Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

06 Aug. 2011 • Frankfurt - Lima

Aussicht aus dem Flugzeug
Landeanflug auf Santiago

Rückflug in die Heimat

Heute mussten wir uns leider schon von den Galapagos Inseln verabschieden, früh nahmen wir den Bus der uns zum Flughafen auf Baltra brachte.

Dann flogen wir nach Guayaquil wo wir uns von unserem Guide Ricardo verabschieden mussten. Dann ging es wieder zurück in die Heimat mit tollen Erinnerungen und Erfahrungen im Gepäck.

07 Aug. 2011 • Lima

**Die Stadt der Könige**
Die Kirche und Kloster San Franzisko

Die Stadt der Könige

Wir landen früh in Lima. Fidel unser Reiseleiter erwartet uns bereits. Dann fahren wir ins Hotel und nach einer kurzen Erholung besichtigen wir die Innenstadt.

Der Hauptplatz mit der Kathedrale und dem Präsidentenpalast ist das Herz der Stadt. Wir haben eine lokale Führerin, Karina. Sie erzählt uns die Geschichte und berichtet über die Gesellschaft und den Alltag im Lima. Mit Karina laufen wir bis zum San Franzisko Kloster, das wir auch besichtigen und wo wir in den Katakomben tausende Knochen finden.

Danach verlassen wir die Innenstadt und durch den chaotischen Verkehr fahren wir bis Barranco, wo ein leckeres Mittagsessen auf uns erwartet. Ein Erlebnis - das Essen hat lecker geschmeckt und die Atmosphäre des Restaurants ist sehr schön. Auf geht es zu einem (Verdauungs-)Spaziergang bei dem wir Barranco näher erkunden, eine nette Ecke im Südteil Lima's. Später fahren wir ins Hotel zurück und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung. Jeder hat bereits einen Plan was und welche Teile von Lima er entdecken möchte. Aber nach dem langen Flug und diesen ersten Eindrücken landen wir alle am Abend ziemlich müde im Bett.

08 Aug. 2011 • Lima

In der Piscobrennerei
Bereit für die Sanddune

Ballestas Inseln und Buggytour

Wir brechen sehr früh auf. Wir fahren auf der Panamericana Straße nach Süden. Der bewölkte Himmel begleitet uns für ein paar Stunden. Dann erreichen wir einen kleinen Hafen namens Chaco, wo wir in das Boot einsteigen. Trotz der starken Sonnenstrahlen kühlt uns der Wind ein wenig während der Fahrt ab. Der Ausflug zu den Ballestas Inseln dauert ca. 2 Stunden und wir sehen jede Menge Kormorane, Humboldtpinguine und Seelöwen. Wegen dem Humboldtstrom ist das Meer hier reich an Fische und das Leben blüht auf den kleinen Inseln.

Dann fahren wir wieder mit unseren Bus durch die Wüste bis Lagunillas, ein Fischerort, wo wir frischen Fisch zu Mittag essen. Eine nette Ecke in der Mitte der Wüste. Dann fahren wir nach Ica, außerhalb der Stadt wo wir eine Piscobrennerei besuchen. Wir erfahren wie Pisco hergestellt wird und können ein paar Gläschen verkosten.

Später erreichen wir der Oase Huacachina, wo wir die Buggytour machen. Ein Erlebniss! Wir fahren auf die Sanddüne, wo man super Sandboarden kann. Dort warten wir auf den Sonnenuntergang. Eine tolle Erfahrung! Abends treffen wir uns um gemeinsam Abend zu essen.

09 Aug. 2011 • Nazca - Ica

Der Aussichtsturm auf die Pampa
bereit zum Fliegen

Flug über die berühmten Nazca Linien

Wir fahren nach Nazca. Vormittags ist das Wetter nicht so schön, da Winter an der Küste ist. Es ist bewölkt und feucht und so können wir die Fahrt durch die Felder und Wüste nicht richtig genießen. Langsam kommt die Sonne durch und der Blick ändert sich schnell. Wir fahren durch fruchtbare Täler. Wir erreichen das kleine Museum Maria Reiche. Dort erfahren wir etwas über die Arbeit und auch über die Linien, die die Dresdnerin für circa 40 Jahre leidenschaftlich studiert hat. Im Museum hängen Bilder und Zeichnungen die Maria Reiche selber gemacht hat, sowie eine Mummie und viel Keramik. Danach fahren wir weiter und an einem Aussichtsturm halten wir an.

Später erreichen wir den Flughafen in Nazca, der ist heute überfordert, so entscheiden wir uns schon mal den Friedhof Chauchillas zu besichtigen. Dort können wir uns vorstellen wie ein Nazca Friedhof aussah. Die Mehrheit der Gräber wurde vom Grabräuber zerstört aber Wissenschafter haben einige rekonstruiert und die können wir uns ansehen. Danach fahren wir wieder zum Flughafen, wo wir noch eine Weile warten und dann gehts los mit dem Flug. In kleinen Gruppen fliegen wir ca 90 Minuten über die Linien hinweg. Ein schönes Erlebnis, nicht nur wegen der Linien, sondern auch der Blick auf die Wüste ist eindrucksvoll. Abends in unserem schönen Hotel treffen wir uns fürs Abendessen.

10 Aug. 2011 • Nazca - Arequipa

**Ein langer Fahrtag**  
  
Wi
Die Panamericana richtung Arequipa

Ein langer Fahrtag

Wir verlassen unser schönes Hotel und brechen nach Süden auf. Wir fahren die Küste entlang und später auch durch die Wüste. Die Berge und Ebenen sind grün und übersät mit schöne kleinen lila Blümchen. Dann erreichen wir Puerto Inka, eine kleine Bucht wo ein leckeres Mittagsessen auf uns wartet. Es geht doch um Meeresfrüchte?! Also entschieden sich hier einige von uns im kalten Pazifik mindestens die Füße nass zu machen….

Während der Fahrt ziehen die Bergen langsam an uns vorbei bis wir die Küste erreichen. Wir sehen sogar einige Delphine, die im Wasser spielen und nach Nahrung fischen. Zwischendurch machen wir einige Pausen, welche wir gleichzeitig zum fotografieren nutzen. Die Fahrt nach Arequipa ist lang, doch die abwechslungsreiche Landschaft entschädigt uns. Erst am Nachmittag erreichen wir Camana, dort verlassen wir die Küste und fahren höher gelegene Gebiete.

Die bergigen Abschnitte sind schwierig für unseren Bus und auch der restliche Verkehr trägt nicht besonders zu einem schnellen Vorankommen bei. Nichtsdestotrotz erreichen wir am Abend wohlbehalten Arequipa. Etwas mitgenommen landen wir in unserem urigen Hotel und treffen uns später auf ein Bier. Keiner hat so recht Lust auszugehen, also entscheiden wir uns heute für flüssiges Brot :).

11 Aug. 2011 • Arequipa

Kartoffeln in Markthalle San Camilo
die Kathedrale vom Arequipa

Wir erkunden die weiße Stadt

Nach einer gemütlichen Nacht besuchen wir mit unserem Lokaler Führer Edwin als erstes das Kloster von Santa Catalina, dass als Stadt in der Stadt gilt. Das Kloster hat genau wie eine Stadt Straßen und Plätze, welche alle mit spanischen Name versehen sind. Das Beste ist allerdings, dass die Nonnen eigene Adressen haben. Die Architektur der Anlage ist aufregend und interessant.

Es folgt der Hauptplatz mit der mächtigen Kathedrale und einem schönen Kreuzgang, der ganz in der Nähe liegt. Er liefert wohl das bestes Beispiel des Mestizbarrock in Arequipa. Am Ende der Stadtbesichtigung besuchen wir die Markthalle San Camilo, die Menge an Produkten, Früchten, Kartoffeln und Fleisch ist sehr eindrucksvoll. Man kann hier Stunden verbringen und einfach nur gucken und staunen.

Später fahren wir ins viventura Büro, wo wir die Mitarbeiter kennenlernen. Im Garten erwartet uns ein leckeres Essen und wir haben die Möglichkeit auch mal hinter die Kulissen zuschauen.

Nachmittags haben wir frei und jeder widmet sich ganz seinen eigenen Interessen. Abends treffen wir uns alle wieder, um gemeinsam zu Abend zu essen. Da es sich um das absolute Nationalgericht handelt, haben wir alle beschlossen Meerschweinchen zu bestellen. Lecker….

So endet ein schöner Tag in einer schöne Stadt.

12 Aug. 2011 • Arequipa - Cabanaconde

Vikuñas mit dem Vulkan Misti im Hintergrund
Alpaka Herde

Fahrt in die Colca Schlucht

Heute verließen wir ca. 8:30 unser wunderschönes Hotel in Arequipa. Zuerst ging es in eine Alpaka Manufaktur. Dann begann der Aufstieg zum höchste Punkt unsere Reise. Wir sahen viele Lamas, Alpakas und Vicuñas. Beim Pass (4910 Metern) bekamen wir erstmals die Höhe zu spüren.

Fast alle klagten über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Doch zum Glück hatten wir uns vorher mit Cokakeksen, Cokablätern und Cokabomboms, die gegen die extreme Höhe helfen, eingedeckt. Weiter ging es zu den Termalquellen von Calera. Einige nutzten die Möglichkeit zum Bad in dem 38º C warmen Wasser in einer spektakulären Umgebung.

Nach einem super leckeren Anden-Buffet (Alpakaflesich, Lamafleisch) ging es noch 2 Stunden durch das Colca Tal, welches eine unbeschreibliche Natur zu bieten hat. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Da der Weg eine Schotterpiste war, hatten wir dafür auch genügend Zeit.

"Colca Canyon es un magnifico espectaculo de la naturaleza" Eingetragen vom: 5 Reiselüstige aus Weisswasser

13 Aug. 2011 • Colca-Schlucht - Puno

Die Gruppe über 4910 Metern
Terrazenfelder im Colca Schlucht

Kondorbeobachtung

Wir verlassen das Hotel und fahren in Richtung des Aussichtspunktes "Kreuz des Kondor". Dort warten wir auf den Flug der König der Anden. Nach circa 30 Minuten fangen sie an zu segeln. Wir sehen mehrere Kondore, sie fliegen direkt über unsere Köpfe hinweg. Wirklich eindrucksvoll.

Wir fahren entlang der Schlucht und beobachten die schönen Landschaften unterwegs, auch Fotopausen stehen mehrfach auf dem Programm. Edwin unser lokaler Führer erzählt uns viel über die Geschichte, die Leute, die Kultur und den Alltag in der Schlucht.

Nach einer kurzen Pause in Chivay fahren wir weiter bis Puno. Wir müssen wieder über den Pass Patapampa (4910 Metern), um schließlich die Hochebene zu erreichen.

Nach ein Paar Stunden halten wir an einer Lagune, wo wir von Weiten Andenflamingos bestaunen können. Die Landschaft sieht aus wie gemalt. Die Ebenen, die Berge und der blaue Himmel zusammen mit den Alpaka- und Lamaherden bieten uns einen herrlichen Blick.

Abends erreichen wir Puno und gehen gemeinsam zum Abendessen aus.

14 Aug. 2011 • La Paz - Puno

Titicacasee im Hintergrund
La Paz am Fuss des Illimanis Berges

Tiwuanaku Ruinen

Wir fahren südlich Richtung Puno, durch das Aymara Gebiet und unsere Straße führt uns direkt auf die Hochebene und dann entlang des Titicacasees. An zwei Aussichtspunkte halten wir an, um die schöne Landschaft zu fotografieren.

Später erreichen wir das Grenzdorf Desaguadero, eine ziemlich chaotisches und schmutziges Ortschaft. Dort verabschieden wir uns von unserem Fahrer und laufen über die Brücke, die die Grenze bildet.

Nach circa 1 Stunde Fahrt erreichen wir Tiwuanaku, eine Ruinenanlage die auf einer Hochebene liegt. Mit einem lokaler Führer erfahren wir viel über diese alten Ruinen, die aus Vulkangestein und Sandsteinen gebaut wurde. Interessant waren auch die Erklärungen zu den Anschauungen der Andenbewohner. Eindrucksvoll bestaunen wir die von den Spaniern so gefürchteten Monoliten.

Die Königkordilleren bestaunen wir auf unserem Weg nach El Alto. Diese noch sehr jung Stadt, gilt als eine der Ärmste Bolviens. El Alto befindet sich auf 4000 Metern. In einem Kessel auf etwa 3600 Metern liegt La Paz. Auch bei diesem Aussichtspunkt bietet sich uns ein eindrucksvoller Blick

Abends treffen wir uns, um gemeinsam zu Abend zu essen.

15 Aug. 2011 • La Paz

La Paz im Hintergrund
Am Hexenmarkt

Stadtbesichtigung La Paz

Nach einer gemütlichen Nacht beginnen wir unseren Tag mit einer Stadtbesichtigung. Wir fahren zuerst in den Südteil der Stadt, zum Mondtal. Eine kleine Wanderung durch diese bizarre Landschaft macht uns bewusst, warum dieser Teil Mondtal genannt wird. Man fühlt sich in der Tat auf den Mond katapultiert

Einem Aussichtspunkt ist unser nächster Halt - von hier aus können wir ganz La Paz überschauen. Eine spektakuläre Aussicht. Da La Paz von Bergen eingeschlossen ist, gibt es weitaus mehr als nur einen Aussichtspunkte.

Nur kurz dauert unsere Fahrt um eine alte Straße namens Jaen Straße, wo viele Museum liegen, zu besuchen. Der Hauptplatz Murillo mit dem Regierungssitz kam als nächstes dran. Am Ende der Besichtigung fahren wir zum berühmten Hexenmarkt, wo uns mysteriöse Sachen über Amulette und Glücksbringer erklärt wird. Erstaunt betrachten wir die viele aufgehängten Llama und Alpaka Föten, die als Opfergabe für die Muttererde (Pacha Mama) benutzt werden.

Der Nachmittag steht zur freie Verfügung und abends gehen wir zum gemeinsam Abendessen aus.

16 Aug. 2011 • La Paz

In Innenstadt La Paz
Blick vom unser Hotel

Freier Tag

Heute haben wir den ganzen Tag frei. Wegen eines Streikes ist unser Zusatzprogramm leider abgesagt geworden. Somit hat jeder heute die Möglichkeit sein eigenes Programm zusammenzustellen. Ein Besuch der Innenstadt, die Kathedrale und die Kirche San Franzisco Kirche steht auf dem Plan. Andere nutzen den Tag, um sich zu erholen und alles ganz tranquilo angehen zu lassen. Wir sind gespannt wie es mit dem Streik weitergehen wird und ob er unsere Tour weiter beeinflusst.

17 Aug. 2011 • La Paz - Capachica

auf den Schwimmedendeninseln der Uros
die schöne Kirche vom Pomata

Streik in El Alto / Fahrt nach Peru

Gestern hat der Streik in El Alto uns einen Strich durch durch die Rechnung gemacht. In guter Hoffnung verließen wir heute unser Hotel und fuhren durch El Alto, wo wir ein Sozialprojekt besuchen wollten. Plötzlich kamen uns auf der Straße unglaublich viele Leute entgegen. Schnell stellten wir fest, dass sie protestieren, denn die Regierung hat immer noch keine offizielle Lösung gegeben. Also mussten wir das Sozialprojekt leider absagen und auch der Besuch von Copacabana fiel auf Grund der Straßenblockade ins Wasser. Aus der Not eine Tugend gemacht, fahren wir nach Desaguadero, eine Grenzortschaft, die wir schon kennen. Dort angekommen gehen wir über die Grenze und fahren schließlich weiter nach Puno. Auf dem Weg halten wir in zwei Dörfern - Pomata und Juli. Beiden haben sehr schöne alte Kirchen, die wir auch besichtigen können. Wir erreichten Puno und wir stiegen in ein Boot um. Die Fahrt auf dem schönen Titicacasee dauerte ca. 2 Stunden. Wir hielten bei den schwimmenden Inseln an und mit Soledad unserer lokalen Führerin besichtigten wir einen Insel, die von den Uros gebaut wurde. Sie erzählte uns einige interessante Details über den Alltag der Uros. Wir fuhren sogar mit einem Winzelboot, welches typisch für die Uros ist. Ein ganz besonderes Erlebnis. Doch wir sind noch nicht am Ziel - nach weiteren 30 Minuten erreichten wir die Halbinsel Capachica. Unser vorläufiges Ziel, wo wir auch übernachteten. Am kleinen Hafen wurden wir herzlich empfangen und es ging circa 100 Metern ins Inselinnere bis zum Hause von Thomas, dem Chef der Gemeinde. Dort bekamen wir unser sehr leckeres Abendessen. Satt und zufrieden, lernten wir unsere Gastfamilien kennen. Unsere Unterkünfte waren recht einfach, dafür war der Himmel das reinste Spektakel. Es funkelten tausende Sterne - ein herrlicher Anblick!

18 Aug. 2011 • Capachica - Puno

Leben in der Gemeinde Santa Maria
Strand am Titicacasee

Leben in der Gemeinde

Nach einer ruhigen Nacht treffen wir uns alle bei Thomas zum Frühstuck wieder. Der Blick auf den Titicacasee ist herrlich. Unsere Gastfamilien zeigen uns später, wie sie mit alten Werkzeuge weben und stricken. Wir dürfen auch typische Trachte aus Capachica anprobieren, grelle farbige Röcke und Ponchos…Das reinste Farbenspektakel… Bei unserer anschließenden Wanderung zum Ufer des Titicacasees können wir die tolle Landschaft bestaunen, den Alltag der Einheimischen miterleben und die unglaubliche Ruhe dieses Ortes genießen. Dann ist es auch schon Zeit für das Mittagessen - leckere Forellen aus dem Titicacasee. Danach verabschieden wir uns von unseren Gastfamilien und fahren zwei Stunden zurück nach Puno. Wir kommen früher als gedacht in Puno an und haben somit noch Zeit durch durch die Stadt zu bummeln. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Essen.

19 Aug. 2011 • Cuzco - Puno

Der Pass La Raya 4335 Metern
In die Ruinen vom Raqchi

Fahrt in die Inkastadt Cuzco

Wir verlassen den Titicacasee und brechen Richtung Nordosten auf. Die Straße führt uns durch eine Hochebene, eine gelbe Landschaft mit hohen Bergen. Auf unserem Weg können wir auch immer wieder Alpaka und Lama Herden beobachten. Einige Stunden und ein paar Baustellen später erreichen wir La Raya, die Linie, die die Grenze zwischen der Puno und der Cuzco Regionen bildet. Diese Region ist über 4335 Meter hoch und bildet gleichzeitig die Wasserscheide zwischen dem Titicacasee Becken und dem Amazonas Becken. Wir verlassen ein wenig diese Höhenlage und an einem ruhigen Fleckchen am Straßenrand machen wir unsere Mittagspause - ein leckeres Buffet steht heute auf dem Speiseplan. So gestärkt machen wir uns auf zur Ruinenanlage Raqchi - hier spüren wir zum ersten Mal die Inkakultur hautnah. Nach dieser interessanten Besichtigung geht es weiter bis zum früheren Inkazentrum Cuzco. Dort angekommen steht zum Abschluss des Tages ein gemeinsames Abendessen an.

20 Aug. 2011 • Cuzco - Cusco

Im Sacsayhuaman
Inkagasse

Stadtbesichtigung

Nach einer gemütlichen Nacht steht heute unsere Stadtbesichtigung auf dem Plan. Wir fahren ein wenig außerhalb der Stadt und besuchen zu erst die Anlage von Sacsayhuaman. Die Anlage wurde mit riesigen Steine erbaut, einigen wiegen über 100 Tonnen. Eindrucksvoll! Dann besuchen wir den Wachposten Puka Pukara, die Wasserbecken von Tambomachay und Q'enqo, das die Form eines Labyrinth hat und für die Rituale der Mumien gebaut wurde. Zurück in Cuzco schauen wir uns die 12-eckigen Steine an, die in jedes Fotoalbum gehören. Am Ende besichtigen wir noch den Sonnentempel oder Qorikancha. Dort lässt sich besonders gut die feine und außergewöhnliche Inka Architektur begutachten. Unser lokaler Führer Marcial erklärt uns natürlich alles Wissenswerte und Spannende über die verschiedene Ruinen. Den Nachmittag haben wir zur freie Verfügung. Abends, wie jeden Tag, treffen wir uns und mach uns auf zum gemeinsamen Essen.

21 Aug. 2011 • Cuzco

Inca Rail
Terrazenfeldern in Pisac

Inka Trail / das heilige Tal

Heute verlassen wir das Hotel sehr früh. Wir wollen schließlich auf den Spuren der Inkas wandern. Dafür nehmen wir den Zug und fahren ca. 4 Stunden auf dieser engen Bahnstrecke. Gegen 11 Uhr erreichen wir km 104, wo wir schnell aussteigen müssen. Nach den entsprechenden Kontrollen geht es mit Marcial los auf den Inka Trail. Der erste Abschnitt bzw. dessen Aufstieg ist wirklich anstrengend - zum Glück wird der Weg aber einfacher. Da wir leider nicht sehr viel Zeit haben, werden wir ordentlich getrietzt, was dann wohl ein Mal Fitnessstudio spart :). Die Landschaft ist unsagbar schön, aber die Sonne und die damit einhergehende Hitze macht den WEg nicht gerade einfacher. Bei den Ruinen Wiñaywayna angekommen, machen wir eine Pause um unser Mittagessen zu uns zu nehmen. Gestärkt geht es weiter zur Treppe des Todes…. Hohe Stufen, die steil ansteigen und uns bis zum Sonnentor bringen.

Vom Sonnentor haben wir einen herrlichen Blick auf die Ruinen, sogar fast ohne Leute. Wunderschön.

Die Reste der Gruppe (3) besuchen mit Fidel das heilige Tal. Als erstes ist die Ruinenanlage Pisac an der Reihe.Diese beeindruckt mit seinen schönen Terrassenfeldern und Inkagebäuden in imperialistischer Architektur. Wir lassen uns ganz in südamerikanischer Manier treiben und besuchen in aller Ruhe den Markt vom Pisac, auf welchem wir ganz zufällig eine katholische Prozession beobachten können. Es geht auf nach bis Ollantaytambo, wo wir weitere Ruinen besichtigen. Ollantaytambo ist ein Inkadorf, welches als solches tatsächlich noch existiert. Die riesige Steine hier sind mehr als eindrucksvoll und dienten zum Bau der Anlage. 20 Tonnen von Steinen wurden dafür über 7 km bis an diesen Ort transportiert.

Abends treffen wir uns und gehen gemeinsam aus. Ein schöner und beeindruckender Tag geht zu Ende.

22 Aug. 2011 • Cuzco - Aguas Calientes

Machu Picchu im Nebel
Bei der Besichtigung in Machu Picchu

Die Ruinen von Machu Picchu

Wir stehen heute sehr früh auf, da wir im Dorf übernachten haben. Zuerst geht es circa 30 Minuten mit einem Bus Richtung Haupteingang Machu Picchu. Dort angekommen, werden wir erst mal einer gründlichen Kontrolle unterzogen. Leider zeigt sich das Wetter gerade heute nicht von seiner besten Seite - es ist ziemlich neblig und bewölkt. Das tut unserer Stimmung allerdings keinen Abbruch und wir stehen mit bester Laune an diesem historischen Ort.

Und schon beginnt unsere Besichtigung der Ruinen, welche glücklicherweise unentdeckt durch die Spanier blieben. Marcial erklärt uns etwas über die Hauptgebäude der Anlage. Der Rundgang bringt uns die die Anlage näher, wir bestaunen die verschiedenen Gebäude, Stufen und die Landschaft rings umher. Sehr beeindruckend, wie die Inkas diese Stadt an die Natur angepasst haben.

Nach den Erklärungen vom Marcial haben wir Zeit Machu Picchu auf eigene Faust zu erkunden - der reinste Abenteuerspielplatz. Hinter jeder Ecke gibt etwas neues zu entdecken. Ab und zu lässt sich der Wettergott erweichen und gibt einen wunderbaren Blick auf die Anlage - ohne Wolken - frei!

Mit diesen Eindrücken geht es mit dem Bus zum Bahnhof, um schließlich bis nach Cuzco zu fahren.

Heute ist es soweit - wir haben unser letztes Abendessen als Gruppe.

23 Aug. 2011 • Cuzco - Frankfurt

Die Kathedrale vom Cuzco
schöne Kolonialbalkon in Innenstadt

Flug nach Hause

Die wunderschöne und erlebnisreiche Reise in Peru und Bolivien geht heute zu Ende. Den Vormittag, den wir zur freie Verfügung haben, nutzen wir um die letzte Souvenirs einzukaufen bzw. um das südamerikanische Flair noch ein letztes Mal in uns aufzusaugen.

Nachmittags fahren wir gemeinsam mit Fidel zum Flughafen. Gleich nach dem Einchecken verabschieden wir uns vom Fidel, da er direkt nach Arequipa fliegt. Wir warten noch eine Weile auf unseren Flug nach Lima, um dort schließlich unsere Heimreise nach Europa - Deutschland anzutreten.

Im Programm für heute: fliegen, fliegen, fliegen…