Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Fast alle da
Nach einer langen und anstrengenden Reise mit Iberia kamen wir mehr oder weniger erschöpft in Bogota an. Als wir dann unser Gepäck abholten, fiel dem aufmerksamen Betrachter eine leichte Kofferknappheit auf.
So war es klar, dass einer von uns leer ausgehen würde und wir haben durch das Los entschieden, dass Gudrun die Glückliche sein darf, die keinen Koffer bekommt. Nachdem der Rest dann sein Gepäck abgeholt hatte wurden wir von Nicole am Ausgang empfangen, da Miguel unser eigentlicher Reiseleiter leider krank war. Wir fuhren also in unser Hotel, ein sehr schönes uriges Haus, mit Einrichtung im englischen Stil. Nachdem alle, die einen hatten, ihre Koffer abgestellt und kurz verschnauft hatten, ging es gemeinsam zu Crepes und Waffles, um das erste gemeinsame Abendessen zu geniessen.
Dort stieß auch Miguel kurz zu uns um sich vorzustellen. Nachdem wir alle ausreichend gesättigt waren, fielen wir mehr oder weniger sofort ins Bett, zu unserer ersten kolumbianischen Nacht.
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Monserrate und andere Höhen
Bei strahlendem Sonnenschein und ausreichend durch ein hervorragendes Frühstück gestärkt, machten wir uns auf den Monserat zu Besuchen um einen Eindruck von der Größe und der Kultur Bogotas zu gewinnen.
Zurück vom Berg schländerten wir durch die malerische Altstadt Bogotas und erhielten von Nicole viele Informationen zur Geschichte und dem Leben in Kolumbien. Danach besuchten wir das Goldmuseum und staunten angesichts der Vielfalt und Kunstfertigkeit, mit der die einzelnen Stücke gefertigt wurden, nicht schlecht.
Vor dem Museum wartete bereits Victor, unser Fahrer auf uns und gemeinsam brachen wir zum viSozial Projekt auf. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die Straßen von Bogota wurden wir herzlichst empfangen und die Frauen und Kinder stellten sich uns vor und berichteten von den einzelnen Projekten, die dort organisiert werden.
Nach einem Rundgang durch das Viertel, bei dem wir von den Kindern begleitet wurden, verabschiedeten wir uns schweren Herzens von den Einheimischen und kehrten in unsere Hotel zurück und machten uns "schick" für das Abendessen im "Andres Carne de Res". Das Essen war grandios und obwohl wir (fast) alle unsere Tanzschuhe eingepackt hatten, sind sie nicht zum Einsatz gekommen, da uns die Tanzmusik nicht wirklich zusagte. Beim Essen versprach Uwe am nächsten Tag um den Aerobic-Platz zu fahren, da er nicht an der Bewegung teilnehmen wollte und Nicole nagelte ihn auf dieser Versprechen fest.
P.S. Koffer immer noch nicht da!
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Sportlicher Sonntag
Wir brachen nach einem weiteren super Frühstück auf um Bogota mit dem Drahtesel zu erkunden. Da an Sonntagen Teile der Straßen für Fahrradfahrer gesperrt werden, war viel Betrieb und nachdem wir uns kurz auf dem Plaza Bolivar umgesehen hatten, brachen wir auf.
Die Fahrräder erwiesen sich als recht störrisch, den eins war inkontinent und konnte seine Luft nicht bei sich behalten. Mit mehreren Stopps (zum Luft aufpumpen) erreichten wir den Park in dem alle Aerobic machen wollten. Doch leider waren die Leiter alle zur Weiterbildung und so fiel dieser Programmpunkt (zur Freude der männlichen Reiseteilnehmer) leider aus. Aber Uwe hielt sein Versprechen und fuhr um dem Aerobic Platz herum.
Nach einer Stärkung mit "flüssigem Obstsalat" (Salipcon) der von einigen Reiseteilnehmern mit etwas Rum gestreckt wurde, natürlich nur um die Bakterien abzutöten, fuhren wir die restliche Strecke zum Künstlermarkt. Dort flanierten wir zwischen den Ständen und aßen ein kleines Mittag.
Nachdem wir uns wieder getroffen hatten fuhren wir direkt durch den Regen in Richtung Villa de Leyva.
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Reiten und tote Steine
Nach dem Frühstück brachen wir zu einer Erkundung der Umgebung von Villa de Leyva auf dem Pferderücken auf. Wir wurden alle in tot-schicken Lederhosenbeine gekleidet und bestiegen unsere Rösser.
Auf dem Weg zu den Teichen hatte ein Pferd keine Lust mehr und legte sich samt Dorothea auf die Seite. Außerdem wurde unserer Gruppe das "Höllen Pferd" schlechthin zugewiesen und wer könnte dieses diabolische Gefährt besser unter Kontrolle halten als Uwe. Es gelang ihm nicht! Das Pferd hat alle anderen friedlichen Pferde gemobbed und wollte niemanden vorbei lassen.
Nachdem wir unser Ziel, das Fossilien-Museum erreicht hatten trennten wir uns schweren Herzens von unseren Pferden und besuchten das Museum. Der restliche Tag stand dann zur freien Verfügung.
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Engelspfade und tiefe Höhlen
Heute ist der letzte Tag, an dem ich Miguel vertreten kann. Leider ist er noch nicht wieder fit und so übernimmt Sandrina die Gruppe für die Tage in Nuqui. Für Betreuung ist also gesorgt.
Uwe erscheint heute ziemlich rot zum Frühstück - tja: Billigrasierer. Das Frühstück hilft ihm aber ein wenig Kräfte nach dem Blut-Schock zu sammeln. Raul, unser Guide, holt uns früh ab und wir fahren mit ihm Richtung Paso de Angel. Noch ahnen wir nicht, dass er im wahren Leben Fotograf ist. Der Paso ist für die Meisten kein Problem - nur Dorothea und mir wackeln die Knie beim Überqueren des schmalen Grates. Der Weg zurück führt uns durch ein breites Flussbett - eine malerische Kulisse für Fotos, denkt sich auch Raul, der alle 2 Meter stehen bleibt, um jedes einzelne Blatt auf dem Weg zu fotografieren. Wir müssen ihn immer wieder zu uns rufen…. Na ja, wir haben ja die Gudrun - unsere Pfadfinderin und Uwe, den Förster dabei - da wird schon nichts passieren.
Auf der fahrt nach Zipaquira halten wir noch in einem kleinen Ort, um uns mit einer Bandeja voll mit leckeren Longanizas (Würstchen), Rippchen, Kartoffel, Banane und Yuca voll zustopfen. Ein Rum darf da zur Verdauung doch nicht fehlen, oder? In Zipaquira haben wir dieses Mal zwar keinen Fotografen zum Guide, aber eine die es eilig hat. Sie rast mit uns durch die Untertage-Salzkathedrale, aber am Ende haben wir noch Zeit uns alleine um zuschauen und in Ruhe Fotos zu machen.
Wir sind alle ziemlich KO als wir im Restaurant "Quinua y Amaranto" in der Candelaria ankommen - das Essen geht daher ziemlich schnell, denn morgen früh müssen wir um 4.30 aus den Federn! Wir fliegen an den Pazifik und haben nun erst einmal kein Internet mehr. Berichte folgen dann nächste Woche.
Vielen Dank für die schönen Tage - es hat mich gefreut, euch begleiten zu dürfen. Nicole
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Die Reise in´s Paradies
Beim Flug nach Medellin traf das Los diesmal Edelgard. Ihr Koffer erreichte das Ziel nicht, obwohl wir nicht einmal umgestiegen waren. Gott sei Dank war Edelgard gut ausgestattet, so dass wir den Flug nach Nuqui fortsetzen konnten.
In einer Maschine mit 20 Sitzen und Einblick ins Cockpit genossen wir traumhafte Ausblicke über den Regenwald und den Pazifik. Nachdem wir angekommen waren, ging es mit dem Boot weiter. In El Cantil wurden wir mit einem Saft begrüßt. Es gab zwei Hütten, eine für die Mädels und eine für die Jungs.
Dann ging es zur Strandwanderung. Mit Flip Flops stiegen wir über Stock und Stein. Die Strandwanderung entpuppte sich als kleine Dschungeltour.
Zum Abschluss des Abends gab es einen sehr sehr leckeren Fisch. Ich greife kurz voraus, das Essen in den nächsten Tagen war so lecker, dass der eine oder die andere um ein paar Pfunde mehr den Ort wieder verließ.
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Der Tag der vielen Möglichkeiten
Heute war der Tag der vielen Möglichkeiten. Wir teilten uns auf. Die Männer zogen im Morgengrauen los, um ihr Fischerglück zu versuchen, die drei Ältesten begaben sich auf den sehr anstrengenden Weg (so prophezeit) zu den Giftfröschen und die dritte Gruppe begnügte sich mit der leichteren Dschungelwanderung.
Die tapferen Männer kämpften gegen brutale Naturgewalten auf offener See um den Lebensunterhalt der Gruppe zu sichern: Haifische, Piraten, Wale, Unwetter und peitschende See hinderte sie nicht, mind. 20 Thunfische, pardon Gelbflossenthunfische zu fischen.
Die Frauen erkannten die Männer kaum wieder. Den Kampf mit den Fischen hatten sie gewonnen, nur den gegen die Sonne nicht. Sie kamen fast der Farbe mit den der roten Pfeilgiftfröschen gleich.
Die Frösche wurden von Edelgard, Astrid und Dorothea mit der Kamera gejagt. Sie ließen sich nicht abschrecken von den Warnungen, dass diese Wanderung besonders anstrengend und gefährlich wäre. Sie hatten ihren Spaß und ein Foto zeigt Edelgard, wie sie sich um eine Ast schwingt. Sie hatte uns bereits in Bogota beeindruckt, wie sie, ihr Gleichgewicht verlierend, elegant um die Stange schwang und damit den Schoß eines jungen Kolumbianers vermied. Seitdem vermuten wir, dass sie in frühen Jahren als Tabeltänzerin gearbeitet hatte, was sie mit einem viel sagendes Lächeln quittierte.
Eine kleine Geschichte sei noch zu erwähnen. Als die Männer noch mit den Naturgewalten kämpften und die Frauen bereits zufrieden gesättigt in der Lodge weilten, kam Sandrina die Idee, das kolumbianische Militär nebenan zu besuchen, um ein paar Fotos zu ergattern. Wir Frauen waren natürlich Feuer und Flamme. Vor dem Lager fragte Sandrina, um Erlaubnis fotografieren zu dürfen. Dem Soldaten nur halb bekleidet, war dies unangenehm. Er lehnte unser Ansinnen ab, mit der Begründung, dass Fotos nur in Uniform möglich sind. Sandrina: "Was ist das Problem? Dann zieh sie an! Er hat sie angezogen und es gibt ein wunderbares Foto. Seht!
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Nass, nass und nochmal nass
Wie sieht die Vorbereitung aus für einen Badetag? Man packt trockene Sachen ein für danach. Nach einem angenehmen Aufenthalt in einer Freilufttherme liebt man es in frische saubere und trockene Wäsche zu steigen. So der Plan. Jetzt kommen wir zur Wirklichkeit.
Der Tag begann mit einem wunderbaren Spaziergang am Meer. In der Ferne zeigten sich Nebelschleier. Wir ahnten noch nicht, was uns erwartete. Erst ein paar zögerliche Tropfen patsch ….. patsch …… patsch, dann wurden es mehr, patsch patsch patsch und dann goss es in Strömen. Bald waren wir durchnässt bis auf die Haut, samt allem, was wir mit uns trugen. Die Therme erreichten wir tropfend. Eine Wohltat waren die 40 Grad, die uns im Wasser erwarteten. Zudem Besonders war, dass das Becken eine kostenlose Schönheitsbehandlung bereithielt. Ihr könnt sehen auf einem der Fotos, was ich meine.
Nur dumm, dass wir danach wieder in unsere nassen Kleider steigen mussten. Der Besuch des sehr einfachen aber sehr sauberen Dorfes mit den vielen netten Einwohnern ließen uns diese bald vergessen.
Ergänzend sei zu erwähnen, dass Sandrina sich über Dorotheas Sorge amüsierte, das ihren Haare den muffeligen Geruch der nicht trocknenden Kleider annehmen könnten.
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Reiseleiter Nr.3
Der Verschleiß an Reiseleitern ist bei dieser Tour besonders hoch. Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, dass wir nicht eine sehr nette Gruppe wären und unsere Leiter schreiend das Weite suchen. Es ist nur so, dass sie nicht lange bei uns verweilen. So auch an diesem Tag.
Amu begleitete uns Sage und Schreibe einen ganzen langen Tag. Ich korrigiere, er begleitete uns, nachdem wir Medellins Boden betreten hatten. Aber dann war Tag wirklich sehr lange. Wir haben alles gesehen, jedenfalls das was man an einen Tag sehen muss und vielleicht auch nur kann. Wir wollen unsere Leser nicht mit allen Details langweilen, aber das besondere an Medellin ist, dass es die einzige Stadt mit einer Metro in Kolumbien ist. Das Einzigartige ist, dass im Netz zwei Gondelstrecken eingebunden sind. Wir waren nicht die einzigen, die die Gondel zu einer Rundfahrt nutzten.
Nach einem langen Tag wollte uns Amu noch zum Ausgehen in dem wunderschönen Viertel Parque Lleras überreden. Nur Edelgard (die Älteste) schien noch aufgeschlossen. Aber auch sie machte einen Rückzieher nach dem steilen Anstieg zum Hotel. Und so endete der Tag mit Reiseleiter Nr. 3.
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Artgerechter Transport
Der heutige Weg war lang. Kolumbiens Straßen erfordern Sitzfleisch oder man steht … so wie die Kühe auf der Ladefläche eines vorbeifahrenden LKWs.
Uwe blickte ihnen voller Neid nach! Ansonsten gab es am Morgen Pablo Escobar und am Abend den erfrischenden Pool auf unserer Kaffeefinca. Da lohnt sich die lange Fahrt und die gute Karottencremesuppe schmeckt gleich doppelt so gut.
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Reiseleiter Nr. 4
Bahn frei für unseren Reiseleiter Nr. 4: Miguel hat sich auch von einem annullierten Flug nicht aufhalten lassen und uns - dank Nachtbus - zum Frühstück wie geplant in Empfang genommen. Ein Wiedersehen gab es auch mit unserem Fahrer Victor.
Bevor wir uns auf die lange Fahrt zur Kaffeefinca machten, gabs erst noch zwei kurze Abstecher zu El Pueblito Paisa (ein kleines Vorzeigedorf) und zum Grab von Pablo Escobar (der von einigen Kolumbianern immer noch als Volksheld verehrt wird).
Danach versuchten wir uns in Victors kleinem Bus so gemütlich wie möglich einzurichten. Das gelang allerdings nicht allen. Vor allem Uwe schaute neidvoll auf einen Viehtransporter, der ihm relativ geräumig erschien, und meinte: "Heute wäre ich gerne eine Kuh!"
Zum Mittagessen gabs schnelle Kost am Straßenrand. Gegen 16:30 Uhr trafen wir dann an unserem Zielort ein: der Kaffeefinca La Valencia. Nach dem quirligen Treiben von Medellin fanden wir hier Idylle pur vor. Uns blieb noch Zeit für ein kurzes Bad im Pool oder einen Hängematten-Abhänger, bevor wir den Abend mit einem leckeren Essen und einem Bier (und keinem Wein…) ausklingen ließen.
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Kaffee und mehr …
Am Vormittag führte uns Fredy - der Finca-Verwalter - über das Gelände. Er erklärte uns ausgiebig die Fauna und ließ sich auch von Uwes Frage nach männlichen und weiblichen Pflanzen nicht aus der Ruhe bringen. Der Schwerpunkt lag natürlich auf der Kaffeeproduktion: Beim Kaffeepflücken überlegte Astrid, ob dies vielleicht ihre zukünftige Berufung sein könnte und legte sich voll ins Zeug. Danach zeigte uns Fredy wie die Kaffeebohnen sortiert, getrocknet und geschält werden. Ganz frisch wurden die Bohnen dann für uns geröstet und aufgebrüht und so konnten wir echten kolumbianischen Kaffee genießen.
Am Nachmittag konnten wir Canopy ausprobieren. Dabei fliegt man an einem Drahtseil mehrere 100 Meter von Station zu Station. Diese Gelegenheit wollten sich die meisten nicht entgehen lassen. Nach anfänglicher Nervosität bewiesen einige extreme Eleganz und erstaunliche Anmut beim Landeanflug. Anschließend gab es zur Stärkung frischen Fisch oder Schuhsohle. Alles in allem hatten wir einen tollen Tag!
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Auf schwindelnden Höhen den Sternen entgegen
Vor diesen Tag hat es uns gegraut. 9 Stunden Fahrtzeit waren angekündigt. Überraschend war, wie interessant die Fahrt über den La Linea-Pass für uns war. Wir drängten uns zwischen den LKWs in schwindelnde Höhen (3300 m) und erlebten, wie Kolumbianer sich auf LKWs sich schwangen und diese als Trittbrettfahrer zu nutzen.
Jungs der Linea winkten, wenn die Kurven passierbar waren. Erstaunlich war wie die schweren LKWs die engen Kurven nahmen. Wir hatten interessante Einblicke in den Straßenbau. Mit anderen die Überquerung der Anden war ein kleines Abenteuer.
Zwischendurch hielten wir und Astrid verbrannte sich die Zunge an dem heißen Kaffee. Vielleicht lag es an der Aufschrift "Oma", die sie an den vielen Pflichten zu Hause denken lies ;-)
Nach der langen Fahrt wurden wir mit einer skurrilen interessanten Mondlandschaft belohnt. Bei Rotwein, Bier und leckeres Gegrilltem unter einem funkelndem Himmelszelt ließen wir den Tag in der Wüste Tatacoa ausklingen.
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Astrid Scheintod
Um die Leser von Astrid gleich vorweg zu beruhigen, Astrid lebt, aber an diesem Tag war diese nicht wieder zuerkennen. Der Verlust der Kamera (Toilettenunglück) hatte schwer auf ihren Kreislauf geschlagen.
An diesem Tag waren wir nur 5 Stunden unterwegs. Zwischendurch fielen wir einem Geheimtipp zu Folge (Reiseleiter sind doch manchmal unentbehrlich) in eine Saftbar ein und schütteten Kübelweise Säfte aus Erbeeren, Limetten, Mangos, Papaya in uns hinein. In Augustin angekommen stärkten wir uns mit einer leckeren Lasangen der schweizerischen Enklave El Marco.
Danach tauchten wir ein in die präkolumbianische Kulur. Statuen aus Stein mit großen Köpfen, angst einflößenden Zähnen, Körpern mit Adler-, Schlangen und Affendarstellungen gaben uns Rätsel auf.
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Mixtour
Mir (Dorothea) war es etwas mulmig, als ich wieder den Rücken eines Pferdes erklomm. Aber nach kurzer Zeit war der Sturz meines Pferdes beim ersten Austritt vergessen.
Wir erklommen schwindelnde Höhen. Nur ein Teil der männlichen Reiterschaft bekam dies nicht so gut. Böse Zungen behaupten, das war an dem Nationalgetränk Aqua Diente und Co des Vorabends gelegen ;-)
Danach stand der Tag zur freien Verfügung. Dorothea und Astrid genossen die Ruhe im Camp.
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Karibisches Feeling
Renes Herzlichkeit und Gastfreundschaft durch die Rhythmen des Vallanatos getauscht. Oder auch 20 Grad Temperaturunterschied und ab heute müssen wir ohne Victor unseren Weg finden. Viele Kontraste für einen Tag, der fast nur aus Reisen bestand.
Das Feine ist: Wir betreten die Karibik bestens ausgestattet mit schmucken Briefmarken für 30 Postkarten - fragt nicht nach dem Preis, sie kosteten genauso viel wie die zwei Hängematten und das Machete-Messer, die wir unterwegs erstanden. Shoppen war also auch im Programm
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Wie groß sind Wanderameisen?
Wer ist außer uns Touris ebenso fleißig unterwegs im Parque Tayrona? Richtig, die Wanderameisen. Ihren wohlorganisierten Straßen begegneten wir auf Schritt und Tritt und die Frage, wie groß Wanderameisen werden, verkürzte uns die Zeit bis Pueblito und von da über Stein und Stein zur malerischen Bucht Cabo San Juan.
Eine Antwort auf diese Frage fanden wir nicht, dafür aber lautete die nächste: "Wie schläft es sich in der Hängematte?" Bevor wir die Antwort hierzu fanden, ließen wir es uns am Strand gut gehen.
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Urlaubsfeeling und husch husch
Tayronas Buchten laden jeden dazu ein, sich eine auszusuchen. Wir fanden unsere in Cañaveral und ließen unter Sonnenschirmen liegend und von einigen Drinks begleitet eine faulen Urlaubs-morgen über uns ergehen.
Für den Abend wartete ja noch in Santa Marta die Stadtführung einer anderen Art auf uns! Mit Live-Musik ging es durch die Stadt und die karibischen Rhythmen, gespielt von unserer Band, wechselten sich ab mit dem Takt der Kommandos "Husch-Husch", die die nächste Runde Rum ankündigten.
Wenn ihr also nach uns in Santa Marta seid, wundert euch bitte nicht, wenn man euch mit einem gut gemeinten und lauten "Husch-Husch" alles gute zuprostet, sobald ihr als Deutsche und somit Landesmänner Uwes, Maxens und Olafs erkannt worden seid!
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Geheimadresse … gar nicht so geheim
Es gibt eine Geheimadresse in Cartagena in der wir jeden Abend zu finden waren. Drei Mal darfst Du raten. Ein kleiner Tipp: es liegt direkt an der Karibik, auf der Mauer, es wird Musik gespielt, zu Cocktails lässt du die Seele baumeln und du kannst herrliche Sonnenuntergänge genießen. Da waren wir!
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Verschiedene Ansichten von Männern und Frauen
Darauf haben wir uns sehr gefreut - jedenfalls wir Drei (s. Foto). Haben wir nicht tolle Nägel! :-)
Dies ist ein wunderbarer Tag, um auf die unterschiedlichen Ansichten von Männern und Frauen einzugehen. Das zweite Foto wird folgendermaßen interpretiert: Frauen: Ein Liebespaar vor untergehender Sonne Männer: Zwei Flaschen von der Sonne gekrönt.
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8 kleine Negerlein
Kennt Ihr das Lied "8 kleine Negerlein … dann waren es nur noch 5". Am letzten Tag verschliss der Reiseleiter die Gruppe! Vielleicht war auch Montezumas Rache daran Schuld. Astrid schob dies allerdings auf das viele eisgekühlte Bier, dass als erstes die drei Männer auf der Stadtführung verloren gingen. Jedenfalls bröckelte unsere Gruppe und am Schluss blieben nur noch drei, die bis zum Ende durch hielten.
Und lasst dir von den drei gesagt sein, es war ein sehr schöner Tag. And last but not least: Es war eine wunderschöne Reise!
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Hasta la próxima!
Edeltraud ist auf den Weg zum Trekk Ciudad Perdida, während wir anderen die Rückreise nach Deutschland antreten.
Zum Abschied gibt es in Bogota noch die beliebtesten Säfte der Tour, also Gerste oder Lulo und dann wartet schon Madrid auf uns.
Zurück lassen wir drei verschließen Reiseleiter, einen vierten, den wir auch noch hätten schaffen können, wenn man uns nur ein paar Tage mehr gegeben hätte und jede Menge Spaß und Erlebnisse zurück.