Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in der Metropole
Nach einem langen Flug kamen wir ein wenig verspätet in Bogota an.
Am Flughafen wartete schon unser Reiseleiter Urs und Miguel und Nicole vom viventura-Partnerbüro auf uns. Das Gepäck von allen war angekommen und so fuhren wir nach einem Willkommensfoto mit unserem Bus in die Altstadt.
Unser Hotel liegt direkt in der "Candelaria" - einem gute erhaltenen kolonialen Viertel der Stadt.
Das Restaurant, in dem wir zu Abend essen ist ein paar Minuten zu Fuss entfernt. Wir bekommen ein riesiges Stück Fleisch (sehr zart und lecker!) mit Kartoffel und Yuca.
Die Köchin des Restaurant präsentiert uns einen Teller mit Früchten aus Kolumbien und Miguel erklärt uns, welche Säfte es von diesem Obst gibt und wie die bunten Früchtchen alle heissen. Mit vollem Magen fallen wir danach total KO in unsere Betten.
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Extreme
Heute ist unsere erster Tag in der 8-Millionen-Stadt und wir starten mit einer Fahrt auf den Montserrate - das Wahrzeichen Bogotas. Von hier aus können wir fast die ganze Stadt überblicken und einen Eindruck von ihrer Größe gewinnen.
Fast noch interessanter sind die Speisen, die hier oben angeboten werden. Chicha (das Bier der Indianer), Banane gefüllt mit Käse und Guave, Darm, Tamales (gefüllte Bananenblätter) sind nur ein paar der Dinge, die wir probieren. Der Darm schmeckte eigentlich - bis wir wußten, was es ist :-)
Von knapp über 3000 m wieder abgestigen auf 2600 m erkunden wir die Altstadt. Bunte Häuschen, Figuren auf dem Dach, der Kolonialstil und überall leckeres Essen - machen den Flair des Viertels aus.
Am Nachmittag lernen wir ein anderes Gesicht Bogotas kennen. Wir fahren in den Süden, in das Stadtviertel Manitas (sozialer Brennpunkt). Dort besuchen wir die Stiftung "Exito Verde", die sich dem Umweltschutz widmet. Ein Haufen Kinder emfängt uns freudig. Sie stellen im Rahmen des Projektes "Arte Residual" Kunstgegenstände aus Recycling- und Naturmaterialien her. Ein Rundgang durch das Viertel läßt uns einen Einblick in den Alltag und in die Häuser der Menschen hier gewähren.
Als wir wieder mit unserem Riesenbus losfahren, fragen die Kinder, ob sie bis zur Ecke mitfahren können - und kurzer Hand laden wir sie alle ein. Ein Getümmel und Gejubel ist im Bus - unglaublich schön!!!
Wieder wechseln wir in ein anderes Extrem und fahren Richtung Norden in das wohl verrückteste Restaurant Kolumbiens - Andres Carne de Res!
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Stadtmarathon und Boyaca bei Nacht
Nach dem Frühstück kommt Miguel mit den Werbegeschenken - T-Shirts für alle! Die Werbeträger machen sich auf zu ihren Fahrrädern. Die sind zwar im Überfluss da, nur fehlt der Schlüssel um die Sättel auf die richtige Höhe einzustellen.
Also machen wir es wie die Marathonläufer, die Bogota heute in Massen durchqueren und gehen zu Fuß. Nach einigen Metern reicht es uns und wir entern einen Stadtbus - sehr zum Schrecken der Einheimischen. Kiki macht ihre Erfahrung mit dem automatischen kolumbianischen Türmechanismus als sie zwischen Tür und Sitzen eingequetscht wird.
Im vornehmen Norden der Stadt angekommen wollen Silke und Mona gleich mal einen kleinen Hund kaufen, doch die Vernunft siegt.
Da wir laaaaaaeeeeeeeeenger als geplant auf unseren Busfahrer Alfonso warten dürfen hat Urs Zeit die kolumbianische Herzlichkeit zu genießen: "abrazos gratis" (Umarmung kostenlos) - ein Angebot auf einem Platz von drei jungen Mädchen.
Der Bus kämpft sich durch die verstopften Straßen aus der Stadt und sobald die Stadtgrenze passiert ist, tritt Alfonso Montoya aufs Gas um die Verspätung aufzuholen.
Die wunderschöne Landschaft verschwindet leider bald im Dunkeln und wir sind alle froh als Villa de Leyva vor unseren Augen auftaucht. Der Bus rumpelt durch die Gassen des wunderschönen Kolonialdorfes und bringt uns zu unserer ebenfalls kolonialen Herberge, die alle begeistert.
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Kolumbianischer Wilder Westen
Bei Tageslicht erscheint das Hotel wie eine grüne Oase der Ruhe…überall wuchern Pflanzen und spenden dringend benötigten Sauerstoff - wir liegen immer noch sehr hoch…sagt Peter.
Nach dem abwechslungsreichen Frühstück (Ei mit oder ohne Zwiebel und Tomaten, Eier gespiegelt, gerührt oder lieber geschüttelt usw.) geht es auf die Gäuler und ab in die Prärie. Nach einem wilden Ritt kommen wir zu den versprochenen "esposos" (Eheleute), die sich als "pozos" (Weiher) rausstellen. Der Wind fegt uns fast aus dem Sattel was uns davon abhält baden zu gehen. Der Ritt führt uns weiter über Stock und Stein runter auf den Grund eines (ehemaligen) Meeres, der ein regelrechter Dinosaurierfriedhof ist, wo es von Fossilien wimmelt.
Alfonso hat Mühe uns gleich zu finden, wir können uns nämlich von unseren Rössern nicht trennen und beschließen zu unserem nächsten Ziel (mystische und heilige Stätte der indigenas) zu reiten.
Mit schmerzendem Hinterteil ( einige zumindest) verabschieden wir uns schließlich von unseren schnaubenden Freunden und machen uns auf den Weg zum Futtertrog.
An einem schön gelegenen Fluss inmitten der Natur gibt es bei Dona Ana gebratenen Maiskolben, frischen Avocadosalat, frischgeerntete Kartoffeln in der Pelle und leicht ledriges Fleisch zum Training der Dritten. Unser Führer braucht danach dringend eine Abkühlung und springt in die eisigen Fluten. Dann geht es zurück nach Villa de Leyva und der Nachmittag wird individuell genutzt…in 2 Fällen mit Tagebuch schreiben :-)
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Höhe und Tiefe
Heute ging es auf den Paso de Angel, einem schmalen Grad, den es zu überqueren galt. Die Männer heute nicht ganz so mutig wie beim reiten, begleiteten dann doch lieber unseren Urs am Fluss entlang, wohin gegen die Frauen und Meiko tapfer über den Paso gingen.
Zurück ging es dann für alle am Fluss entlang - eine wunderschöne Landschaft mit einmaligen Badegelegenheiten.
Unser Montoyo kennt seine Strecke noch nicht aus dem FF und so brauchten wir ein wenig länger bis wir in Zipaquira ankamen, um dort die berühmte Salzkathedrale zu besichtigen. Der Weg hatte sich gelohnt. Die Größe und Schönheit der Untertagekathedrale faszinierte uns sehr.
Abends trafen wir uns mit Miguel und Nicole in einem süßen Restaurant in der Altstadt Bogotas, wo wir ein Ajiaco zu essen bekamen und von Miguel über die politische Situation des Landes mehr erfuhren. Leider waren wir total KO und so gingen wir bald in unsere Betten, denn die Nacht war kurz.
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Am Pazifik
Heute ist unsere Gruppe schon gaaaaaaaanz früh am Flughafen gewesen, um nach Nuqui an der Pazifikküste zu fliegen. Bis Samstag werden sie in diesem kleinen Paradies, indem es kein Telefon und Internet gibt, bleiben. Ihr werdet also erst am Wochenende wieder von unseren gloreichen 13 hören bzw. lesen.
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Frösche, Wasserfälle und ein Fass voll Rum
Heute teilen wir uns in drei Gruppen auf: Frog-Watchers auf der Jagd nach den berüchtigten Pfeil-Giftfröschen, Waterfall-Watchers für die aus der Dusche einfach nie genug Wasser kommt und Camp-Watchers mit dem Auftrag unsere Rumreserven zu bewachen.
Letztere bleiben sauber.
Die ersten zwei Gruppen, sehr zufrieden mit ihren Abenteuern säubern nach dem Mittagessen Hosen und Schuhe, weil sie befürchten sonst die Gewichtslimite für den Ruckflug zu überschreiten. Den Nachmittag verbringt jeder nach seinem Geschmack. Am Strand entlang schlendern, schnorcheln, Ehemann vor den vermeintlichen Fluten retten oder Brille suchen. Wir erzählen hier natürlich nicht, wer was getan hat…
Der Tag geht zur Neige bei einem weiteren exquisiten Fischgericht und endet in lustiger Rum-de beim gemeinsamen Tagebuch schreiben.
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Der Jungbrunnnen
Der Regenwald macht nachts seinem Namen so richtig alle Ehre, aber nach den sintflutartigen Regenfällen kommt rechtzeitig zum Frühstück die Sonne raus.
Wir stärken uns mit Fisch-Empanadas und Kakao und machen uns auf die Suche nach dem versprochenen Jungbrunnen. An menschenleeren Stränden entlang wandernd kommen wir nach einer Stunde ans Ziel: eine heiße Thermalquelle im Urwald. Sogar unsere Kiki wagt sich bei dieser Badewanne-Temperatur ins Wasser. Ein Einheimischer taucht für uns auf den Grund des Beckens und holt einen der wunderwirkenden blauen Schönheitssteine nach oben. Damit polieren wir unsere Runzeln und Stressfalten weg. Wir kühlen uns darauf im frischen Flusswasser ab und fühlen uns tatsächlich wie neu geboren. Zurück im Hotel wunder wir uns wieder einmal wie schnell das Wetter hier wechselt. Bei heißem Sonnenschein beginnen wir unser Mittagessen, aber noch vor dem Dessert stürzen wir zu unseren Bungalows um unsere Sachen vor einem prasselnden Tropenregen zu retten.
Jeder geniest den Rest unseres letzten Tages hier an diesem verzauberten Ort auf seine Weise.
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Abschied vom Pazifik
Wir möchten ja alle nicht wirklich abreisen von diesem wundervollen Ort, aber die Neugier, noch mehr von diesem Land kennen zu lernen hilft.
Schon um zehn Uhr sind wir in Nuqui, einem kleinen Fischerdorf, dass uns schon fast wie die Welt vorkommt nach unserer Abgeschiedenheit der letztenTage. Als wir dann aber vier Stunden auf unseren Flieger warten stellen wir fest, dass es doch noch nicht ganz die Welt ist.
Das Glücksgefühl, das aufkommt als uns endlich die kleine Propellermaschine abholt, schwindet bei einigen ziemlich schnell nach dem Abflug. Dicke Regenwolken umhüllen uns und bescheren uns einige Turbulenzen. Unsere Pilotin hat aber alles im Griff und bringt uns unversehrt wieder runter.
Die Musik und das kühle Bier, dass zu Ehren des Blumenfestivals hier in Medellin alle ankommenden Passagiere erwartet, bringt sofort wieder Farbe in unsere Gesichter.
Mateo, unser Reiseführer vor Ort gibt uns eine Einführung in die Lebensweise der Paisas (Leute aus Medellin) und begleitet uns auf einer kurzen Rundfahrt mit Metro und Seilbahn.
Zum Abschluss des Tages sind wir noch bei viventura-Gründer André und seinem Mitarbeiter Philipp zu Gast, die uns herzlich bewirten.
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Von der Großstadt in die Kaffee-Zone
Wider Erwarten haben es alle von uns noch ins Bett geschafft letzte Nacht, einige allerdings nur für ein Stündchen…
Sonntagmorgen sind auf Medellíns Straßen nur Jogger und Fahrradfahrer unterwegs, so kommen wir locker zu unserer ersten Station, dem typischen Paisa-Dörfchen und genießen eine tolle Aussicht über die Millionenstadt.
Zurück im Zentrum sehen wir uns die fetten Boteros-Statuen an und freuen uns über unsere schlanke Linie. Über die Süd-Autobahn fährt uns Alfonso dann zu Pablo Escobars Grab. André viventura, hält die Grabrede und erzählt uns die spannenden Geschichten der kolumbianischen Drogenmafias. Wir lassen Philipp und André in stiller Andacht auf dem Friedhof zurück und nehmen Kurs auf die Kaffeezone. Wir verschlingen nach kurzer Fahrt ein original-paisa Mittagessen (Hühnersuppe, Reis, Bohnen, Ei, Fleisch, Banane frittiert, Salat und natürlich Arepa), da die Straße wegen der Kolumbienrundfahrt gesperrt ist. Für seine Fahrkünste auf der sieben stündigen Fahrt kriegt Alfonso, unser Montoya, bei der Ankunft auf der rustikalen Kaffee-Finca einen großen Applaus.
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Kaffeeproduktion und über die Plantage fliegen
Der Morgen beginnt mit richtig gutem Kaffee - wäre ja noch schöner auf einer Plantage… Wir wandern anschließend zwischen Kaffee, Bananen und Bambus zum Fluss und werfen einen Blick in das kühle Nass. Ausnahmsweise badet niemand. Wir erfahren von Freddy, dem Verwalter der Finca alles über Kaffeeanbau -verarbeitung und -ernte. Zum Schluss rösten die Kaffeejungs eine Trommel voll Kaffee für uns und wir geniessen gleich mal vor Ort ´ne Tasse…der Rest wird mitgenommen. Als wir zum Haus zurück kommen hängen unsere gewaschenen Klamotten im ganzen Garten verteilt (auf Leinen und Dächern) herum. Voller Tatendrang springen wir in den Bus, um zum "canopy" zu fahren als uns Alfonso wegen eines Platten wieder rauswirft. Einigen dauert das wieder zu lange und sie gönnen sich eine Abkühlung im Pool mit Bergsicht.
Dann geht es zum "canopy" - Flug an Drahtseilen über Kaffee, Abgründe und Bananen.
Auf dem Rückweg zur Finca wird denjenigen, die es noch nicht wissen, demonstriert dass Ananas nicht auf Bäumen wächst.
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Nationalbaum am National-Feiertag
Heute schlürfen wir unseren "Tinto" (Kaffee) wieder etwas früher, weil wir den Nationalbaum Kolumbiens, die Wachspalme, umarmen wollen. Wir fegen zwischen Kaffee- und Ananasplantagen über eine enge Landstraße. Wenig Verkehr: heute ist wieder mal Nationalfeiertag. Und das zum zweiten Mal innerhalb der letzten zwei Wochen. Die wissen hier, wie man Feste feiert. Außer Alfonso und Urs rührt hier keiner einen Finger. Man widmet sich lieber dem Aguardiente und dem Tejo-Spiel.
Ein ungewohntes Bild bietet sich uns, als wir auf über 2000 Metern Kühe zwischen bis zu 70 Meter hohen Wachspalmen grasen sehen.
Nach einem längeren Spaziergang über diese Weiden bis hinein in den Nebelwald kehren wir nach Salento zurück, das inzwischen von einheimischen Touristen wimmelt. Sie schlagen sich die Bäuche mit der lokalen Spezialität, Trucha al gusto con Patacon voll. (Forelle nach Geschmack mit frittierter Riesenbanane).
Jetzt ist Kreativität gefragt: Schmuck machen aus heimischem Naturmaterial ist angesagt.
Bueno, genug der Anstrengungen für einen Feiertag! Auf zu Forelle, Aguardiente und Tejo- Viva Colombia!
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Die endlose Fahrt
In aller Herrgottsfrühe nehmen wir die "Linea" in Angriff, die uns über einen 3000 Meter hohen Pass führt. Wir wollen vor dem Ansturm der LKWs drüber sein und natürlich ein "Passfoto" schiessen, dass jedoch in "den Nebel fällt"… Alfonso will "Aguapanela con queso" (Zuckerwasser mit Käse), aber die Gruppe ist erbarmungslos und will aus dem Nebel.
Völlig erschöpft nach 8 Stunden Fahrt machen wir endlich Pause im brütenden Neiva (40 Grad im Schatten). Wir überfallen einen Supermarkt und kaufen für das Grillen unter Sternen ein. Die Steaks werden im Bus "vorgebraten" während wir in die Wüste geschickt werden. Der Guide erklärte uns die 3 Kakteenarten gaaaaaaanz genau…. :-) auch für die Begriffsstutzigen unter uns reichte die Erklärung…:-)
Die Damen des Observatoriusms (da wurde gegrillt und gegessen) bekamen von Carola einen "Zucchini Anbratkurs", so dass wir im Anschluss ein gesundes und köstliches Mahl geniessen durften. Der Weg zum Bus wurde von Millionen Sternen erleuchtet…und Alfonso leuchtete mit (er blendete ständig auf).
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Phalli, Phalli, Phalli…
Unterwegs zu unserem Endziel stoppen wir an einem atemberaubenden Aussichtspunkt über den Rio Magdalena. Zwischenstop in Diego Fernandos Geburtsstadt…(Ritas Adoptivsohn) in Garzon… wir ergötzen uns an den kolumbianischen Spezialitäten: Salpicon, Avena, Tortas, Pan de Yuca - alles nur keine Biscochos de Achira :-)
In San Augustin, auf Renes Finca, werden wir von seiner Familie herzlichst empfangen und werden in diverse Bungalows indianos gesteckt. Nach dem lukulischen Mittagessen gehts in die archäologische Zone… ein Phallus nach dem anderen wird uns vorgeführt. Es gab aber auch andere Höhepunkte… ein Uhu mit Regenwurm im Schnabel…wobei…den uns der Guide als Adler mit Schlange verkaufen wollte….Nach so viel neuem Wissen brauchen wir Gingseng…kolumbianisches Gingseng…- Guarapo (Zuckerrohrsaft mit Zitrone). Eine Familie, die in diesem Park wohnt presst ihn frisch vor unseren Kameras. Die meisten halten ihre Bestellung erstmal zurück und legen dann richtig los, nachdem sie das köstliche Getränk probiert haben. Wir versuchen am Schluss noch ins Guiness Buch der Rekorde zu kommen und quetschen uns alle - samt Kolumbianern - in einen Kleinbus…
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Rodeo und Statuen
Nach der Pferdeverteilung am frühen Morgen reiten wir der Sonne entgegen… über ungeteerte Straßen, Feldwege, Berge und Täler geht es von einer Statue zur andern… apropos gehen… einige der Pferde gehen immer wieder durch… wir teilen uns ins 2 Gruppen auf.. die gemütlichen und diejenigen auf der "Überholspur"… Unterwegs gönnen wir den Pferden und unseren Hinterteilen eine Pause und schauen beim "Panela" machen zu…und fotografieren ein Cocapflanze
Der Reitausflug gipfelt über einer atemberaubenden Schlucht - Chakira Schlucht. Dann geht es zurück zur Finca und unterwegs dürfen wir noch Essig probieren… ach nee… das heißt ja Chica…
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Wir fliegen in die Karibik
Ein Viertel der Gruppe hat die Nacht in Raum 00 verbracht und war somit auf der Reise in die Karibik ganz schön gerädert. Montezumas Rache reicht bis nach Kolumbien…
Noch vor Sonnenaufgang wurde unser Gepäck per Pferdekarren ins Dorf gebracht. Die Busfahrt zum Flughafen wird durch einige Toilettenstops unterbrochen und dann geht es los…Miguel sagt bei der Zwischenlandung in Bogota Hallo und nimmt Rita in Empfang die uns hier leider verlassen muss…die Familie ruft…
Ein zwei Tränen später fliegen wir weiter nach Santa Marta, wo wir von strömenden Regen und einer Chiva empfangen werden. Wir springen in den offenen Holzbus voller Musiker und lassen uns auf dem Weg ins Hotel vom Regen und karibischen Klängen berieseln. Im Hotel gelandet legen wir uns kurz trocken und fahren gleich mit Musik und Rum weiter, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen.
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Kokospalmen und Haengematten
Nach den tropischen Regengüssen von gestern schauen wir uns den Himmel skeptisch an heute morgen. Den Fitten steht eine strenge Wanderung von guten vier Stunden bevor, den Normalsterblichen ein Spaziergang von einer Stunde. Gemeinsames Ziel: Ein Hängematten- Camp im Nationalpark Tayrona.
Die Opfergetränke, die wir am Tag zuvor den Göttern geweiht und getrunken haben, verfehlen ihre Wirkung nicht. Helios ist uns günstig gesinnt, der Himmel ist strahlend blau.
Unterwegs machen wir Bekanntschaft mit der heimischen Fauna. Eine gut zehn Zentimeter große fliegende Riesenheuschrecke macht Zwischenlandung auf Maikos Schuh. Es kommen Befürchtungen auf, die Mücken könnten auch überdimensioniert sein, und wir kontrollieren sofort, ob wir alle unsere Flasche "No Bite", "Antibrumm" oder "Mosquito adios" auch eingepackt haben.
Der Nachmittag verfliegt , während wir die Strände des Parkes erkunden. Bei einem Mango-Flan des Hauses singen wir abends noch mit unseren Engelsstimmen ein Happy Birthday für Dorothea und kippen alle mehr oder weniger sicher in unsere Hängematten, die uns für einmal die Matratze ersetzen.
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Regnet ess oder regnet es nicht?
Bei jedem von uns hat das Verhältnis Mensch - Schlaf - Hängematte einen anderen Eindruck hinterlassen. Bleibende Schäden werden allerdings keine erwartet.
Ansonsten gibt es heute nicht viel zu berichten. Sonne und Meer ist auf unserem Programm. Und das ist bekanntlich zur Erholung gedacht und soll mit süßem Nichtstun ausgekostet werden.
Am frühen Nachmittag brechen wir unser Camp dann ab. Diejenigen unter uns, die vergessen haben dem Wettergott neue Opfer zu bringen, sind über die schwarzen Wolken und das ferne Donnergrollen sehr beunruhigt und legen die paar Kilometer zum Parkausgang in größter Eile zurück. Doch das erwartete Unwetter bleibt aus und unser Bus holt uns pünktlich am Rand der Wildnis ab und bringt uns zurück an Santa Martas Touristenstrand "Rodadero".
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Die Schlammschlacht
Wir verlassen Santa Marta ausnahmsweise zu einer normalen Tageszeit mit einem "normalen" Verkehrsmittel, einem öffentlichen Bus.
Statt den geplanten 1,5 Stunden brauchen wir wegen einer Schülerdemo in Cienaga fast 3 Stunden. In Shakiras Geburtsstadt Barranquilla steigen wir in einen privaten Bus, der uns zum angedrohten Schlammvulkan Totumo bringt.
Dort angekommen, bleibt der Busfahrer vor dem Vulkan stehen, sieht hinauf und macht keine Anstalten die Tueren zu öffnen - er kann sich wohl nicht vorstellen, dass jemand freiwillig im Schlammkrater baden will. Doch es gibt 3 verrückte Deutsche und einen Schweizer, die todesmutig die Leiter zum Krater erklimmen. Noch unglaublicher - sie steigen rein und haben unglaublichen Spaß. Der "Schlammaufseher" vom Totumo massiert die müden Glieder und dann heißt es Hosen und Badeanzüge aus… und die Waschfrauen geleiten die "Schlammigen" zur nahegelegenen Lagune, um sie sauber zu schrubben.
Frisch gebadet fahren wir die letzten km nach Cartagena, dem kolonialen Juwel in der Karibik.
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Die Heroische Stadt
Endlich einmal aufstehen nach Sonnenaufgang. Wir treffen uns erst um sieben Uhr dreißig zum Frühstück, haben also genügend Zeit, unter der Dusche die letzten Schlammreste vom Vortag von Haut und Haar zu kratzen.
Auch in den letzten Tagen gibt´s noch Früchte , denen wir auf der Reise noch nicht begegnet sind. Zapote-Saft in Milch steht heute auf dem Menü natürlich zu unseren obligatorischen huevos pericos.
Cesar erwartet uns danach schon für eine vierstündige City-Tour. Wir beginnen die Runde hoch über der Stadt im Konvent La Popa, wo wir eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt haben und eine kurze Zusammenfassung der bewegten Geschichte Cartagenas serviert bekommen. Die ersten Terroristenjäger wollen uns hier mit Strohhüten und ähnlichen ausstaffieren, wir widerstehen. Danach werden wir auf dem Fort San Felipe in die Kriegskünste früherer Zeiten eingeweiht und flanieren zum Schluss durch die bezaubernden Gassen der Altstadt. Cesar erklärt uns alles mit viel Witz und Charme. Obwohl wir unter der heißen Tropensonne schwitzen und keuchen ist es ein Genuss.
Wir treffen uns alle abends nochmals und trinken einen leckeren Cocktail oder zwei in einer schicken Freiluft-Bar auf der Stadtmauer und genießen die laue Sommernacht.
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Stadt- und Strandbummel
Heute wird richtig ausgeschlafen. Morgenessen ist um halb neun und auch das schaffen gerade mal vier Leute.
Die Gestaltung des heutigen Tages ist jedem von uns freigestellt. Außer Kiki, die sich nochmal im Tauchen versucht, will sich niemand auf offene See wagen und die Islas del Rosario besuchen. Nach all den Piratengeschichten, die wir gestern gehört haben, ist das ja wohl kein Wunder.
Einkaufen ist bei den meisten auf der Liste. Kaffee, T-Shirts, Musik und natürlich Rum sind unter den beliebteren Dingen.
Ein Spaziergang entlang dem Strand von Bocagrande beweist, dass er keinem Vergleich mit unseren Favoriten vom Tayrona-Park standhalten kann. Trotzdem auch hier fällt der Karibik adios sagen schwer und der eine oder andere wird ein bisschen melancholisch.
Unser Abschiedsessen mundet allen gut, Während wir es genießen und endlich wieder mal zu einem Gläschen Wein kommen, führen ein paar junge Schauspieler ein kurzes Theaterstück zur Geschichte und den Gespenstern Cartagenas auf. Dann gibt´s noch einen Schlummertrunk bei Fidel in unserer Lieblingsbar an der Stadtmauer.
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Hasta la proxima, mi Colombia
Alles ist säuberlich verpackt. Berge von schmutziger Wäsche zuoberst bitte, nur für den Fall, dass übereifrige Zollbeamte die Nase reinstecken sollten.
Langsam beginnt unsere Gruppe zu zerbröckeln. Silke und Maiko sind die ersten. Sie verlassen uns Richtung Hafen, sind reif für die Insel. Auf dem Flughafen verabschieden sich auch Dorothea und Peter. Reggea und Coco loco warten auf sie in San Andres. Pünktlich zur Abflugzeit braut sich ein heftiges Gewitter zusammen über dem Flughafen und als wir in den Flieger einsteigen sollen, fallen Blitze auf allen Seiten. Als wir etwas später an Bord sind, erinnert sich der Pilot, dass er noch Sprit braucht. Man sagt uns, tanken sei verboten, wenn Blitze fallen. Aber vermutlich will der Tankwart einfach keine nassen Füße, so sind die Costeños halt… Windböen rütteln am Flugzeug und der Regenschauer übertrifft sogar den von Santa Marta. Da ein Flieger keine Chiva ist warten wir geduldig und schließen Wetten ab, ob wir den Anschluss nach Madrid noch schaffen. "Vamos a ver"(Wir werden es sehen) sagen wir schicksalsergeben und gelassen. Halbe Latinos sind wir geworden.