Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

26 Apr. 2011 • Frankfurt - Quito

Quito 2850m
Werner in Quito

Ankunft in Quito

Die Gruppe ist in Quito angekommen. Unser Team ist vollständig und hat auch nur mit 90 Minuten Verspätung Quito erreicht. Nach einem freundlichen Empfang durch Eddy und seiner Frau, führte uns unser Weg zum Hotel Vieja Cuba. Hasta mañana mis amigos.

27 Apr. 2011 • Quito

La Plaza Grande
Werner, Petra, Anke,Canelazos und Empanadas

Quito

Gegen 9:30 Uhr fuhren wir in das viventura Büro, dort bekamen wir ein Spezialität (Bolas de verde) dazu Obstsalat und Kaffee. Der nächste Höhepunkt führte uns in die Altstadt Quitos, welche seit 1978 Weltkulturerbe der UNESCO ist. Neben der Besichtigung von beeindruckenden Kirchen wie z.B. La Katedrale, La Compañìa de Jesùs, San Agustìn, Santo Domingo und San Francisco erweckte insbesondere der Canelazo (ein heißer Glühwein) unser Interesse.

Als herausragendes Ereignis bleibt uns die Compañìa und El Panecillo in Erinnerung. Den Abend liessen wir dann in einem Restaurant ausklingen. Müde fielen wir dann alle ins Bett. Einige von uns waren jedoch der Meinung ein Buch einer Runde Schlaf vorzuziehen…

28 Apr. 2011 • Quito - Mindo

Grupo en Bosque Nublado
Cumpleaños de Frank

Mitad del Mundo und Bergnebelwald

Frisch gestärkt durch ein leckeres Frühstück ging es erst mal in Richtung Mitad del Mundo. Mit dem Bus ging es über Pass und Tal am Vulkan Pululahua vorbei zur Sachatamia Lodge. Wahnsinn, mitten im Bergnebelwald, idyllisch und zauberhaft. Für manche das erste Mal: Kolibris. Danach die Wanderung mit vielen unterschiedlichen Pflanzenarten, Heliconien, Tillandsien, kleine Orchideen und Anturien in ihrer originalen Umgebung. Trotz heftigen Regens ein paar Vögel: Quetsal, u.a.. Sogar eine rote Spinne (nicht giftig) hatten wir entdeckt.

Gemütlich klang der Abend aus wieder bei einem leckeren Abendessen mit einheimischen Geburtstagskuchen als Nachtisch und Zuckerrohrschnaps.

29 Apr. 2011

Rosadex
Ellen und Flores del Ecuador

Mindo - San Pablo

Nach einer stürmischen und regnerischen Nacht haben wir den Tag mit einer sonnigen Vogelbeobachtung sowie einer waghalsigen Besteigung der Bambusaussichtsplattform begonnen.

Gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück fuhren wir dann zum Pululauhua und hatten eine schöne Sicht in den bewohnten Krater. Danach haben wir uns auf den Weg zur Hacienda Compañia gemacht und haben dort ein leckeres 3-Gänge-Menü von netten Mädchen in landestypischer Tracht serviert bekommen.

Mit vollem Magen und einer schönen roten Rose ging es dann weiter zur Rosenplantage „Rosa Dex“. Hier konnten wir sehen, in welcher rasender Geschwindigkeit die geschickten Frauen die Rosen in Kartons verpackten. Ein kurzer Rundgang zeigte uns, wie die Pflanzen gehegt und gepflegt werden.

Weiter ging die Fahrt Richtung San Pablo Aussichtspunkt. Dort hatten wir Glück und konnten die Vulkane Cotacachi und Imbabura fast wolkenlos sehen – wenn Engel reisen . Kurze Zeit spaeter kamen wir in der wunderschönen Hacienda an und bezogen unsere gemütlichen Zimmer mit Kamin.

30 Apr. 2011 • Otavalo - San Pablo del Lago

Rudolf und Monika in Otavalo
Bernd und Falke in Kodorpark

San Pablo del Lago - Otavalo - Kondorpark

Heute wurden wir mit dem Frühstück etwas kurz gehalten, vermutlich sehen wir etwas rundlich aus (wenigstens einige von uns). Trotzdem machten wir uns frohen Mutes auf den Weg zum Markt nach Otavalo. Dort schlenderten und bummelten wir durch die bunten Gassen und bewunderten das Treiben und die Handwerkskunst der Einheimischen.

Panamahüte wurden sogleich im Doppelpack mühsam erhandelt, Albine und Rudi schlenderten zufrieden von dannen. Rainer brauchte mehrere Anläufe um endlich seine sechs beweglichen Figuren für die Nichten und Neffen zum vollen Kaufpreis zu erstehen, aber sein Verhandlungsgeschick konnte er beim Erwerb eines Schachspiels unter Beweis stellen.

Ein Teil der Gruppe machte sich nun auf den Weg zur Mittagspause zur wunderschönen Hacienda. Dort wurden wir kulinarisch verwöhnt und auch die Ohren kamen nicht zu kurz (Folkloremusik). Dann fuhren wir wieder zurück nach Otavalo und holten den Rest der Gruppe ab, die wohl einen Regenguss aushalten mussten, während wir nur Sonne hatten.

Gemeinsam machten wir uns nun auf den Weg zum Kondorpark, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, verletzte und misshandelten Tieren ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Zum krönenden Abschluss konnten wir die Flugkünste einiger Greifvögel in Aktion bewundern.

Zufrieden von dem ereignisreichen Tag begaben wir uns auf den Weg zu unseren beheizten Gemächern in der Hacienda. Ein Teil von uns freute sich schon auf das Abendessen, denn sie hatten sich Meerschweinchen: Cuy bestellt. Nach einem kurzen Fotoshooting wurden diese dann abgenagt – Guten Appetit.

01 Mai 2011 • El Angel - San Pablo del Lago

Gruppenbild
Anke in Polylepis-Wald

San Pablo - El Angel

Heute ging es über 3 Std. mit dem Bus Richtung Norden vorbei an Zuckerrohrplantagen fast an die kolumbianische Grenze. Wir fuhren über Straßen, die eigentlich keine sind. Alle wurden mächtig durchgeschüttelt und konnten dabei gut schlafen.

Unser Ziel, der Polyepiswald, lag in 3600m Höhe, die Luft wurde merklich dünner. In der Berghütte bekamen wir Gummistiefel. Jeder suchte sich ein Paar ohne Löcher. Dann ging die Wanderung für einen Teil der Gruppe los. Durch tiefen Matsch sind wir durch den Wald gewatet, eine Person landete auch mit dem Po im Matsch.

Wir stiegen entlang einem kleinen Wasserfall den Berg hinauf und wurden von Riesenmönchen (Pflanze) begrüßt. Dann begaben wir uns wieder zurück zur Hütte, in der der Rest der Mannschaft es sich vor dem Kamin gemütlich gemacht hatte. Nun hatten alle mächtig Hunger und wir stärkten uns mit einer leckeren Kartoffelsuppe, Fleisch und Fisch und einem Feigenkompott.

Dann ging es zurueck über holprige Straßen und machten einen Stopp in einem Städtchen um dort die Holzschnittarbeiten der Einheimischen zu bestaunen. Einige haben auch etwas gekauft. Unser Abendessen nahmen wir dann im Restaurant Puertolago ein. Dies lag idyllisch direkt am See.

Kurz bevor wir die Hacienda erreichten, öffnete der Himmel seine Pforten und wir wurden mit einem tierischen Regenguss zur Nachtruhe geschickt.

02 Mai 2011 • Otavalo - San Pablo del Lago

Petra in Carabuela
Monika mit der Otavaleño-Familie

San Pablo - Otavalo

Früh am Morgen ging es los zum Nationalpark Cotacachi. Dort teilten wir uns wieder auf. Der eine Teil starte mit einer wunderschönen Wanderung entlang des Kraterrandes und das in 3.500m Höhe. Die Pflanzenvielfalt war grandios und die Ausblicke auf den Vulkan und den See waren einmalig. Anscheinend ist dies selten der Fall, aber wie schon mal erwähnt, …wenn Engel reisen.

Die anderen machten inzwischen eine Bootsfahrt auf dem Kratersee. Danach war es Zeit die Wandergruppe abzuholen, aber leider war Eddy nicht in der Lage, seiner Frau den genauen Standort durch zugeben. Diese quälte sich mit dem Bus viermal den Berg hoch und runter und das wieder auf einer Unwetter unter spülten Straße. Dann stärkten wir uns mal wieder in einem guten Restaurant in Cotacachi.

Am Heimweg besuchten wir in einem Armenviertel Familien, die Pullover, Mützen, Teppiche, Wolle usw. in ihren Häusern herstellen. Wir schauten ihnen bei der Arbeit zu und kauften ihnen einiges ab. Die Behausungen waren für unsere Verhältnisse erschreckend. Wir verteilten auch Stifte und Kugelschreiber sowie Süßigkeiten an die Kinder in einer Schule, aber dies ist auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Nachdenklich verließen wir diese Familien und fuhren in unsere wunderschöne Hacienda zurueck. Den Abend liessen wir nach dem Essen mit einem gemeinsamen Cocktail ausklingen.

03 Mai 2011 • Papallacta - San Pablo del Lago

Die Gruppe in Cochasquì
Lama von Cochasquì

San Pablo - Papallacta

In der Früh verlassen wir unsere Hacienda und fahren zu den Pyramiden von Cochasqui. Der Ort liegt mitten in den Anden mit einem herrlichen Blick auf den Cotopaxi. Hier grasen ca 180 Lamas. Danach geht es zum Äquatordenkmal Quitsato, diesmal exakt auf dem Äquator. Die Ureinwohner hatten die Linie bereits bestimmt, heute wurden die Koordinaten von Rainer bestätigt. In der Nähe essen wir auf der ältesten Hacienda Ecuadors aus dem 16. Jhdt.

Dann fahren wir weiter durch Anbaugebiete in 3400m Höhe und schließlich über einen 4100m hohen Pass. Auf der anderen Seite geht es bald in Richtung Thermalquellen von Papallacta, die heute leider in den Wolken liegen. Sie zählen zu den schönsten Thermalquellen von Ecuador, haben 36 bis 42° und sind schwefelhaltig. Unser Hotel ist traumhaft schön, vor unserer Terrasse haben wir die heißen Pools und gehen mal gleich hinein. Hier lässt es sich aushalten. Am Abend essen wir wieder sehr gut essen und trinken einen Cocktail.

04 Mai 2011 • Papallacta

Die Gruppe in Papallacta
Rainer in Papallacta

Papallacta - Lasso

Heute können wir lange ausschlafen und noch vor dem Frühstück baden. Um 11 Uhr machen wir einen 1,5 Std. Spaziergang am Wildbach. Die Pflanzenvielfalt ist herrlich und das Wetter ist mittlerweile wieder sonnig und warm. Um 14 Uhr fahren wir wieder zurück über den Pass. Auf der anderen Seite kommen wir auf die Straße der Vulkane, von Humboldt so benannt. Hier sind die Vulkane geradezu aufgereiht – unglaublich!

Auch das Wetter spielt mit. Wir sehen den 5897m hohen Cotopaxi und die Zwillingsberge Illiniza und viele andere, einen nach dem anderen, deren Namen man sich gar nicht alle merken kann. Das Licht kurz vor dem Sonnenuntergang ist spitze, gerade richtig. Wir machen so viele Fotostopps, dass wir erst gegen 18 Uhr in der wunderschönen Hacienda ankommen. Hier hat auch schon Humboldt übernachtet.

05 Mai 2011 • Riobamba

Gruppenbild vor dem Cotopaxi
Ellen und Bernd im Limpiopungo-See

Cotopaxi - Riobamba

Heute fahren wir zuerst in den Nationalpark Cotopaxi bis in eine Höhe von 3870m. Von hier haben wir einen herrlichen Blick auf den schneebedeckten Vulkan, es ist der höchste aktive Vulkan der Welt, 5897m hoch. Er steht imposant und frei in der Landschaft. Im November 2009 brach er aus und spuckte Wasserdampf und Asche aus.

Wir machen eine 1,5 Std. Wanderung um die Lagune, wo wir Andenkiebitze, viele Andenenziane und die Nationalblume von Ecuador, die Chuquirahua, sehen können. Auch die Vulkane Rumiñahui, Sincholagua und Antisana sieht man von hier. Wegen Überschwemmung einer Brücke, müssen wir durch das kalte Wasser der Lagune waten. Mittags geht es wieder zurück zur Hacienda, wo wir essen. Dann fahren wir auf der Straße der Vulkane weiter Richtung Süden. Ein Vulkan nach dem anderen ist zu sehen, wie z.B. der Chimborazu, 6310 m hoch, der höchste Berg Ecuadors, der Tungurahua, 5023 m hoch, der momentan gerade viel Asche und Wasserdampf ausspuckt, und der Altar, 5300 m. Es ist ein fantastisches Erlebnis.

Weiter geht die Fahrt durch Ecuadors größtes Anbaugebiet für Gemüse aller Art, und das auf 3400m Höhe. Schließlich kommen wir am Abend in der schöne Hacienda an, die nicht alt ist, aber trotzdem sehr schön, mit Kamin im Zimmer. Das Abendessen schmeckt wieder wunderbar, und es gibt eine musikalische Begleitung.

06 Mai 2011 • Riobamba - Cuenca

Gruppenbild in Ingapirca
Tanja und Albine

Riobamba - Cuenca

Es ist eine lange Anreise bis Cuenca. Um 8:30 Uhr fahren wir in der Hacienda los. Wir passieren Bergdörfer, wo wir interessante Schnappschüsse machen, z.B. sehen wir Menschen, die Hüte aus Mehl gefertigt tragen und vieles mehr. Die Landschaft ist sehr schön.

Nach zwei Pausen erreichen wir gegen 14 Uhr Ecuadors größte Inkaruinen in Ingapirca. Wir machen einen Rundgang, der ungefähr eine Stunde dauert, dabei erzählt uns Eddy viel Interessantes. Schließlich kommen wir um 17 Uhr in Cuenca an und besuchen gleich das Panamahutmuseum mit Fabrik. Da wir bereits Hüte am Markt von Otavolo erstanden haben, kauft hier niemand von unserer Gruppe einen.

Aber alles ist sehr interessant und die Qualität der Hüte sehr gut. Allerdings kaufen wir hier ein paar nette Kleinigkeiten als Souvenirs, wie Tierfiguren, aus einer speziellen Nuss (Tagua) hergestellt. Das haben wir noch nie vorher gesehen. Um ca 18 Uhr kommen wir in unserem Hotel in der Altstadt von Cuenca an. Wir freuen uns schon sehr auf ein gutes Abendessen und machen anschließend einen Verdauungsspaziergang durch die schön beleuchtete Altstadt.

07 Mai 2011 • Cuenca - Guayaquil

Helfried in Cuenca
Werner auf 2800 m in Richtung Guayaquil

Cuenca - Guayaquil

Am Vormittag machen wir einen Rundgang durch die Altstadt, die Weltkulturerbe ist. Die schön restaurierten Häuser mit ihren alten Fassaden gefallen uns sehr. Zu Mittag essen wir in einem typischen Lokal, wo wir die einzigen Touristen sind.

Um 13 Uhr machen wir uns auf den langen Weg nach Guayaquil im Süden. Die Fahrt dauert beinahe 5 Stunden. Es geht von 2500 m hinauf bis zu dem Pass Tres Cruces, auf 4176 m Höhe. Dann auf der anderen Seite hinunter bis auf 5 m. Der Weg führt vorbei an Bananen-, Zuckerrohr-, Reis-, Kakao und Teakholzplantagen. Wir kosten sogar unterwegs Kakaobohnen. Hier ist es heiß und schwül, 30° C am Abend. In Guayquil angekommen, schauen wir gleich in den Iguanapark, der direkt hinter unserem Hotel liegt, und beobachten die Landleguane, die hier frei leben und überall auf den Bäumen liegen.

Einen kurzen Abstecher in die schöne Kathedrale machen wir auch noch. Später laden uns Eddy und Chary zum Abschiedsessen ein.

08 Mai 2011 • Guayaquil

Lagartija de lava
Yate Angelito

Flug Nach Galapagos

Nach einem zeitigen Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Hier heißt es Abschied nehmen vom viventura Reisebegleiter. Am Flughafen auf der Insel Baltra erwartet Sie bereits die Reiseleiterin des Bootes um mit Ihnen mit dem Bus zum Hafen zu fahren, wo die Yacht vor Anker liegt. Die Kreuzfahrt kann beginnen!

Wer während der bevorstehenden Rundfahrt die Unterbringung in einer Einzelkabine bevorzugt, kann sich unter viModule informieren.

Während wir auf unser Beiboot warten, mit dem zunächst das Gepäck zum Boot geschafft wird, sehen wir schon die ersten Tiere. Pelikane, Seelöwen, Krabben, Blaufußtölpel und Meerechsen sind oft an der Anlegestelle zu beobachten.

Auf dem Boot angekommen, beziehen wir unsere Kabinen und kurz darauf erwartet uns das Mittagsmenü. Danach gibt es die erste Besprechung und eine Einweisung in die Benimmregeln des Nationalparks. Dann geht es los zur Insel Seymour.

Schon die Ankunft an der felsigen Küste der Insel Seymour ist eine Überraschung, mit den vielen Seelöwen, Gabelschwanzmöwen, roten Klippenkrabben und Meerleguanen. Es handelt sich bei Seymour Norte um ein flaches Lavaplateau im "Regenschatten" der Insel Sta. Cruz, wodurch die ausgeprägte Trockenvegetation zu erklären ist. Hier haben wir eine trockene Landung bei der wir von Seelöwen begrüßt werden. Und los geht es zu unserer ersten Runde.

Durch einen Wald von Galapagos Balsambäumen führt uns der Weg zu einigen Blaufußtölpeln und evtl. den ersten Landleguanen. Später kommen wir an einer Fregattvogelkolonie vorbei, wo wir je nach Jahreszeit die Männchen mit ihren aufgeblasenen roten Kehlsäcken sehen können.

Zurück an Bord fahren wir dann ein Stück weiter zur Küste von Santa Cruz. Hier können wir eine Runde im Meer schwimmen oder an Deck die Dämmerung genießen. Vor dem Abendessen stellt sich uns dann die Crew vor. Nach dem ausgezeichneten Mahl folgt die Besprechung für den folgenden Tag.

09 Mai 2011 • Bartholomäus - Sombrero Chino

**Galapagos Abenteuer**  
  
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Galapagos Abenteuer

Wir fahren zuerst entlang der kleinen Insel Sombrero Chino, die nur durch einen etwa 200 Meter breiten Kanal von der Insel Santiago getrennt ist. Die spezielle Form der Insel ist einem Chinesenhut sehr ähnlich und ist landschaftlich sehr attraktiv. Die Lava ist sehr zerbrechlich und hat nur sehr karge Vegetation.

Mit dem Beiboot geht die Fahrt vorbei an der Küste von Bartolomé, um die Galapagospinguine zu beobachten. Die Pinguine leben in Lavatunneln und fischen an der Felsküste.

Anschließend folgt die trockene Landung auf ein sehr junges Stricklava-Feld, Sullivan Bay. Dieses entstand während dem Vulkanausbruch von 1897 und bedeckt mehr als 100 km2. Der Basalt-Lavafluss hat auf seinem Weg ältere Schlackkegel umflossen, was ein sehr kontrastreiches Landschaftsbild ergibt. Auf der jungen Lava mit den wunderschönen Stricklava-Strukturen wachsen einzelne Pionierpflanzen, die ersten Anzeichen von Leben.

10 Mai 2011 • Genovesa

**Galapagos Abenteuer**  
  
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Galapagos Abenteuer

Heute Morgen erwachen wir in einem riesigen Krater an der Insel Genovesa. Hier erwarten uns am weißen Strand zunächst die omnipräsenten Seelöwen. Eine Kolonie von Gabelschwanzmöwen nistet direkt am Strand. Charakteristisch sind ihre leuchtend Orangen Ringe um die Augen. Ein paar Schritte vom Strand entfernt, treffen wir dann auf eine große Anzahl von Fregattvögel.

Weiter geht es um den Rotfußtölpeln einen Besuch abzustatten. Im Unterschied zu den Blaufußtölpeln nisten sie nicht auf dem Boden sondern in diesem Fall in den Roten Mangroven. Zwei Arten können wir eventuell beobachten. Die auf Galapagos seltenere weiße sowie die braune Rotfusstölpelart. Gemein sind ihnen ihre leuchtend roten Füße. Hier sehen wir auf dem weiteren Spaziergang auch Maskentölpel.

Weiter geht der Spaziergang an einem kleinen Gezeitentümpel vorbei in dem gerne Seelöwen baden bis zu einem Aussichtspunkt mit einem wunderbaren Blick über die Bucht. Den gleichen Weg geht es wieder zurück zum Strand und weiter aufs Boot. Nun heißt es wieder umziehen fürs Schnorcheln und in den Pangas geht es an die Klippen. Hier kann man mit etwas Glück den Tropikvogel im Flug beobachten. Ab ins Wasser um die Unterwasserwelt zu beobachten. Papageienfische, Halfterfische, Kugelfische, Flötenfische, Steinfische und weitere kleine und große Meeresbewohner sind hier Zuhause. Je nach Glück sind sie zu sehen.

Nach dem Mittagessen ist Zeit für eine Siesta bevor es am Nachmittag wieder an Land geht. Über den Prinz Philip Steg geht es hinauf aufs Hochplateau, wo uns ein Balsambaumwald mit darin lebenden Rotfusstölpeln und Bindenfregattvögeln empfängt. Nach der Besprechung geht es am Abend noch los in Richtung Insel Santiago.

11 Mai 2011 • Santiago - Isla Rábida

**Galapagos Abenteuer**  
  
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Galapagos Abenteuer

Wahrzeichen von Puerto Egas sind die Tuffklippen mit reliefartigen Strukturen. Wir legen an einem schwarzen Strand an.

Oft können Lavareiher beim Fischen in einem isolierten Gezeitentümpel beobachtet werden. Seelöwen, rote Klippenkrabben und große Meerleguane begegnen dem Besucher auf dem ganzen Spaziergang.

Dann geht es weiter zur Isla Rabida, der roten Insel mit hoch eisenoxidhaltiger Lava. Der rote Sandstrand, gesäumt von grüner Salzbuschvegetation und den silbernen Balsambäumen an den Hängen, ist ganz speziell. Der Strand von Rabida gehörte vor dem letzten "El Niño" zu den großen Seelöwenkolonien von Galapagos. Diese Kolonie muss sich aus einem kleinen Restbestand erst wieder aufbauen.

Es besteht die Möglichkeit, vom Strand aus entlang der Felsküste zu Schnorcheln.

12 Mai 2011 • Santa Cruz

**Der Charles Darwinstation**
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Der Charles Darwinstation

Der Besuch der Darwinstation gibt die Möglichkeit, einige der Arbeiten des Nationalparks kennenzulernen. Vor allem die Rettungsaktionen und Aufzuchtsprogramme der verschiedenen Unterarten der Galapagos-Schildkröten, Wahrzeichen von Galapagos, sind eindrücklich gezeigt. Per Bus führt der Weg ins Hochland.

Auf kurzer Strecke durch fährt man die verschiedenen Vegetationsstufen, sowie das Siedlungsgebiet mit Farmen. Deutlich sind die eingeführten Pflanzen und Tiere mit all der begleitenden Problematik zu erkennen.

Auf dem höchsten Punkt der Straße beginnt wieder das Nationalparkgebiet. "Los Gemelos" (Die Zwillinge) sind zwei große Einsturztrichter inmitten eines großen Scalesia-Pedunculata-Waldes. Diese endemischen Bäume und die dazugehörende Vegetation mit vielen Farnen, Moosen und Flechten, zeigen ein ganz neues Bild von Galapagos. Darwinfinken und der leuchtend rote Rubintyrann besiedeln diesen "Urwald".

13 Mai 2011 • Española

**Galapagos Abenteuer**  
  
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Albatros

Galapagos Abenteuer

Der Spaziergang am Punta Suarez führt über einen steinigen, felsigen Grund und ist lang und recht beschwerlich. Schon am Landeplatz entdeckt der Besucher die "bunten" Española-Meerleguane und Seelöwen, und überall nähern sich die vorwitzigen, neugierigen Española-Spottdrosseln.

Der Weg führt durch die Nistgebiete der Blaufusstölpel, Maskentölpel und Albatrosse. Die großen Española-Lavaechsen begegnen uns überall auf Schritt und Tritt. Später landen wir am Playa Gardner, einem wunderschönen, langen, weißen Korallensandstrand. Es braucht für den Strandspaziergang keine Schuhe.

Es gibt gute Möglichkeiten, in der Salzbuschvegetation Darwinfinken und Spottdrosseln zu beobachten, oder sich einfach zu den Seelöwen an den Strand zu legen. Auch Schwimmen und Schnorcheln vom Strand aus sind möglich.

14 Mai 2011 • Santa Fe - South Plaza

Leon Marino
Iguana Terrestre

Galapagos Abenteuer

In den Morgenstunden fahren wir weiter zur Insel Santa Fe. Nach dem üblichen Frühstück um 7.00 Uhr geht es auf einem Spaziergang über die von einigen Lavaechsen bewohnte Insel. Riesige Feigenkakteen spenden ein wenig Schatten, denn sonst kann es nahezu unerträglich heiß werden.

Nachdem wir noch einmal die Seelöwen am Strand genießen konnten geht es zurück aufs Schiff und wer mag, schnell noch eine Runde ins kühle Nass. Eine letzte Runde schnorcheln und schwimmen ist angesagt. Wieder gibt es einige besonders schöne Fische zu begutachten und die Seelöwen schwimmen auch oft eine Runde mit.

Nun geht es weiter zur letzten Landstation der Reise: der Isla Plaza. Hier sehen wir viele Landleguane in allen Farben, Tropikvögel mit ihren leuchtend roten Schnäbeln und auch viele Seelöwen. Galapagos Feigenkakteen in imposanter Größe wachsen hier über die Insel verstreut.

15 Mai 2011 • Frankfurt - Santa Cruz

Albatros
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Das Ende der Galapagos Abenteuer

Heute geht es noch mal ganz früh raus, um gegen 6.00 Uhr mit den Beibooten die Mangrovenbucht, der Caleta Tortuga Negra, zu entdecken. In den entlegensten Winkeln wird der Motor abgestellt, um lautlos weiter zurudern. Hier haben wir dann vielleicht nochmal Glück und sehen einige Wasserschildkröten, Adlerrochen, kleine Galapagoshaie oder ein schönes Exemplar von Weisspitzenriffhaien.

Zurück an Bord gibt es Frühstück und kurz darauf laufen wir im Hafen von Baltra ein, wo es nun Abschied nehmen heißt von der Crew der Angelito. Mit dem Bus geht es zum Flughafen.

Nach dem Einchecken ist noch Zeit für einen letzten Einkaufsbummel, bevor es Zeit ist in den Warteraum zu gehen. Dann geht es zurück nach Guayaquil, wo Sie ein deutschsprachiger Guide erwartet. Das Gepäck wird verwahrt und es geht durch die Küstenmetropole, damit Sie die Highlights kennenlernen können. Es gibt genügend Zeit um sich an der Uferpromenade Malecon 2000 die Beine zu vertreten und einen Blick auf die Stadt vom Hügel Santa Ana aus zu genießen und ein elegantes Abschiedsabendessen einzunehmen. Schließlich geht es zum Flughafen um nach Europa zurückzukehren.

Wer jetzt noch keine Lust hat nach Hause zu fahren, dem bieten wir hier unter viModule einige Möglichkeiten an