Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

20 Aug. 2011 • Frankfurt

im Flugzeug
Im Flugzeug

Lange Anreise

Nach einem langen und für die meisten schlaflosen Flug, sind wir und unser Gepäck sicher in Lima, der Hauptstadt von Peru, gelandet. Menschenmassen und unsere Reiseleiterin Sarah erwarteten uns am Ausgang. Nachdem wir uns alle versammelten ging es gemeinsam in unserem Bus ins Hotel nach Miraflores. Beim gemeinsamen, sehr leckeren Abendessen lernten wir uns besser kennen und machten zum ersten Mal Bekanntschaft mit der peruanischen Küche. Müde fielen wir später ins Bett, obwohl wir uns erst noch an die typischen, südamerikanischen (Straßen-)Geräusche gewöhnen mussten.

21 Aug. 2011 • Lima

Am Plaza Mayor in Lima
Präsidentenpalast

Aus der Stadt in die Provinz

Es nieselt. Das Früstück nehmen wir mit peruanischer Gemütlichkeit unter Sonnenschirmen, andere in der Küche, des Hotels ein. Irgendwie südamerikanisch… aber lecker mit vielen verschiedenen Früchten. Anschließend starteten wir mit unserer Reiseführerin Nelida unsere City Tour ins historische, kolonial angehauchte Stadtzentrum von Lima. Höhepunkt war das Kloster San Francisco mit den Katakomben. Danach fuhren wir weiter in den Stadtteil Barranco zum Mittagessen in ein bei Peruanern sehr begehrtes Restaurant. Es gab ein Buffet und wir konnten verschiedene peruanische Gerichte kosten. Für die Live-Band blieb uns zum Schluss leider keine Zeit mehr, denn wir mussten unser heutiges Tagesziel die Oase Huacachina erreichen. Durch zunächst trostlose Wüstenlandschaft bei deprimierendem Hochnebel ging es auf der Panamericana Richtung Süden. Kurz vor Pisco zog der Himmel auf und die Sonne kam heraus. In der Oase angekommen, konnten wir die Sanddünen nur erahnen, denn es war schon dunkel. Gemeinsam gingen wir zum Abendessen, wo wir mit Mütze und Schal unseren ersten Pisco Sour genossen (den sollte es in Deutschland auch unbedingt geben ;-) )

22 Aug. 2011 • Nazca - Huacachina

Vor dem Hotel in der Oase
Oase Huacachina

Salud!

Der heutige Tag begann mit der Erklimmung der Sanddünen in der Oase Huacachina. Als wir in der vorigen Nacht ankamen, hatte wir keine Ahnung, dass die Dünen so nahe und so groß sind. Zurück im netten Hotel gab es ein ausgiebiges Frühstück, denn für den Besuch der Piscobrennerei brauchten wir eine gute Grundlage ;-) Joel führte uns durch die Bodega "El Catador". Er erklärte uns die verschiedenen Schritte, um einen guten peruanischen Pisco zu erhalten. Anschließend gab es noch verschiedene Kostproben: Wein, Pisco und sogar selbst gemachte Marmeladen und Schokopralinen. Gut gelaunt fuhren wir nun weiter auf der Panamericana durch die trockene Wüste bis Nazca. Unterwegs zeigte uns Sarah die Cochinilla-Läuse, die aufgrund des natürlichen roten Farbstoffes z.B. zur Herstellung von Campari verwendet werden. Am Flughafen in Nazca mussten wir uns dann in Geduld üben. Ein starker Paracas-Wind ist aufgekommen, so dass unser Flug über die Linien immer wieder verschoben wurde. 7 von uns konnten schließlich noch am Nachmittag starten, die anderen waren für den Flug am nächsten Morgen geplant. Es ist unglaublich wie gut die Linien aus der Luft zu sehen sind. Aber letztendlich waren alle froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Am frühen Abend kehrten wir dann zum Essen ein, es gab wieder viele verschiedene leckere peruanische Spezialitäten und natürlich: Pisco Sour und Pisco Puro. Im Hotel, einer alten Hacienda, gab es noch einen Absacker, dann fielen wir alle müde ins Bett.

23 Aug. 2011 • Nazca

Gut eingepackt im Buggy
Seelöwen-Kolonie

Abenteuer pur!

Heute stand ein langer Tag vor uns. Während die ersten 5 das Hotel schon früh Richtung Nazca-Flughafen verließen, konnten sich die anderen noch einmal im Bett umdrehen. Aber auch heute wurde unsere Geduld am Flughafen auf die Probe gestellt… nach drei Stunden war auch Susanna glücklich wieder auf dem Boden. Nun ging es gleich weiter. Mit der ganzen Gruppe fuhren wir mit Jeeps und einem Buggy zur San Fernando Bucht. Unser erster Halt war bei alten Aquädukten aus der Nazca-Zeit. Conny erklärte uns die Funktion der Wasserläufe :-) Bei den Ruinen von Cahuachi erfuhren wir, dass hier immer noch Ausgrabungen stattfinden. Es ist ein religiöses Zentrum der Nazca-Kultur, viele Fragen sind aber noch offen. Nach unserem Picknick begann nun das nächste Abenteuer. Wir düsten mit einem Buggy über die Sanddünen, es machte riesigen Spaß, es war wie Achterbahnfahren - auch das anschließende Sandboarding war super. Am Nachmittag kamen wir in San Fernando, einem Naturstrand, an und wir wurden von einem Fuchs begrüßte am Zeltlager begrüßt. Nun ging es zur Seelöwen-Beobachtung. An den Stränden tummelten sich riesige Mengen von Seehunden, Seelöwen, Humboldt-Pinguinen (sogar Babys), Möwen und anderen Vögeln. Nur Kondore konnten wir leider nicht entdecken. Anschließend bauten wir unsere Luxus-Zelte auf (einige mussten mit den Füßen im Freien schlafen). Jetzt wurde gegrillt: es gab frischen Fisch von der Pfanne auf die Hand, Hühnchen, Würsten etc. und viel Gemüse. Total lecker! Am Lagerfeuer machten wir es uns dann mit Peru libre (Pisco mit Coca Cola) und Bier gemütlich. Die Nacht verlief ruhig, der eine schlief mehr, der andere weniger. Christian sogar unter freiem Sternenhimmel.

24 Aug. 2011 • Arequipa

Team Buggy
Ausblick auf die Bucht

Langer Fahrtag

Früh morgens quälten wir uns aus den Zelten. Das Frühstück war mehr als perfekt: Brötchen, Früchte, Joghurt, Rühreier… und das alles in der freien Natur. Um 7:45 Uhr peruanischer Zeit fuhren wir mit den Buggys zurück bis Nazca. Hier trafen wir auf unsere Busfahrer Rogelio und Hugo und traten die lange Fahrt auf der Panamericana bis nach Arequipa an. In Llauca hielten wir und kosteten Oliven. In dem Fischerdorf Chala kauften wir einen Obststand und eine Bäckerei leer. Es gab leckere Tortenstücke, die richtig süß schmeckten. Bei Camana mussten wir uns vom Pazifik verabschieden. Von hier an ging es ins Landesinnere. Die Fahrt zog sich ewig, vor allem weil sehr viele LKWs unterwegs waren. Im Dunkeln kamen wir im schönen Hotel in Arequipa an. Die letzten Kräfte wurden gesammelt und wir fuhren ins Stadtzentrum zum Abendessen. Die ersten Mutigen probierten Cuy (Meerschweinchen)…

25 Aug. 2011 • Arequipa

Arequipa by night
viSozial Peru

Sozialprojekt, Stadtbesichtigung, Einkaufen

Heute konnten wir mal ausschlafen, erst um 10:00 Uhr wurden wir von Rebeca abgeholt. Zuerst fuhren wir zum Sozialprojekt von viventura in einem Armenviertel (Kindergarten+Schule). Wir wurden herzlich von den Kindern empfangen, d.h. Sie stürmten freudig auf uns zu und ließen unsere Hände nicht mehr los. Dann ging es zur Markthalle von Arequipa, wo man alles kaufen konnte, was das Herz begehrt (Unmengen an Früchten, Fleisch, Fisch, getrocknete Frösche, Hüte…..). Anschließend fuhren wir zum Mittagessen ins viventura-Büro, wo wir mit toller Musik empfangen wurden… wir genossen ein leckeres Mittagessen. Es gab Quinua mit Hähnchen & dazu Chicha morada - Köstlich! Diana machte mit uns eine Stadtführung durch Arequipa, u. a. sahen wir das Kloster Santa Catalina. Anschließend hatten wir Freizeit und deckten uns mit Alpakamützen, - schals, - handschuhen & Pullovern ein. Am Abend luden wir Sarah und ihren Mann zum Essen ein, Leider mussten wir uns heute vor ihr verabschieden, da es ab morgen mit lokalen Guides weitergeht!

26 Aug. 2011 • Arequipa

Mädchen im Colca-Tal
Ausblick über Cabanaconde

Schwerer Abstieg!

Nach 4 Stunden Schlaf für alle, klingelte leider schon wieder der Wecker. Wir mussten früh aufstehen, da wir eine lange Busfahrt ins Colca-Tal vor uns hatten. Wir sahen unterwegs Vicuñas im National Reservat Salinas und später eine bunt verkleidete Lamaherde. Bald kamen wir an den höchsten Punkt unserer Reise: den Patapampa-Pass (4910 m hoch). Bei einem kurzen Stopp machte sich die dünne Luft schnell bemerkbar. Nach einer holprigen Fahrt über die staubige Piste entlang der Colca-Schlucht (3400 m) kamen wir endlich in Cabanaconde an. Dort stärkten wir uns mit einem Mittagessen für den Abstieg in den Canyon (1300 m höhenunterschied) & übergaben unser Gepäck den Mulis. Nach dreieinhalb Stunden erreichten wir das Bergdorf San Juan de Chuccho, wo wir wunderschöne Steinhütten mit Strohdach bei einer Familie bezogen, die für uns abends kochte. Bei Kerzenschein und einem Kaminfeuer - denn Strom gibt es in dieser Familie nicht - saßen wir noch eine Zeit lang gemütlich zusammen, bis wir müde in die Betten fielen.

27 Aug. 2011 • Colca-Schlucht - Cabanaconde

Blick auf die Terassen des Colca-Tals
Im Colca-Tal

Inka-Trail, Du kannst kommen :-)!

Heute morgen wurden wir von den Mulis & Hähnen geweckt. Zum Frühstück gab es Pfannkuchen mit Honig, Bananen mit Erdbeerjoghurt & Coca-Tee dazu. Bei einem Sparziergang durchs Dorf lernten wir die Pflanzen & Früchte kennen, die die Einheimischen gegen andere Lebensmittel in Cabanaconde tauschen, die nicht in der Schlucht wachsen. Unter anderem spazierten wir zur Schule, in der zur Zeit 3 Kinder lernen. Bis zum Mittagessen konnten wir faulenzen & das Bergpanorama genießen. Außerdem brachten wir Daniele, dem 3-jährigen Enkel, Purzelbäume auf der Wiese vor unseren Hütten bei. Gut gestärkt begannen wir nach dem sehr, sehr leckerem Mittagessen den Aufstieg. Das erste Stück war sehr heiß, doch später war es angenehmer, da wir auch im Schatten laufen konnten. Immer wieder genossen wir die wunderschöne Aussicht. Nach ca. dreieinhalb Stunden, erreichten wir den Rand des Canyons und wir waren "happy". Inka-Trail, Du kannst kommen :-) !

28 Aug. 2011 • Puno - Cabanaconde

Fahrt nach Puno
colca - chivay

Titicacasee wir kommen!

Heute ist der große Tag gekommen - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kondorbeobachtung steht auf dem Plan. Einfach beeindruckend wie diese riesigen majestätischen Vögel über unsere Köpfe hinweg schweben. Nachdem wir den Colca Canyon aus der Sicht eines Mountainbikers kennengelernt und viele Eindrücke der dort lebenden Bevölkerung gesammelt haben, geht es zur Erholung zu den heißen Quellen in Chivay. Uff - Entspannung pur! Medizin für unsere vermuskelkaterten Beine ;-). Gut erholt fahren wir nach Puno Richtung Titicacasee. Die Fahrt ist zwar lang, aber mit sehr abwechslungsreichen Landschaften gespickt.

29 Aug. 2011 • Capachica - Puno

Uros women
image - e9a386b3-73a7-48e7-a35c-61da0d0c58b8

Ankunft am Titicacasee

Heute fuhren wir mit einem Schiff über den Titicacasee zu den schwimmenden Inseln. Dort leben die Uros auf selbst gebauten Schilfinseln. Die Uros leben vom Fischfang und dem Verkauf von selbst gefertigten Decken, Kissen. etc. Wir wurden herzlich empfangen & in das Inselleben eingeführt… Höhepunkt war die Fahrt mit dem Schilfboot. Zum Abschied ließen wir den Kindern einen Beutel mit Obst & Süßem da, worüber sie sich sehr freuten. Weiter ging´s zur Halbinsel Capachica, wo uns die Bauernfamilien mit Blumenhalsketten am Hafen empfingen. Wir bekamen ein köstliches Mittagessen im Gemeindehaus serviert & wurden auf die Familien aufgeteilt. Die Zimmer waren sehr liebevoll eingerichtet. Bei einer kleinen Wanderung lernten wir einen Teil der Halbinsel & weitere Bewohner (Esel, Schafe, Hunde, Kühe) kennen. Nach dem Rückweg vom Strand zum Dorf mussten wir wieder ein paar Höhenmeter überwinden, was den Puls kräftig in die Höhe trieb. Der Titicacasee liegt auf 3800 Höhenmetern, unser höchster Schlafplatz. Der Abend war für uns alle ein Highlight: wir durften die Trachten der Einheimischen tragen & tanzten mit ihnen zu traditioneller Musik ums Lagerfeuer :-)

30 Aug. 2011 • Cuzco - Capachica

**Auf dem Weg nach Cuzco**
image - bd9975ac-7d97-4a7c-99be-86c18fde4730

Auf dem Weg nach Cuzco

Nach einem wunderbaren Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung durch unsere Gastfamilien geht es mit unserem Boot zurück nach Puno. Von dort aus fahren wir mit dem Bus weiter nach Cuzco. Saledad, unsere lockale Reiseleiterin erzählt uns während der 7-stündigen Fahrt viel über das Leben in der Region und wir genießen die wunderschönen Aussichten. Am La-Raya-Pass (4313m) stoppen wir kurz… tolle Landschaft. Es werden Unmengen von Alpakaprodukten angeboten - unsere Koffer werden immer voller ;-). Am Abend erreichen wir Cuzco, die alte Inkahauptstadt. Hier verabschieden wir uns von Saledad und unser neuer lokaler Guide Marcel übernimmt uns. Vom Bus aus erklärt er uns bereits ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten Cuzcos.

31 Aug. 2011 • Cuzco - Cusco

Cuzco
image - f2edba0c-9956-4a10-af80-cb5232ab3bb5

Erkundungstour durch Cuzco

Heute gehen wir mit Marcel zu Fuß auf Citytour…das Inkamuseum, den Sonnentempel, Künstlerviertel, Plaza de Armas, Markthallen und vieles mehr bekommen wir gezeigt. Dann schwärmen wir aus zur eigenständigen Erkundung. Cuzco hat so vieles zu entdecken. Den Abend verbringen wir gemeinsam in einem romantischen Restaurant im Innenhof eines historischen Gebäudes. Wir genießen die vielfältige peruanische Küche und fühlen uns "wie im Urlaub" ;-)

01 Sep. 2011 • Cuzco - Ollantaytambo

Die Gepäckträger bereiten sich am Urubambafluss vo
image - 9f9bafa3-5b2d-4cd1-96b5-a7e4abdea138

Unsere Wege trennen sich (kurzzeitig)

Heute trennen sich unsere Wege. 10 Leute unserer Gruppe wagen das Abenteuer des 4-tägigen Inkatrails. Von km 82 (2686m) geht es entlang der Urubambaschlucht vorbei an den Inkaruinen Willcaraqui zu unserem Zeltlager in Huaylabamaba (2940m). Ein Spaziergang ;-) Als wir ankommen, haben unsere Träger schon die Zelte aufgebaut und uns erwartet ein leckeres 3-Gänge-Menü… Luxuscamping. Der Rest der Gruppe fährt zur Besichtigung der Inkaruinen ins Heilige Tal.

02 Sep. 2011 • Cusco - Machu Picchu

Blick auf Cuzco
image - e8d401bd-2151-46d8-b9f9-44b78b57bce2

Die Strapazen gehen weiter

Die in Cuzco Gebliebenen gehen heute auf Entdeckungstour in den Ruinen von Saqsaywaman oberhalb der Stadt. Faszinierend, wie die Inkas tonnenschwere Steine bearbeitet und millimetergenau übereinander gestapelt haben. Außerdem bekommen wir noch viele weitere interessante Informationen über das Leben der Inkas.

03 Sep. 2011 • Machu Picchu

Winay Wayna
image - 6e39106b-8bd9-451b-a28c-f072b5343b6a

Machu Picchu zum greifen nah

Die kleine Gruppe wandert heute auf dem Inkatrail ab km 104 (2250m) zu den beeindruckenden Inkaruinen Winay Wayna (2550m) und weiter zum Sonnentor (2750m) oberhalb von Machu Picchu. Der spektakuläre Blick auf die alte Inkafestung entschädigt für den schweißtreibenden Aufstieg.

04 Sep. 2011 • Cuzco

Im Zug nach Machu Picchu

05 Sep. 2011 • Cuzco - Cusco

Cuzco bei Nacht
Vallee sacre - Cuzco

Ein freier Tag

Heute können wir ausschlafen, denn der Tag steht zur freien Verfügung. Jeder gestaltet den Tag nach seinen ganz persönlichen Vorstellungen. Einige fahren zu den nahe gelegenen Inka-Ruinen rund um Cuzco. Andere nutzen den Tag zur Erkundung von Cuzco und wieder Andere lassen ganz einfach die Seele baumeln und gehen auf Souvenir-Jagd.

06 Sep. 2011 • Cuzco

Canopy Walkway
Refugio Amazonas

Ab in den Dschungel

Dies sind die Highlights, die die Tourteilnehmer entsprechend des geplanten Tourablaufes heute erleben werden: Für viele wird es das Highlight der Reise werden: Wir tauchen in das Amazonasgebiet ein, den Dschungel Perus. Drei Dschungelübernachtungen mit einem umfangreichem Programm warten auf uns. Von Cuzco fliegen wir ca. 60 Minuten bis nach Puerto Maldonado. Puerto Maldonado liegt am Madre de Dios, der zentralen Wasserader der Region und Zufluss des Amazonas. Am Flughafen empfängt uns unser lokaler Guide. Nach einem kurzen Stopp in der Stadt fahren wir bis nach Infierno (20km entfernt) und wechseln das Transportmittel. Von hier aus ist es eine weitere Stunde auf dem Wasserweg bis in unsere Dschungellodge. Nach der Begrüßung durch den Lodge-Manager machen wir einen halbstündigen Spaziergang durch den Dschungel zu einer 30m hohen Aussichtsplattform. Wir laufen aber nicht einfach Stufen hinauf, sondern hangeln uns entlang der Seile, langsam in die Höhe: 30m Canopy. Von den oberen Plattformen erhalten wir eine einzigartige Sicht auf den uns umgebenden Wald und auf den Tambopata Fluss. Nach dem Abendessen ist ausruhen angesagt bzw. einen Vortrag über das ökotouristische Projekt der Gemeinde Infierno (Comunidad Nativa de Infierno).

07 Sep. 2011

Hunderte von Mohrenkaimane warten auf einen Lecker
Amazonas

Dschungelerkundungs Tourt

Bereits früh am morgen machen wir uns auf in den Amazonas. Unsere erste Station ist die Lagune Tres Chimbadas. Auf der Anschließenden Katamaranfahrt sehen wir zahlreiche Vögel. Unter anderem bestaunen wir den Hoatzin und Hornvögel, aber auch Kaimane lassen sich blicken. Für das Mittagessen geht es zurück in die Lodge. Gut gesättigt und gestärkt vom leckeren Mittagessen machen wir uns auf ins Centro Ñape. Dort bekommen wir einiges über Pflanzen und deren Verwendung als Medizin erklärt. Nach dem Abendessen wird es gruselig - es geht auf zur Nachtwanderung, um auch die nachtaktiven Tiere bestaunen zu können. Wahnsinn was hier so alles kreucht und fleucht…

08 Sep. 2011

Im Amazonas Dschungel
Papageien

Flora und Fauna des Amazonas

Heute Morgen machten wir uns nach eine reichlichen und guten Frühstück auf den Weg zur Salzlecke. Unser großes Ziel: Papageien und hoffentlich viele. An der Salzlecke angekommen, konnten wir aus einem ca. 20m entfernten Versteck diese wundervoll farbenprächtigen Tiere beobachten. Nach dem Mittagessen begaben wir uns etwas tiefer in den Amazonas. Diesmal war das Ziel eine Urwaldpflanzentour. Bei unserer Tour erfuhren wir viel über den Nutzen der Pflanzen. Sehr aufschlussreich und interessant!

09 Sep. 2011 • Lima

Amazonas Fluss
Sonnenuntergang aus dem Flugzeug

Auf Heimreise

Nach unseren aufregenden und spannenden 4 Tagen im Amazonas Gebiet heißt es heute leider Abschied nehmen. Mit unserem inzwischen gewohnten Transportmittel Boot geht es in Richtung Puerto Maldonado. Hier geht es weiter mit dem Flugzeug nach Cuzco und nach einem kurzen Aufenthalt weiter nach Lima. Tja und hier wird es nun ernst…der Abschied von Südamerika/Peru rückt näher. Wir haben hier eine tolle Zeit verbracht und unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse gewonnen. Doch nun heißt es endgültig "Adios Peru"!!!