Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Wetterwechsel
Pünktlich landete der Flieger in Bogota. Rene, Nicole und Miguel brauchten nicht lange zu warten, da war Annett schon als eine der ersten Passagiere dieses Fluges schon draußen.
Leider ging es bei den anderen Teilnehmern nicht so schnell und Marianne und Michael kamen dann gar ohne Koffer raus. So warteten wir noch eine Weile auf das Personal von Iberia. Zum Glück war das Wetter sehr gut und wir genossen es, nach dem langen Flug wieder Sonne und frische Luft zu haben.
Am Abend gingen wir dann in ein benachbartes Restaurant, Crepes & Waffles. Ein englischer Name aber eine ganz und gar kolumbianische Firma, von der Nicole uns erzählte, dass sie aus der Diplomarbeit zweier Studentinnen entstanden ist, die eine Studie machte, wie u.a. alleinstehenden Müttern geholfen werden kann. So arbeiten in den Restaurants dieser Kette nur alleinstehende Mütter.
Weil das Essen gar so gut, ließen wir uns noch auf einen Nachtisch ein. Lecker der erste Eindruck von Kolumbien
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Die vielen Gesichter einer Stadt
Heute stand die erste Erkundung Bogotas auf dem Programm. Bei leichten Regen zogen wir es vor, zunächst in der Stadt zu bleiben und erst bei besserem Wetter auf den Hausberg Monserrate zu fahren. Das koloniale Viertel La Candaleria gefiel uns nicht nur wegen seiner urigen Atmosphäre und den schönen Häusern sehr, hier passierte auch vieles, was für die Geschichte Kolumbiens, Südamerikas und der Welt in den Zeiten der Kolonialmächte bedeutend war.
Später auf dem Monserrate konnten wir diese riesige Stadt überblicken und auch den einen oder anderen Blick in die Töpfe der Essstände werfen und das eine andere mal probieren.
Am Nachmittag dann ein anderes Gesicht Bogotas, das Viertel Manitas, in dem viSozial ein Umwelt- und Sozialprojekt betreut. Wir wurden schon erwartet, Häuser einfachster Ausführung, mit Wellblech abgedeckte Dächer reihen sich hier hangaufwärts. Steile, langgezogene Stufen führen zu den Türen der gastfreundlichen Familien. Ältere Frauen, Männer und Kinder jeglichen Alters kommen auf uns zu, begrüssen uns wie Freude, obwohl ihnen nur Nicole bekannt ist.
Stolz folgen uns die Bewohner zu dem Gebäude, in dem gearbeitet wird. Wir schauen in erwartungsvolle Gesichter und stehen im Kreis beieinander. Auf einem Tisch werden kleine Kunstwerke präsentiert, die liebevol aus Abfallprodukten hergestellt sind. Patricia und Rosalba von Exito Verde, die das Projekt leiten, erklären uns ihr Vorhaben und das, was bisher schon entstanden ist. Neugierig verfolgen die Bewohner unsere Reaktionen, sie scheinen dankbar zu sein, dass wir uns für ihre Arbeit interessieren. Aus Altpapier wird Papier geschöpft, mit Blumen verziert, Dosen beklebt usw. Ideen, die noch ganz am Anfang stehen, aber für die Bewohner sehr viel bedeuten.
Die Entwicklung eines Abfallbewusstseins, ist ein grosser Schritt, den sich die Organisation vorgenommen hat. Wir sind sehr beeindruckt von den bisherigen Arbeiten der Stiftung und und von der vielen Arbeit, die noch vor ihnen liegt.
Wir machen einen kleinen Rundgang durch das Wohnviertel. Unsere kleine Gruppe wird überall freundlich empfangen. Junge und Alte schliessen sich unserem Rundgang an, öffnen stolz die Türen zu ihre Unerkünften. Wir werden aufgefordert ihre Räumlichkeiten zu bestaunen. Auf engstem Raum, wie wir es aus dem Fernsehen kennen, haben sie sich einfachst wohnlich eingerichtet. Uns ist es peinlich, einen so privaten Bereich betreten zu dürfen. Wir sind gerührt und auch etwas verlegen. Es bleibt zu sagen, dass das Projekt ein guter Schritt für diese Gemeinde, auch Achtung in der Gesellschaft und Perspektive für ihre Kinder zu schaffen, ist.
Abends dann ein ganz anderes Bogota in einem ausgefallenen und lebendigen Restaurant im Norden der Stadt. Die ausgelassene Stimmung riss uns zu einer kleinen Notlüge mit, wir behaupteten es sei Michaels Geburtstag (warum eigentlich nicht, die Kolumbianer sehen das nicht so eng) und hatten prompt eine kleine Party an unserem Tisch!
Und Michael und Marianne hatten allen Grund zum feiern, hatte wir doch erfahren, dass ihre Koffer schon im Hotel waren… und so zettelten sie ganz "rheinisch" eine Polonese an - und alle Kolumbianer auf der Tanzfläche machten mit!
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Fahrradtour durch Bogota, Villa de Leyva
Nach einer kurzen Nacht, morgendlichem Stromausfall (durch Andreas Fön :-) und Frühstück im Hotel war für uns sportliche Betätigung angesagt. An der Plaza Bolivar bekamen wir unsere Fahrräder ausgehändigt und zusammen mit vielen Bogotanern rollten wir gemütlich die Hauptverkehrsstraßen entlang. Zum Glück gibt es hier den autofreien Sonntag!
Allerdings machte uns mit der Zeit die Höhe zu schaffen und auch der Spaziergang zur Kolumbienkarte im Parque Nacional und der folgende Aerobic-Kurs trugen nicht gerade zur Erholung bei (außer vielleicht bei den Herren, die nur zugeschaut haben). Dafür gabs unterwegs zur Erfrischung Salpicon. Die Erholung kam bei einigen (Andrea) dann außerdem beim Shopping auf dem Kunsthandwerksmarkt in Usaquen.
Auf der anschließenden Fahrt nach Villa de Leyva waren wir von der grünen wechselnden Berglandschaften begeistert. An der Brücke von Boyaca fand Michael auch seinen lange verschollenen "Sohn" wieder.
Das trockene Villa de Leyva empfing uns dann mit Regen, aber nach dem Abendessen im Restaurant (Menü) ließen wir den Abend trotzdem gut gelaunt bei einer Flasche Aguardiente an Don Paulinos Kaminfeuer ausklingen.
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Reitausflug und koloniales Flair
Nach dem üppigen Frühstück im Cafe standen unsere Pferde vor dem Hostal schon bereit. Schöne, mittelgroße Pferde, die auf den ersten Blick recht unerschrocken wirkten.
Die Steigbügel wurden angepaßt, flott aufgesessen und schon ging es los über kolumbianisches Kopfsteinpflaster. Zuerst sah es so aus, als ob wir fein brav hintereinander aus der Stadt ritten, doch schon an der nächsten Ecke machte sich Christians Pferd eigenwillig selbständig und trabte davon, Annetts Gaul locker hinterher. Es dauerte einige Zeit, bis unsere Pferdeführerin Ordnung in unsere Truppe brachte.
Außerhalb der Stadt war es dann weniger gefährlich, die Pisten ganz unterschiedlich, die Landschaft aber umso beeindruckender. Wir durchstreiften Hochebenen, machten Halt an einem türkisblauem See und genossen die großen Weiten des gebirgigen Umlandes.
Am Fossilmuseum erwartet uns unser Bus. Wir satteln ab und machen uns im Caowboyschritt ein Bild von den erst in den 70-er Jahren gefundenen Versteinerungen eines mehrere Meter großen Dinosauriers. Der Bus bringt uns zum "Hühnerfänger", wo landestypisch gespeist wird. Die Gelegenheit zum Bad im nahegelegenen Fluss nehmen wir nicht wahr. Der ist uns momentan zu schmutzig, wegen des Regens.
Den Nachmittag haben wir zur eigenen Erkundung des Ortes zur Verfügung, wo wir uns dann doch wieder alle im Cafe am Hauptplatz treffen und die Dreharbeiten zur Zorro-Telenovela beobachten. Der Ort mit den vielfältigen Kostümen der Schauspieler und Statisten versetzt uns in die kolumbianische Vergangenheit. Abends suchen wir uns noch ein stimmungsvolles Lokal, in dem wir den wieder einmal erlebnisreichen Tag ausklingen lassen.
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Wanderung zum Paso del Angel, Salzkathedrale
Nachdem wir wieder gegen 5 Uhr vom Feuerwerk geweckt wurden, trafen wir uns um 7 Uhr mit Gepäck im Innenhof des sehr schönen kleinen Hotels und bekommen auch gleich einen Aromatica serviert. Nach einem kurzen Spaziergang zum Plaza Mayor machen wir uns auf den Weg zum Paso del Angel.
In Santa Sofia, einem kleinen Ort mit riesiger Kirche stärken wir uns in einer Bäckerei mit Kaffee und (Blaetterteig-)Gebäck. Danach wollen wir uns noch die Riesenkirche aus der Nähe ansehen, bevor es zur Wanderung geht.
Wir geniessen den Blick und wandern auf dem Kamm entlang. Christian merkt gar nicht, dass er den Paso del Angel passiert. Nach dem kurzen Abstecher auf den Hügel, geht es im Flussbett zurück. Einer badet unterwegs schon mal die Füsse, bevor wir auf Marianne und Michael treffen, die den anderen Weg genommen haben, und alle ins Wasser gehen (die Jungs ganz und die Mädels nur mit den Füssen).
Wieder am Bus angekommen, gibt es eine Runde Aguardiente für alle und wir schwatzen kurz mit einem alten Mann, der an einem Holzhammer schnitzt.
Auf der langen Fahrstrecke machen wir einen kurzen Zwischenstopp zur Besichtigung der Basilika in Chiquinquira, einer der grössten Kirchen in Kolumbien. Vorbei an Kohleabbau und Ziegeleien geht es bei wechselhaften Wetter nach Zipaquira.
Hier probieren wir auf dem Markt die verschiedensten Früchte und kaufen in der Panaderia Don Lucho ein, bevor wir die Salzkathedrale besichtigen. Wir haben einen deutschsprachigen Führer und mancher hätte gern mehr Zeit in diesem beeindruckenden Bauwerk zugebracht.
In Bogota treffen wir uns mit den Mitarbeitern des viventura-Partnerbüros zum Abendessen in einem kleinen Restaurant. Es gab typisches Ajiaco und Miguel fasst für uns die kolumbianische Geschichte der letzten hundert Jahre zusammen.
Den "Absacker" nehmen wir in der Kneipe mit Kaminfeuer, die ein Teil schon am ersten Abend entdeckt hatte.
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Ein wirklich langer Tag
03.30 Uhr aufstehen, der Tag beginnt mit einem Milchkaffee im Hotelflur. 04.15 Uhr Abfahrt mit dem Bus zum Flughafen. Schnell sind wir dort, einige Jogger sind unterwegs. Nach dem wir eingecheckt haben, sucht Don Rene einen Kaffeshop. Wir wissen nicht, warum er so wählerich ist, bis in die letzte Ecke der Flughafenhalle suchen wir nach einem Frühstück. Plötzlich sehen wir Miguel und sind erstaunt, was macht der denn hier im Kaffeshop? Wir begrüssen uns und hören, dass auch Nicole da ist. Jetzt wird uns klar, dass ist kein Zufall. Nicole hat einen Stapel Nutellabutterbrote geschmiert, das ist ein Service! Jetzt wird es Zeit zum Einstieg. Direkt vor der Kontrollstelle sucht Marianne ihr Ticket, und kramt hektisch in ihrem Perubeutel. Eine lange Schlange hinter ihr….die Zeit wird knapp. Na endlich findet sich das Ticket, nicht mehr als ein Kassenbon im Säckli.
Nach einem 45-minütigen Flug über Berge und Täler landen wir in Neiva. Das Gepäck ist auch da und unser geländegängiger Bus steht bereit. Carlos, unser Fahrer, kommt auch aus der Schule von Michael Schumacher. Mit einem Affenzahn geht es immer am Rio Magdalena entlang, der Heimat von Don Rene entgegen. Pünktlich zur Mittagszeit sind wir in San Agustin und auch der Anstieg zur Finca El Maco wird vom Auto und Carlos souverän genommen. Wir werden von Paloma und Yanay herzlich empfangen. Ein kleines Paradies tut sich auf in Kolumbien. Hier hat sich ein "Schweizer" verwirklicht. Schnuckelige Wohnungen mit Balkon und Hängematte werden bezogen. Nach kurzer Einweisung in die Besonderheiten wird uns zur Mittagszeit die schon viel gerühmte Lasagne serviert. Ein leckerer Salat rundet das Mittagessen ab.
Nach kurzer Pause rüsten wir uns für den historischen Park. Es ist warm und die Mücken, wenn auch klein, freuen sich über "Frischfleisch". Es muss ein Volk der Bildhauer gewesen sein, die mysteriöse Gestalten aus Stein hauten. Insbesonder nach ihrem Ableben liessen sie sich von Fabelwesen bewachen. Carlos, unser Führer, erklärte nicht nur, sonder er fertigte in Windeseile auch anschauliche Skizzen mit Block und Bleistift an. Nebenbei wird die ein oder andere Pflanze erklärt. Faszinierend ist die Waschungsstelle mit einer grossen Anzahl von Fabeltieren. Wir steigen den Berg hinauf und gelangen auf ein kleines, hochgelegenes Plateau mit einer fantastischen Übersicht in alle Himmelsrichtungen. Die Sonne neigt sich im Westen, Marianne beklagt eine Steinallergie und Carlos lässt nicht locker. Die letzten Deutungen der Fabelwesen werden noch erledigt. Die Sonne ist untergegangen, die "Festplatte" ist voll. Wir spazieren zurück, es ist schon dunkel, aber immer noch angenehm warm. Wir sind die erste Gruppe, die diesen Tripp zu Fuss und ohne technische Hilfsmittel erledigt haben.
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Auf dem Rücken von Rennpferden
Heute konnten wir endlich einmal ausschlafen und hatten viel Zeit für das tolle Frühstück in Rene's Finca: frische Früchte, hausgemachtes Joghurt, Schweizer Müsli und frisch gebackenes Brot - lecker! Nachdem uns am Vorabend noch die Sterne in unsere Hütten begleitet hatten, regnete es heute früh erst einmal in Strömen, so dass wir den Reitausflug gerne etwas nach hinten verschoben.
Da das Wetter hier zum Glück aber jede halbe Stunde wechselt, konnten wir bald mit unserem Guide Don Pachito vom Hof reiten. Mit unseren rassigen "Rennpferden" erkundeten wir die Umgebung von San Agustin und fanden neue Steinmonumente im Wald - diesmal sogar farbige! Im Wald zeigte uns Pacho mit seiner Machete woher diese Farben kommen - aus dem Harz von Bäumen. Marianne bestand darauf, sich die zähflüssige knallgelbe Paste auf den Handrücken zu streichen - Nebeneffekte erwünscht.
Bei "La Chaquira" genossen wir einen atemberaubenden Ausblick über das Tal des Rio Magdalena. An den Steilwänden der Schlucht sind Kaffeeplantagen zu sehen, da braucht der Bauer zur Ernte schon ein Bergsteigerdiplom!
Unsere Pferde waren sehr gut und sportlich. Sie preschten die meiste Zeit im Trab oder Galopp voran. So auch Christians Pferd Pagano. Allerdings hatte es sich seine Kondition falsch eingeteilt: es wurde immer langsamer und hatte auf den letzten Metern keine Lust mehr. Ob es wohl am Reiter lag?
Den Nachmittag widmeten wir einem gemütlichen Stadtbummel in San Agustin. Abends gab es dann wieder Hüttenzauber bei Pizza und Pasta in der idyllischen Finca "El Maco".
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*Grillieren* unter Sternenhimmel
Am Morgen hieß es Abschied nehmen von San Agustin und Rene´s herrlicher Finca - Gerne wären wir noch länger geblieben. Doch der unvermeidliche Aerovan wartete schon.
Am Rio Magdalena entlang ging es zurück nach Neiva - das Flusstal wurde immer breiter und draußen die Temperaturen immer heißer, so das wir in Neiva wegflossen. Das war jedoch nicht alles, denn wir fuhren nach dem so genannten fliegendem Wechsel, wieder mit Don Lucho in noch heißere Zonen in Richtung Villavieja und der Wüste Tatacoa. In Villavieja dem ältesten Dorf des Departament Huila, genehmigten wir uns eine kühle Blonde und benutzten gewagt die Toiletten, die nur durch einen Duschvorhang getrennt war von der Bedienungstheke.
Nach Villavieja wurde doch die Landschaft immer karger und wüstenartiger, hohe Kakteen säumten den Wegrand und der Boden mit den bizarren Lehmformationen ließ auch gleich wieder einmal die Schatten tanzen. Michael musste wieder einmal als Fotomodell dienen für einige Kinder aus Cali. Nach all diesen Anstrengungen in dieser Wärme, hatten wir doch die unseren entspannenden Grillabend redlich verdient. Der Grillteller wurde vor der Sternwarte serviert, wo unser Baguettbrot als Beilagen unter Witzen bestaunt wurde. Bei kühlem Bier und Rum verbrachten wir dann der Abend mit Absingen der viventura-Hymne--ganz Textsicher waren wir jedoch nicht* Annett, Andrea und Christian ließen es sich auch nicht nehmen, den tollen Sternenhimmel über der Tatacoa-Wüste zu bewundern. Schließlich zurück im Hotel in Rivera angekommen, ließ ein Teil der Gruppe den Abend mit einem kühlen Bad im Swimmingpool ausklingen während die anderen sofort ins Bett fielen.
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Überquerung der Zentralkordilliere
06:30 Uhr: Der Tag beginnt. Alle sind fit, Andrea geht es wieder besser und das Bad im Swimmingpool gestern abend mit anschliessendem Rumtrinken hat auch keine nachhaltigen Auswirkungen auf den Rest der Gruppe.
7:00 Uhr: Frühstück am Pool, die Sonne scheint, es ist leicht bewölkt und angenehm warm.
8:00 Uhr: Start in Richtung Norden. Wir überqueren mehrmals den Rio Magdalena und fahren durch eine fruchtbare Landschaft. Es geht gut voran und wir genehmigen uns um 10:30 Uhr ein zweites Frühstück am Strassenrand, es gibt Mangos und Obstsalat (Salpicon). Wir überqueren den Rio Cambaima und fahren in Richtung Armenia.
Wir verlassen die Ebene, jetzt geht es in Steilkurven bergauf. Trucks aller Marken, in der Regel recht neue Laster, kommen den Berg hinunter uns entgegen. Am Strassenrand sehen wir einige "Seifenkisten" und ihre jugendlichen Fahrer. Schwarze Gestalten in Plastikfolie gekleidet waschen die Trucks, die es über den Pass geschafft haben. Unser besonderes Interesse wecken die Unterkünfte aus schwarzer Plastikfolie unmittelbar am Strassenrand und meist direkt über dem Abgrund. Oft sind es nur etwas grössere Unterstände, die kleinen Kinder spielen davor, einige Frauen haben Waschtag oder kochen das Mittagessen auf einer Feuerstelle. In den Kurven stehen Einheimische (jung und alt) und winken die Fahrzeuge durch. In einer Hand einen Lappen als Fahne, in der anderen Hand eine Kappe oder ein Gefäß mit dem sie die ihnen zugeworfenen Münzen auffangen. Wir erleben einige kurze Staus, ausgelöst durch Fahrzeugpannen oder Bauarbeiten. Es riecht nach "heissen Bremsbelägen" und hier und da sieht man ein Fahrzeug mit geöffneter Motorhaube oder Bremstrommel.
Um 13:15 Uhr erreichen wir die Passhöhe "La Linea". Nach kurzem Stopp, es ist recht frisch auf 3300 Meter, machen wir uns an den Abstieg. Nach kurzer Abfahrt sehen wir einen Menschenauflauf auf der Gegenfahrbahn. Ein mit Zementsäcken beladener Laster hat die Begrenzungsmauer durchbrochen und hängt mit dem Führerhaus über dem Abgrund. Noch einmal Glück gehabt, könnte man sagen. Dank "Don Lucho's" Fahrkünsten ist unsere Abfahrt kein Problem.
Um 15:30 Uhr sind wir im Hotel in Salento, eine "Puppenstube" mit Garten, sehr gemütlich. Nach kurzer Pause gehts zum Shopping und auch der Mirador wird bestiegen.
Um 18:30 Uhr steht Basteln auf dem Programm und nach einigem Hin und Her beschlossen auch die Männer, ihre "künstlerischen Fähigkeiten" weiterzuentwickeln. Bunte Kerne, alle mit einem Loch versehen, eine sehr freundliche Claudia mit ihrem Mitarbeiter und ein Laden mit Holzketten, Schlüsselanhängern und Musikinstrumenten, wird zur künstlerischen Werkstatt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Für alle Beteiligten eine positive Erfahrung.
Der ereignisreiche Tag fand seinen Abschluss kurz nach Mitternacht, mit dem kolumbianischen Nationalspiel Tejo. Lehmverschmiert und mit Pulvergeruch in der Nase gingen wir, leicht angeheitert, in unser Bett. P.S. Wer mehr über Tejo wissen will, sollte es spielen.
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Wandern war angesagt
Wir frühstückten um 8 Uhr mit Tortilla, Obst und reichlich Kaffee. Unser Gepäck steht abfahrbereit, indem so liebevoll eingerichteten Hostal. In 1 Stunde bringt uns Lucho ins Cocora Tal, eine staubige Strasse führt uns zu dem Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Die auf dem Weg entlang gehenden und reitenden Kolumbianer halten sich schützend ihre Oberbekleidung vor Mund und Nase, so viel Staub wirbeln wir mit dem Bus auf. Wir verzichten auf den örtlichen Reiseleiter von der lokalen Berg und Waldwacht und entscheiden uns zu einer aktiven Wanderung, geführt von unserem Schweizer. Anscheinend eine gute Wahl, denn schon an der ersten Weggabelung zeigt die Beschilderung in die falsche Richtung. Kurzer Hand überwinden wir einen Stacheldrahtzaun und betreten einen angenehm zu laufenden Wanderweg. Die Bergwelt um uns herum ist wunderschoen grün, Wachspalmen mayestaetisch in den Himmel ragend machen uns klar, dass wir nicht in der südtiroler Bergwelt unterwegs sind.
Fleissig steigen wir immerzu bergauf Richtung Nebelwald, hier sind die Bergspitzen nebelverhangen, es macht den Eindruck einer Feen und Elfenwelt. Plötzlich entdeckt Rene in einer Wegbiegung "Pegasus", eine weisser Vierbeiner, angeblich mit grossen Hörnern. Vorsichtig gehen wir auf die Gestalt zu, die sich laut Don Rene in ein hübsches junges Mädchen verwandeln wird. Beim Näherkommen entpuppt sich Pegasus als ein freilaufendes Pferd, das noch von drei anderen Pferden begleitet wird. Weiter geht es! Nach diesem Schreck stellt unser Führer beruhigt fest, dass wir auf dem richtigen Weg sind, da üerall "Gorillascheisse" zu finden ist. Nach 2 stündigem Aufstieg erreichen wir eine blumenbewachsene Finca, bei der wir gerne eine Rast einlegen und uns eine Agua Panela servieren lassen. Der Käse ist gut, das Getränk aus Zuckerrohr zubereitet süss und angenehm heiss.
Wir sind verwundert, dass auf 2600 Meter eine so üppige Vegetation zu finden ist. Rene macht uns auf den riesigen Bergfarn aufmerksam, dies ist eines der ältesten Gewächse auf der Welt. Wir machen eine "Hochbild" für das Tagebuch, da wir bisher dieses Format vernachlässigt hatten. Den Übergang vom Hochgebirge zum Regenwald erleben wir mit Erstaunen. Grossblättriges Grün, Farne, vielfältige Blüten, Schmetterlinge, unbekannte Geräusche tun sich auf, der Weg wird schmal, steinig und feucht. Eine letzte Finca auf 2900 Metern ist unser Ziel, es geht wieder bergauf. Gut, dass wir so fit zu Fuss sind, der Anstieg ist doch recht anstrengend. Oben angekommen, erreichen wir eine Naturstation, in der wir eine Pause einlegen. Kolibries umschwirren am Haus angebrachte Trinkgefäße. Blumen aller Art verschönern die einfach gebaute Hütte.
Jetzt geht es steil bergab, über Steine, durch von Pferden aufgewühlte Erde. Es geht am Fluss entlang, den wir mehrmals über halsbrecheriche Hängebrückenkonstruktionen kreuzen. Reitergruppen kommen uns entgegen, die Pferde setzen vorsichtig Huf für Huf in den steinigen, matschigen Pfad. Von Ferne hören wir Böllerschüsse, die eine Carmenprozession (Jungfrau der Autofahrer) ankündigen. Die Sonne läßt sich endlich durch das Blattwerk blicken. Sie begleitet uns zurück ins Hochgebirge. Wir geniessen wieder den freien Blick auf die palmenbewachsene Bergwelt. Ein 2. Foto entsteht mit "Viventura T-Shirt". Zurück am Bus haben wir tatsächlich eine sechsstündige Wanderung geschafft, voller Stimmungen und viel Bewegung.
Kolumbianische Lifemusik lockt uns zu einem Kaffee in eine nahegelegenes Restaurant, in dem sich Sonntagsausflügler tummeln. Wir sind stolz auf die geschaffte sportliche Herausforderung. Wieder einmal hat Don Rene uns seine Wahlheimat angenehm schmackhaft gemacht. Der Weg zur Kaffeefinca, in der wir die nächsten beiden Nächte verbringen werden, wird entsprechend spät angetreten. Um 19 Uhr, bei Dunkelheit und Regen, erreichen wir die Finca. Ein leckeres Abendessen, die obligatorische Nachtmedizin und ein gemütliches Bett sind der entpannende Abschluss eines wieder einmal sehr erlebnisreichen Tages.
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Spass & Relaxen
Heute gibts es um 8:00 Uhr Frühstück. Müsli, Obst & Marmeladentoast scmecken auch hier sehr gut. Pünktlich zum Ende des Frühstücks beginnt es zu regnen. Wir warten eine Weile und beschliessen dann, den Tagesablauf einfach umzudrehen.
Also setzen wir uns in den Bus und fahren nach Quimbaya. Hier gibt es unerwartet schnelles Internet und wir informieren Freunde und Verwandte über die Abenteuer der letzten Tage. Nach einem kleinen Imbiss beim Bäcker kaufen wir noch für den Grillabend ein.
Inzwischen scheint die Sonne und wir fahren zum Canopy. Alle Anwesenden machen mit. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, an einem Seil hängend, über die die Kaffee- und Bananenpflanzen zu fliegen. Nebenbei lernen wir schon etwas über den Kaffeeanbau. Am Ziel angekommen, wechseln wir die Ausrüstung und toben uns auch noch im Klettergarten aus. Es ist echt anstrengend, das Tal auf dem Drahtseil oder auf mit Stricken verbundenen Brettern zu überqueren.
Gegen 16:00 Uhr sind wir zurück auf unserer Finca und machen uns nach einer kurzen Pause auf den Weg durch die Plantage. Hier treffen wir auch Andrea und Christian wieder, die den Tag zum Entspannen in der Hängematte genutzt haben. Wir sehen verschiedene Kaffeesorten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und auch viele interessante Blumen.
An der alten Finca angekommen erfahren wir etwas über den Verarbeitungsprozess: Ernte / Auslese - waschen /schälen - ein paar Tage trocknen - nochmal schälen - rösten … und dann trinken.
Anschliessend stürmen wir den Pool.
Zum Abendessen gibt es wieder eine leckere Suppe bevor das Gegrillte serviert wird. Anschliessend machen wir den Plan für morgen und schwatzen noch lange mit Luis, dem Besitzer der Finca über das Leben in Kolumbien und sein Studium in Deutschland.
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Medellin - con mucho gusto!
Der Abschied von Don Luis Kaffee-Finca fällt uns schwer. In der idyllischen Umgebung und bei den netten Leuten hätten wir es schon noch länger ausgehalten. Einen kleinen Trost haben wir, als wir die Finca im Morgengrauen verlassen: Aus unserem Gepäck strömt der Duft von frisch geröstetem Kaffee.
Auf der Fahrt Richtung Medellin werden wir zum ersten Mal von einem der Polizeiposten angehalten, die hier häufig am Strassenrand stehen. Wir müssen alle aussteigen. Als die sehr jungen Polizisten bemerken, wie sich ein Gringo nach dem anderen aus dem Bus schält, ist das Eis schnell gebrochen. Unter grossem Hallo posieren wir mit den Jungs gemeinsam für ein Foto - auch der Polizist mit Zahnspange, der es Marianne besonders angetan hat :-). Bei dieser Gelegenheit muss auch Michael raus aus dem Bus - was er heute sonst (fast) auf der kompletten Fahrt verweigert. Er wird doch keine "Bus-Stop-Allergie" haben?!
Am frühen Nachmittag kommen wir in Medellin an und sind ganz angetan vom hübschen Hotel Malibu. Wir laden aber nur schnell unser Gepäck ab und machen uns auf, die Stadt zu erkunden. Der erste Eindruck von Medellin: heiss, laut, ein unglaubliches Gewimmel von Menschen, Mopeds, Lastern, Bauarbeitern. Wir fragen uns, ob uns die Ruhe und das einsame Leben auf der Finca gnz menschenscheu gemacht haben oder ob hier echt der Teufel los ist.
Wir starten die Stadttour auf der Plaza Botero, wo wir die voluminösen Skulpturen von Fernando Botero bestaunen. Anett legt sich schwer ins Zeug für ein weiteres Schattenfoto - diesmal hoch zu (Boteros) Ross. Christian und Andrea haben noch nicht genug der Dicken und schauen sich im Museum weitere Werke des exzentrischen Kolumbianers an.
Mit der schicken Metro und einer Seilbahn, die hier ein richtiges öffentliches Verkehrsmittel ist, geht es anschliessend hinauf auf einen der Höhenrücken, die Medellin umgeben. Im Abendlicht haben wir einen herrlichen Blick über die Stadt, die sich soweit das Auge reicht in einem Bergkessel erstreckt.
Eine weitere moderne Seite von Medellin lernen wir im Parque de los Deseos (Park der Wünsche) kennen: eine futuristische Parkanlage mit verschiedenen naturwissenschaftlichen "Lernstationen".
Später fahren wir in ein Ausgehviertel der Stadt (El Poblado) und geniessen den lauen Abend in einem huebschen Strassencafe. Medellin hat uns nach dem ersten Eindruck doch sehr positiv überrascht und wir stimmen dem Slogan der Stadt voll zu: "Medellin - con mucho gusto!"
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Schleichwege, Salsa und Silikon
Heute starten wir langsam in den Tag. 8:00 Uhr Früstück, das ist mittlerweile schon echt Luxus.
Ein Tagesausflug nach Santa Fe de Antioquia steht auf dem Programm. Doch bevor wir durch die Kopfsteinpflasterstrassen der ältesten Siedlung dieses Departementes schlendern können, schraubt sich unser Bus wieder mal auf fast 3000 Meter hoch. Den neuen, schnelleren Tunnel haben wir nicht gefunden! Uns ist es egal, wir geniessen den tollen Ausblick auf das Cauca-Tal.
In Santa Fe organisiert uns Don Rene eine einheimische Führerin und so öffnen sich auch verschlossene Türen. Hinter den weissen Fassaden mit bunt lackierten, reich verzierten Türen und Fenstern verbergen sich kühle, hohe Räume und grüne Innenhöfe. Die belgischen Vorfahren schauen streng von der Wand. Kühle ist auch dringend nötig, denn in Santa Fe ist es drückend heiss!
So ziehen wir uns auch bald in ein kühles Restaurant zurück. Christian labt sich an einer "Bandeja Paisa" (Bohnen und Reis mit allerlei Wurst), während Andi mit der "Mondongo" (Eintopf mit Kutteln und Koriander) eine Niete gezogen hat. Auf dem Heimweg sehen wir uns die beeindruckende Drahtseilbrücke "Puente de Occidente" an. Das schwankt ganz schön, wenn ein Auto kommt!
In Medellin bekommen wir dann wieder eine Lektion in kolumbianischer Verkehrsbewältigung. Da es keine oder nur sehr wenige Schilder gibt, muss Rene an jeder Ecke nach dem Weg fragen und jeder Passant hat auch wort- und gestenreich etwas zu erzählen! Aber ob das immer stimmt? Offensichtlich nicht, denn wir sehen uns einige Viertel Medellins an, bevor wir endlich wieder zum Hotel finden.
Abends lädt uns das viventura-Büro Medellin (Andre und Philipp) zum Aperitiv auf die Dachterrasse ein. Danach gehen wir in ein schickes Restaurant mit tollem Blick über das Lichtermeer der Stadt essen.
Das "Palmitas" hat auch eine Disko nebenan. Hier lassen wir dann die Salsapuppen tanzen. Die Upper-Class-Kundschaft hat der Natur offensichtlich stark nachgeholfen - sehr wenig ist hier echt! Immerhin singt noch der kolumbianische Harald Juhnke. Erschöpft aber glücklich fallen wir gegen 3 Uhr ins Bett.
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Ab an die Küste!
7:00 Uhr aufstehen. Die Nacht war kurz, nach unserem Diskobesuch. 8:30 Uhr Abfahrt zum internationalen Flughafen. Die Sonne scheint und es ist angenehm warm. Auch auf dieser Fahrt spielen wir das Spiel "wo ist denn der Flughafen?". Seit wir in Medellin sind, hat unser geschätzter Don Luis die Orientierung verloren. Aber trotz Sperrung eines ganzen Berges sind wir rechtzeitig zur Stelle. Am Flughafen nehmen wir Abschied von unserem Fahrer und wünschen ihm, dass er den Weg aus Medellin nach Hause finden möge.
10:45 Uhr, Abflug nach Baranquilla. Nach dem am Dienstag ein Flugzeug über die Landebahn von Santa Marta hinausgerutscht ist und die Nase ins Meer getaucht hat, ist die Landebahn für den Flugbetrieb noch nicht freigegeben. Ein kleiner Umweg mit einer anschliessenden Busfahrt wird notwendig. Wir fahren immer an der Küste entlang.
Noch eine Taxifahrt, und wir sind im Hotel. Es ist ein Klimasprung vom "Inland" an die Karibik. Die warmen Klamotten sind hier fehl am Platz. Nach dem Bezug unserer Zimmer führt uns Rene durch die Umgebung. Wir werfen einen Blick auf den Strand, der ganz gut besucht ist. Danach essen wir gemeinsam eine Kleinigkeit und besprechen die Aktivitäten der nächsten Tage. Abschliessend verabreden wir uns, um gemeinsam den Sonnenuntergang anzusehen.
Welch eine Überraschung! Rene hat einen bunten offenen Bus, gesteuert von 2 reizenden Senioritas und 5 karibischen Musikanten mit ihren Instrumenten, organisiert. Nach kurzer Begrüßung mit kleinem Umtrunk beginnt eine Stadtrundfahrt, mit viel Livemusik. Wir rollen gemächlich durch die Gassen von Santa Marta und viele Passanten lassen sich durch unsere "rollende Stimmungskanone" anstecken, lachen uns zu, tanzen ein paar Takte mit oder rufen uns etwas zu. Ich fühle mich wie auf einem Karnevalswagen, tolle Sache diese Chiva. Die Nacht ist warm und wir begleiten unsere Band noch an den Strand, wo in kleinem Kreise weitergefeiert wird. Es sind noch einig "Strandhungrige" unterwegs. Wir gehen zurück ins Hotel und packen unsere Rucksäcke.
Es stehen mehrer Tage Tayrona-Nationalpark an, ohne Internet und Handy. Die Nacht wird kurz, wir wollen früh aufstehen, um der Mittagshitze zu entgehen.
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Wir wandern zur Karibik
6:00 Uhr Frühstück, unsere Rucksäcke sind für 2 Tage gepackt. Wir besteigen eine vor unserem Hotel wartende "Kühlbox", nehmen auf plastiküberzogenen Sitzen Platz, und werden nach einstündiger Fahrt am Eingang zum Tayrona NP abgeladen.
Schnell wärmen unsere gefrosteten Glieder wieder auf, noch ist es angenehm in der Sonne. Auf einem Feldweg versperrt ein aufgestellter Plastiktisch, an dem ein junges Mädchen mit Pizzakartons sein Büro aufgeschlagen hat, den Weg. Wir werden registriert, mit einem Armbändchen gekennzeichnet, nur Don Rene, der ein richtiger "Gringo" ist, darf frei herumlaufen. Locker und guter Laune geht der Weg stetig bergan. Schnell macht sich die Hitze bemerkbar und wir schwitzen und tropfen wie in einer Sauna. Wir laufen durch den Regenwald. Christian und Andrea hängen sich mutig an eine Liane, die sogar für einen kleinen Schwung stabil verankert ist.
Nach ca. 3 Std. Marsch mit vielen Trinkpausen erreichen wir die ehemalige Indianersiedlung Pueblito, in der noch eine Familie lebt. Hier tragen wir uns in ein Buch zur Registrierung ein. Die Familie möchte durch Touristen nicht gestört werden, freut sich aber über Mitbringsel, zum Beispiel Gebäck oder Süssigkeiten für die Kinder. Für die hier lebenden Indianer hat der Kreis eine besondere Bedeutung. Die Hütten, auf runden Plateaus errichtet, in Stein gehauende Rundungen etc. zeugen von starkem mystischem Hintergrund.
Ab hier beginnt ein nicht so einfach zu gehender Weg über dicke Felssteine, jeder Tritt muss gut überlegt sein, es geht immer bergab, ein beeindruckendes Urwaldgelaende. In Küstennähe, mittlerweile lächzen wir nach Wasser, betreten wir eine Bananen und Kokosplantage. Wir riechen förmlich das Meer und erreichen es über eine Campingplatz, dann endlich ein Strandlokal. Schnell streifen wir unsere durchnässte Kleidung ab und finden die erhoffte Erfrischung im türkisfarbenen Wasser.
Eine ausgiebige Mittagsruhe wird eingelegt, dann geht es weiter zu unserer Unterkunft. Am Ziel angekommen, sind wir begeistert von der recht exklusiv eingerichteten Holzhütte, in der wir zu sechst schlafen. Don Rene darf als Einheimischer die Hängematte auf der Veranda zum Schlafen nutzen. Mit "Antibrumm" grosszügig besprüht nehmen wir ein schmackhaftes Abendessen bei Kerzenschein ein (Fisch ist hier tagesfrisch). Später werden natürlich noch einige Absacker oder "Schlümmerlis" genommen. Der Rum schmeckt um so besser, wenn er den langen Weg im Rucksack überstanden hat.
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Relaxen am Karibikstrand
Der Tag steht zur freien Verfügung und so haben wir nicht mal eine Frühstückszeit festgelegt. Wir treffen uns trotzdem alle im Restaurant und gehen dann, jeder für sich, zum Strand.
Der Strand, welcher dem Camp am nächsten liegt, ist wegen Strömungen nicht zum Baden geeignet, aber gleich am ersten Badestrand treffen wir uns wieder und Annett, Marianne, Michael und Rene verbringen den Tag hier. Andrea und Christian wollen weiter.
Wir verbringen den Tag mit Baden, Schwimmen, Schnorcheln und lassen uns zwischendurch von der Sonne trocknen. Diese verschwindet ab und zu hinter den Wolken, aber das ist ganz angenehm. Rene erkennt einen Kollegen aus Bogota und unsere Nachbarn sprechen deutsch. Es sind Kolumbianerinnen, die in Bonn leben.
Bevor es uns langweilig wird, steigt Michael aus dem Wasser und sucht seine Brille - zuerst an Land und später dann im Wasser. Gut, dass Marianne die Taucherbrille dabei hat und noch besser, dass wir so einen genialen Reiseleiter haben. Er hat die Brille nämlich tatsächlich gefunden!
Zurück im Camp gibt es eine Runde Cola, Bier und "Papas", bevor wir uns unter die Dusche stellen und wirklich mal jeder seiner Wege geht.
Pünktlich zum Abendessen treffen wir uns wieder und beschliessen, erneut im teuren Restaurant Fisch zu essen ("Der sieht sportlich aus."). Das Bierchen danach gibts im "Paraiso". Dann geht der Reiseleiter telefonieren, die Älteren gehen schlafen und die Jugend trinkt am Strand noch einen "Schlumi".
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Abschied vom Paradies
Ein letzter Vormittag bleibt uns noch im traumhaften Parque Nacional Tayrona. Wir geniessen ihn in vollen Zügen an einer einsamen Bucht mit gelbem Sand, riesigen Felsbrocken und glasklarem türkisfarbenem Wasser.
Marianne hat ihren Schnorchel dabei und geht damit auf Erkundungstour. Sie entdeckt blaue und gelb-weiss gestreifte Fische und ein paar Korallen. Während sie unterwegs ist, schnitzt Michael weiter an seinem Kunstwerk aus Treibholz. Annett stellt ihren Gleichgewichtssinn unter Beweis und balanicert im Wasser auf einem Baumstamm. Da haben wir Strandgut zur Luftmatratze gemacht!
Viel zu früh heisst es Abschied nehmen vom süssen Strandleben. Durch dichten Dschungel wandern wir zurück zur Hauptstrasse. Zum ersten Mal erleben wir Regen im Regenwald, aber kaum ein Tropfen kommt zu uns durch. Christian betätigt sich als Urwaldfotograf. Begeistert findet er immer wieder neue Motive im dichten Grün.
Auf der Rückfahrt nach Santa Marta steht uns laut Rene ein "besonderes Highlight" bevor: wir nehmen den öffentlichen Bus. Allerdings kommt erstmal keiner, der uns mitnehmen könnte! Alle Busse sind voll und die Schlange der Wartenden wird immer länger. Wir warten und warten… und haben schliesslich Glück. Ein Überlandbus hält an und alle kommen mit: Andrea sogar auf dem Notsitz hinter der letzten Reihe. Christian hat mehr Glück: sein Sitznachbar spendiert "Johnny Walker"!
Da es schon spät ist, verzichten wir auf den Ausflug ins Fischerdorf Taganga und gehen stattdessen zu "Donde Chucho", dem Geheimtipp fuer Fischliebhaber in Rodadero. Don Chucho ist ein echtes Original und spendiert seinen exotischen Gästen aus dem fernen Deutschland Runde um Runde. Wir essen uns an Camarones und Lachs satt und posieren anschliessend noch mit Chucho für seine Foto-Wand. Neben Supermodels und Fussball-Stars sind wir doch genau an der richtigen Stelle!!!
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Dem Matschismo auf der Spur…
Heute hatten wir keine Eile. Bevor wir den öffentlichen Bus nach Barranquilla nahmen, blieb Zeit für ein bisschen Shopping in Rodadero. Andrea fand endlioh eine hübsche Hängematte - nach harten Preisverhandlungen wurde sie eingepackt!
Am Busbahnhof von Santa Marta hat Rene wieder mal gut verhandelt: Wir hatten den Ejecutivo-Luxusbus ganz für uns allein. Da hiess es "Alle Sitze in Schlafposition"! Der obligatorische Rum-Schlummi half uns beim Einnicken.
In Barranquilla ging es im Minibus auf zum Schlammvulkan Totumo. Was hatten wir uns nicht alles vorgestellt…und was für eine Ernüchterung. Ein ca. 10 Meter hoher Lehmkegel, eine abenteuerlich zusammengezimmerte Holztreppe führt zu einer windschiefen Plattform. Drum herum die desolatesten Hütten, die versifftesten Klos und Umkleideräume, die wir je gesehen haben. Kein Wunder, dass die Gruppe sehr skeptisch Badekleidung anlegte, die Treppe hochstieg und ungläubig in das graue Gebräu im Vulkankegel blickte. Da sollen wir hinein?
Als die mutige Marianne jedoch als erste in den Matsch stieg, änderte sich die Stimmung. Ein freundlicher, muskuloeser Herr nahm sie in Empfang und verschob sie wie ein Stück Holz in die Ecke. Nachdem das mit allen passiert war, begann er mit einer sehr angenehmen Massage = Wellness pur und gut für die Haut. Bald fühlten wir uns super entspannt und pudelwohl. Trotz 2500 Meter Schlamm unter uns bestand keine Gefahr, unter zu gehen. Insbesondere Christian entpuppte sich als richtiger "Matscho" und war bis zu den Ohren in seinem Element. Danach wurden wir Schlammungeheuer von freundlichen Damen wie die Babys im See gewaschen. Die Aufforderung "Badehose runter" kam für einige dann sehr überraschend. Aber da muss man durch und man soll Profis bei der Arbeit schliesslich nicht stören.
Auf den Schreck genehmigten wir uns dann ein Aguila und einige Roncitos im Bus - sehr zur Freude unseres Fahrers. Den Abend verbrachten wir in Cartagena und waren ganz hingerissen vom ersten Eindruck der wunderschoenen Altstadt.
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Stadtführung und Festung
8:oo Uhr, "Mama und Papa" haben verschlafen, das sollte nicht vorkommen, alles wartet auf die zwei, selbst unser Stadtführer Cesar, ein 70-jähriger, sehr deutsch wirkender Kolumbianer. Er begleitet uns und gibt uns einen Überblick über die Besonderheiten von Cartagena.
Zuerst geht es zum Frühstück, die Sonne scheint und es ist schon recht warm. Nach dem Frühstück benötigen wir ein Transportmittel, zwei Taxen. Unser Stadtführer hat feste Preisvorstellungen, aber den Fahrern genügt das nicht. So dauert es, bis Rene ein größeres Taxi für sieben Personen zu einem akzeptablen Preis ergattert hat. Wir fahren auf den höchsten Punkt über Cartagena, das Konvent De La Popa. Schieben brauchen wir nicht, die Kehren nimmt unser Taxi im ersten Gang. Ein beeindruckendes Panorama tut sich auf.
Nach einigen "militärtaktischen" Einzelheiten, bezüglich der Uneinnehmbarkeit von der Stadt verweilen wir im Innenhof des Konvents und lauschen dem Gesang der Engel. Unser Taxi wartet, um uns in das Zentrum zurückzubringen, aber wir nutzen die vorhandene Piraten-und Prinzenssinnenkulisse, um einige entsprechende Fotos zu machen. War Don Rene in seinem früheren Leben vielleicht ein Sir Francis Drake??? Das Holzbein passt wie angegossen und sein verklärter Blick in das Dekolette der Prinzessin ist piratenscharf.
Zurück in die Gegenwart, wir klettern in das Taxi und fahren zum Platz Las Bovedas, um auf der Festungsmauer bis zum Kern der Altstadt zu gelangen. Vorbei am Teatro durch die Strassen der modernen Piraten gelangen wir zur Kathedrale. Wir laufen kreuz und quer durch das Zentrum. Im Parque de Bolivar werden wir von einer Schar Unterstufenschüler umringt, die sehr kontaktfreudig sind und wissen wollen, ob Christian und Andrea Geschwister sind?!? Weiter geht es über den Platz San Pedro zum Zollplatz vorbei an den öffentlichen Banjos (sehr zu empfehlen) durch das Tor Del Reloi zum Gedenkplatz der "füselierten" Patrioten. Uns wurde noch ein "letzter" Wunsch von Cesar gewährt und wir wählten die Sovenierläden der Las Bovedas. Das war das Ende der vormittäglichen Kulturveranstaltung, wie sich jeder denken kann.
Nach einer Mittagspause stürmen wir mit neuem Elan die Festung, von wegen "nicht einnehmbar".Leider müssen wir feststellen, wir sind nicht die Ersten. Wir stürmen weiter zum Fahnenmast, um die Fahne einzuholen, aber der Wind entreisst sie unseren Händen immer wieder. Wir geben uns geschlagen und treten den geordneten Rückzug an. Wir nehmen einen Drink und suchen gemeinsam ein passendes Speiselokal. Danach noch ein Highlight, wir gehen "auf die Mauer".
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Faulenzen in der Karibik
Heute steht Bötchen-Fahren auf dem Programm. Wir frühstücken in einer kleinen Bar im Arbeiterviertel Getsemani. Die Reaktion auf unsere Frage nach Toast und Marmelade ist wie immer die Gleiche: Unverständnis und Entgeisterung. Es gibt doch Leber! Für uns ist das keine Option und es gibt wieder einmal: Ei.
Am Bootshafen erwartet uns ein grosser Menschenauflauf. Wo kommen bloss all die (hauptsächlich einheimischen) Touristen her? Aber auf unseren Guia Rene ist natürlich wieder Verlass. Ehe wir uns versehen, hat er ein privates Bötli organisiert. Kaum haben wir in den hinteren Reihen Platz genommen, beginnt die rasante Fahrt durch die Bucht von Cartagena Richtung Mündung ins offene Meer. Bei unserer Fahrt stellt sich der Bug steil auf und wir springen regelrecht über die Wellen. Die grosse Frage: hält das Boot die harten Schläge aus? Wir durchqueren die Bucht und sehen die spanischen Verteidigungsforts an der Bocachica.
Nach ca. einer Stunde Ritt über die Wellen erreichen wir unser Ziel: Playa Blanca, der schönste Strand Cartagenas, liegt auf der grossen Insel Baru. Und ja: die langgezogene Bucht mit weissem Sand, Palmen und glasklarem Wasser könnte direkt als Fototapete dienen.
Als wir anlegen sind wir allerdings schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen. Ein Schwarm von Strandverkäufern umringt uns und bietet lautstark seine Waren feil: Austern und Krabben aus dem Kuebel, Kettchen, Mangos, grüne Kokosnuss, Massage, Pediküre und so weiter und so fort. Wir fliehen!!!! Zum Glück legen bald aber andere Boote an und das Engagement der Strandverkäufer sinkt mit den steigenden Temperaturen. Bald können wir ungestört Sonne und das warme Meer geniessen. So sieht der perfekte Strandtag aus: Marianne geht auf Schnorchel-Streifzug und weiht Annett in die Geheimnisse des Schnorchelns ein, Michael wird langsam rot, Rene geniesst eine Massage, Christian trinkt Kokosnusssaft und Andrea träumt unter den Palmen.
Den Abend verbringen wir allzu gerne wieder einmal in der schönen Altstadt von Cartagena: Bummeln, Shoppen, lecker Abendessen und zum Schluss noch ein süsser Schlummi.
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Mit dem Schnellboot über die Karibik
7:30 Treffen im Hotel, wir gehen in die Altstadt zum Frühstück. Eine leckere Bäckerei holt gerade die duftenden gefüllten Leckereien aus dem Ofen. Alle Teigwaren sind deftig gefüllt und schmecken zum frisch gepressten Saft hervorragend. Einmal etwas Anderes ausser immer nur Rührei oder Spiegelei.
Wir lassen es uns schmecken und schlendern zum Touristenhafen, wo immer sehr viel los ist. Gut, dass Rene sich bestens auskennt, sonst hätten wir sicher keine Tickets zur Pirateninsel bekommen. Ca. 9 Uhr werden wir aufgerufen und steigen in ein recht luxeriöses Boot, mit zwei Yamahamotoren, was so etwa 40 Personen fasst. Alle müssen eine Schwimmweste anlegen und es wird uns von einer Hostess versichert, dass wir eine sichere Wahl mit unserem Transportmittel getroffen haben. Auf offener See schiessen wir unserer Insel entgegen, es dauert etwa eine Stunde bis wir unser Ziel erreichen.
Eine nette kleine Insel tut sich auf, wir werden mit Melone begrüsst. Schnell suchen wir uns ein gemütliches Plätzchen, für jeden einen Liegestuhl und geniessen die Ruhe und das glasklare Wasser. Mittags wird zum Essen geläutet, ein Buffet aus einheimischen Speisen ist für alle Bootsinsassen angerichtet. Der einheimische Fisch schmeckt uns gut, wir sind ein bisschen wehmütig, da es ja heute der letzte Tag ist.
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Auf Wiedersehen!
Wir treffen uns heute erst 8:15 Uhr. Nach dem langen gestrigen Abend ist das trotzdem früh.
Zum Abschied und weil man an Reisetagen nie weiß, wann man die nächste Mahlzeit bekommt, gönnen wir uns ein großes Frühstück im "El Bistro".
Die Zeit bis zum Aufbruch nutzt jeder anders. Michael geht zum Barbier/Frisör und sieht so seinem Passbild wieder ähnlich. Andere kaufen noch die letzten Souvenirs und die Taschen müssen ja auch gepackt werden.
10:45 Uhr treffen wir uns bereit für die Abfahrt im Foyer und werden von der Chefin persönlich verabschiedet, dann geht’s im Taxi zum Flughafen. Dort hat der Reiseleiter noch mal richtig zu tun und pendelt zwischen den Schaltern der verschiedenen Fluggesellschaften: Die Gruppe fliegt nach Bogota und Annett verlängert noch eine Woche auf San Andres und Providencia. Da das Einchecken bis Deutschland länger dauert verabschiedet sie sich schon mal und passiert die Sicherheitskontrolle, aber 10 Minuten später ist die Gruppe wieder vereint und der Abschied fällt nicht leicht.
Nach der Trennung, begab sich der Rest der Gruppe in den Flieger nach Bogota, wo schon Nicole ganz ungeduldig wartete. Check–In nach Europa war angesagt, wo wir die Wartezeit benutzten die letzten Infos auszutauschen. Danach ging es Richtung Ausgang „ Abflug „ wo uns der Abschied nach all diesen fantastischen und schönen Erlebnisse nicht einfach fiel.
Auf ein baldiges Wiedersehen!