Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Auf nach Chile
Ich weiss noch nicht was auf mich zukommt, aber auf alle Fälle bin ich morgen früh am Flughafen. Wenn meine 10 Passagiere für die nächsten Tage wohlbehalten eintreffen sollten.
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Santiago, erst mal ankommen
Hallo Hallo!
Sind alle gut eingetroffen, manche müde, andere hätten gerne noch Bellavista, das Bohemeviertel, ein bisschen unter die Lupe genommen.
Das Hostal gefällt allen sehr gut. Große Zimmer schöne Betten, die Qualität werden wir morgen früh auch festgestellt haben, wenn es früh am morgen nach Calama geht.
Der Tag verlief gut. Nach dem Eintreffen im Hostal und ein bisschen frisch machen, geht es los in die Stadt. Zum Regierungsgebäude La Moneda, wo sich die ersten Jungs mit einer Carabinera (Weiblicher Palastwache) fotografieren. Dann gehts los Geld wechseln. Dabei gehen Katarina und Julia auf eigene Faust los. Wie sich nacher heraustellt, haben sie ein gutes Mittagschläfchen gehalten, während wir anderen uns durch die Mittagshitze in der Fussgängerzone geschlagen haben. Dabei haben die ersten schon ihren "mote con huesillo"(chilenisches Getränk mit Pfirsich) probiert, so als Vorspeise. Danach ging es auf den San Cristobal, wobei wir leider nich in der Gondel fahren konnten. Da diese gerade nach dem Kauf der Tickets wegen eines technischen Fehlers zum Stillstand gebracht wurde. Also mit dem Bus hoch. Von oben hatten wir einen guten Blick auf die große Ausdehnung der Stadt. Aber wir waren schnell wieder unten, um noch im Hostal ausruhen zu können, bevor es zum Abendessen ging.
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Auf in die Höhe!
So! - Da haben wir mit Schwung unser Zusatzmodul "Frühaufstehen" unter die Leute gebracht. Bleibt uns ja auch nichts anderes übrig, als morgens um 6:15 Uhr schon im Bus auf dem Weg zum Flughafen zu sein. Zum Glück gab es im Flieger Kaffee! Sehr wichtig für alle meine Kaffee aufwachenden Leute. Außerdem haben wir ein Sonderangebot für die nächsten Morgen in San Pedro. Aber davon lest in den nächsten Tagen.
Nach Ankunft in Calama gehts erst ins Zentrum dieser Minenstadt. Um auf dem Hauptplatz erst mal das Treiben der Stadt zu beobachten. Dan gehts auf zur Mine. Der größten Tagebaumine der Welt, da sind wir Chilenen doch stolz drauf!
Wir schauen natürlich nach der Erklärung der ganzen Teorie, die gar nicht so trocken war, sondern sehr anschaulich und interessant. Die riesigen Krater entstanden aus 100 Jahren Bergbau. Dabei sehen wir auch die 200 Tonnen Eigengewicht und 400 Tonnen ladefähigen Liebherr-Lastwagen an. Das habt ihr nicht erwartet oder, dass die Deutschen so große Dinger bauen, für die Chilenen.
Nach einem guten Mittagessen in der Kantine der Mine gehts los Richtung San Pedro. Dort angekommen, ziehen wir gleich wieder los Richtung Mondtal. Da entführe ich alle erst mal in geheimnisvolle Salzhöhlengänge, nach mehreren Kurven des Weges und Kontorsionen unseres Körpers, kommen wir wieder ans Licht und gehen jetzt aufrecht und ganz normal an der Sanddüne hoch, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Es sind alle sehr beeindruckt von dem Tag und von allem was wir gesehen haben.
Leider haben wir noch eine kleine Panne mit unserem Bus der nicht mehr starten will. Aber das habt ihr fast nicht gemerkt, so schnell hat Juan, unser Fahrer, eine Mitfahrtgelegenheit organisiert. ;-)
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Zwei Seen aber ohne Baden!
Wir stehen heute wieder früh auf. Das ist unser Sonderangebot 4 Tage vor 6:00 Uhr aufstehen. :-) Dafür gibts aber alle Orte frei von anderen Leuten und mit Tieren.
Wir gehen heute früh zum Salzsee, schließlich wollen wir die Flamingos kurz nach Sonnenaufgang beim Fliegen beobachten. Wir sind pünktlich da und können die Flamingos in aller Ruhe beobachten. Das ist natürlich für alle ein Erlebnis.
Nach einem zweiten Frühstück gehts los zu den Seen auf 4000m Höhe. Unterwegs halten wir noch in Socarie, um unser Mittagessen zu bestellen. Nach einer holprigen Fahrt über "gute" Schotterwege, gelangen wir an die unglaublichen Seen Miscanti und Meñiques - die Farben sind toll! Aber wir müssen alle ein bißchen langsamer laufen.
Von dort fahren wir nach Socaire, wo es ein für die Gegend typisches Essen gibt. Gemüseeintopf und dann Reis mit Huhn (leider kein Lama) und Quinoa, ein Getreide, das hier sehr viel angepflanzt wird.
Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit Besichtigung der Festung Pucara von Quitor, Niels und Thomas, spontan radelt Katarina auch noch hinterher. Die anderen ruhen und geniessen den Abend.
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Früh hoch hinauf!
Es geht heute früh los! Ach ne was für ein Wunder! Aber wir wollen schließlich auch nichts vom Spektakel verpassen. Wenn die Sonne aufgeht, sollten wir also schon dick eingepackt vor den dampfenden Geysiren stehen.
So ist es dann auch. Nach anstrengender Fahrt auf 100% prozentiger Schotterpiste, auf der überraschenderweise alle noch ein bisschen schlafen konnten. Da stehen wir und staunen über die dampfenden Säulen die aus dem Boden treten. Dabei genießen wir ein gutes Frühstück, von Juan, unserem Fahrer, der heute wieder ein komplettes Auto hat, das uns hoffentlich ohne Pannen zurück bringt. Nach zwei Stunden zitternden Staunens und Fotografierens gehts Richtung Puritama, zu den Thermalquellen.
Dort angekommen sind alle begeistert und verlieren keine Minute und springen ins Wasser um Staub und Schotterpiste abzuschütteln. Danach bleibt noch genug Zeit um Sonne zu tanken, bevor es Mittagessen gibt, auch fantastisch von Juan zubereitet.
Anschließend geht es zurück nach San Pedro, aber erst muss nochmal ein paar Kilometer Schotterpiste überlebt werden, bevor wir richtig auspannen können.
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Von der Wüste an die Küste
Es geht weiter.
Nach der Trockenheit kommt die Feuchtigkeit. Wir fliegen ans Meer um dort Neujahr in der bunten Hafenstadt Valparaiso zu feiern. Auf dem Weg vom Flughafen nach Valparaiso muss man aber erst mal auf halber Route halten. Was allen aber gut bekommt. Denn "Mote con Huesillo" haben schon einige probiert, also wollen jetzt auch noch andere wissen wie das schmeckt und ob es auch wirklich so erfrischend und nahrhaft ist. Es gibt für alle etwas von der chilenischen Küche, das sie schmackhaft finden.
Zur Vorbereitung auf Silvester erkunden wir die Altstadt von Valparaiso. Wir laufen über Terrassen und Trep auf Trep ab gehts durch die gewundenen Gassen Valparaisos (Paradies Tal). Wir enden durch Niels Eingriff und Katarinas und Julias Einladung in einer unbekannten Wohnung, trinken dort ein Bier und reden mit den Leuten die sich hier für das Feuerwerkspektakel um Mitternacht eingemietet haben. Danach gehts zurück zum Hostal zum Silvesterabendessen. Es war eine tolle Stimmung unter uns. Es wird geredet und gelacht bis fast um Mitternacht. Dann geht es aber los und wir stürzen uns, von unser Gastgeberin geführt in die Massen. Denn die ganze Stadt erwartet schon gespannt den Moment des Feurwerks. Es wird unmöglich durchzukommen und uns auf der Terrasse eines Restaurants einen Platz zu sichern. So erwischt uns das neue Jahr mitten auf der Strasse. Alle Brechen in Gejohle und Gejubel aus, als endlich der erste Knaller landet und das Feuerwerk ausbricht. Ganze 30 min. gehts, bis das es mit ohrenbetaubenden Geballer zu Ende geht. Alle sind begeistert.
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Seele Baumeln lassen
Heute gehts mit Feuerwerk weiter und zwar muss erst mal Heikes Geburtstag gefeiert werden. Mit einem guten Wein stossen wir auf ihren Geburtstag an und dann gehts für Thomas, Stephanie, Isabel, Fritz und Doris zur Plaza Sotomayor. Dort geht die Party erst richtig los. Früh am morgen kommen sie zurück. Nachdem sie getanzt und den Chilenen beim Feiern und Tanzen auf die Füsse geschaut haben.
Nach dem Frühstück (Spätstück, wäre auch angebracht) trennen sich mehrere Gruppen. Einige laufen nach Viña, andere laufen in Valpo noch durch die Gassen und Strassen. Andere machen auch eine Hafenrundfahrt. Zum Abschluss führe ich noch alle in eine uhrige Hafenkneipe, wo es Chorillanas als einziges Gericht gibt. Dazu stoßen auch Tomas und Conie zu uns. Die müssen noch mit einem Wein auf dem Gehsteig vor dem Hostal verdaut werden.
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Entlang der Küste - auf den Spuren Nerudas
Es geht weiter, wir müssen Valparaiso verlassen. Doch wollen manche wieder zurück kommen. Ein Hotel haben sie schon.
Wir fahren noch durch Viña und sehen das Casino und andere Herrenhäuser. Aber natürlich auch den Moai, der vor dem Museum Fonck steht und fahren über die "Villa las Palmas" (Palmenweg) Richtung Isla Negra, wo Neruda den Inhalt für den Film "Il Postino" geliefert hat.
Nach einem kurzen Imbiss am Strand gehts Richtung Weingut Undurraga. Auf dem Weg genießen alle ein gutes Nickerchen im Bus.
Von dort gehts nach Santiago, wo wir noch einige Stunden warten. Die Zeit wird mit essen und einem Spaziergang durch das Bellavistaviertel verbracht. Dann gehts aber los, es gibt große Augen beim Betreten des Nachtbusses, der uns komfortabel nach Pucon fährt.
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Im tollen super großen weichen Bus nach Pucón
Der Bus bringt uns komfortabel aber ein bisschen spät nach Pucon. Aber Hauptsache wir sind da. Am liebsten würden wir erst mal duschen und frühstücken. Zum Glück gibt es ein Frühstück wie noch nie auf dieser Tour. Also hauen die meisten so richtig rein, werden sie auch brauchen. All die Kalorien werden am Abend nach Vulkanhöhlen und Rafting schon verpufft sein.
Zu den Höhlen gehts gleich nach dem Eincheken im Hostal los. Allerdings wären wir sicher lieber zum Llaima aufgebrochen, obwohl er längst nicht mehr rauchte. Aber sobald wir die Theorie über Vulkane geschluckt haben, steigen wir hinab in die Tiefe der vom heißen Magma geformten Höhle. Es geht bis tief ins Innere dieser feuchten tropfenden Höhle, durch die Schokoladenhöhle in die Kathedrale, wo wir ein Gruppenfoto machen.
Dan gehts zurück und ab zum Rafting auf dem Trancura-Fluss. Inmitten der schönen Fluss- und Vulkanlandschaft werden wir immer wieder kräftig geschüttelt und durchnässt, ist doch klar oder? ;).
Am Abend gehen wir noch in ein schickes und gutes Restaurant und laden unsere Batterien wieder auf.
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Vulcan besteigen oder was ?!
Heute haben wir 8 Bergsteiger, die sich mit Eispickel und warmer Kleidung Richtung Vulcan Villarrica früh am morgen aufmachen. Die Erwartung ein bisschen Lava im Krater zu sehen und die Landschaft von oben zu betrachten, ist hoch. Es kommen alle oben an, jeder in seinem Rythmus. Runter auf dem allerwertesten über im Schnee geformte Rutschbahnen geht es natürlich sehr schnell.
So sind unsere Besteiger gegen 16 Uhr wieder in Pucon und erholen sich während Stefanie und Isabel sich noch im wilden Gallop im Sattel zu halten versuchen. Markus und Heike haben sich einen ruhigen Tag vorgenommen und radeln mit dem Fahrrad durch Pucón.
Nachdem alle wieder da sind, geht es in die Pozones. Schöne in Steinbecken gelegte Thermalbäder, wo sich alle schnell entspannen können um nachher tief zu schlafen.
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Durch die Seenlandschaft
Und es geht weiter. Nächster Abschnitt unserer Reise ist das Kolonisierungsgebiet der deutschen Einwanderer. In Valdivia machen wir eine Bootstour und essen mittags am Fischmarkt. Dann gehts am Fluss entlang, bis zur spanischen Festung Niebla (Nebel). Dort werden wir in die Geschichte der Festungen an diesem Ort eingeführt und der Erorberung durch Lord Cochrane für die Chilenische Regierung im 19 Jh.
Es geht aber bald weiter, denn wir wollen noch die Stromschnellen vom Petrohue Fluss zu Augen bekommen. Also fahren wir Richtung Llanquihue See. Am südwestlichen Ufer liegt Puerto Varas, unser Schlafort für diese Nacht. Wir lassen hier diejenigen raus die schon genug vom Tagesprogramm haben.
Wir anderen fahren weiter, am südlichen Ufer des Llanquihue Sees, nach Osten bis zu den fantastischen Stromschnellen. Diese von der Lava des Vulcan Osorno geformten Felsen ergeben ein tolles Bild. Im Hintergrund steht der Vulcan Osorno und Puntiagudo. Wir erleben noch das beste Licht und wie es die Landschaft auf unserem Rückweg ins Hostal verwandelt.
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Patagonien - wir kommen!
Schon früh am morgen gehts los zum Flughafen. Wir nehmen einen frühen Flug nach Punta Arenas. Von dort aus mit dem Bus nach Puerto Natales, wo wir uns mit Proviant und Ausrüstung für unsere viertägige Wanderung versehen.
In Punta Arenas haben wir noch ein lange Weile, bevor es mit dem Bus weitergeht. Aber es gibt genug zu organisieren und zu besprechen. Es werden Zeltgruppen gebildet und der Essensplan aufgestellt. Dabei ging die Zeit schnell um und wir durften drei Stunden im Bus die Landschaft genießen oder schlafen. In Puerto Natales gehts dann erst mal los zum Einkaufen, nachher werden Zelte und alles was dazu gehört verteilt. Nach dem der Rucksack voll ist, wird er angepasst und dann gehts ab in die Falle, den wir müssen morgen um 5 Uhr los zum Nationalpark.
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Ab in die Wildnis der Torres del Paine
Nachdem wir gestern abend alles fertig vorbereitet haben, geht es heute früh aus den Federn. Schließlich wollen wir schon um 8:00 Uhr das Boot über den Grey See bis zum Gletscher nehmen.
Am Refugio Grey, dem Ende der Bootsfahrt, trennen sich die 6 Eistrekker von uns. Während wir am Rande des Gletschers schon mal 8km hin und her laufen, lernen die Eisläufer, wie man mit Pikel und Steigeisen sich sicher auf dem Gletscher hält. Der Gletscher hat einiges zu bieten von Bächen angefangen, bis zu Höhlen und zugefrorenen Seen, - eine tolle Erfahrung!
Gegen 15 Uhr treffen wir uns wieder an der Berghütte. Von dort gehen wir los auf unseren ersten Abschnitt der Wanderung. Wir haben einiges auf dem Rücken, für viele das erste Erlebnis mit Rucksack zu wandern.
Nach gut 3,5 Stunden kommen aber auch die Letzten wohlbehalten am Pehoe See an. Die Wanderung führte uns um den Paine Grande herum, vom Grey See einen Grad hoch und runter auf der anderen Seite zum Pehoe See. Hier erwartet uns sehr wechselhaftes Wetter. Nachdem wir rasch unsere Zelte aufgebaut haben, gehen wir kochen um uns vom Tag zu erholen. Beim Abendessen entscheidet sich die Hälfte der Gruppe nicht weiterzulaufen. Also geht morgen die halbe Mannschaft weiter, während die anderen Zelte abbrechen wollen und direkt nach Puerto Natales fahren.
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Zehn kleine Negerlein
Hier beginnt die Erzählung über die eine Hälfte der Gruppe, die sich bis zum bitteren Ende durch den W-Trail durchgeschlagen hat. Denn was gibt es nicht alles für Gründe, um vor allem im Urlaub zu schlafen und nicht bergauf bergab zu wandern oder nachts im Zelt zu schlafen. Obwohl das alles seine Romantik hat, haben wir, die weiterliefen uns das sicher alles auch mal gefragt, was das für einen Sinn habe. Aber die Natur hat uns mit ihrer schönen Stimmung und Landschaften all diese Fragen schnell vergessen lassen.
Also verteilten wir am Morgen das Gepäck von neuem, so dass wir genug und nicht zuviel hatten. Fritz und Doris haben sich dazu begeistern lassen, uns ohne Gepäck für heute zu begleiten. Ungefähr bis auf Mitte der Strecke waren wir zu neunt unterwegs. Am Italiano verabschiedeten wir uns von FRI-DO. Bis dahin hatten wir schon so ziemlich viele verschiedene Wetterlagen durchgemacht. Heftiger Wind der die Seen aufpeitschte, Regen der uns mit kräftigem Wind ins Gesicht fegte, Sonne hatten wir auch zwischendrin. Also, vom Italiano liefen Katarina, Julia und Thomas C. vorneweg. Ihnen folgten in gutem Schritt Thomas und Cony Oeder. Niels und ich (David der Reiseleiter) noch raschen Schrittes ins Französische Tal hinauf, weit hinauf bis zu ein bisschen Schneetreiben kamen wir. Dort oben genossen wir den herrlichen Ausblick. Nachdem ich wieder zu Atem gekommen waren, ging es Niels hinterher bergab. Am Italiano schnallten wir den Rucksack auf, und dann nichts wie weg zum Zeltplatz der nur noch 1:30 std. entfernt war. Dort erwartet uns schon ein leckeres Abendessen. Und ich wurde meinen Liter wein los…endlich!
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Rekordverdächtig: 3 Stunden und 45 Minuten…
… Allerdings waren das Julia, Katarina, Niels und Thomas, die in diesem Tempo eine Strecke von sicher gut 16km zurückgelegt haben. Was soll man dazu schon sagen. Angeblich haben sie sogar noch ein paar Pausen eingelegt, da Thomas darauf geachtet habe. Danke Thomas! Denn bei dem Tempo bin ich nicht mitgekommen, naja schließlich trage ich ja auch noch ein 3kg Stativ mit mir. Also trafen wir drei "Nachzügler" einiges später ein. Aber zu unserer Ehre haben wir knappe 5 Stunden gebraucht und dabei noch die Landschaft bewundern können ;).
Zum Abendessen dürfen wir uns heute einfach hinsetzen und uns bedienen lassen. Irgendwann wird die Entscheidung getroffen, morgen früh um 4 Uhr zu den Torres aufzubrechen. Nach dieser Entscheidung sind wir alle ziemlich schnell im Zelt verkrochen…
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Früh auf zu den Türmen!
Tja, das war wieder mal so ein Tag, wo man einfach nicht drumherumkommt ohne zeitig früh aufzustehen und loszugehen. Um vier Uhr wurden wir von unserem Oberst Leutnant aus den Zelten geholt. Es sollte gleich losgehen. So brach die erste Gruppe schon bald auf, "die langsamen" Tomas, Cony und David. In der Erwartung in wenigen Minuten von den D-Zügen überholt zu werden. ;-).. Aber wir trafen erst am Aussichtspunkt wieder zusammen. Dort hatten wir den Kocher und Wasser mitgenommen, um uns ein bisschen zu erwärmen. Was ganz gut tat.
Doch bald gingen Thomas, Katarina und Julia Richtung Berghütte, um zu Frühstücken. Niels, Cony, Thomas und ich harrten noch zwei Stündchen..ob der Himmel wohl ein bisschen mehr Licht durlassen würde? Dabei gab es verschiedene Techniken, um nicht zu erfrieren. Thomas und Cony tanzen ein wenig während Niels, wie auch anders, in den Felsen rumklettert.
Schlußendlich als nur noch Niels und Ich (David) oben waren kam die Sonne kurz durch. Dann hatten wir aber auch genug von der Kälte und erwärmten uns schnell bei dem flotten Tempo bergab. An der Berghütte erwartete uns eine Überraschung. Fritz und Doris hatten es sich doch noch anders überlegt und waren im Park geblieben. So kamen sie uns entgegen. Trafen uns aber noch friedlich beim Kaffeetrinken im Schutze der Berghütte. Nach dem Zeltabbau und einem kurzen Marsch kommen wir in der Hosteria las Torres an. Da müssen wir den Erfolg, oder halben Erfolg erst mal mit einem Bierchen begiessen.
Erst spät nachmittags treffen wir in Puerto Natales ein. Unterwegs hatten wir noch einen Imbiss. Es erwartete uns schon die andere Hälfte der Truppe, wohl ausgeschlafen und in entspannter Stimmung. Da Etliche noch Apettit haben gehen wir los und es wird noch bis spät in den Morgen berichtet und ausgetauscht.
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Richtung Magellanstraße mit Aussicht auf Feuerland
Jetzt sind wieder alle Schäffchen zusammen. Also kann es zu unserer letzten Etape losgehen. Nach einem kurzen Frühstück, zu dem einige noch ziemlich verschlafen erschienen, verabschieden wir uns vom Hostal Nancy, die uns sehr lieb aufgenommen haben und laufen rüber zu Buses Fernandez.
So gehts durch die Pampa, an Schafsherden vorbei durch Patagonien nach Punta Arenas. Nach drei langen Stunden kommen wir dort an und machen uns bald auf, die Stadt zu erkunden. Die Stadt hat viele prunkvolle Gebäude, die komplett aus dem Europa des 19. Jahrhundert ausgestattet worden sind. Dann gehts los zu den Pinguinen im Seno Otway, ein kurzer Abstecher im prunkvollen Friedhof zeigt uns, dass es auch Tote sehr gemütlich haben können und vor allem genau so toll wohnen wie zu ihren Lebzeiten.
Die pinguine empfangen uns mit ihrem sympathischen Watschelgang und mit manchmal betäubendem Geschrei. In einer sehr schönen Landschaft haben sich die Pingus für das Brüten und Aufziehen ihrer Küken niedergelassen. Die Sicht aufs Meer ist wunderbar, vor allem ist es toll das absolute Windstille herrscht, was eigentlich selten ist an dieser Bucht. Auf der Rückfahrt sehen wir noch Stinktiere, Ñandus mit ihren Küken und Isabel sieht sogar noch eine Eule. Nun gehts zum letzten Abendessen, es sind alle da! Heike wartete schon besorgt auf uns, denn wir hatten noch einen Platten unterwegs, der aber sehr schnell behoben wurden.
Jetzt werden noch die Wanderkarten vom Torres del Paine Park verteilt. Damit ihr eure ideale Route finden könnt, wenn ihr wieder kommt. Ich, David der Reiseleiter, werde mit lieben Worten und Dankbarkeit verabschiedet. Vielen Dank an euch für eure Art, Weise und Sympathie. Sicher habt ihr am Kalender eine bleibende Erinnerung an Chile.
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Llegó la hora de decir adios!!!
Noch sitzen die Letzten beim Frühstück. Der letzte Tag, es heisst Abschied nehmen von den Freunden. Julia und Katarina bleiben in Punta Arenas, Niels geht noch an den Strand, Maitencillo, obwohl er am liebsten noch nach Feuerland übergesetzt hätte. Markus und Heike sind schon längst unterwegs, es ging um 2:30 Uhr los, zum Flughafen Richtung Arica 4000 km in den Norden. Die Bleibenden Thomas, Steffi, Isa, Fritz & Doris fliegen über Santiago nach Frankfurt und dann in ihre Heimatstadt. Thomas & Conny kommen auch mit nach Santiago, bleiben dann aber noch ein paar Tage dort.
Es bleibt die Erinnerung an eine schöne Reise durch dieses wunderbare Land, das Chile ist. Geplant ist auch schon ein Revivaltreffen im Gasthof von Thomas Vater. Hasta entonces!!