Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

03 Sep. 2011 • Frankfurt - Madrid

im Flugzeug

04 Sep. 2011 • Lima

**Endlich in Peru!!!**  
  
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Endlich in Peru!!!

Heute kam die Gruppe ohne Koffer in Lima an. Die Koffer waren in Frankfurt geblieben, da der Flug Verspätung hatte. So sind wir vorerst ohne Koffer ins Hotel gefahren. Nach einem leckerem Frühstück ging es los zur Citytour - super spannend und informativ. Gegen neun Uhr war es Zeit unsere Koffer vom Flughafen abzuholen. Bis auf einen Koffer sind auch alle gut angekommen, also nicht die Nerven verlieren und einfach noch ein wenig warten. Danach ging es ziemlich schnell ins Bett, da morgen frühes aufstehen angesagt ist.

05 Sep. 2011 • Lima

**Fahrt auf der berühmten Pana
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Fahrt auf der berühmten Panamericana

Wir sind sehr früh um 05.30 Uhr aufgebrochen. Während unserer Fahrt konnten wir strahlenden Sonnenschein und das warme Wetter genießen. Und schon ging es auf zum ersten Tagesziel - den Ballestas Inseln. Vom Wasser aus konnten wir bei einer rasanten Bootsfahrt Seelöwen, Pinguine und tausende Vögel beobachten. Und schon ging es weiter zum zweiten Tagesprogrammpunkt: eine mehr als imposante Sandwüste im Nationalpark Pascara. Dort gab es auch das Mittagessen in einem landestypischen Restaurant. Auf unserer weiteren Fahrt konnten wir die Sandwüste noch eine ganze Weile genießen, bis wir an unserem heutigen Übernachtungsziel, der Oase Huacachina, ankamen. Für die ganz Mutigen aus unserer Gruppe stand noch eine rasante Buggyfahrt durch die phantastische Dünenlandschaft mit anschließendem Sandboarden auf dem Programm. Eine Achterbahnfahrt ist gar nichts dagegen. Das Sandboarden war von großem Erfolg gekrönt und so gönnten wir uns am Abend eine doppelte Runde Pisco Sour. Viel zu früh rief leider unser Bett nach uns…

06 Sep. 2011 • Nazca - Cusco

**Tollkühene Männer/Frauen übe
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Tollkühene Männer/Frauen über den Nazca-Linien

Heute ging es zuerst in die Pisco-Brennerei - zum zweiten Frühstück. Nach einer heiteren Führung gab es unter Zuhilfenahme eines einheimischen Trinkspruchs eine Verkostung von verschiedenen Weinen und Schnäpsen. Auch verschiedene Brotaufstriche wurden probiert. Nach einem anschließenden Einkauf ging es weiter auf der Panamericana Sur - unendliche Wüste, Wüste und nochmals Wüste. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Maria Reiche Museum, gebürtige Dresdenerin und hochdekorierte Forscherin, kamen wir an den weltbekannten Nazca-Linien an. Einen ersten Eindruck der Linien bekamen wir auf dem Aussichtsturm. Ganz wohl war uns dort oben allerdings nicht - nicht wegen der Höhe - sondern wir beschlossen den Aufstieg mit der gesamten Gruppe zu wagen (12), obwohl der Turm eigentlich nur für 10 Personen zugelassen ist. Die Linien hingegen konnten wir trotzdem sehr gut sehen und so entgingen uns nicht zwei markante Embleme, eine Hand und ein Baum. Nicht aus Ärger oder Angst, sondern mit dem Flugzeug gingen wir danach in die Luft. Der absolute Tageshöhepunkt wurde in kleinen Gruppen von tollkühnen Männern und Frauen, nach dem obligatorischen Wiegen und der Sicherung von Beweisfotos mit einer Cessna, mit Hilfe von zwei erfahrenen Piloten absolviert. In scharfen Links- und Rechtskurven brachte man uns die bis heute unerklärlichen Darstellungen nahe. Alle waren heilfroh, dass es erst im Anschluss zum wohl verdienten Mittagessen ging. Unsere etwas mitgenommenen Mägen erholten sich allerdings relativ schnell in dem tollen peruanischen Restaurant mit Livemusik, welches Karol für uns ausgesucht hatte. In unserem wunderschönen Quartier sitzen wir alle am Abend zusammen bei einem Absacker und schreiben zusammen diesen Bericht für Euch. Morgen geht es bereits um 7:45 Uhr weiter nach Arequipa - wir sind jetzt schon gespannt, welche neuen Eindrücke uns dort erwarten.

07 Sep. 2011 • Nazca - Arequipa

**Der Weg ist das Ziel…**
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Der Weg ist das Ziel…

Nach einer erholsamen Nacht, die wir in einer ehemaligen Hacienda, heute Hotel Cantayo, verbracht haben, ging es zunächst zu dem in der Nähe gelegenen alten Friedhof der Nazca Kultur. Weit abgelegen, auf einer großen Hochland Ebene hatten wir Gelegenheit zur Besichtigung vieler ca. 2000 Jahre alter, sehr gut erhaltener Mumien Gräber, die uns unser lokaler Guide sehr ausführlich näher brachte. Leider wurden viele Gräber insbesondere in den letzten 150 Jahren von Grabräubern geplündert. Es gibt noch weitere Gräber in Richtung Arequipa, der 2. größten Stadt Perus. Auch auf dieser Strecke waren wir einmal mehr überrascht über die Weite der Wüsten-Region Perus. Keiner von unserer Gruppe hat diese Landschaft so vermutet. Gegen Mittag haben wir an einer wunderschönen Bucht, eingerahmt von alten Inka Ruinen, unser Mittagessen in Form eines hervorragenden Meeresfrüchte Buffets bei wunderschönem Wellenrauschen eingenommen. Danach ging es über lange Strecken am Pazifik entlang ins Hochland. Zum Einbruch der Dunkelheit kam teilweise dichter Nebel auf und unser Busfahrer Pepe hat auch diese Herausforderung wie alle Tage vorher, hervorragend gemeistert. Wir sind stolz auf Pepe!!!! Gegen 23:30 Uhr kamen wir müde, glücklich und wohlbehalten in unserem schönen Hotel in Arequipa an. Wettermäßig wurden wir auch an diesem Tag wieder großartig verwöhnt.

08 Sep. 2011 • Arequipa

**Viel Gemütlichkeit in Arequi
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Viel Gemütlichkeit in Arequipa

Heute ließen wir den Tag wieder etwas gemütlicher angehen. Um 9 Uhr war Stadtrundfahrt in Arequipa angesagt. Das bunte Markttreiben in der Markthalle mit den vielen verschieden Obstsorten hat es uns allen angetan. Auch für uns unbekannte Früchte wurden probiert und für gut befunden. In Peru gibt es ca. 4000 verschiedene Kartoffelsorten – unglaublich! Wir lernten fast alle kennen. Arequipa ist eine wunderschöne Stadt, in die wir uns alle verliebten. Das Zentrum der Stadt bildet der Plaza de Armas. Dort tranken einige von uns bei einem wunderschönen Ausblick den besten Kaffee der Stadt. Das Santa Catarina Kloster wurde ausgiebig erkundet. Die Mietarbeiter von viventura luden uns zu einem besonderen Mittagessen bei Livemusik ein. Den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung. Das genossen wir sehr. Wir gingen natürlich zum shoppen in die Stadt und die ersten Alpakapullover wurden gekauft. Abends gingen wir mit unserer Reiseleiterin Karol in ein besonders gutes Lokal und lernten, dass Alpakas nicht nur gute Wolle haben, sondern auch sehr leckeres Fleisch. Dem Pisco Sour und dem Peruwein konnten wir natürlich auch nicht widerstehen. Warum auch?

09 Sep. 2011 • Colca-Schlucht - Arequipa

**Höher, höher, immer höher**
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Höher, höher, immer höher

Der erste Stopp des Tages war in einer Alpakafabrik. Angebot und Preis entsprachen nicht unserem Geschmack. Wir sind eben Besseres gewöhnt. Eingedeckt mit Coca-Säften, - Bonbons, - Keksen und vielen mehr, sollte uns diese Sachen als Drogen gegen die Höhenkrankheit helfen. Steppe und viele Vicuñas, Lamas und Alpakas begleiteten uns. Einen Stopp gab´s auf 5000m Höhe und trotz Schwindel und Kopfschmerzen mussten die Bilder in die Kamera. Das Mittagessen in Chivay war reichhaltig, jedoch sahen die Teller bei vielen hinterher eher leer aus. Weiter ging es 2 Stunden auf der Schotterpiste nach Cabanaconde. Die Landschaft war ein Traum, wie in den schönsten Reiseberichten. Inkaterassen und die Landbevölkerung säumten unseren gesamten Weg. Alles war viele Fotos wert. Einfach schön!!! Unser Hotel war gemütlich und für viele – wegen Höhenkrankheit – leider nicht entsprechend zu genießen. Die ganze Gruppe verzichtete auf das Abendessen, aber Pisco Sour und ähnliches schmeckten trotzdem.

10 Sep. 2011 • Colca-Schlucht - Puno

**Hurra, wir leben noch**
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Hurra, wir leben noch

Wir leben noch und haben sogar gefrühstückt. Wir sind eben unbesiegbar. 2 Stunden später sahen wir die Könige der Lüfte und bei einer Wanderung am Abgrund schwebten diese sogar wenige Zentimeter über unseren Köpfen. Da wir einen langen Fahrtag vor uns hatten, aßen wir im Bus landestypische Gerichte, wie Käse, Obst und Fladenbrot und genossen dabei die schöne abwechslungsreiche Landschaft, die typischen einheimischen Stände und beobachteten sogar Flamingos. Unglaublich, wir kauften fast bei jedem dieser Stände etwas. Es war wieder eine lange Fahrt und wir kamen um ca. 18:00 Uhr in Puno an und wurden sofort mit Cocatee begrüßt. Und so ging es auch gleich weiter zum Abendessen in ein einheimisches Lokal mit regional typischen Gerichten: verschiedene Forellengerichte aus dem Titikakasee, Alpaka und gefüllte scharfe Paprikaschote. Nach unserem obligatorischen Absacker, diesmal auf unseren wiedergekehrten letzten Rucksack, machten wir uns zurück ins Hotel und fielen totmüde ins Bett.

11 Sep. 2011 • La Paz - Puno

**Auf nach Bolivien**  
  
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Auf nach Bolivien

Heute morgen ging es um 08:00 Uhr los. Mit dem Bus fuhren wir entlang am Titicacasee in Richtung bolivianischer Grenze. Der See lag still und tiefblau in einer traumhaften Landschaft. Der Weg war gesäumt von kleinen Feldern mit Haustieren, Bauern bei der Feldarbeit und buntem Markttreiben. Zu Fuß überquerten wir nach den üblichen Modalitäten die Grenze. Wir tauschten unser Geld und hatten nun alle dicke Taschen. Nach kurzer Fahrt erreichten wir Tiwanaku und stärkten uns erst einmal für den nun vor uns liegenden Höhepunkt, die Besichtigung der weltbekannten Tempelanlagen. Manuela, unsere Praktikantin und Reiseführerin für Bolivien gab nun ihren Einstand. Sie konnte uns bei einem Museumsbesuch viel über die verschiedenen Kulturen und deren Geschichte erzählen. Es machte viel Spaß ihr zuzuhören. Im Anschluss besichtigten wir die Tempelanlage aus der Zeit von ca. 100 v. Chr. Wir waren sehr beeindruckt, insbesondere vom Sonnentor und den anderen stummen Zeugen einer großartigen Kultur und Baukunst, die bis heute noch viele Rätsel aufgibt und Raum für Spekulationen lässt. Wir haben viele schöne Fotos geschossen und der Besuch wird uns sicher als Highlight in Erinnerung bleiben. Weiter ging es in Richtung La Paz mit einem Zwischenstopp an einem Aussichtspunkt mit einem herrlichen Panorama auf die Königscordillere. Vor der Einfahrt nach El Alto bat uns Manuela die Augen zu schließen. Als wir sie wieder öffnen durften, standen uns sogleich vor Erstaunen die Münder offen. Denn unter uns lag La Paz in der tief stehenden Abendsonne - ein grandioser Anblick. Nach allen Strapazen checkten wir nun im luxuriösen Ritz-Hotel ein und verbrachten den Rest des Abends individuell.

12 Sep. 2011 • La Paz

**La Paz – Traumhaft schön und
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La Paz – Traumhaft schön und das Herz Südamerikas

Nach einer geruhsamen Nacht und einem super gutem Frühstück begonnen wir unsere Stadtrundfahrt um 9 Uhr. Zuerst ging es ins Mondtal. Wir brauchten viel Phantasie um die bizarren Erosionsgebilde zu deuten, wie beispielsweise die Schildkröte, der nette Opa und die Dame mit dem Hut. Das Aussehen des Mondtals verändert sich bei jedem Regen. Nachdem wir uns mit einem abgelegten Stein dort verewigt hatten, wollten wir Richtung Zentrum fahren. Leider standen wir schon nach kurzer Zeit mitten im Chaos, welches durch eine große Demonstration verursacht wurde. Es begann eine abenteuerliche Suche nach einem Ausweg aus dem Kessel von La Paz. Nachdem wir auf verschiedenen Wegen am Ende immer an der gleichen Stelle ankamen, wurde zunächst ein kurzfristiger Stopp im größten Shopping-Center von La Paz eingelegt. Die Mall war menschenleer, da sich wahrscheinlich alle auf der Demo befanden. Frisch gestärkt versuchten wir es erneut, in das Stadtzentrum zu kommen. Wir fuhren auf Schotter- und Feldwegen ähnlich einer Motorcrossstrecke bis in die höchstgelegenen Teile von La Paz. “Leicht” verspätet starteten wir unsere Stadtbesichtigung bei einem schönen Aussichtspunkt. Danach ging es in eine schöne spanische Gasse, der Haenestraße. Sehr interessant fanden wir alle den Hexenmarkt mit Andentischen, Lamaföten und vielen vielen Glücksbringern. Unsere einheimische Reiseführerin Manuela, die in La Paz wohnt, konnte uns alles sehr gut erklären. Den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung und viele genossen das schöne Ritzhotel.

13 Sep. 2011 • La Paz

**Hoch hinaus zu den Göttern d
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Hoch hinaus zu den Göttern der Anden

Um 6 Uhr startete ein Teil der Gruppe zur Trekkingtour in die Königskordilleren. Raul, unser Bergführer und die Praktikantin Lea verkürzten uns die 2 Stunden Anfahrtszeit mit interessanten Information zur Wanderung und zum Stadtteil El Alto, in dem hauptsächlich Aymara leben. Auf einer Schotterpiste fuhren wir über eine Stunde an kleinen Bauerngehöften und einem Entwässerungssystem vorbei. An vielen Stellen war das Wasser noch gefroren. Am Fuße des Piku Austria bestaunten wir die schneebedeckten Gipfel rund herum und machten uns auf den Weg. Über drei Gletscherterrassen mit wunderschönen Bergseen ging es steil bergauf. Leider wurde der anfängliche Sonnenschein von dicken Wolken und Schneetreiben abgelöst. Trotz der widrigen Umstände kämpften wir uns bis auf 5030 Meter. An dieser Stelle traten wir, leider ohne den Gipfel erreicht zu haben, den Rückweg an. Erschöpft, aber glücklich und zufrieden, ging es mit dem Bus zurück ins Hotel, wo wir ziemlich zeitig schlafen gingen. Der Rest der Gruppe tobte sich auf dem Hexenmark aus und vertrieb sich die Zeit mit Einkäufen für die Lieben zu Hause. Auch das war harte Arbeit. Am Abend trafen wir uns wieder in einem schönen Lokal zum Abendessen.

14 Sep. 2011 • La Paz - Capachica

**Leben wie vor 200 Jahren**
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Leben wie vor 200 Jahren

Zu früh, um 6:30 Uhr, verließen wir La Paz, um das von viventura unterstützte Sozialprojekt “Luz de la Esperanza” (Licht der Hoffnung) in El Alto zu besuchen. Die Jugendlichen zeigten uns die Unterkünfte und ihr Projekt. Viele Straßenkinder sind froh hier ein zu Hause gefunden zu haben. In unterschiedlichen Therapieansätzen (Rosen-, Lama-, Ententherapie) versuchen sie ein eigenständiges Leben ohne Drogen zu erlernen. Das Projekt wird ausschließlich durch Spendengelder finanziert, mit Hilfe unserer Reise haben wir auch dazu beigetragen (30 Euro jedes Reisenden gehen an das Projekt). Nachdenklich nahmen wir die Weiterfahrt zum Titicacasee auf. Vorbei an wunderschönen Aussicht auf den See, durch viele Dörfer und einer recht unruhigen Fährüberfahrt gelangten wir zurück nach Puno. Dort wartete bereits ein Boot mit einem guten Picknick auf uns.Nach 2 ½ Stunden erreichten wir die Halbinsel Capachica und wir wurden von den Einwohnern von Santa Maria mit einer Blumenkette herzlich begrüßt. Nach dem wir einen Tee getrunken hatten, wurden wir unseren Gastfamilien zugeteilt. Sie leben in sehr einfachen Verhältnissen, aber unsere Betten waren mit vielen Decken ausgestattet, so dass es uns in der Nacht nicht so kalt wurde. Nach dem Abendbrot wurden wir mit den typischen Trachten angekleidet und da die Bewohner sehr früh ins Bett gehen, gingen auch wir bereits um 8 Uhr in unsere Zimmer.

15 Sep. 2011 • Capachica - Puno

**Wir entdecken die Inseln**
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Wir entdecken die Inseln

Nach einer langen Nacht, eingepackt mit schweren Wolldecken, frühstückten wir frittierte Maistaschen und Pfannkuchen. Auch ein heißer Tee durfte nicht fehlen. Nachdem der gestrige Tag sehr wolkenverhangen und gewittrig war, erwartete uns strahlender Sonnenschein und wir konnten den Tag mit einer Wanderung am Titicacasee genießen. Nachdem wir uns gesonnt und den Frauen und Männern beim Stricken, Weben und Spinnen zugesehen haben, ging es an den Mittagstisch. Dort erwartete uns bereits ein typisches Titicacasee-Forellengericht. Gesättigt wurden wir von den Inselbewohnern wieder freundlich verabschiedet und wir starteten mit dem Boot Richtung Uros. Wir besuchten sie auf ihren kleinen schwimmenden Binseninseln, auf denen sie das ganze Jahr leben. Nach weiteren 2 ½ Stunden Bootsfahrt erreichten wir das Festland und konnten wenig später wieder in unser Hotel in Puno einchecken. Den Abend ließen wir gemeinsam in einem uns schon bekannten Lokal ausklingen.

16 Sep. 2011 • Cuzco - Puno

**Auf nach Cuzco**  
  
Um 7:3
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Auf nach Cuzco

Um 7:30 Uhr fuhren wir von Puno mit dem Bus in Richtung Cuzco. Wir fuhren durch das Altplatino und durchquerten das Vilcanota-Massiv. Auf dem La Raya Pass (4.313 m) machten wir eine kurze Fotopause und wie immer gab es viele Stände zum shoppen. Natürlich wurde diese Möglichkeit wieder einmal ausgiebig genutzt. Sicher fragt ihr euch immer, was wir Schönes einkaufen. Hier also für alle Neugierigen eine kurze Übersicht: Armbänder, Ketten und Ohrringe, Schals und Mützen, Keramika, Halbedelsteine, Taschen, Pullover und alles in sehr bunten Farben. Nach dem Einkauf ging es zum Mittagessen am Buffet und danach weiter zum Ruinenkomplex von Raqchi, eine archäologische Stätte mit Bauten der Inkas. Wir waren erstaunt, wie gut die kleine Stadt, trotz ihrer ca. 600 Jahre, noch erhalten war. Danach dauerte es noch ca. 2 ½ Stunden, bis wir in Cuzco ankamen. Für die Fotobegeisterten wurden auch wieder diverse Stopps eingelegt. Nach dem wir das Hotel bezogen hatten, ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen den Tag ausklingen.

17 Sep. 2011 • Cuzco

**Inkahauptstadt Cuzco**
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Inkahauptstadt Cuzco

Um 9 Uhr ging es nach einem ausgiebigen Frühstück zur Besichtigung alter Inkatempelanlagen rund um Cuzco. Die Tempel stammen alle aus der Zeit des 9. Inkas Pachakuti. Beeindruckend war die absolute Präzision der verarbeiteten Steinelemente, die bis heute die Frage offen lassen, wie man sie bearbeitet und vor allem in ihre endgültigen Position transportiert hat. Auch die Wasserversorgungssysteme beeindruckten uns. In der Haupttempelanlage Saqsaywaman nutzten einige Teilnehmer der Gruppe die Zeit für die Inkarutschbahn. Auch die Kopie der Christusstatur von Rio besuchten wir und genossen den super Ausblick über die Stadt Cuzco. Zum Abschluss unserer Besichtigung ging es noch in den Sonnentempel und den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Einige waren Kaffee trinken, andere waren shoppen und manche genossen einfach ihren freien Tag in der wirklich wunderschönen, alten Inkahauptstadt Cuzco. Um 7 Uhr trafen wir uns in einem Lokal zum Meerschweinchenessen. Fast alle hatten sich für das Nationalgericht entschieden.

18 Sep. 2011 • Cuzco - Aguas Calientes

**235 Treppen**  
  
8.30 Uhr
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235 Treppen

8.30 Uhr starteten wir mit unserem Bus in Richtung Heiliges Tal. Oberhalb der Terrassenanlagen ging es über schmale Wege vorbei an Tempelanlagen der Inkas. Die Wanderung dauerte über eine Stunde. Im Ort Pisaq besichtigten wir den riesen großen Markt, wo Einheimische und Touristen beinahe alles kaufen konnten. Während des Rundgangs hatten wir die Gelegenheit zur Besichtigung einer sich heute noch in Betrieb befindlichen Bäckerei aus der Kolonialzeit. Anschließend ging es weiter nach Ollantaymbo. Nach 235 Stufen, noch nicht an der höchsten Stelle angekommen, beschlossen wir es war genug, da wir auch von dort einen guten Überblick über die Anlage hatten.Gegenüber der Anlage bestaunten wir die im Hang angelegten Speicher, die ein deutlich erkennbares Gesicht zeigten. Danach mussten wir uns mit dem Abstieg beeilen, da wir unseren Zug nach Aquas Calientes bekommen mussten. Nach einer 1 ½ Fahrt kamen wir in Aquas Calientes, dem Tor zum Machu Picchu, an. Am Abend brachte uns Karol in ein wunderschönes Restaurant, in dem wir typische peruanische und französische Küche genossen.

19 Sep. 2011 • Cuzco - Aguas Calientes

**Machu Picchu wir sind da!**
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Machu Picchu wir sind da!

Frühzeitig fuhren wir nach Machu Picchu. Wir kamen mit den ersten Besuchern dort an. Eigentlich wollten wir den Sonnenaufgang erleben, aber die Sonne ließ sich nicht blicken, dafür leider der Regen. Das alte Inkazentrum hat uns mehr als überrascht. Die Stadt ist über 500 Jahre alt und erstaunlich gut erhalten, zumindest was die Steinbauten anbelangt. Wir hatten eine zweistündige Führung und bekamen erklärt, wie die Stadt entstanden ist. Es gibt sehr viele Theorien, aber bis heute sehr wenig belegte Fakten. Unsere ganz Sportlichen wanderten zum Sonnentor, leider lag es im Nebel. Ein paar Mutige nahmen den sehr schmalen Pfad zur Inka-Brücke. Wir hatten genügend Zeit um vieles genauer anzusehen und alles war sehr beeindruckend. Gegen Mittag ging es mit dem Inka Rail wieder nach Cuzco. Der Inka Rail ist komfortabel mit dicken Ledersesseln ausgestattet und wurden mit Getränken und Süßigkeiten verwöhnt. Nach 1 1/2 Stunden Zug- und 2 Stunden Busfahrt erreicht wir Cuzco. Karol hatte uns für den letzten Abend wieder ein besonderes Lokal ausgesucht mit einem leckeren Menü und gutem Wein und Pisco Sour.

20 Sep. 2011 • Cuzco - Frankfurt

**Abreisetag**  
  
Heute ist
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Abreisetag

Heute ist großer Abreisetage. Ein Teil der Gruppe startete bereits um 9:00 Uhr Richtung Amazonas. Großes Vorhaben: Krokodile fangen und Schlangen essen. Na dann viel Erfolg. Der andere Teil der Gruppe begab sich für ein letztes Shopping und einen Museumsbesuch nach Cuzco. Schließlich wurde es aber Zeit für uns den Flieger nach Europa zu besteigen. Flugroute: Cuzco - Lima - Madrid - Frankfurt. Es steht uns als ein langer (Flug-)Tag bevor. Fazit: Es war eine wunderschöne Reise und mit Karol hat es Spaß gemacht, unterwegs zu sein.