Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

14 Okt. 2011 • Frankfurt - Caracas

National Park-Avila
Zum Flughafen S.Bolivar

Erster Stopp

Heute an unserem Ankunftstag bekommen wir den ersten Eindruck der venezolanischen Metropole mit anschließendem Willkommensdrink und und einem tollen Abendessen im Hotel. Schnell hatten wir die Strapazen des Anreisetages vergessen und konnten dann auch prima schlafen.

15 Okt. 2011 • Merida - Caracas

Humboldt-Hotel- NP Avila
Aussicht von Caracas

Transandina

Nach einer erholsamen Nacht und einem tollen Frühstück ging es los zur Stadtrundfahrt. Die Stadt überraschte uns mit den vielen Grünanlagen welche sie zu bieten hat - abgesehen von den vielen Plätzen mit den tanzenden und singenden Menschen welche man Wochenende hier antreffen kann. Mit der Seilbahn ging es hoch auf den Hausberg der Stadt Caracas, dem Avila. Es war leider neblig. Dafür konnten wir jedoch viele verschiedene typische Mahlzeiten ausprobieren!

16 Okt. 2011 • Merida - Apartaderos

Kathedrale-Merida
Bolivar-Platz,Merida

In den Anden

Nach einer Nachtfahrt im Bus von 16 Stunden, fuhr Harry den Wagen vor (er hatte bereits seit 08.00 Uhr morgens auf uns gewartet). Ankunftszeit war dann tatsächlich 11:30 Uhr. Nach einem schnellen Mittagessen in Merida ging es weiter zum Turbostadtrundgang, Besuch der Kathedrale und Plaza Bolivar. Trotz des fortgeschrittenen Reiseprogramms arbeiteten wir uns vorbei an einer alten Steinkirche und sahen in ungeahnten Höhen den Geiern der Anden (Kondore) entgegen. Auf dem Höhepunkt des Abends tafelten wir an der langen Tafel bei einer Zwiebelsuppe, STIMMUNGSVOLL den Abend. Wir haben auch ein leckeres Getränk "BUCHE" probiert.

Hier Das Buche-Rezept: El buche se preparar a base de 7 granos que son tostados, molinos y serinidos. Los cuales son: abas, trigo, sebada, aribejon, frijoles rojos, mais y aroz. Al ponerse la harina se mezclar con la leche, canela en astilla, azúcar, nuez moscada….. ….y después de calentarse se le coloca un toque de miche y anis si es, de su gusto: inténtelo y después nos trae un poquito para probarlo!!!

17 Okt. 2011 • Apartaderos

Condor-Aufzucht-Station
Lagune La Victoria

Von kalten Temperaturen zu den warmen Llanos

Harry: Was heißt "vamos" auf deutsch? "ZACK ZACK!" (das sollte uns die nächsten Tage begleiten)! Nach einem sehr leckeren Frühstück in unserer Posada in Arpadaderos (3.400m in den Anden) ging es bei frischen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein zunächst auf der Transandina zum "Pico del águila" auf 4200m, wo wir eine Menge Fotos schossen und die schöne Aussicht genossen. Danach ging es deutlich bergab, allerdings nicht mit unserer Stimmung sondern nur bei unserer zwei- (oder mehr) stündigen Wanderung zur Laguna la Victoria.

Über geschlängelte Serpentinen gingen in immer wärmere Gefilde auf dem Weg in die Savannen des Llanos. Aus ursprünglich geplanten 7 Std. Fahrt wurden 9 Stunden wegen Dunkelheit. Auf dem Weg durch die Dunkelheit begegneten wir einem Wasserschwein, einem Kaiman der Schwein hatte (nicht von dem Zweitwagen überfahren zu werden) und einem Ameisenbären. Als Dank wurden wir mit einem leckeren Abendessen in Cañafistola verwöhnt

18 Okt. 2011

Tour-Boat
Piranhas-Angeln

Super Tour durch den Guaritico Fluss

Frage des Tages: "Wer ist Schmucki, wenn ich dein Putzi bin?"

Unser Tag begann um 7 Uhr mit einem ausgezeichnetem Frühstück. Es gab Mengen an Arepas, Toast, Eier, Wurst, frisches Obst und eine extra Portion vegetarisches Essen für Steffi. Kaffee durfte natürlich auch nicht fehlen. Um 8.00 Uhr ging die Safari nach einer kurzen (nach lateinamerikanischen Verhältnissen gemessen) Fahrt über Kraterstraßen los. Auf der Fahrt zum Hauptarm Guaritico haben wir viele Vögel, Wasserschweine, Flussdelfine, Kaimane, Leguane, Schildkröten gesehen. Unsere Ornitologen Frank und Heinz waren ganz in ihrem Element.

Es gab zwei Alternativprogramme zur Mittagszeit: Pirañasfischen für das Abendessen, oder aber Entomologische Exkursion in das Tierreich. Markus entdeckte nach seinem Pirañafang dabei seine neue Leidenschaft Mikroorganismen (Libellen) zu fotografieren. Bruni wäre gerne die Libelle gewesen ;-). Gegen Nachmittag entdeckte Andrea mit ihrem Schlangenblick die Anakonda direkt im Sumpf. Unsere Guides haben sich mutig auf die Schlange gestüzzt um sie uns so nah wie möglich zeigen zu können. Nach dem Sonnenuntergang im Grünen machten wir uns auf den Weg zum, wie immer, sehr leckeren Abendessen (darunter die geangelten Pirañas und ein gegrilltes BIOSchwein). Unter den Sponsoren Markus und Bruni sowie Renate und Lothar konnten wir den Abend mit Merlot und Sauvignon Carbernet begießen. SALUD!

19 Okt. 2011 • Ciudad Bolivar

Nach dem Anacondajag
Salto el Sapo

Der Flugtag

Nach einem kurzen, opulenten, wie immer ausgezeichneten Frühstück haben sich alle Pferdefreunde, darunter überwiegend Reitnovizen, an die Koppel begeben und in die Sättel geschwungen. Gemächlich ging es quer durch die Llanos. So gemächlich, dass zwei der Pferdedamen, sich zu einer gemeinschaftlichen Pinkelpause hinreisen liessen (warum sollte das bei Pferdemädchen auch anders sein?). Gegen 11 Uhr starteten wir also Richtung Flughafen Barinas. Auf dem Weg wäre uns noch ein Wasserschwein vor die Linse gekommen, wäre da nicht ein naturunerfahrenes Mitglied unserer Reisegruppe übermotiviert aus dem Fahrzeug gesprungen, was das Wasserschwein mit einem Sprung ins Wasser quittierte. Der Rest der Fahrt verlief problemlos und wir erreichten Barinas um 16 Uhr.

Nach einem ruhigen, aber leicht unterkühlten Flug erreichten wir Caracas gegen 18:30 Uhr. Da der Anschlussflug leider erst um 22:10 Uhr weiterging, hatten wir ausreichend Zeit uns mit Pizza eine gute Grundlage für die anschließenden, hitzigen Diskussionen zur Gestaltung des Gepäcktransportes am folgenden Tag nach Camaina zu legen. Der Tiefkühlflug startete mit leichter Verspätung und erreichte Puerto Ordaz um 23:30 Uhr. Die in Caracas begonnene Gepäckdiskussion wurde durch den aufgeschlitzten Koffer (Totalschaden- Versicherungsfall) relativiert und letztlich beendet. Gegen 1:30 Uhr erreichen wir endlich das Hotel in Ciudad Bolivar. Die Geschichte der Tiefkühltruhe setzt sich (üer die meisten) hier fort, aber endlich schlafen. Gute Nacht.

20 Okt. 2011 • Ciudad Bolivar - Canaima National Park

Tepuy-Tafelbern
Einbaumfahrt

Canaima Wasserfall - Paradies

Gut ausgeschlafen (was dreieinhalb Stunden Tiefkühlungen alles bewirken können…) starteten wir um 7 Uhr zum Flughafen. Die drei Cessnas standen gegen 9 Uhr zum Abflug bereit. Ein ruhiger Flug führte uns über die Weiten des Nationalparks Canaima bis die Wasserfälle und der Flugplatz von Canaima in Sicht kamen. Leider mussten auch die zwei ersten Maschinen, die eigentlich zum Salto Angel fliegen sollten auf Grund schlechter Wetterverhältnisse hier landen. Also bezogen wir alle zusammen unsere Unterkünfte und starteten bereits um 12 Uhr zum Salto El Sapo. Nach einem kurzen Spaziergang stiegen wir in einen Einbaum, der uns zum Wasserfall brachte. Nachdem wir uns unserer Kleidung (fast) entledigt hatten, betraten wir den Weg der uns hinter dem Wasserfall führte. Eindrucksvolle Wassermassen donnerten neben uns in die Tiefe. Das machte diese Wanderung zu einem einmaligen Erlebnis, welche letztlich in totaler Durchnässung endete. Kaum getrocknet ging es mit dem Boot zurück ins Camp. Aufgrund der Fahrweise unseres Guides hatte sich das Thema Trocknen gleich wieder erledigt ;-). Um 18 Uhr vielen 15 hungrige Wölfe über das leckere Abendessen im Restaurant von Claudio her (Kürbisssuppe mit Käse, Fischfilet, Rindersteak, Reis, Kartoffeln, verschiedene Gemüse, Salate und Obst zum Nachtisch).

21 Okt. 2011 • Canaima National Park

Wasserfall-Salto Angel
Super Abendessen beim Claudio

Der Groesste Wasserfallder Welt

Um 5:30 Uhr wurden wir auf der Ladefläche des Luxustaxis (Pick Up) zum Start der heutigen Kanutour transportiert. Am Bootsanleger oberhalb des Salto Ucaima startet pünktlich um 6:00 Uhr die Tour. Nach 30 Minuten wurden wir zum Frühsport ausgeladen. Nach einer 30 min. Wanderung hatten wir uns unser Frühstück dann redlich verdient. Uns begrüßen zwei 12x12x3cm dicke Weißbrote belegt mit Käse und Schinken. Selbst ein Krokodil hatte dies nicht auf einmal verspeisen können.

Nachdem alle gegessen hatten, ging die Reise flussaufwärts weiter. Die kurvenreiche Strecke führt uns nach 3 Stunden und Teile der Gruppe völlig durchnässt, zum Ausgangspunkt der Wanderung. Zuvor haben wir noch einen Boxenstopp am Materialversteck der Indios (Benzin und Grill) eingelegt. Im tiefsten Urwald starteten wir den Aufstieg zur Aussichtsplattform Mirador des Salto Angel. Über Stock und Stein, Wurzel und Matsch erreichten wir unser Ziel nach ca. 1,5h. Oben empfing uns eine windgepeitschte Gischt. Dort wurde versucht fleißig Fotos zu machen (wobei hier mehr das Wischen der Linse als des eigentliche Fotos machen an der Tagesordnung stand). Innerhalb von 5 Minuten waren wir, kaum getrocknet, wieder pitsch nass. Nach dem gemütlichen Abstieg ging es mit dem Boot Richtung Mittagscamp, wo uns ein indianisches Asado erwartete. Alex und seine Helfer bereiteten uns „schwangeres Huhn“ zu. Wie alle unsere Speisen war auch diese ausgezeichnet. Unser Guide Juan Carlos ließ sich, um den Zeitplan einzuhalten, das (Wasser-)Huhn auf dem Einbaum servieren. Wir wären pünktlich gelandet, hatte Michael keinen P… stopp gefordert. Er erreicht die grüne Naturdixitonne noch rechtzeitig. Nach weiteren Wasserladungen in den Stromschnellen kamen wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit, gegen 18:01 Uhr ;-) wieder im Hafen von Canaima an. Nach einer kurzen Pause von 30 Minuten wurden wir zum Pasta-Abendessen von Claudio abgeholt. Unser armer Guide Juan Carlos hatte es auch heute wieder nicht leicht mit uns. Die hitzige Diskussion über den weiteren Programmablauf wurde, wie in einer großen Familie üblich, Ergebnisoffen ausgefochten.

22 Okt. 2011 • Canaima National Park

Hotel in Wildnis
Tarzan-Zimmer in Delta

Fahrt unter leuchtenden Sternen der Milchstraße

Um 7:50 Uhr holte unser Luxustaxi uns und unser Gepäck zum Frühstück ab. Reiseleiter Juan Carlos zwang uns um 9:00 Uhr am Flughafen zu sein. Die Flieger über den Salto Angel zurück nach Ciudad Bolivar starteten natürlich venezolanisch pünktlich (2 Stunden später als geplant ;-) ). Nachdem alle wieder in Ciudad Bolivar angekommen waren, bekamen Renate und Lothar einen gebrauchten Ersatzkoffer kostenlos zur Verfügung gestellt. Anschließend ging die Reise per Auto weiter Richtung Orinoco Delta.

Nach einer 3,5 h Autofahrt ging es im Dunkeln, unter den leuchtenden Sternen der Milchstraße (Sterne hier sehr deutlich erkennbar) aufs Boot. Dies brachte uns in das Orinoco Eco Camp. Alle uns zur Verfügung stehenden Stirnlampen wurden dazu genutzt dem Bootsfüher den Weg zu weisen. Dieser nutzte die beiden 40 PS starken Motoren, in Speedboot artiger Manier um uns pünktlich zu unserem wohlverdienten Abendessen zu bringen. Bei Kerzenschein und Hängematten wurden wir von den Besitzern des Camps empfangen. Am heutigen Abend vergaß selbst unser Michael seine Trennkost und lies sich sowohl Reis als auch Fleisch zu gleichen Teilen schmecken. Lothar wurde derweil von einem Capibara (Wasserschwein) belästigt und angeknabbert. Um 22:00 Uhr war Schlafenszeit angesagt da der Generator abgeschaltet wurde.

23 Okt. 2011 • Orinoco

Sonnenuntergang in Delta
Tour durch orinoco

In die Wildnis

Nach einer sternenklaren Nacht unter Palmendächern bei frischer Luft wurden wir um 5:00 Uhr von einer Horde Brüllaffen sanft geweckt. Um 6:30 versammelten wir uns zum ersten Tagespunkt. Mit Einbäumen die unseren europäischen Gleichgewichtssinn enorm forderten ging es hinaus in die Wildnis. Wir lauschten den Geräuschen und versuchten die Tiere zu erspähen, die sich geschickt unseren Kameras entzogen. Gegen 8:00 erreichten wir wieder unser Camp, wo uns ein leckeres Frühstück erwartete. Um 9:00 starteten wir zu unserer nächsten Exkursion im Orinoco-Delta. Auf dem Motorboot ging es in den Dschungel – mit der Machete bahnte uns Antonio einen Weg durch das Dickicht. Er erntete für uns ein Palmenherz, ließ uns aus einer Liane trinken und die Früchte der Morichepalme kosten. Beim waten durch den Morast verlor der ein oder andere seinen Stiefel und landete im Matsch – Erfolgsmeldung: alle Stiefel konnten gerettet werden… Mit dem Motorboot und zahlreichen Vogelfotos kehrten wir gegen 11:30 ins Camp zurück. Im Anschluss an die wohlverdiente Siesta startete die nächste Tour gen Sonnenuntergang um 15.00. Das Piraña-angeln machte besonders den großen „Buben“ einen riesen Spaß. Zur Belohnung gab es am nächsten Landgang für alle Kokosnusssaft und –fleisch (100% vegetarisch). Auf der Weiterfahrt haben alle fleißig den Sonnenuntergang geknipst. Bei einem gemütlichen Abendessen gegen 19:00 ließen wir den Abend „romantisch“ bei Kerzenlicht ausklingen. Für die Adrenalin-Junkies gab es noch eine Nachtfahrt mit dem Ziel Kaimane Auge-in-Auge vor die Linse zu bekommen. (Michael, Uwe und Heinz)

24 Okt. 2011 • Orinoco

Wasserlandschaft in Mochima
Wasser-Nationalpark Mochima

Indianer Dorf Besucht

Nach einer mückenintensiven und heißen Nacht (Heiß ist klimatisch gemeint) sind wir aufgestanden um unsere Reise fort zu setzen. Beim Packen wurden Renate und Lothar von 2 schlafenden Hunden behindert – sie lagen im Zimmer und waren nicht wegzubringen. Sie fühlten sich bei Lothar und Renate wohl. Nach Abreise ging es in das Indianerdorf wo wir unsere Einkäufe (Souveniers) tätigten. Uwe hatte den ernsthaften Gedanken dem armen Michael einen Kaiman auf die Schulter zu setzen. Als er erschrocken feststellte, dass es sich gar nicht um eine Attrappe handelt ließ er den Gedanken fallen. Andrea war nicht so ängstlich wie Uwe und nahm den Kaiman in die Hand. Alle Reisenden einschließlich der Indianer bewunderten Andrea. Bei dieser Tour konnten wir einen interessanten Einblick in die Lebensweise der Indianer gewinnen. Sie haben noch altes Wissen über die Heilpflanzen, wo sich sogar Professoren aus aller Welt dafür interessieren. Nach Ankunft im Hafen und einer Wartezeit fuhren wir dann mit dem Bus quer durch die Lande nach Cumana. In der Posada von Rosa wurden wir schon Stunden zuvor erwartet. Wie gewohnt gingen wir zu einem leckeren Abendessen in eine typisch venezolanische Küche.

25 Okt. 2011 • Cumana - Mochima

Michaelo y Julieta in Museum
Nach der Suche von Delphinen

Wasser-Korallen und Strand

Um 7:30 Uhr servierte uns Rosa ein sehr leckeres und mal nicht typisch venezolanisches Frühstück (Müsli in mehreren Sorten, starken Kaffee mit Milch, Brot, Yogurt). Mit dem Bus ging die Fahrt in den Nationalpark Mochima wo wir mit zwei Booten vom überfluteten Hafen in See stachen. Wegen rauher See sichteten wir keine Delfine, leider. Karin hielt trotz ihrer Seekrankheit den ganzen Tag durch "-->Die Frau, das starke Geschlecht!!" An einem Korallenriff haben wir unsere Schnorchel-/Badetour gestartet, wobei wir u. A. Zwei Trompeten- und einige Papageienfische sichteten. Zur Belohnung gab es danach an Bord das venezolanische Kultgetränk Cuba Libre. Den Nachmittag verbrachten wir in der Bucht am Badestrand Playa las Marites.

Den Fußweg zur Posada legten wir in Badekleidung zurück. Das blutrote Shirt und die Nadelstreifen-Badehose musste Uwe nach einem gekonnten Hüftschwung vor den heißblütigen ihm wohllüsternd hinterher pfeifenden Chicas, quasi ins Ziel retten - ;-) Eventuell galten die Pfiffe auch dem Kleidungsstil von Michael, welchen Lothar als Mut zum Individualisten zutreffenderweise beschrieben hat. Allerdings gefielen Andrea die weißen Socken in braunen Mockasins und kurzer Hose mit Cap ganz gut :o) Den Tag beendeten wir bei einem leckeren Abendessen im Le jardin de Sucre.

26 Okt. 2011 • Cumana - Isla Margarita

La Galera
Bahia de Juan Griego

Älteste Stadt Südamerikas

Das Frühstück gab es zu einer christlichen Zeit um 8h, statt wie zuerst geplant um 6h, Grund: Die Fähre nach Margarita startete erst um 14h. Die Zeit nutzte unser allzeit gut gelaunter Guide Juan Carlos, um uns Cumana zu zeigen. Wir besichtigten eine Kirche und eine Kathedrale, das Haus von dem Dichter Andres Eloy Blanco, die Post und am Ende das Museum Gran Mariscal de Ayacucho. Unser Frauenflüsterer Michael hatte sich die bildhübsche Julia als Privatguide „geangelt.“ Das Paar bildete eine Symbiose: Michael hatte geschichtliche, Julia angeblich sprachliche Defizite in englisch. Beide konnten ihren Wissensdurst einigermaßen stillen. Das Museum will sich Michael auf jeden Fall noch mal genauer anschauen… ;-) .

Die flotte Überfahrt zur Isla de Margarita war pünktlich, sodass wir in 90 Minuten wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Das Hotel erreichten wir um 17.45 Uhr. Zuvor genossen wir den Sonnenuntergang auf dem Fortin de la Galera, u. A. mit romantischen Blick auf den La Galera-Strand. Das Abendessen mit Meeresblick und rauschender Brandung beendete einen ereignisreichen Tag.

27 Okt. 2011 • Isla Margarita

Menschenleer-Strand,La Mula
Kathedrale-Virgen del Valle

Ruhetag in Cocoparaiso

Im Paradies angekommen gibt es von 8 bis 10 Uhr Frühstück. Aber alle finden sich kurz vor 8 Uhr zum umfangreichsten Frühstück der gesammten Reise ein. Ruhetag – alle, na ja fast alle - genießen den schönen Strand und das schöne Meerwasser. Nur Frank hat seine Liege am Pool bevorzugt. Der Abend wird im Restaurant – sorry, mir werden gerade geistige Blähungen vorgeworfen – bei sehr leckerem Essen an gleichem Ort wie Vortags beendet.

28 Okt. 2011 • Isla Margarita

Seestern-Lagunala Restinga
National Park-La Restinga

Jeep-Tour durch die Inseln

Heute sind wir leider nicht vollzählig zum Frühstück angetreten – wir haben ein paar Ausfälle mit Magenproblemen zu kompensieren. Die Reisegruppe frönt ihren individuellen Interessen: Frank bevorzugt den Pool. Heinz geht auf Wanderschaft und lernt die venezolanische Polizei so richtig kennen. Näheres nur auf direkte Nachfrage! Die meisten genießen wieder den Strand. Und Karin, Marianne, Michael, Uwe und Juan Carlos fuhren den Bericht dieses Tages weiter, weil: Jeep-Safari. Uwe: „Juan sag Carlos dass Uwe heute nichts mehr schreibt!"

Bericht von der Jeep-Safari: Sie startet um 9 Uhr! Sorry, der Bericht erfolgt in „leicht angeheiterten Zustand“ (der Schreiber wurde sagen in besoffenem Zustand)! Der Jeep war sehr gut mit zwei Bierkästen bestückt (einer als Einstiegshilfe, der Andere natürlich zum Leeren), somit konnte die Fahrt losgehen. Asuncion (Name der Stadt), kleine grüne Stadt, wirkt wie ein Park. Nächster Stopp: Nationalpark Cerro Copey – leider war keine Zeit für eine gemütliche Wanderung, diese wäre wünschenswert gewesen. Wasser-Nationalpark "Laguna de la Restinga", die Landbrücke der beiden Inseln – (ich war nicht dabei, aber was ich aus den Zurufen deuten kann ist Folgendes:) – viele Buchten/Kanäle gesäumt mit Mangroven, etwas zum Träumen. Danach ging es zum Strand Punta Arenas – Brrrrrrooooh (versetzt um 0:15 Uhr Marianne noch immer in Ekstase! Der Schreiber dieser Zeilen denkt: ”???“ – das muss ich nicht verstehen!) Dort hatte Uwe einen Affen. Beweisfoto`s gibt es! Dann ging es zum Playa Mula – dort legen Wasserschildkröten ihre Eier ab, also ist Rücksichtnahme gefordert. Michael hat dort verzweifelt versucht Krabben zu fotografieren. Aber husch, husch – weg waren sie. Zur Stärkung gab es Coco Loco`s – mmmhhh lecker. Inzwischen war es Zeit um den Sonnenuntergang zu genießen – leider waren etwas Wolken im Weg. Stimmungsvolle Bilder konnten wir trotzdem schießen. Gemeinsam genossen wir wieder das leckere Abendessen und sitzen zum Abschluss bei reichlich Getränken zusammen und genießen die Musik der Hochzeitsfeier gegenüber ;-)

29 Okt. 2011 • Isla Margarita - Caracas

Zurueck nach Deutschland
Letzter Strand in Macanao

Der Flugtag

Der heutige Tag ist eher etwas "Ereignisfaul". Es geht nach den Frühstück zum Flughafen von Porlamar wo noch einiges an Souvenirs gekauft wird und dann weiter im Flugzeug nach Caracas, wo sich die das selbe noch einmal wiederholt. Eingecheckt und fertig zum Flug über den großen Teich verabschieden wir uns und von Juan Carlos, der zusammen mit viventura uns einen unvergesslichen Urlaub geboten hat!!