Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Peru
Es ist unser erster Tag in Südmarika und wir landen pünklich in Lima.
Omar und Marcos warteten schon am Flughafen und nahmen uns in Empfang. Die Gruppe besteht aus 8 Leute aber nur 6 kamen am Flughafen an. Die Brüder Marx erschienen nicht in der Ankunftshalle. Nach langem Warten verließ die Gruppe den Flughafen und fuhr in Richtung Hotel. Omar blieb noch länger und wartete vergebens. Nach einer Runde Pisco Sour im Hotel gingen wir alle schlafen. Dann um punkt halb eins klingelte es bei Omar und die Marx-Brüder kamen tatsächlich auch noch an;)
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Besichtigung von Lima
Zum Frühstück konnte die Gruppe endlich auch die verlorenen Zwillinge Jürgen und Konrad begrüßen, die nach langer Irrfahrt doch noch in Lima angekommen waren.
Zunächst bewunderten wir noch in Miraflor den Liebespark direkt an der Pazifikküste, der von der Kolossalstatue "Der Kuss" dominiert wird. Dann stand das koloniale Zentrum Limas auf dem Programm. Der Hauptplatz (Plaza de Armas oder heute Plaza Mayor) wird von sehr schön restaurierten Gebäuden aus der Kolonialzeit geprägt (Regierungspalast, Rathaus, Kathedrale und Bischofspalast). Ein kurzer Besuch der Kathedrale, wo gerade die Messe begann, führte dazu, daß uns einige Teilnehmer abhanden kamen, die schließlich im Kloster von San Francisco wieder zu uns stießen. So konnten wir wiedervereinigt die Katakomben besuchen, wo wir die Reste einiger der hier begrabenen 30.000 Toten sahen.
Nach dem Mittagessen (hier konnten wir zum ersten Mal peruanische Spezialitäten probieren z.B. rohen Fsch oder Inka-Cola) ging es dann auf die Panamericana in Richtung Süden, wo wir in Paraco übernachteten.
Natürlich nutzen wir die Gelegenheit, abends verschiedene Fischgerichte mit Pisco puro zu genießen.
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Vom Galapagos des Armen Mannes zur Oase
Das Hotel war zwar noch nicht fertig, aber zum Ausgleich wurde uns das Frühstück hochherrschaftlich auf dem Zimmer serviert.
Gut gestärkt bestiegen wir das Schnellboot zu den Ballestas-Inseln. Ein kurzer Halt am Kandelaber - ein 200m hohes Scharrbild an einem Hügel - und weiter ging die wilde Jagd, bis die Hauptinsel vor uns auftauchte. Der Anblick von Millionen von Seevögeln - Schwalben, Kormorane und Pelikane-, die hier brüteten und früher für die Guano-Produktion sorgten, sowie von Seelöwen, die faul auf den Felsen liegen und sich auch von den Booten nicht stören lassen, ist schlicht überwältigend. Gut getauft von den Seemöven machten wir uns auf den Rückweg, wo wir sogar noch einige Delfine vor dem Fischereihafen sichteten.
Nach kurzer Kaffeepause zeigte uns der lokale Führer den Nationalpark. Leider ist die Kathedrale -eine skurile Felsformation- beim letzten Erdbeben zerstört worden, aber der Anblick der wilden Pazifikküste ist immer noch traumhaft schön.
Auch heute konnten wir noch ausgiebig Fisch direkt am Meer essen, bevor wir zu einer Wein- und Piscoprobe weiterfuhren. Pisco ist eine Art Grappa. Die Brennerei erzeugt verschiedene Sorten, die wir natürlich durchprobierten. Dies war die richtige Grundlage für die Dünentour mit einem Buggy, die stark an eine Achterbahnfahrt erinnerte, Sonnenuntergang und Sandboarding inklusive.
Anastasia und Wilfried machten einen Abstecher in das Museum des Dr.Cabrera in Ica, in dem tausende von kunstvoll verzierten Steinen aus prähistorischer Zeit ausgestellt waren.
Ein Abendessen mit viel Pizza und Spargelsuppe in einem urigen Restaurant war der schöne Abschluß eines ereignisreichen Tages.
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Auf zu den Nazca-Scharrbildern
Der Tag beginnt mit Aufregungen: Wilfried geht es nicht gut - Magenprobleme. Außerdem fehlt Gundulas Koffer. Er ist irrtümlich im Bus der italienischen Reisegruppe gelandet. Da sie die gleiche Reiseroute haben wie wir, hoffen wir, ihn wieder zu finden.
Trotz dieser Widrigkeiten beginnen wir unsere Tour frohgemut. Auf der Panamericana geht es in Richtung Nazca. Die Strasse schlängelt sich durch eine wunderschöne karge Berglandschaft; in Serpentinen geht es hinunter in ein grünes Tal. Hier wohnten früher die Arbeiter aus den Goldminen (bis in die 1960er/70er Jahre wurde noch Gold abgebaut). Heute ist der Ort weitgehend verlassen.
Unser Ziel sind die in den Steinboden gescharrten Zeichnungen und Linien aus der Nazca-Zeit. Einen ersten Eindruck gewinnen wir von einem Aussichtsturm. - Besondere Verdienste um die rätselhaften Zeichnungen hat sich die aus Dresden stammende Maria Reiche erworben. 40 Jahre ihres Lebens - bis zu ihrem Tod 1998 - hat sie diese Bilder vermessen, geschützt, fotografiert und analysiert. In ihrem Wohnhaus ist heute ein kleines Museum, begraben ist sie in ihrem Garten. Nach dem Besuch des Museums fahren wir zum Flughafen zu einem Rundflug Gelände mit den Nazca-Bildern. Unser "krankes Huhn" - Wilfried - kann nicht mitfliegen, 3 Gruppenmitglieder sind nach dem Flug "etwas blass um die Nase", der Rest genießt ihn vorbehaltlos. Auf dem Flugplatz erfahren wir, dass der verloren gegangene Koffer sich eingefunden hat. Dank diverser Telefonate Omars hat wieder mal alles geklappt
Nach einem verspäteten Mittagessen fahren wir in unser Hotel. Es war wiederum ein wunderschöner Tag und Gott sei Dank geht es Wilfried auch wieder etwas besser.
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Entlang des Pazifiks nach Arequipa
Wir bleiben uns treu: kein Tag ohne Aufregungen! Wir wollen gerade abfahren, da fällt Gundula ein, dass sie ihren Reisepass noch bei der Rezeption hat.
Wir fahren in Richtung antikem Friedhof nach Chauchilla; kurz vor dem Erreichen des Friedhofs stellt - wiederum - Gundula fest, dass sie den Hotelschlüssel noch in der Hosentasche stecken hat. Unser örtlicher Führer Orlando wird ihn zum Hotel bringen. Nun kann der Tag beginnen!!
Die Gräber des antiken Friedhofs von Chauchilla wurden zu 95% von Grabräubern geplündert. Knochen sind über das ganze Gelände verteilt. An einigen Beispielen wird gezeigt, wie früher die Menschen bestattet wurden. Von hier geht unsere Fahrt entlang des Pazifiks und durch bizarre Berglandschaften weiter in Richtung Arequipa. Unterwegs suchen Omar und Marcos für uns ein schönes Plätzchen am Pazifik zum Picknicken. Wir beobachten eine Seelöwen-Mama mit ihrem Kleinen. Bevor der Geier zudringlich wird, fahren wir weiter und treffen gegen 19.30 Uhr in unserem Hotel ein. Es war ein langer Tag und alle sind froh, dass diese Tor-Tour zu Ende ist.
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Tag in Arequipa
Dieser Tag beginnt entspannt. Ausgeruht machen wir uns auf den Weg ins Zentrum, der Vormittag gehört uns - wir haben frei :-), können die Stunden bis zum Mittagessen nach eigenen Wünschen gestalten. Obwohl wir uns in kleinen Gruppen auf den Weg gemacht haben, stellten wir später fest, dass wir alle ähnliche Touren durch Arequipa gewählt haben - unter anderem zur Kathedrale, zum Markt San Camilo und in die wunderschöne Sakristei von San Ignacio.
Zum Mittagessen wurden wir im viventura Büro in Arequipa von Sarah und den anderen bereits erwartet. Es gab Lomo Saltado, musikalisch herrlich untermalt von Jose Ricardo. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für diese schöne Mittagspause und den lieben Empfang!!!
Frisch gestärkt gings zum Kloster Santa Catalina, wo wir eine interessante Führung erhielten. Unter anderem war dort auch eine Waschküche zu besichtigen mit sog. chombas, wozu Wilfried trocken bemerkte, er müsse hier unbedingt fotografieren, damit seine Frau wisse, wie gut sie es heute hat :-)) Nach dem langen Klosterbesuch wartete bereits Viviana, unser local Guide für Arequipa auf uns, um uns in einem Rundgang die Stadt nochmals näher zu bringen. Uns allen hat die Stadt sehr gefallen.
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Lamas, Alpakas und der Colca Canyon
Vom Hotel aus ging es direkt zur Lama/Alpaca Farm wo wir die Tiere zunächst ausgiebig gefüttert und gestreichelt haben. Nach einer Führung durchs Werk konnten wir diverse Kleidungsstücke günstig erstehen und haben kräftig eingekauft :-)
Bevor wir uns in luftige Höhen wagten, kauften wir den Monatsvorrat einer Tankstelle an Wasser und Süßigkeiten auf. Unser lokaler Guide Genaro weihte uns dann in die hohe Kunst des Coca Blätter Kauens ein, um die Höhenkrankheit zu vermeiden. Viel trinken war während des ganzen Tages angesagt und die Inka Toiletten mussten etliche Male aufgesucht werden :-))
Unterwegs trafen wir auf viele wilde Lama und Alpaka Herden, die teilweise zum Greifen nahe waren und sich überhaupt nicht kamerascheu zeigten. Schließlich gelangten wir an den höchsten Punkt unserer Reise, den 4.921m hohen Pass. Dies begossen wir mit einem kleinen Schluck aus der Pisco Flasche. Dank dem edlen Spender!
Nach einem kurzen Abstecher in das Örtchen Chivay mit Besuch des lokalen Marktes, sank ein Teil unserer Gruppe dann in die herrlich warmen Fluten der Calera Therme mit einem kühlen Bierchen in der Hand. Die anderen Unerschrockenen trotzten Kälte und Höhe und unternahmen einen kleinen Spaziergang.
Erfrischt machten wir uns entlang des Canyons und wunderschöner bizarrer Landschaften auf einen Rüttelkurs Richtung Cabanaconde auf. Der Ausblick und der Sonnenuntergang waren wunderschön und schließlich endete auch die längste Schotterpiste und wir fielen ermüdet nach einem erfüllten Tag ins Bett.
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Kein Kondor in Sicht
Der Tag begann früh, aber wir wurden mit einem traumhaften Ausblick über Cabanaconde und die Bergwelt belohnt. Nach einem reichhaltigen Frühstück führte uns Genaro zum Cruz del Condor wo wir mit tausenden anderen Touristen auf die Kondore warteten. Der Colca Canyon ist eine grandiose Schlucht. Da sich jedoch auch nach eineinhalb Stunden kein Vogel (bis auf schwarze Milane:-)) zeigen wollte, fuhren wir auf der geliebten Schotterpiste weiter zu einem kleinen Dorf, in welchem wir die lokale Kirche besichtigten.
Weiter ging es zum Mittagessen nach Chivay und dann hieß es leider Abschied nehmen von unserem lokalen Guide Genaro Puma. Auf uns wartete dann eine mehrstündige Fahrt nach Puno, unterbrochen von zahlreichen Inka- sowie Foto-Stopps und als Highlight ein kurzer Spaziergang zur Flamingo-Lagune. Auch heute war der Sonnenuntergang phantastisch.
Angekommen im Hotel waren wir nach einer heißen Dusche wieder fit fürs Abendessen und einen Pisco Sour als Abschluss des Tages.
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Grenzgänger :-)
Wir verließen Puno bei Sonnenschein und bewunderten den Titicacasee zum ersten Mal in seiner blauen Pracht. Bei zahlreichen Inkastopps konnten wir die unterschiedlichen Facetten des Titicacasees genießen.
Gegen Mittag erreichten wir den außergewöhnlichen Grenzübergang von Peru nach Bolivien. Wir durften alle Aus-bzw Einreisen:-).
Auf der bolivianischen Seite erwartete uns ein Minibus der uns zur Ausgrabungsstätte Tiahuanacu brachte. Dort angekommen besuchten wir zwei Museen und die Ruinen in einem ausführlichen Rundgang.
Von Tiahuanacu aus machten wir uns auf den Weg nach La Paz. Unterwegs zeigte sich Bolivien von allen Seiten, vom Sandsturm bis zum Schneeschauer. Trotzdem hatten wir einen sagenhaften Ausblick auf die Königskordillieren und den Hausberg.
Die Durchfahrt durch El Alto war etwas bedrückend, doch als wir über die Bergkuppe fuhren und die erste Sicht auf La Paz hatten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Fahrt durch La Paz zog sich wegen diverser Märkte und Staus länger hin als geplant, deswegen gerieten einige Teilnehmer mit der Rationierung der Wasserzufuhr durcheinander und dadurch in große Not. Wir erreichten das Hotel in letzter Minute :-))
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Stadtrundfahrt La Paz u. 1/2 freier Tag
Den heutigen Tag starteten wir mit einem neuen Bus, der im Vergleich zum Vortag der Gruppengröße angemessen und auch komfortabler war. Herzlichen Dank dafür.
Wir erlebten eine beeindruckende Stadtrundfahrt durch die größte bolivianische Stadt La Paz. Omar gab uns dabei viele interessante Informationen zu Geschichte, Architektur, Stadtentwicklung und Kultur der Stadt.
Wir besuchten mehrere Stadtviertel von La Paz. Dabei fuhren wir Aussichtspunkte an, die uns einen guten Eindruck von der Stadt vermittelten. Sie ermöglichten gute Gelegenheiten für schöne Fotos von La Paz.
Der Besuch des Valle de la Luna zeigte uns eine bekannte Felsformation, die einer Mondlandschaft gleicht. Seit mehreren Jahren steht den Besuchern diese faszinierende Landschaft für einen Rundgang offen.
Zum Abschluß der Stadtrundfahrt besuchten wir den Hexenmarkt und eine der wenigen schönen Gassen aus der Kolonialzeit. In diesem Viertel befinden sich auch die belebten Einkaufsstraßen und Märkte von La Paz.
La Paz ist eine beeindruckende Großstadt, umgeben von Bergen, mit 1 Mio. Einwohner, sehr viel schöner als Lima, aber ebenfalls mit hoher Luftverschmutzung. Anders als in den vorherigen Tagen waren die beliebten Inka-Toiletten nicht vorhanden :-))
Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung.
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Chacaltaya und Mountainbike Tour
Hier der Bericht der Mehrheit über die Abenteuer auf dem Chacaltaya: Nach zweistündiger Fahrt mit dem Minibus über Schotterpiste und zahlreiche Serpentinen hatten wir uns schließlich auf etwa 5300m bis zur Schutzhütte des Club Andino hinaufgeschraubt. Unterwegs waren Ausblicke auf La Paz und die Bergwelt der Königskordillieren möglich (inkl. Inkatoilettenbesuch).
Von der Schutzhütte begann gut vermummt der Auftstieg auf den 1. Gipfel. Wie lang doch 500m in dieser Höhe werden können, wenn man dabei etwa 150m steigen muss! Selbst für von Cocablättern verwöhnte! Mit Selbstverachtung haben es alle Gruppenmitglieder geschafft - bravo! Gipfelschluck- diesmal ein bolivianischer Grappa spendiert von Omar.
Nicole, die schon bis hier in Berg-Gemsen-Manier als Erste ankam, hatte jetzt der Ehrgeiz gepackt und so ging sie den höchsten Gipfel an - von uns stets fernüberwacht. Als sie oben ankam war sie nur 2 Minuten klar zu sehen und schon stand sie in Wolken, aus denen es jetzt anfing heftig zu graupeln. So machte sie sich an den Schnellabstieg zu unserem Standpunkt und gemeinsam flitzten wir dann den Berg hinab zur Schutzhütte, von Blitz und Donner verfolgt. Es ist ein eigenartiges Gefühl, wenn sich jeder Blitz durch ein Kribbeln in der nassen Skimütze bemerkbar macht - wir alle hätten tot sein können ;-)
Aufgewärmt von einem Mate de Coca kletterten wir in den Bus. Vorsichtig tastete sich der Fahrer Meter für Meter bergab. Dennoch kam uns die Fahrt so unsicher vor, dass wir alle ausstiegen und den ersten km zu Fuß gingen. Erst an der Schneegrenze bestiegen wir wieder den Bus und gegen 15 Uhr hatten wir uns durch den dichten Verkehr wieder bis zum Hotel Ritz durchgekämpft. Jetzt konnte jeder für sich die Wunden lecken und nach eigenem Gusto mit Aspirin, Schlaf, Massage oder Pedicure heilen.
Mountainbike Tour Gundula, Jürgen und Konrad machten in der Nähe von La Paz eine Mountainbike-Tour auf einer der gefährlichsten Gebirgs-Pfade der Welt teil. Alle waren vor Beginn der Tour aufgeregt; unwissend darüber was konkret auf uns zu kommt.
Gut ausgerüstet mit Kleidung und Mountainbike starteten wir auf 4700m Höhe durch ein Dschungelgebiet auf einem Gebirgs-Pfad mit Wasserfällen, steilen Abhängen und gefährlichen Klippen, die bis zu 100m ins Tal hinuntergehen. Die Gefahr vor Augen mußten wir sehr konzentriert den Pfad bis auf 1300m Höhe herunterfahren.
Die sehr spannende Tour mit vielen Pausen, 3400m Höhenunterschied, traumhaft schönen Landschaftseindrücken und mit Adrenalin-Kick beendeten wir entspannt an einem Pool mit anschließendem Lunch.
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Weiterfahrt zum Titicacasee
Nach 3-tägigem Aufenthalt in La Paz fuhren wir weiter in Richtung Titicacasee (3810m).
Einen Zwischenstopp legten wir in Copacabana ein. Copacabana ist der heiligste Ort Boliviens mit einer eindrucksvollen Kathedrale. Fast jedes Auto des Landes wird hier gesegnet.
Im Anschluss fuhren wir weiter zur Grenze Bolivien-Peru. Dort angekommen verließen wir den alten Bus und gingen nach der ersten Passkontrolle mehrere 100m zu Fuss mit den Koffern zur peruanischen Seite. Nach Klärung der Einreiseformalitäten stiegen wir in den neuen Bus ein. Der Grenzübergang erinnerte uns an frühere Agentenaustausche!!!
In Puno angekommen fuhren wir bis auf Veronika, die in Puno geblieben ist, mit einem Boot zur Halbinsel Capachica. Unerwartet ergab sich für uns auf der Bootsfahrt ein neues Abenteuer: Zunächst ist die Lenkung des Bootes gebrochen; beim Warten auf ein neues Boot erlebten wir ein gefährliches Gewitter auf dem Titicacasee; bei Dunkelheit fuhren wir mit dem neuen Boot weiter und legten durch Taschenlampensignale ohne Bootsbeleuchtung an der Halbinsel an. Wir waren froh, heil angekommen zu sein!! Der super nette Empfang hat uns die Bootsfahrt schnell vergessen lassen.
Auf der Halbinsel besuchten wir eine durch Viventura unterstützte Gemeinde. Nach einem sehr leckerem Abendessen in der Gruppe sind wir, wie die Einwohner der Halbinsel, früh schlafen gegangen. Die Unterbringung erfolgte bei Familien auf verschiedenen Bauernhöfen in separaten Gebäuden mit Elektrizität, Außentoilette und ohne warmes Wasser.
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Erlebnisse am Titicacasee
Die Übernachtung auf dem Bauernhof war klasse. Einige schliefen besser als im fünf Sterne Hotel in La Paz!! Zwei Personen war es jedoch zu kalt. Da wir uns abends frühzeitig schlafen gelegt hatten, waren wir schon zeitig wach und konnten einen herrlichen Sonnenaufgang über den Titicacasee erleben.
Nach einem leckeren gemeinsamen Frühstück gingen wir auf der Halbinsel spazieren und hatten Gelegenheit, Eindrücke von der Insel zu erhalten. Wir haben es genossen, Zeit und Ruhe für uns zu finden. Einige haben sogar noch im Titicacasee gebadet, soweit das möglich war aufgrund der schnell ankommenden Tretbootfahrer!! Insgesamt ist uns der Abschied von der Insel schwer gefallen. Nicole und Gundula haben schweren Herzens Abschied von Domingo (einem ein-wochen-altem Lämmchen) genommen.
Während unserer Bootsfahrt nach Puno lernten wir die originalen Inseln der Uros kennen. Dieses Volk lebt auf weit abgelegenen, schwimmenden Schilfinseln. Auf der besuchten Insel leben acht Familien. Insel, Häuser und Boot sind aus Schilf erbaut. Nach diesem Besuch fuhren wir mit dem Boot weiter nach Puno und hatten in diesem Ort für den Rest des Tages Zeit zur freien Verfügung.
Hier der Bericht der Alternative in Puno:
Am Morgen schloss sich Veronika einer internationalen Reisegruppe an, um die schwimmenden Inseln der Uros zu besuchen. Mit einem Boot ging es über die Bucht von Puno, unser lokaler Guide Manuel verkürzte die Zeit mit Informationen über den Titicacasee.
Jeder der Reisegruppen steuert eine Insel mit den dort lebenden Familien an, in unserem Fall waren es insgesamt 8 Familien. Das Schilfgras dient den Menschen als Lebensgrundlage. Der Boden der Inseln besteht aus Binsen, vermischt mit Erde. Ebenso werden die Häuser und Boote aus diesem Material gefertigt.
Nach ausführlichen Infos über den Aufbau der Insel sowie der Besichtigung ging es mit einem Schilfboot vorbei an weiteren Familieninseln zu einer Insel mit Hochpunkt - ebenfalls aus Schilfgras - sowie diversen Shops und einem Restaurant. Der Besuch dieser Inseln ist sehr interessant, allerdings auch extrem touristisch. Zum Abschied auf der Insel wurde jeweils in der Landessprache der anwesenden Touristen ein Lied gesungen, in Deutsch war es "Alle meine Entchen".
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Die Inkas kommen ….
Der heutige Tag fing mit einem Ärgernis an. In einem kleineren Bus als erwartet mussten wir nach Cuzco fahren. Auf dem höchsten Punkt der Strecke, dem La-Raya-Pass machten wir einen sehenswerten Foto- und lohnenswerten Kaufstop. Entspannung für den inzwischen schmerzenden Rücken gab es bei dem touristischen Mittagessen. Außer Touristen verirrt sich in dieses Restaurant wohl niemand.
Nach dem Essen stand die Besichtigung unserer ersten Inka-Städte an: der Ruinenkomplex von Raqchi. Die Reste des Inka-Tempels waren für uns sehr beeindruckend! Weiter ging es in unserer gemütlichen "Sardinenbüchse" entlang an immer grüner werdenden Bergen und Tälern. Auf Wilfrieds Vorschlag hin, machten wir einen lohnenswerten Umweg über Andahuaylillas, einem verschlafenem Nest mit ausladenden Bäumen an der Plaza. Highlight war die sixtinische Kapelle, mit Wandmalereien, dem üppigen Goldaltar und den in prunkvolle Goldrahmen gefassten Ölgemälden.
Weiter ging die Fahrt in Richtung Cusco. Diesmal entsprach die angegebene Fahrtzeit der tatsächlich, zog sich aber endlos in die Länge, so dass wir alle froh waren, um 18:30 Uhr endlich in unserem Hotel zu sein.
Nach einer erfrischenden Dusche zog die Gruppe zum Abendessen los. Angenehm überrascht waren wir über die Lebendigkeit der Stadt, die durch verkleidetet Kinder zu Halloween einen besonderen Charme ausstrahlte.
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Hauptstadt der Inka
Am Vormittag erkundeten wir mit unserem lokalen Guide Jose Cusco und Umgebung.
Zuerst fuhren wir zu dem riesigen Ruinenkomplex Saqsayhuaman, der das goldene Zeitalter der Inkaherrschaft repräsentiert. Besonders beeindruckend waren die großen Monolithe, die bis zu 200 Tonnen wiegen. Auch wir rätselten, über Transport und Aufstellung der einzelnen Steine. Von der Anlage hatten wir einen tollen Überblick über die gesamte Stadt.
Weiter ging es zum nicht weit entfernt liegenden Ort Qenqo, einem Heiligtum der Erdgöttin Pachamama. Im inneren befindet sich eine küntslich angelgte Plattform, die den Inkas möglicherweise als Altar zur Einbalsamierung der Toten gedient hat.
Im Anschluss besichtigten wir das Zentrum der Stadt. Über den Sonnentempel Coricancha ging es durch die gut erhaltene Inkagasse zum Plaza de Armas. Natürlich durfte auch der 12eckige Stein, den wir auch alleine nach längerem Suchen fanden, bei der Tour nicht fehlen.
Bedingt durch den Feiertag Allerheiligen waren viele Museen und Kirchen am Vormittag geschlossen. Unser Guide Jose gab uns hilfreiche Informationen über Öffnungszeiten und Veranstaltungen am Nachmittag / Abend sowie weitere Tips für den Nachmittag.
Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Wegen der Mischung aus Kolonialarchitektur, Inkafestungen und dem Charme der Stadt gefällt uns Cuzco am besten.
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Der Machu Picchu ruft …
Insgesamt 7 aus der Reisegruppe wurden aufgrund der Buchung eines Zusatzmodules bereits um 7 Uhr abgeholt und fuhren mit der Perurail in Richtung Aquas Calientes um am nächsten Tag endlich Machu Picchu zu sehen. Die Fahrt war sehr spannend und interessant. Die Landschaft veränderte sich zusehends und das Klima wurde tropisch. Ca. 1 Std. vor Aqua Calientes stiegen Claudia, Nicole, Konrad und Jürgen aus um bei strömendem Tropenregen den Inka/Trail bewältigen.
Wie wir später erfuhren, war dies wohl ein einzigartiges Erlebnis, an dessen Ende der Blick auf Machu Picchu alle Strapazen vergessen ließ.
Wilfried, Anastasia und Gundula fuhren weiter nach Aquas Calientes um den Putucusi zu besteigen. In Aquas Calientes angekommen wurden sie enttäuscht, denn aufgrund des sehr schlechten Wetters - strömender Regen - fand die Besteigung nicht statt. Die drei saßen in einem Ort fest, der wirklich nicht zu den Higlights der Reise gehört. Tourismus pur, wie man ihn sich nicht besser vorstellen kann. Die Enttäuschung war groß.
Omar, Veronika und die lokale Reiseleiterin Ruth brachen erst um 8 Uhr in das Heilige Tal auf. Zwischen Pisac und Ollantaytambo ist der zentrale Abschnitt des Heiligen Tals, das wegen seines Klimas von den Inkas zum landwirtschaftlichen Zentrum ausgewählt wurde. Der erste Stop war in Pisac, wo wir eine Ruine besuchten. Diese Ruine ist einer der größten Inka-Friedhöfe Perus. Über steile Treppen, an Abgründen vorbei führt ein abwechlslungsreicher Rundweg durch den Komplex.
Nach dem Rundgang wurde noch ein Stop auf dem lokalen Markt eingelegt. Alte Indianerfrauen und Kinder in traditioneller Kleidung und viele Nahrungsmittel ergaben ein tolles buntes Bild.
Weiter ging es durch das beeindruckende Tal nach Urubamba und Ollantaytambo, wo eine weitere imposante Inkaruine besichtigt wurde. Die hoch über dem Ort trohnende Festung wird über einen Rundweg mit ca. 550 Stufen erlaufen. Der Aufstieg über die steilen Treppen wurden problemlos gemeistert :) Belohnt wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht über die Terassen und den Ort.
Nach einem kurzen Gang über die Marktstände ging es zum Bahnhof, wo wir uns von Ruht verabschieden mussten, um den Zug nach Aguas Calientes zu nehmen. Die ca. 2 stündige Zugfahrt durch subtropische Vegetation entlang des Flusses war ein weitere Highlight des Tages.
Die restliche Gruppe, bestehend aus Claudia, Nicole, Konrad und Jürgen, fuhr mit Perurail in Richtung Aquas Calientes.
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Das Highlight …
Um 5.45 war Abmarsch am Hotel. Bei traumhaftem Sonnenschein machten wir uns auf den kurzen Weg zum Bus, der uns in ca. 20 Minuten zum Eingang des Weltkulturerbes brachte. Nach einem Fußweg, sahen wir die Anlage zum ersten Mal. Es war überwältigend!
Weiter ging es bergauf, bis die gesamte Anlage vor uns lag. Unser lokaler Guide Jose gab uns sehr gute Einblicke in die Welt der Inkas, mit Erläuterungen der verschiedenen Theorien über die Entstehung und das Verlassen von Machu Picchu.
Nachdem alle ausreichend fotografiert hatten, ging es hinunter in die Anlage, die wir ausführlich besichtigten und immer wieder auf uns wirken ließen.
Toll war, daß wir durch die frühe Ankunftszeit - auch wenn es einigen sehr schwer fiel, so früh aufzustehen - vor den Tagestouristen in Machu Picchu waren. Ab ca 11 Uhr wurde es zunehmend voller und es zogen Wolken auf. Der Rest des Nachmittags stand uns zur freien Verfügung.
Um 17 Uhr ging es mit dem Zug zurück nach Cuzco, wo wir bei ströhmendem Regen und Gewitter. sehr müde aber glücklich ankamen. Den tollen Tag und schönen Urlaub ließen wir bei einem letzten gemeinsamen Abendessen ausklingen.
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Abschied
Heute war der letzte Tag in Peru. Bevor wir zum Flughafen fuhren, spazierten wir in die Stadt und machten die letzten Einkäufe. Im Flughafen ging es schnell mit dem Check In, so dass wir noch ein paar Fotos machen konnten. Anschließend verabschiedeten wir uns von Omar und von Cuzco….