Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

21 Feb. 2008 • Frankfurt - Lima

Die Steilküste von Miraflores
Rathaus von Lima

Ankunft in Peru

Heute nach einem langen Flug sind wir in Lima, der Hauptstadt von Peru gelandet. Der Flug war ok, aber sehr lang. Die Zeit wollte einfach nicht vorbei gehen.

Der Flug und auch die Zeitverschiebung (sechs Stunden) macht uns kaputt, die neun Millionen Einwohner von Lima haben uns mit viel Verkehr empfangen, aber dann nach ca. nach eineinhalb Stunden haben wir unser Hotel erreicht.

Nach einer kurzen Pause sind einige noch in einen Supermarkt gegangen, der neben unserem Hotel liegt :) und andere wollten einfach eine Dusche und dann ins Bett. Hier in Lima ist es Sommer, das Wetter ist angenehm zu dieser Jahreszeit. Es hat ungefähr 25ºC.

Wir sind gespannt auf die kommenden Tage in Peru. Wir werden euch täglich Bericht erstatten.

22 Feb. 2008 • Lima

San Fransisko Kloster
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Wir erkunden die Stadt der Könige

Heute erkunden wir die Stadt der Könige, so wurde Lima genannt. Unsere lokale Führerin Ursula hat uns schon mal am Anfang viel erzählt. Auf dem Weg in die Innenstadt haben wir eine Pyramide gesehen, die restauriert wurde.

Als wir im Zentrum waren, haben wir die alten schönen Gebäude gesehen, die leider nicht alle bewohnt sind. Für die Limeños ist es nicht mehr angenehm direkt im Zentrum zu leben, da es immer Demos und Streiks gibt, wie uns Ursula erzählte.

Erstmal haben wir den Hauptplatz gesehen und ein bisschen darüber gelernt. Dann sind wir kurz in die Innenstadt gelaufen, während die Ursula uns über die Geschichte berichtete.

Wir haben dann das Fransizkaner-Kloster besucht, dort waren besonders die Katakomben interessant.

Später sind wir nach Surco gefahren, wo wir noch das Goldmuseum besucht haben. Tatsächlich ist es eine private Sammlung, aber heutzutage möglich zu besuchen.

Danach sind wir zurück nach Miraflores gefahren, wo wir Mittagessen gehabt haben. Das war lecker, unsere erste Erfahrung mit der peruanischen Küche!!!

Später sind wir ins Hotel gegangen und jeder hat für den Rest des Tages zur eigenen Verfügung.

23 Feb. 2008 • Lima - Chiclayo

Bei der Sipan Pyramide
Das schöne Sipan Museum

Flug in den schönen Norden

Heute früh haben wir unser Hotel verlassen und sind zum Flughafen gefahren. Da dort nicht viel los war, sind wir schnell durch die Kontrolle gekommen.

Dann sind wir in den Flieger eingestiegen und von Lima nach Chiclayo über Trujillo geflogen, der Flug dauerte ca. 2 Stunden.

Chiclayo hat uns mit ca. 30ºC empfangen, es war sehr warm und feucht. Zuerst sind wir zum Hotel gefahren.

Wir haben hier erstmal die Sipan Pyramide besucht, was sehr interessant war. Wir haben die Lager gesehen, wo der Herr von Sipan gefunden wurde. Wir bewunderten ihn und seine Priester, Dienerinnen und all den Schmuck, den sie trugen.

Nach der Pyramide sind wir nach Lambayeque gefahren, wo wir leckeres Mittagessen gehabt haben. Dort haben wir verschiedene Gerichte von der Küste verkostet, was sehr lecker war.

Dann sind wir ins Sipan Museum gegangen, wo wir den wunderschönen Schmuck gesehen haben, sehr eindruckvoll. Nun haben wir eine bessere Idee über die Macht und das Leben dieser alten peruanischen Kultur bekommen.

Später sind wir zürück ins Hotel gefahren und hatten ein gemütliches Abendessen zusammen gehabt.

24 Feb. 2008 • Nazca - Trujillo

In der Lehmziegelstadt Chan Chan
Reliefs in Chan Chan

Entlang der Panamericana

Nach dem Frühstück haben wir uns auf dem Weg nach Trujillo gemacht. Wir sind auf der Panamericana gefahren. Die berühmte Straße brachte uns bis Huanchaco, einen Badort, wo wir Mittagessen bekamen, frischen Fisch. Wir haben auch Zeit gehabt, am Ufer spazieren zu gehen. Es waren viele Leute da, aber nicht so viele,wie wir uns vorgestellt hatten.

Nach dem Mittagessen sind wir mit der Begleitung von Martha, unsere lokale Führerin, nach Chan Chan gefahren. Die größte Lehmziegelstadt der Welt mit eindrucksvollen Figuren und einer einzigartigen Struktur. Trotz der Erklärungen sind viele Frage offen geblieben. Es ist schwer sich vorzustellen, wie die Erbauer diese riesige Anlage erschaffen konnten. Die Mauern sind 12 Meter hoch und die Gesamtfläche beträgt 20 km².

Nach dem Besuch sind wir zum Hotel gefahren und haben den Rest des Tages genossen.

25 Feb. 2008 • Trujillo

Bunte Mauer der Mondpyramide
Altes Kolonialhaus in Trujillo

Besuch der Mondpyramide

Heute nach dem Frühstück sind wir zur Sonnen- und Mondpyramide gefahren. Wir erwarteten nichts besonderes, hatten aber schon mal darüber gehört.

Man kann nur die Mondpyramide besuchen, da die Sonnenpyramide geschlossen ist. Besonders toll war, dass in der Mondpyramide zurzeit Archäologen arbeiten. Die Pyramide besitzt schöne bunte Mauern, mit verschiedene Figuren von der Weltanschauung der Moche Kultur. Martha hat uns viel darüber erzählt, aber die Hitze war zu viel für uns und so konnten wir nicht richtig aufpassen.

Dann hatten wir noch Zeit, um Souvenirs zu kaufen. Also sind wir in die Stadt gefahren, wo wir noch einen kurzen Spaziergang machten, Eis gegessen haben und einkauften.

Später haben wir Mittagessen gehabt und sind dann ins Hotel. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Abends sind wir zum Essen ausgegangen, uns geht es gut :)

26 Feb. 2008 • Huaraz - Trujillo

Peruanischer Kindertransport
Fotopause bei den schönen Bergen

Fahrt ins Hochland

Nach dem Frühstück sind wir losgefahren. Heute haben wir die erste lange Fahrt. Erst geht es auf die Panamericana und dann auf eine Nebenstrasse Richtung Huaraz. Leider konnten wir nicht durch die Entenschlucht fahren. Da es jetzt in Peru sehr regnerisch ist, ist die Straße nicht sicher. So haben wir uns für die lange, aber sichere Strecke entschieden.

Die Fahrt war am Anfang ruhig und warm. Wir sind durch kleine Dörfer und Kleinstädte gefahren. Nach einigen Fotopause haben wir auch eine Pause gemacht, um lokale Wassermelone zu kosten.

Von hier an ging es bergauf, deshalb sind wir auf der Serpentinstraße langsam gefahren. Plötzlich änderte sich die Landschaft. Wir sahen nicht mehr Bäume und Palmen. Es gab nur noch hartes Gras und einige Berge zu sehen.

Auf dem Weg an die Küste haben wir den Santa Fluss gesehen. Hier oben besichtigten wir die Conococha Lagune, wo der Fluss seine Stammquelle hat. Die Lagune liegt 4100 Meter hoch, Fotopause musste sein…

Dann sind wir weiter nach Huaraz, tiefer im Tal. Glücklicherweise hat trotz der Höhe, niemand Schwierigkeiten gehabt und so haben wir unser Ziel gut erreicht.

27 Feb. 2008 • Huaraz

Llanganuco Lagune
Tino auf der Wanderung

Die Gletscherlagunen des Huascaran Naturreservats

Ein neuer Tag, die Sonne wollte aber nicht strahlen. Wir sind ins Llanganuco Tal aufgebrochen, das im Naturreservat Huascaran liegt. Am Anfang sind wir durch kleine Dörfer gefahren. Dort hatten wir noch die Möglichkeit Kleinigkeiten zu kaufen. Dann sind wir auf einer Schotterpiste nach LLanganuco gefahren.

Die Fahrt war sehr schön. Wir haben verschiedene Felder gesehen - Kartoffeln, Mais, Amarant, Saubohnen, sogar Malz und Gerste.

Unsere erste Station war der Wachpunkt, wo wir uns anmelden mussten. Dann ging es weiter ins Reservat.

Später fanden wir die erste schöne Lagune, Chinancocha Lagune (Lagune des jungen Mädchens). Sie ist ca. 28 Metern tief mit türkisfarbenen Wasser. Die Lagunen wurden genauso wie das Tal durch Gletscher geformt. Dort machten wir natürlich eine Foto-Pause.

Dann fuhren wir auf einer Serpentinenstraße. Auf dem Weg haben wir auch die Orqoncocha Lagune (Lagune des jungen Mannes) gesehen, die nicht so schön und auch nicht so tief ist.

Wir sind weiter gefahren und machten unsere letzte Fotopause auf der Straße, bevor wir auf die Wanderung gegangen sind.

Gut gelaunt sind wir losgegangen, unser lokaler Führer hat uns viel gezeigt und viel erzählt über dieses Bersteigerparadies. Leider aber schien die Sonne heute auch nicht, und haben wir kaum etwas von den Gletschern gesehen. Aber auf jeden Fall hat uns die Wanderung und die Bewegung gut gefallen.

Nach dem Mittagessen haben wir noch einen Friedhof bei Yungay besucht. Die kleine Stadt wurde am 31. Mai 1970 durch einen Erdrutsch begraben, fast alle Einwohner sind ums Leben gekommen. Heute erinnert nur noch der Friedhof an diese Katastrophe.

28 Feb. 2008 • Huaraz

Kohlemine auf dem Weg nach Chavin
Auf 4000 Metern Höhe

Wanderung nach Churup und Kulturtag in Chavin

Heute hat sich die Gruppe gespalten - Quahn, Anke, Tino, Ines, Hans und Fidel sind mit unserem lokalen Führer Tjan nach Chavin aufgebrochen. Auf dem Weg hat uns Tjan erklärt, dass das Tal hier anderen Ursprungs als das Tal von Llanganuco ist. Llanganuco wurde vom Gletscher u-förmig geformt. Das Tal hier wurde von Flüssen geformt und hat eine V-Form.

Die Fahrt war lang und schwierig (Bravo Pedro!!! - unser Fahrer), da die Straße viele Schlaglöcher hatte. Aber wir haben doch Fotopause gemacht. Eine schöne Lagune, Lamas und dann noch ein Tunnel über 4600 Meter hoch, der zweit höchste Punkt in unsere Reise, waren die Highlights unseres Weges.

Dann haben wir die eindrucksvollen Ruinen besucht. Das Wasserversorgungssystem sowie die Architektur waren wirklich beeindruckend. Wir können aufgrund der Menge nicht alles berichten. Es war aber sehr interessant und jeder hat etwas Besonderes in Erinnerung behalten.

Nach den Ruinen haben wir Mittagessen gehabt und sind dann nach Huaraz zürückgefahren.

Tatjana hat sich dazu entschieden, die Gletscherlagune Churup zu besuchen. Früher als die anderen ist sie losgefahren, wenn auch mit ein bißchen Verspätung. Maritza war ihre Bergführerin für die Besteigung.

Nach ca. einer Stunde sind sie bei Pitec angekommen und von dort aus losgegangen. Die Wanderung war schön, aber man merkte die Höhe. Über 4000 Meter hoch waren sie, als sie die Spitze sehen konnten. Aber als die Zwei ankamen, gab es noch eine Ebene bis zur nächsten Spitze. Kurz vor der Spitze sind sie an einem Wasserfall angekommen. Dort musste man richtig klettern, was sehr schwierig war. Aber sie haben es geschafft und trotzdem keinen Nagel abgebrochen :)

Die Gletscherlagune Churup war sehr schön und auch die Landschaft haben sie genossen. Fix und fertig sind sie dann nachmittags wieder im Hotel Huaraz angekommen.

29 Feb. 2008 • Huaraz - Lima

Sie sind doch süß!!!!
Gruppenfoto

Zurück in der Wärme

Nach unseren ersten Tagen in der Höhe und in der Kälte, fahren wir heute zürück nach Lima. Die Fahrt kannten wir schon, aber heute haben wir mehr von der Landschaft gesehen und die Sonne schien.

Die Andenlandschaft und dann noch die Serpentinstraße, die von 4000 Metern hoch bis zur Küste führt. Es war sehr eindruckvoll.

Schon an der Küste bei Huacho haben wir unser Mittagessen gehabt. Im Restaurant hat uns die Kellnerin nicht richtig verstanden, obwohl Fidel auch Spanisch spricht. Vielleicht sprechen sie verschiedene Dialekte ;)

Dann haben wir ca. 2 Stunden gebraucht, nur um durch Lima zufahren. Die Stadt ist riesig, aber endlich sind wir in unserem Hotel angekommen.

01 März 2008 • Lima

Bei der Pisco Brennerei
Traubenverkostung

Nach Ica

Heute verlassen wir unser schönes Hotel in Miraflores - Lima und brechen nach Ica auf. Die Fahrt ist lang, deshalb haben wir uns entschieden ein bisschen früher loszufahren.

Auf dem Weg haben wir einen leckeren selbstgemachten Lucumais gegessen. Dann sind wir weiter gefahren, nach einigen Pausen (und einigen Stunden…) kamen wir in die Ica Region, wo Pisco hergestellt wird.

So haben wir eine Piscobrennerei besucht. Erst hat uns Fidel erklärt, wie Pisco hergestellt wird. Vor unserem Mittagessen, durften wir verschiedene Sorten verkostet. Später fuhren wir zur Oase Huacachina.

Da wir noch genug Zeit hatten, haben wir heute die Buggytour gemacht. Das war etwas besonderes, ca. 2 Stunden auf den Dunen bergauf und -ab zu fahren. Wir hatten viel Spaß! Später haben wir gemeinsam auf den Sonnenuntergang gewartet.

Ein schöner Tag endete.

02 März 2008 • Paracas

Im Paracas Naturschutzgebiet
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Die Ballestas Inseln

Heute hieß es - Naturtag… sehr früh haben wir das Hotel verlassen und sind zum Hafen von Chaco bei Pisco gefahren. Gespannt sind wir in ein Boot gestiegen. Nach ca. 40 Minuten haben wir die Ballestas erreicht. Wir konnten Seelöwe, Vögel und sogar Delfine beobachten.

Nach 2 Stunden sind wir zurück zum Hafen. Dann haben wir noch das Naturschutzgebiet besucht. Dort sahen wir, was von der Kathedrale übrig geblieben ist. Sogar die eindrucksvollen Felsformationen wurden von den Erdbeben fast komplet zerstört :(

Dann sind wir in den Hafen von Chaco gefahren. Wir tranken einen Capuccino, kauften ein bißchen ein und sind dann zurück ins Hotel. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung.

03 März 2008 • Nazca - Ica

Auf der Panamericana i
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Flug über die Nazca Linien

Heute konnten wir ein bißchen länger schlafen. Die Fahrt von Hucachina nach Nazca dauerte ca. 3 Stunden. Wir fuhren ein Stück an der Küste entlang. Auf dem Weg gab es noch ein paar Fotopausen. Als Erstes wollten wir die Baumwollfelder fotografieren.

Dann haben wir auch die Cochinilla Felder gesehen. Damit wird Campari, Lippenstift und Farben hergestellt. Es wird von Kakteen abgekratzt und getrocknet. Danach ist es bereit für den Verkauf.

Die Wüste hier ist geprägt von mehrere Flüssen, die normalerweise komplett trocken sind oder kaum Wasser haben. Jeder Fluss hat immer ein fruchtbares Tal. Das Palpa Tal zum Beispiel, was wir gleich fotografiert haben.

Leider war das Maria Reiche Museum wieder zu. Fidel hat uns erklärt, dass es geschlossen hat, wegen eines Streits zwischen dem Rathaus und Nazca. Aber troztdem war es schade und schwer für uns zu verstehen. Also sind wir weiter gefahren und erreichten den Aussichturm. Von dort aus kann man zwei Figuren sehen: die Hände und der Baum. Außerdem hat man auch einen guten Blick auf die Panamericana.

Später sind wir zum Flughafen gefahren. Aufgrund der Platzanzahl sind wir in zwei Gruppen geflogen. Der Flug war in Ordnung und wir haben alles gesehen, also die Figuren…

Nach dem Mittagessen sind wir direkt ins Hotel gefahren. Die Sonne in Nazca ist so heiß, deswegen haben wir uns einfach im Hotelpool amüsiert.

04 März 2008 • Nazca - Arequipa

Nazca Mumie
Pedro des Chauchilla Friedhofs

Alter Nazca Friedhof

Heute hatten wir die längste Fahrt der Reise. Wir fuhren von Nazca nach Arequipa, ca. 600 Km.

Nach ca. 30 Minuten Fahrt sind wir am Chauchillas Friedhof angekommen. Dort haben wir Mumien gesehen und unser lokale Führer hat sich sehr bemüht Deutsch zu sprechen. Wir haben auch den Star des Friedhofes kennengelernt: Pedro eine gut erhaltene Mumie. Sie hat Haare, Haut und sogar Tatoos.

Dann sind wir weiter nach Arequipa gefahren. Der Weg ist lang. Trotzdem haben wir ein Picknick am Strand in Puerto Inka gemacht, das sehr lecker war.

Die Fahrt auf der Südpanamericana ist wünderschön. Die Wüste und die Steilküste sind einfach eindruckvoll. Aber die Fahrt, wie gesagt ist mühsam und nach vielen vielen kurzen Pausen waren wir schon in der Nähe der Stadt. Wir freuten uns, dass wir endlich angekommen sind.

05 März 2008 • Arequipa

San Camilo Markthalle in Arequipa
Kathedrale in Arequipa

Die Weiße Stadt

Die Sonne scheint und nach einer guten Nacht, sind wir aufgebrochen. Sonja vom viventura Büro hat uns abgeholt und dann sind wir zu einem Sozialprojekt gefahren. Dort haben wir die Kinder von Villa Cerrilos gesehen. Danach ging es es in die Markthalle San Camilo in Arequipa und tranken an einem Stand frischen Saft.

Dann haben wir Mittagessen im Büro gehabt und lernten alle Mitarbeiter kennen. Später wartete auf uns schon unsere lokale Führerin Diana, die uns die Stadt zeigte.

Das Kloster Santa Catalina war sehr interessant. Besonders beeindruckend war die schöne Kathedrale am Hauptplatz.

Dann hatten wir den Rest des Tages zur freien Verfügung. Wir konnten in der Stadt bummeln, um Souvenirs einzukaufen.

06 März 2008 • Chivay - Arequipa

El Misti von hinten
Die Gruppe auf 4910 Metern Höhe

Fahrt in die Colca Schlucht

Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir losgefahren. Bevor wir richtig aufbrachen, haben wir noch ein Alpakalager besucht. Das Schönste waren die Tiere, es gab Lamas und Alpakas zu sehen und zu fotografieren.

Nach der Fabrik sind wir in Richtung Colca Schlucht gefahren. Die Fahrt begann gemütlich und unsere nette lokale Führerin Diana hat uns etwas über die Landschaft und die Sitten des Hochlandes erzählt.

Wir sind durch das Naturreservat Salinas gefahren. Dort haben wir Alpakas und sogar Vicuñas gesehen.

Heute sind wir auf dem höchsten Punkt der Reise. Der Patapampa Pass liegt über 4910 Meter hoch liegt, von dort steigen wir ab bis Chivay.

An allen Ausichtpunkten, wo wir angehalten haben, gab es die Möglichkeit Souvenirs einzukaufen :)

Mittagessen war lecker, wir hatten verschiedene Gerichte und Kuchen zum Kosten. Nachdem sind wir zu den Calera Thermalquellen gefahren. Das Wasser und die Landschaft haben uns entspannt.

Am Abend hatten wir einen Folkorabend. Leider konnten wir nicht so lange mitfeiern, weil wir die Höhe spürten.

07 März 2008 • Chivay - Colca-Schlucht

Beim Einkaufen
Colca Schlucht

Kondorbeobachtung

Heute sind wir früh zum Cruz del Condor gefahren. Dort mussten wir auf den König der Anden warten. Leider sind die Kondore ziemlich weit von uns entfernt gewesen, so dass wir sie nicht richtig beobachten konnten.

Dann sind wir durch die Schlucht gefahren und haben viele Fotopausen gemacht, die auch gleichzeitig Einkaufspausen bedeuteten. Die eindruckvolle Landschaft der Schlucht haben wir genossen.

Nach kurzer Pause in Chivay, um eine Kleinigkeit zu essen, ging es nach Puno. Nach ca. 1 Stunde kamen wir auf die Hochebene. Dort war wieder eine andere Landschaft zu sehen - kälter und windiger, aber trotzdem schön.

In den kleinen Lagunen sahen wir Anden-Flamingos, aber ein bißchen weit von uns weg. Vielleicht werden wir übermorgen mehr Glück haben.

Fix und fertig sind wir in Puno angekommen, unser Essensplan wurde abgesagt. Es regnete und wie… Hagel, Wind und viel Regen, so haben wir uns entschieden einfach im Hotel zu essen und dann ins Bettchen zu gehen. :)

08 März 2008 • Capachica - Puno

Ines bei der Hausarbeit auf der schwimmenden Insel
Leben in Capachica

Leben in der Gemeinde

Heute sind wir zu unserer Gemeinde gefahren. Vorher ging es jedoch noch zu den schwimmenden Inseln.

Am Puno's Hafen eingestiegen und dann nach ca. 30 Minuten Fahrt kamen wir auf die Insel der Uros. Leider wurden die Bewohner schon sehr stark durch den Tourismus verändert. Dennoch war es sehr interessant. Wir hatten die Möglichkeit einen Kondor zu sehen, der als Haustier auf der Insel lebt und machten eine Bootstour.

Dann sind wir weitergefahren und kamen wir auf die schwimmenden Inseln der Titinos. Sie sind weit von der Stadt entfernt und haben keinen großen Kontakt mit Tourismus. Wir hatten einige Sachen für die Kinder gekauft und verteilten es. Die Kinder haben sich richtig gefreut und wir auch.

Später sind wir zur Capachica Halbinsel gefahren, wo wir erst Mittagessen gehabt haben. Danach wurden wir in verschiedene Gastfamilien aufgeteilt, die ihre Zimmer richtig gemütlich eingerichtet hatten.

Nach dem Mittagessen haben wir noch eine Wanderung gemacht und erkundeten etwas den Ort. Abendessen hatten wir zusammen bei Thomas gehabt. Dann haben wir uns schlafen gelegt, weil wir Morgen zeitlich losfahren müssen.

09 März 2008 • Cuzco - Capachica

Beim Kunurana Vulkan
Pass La Raya - 4335 Meter hoch

Die Fahrt zur Inkastadt

Zeitig verlassen wir heute unsere Gastfamilien. Die Gemeinde Capachica war sehr interessant und die Leute sehr freundlich.

Nach dem Frühstück sind wir in einem Boot zum Hafen von Puno gefahren. Dort sind wir wieder in unserem Bus weiter gereist, eine lange Fahrt wartete auf uns.

Die Landschaft fanden wir schön und langsam verliesen wir die Hochebene, als wir den Pass La Raya erreichten. Der 4335 Meter hohe Pass ist die Grenze zwischen der Puno und der Cuzco Region, somit auch die Grenze zwischen der Hochebene und dem Cuzco Tal. Wir sahen auf der einen Seite kaum Bäume und ganz wenig Landwirtschaft und auf der anderen Seite, im Cuzco Tal: Ackerbau und viel Eucalyptus.

Wir haben ein Picknick unterwegs gemacht, nach dem haben wir die Ruinen von Raqchi besuchten. Weiter auf dem Weg merkten wir, dass es immer wärmer und grüner wurde. Wir machten noch eine kurze Pause bei den Inkamauern in Pikillaqta, ganz in der Nähe von Cuzco.

Fix und fertig sind wir in Cuzco angekommen, aber wir hatten noch Lust in die Stadt zu gehen. So verbrachte jeder die Zeit auf eigene Faust und bummelte durch die Stadt.

10 März 2008 • Cuzco - Cusco

Zyklopensteine in Sacsayhuaman
Im Qoricancha Tempel

Stadtbesichtigung/Inka Trail

Heute teilt sich die Gruppe - Stefen, Taty und Tino sind zum Inka Trail aufgebrochen. Sehr früh wurden sie von ihrer netten Führerin im Hotel abgeholt. Dann sind sie mit dem Zug bis km 104 gefahren. Nachdem checkpoint ging es dann auf dem Weg. Leider hatten sie nicht viel Glück mit dem Wetter. Es regnete fast die ganze Wanderung (ca. 5 Stunden), aber sie haben viel Spaß gehabt und Vanessa, die lokale Führerin, hat ihnen viel über den Weg erzählt.

Ines und Fidel haben erstmal die Stadt besichtigt. Der Rest der Gruppe, d. h. Hans, Quan und Anke besichtigten die Sacsayhuaman Festung. Die Zyklopensteine sind eindruckvoll. Nicht zu letzt, weil es bis heute keine richtige Erklärung gibt, wie die Inkas so etwas gebaut haben.

Dann haben wir die Qoricancha Tempel besucht, das war auch interessant. Die Perfektion des Baustils hat uns fasziniert. Später sind wir knapp 2 Stunden bis Ollantaytambo gefahren, wo wir erstmal die Ruinen besucht haben. Danach gab es ein leckeres Mittagessen. Mit gut gefüllten Bauch sind wir im Zug nach Aguas Calientes gefahren.

Unsere drei Wanderer waren schon im Hotel, als wir angekommen sind. Zusammen haben wir gemütlich Abendessen gehabt. Wir sind schon gespannt auf Morgen, da wir Machu Picchu besuchen werden.

11 März 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Machu Picchu
Inka Fenster

Die verlorene Stadt der Inkas

Sehr früh sind wir los gefahren. Das Wetter war unangenehm, es regnete und wie…

Mit unserer Führerin Vanessa haben wir noch eine Weile gewartet. Da der Regen aber nicht aufhören wollte, sind wir los. Vanessa erzählte uns die Rolle und Geschichte von Machu Picchu. Während es immernoch regnete, besuchten wir die wichtigsten Gebäude.

Wir warteten dann etwas und glücklicherweise lies der Regen nach. So konnten wir die Ruinen mit ein wenig Sonnenschein fotografieren. Wir wanderten noch bis zur Inka Brücke und dann zürück ins Dorf.

Unser Zug ist pünktlich gefahren, im Ollantaytambo Bahnhof sind wir eingestiegen. Endlich kamen wir dann in die Stadt und konnten uns ein bißchen ausruhen.

Am Abend hatten wir unser letztes gemeinsames Abendessen gehabt. Leider konnten wir später nicht ausgehen, weil es wieder stark regnete. Mit Taxis haben wir unser Hotel erreicht … verrücktes Wetter.

12 März 2008 • Cuzco - Frankfurt

Santo Domingo Turm
Cuzco im Regen

Der Flug nach Hause

Heute haben wir Vormittags frei, das heißt… letztes Einkaufen. Das Wetter ist immernoch regnerisch, aber troztdem haben wir noch in die Stadtbummel gemacht.

Mittags wurden wir abgeholt und dann zum Flughafen gebracht. Fidel musste vor uns fliegen, so haben wir uns eher verabschiedet und sind später nach Lima geflogen.

Adiós Peru!