Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

30 Nov. 2011 • Quito

Helgard und Dianita
Gruppenbild in Quito

City Tour und ViSozial Kinderprojekt

Nach einem langen Flug traf die Reisegruppe in Quito ein. Endlich! Nach 48 Stunden konnten Chary und Eddy die Gruppe am Flugplatz finden, da die vorherige Nacht die Gruppe nicht angekommen war.

Am nächsten Tag bei einem hervorragenden Frühstück im Viventura-Büro lernten wir anschließend Tom und Uli kennen. Danach folgten die Museumsbesichtigungen der verschiedenen alten Kirchen von Quito wie zum Beispiel La Compania, El Carmen Alto, Katedrale, Santo Domingo und San Francisco dazu die älteste Ronda/Straße.

Zum Schluss fuhren wir auf 3000m Hohe Cotocollao/Hügel, um die Stadt zu fotografieren, dabei konnten wir unser ViSozial-Projekt besuchen. Dort haben wir gesehen, wie die Straßenkinder große Hilfe bei der Hausaufgaben bekommen und damit endete der erste Tag in Quito.

01 Dez. 2011 • Quito - Mindo

Gruppenbild am Aequator
Maria Ana in Bergnebelwald

Quito - Mitad del Mundo - Bergnebelwald

Nach dem leckerem Frühstück geht es Richtung Mindo mit Zwischenstopp in La Mitad del Mundo.Dort konnten wir die bekannteste Linie sehen und fotografieren. Nach dem Mittagessen haben wir die beste Chance den Nebelwald kennenzulernen. Die wunderbare Natur und eine wunderschöne Führung durch den Nebelwald lassen uns glücklich zur Lodge zurück kommen. Damit ging der Tag zu Ende.

02 Dez. 2011 • Mindo

Im Showroom
Susanne auf dem Turm

Sachatamia, Cusin

Um 6 Uhr begann den Tag mit einer frühen Vogelbeobachtung im Bergnebelwald. Dabei konnten wir Trepatroncos und Tangaren sehen. Nachdem wir einen Bambusturm erklettert hatten, zog drt Nebel in Sachatamia herum an. Auf dem Weg zur Hacienda überquerten wir nicht nur mehrfach den Äquator, sondern auch die spektakulären Canyons Guayllabamba und Pisque.

Auf der Hacienda La Compania de Jesús tafelten wir nach Gutsherrenart inmitten von üppigen Rosenbouquets etwa 3000 Rosen im Haus und noch mal im Showroom 3000 Rosen.Anschließend besichtigten wir die Rosenfarm der Firma Rosadex. 1,5 Millionen Rosen werden von dort aus pro Monat in die Welt verschickt. Zum Abschied bekam jeder von uns eine langstilige rote Rose geschenkt. Mit einem Regenguss erreichten wir die wunderschöne Hacienda Cusin.

03 Dez. 2011 • Otavalo - San Pablo del Lago

Otavalo-Markt
Susanne & Chary in Condor-Park

Condor-Park und Otavalo-Markt

Nach dem Frühstück brachen wir auf in Richtung Condor-Park, um eine Vogelflugschau mit Adlern, Bussarden und Falken zu besuchen. Am Nachmittag sind wir nach Otavalo gefahren um die dortigen Märkte zu besuchen. Unter der vorwiegend indigenen Bevölkerung fielen wir als Touristen sofort auf und wurden mit Angeboten überhäuft, insbesondere von Alpakapullover- und Gürtelverkäufern. Angeboten wurde vom Kunsthandwerk bis zum gegarten Schweinekopf einfach alles. Den Abend beendeten wir mit einem 3-Gänge-Menü in der Hacienda Cusin.

04 Dez. 2011 • El Angel - San Pablo del Lago

Gruppenbild
Polylepiswald

Im Märchenwald

Nach 3 Stunden Fahrtzeit auf der Panamerica-Straße begann die Wanderung im Polylepiswald auf 3500 m Höhe (die Gummistiefel waren unverzichtbar, weil das Gelände sehr matschig, glatt und nass war). Polylepisbäume (Papierbäume) werden über 800 Jahre alt. Das Besondere an diesen Bäumen ist, dass sie sich immer wieder schälen, damit die Schmarotzerpflanzen nicht drüber wachsen.

Einzigartig in Ecuador sind auch die "Riesenmönche"und die riesigen Puyas "Bromelien", die bis zu 250 Jahre alt werden. Dieses erhaltenswerte Ökosystem ist faszinierend und wird zu Recht "Märchenwald" genannt. Nach der leckeren Kartoffelsuppe und Forellen kehren wir in Richtung San Pablo zurück.

05 Dez. 2011 • Cotacachi - San Pablo del Lago

Adi mit Indianerhut
Wita und Michael in N. P. Cotacachi

Wanderung entlang der Caldera

Im Nationalpark Cotacachi Cayapas auf 3300 m haben wir der botanischen Erklärung von Eddy interessiert zugehört. Das Highlight der Wanderung entlang der Caldera waren Orchideen, Pumamaquis, Andenlupinien und verschiedenen Ananasgewächse. Nach dem Mittagessen (um 16 Uhr) haben wir die Schnellstrickerinnen von Carabuela gesehen. Die Führung durch die Handwerksbetriebe hat uns sehr beeindruckt. Wir besichtigten eine Strickerei, Weberei und eine Hutmacherin in Iluman.

Helgard und Adi sind jetzt mit einem Hut gut behütet. Der Typ Indianer stand uns sehr gut, war aber etwas steif. Gegen 19 Uhr kamen wir zurück zu unserer gemütlichen Hacienda.

06 Dez. 2011 • Papallacta - San Pablo del Lago

Gruppenbild in Quisato
Paparazis in Cochasquí

San Pablo - Papallacta

Die Pyramiden haben in Cochasquí unter der Grasnarbe gesucht und gefunden. Eddy hat an verschiedenen Ausgrabungsstellen nachgewiesen, dass die Quilago-Königin dort wirklich geherrscht hat. Um die Pyramiden der Nachwelt zu erhalten, werden dort Lamas und Pferde als Rasenmäher eingesetzt. Die Gruppe mit guten Ferngläsern hat dort drei seltene Eulen (Búho terrestre) entdeckt. Unser Mittagessen (die typische Kartoffelsuppe und Rind) wurde uns auf der ältesten Hacienda Ecuadors (Hacienda Guachala) serviert. Über einen Pass in 4.065 m Höhe ging es auf der Interoceanica Straße weiter zu den Thermen von Papallacata.

07 Dez. 2011 • Papallacta

Gruppenbild auf 3400m
Sr. President und Helgard

Papallacta / Lasso

Heute morgen haben einige Reiseteilnehmer in den Quellen nach Kneipp gebadet und Massagen bekommen. Gegen 11 Uhr sind wir entlang eines Wildwasserflusses mit Eddy ca. 2 Stunden gewandert. Zurück über den Pass erreichten wir Quito. Dort hatten wir Gelegenheit einen letzten grandiosen Blick auf die Hauptstadt Ecuadors zu werfen. Auf der Straße der Vulkane, vorbei an Rumiñahui und Pasochoa, stauten wir uns unserem Ziel entgegen. Vor Einbruch der Dunkelheit erreichten wir die Hacienda Cienega.

08 Dez. 2011

Gruppenbild auf 3890m
Adi & Helgard vom dem Cotopaxi

Cotopaxi National Park

Heute hatten wir leider keine Sicht auf den Cotopaxi. Gedopt folgten wir den Spuren von Whimper in den Nationalpark Cotopaxi. Unterwegs haben wir den Vulkan Rumiñahui gesehen. Bei halbblauem Himmel wanderten wir in 3.890m Höhe um den See Limpiopungo. Wir hatten immer wieder einen tollen Blick auf die Vulkane Cotopaxi und Rumiñahui. Am Nachmittag überquerten wir den höchsten ecuadorianischen Sanancajas Pass der Panamericana in 3.750m Höhe. Auf der Straße der Vulkane konnten wir bei ausgesprochen guter Sicht die Vulkane Chimborazo und Tungurahua fotografieren. Den Tagesbericht schreiben wir heute in unserer Hacienda Abras Pungo in der Nähe von Riobamba.

09 Dez. 2011 • Riobamba - Cuenca

In Richtung Nariz del Diablo
Michael mit Panamahut

Riobamba - Cuenca

Wir mussten heute um 04.30 Uhr aufstehen, um rechtzeitig am Bahnhof in Alausí zu sein. Mit dem Zug fuhren wir entlang der Anden in Richtung Teufelsnase. Unterwegs hielt der Zug am malerischen Bahnhof in Sibambe und dann im Ort San Pedro de Alausí. Die wolkenverhangene Andenkette hat uns auf der gesamten Strecke begleitet. Anschließend machten wir uns auf den langen Weg nach Ingapirca und zum Schluss Cuenca. Unterwegs haben wir eine Pause an einem kleinen Restaurant gemacht und ein gesundes Mittagessen zu uns genommen. Nach einem Abendessen waren wir alle müde und sind früh ins Bett gegangen.

10 Dez. 2011 • Cuenca - Guayaquil

Susanne und Cuyes in Cuenca
Buen provecho

Cuencas Märkte und Meerschweinchen

Während unseres Stadtrundgangs in Cuenca besuchten wir einen schönen Gemüse-, Fleisch- und Fischmarkt, die Kirche St. Francisco und die sehr beeindruckende neue Kathedrale und alte Kathedrale.

Auf dem Weg von Cuenca nach Guayaquil fuhren wir durch den Nationalpark El Cajas, wo wir besagtes Cuy gegessen haben. Vom Nationalpark El Cajas (4.167m Höhe) begann unser Abstieg nach Guayaquil (5m Höhe).

Bei unserem Abschiedsabendessen bedankte sich Sr. Präsident (Adi) im Namen der Gruppe mit einer bewegenden Rede bei Chary und Eddy für die tolle Reise. Buen viaje amigos!!

11 Dez. 2011 • Guayaquil

Gruppe auf Steg in Galapagos
Yacht Angelito

Wir stechen in See!

Am Flughafen der Galapagos-Insel Baltra werden wir von unserem Nationalpark-Guide Maja ganz herzlich begrüßt. Die gebürtige Schweizerin kennt die Galapagos-Inseln seit über 20 Jahren und verfügt daher über scheinbar unerschöpfliches Fachwissen, wie wir bereits nach kurzer Zeit beeindruckt feststellen. Mit dem Transferbus geht es dann ca. 5 Minuten zum Hafen von Baltra, wo unsere Yacht, die "Angelito" bereits auf uns wartet.

Nachdem wir unser Gepäck verstaut, die Kabinen bezogen und ein leckeres Mittagessen genossen haben, erwartet uns am Nachmittag ein traumhafter erster Spaziergang. Mit dem Beiboot geht es zum Strand Las Bachas, wo wir bei Sonnenschein barfuß durch den weißen Sand schlendern und die Natur genießen. Niemand von uns hatte wohl erwartet bereits bei diesem gemütlichen Start so viele Tiere hautnah zu erleben. Pelikane, die sich halsbrecherisch ins Meer stürzen um Fische zu fangen; Seelöwen, die in der Nachmittagssonne dösen und sogar unser erster Meeresleguan, der sich in Position bringt um seiner Auserwählten mit seinem Imponiergehabe zu beeindrucken - leider ohne Erfolg. Sie lässt ihn links liegen. Auch wir wenden uns wieder ab und begeben uns zurück auf unser schwimmendes Hotel.

Kurz vor dem Abendessen stellt jedes Crewmitglied sich und seine Funktion an Bord vor. Natürlich sagen auch wir alle brav unsere Namen und gemeinsam genießen wir den liebevoll zubereiteten Willkommens-Cocktail. Nach dem Abendessen bekommen wir von Maja schließlich noch einen informativen Ausblick auf den kommenden Tag, der unsere ohnehin große Vorfreude noch steigert.

12 Dez. 2011 • Sombrero Chino

Seelöwenmännchen
Gruppe mit Seelöwen

Mit den Seelöwen auf Du und Du

Der heutige Vormittag steht ganz im Zeichen der Seelöwen. Schon vom Beiboot aus sehen wir die Kolonie ganz deutlich. Endlich angekommen sind wir vollkommen fasziniert von dem Vertrauen dieser liebenswerten Geschöpfe. Unsere Anwesenheit scheint sie nicht im Geringsten zu irritieren. Einige Seelöwen-Muttis säugen ihre Jungen, die Männchen verteidigen unbeirrt ihr Territorium gegenüber potenziellen Rivalen, die sich aus dem Meer nähern. Wir stellen keine Bedrohung dar, sind lediglich stille Beobachter und Statisten in den unterschiedlichsten Szenen.

Am Nachmittag geht es dann zum Cerro Dragón, dem Drachenhügel. Bereits kurz nach Beginn unserer Wanderung treffen wir auf ein Landleguan-Männchen und begreifen nun auch woher der Name dieses Ortes stammt. Ein bisschen wirkt es nämlich als haben wir es mit einem zu klein geratenen Drachen zu tun. Um das Tier nicht zu erschrecken, bewegen wir uns in Zeitlupe. Der Leguan ist völlig entspannt…läuft kurz auf uns zu. Stellt fest, dass wir keine Gefahr für ihn darstellen und begibt sich dann gemächlich in sein Territorium zurück.

13 Dez. 2011 • Genovesa - Fernandina

Meerleguane mit Gruppe
Tagus Cove

Umzingelt von Meerleguanen

Heute Morgen geht es zunächst auf eine kleine Wanderung zum Tagus Cove auf der Insel Isabela. Am Fuße der in den Fels integrierten Holz-Treppe werden wir von einigen Seelöwen-Männchen begrüßt, die sich hier von den Strapazen als Haremsbeschützer erholen und neue Kraft sammeln. Wir erklimmen die Stufen und halten Ausschau nach kleinerem Getier im Geäst. Einige Finken und Echsen begleiten uns auf dem Weg zum Darwin-See, dessen blau-grüne Farbtöne im Morgenlicht besonders schön leuchten. Schließlich führt uns der Wanderweg auf eine Anhöhe, von der aus wir einen atemberaubenden Weitblick auf weitere Vulkane genießen.

Am Nachmittag wartet Fernandina auf uns…nein, das ist kein lokaler Guide (wir sind mit Maja ja auch bestens versorgt), sondern eine weitere Insel. Sie ist vorallem bekannt für die Vielzahl an Meerleguanen,die hier ihr Zuhause haben. Und tatsächlich: Wir müssen genau vor unsere Füße schauen beim Laufen um nicht auf einen dieser Pflanzenfresser zu treten. Schließlich heben sie sich optisch kaum von den Lavasteinen ab, auf denen sie sich vom Sonnenlicht aufwärmen lassen.

14 Dez. 2011 • Santiago

Wasserschildkröte Galapagos
Gruppe mit Korallen Galapagos

Wandern auf dem Meeresboden

Wandern auf dem Meeresboden, wo gibts denn sowas? In Urbina Bay. Dieser Teil der Insel Isabela hat sich vor einigen Jahren aus dem Meer empor gehoben. Und so erklärt sich auch weswegen wir auf dem Rundweg des öfteren auf hüfthohe Korallen treffen.

Dank unserer ruhigen Gangart begegnen wir auch drei Landleguanen, die sich durch unsere Anwesenheit nicht im Geringsten aus der Ruhe bringen und bereitwillig fotografieren (natürlich immer ohne Blitz!) lassen. Auf den letzten Metern unseres Spaziergangs - nun über Lavasteine - trauen wir unseren Augen kaum: fast alle 2 Meter sitzt irgendwo ein Bussard…und obwohl wir teilweise mit gerade mal 2 Metern Abstand und entsprechendem Respekt an ihnen vorbeigehen, drehen sie nicht einmal den Kopf.

Zurück am Strand entscheiden sich unsere Männer trotz Wellen (=schlechtere Sicht) schnorcheln zu gehen, die Damenwelt zieht es vor nur zu baden oder einfach die Sonne zu genießen. Zurück auf dem Boot verarbeiten wir die vielen Eindrücke beim Mittagessen.

Nachdem wir am Vormittag viel zu Fuß unterwegs waren, ist für den Nachmittag eine Erkundungstour bei Elizabeth Bay per Beiboot geplant. Gemütlich schippern wir entlang der Küste, bewundern Mangrovenbäume und freuen uns über die zahlreichen Meeresschildkröten, die neben unserem Boot her schwimmen. Wir sind gespannt auf morgen!

15 Dez. 2011 • Santa Cruz

Beiboot-Abholung Galapagos
Gruppe auf Lava Galapagos

Lava soweit das Auge reicht

Lava, Lava und noch mehr Lava. Die Größe des Lavafeldes Punta Moreno ist wirklich beeindruckend. Gleiches gilt für seine Struktur. Auch die Vielfalt an Kakteen, in der sonst so öden Landschaft überrascht. Alle drei endemischen Arten sind hier an einem Ort vereint: Feigen-, Säulen- und Lavakakteen. Wir kommen an einigen relativ wasserarmen Lagunen vorbei, sichten dabei aber dennoch einzelne Flamingos, Bahamaenten und sogar zwei Weißspitzen-Riffhaie.

Gegen Ende unseres Ausflugs bekommen wir dann noch ein kleines "survival-Training" für Anfänger. Da der Akku von Majas Funkgerät (zum ersten Mal in ihrer Geschichte als Nationalpark-Guide) leider den Geist aufgegeben hatte, konnten wir die Crew an Bord des Schiffes nicht erreichen. Da wir aber das Beiboot brauchen um zurück an Bord zu gelangen mussten wir also anders auf uns aufmerksam machen.

Praktischerweise hatte eine unserer Wildnis-erfahrenen Damen eine Weiße Bluse dabei die wir kurzerhand zur Fahne umfunktionierten und fröhlich winkend in Richtung Yacht schwenkten. Nach einigen Minuten winkte es vom Boot aus zurück. Andres, unser aufmerksamer Kapitän hatte sich über unser Wegbleiben gewundert und mit dem Feldstecher Ausschau nach uns gehalten. Als er uns entdeckte, schickte er umgehend das Beiboot und unsere Tour ging wie geplant weiter.

Der Nachmittag verbringen wir an Bord, da die Fahrt in das Fischerdörfchchen Puerto Villamil ansteht. Die freie Zeit nutzen wir zum Lesen und Sonnen an Deck und zum Ausschau halten. Schließlich soll es auf diesem Streckenabschnitt häufig Delfine zu sehen geben. Und wirklich! Gegen Spätnachmittag springen einige dieser wundervollen Geschöpfe direkt vor unserem Boot aus dem Wasser und begleiten uns minutenlang auf unserem Weg.Ein unvergesslich schönes Erlebnis. Auch die Crewmitglieder stehen an der Reling und beobachten das Schauspiel.

Am frühen Abend laufen wir im Hafen von Puerto Villamil ein. Der Landgang ist für morgen geplant, also begeben wir uns nach dem Briefing durch Maja - wie fast immer - sehr früh und müde von den vielen Erlebnissen ins Bett.

16 Dez. 2011 • Española

Gruppe am Kraterrand des Sierra Negra
Aufstieg auf den Sierra Negra

Freier Blick über den Kraterrand des Sierra Negra

Heute warten einige Programmpunkte auf uns. Wir kehren sogar für die ein oder andere Stunde in die Zivilisation zurück. Aber der Reihenfolge nach: Unsere erste Station ist Puerto Villamil, ein kleiner Hafenort auf der Insel Isabela. Von einem Kleinbus werden wir hinauf bis zu einer Rangerstation gebracht. Ab hier heißt es nun den Vulkan Sierra Negra zu Fuß erklimmen.

Auf dem dicht bewachsenen Wanderweg schlängeln wir uns empor. Oben angekommen, springt Maja vor Freude in die Luft. Den Grund erfahren wir direkt: der Krater ist nicht - wie so oft - wolkenverhangen, sondern in seiner ganzen Ausdehnung zu bestaunen. Wir freuen uns, lassen uns zufrieden auf den Bänken nieder und genießen diesen beeindruckenden Anblick.

Nach gefühlten 100 Fotos (pro Person versteht sich) begeben wir uns auf den Rückweg zur Station, wo wir unser mitgebrachtes Lunchpaket verspeisen. Unser Kleinbus bringt uns dann zur Darwin-Station, wo wir direkt erleben können, was auf Galapagos alles dafür getan wird, um die einheimischen Landschildkröten zu erhalten und ihren Fortbestand zu sichern. Auf dem Weg zur Schildkröten-Aufzuchtstation halten wir noch kurz an einer Lagune, in der einige Flamingos residieren.

Den Abschluss dieses gelungenen Tages bildet ein Besuch im Dörfchen Puerto Villamil, wo wir uns alle ein Eis und Kaffee/Bier gönnen. Am späten Nachmittag gehts zurück aufs Schiff. Ein erlebnisreicher Tag neigt sich dem Ende.

17 Dez. 2011 • Santa Fe

Schnorchler im Boot
Schildkrötenspuren im Sand

Einmalige Naturerlebnisse im Minutentakt

Unser letzter kompletter Tag auf Galapagos ist angebrochen. Leider! Es gibt hier noch so unendlich viel zu entdecken. Also noch einmal los! Als erstes geht es auf die sagenumwobene Insel Floreana, auf der die bekannte deutsche Einwandererfamilie Wittmer sich niederließ. Ein schöner Spaziergang entlang einer Lagune, bis hin zu einem Strand, dessen Sand so fein ist, dass in nassem Zustand wie Lehm wirkt.

Wir sind - wie meistens - die erste Gruppe an Land der Insel und können so die noch frischen Spuren der Meeresschildkröten im Sand erkennen, die in der Nacht zu Besuch waren um ihre Eier in den Dünen abzulegen. Eine Schildkröte liegt direkt vor uns im seichten Wasser und erholt sich von diesem beschwerlichen Landgang. Von unserem Besuch ist sie völlig unbeeindruckt. Wir hingegen sind von der Schönheit dieses Ortes völlig gebannt, setzen uns in den feinen Sand und lassen uns von den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen verwöhnen. Dabei beobachten wir Krabben, einzelne Seelöwen, Pelikane und Fregattvögel. Ein verzauberter Ort!

Am Nachmittag wartet einen weiteres Highlight auf uns: Schnorcheln an der berühmten Teufelskrone. Ausgestattet mit Neopren-Anzügen geht es per Beiboot in dieses Unterwasserparadies. Fisch-Schwärme in allen Farben, tellergroße Seesterne, Meeresschildkröten, Rochen und sogar ein Weisspitzen-Riffhai schwimmen zum Greifen nah an uns vorbei.

Völlig durchgefroren aber total glücklich über unsere Eindrücke kehren wir zurück zum Schiff, wo die Angelito-Crew uns schon erwartet. Wir werden mit extra großen Badetüchern und frisch gekochtem heißen Kakao empfangen. Da meint es jemand sehr gut mit uns, muchísimas gracias!!

18 Dez. 2011 • Santa Cruz - Baltra

Galapagos Route
Sonnenaufgang Angelito

Aus Seebären werden wieder Landeier…

Heute heißt es nun leider endgültig Abschied nehmen von Galapagos, Maja, der Crew und der Angelito. Um die verbleibende Zeit bestmöglich auszukosten, stehen wir alle schon um 6.00 Uhr morgens an Deck und genießen den Sonnenaufgang bei einer gemütlichen Panoramafahrt um die Insel Daphne. Wir beobachten ein letztes Mal die Fregattvögel, die es sich auf dem Dach unserer Yacht bequem machen und lauschen Majas Erklärungen zur Entstehung der Insel.

Dann packen wir unsere Sachen zusammen und unser Gepäck wird schon in Richtung Flughafen geschickt. Um ca. 8.15 verlassen auch wir das Schiff. Mit dem Beiboot gehts zum Hafen und von dort weiter mit dem Shuttle zum Flughafen von Baltra, wo wir vor einer Woche ankamen. Das beliebteste Ankdenken ist eine Landkarte von Galapagos, in die die liebe Maja uns jedem Einzelnen die von uns zurück gelegte Route per Hand einzeichnet. So können wir uns noch leichter an diese einzigartigen Tage auf Galapagos zurück erinnern!