Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Rückflug in die Heimat
Heute mussten wir uns leider schon von den Galapagos Inseln verabschieden, früh nahmen wir den Bus der uns zum Flughafen auf Baltra brachte.
Dann flogen wir nach Guayaquil wo wir uns von unserem Guide Ricardo verabschieden mussten. Dann ging es wieder zurück in die Heimat mit tollen Erinnerungen und Erfahrungen im Gepäck.
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1. Tag in Ecuador
Mittwoch, 10. August 2011 Nach einer langen Anreise sind wir gestern in Quito angekommen und gleich ins Bett gefallen. Heute lernten wir bei einem ausgiebigen Frühstück das viventura Partnerbüro kennen. Die Stadtrundfahrt begann mit einer ausführlichen Besichtigung des Nationalmuseums, der sich viele prunkvoll ausgestattete Kirchen mit Orgeln anschlossen. Den Abend ließen wir in der Nähe unseres Hotels mit internationaler Küche ausklingen.
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Wanderung durch den "Bergsonnenwald"
Nach unserem wirklich guten Frühstück starteten wir mit Eddy und Chary (rasant behandschuhte Fahrerin) zum Bergnebelwald, der für uns heute ein Bergsonnenwald war. Dazu mussten wir die Andenkette überwinden, über den Äquator fahren, und dann ging es über 1000 Meter bergab. Die Kolibris erwarteten uns schon. Schlechte Nachricht… Es stand eine längere Wanderung in fremden Gummistiefeln an. Gute Nachricht… Die Stiefel waren bereits eingelaufen! Die Bergnebelwaldwanderung war spektakulär und schloss die Überquerung zweier wirklich tiefer Schluchten mittels Hängegurten an einem Stahlseil ein (nicht TÜV-geprüft!). Auf dem Rückweg sahen wir den seltenen Vogel CHOCO TROGON (rote Brust, grünes Gefieder). Dialog… "Eddy, wo sind die Kolibris?" Antwort…"Hier überall. Aber die sieht man gerade nicht." Dafür sahen wir an den Bäumen polierte Affeneier (Früchte!). An der Vogelbeobachtungsstation unserer Öko-Lodge sahen wir natürlich dann doch noch viele unterschiedliche Kolibriarten aus unmittelbarer Nähe.
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Hacienda La Compañía
3.Tag Der Tag begann mit einer frühen Vogelbeobachtung im Nebelwald. Nachdem wir einen Bambusturm erklettert hatten, zog das rote Hemd von Lutz seltene Vogelarten an. Auf dem Weg zur Hacienda La Compania überquerten wir nicht nur mehrfach den Äquator, sondern auch die spektakulären Canyons Guayllabamba und Pisque. Über unseren Köpfen schwebte ein Kondor. Auf der Hacienda tafelten wir nach Gutsherrenart inmitten von üppigen Rosenbuquets. Anschließend besichtigten wir die Rosenfarm der Firma Rosadex. 18 Millionen Rosen werden von dort aus pro Jahr in die Welt verschickt. Zum Abschied bekam jeder von uns eine langstielige rote Rose geschenkt. Fazit der Männer…. Damit ist das für die nächsten Jahre auch erledigt! Den Abend beendeten wir mit einem 3-Gänge-Menü in der Hacienda Cusin, in der es sogar zur Nacht Wärmflaschen gab. Soviel zum Thema Urlaub am Äquator!
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Cusin - Otavalo
4.Tag Nach dem Frühstück brachen wir auf in Richtung Otavalo, um die dortigen Märkte zu besuchen. Auf dem Tiermarkt hätten wir die Meerschweinchen für das Abendessen kaufen können. Das ließen wir dann aber doch bleiben! Unter der vorwiegend indigenen Bevölkerung fielen wir als Touristen sofort auf und wurden mit Angeboten überhäuft. Angeboten wurde vom Kunsthandwerk bis zum gegarten Schweinekopf einfach alles. Wir retteten uns in eine Bio-Cafeteria und entspannten von der Menschenmenge. Am Nachmittag besuchten wir eine Vogelflugschau mit Adlern, Kondoren, Bussarden und Falken.
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Feenwald
5. Tag Leider ist die geplante Bahnfahrt wegen Reparatur arbeiten ausgefallen. Dafür war die Wanderung im Polylepiswald auf 3700 m Höhe umso länger (die Gummistiefel waren unverzichtbar, weil das Gelände stellenweise sehr matschig war). Polylepisbäume (Papierbäume) werden über 1000 Jahre alt. Das Besondere an diesen Bäumen ist, dass sie sich immer wieder schälen. Einzigartig in Ecuador sind auch die "Riesenmönche", die bis zu 250 Jahre alt werden. Dieses erhaltenswerte Ökosystem ist faszinierend und wird zu Recht "Feenwald" genannt.
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Wanderung und Indiofamilien
Bei schönstem Sonnenschein brachen wir zum Kratersee des Vulkans Cuicocha auf. Mit Lichtschutzfaktor 50 versehen erklommen wir gefühlte 500 Höhenmeter bis auf 3250 m. Geduldig erklärte uns Eddy alle endemischen Orchideenarten - und es waren viele! Mit "Schnappatmung" (wegen der Höhe) erreichten wir endlich nach 3 Stunden Wanderung unser Ziel - unseren Bus mit Getränkebar auf der Rückbank. Am Nachmittag besuchten wir Indiofamilien in ihren Privathäusern, die uns zeigten, wie sie Textilien und Hüte herstellen. Umringt von Kindern kauften wir schließlich unsere Andenken für zu Hause. Die Kinder freuten sich über unsere mitgebrachten Geschenke.
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Pyramiden und heiße Quellen
Wir nahmen Abschied von der Hacienda Cusin und fuhren zur Pyramidenanlage Cochasquí. Leider waren die Pyramiden unter dicken Grasschichten verborgen. Dafür entschädigte uns der Blick auf das Andenpanorama mit insgesamt 17 Vulkanen (Eddy kannte sie alle!!!). Am "echten" Äquatordenkmal balancierten wir über die Äquatorlinie und standen mit einem Fuß auf den Nordhalbkugel und mit dem anderen Fuß auf der Südhalbkugel. Auf dem Weg nach Papallacta überquerten wir einen Pass auf 4.160 Höhenmetern. An die dünne Luft sind wir schon fast gewöhnt. Höhepunkt des Tages waren natürlich die heißen Quellen unmittelbar vor unseren Häuschen. Wir badeten in 42 Grad heißem Wasser in 3.400 Metern Höhe.
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Bad in Thermalquellen, Spaziergang im Naturwald
Nach einer erholsamen Nacht und einem morgendlichen Bad in der Thermalquelle vor unseren Zimmern nahm uns Eddy mit auf einen Spaziergang. Unser Weg führte entlang eines Bachlaufes durch unberührte Natur voller seltener Pflanzen. Danach setzten wir unseren Weg fort in Richtung Straße der Vulkane. Leider machte uns unser "Transportmittel" einen Strich durch die Rechnung. Wir hatten eine Panne, die aber aufgrund der guten Organisation unsere Reise kaum beeinträchtigte. Wir gelangten etwas später als vorgesehen an unser Ziel und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
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Cotopaxi in den Wolken
Das Humboldtzimmer in unserer Übernachtungshacienda konnten wir leider nicht besichtigen, da es belegt war. Uns hätte das nichts ausgemacht! Also auf zum Cotopaxi (mit 5.897 m plus 60 m Eis höchster aktiver Vulkan der Welt). Der Anfahrtsweg war seeeehr ruckelig und wir waren froh, als wir endlich da waren. Leider lag der Vulkan in den Wolken, und es dauerte fast die ganze Wanderung, bis sich der Wolkenvorhang für wenige Augenblicke öffnete und einen atemberaubenden Blick auf den schneebedeckten Gipfel freigab. Wir wanderten gleichmäßig auf 3.850 Höhenmetern und unsere "Schnappatmung" wird von Tag zu Tag seltener.
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Panamahüte sind viel Arbeit
Der höchste Berg Ecuadors, der Chimborazo, zeigte sich in seiner ganzen majestätischen Pracht mit schneebedecktem Gipfel unter tiefblauem Himmel. Wir verließen die Region der "aktiven Vulkane" und besuchten am Mittag die Inkaruinen von Ingapirca. Wie gewohnt erklärte uns Eddy sowohl die Kultstätten des Cañaris-Volkes (Vorinkazeit) als auch die präzise Bauweise der nachfolgenden Inkaepochen. Den Abschluss des Tages krönte ein Besuch im Panamahutmuseum, in dem von der Produktion bis zum Verkauf alles zu bestaunen war.
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von 4.167 m auf 5 m in 2 Stunden
Von der unberührten Natur der Anden hat es uns in die schöne Stadt Cuenca geführt, eine lebendige Metropole mit einem vielfältigen Markt. Ein Bummel durch die Marktstände hinterließ bei uns bleibende Eindrücke: fremde Gerüche, exotische Früchte und Pflanzen, Menschen mit unterschiedlichen Trachten und faszinierende Gesichter. Auch hier erklärte uns Eddy geduldig alle Pflanzen und Früchte. Am Nachmittag setzten wir unseren Weg fort, überwanderten einen Andenpass von 4.167 m Höhe und fuhren durch dichtesten Nebel binnen 2 Stunden auf 5 m Meereshöhe nach Guayaquil. Danach fühlten wir uns alle sehr "heruntergekommen". Erst nach einer Kakaobohnenverkostung ging es uns wieder besser. Abends hieß es Abschied nehmen von unserer herausragenden Fahrerin Chary, die uns leider nicht bis nach Galapagos begleitet.
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Auf zu neuen Ufern
Nach dem endgültigen Abschied von Chary flogen wir von Guayaquil nach Galapagos. Dort empfing uns das lang ersehnte warme Klima und wir ließen nach gefühlten 7 Stunden die Einwanderungsformalitäten hinter uns. Als Ausgleich dafür erwartete uns ein wunderschönes Hotel mit traumhaften Zimmern (Blick auf das Meer, Pelikane, Fregattvögel, Yachten). Mit einem einheimischen Führer und Eddy als Übersetzer besuchten wir die letzte Riesenschildkröte ihrer Art "lonesome George" und seinen "liebestollen" Artgenossen Diego. Wir erhielten sehr viele neue Erkenntnisse über die Einzigartigkeit der Galapagosinseln und die Charles Darwin Forschungsstation.
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Exkursion ins Landesinnnere
Eine Busfahrt über die Insel Santa Cruz brachte uns zu den Zwillingskratern, Vulkangestein, welches vor vielen Jahren einbrach und dann wieder von Pflanzen besiedelt wurde. Gleich daneben trafen wir auf Riesenschildkröten, die mehr als 120 Jahre alt sind und doppelt so viele Kilos schwer. Wir beobachteten sie beim Fressen und Baden. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, diesen Tieren so nahe zu sein. Ein Spaziergang durch einen Lavatunnel veranschaulichte uns die geologische Geschichte der Inselwelt.
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Tier und Pflanzenstudien auf Galapagosart
Mit dem Boot brachen wir früh morgens zu der kleinen Insel Plaza auf. Ein örtlicher Guide führte uns über die Insel und erklärte uns geduldig alle seltenen Vogel und Pflanzenarten. Wir hatten das Glück, Seehundbabys beim Säugen zu beobachten, konnten uns nicht satt sehen an gelbbraunen Landleguanen und schwarzen Meerleguanen. Die meisten nahmen ein Sonnenbad und störten sich nicht an uns. Über unseren Köpfen schwebten Fregattvögel, Tropical Birds, Möwen mit roten Augenringen und langschwänzige Vögel, die es nur hier gibt.
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Eine Seefahrt, die ist lustig…
Ein neuer Tag startete mit einer Bootstour zu der Insel Bartolomé. Schon die Fahrt dorthin mit dem Boot war ein Vergnügen und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Wir sahen nicht nur tausende von roten Klippenkrebsen, sondern auch die roten Waden und Füße unserer Männer!! (Gestern auf hoher See erworben) Die Insel Bartolomé ist durch Vulkanasche entstanden und kann bis zu einer Höhe von 115 m über einen Holzsteg erklommen werden. Was für eine Aussicht! Postkartenidylle! Beheimatet sind nur wenige genügsame Pflanzen wie z.B. der Galapagoskaktus. Hier fanden wir auch den ersten Blaufußtölpel, den endemischen Galapagospinguin und ……Seehunde. Nach der grandiosen Aussicht vom höchsten Punkt der Insel belohnten wir uns mit einer Schnorcheltour im erfrischenden, klaren Meer und bunten Fischen um uns herum.
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Rochen/Riffhaie/Meeresleguane/Blaufußtölpel
Wieder einmal wurden wir vom Boot abgeholt. Dieses Mal mit gläsernem Boden. Nach einem spektakulären Ritt über die Wellen sahen wir unter uns Schwärme von exotischen Fischen. In den Gewässern des Liebeskanals tummelten sich Riffhaie und Rochen, denen wir aus gutem Grund nicht zu nahe kommen wollten ("Die tun nix - die wollen nur spielen.") Die Krönung des heutigen Tages waren allerdings die Tauchmanöver der Blaufußtölpel, die im Sturzflug 10m entfernt von uns synchron ins Wasser schossen, komplett untertauchten und dann mit Fisch im Schnabel wieder auftauchten. Am Nachmittag machten wir einen ausgedehnten Spaziergang zur Tortuga Bay und nach einem letzten Bad im warmen seichten Meer ließen wir uns gemeinsam mit den Meeresleguanen von der Sonne verwöhnen.
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Galapagos - Guayaquil - Madrid - zu Hause
Der Abschied von Ecuador und unserem herausragenden Reiseführer Eddy fiel uns schwer. Wir waren eine tolle Gruppe und werden gern an diesen Urlaub zurückdenken.