einem kleinem Heiligen Platz und besichtigten Sacsayhuaman. Fidel, unser Reiseleiter, und Hector, unser lokaler Führer, erzählten uns viel darüber. Es gibt einige Vermutungen über die Bedetung der Anlage. Wahrscheinlich schützte diese Festung den am meißten gefährdeten Zugang der Stadt. Auf jedem Fall war es interessant und eindruckvoll zu sehen, wie die Mauer hier aus riesigen Felsen gebaut wurde. Einigen Felsbrocken wiegen bis zu 100 Tonnen.

Im Zentrum der Stadt Cuzco besichtigten wir die Qorikancha. Die Corikancha war der heiligste Ort, an dem die Inka Hochzeiten, Krönungen, Bestattungen und Riten feierten. Den Tempel des Inti (Sonne) durften Inkas nüchtern, barfuß mit einer Last auf dem Rücken betreten. Sie folgten dabei den Weisungen des Hohepriesters des Sonnenkultes (Willaq Umu). Der Tempel überstand die Zeit der Eroberer nicht. 1650 wurden die Ruinen nach einem Erbeben durch den Bau des Convento de Santo Domingo überbaut. Ein weiteres schweres Erdbeben 1950 beschädigte die Klosteranlage und legte längst vernichtet geglaubte Mauerreste jedoch wieder frei. Die Inka-Architektur ist wunderschön. Die Mauern sind wunderbar bearbeitet und die Techniken sind die feinsten.

Später verließen wir die Stadt und fuhren weiter in Richtung Ollantaytambo. Das Heilige Tal befindet sich ca. 60 km nordwestlich von Cuzco. In Ollantaytambo konnten wir die Stadtplanung der Inka-Zeit wunderbar erkennen. Die Gebäude, Inka-Terrassen und Gassen befinden sich noch in ihrem ursprünglichen Zustand. Einige vornehme Häuser bestehen aus perfekt gearbeiteten Inka-Mauern aus dunkelrosa Stein. Auf der Bergseite befindet sich ein imposanter Komplex, der wegen seiner starken Mauern fortaleza (Festung) genannt wird. Dieser Komplex war strategisch günstig gelegen, um das Heilige Tal der Inka zu beherrschen.

Danach fuhren wir schnell zum Bahnhof und mit dem Zug in Richtung Aguas Calientes. Wir genossen die ca. 2 stündige Fahrt von den Bergen in den Hochdschungel sehr. Es regnete ein wenig, aber die Fahrt war sehr schön.

In Aguas Calientes bezogen wir sofort unsere Hotelzimmer und gingen früh ins Bett. Wir waren müde von einem wunderschönen, aber anstrengenden Tag und morgen erwartet uns das Highlight der Reise...
20
09.09.2008
Dienstag | Machu Picchu - Cuzco
Heute mußten wir wieder sehr früh aufstehen, es war noch dunkel. Aber wir dachten es lohnt sich da wir Machu Picchu besuchen wollten. Nach dem Frühstück sind wir losgegangen, in den Bus eingestiegen und ca. 30 Serpentinen bis zu den Ruinen raufgefahren.

Lizet, unsere lokale Führerin, erzählte uns viel über die Ruinen. Zwar auf Englisch, aber wir verstanden alles ganz gut.

Wir besuchten alle wichtigen Gebäude in Machu Picchu. Vom Wachhaus, über die Terrassen-Felder, den Haupteingang, den Sonnentempel, die drei Fenster, die Sonnenuhr bis hin zum Kondortempel. Wir sahen und lernten unheimlich viel heute.

Nach der Beischtigung hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Wir überlegten was wir machen und entschieden uns dafür zum Sonnentor zu laufen. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Ruinen. Heute hatten wir vormittags sehr gutes Wetter, aber während der Wanderung zum Sonnentor wurde es ganz schön heiß...

Wir genossen den Tag und das Highlight der Reise sehr. Machu Picchu ist unglaublich eindrucksvoll und glücklicherweise gab es nicht viele Touristen (wir stellten es uns voller vor). Der Tag war wunderbar: wir sahen viel und machten eine Menge Fotos.

Abends fuhren wir zürück in die Stadt Cuzco. Wir hatten unser Abschiedsessen. Heute ist unsere letzte Nacht in Peru.
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- 2 h
- 2 h
21
10.09.2008
Mittwoch | Cuzco - Europa
Leider ist unsere Rundreise zu Ende. Wir sahen und lernten so viel... Heute hatten wir noch den Vormittag Zeit, da wir erst um 12 Uhr los fahren mußten. Wir bummelten in die Stadt und kauften die letzten Souvenirs. Wir mußten uns beim shoppen sehr zusammenreißen damit alles in die Koffer passen würde. Es klappte so gerade noch bei uns allen... ;)

Um 12 Uhr fuhren wir los zum Flughafen. Es ist nicht weit, aber hier wird überall gebaut und so dauerte es ein wenig länger.

Fidel fuhr mit uns zum Flughafen. Nach dem einchecken verabschiedeten wir uns von ihm und von Cuzco und flogen alleine nach Lima :(.

Ein langer Flug lag vor uns bis Europa. Glücklich erinnerten wir uns an das, was wir gesehen und erlebt hatten
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- 1 h
- 4 h
 
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