Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Willkommen in Argentinien
Ankunftstag für Einige unserer Gruppe. Wir starten mit einem freien Tag zur Erholung vom Jetlag und verschaffen uns einen ersten Eindruck von Buenos Aires.
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Buenos Aires, ganz Buenos Aires
Endlich ist die gesamte Gruppe beisammen. Ja, wir sprechen alle deutsch, aber stammen alle aus so unterschiedlichen Regionen, da muss sich zum Beispiel das norddeutsche Gehör erst an das ostschweizerische Schwiizerdütsch stark gewöhnen. Aber anregend und sehr erfreulich ist es schon, Leute aus diesen diversen Gegenden zusammen auf unserer bevorstehenden Tour mit dabeizuhaben. Bevor wir uns eigentlich so richtig vorstellen konnten, geschweige denn uns an die Namen unserer Mitreisenden zu erinnern, ging es auch schon flott zur ersten Stadtbesichtigung in Buenos Aires mit einer sehr netten und überaus exzentrischen deutsch-argentinischen Stadtführerin, die uns durch ihre heiteren Kommentare und Erzählungen durch die verschiedenen Stadtteile dieser Riesenmetropole mit sich riss. Das Regierungsviertel mit der Kathedrale und dem Rosa Haus, das bunte Stadtviertel La Boca mit seiner Tango Tradition bis hin zur Grabstätte Evitas, besuchten wir auf unserer Rundfahrt an diesem geschmeidig warmen Hochsommertag. Am Abend, und obwohl wir durch die lange Überseereise und die Zeitverschiebung noch ziemlich mitgenommen waren, fuhren wir zum Abendessen zu einem touristischem Tangolokal, das aber durchaus gelungene Gerichte servierte und dessen Ambiente und sehr geschmackvoller Tangovorstellung mit Tanz und Musik mit großer Zufriedenheit genossen wurden. Die so genannte Kirsche auf der Torte war aber eine sehr amüsante Tangounterrichtstunde, auf der ein Teil von uns zu echten Argentiniern gekrönt wurde.
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Die vornehme nördliche Gegend und Tigre Delta
Glücklicherweise ist im Januar in der Stadt Buenos Aires einfach tote Hose, die halbe Stadt ist an der 300km entfernten Atlantikküste, die andere Hälfte schläft kräftig aus. Immerhin, es ist Freitag, da erlaubt man sich das hier mal so im Sommer. Also, alle Straßen für uns frei! Unser kleiner Minibus fährt Richtung Norden, in Buenos Aires Zeichen für Wohlhaben. Und so sieht es auch aus in den nördlichen Umgebungsorten: moderne Hochhäuser mit Flussblick, edle Klamottengeschäfte, schicke Restaurants und Cafés, exklusive Autohändler, alles geschmückt von nicht endenden grünen Baumalleen. Auch im Altstadtviertel San Isidro ist die vornehme Luft, die die dortige Kathedrale umgibt, herrlich zu spüren und die östlich orientierten Villen mit Aussicht auf den Rio de La Plata sind atemberaubend. Zwar ist es nicht zu erkennen, denn hier sind Stadtränder ineinander übergeflossen, aber wir durchqueren mehrere Städte oder Gemeinden bis wir nach etwa 40km die Stadt Tigre erreichen und am Hafen in ein hölzernes Flussboot steigen um endlich diese durch Schlammboden braun gefärbten Gewässer zu befahren. Traditionelle Ruderclubs und Ferienhäuser umschmücken die etlichen Kanäle dieser riesigen Inselformationen des Tigre-Deltas. Zu Schluss werden wir in ein herkömmliches Restaurant im Herzen des Stadtviertels Palermo zum Mittagessen eingeladen. Der Rest des Tages wird frei gestaltet.
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Eines der Sieben Weltwunder – Iguazú Wasserfälle
Darauf haben wir gewartet! Nach knapp anderthalbstündigen Flug erreichen wir den vom Dschungel umgebenen Flughafen in Iguazú, am Rande des hiesigen Nationalparks. Nach raschem Einchecken im Hotel, ging es sofort ab über die Grenze zur Besichtigung der brasilianischen Seite der Iguazú Wasserfälle. Tatsache hier ist, wir beobachten eigentlich die argentinischen Wasserfälle auf der anderen Seite des Iguazú Flusses, aber mit einer hervorragenden Panoramasicht. Dem riesigen Bogen, den der Fluss an dieser Stelle bildet, ist es zu verdanken, dass diese sich auf ganzen drei Kilometern vor uns hinstrecken. Obwohl es offensichtlich seit mehreren Tagen flussaufwärts wohl nicht besonders viel geregnet hat, und somit relativ geringe Wassermengen in die Tiefen stürzen, ist die ganze subtropische Umgebung mitsamt dem ständigem Tosen dieser über 200 Wasserfällen überwältigend. Am Ende des Rundgangs ließ sich auch noch ein kleiner Coatí, ein kleiner Nasenbär, erblicken. Letztendlich steuerten wir nach diesem schwülen Sommertag unser hochersehntes Hotel an, das wir bis inklusive Abendessen bis zum Ausmaße genossen haben.
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Das Erlebnis ganz nahe
Nach raschem Frühstück haben wir uns eilig auf den Weg zum argentinischen Nationalpark begeben um die noch ertragbaren Morgenstunden zur Besichtigung des famosen Teufelsschlunds auszunutzen. Dank der geringen Gischt, die uns aber glücklicherweise dennoch erfrischend ins Gesicht wehte und uns die kräftigen Sonnenstrahlen ertragbarer machten, eröffnete sich uns eine unbeschreiblich spektakuläre Sicht auf diese gewaltigen Wassermassen, die immerfort unwillkürlich in den tiefen Abgrund stürzen. Weiter durften wir entlang des oberen Laufstegs die verschiedenen Fälle von oben beobachten wie sie höhenängstlich in den 80 Meter unten gelegenen Iguazú Fluss hinunterfielen. Im Gegensatz zum Besuch im Nachbarland, von wo aus wir dieses faszinierende Weltwunder in großer Perspektive sehen konnten, erlebt man hier auf der argentinischen Seite die Wasserfälle hautnah. So auch auf dem weiterverlaufendem Steg unterhalb der Fälle. Einige von uns verlängerten das Erlebnis mit einer Tour auf Schlauchbooten die direkt unter die Fälle für eine erquickende Dusche sorgten und dann später zu einer Fahrt inmitten des subtropikalischen Dschungels führten.
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Flughafenstau
Bedauerlicherweise standen wir zwar rechtzeitig am Flughafen in Iguazú, um unsere Maschine erst nach Buenos Aires und anschließend in die patagonische Stadt Bariloche zu nehmen, da erfuhren wir erst, dass es starke Verspätungen von Buenos Aires aus gab. Dann wurde auch noch unser Anschlussflug gestrichen. Glücklicherweise hat die Fluggesellschaft letztlich alle Kosten für die Übernachtung in Buenos Aires übernommen, und das Hotel war köstlich und jedermann glücklich. Am Flughafen in Iguazú waren schon fast alle im Flugzeug eingestiegen, aber vom Reiseleiter seit Stunden keine Spur! Es wurde selbstverständlich vermutet es hätte wohl etwas mit den Komplikationen im Flugverkehr und das Verbleiben der Gepäckstücke, um die sich dieser kümmern müsste, zu tun. Sehr belustigend muss es gewesen sein die Gesichter sämtlicher Passagiere an Bord des Flugzeugs zu fotografieren als plötzlich aus heiterem Himmel ein lauter viventura-Applaus aus den hinteren Reihen der Maschine erklang…
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Begegnung mit der Weite
Heute erneut zum Flughafen, zweiter Versuch nach Bariloche. Geschafft! Nach Sichtung Bariloches aus der Ferne (leider fiel durch den gestrigen Vorfall der nähere Kontakt aus) suchten wir uns am Ufer des Limay Flusses ein Picknick-Plätzchen zum Verzehren hervorragender Sandwiches, die uns von Bariloche aus zubereitet worden waren. Es ging nordwärts entlang dieses Flusses weiter, durch typisch patagonische Steppenlandschaft. Bei Confluencia, dort wo sich eben besagter und der Traful-Fluss treffen verlief der Weg westwärts in den Übergangsbereich oder Ökoton zwischen Steppe in südandischen Wald. Hier bekamen wir den riesigen und von heftigen Winden geprägten Traful-See vor die Augen. Auch den Ort desselben Namens passierten wir, bis wir letztendlich auf halber Route der 7-Seen Strecke südwärts auf Villa La Angostura zusteuerten. Hier, kurze Hafenbesichtigung und ab ins sehr gemütlich und gastfreundschaftliche Hotel.
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Wir überqueren die Anden
Früh morgens nach dem Frühstück ging es zum kleinen Busbahnhof in Villa La Angostura. Der ganze Tag heute war zur Fahrt über die Anden nach Chile in die südliche Stadt Puerto Montt bestimmt. Dafür erwartete uns zuerst der Grenzübergang in Argentinien, dann fuhr unser Bus weiter über den internationalen Pass Cardenal Samoré, und nach 30km erreichten wir nun auch den Chilenischen Zoll, wo unser ganzes Gepäck sogar von Spürhunden durchsucht wurde.
Allergrößtes Aufsehen erregte bei uns die von Asche verschütteten Wälder, ein Naturphänomen ohne gleichen! Schon in chilenischem Territorium bezauberten gewaltige Regenwälder die Landschaft, aber nur so lange bis wir aus dem chilenischen Nationalpark Puyehue herausfuhren. Dann nämlich zeigten sich reiche Graslandschaften, die diese südlichen Gebiete schon seit jeher Wohlstand und Fortschritt verliehen haben. Endlich erreichten wir die bunte und vielfältige Hafenstadt Puerto Montt wo sich dann jeder von uns auf eigene Faust durch die viel verkehrten Straßen auf Erkundungstour machte.
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Herrlicher Tag in der Seen- und Vulkanregion
Der Morgen war wunderschön mit strahlend blauem Himmel, wie bestellt! Heute war ein riesiges Kreuzfahrtschiff in Puerto Montt eingetroffen, das wir auch zusammen mit den vielen bunten Häusern dieser Stadt von einem ausgezeichneten Aussichtspunkt beobachten konnten. Da wir uns auf unserer Tagestour nicht unbedingt mit den riesigen Touristenhorden, die vom Schiff auf die Busse gestürzt waren, um unseren selben Weg zu fahren, begegnen wollten, nahmen wir uns gemächlich Zeit und gaben ihnen Vorsprung. Daher bummelten wir ganz ruhig durch eine nicht weit gelegene kleine Ortschaft namens Puerto Varas, die mit herrlichen kleinen und bunten Geschäften geschmückt war und die am Ufer des drittgrößten Sees Südamerikas einen herrlichen Blick auf den Vulkan Osorno genoss. Anschließend fuhren wir zu den Petrohué Wasserfällen, die am Fuße der Berge ganz reizend von Regenwäldern umgeben waren. Eine Paradieslandschaft. Zuletzt zeigte uns unserer Rundgangführer noch den Lago de Todos Los Santos, am Fuße des Osorno Vulkans. Alles in allem erlebten wir es an diesem heutigen Tage eine ganze Reihe an bildhübschen Landschaften.
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Der spannende Augenblick zur Abfahrt in die See
Nach einem satten Frühstück fuhren wir in den Hafen wo wir, schon vorbereitet auf die uns bevorstehende 3-tägige Seereise Richtung Süden durch die vielen Chilenischen Fjords und kleinen Inseln, in unser Frachtschiff eincheckten und unser Gepäck ablieferten. Im Nachhinein blieben uns noch 2 Stunden Zeit um die am Ufer gelegenen Handwerksständchen nach günstigen und sehr abwechslungsreichen lokalen Produkten abzuklappern.
Gegen 14Uhr betraten wir erstmals das Schiff, dass noch am Aufladen großer LKW's, Privatfahrzeugen und Bussen war. Die Motoren liefen zwar schon, aber erst nach Auftreten eines leichten Nieselregens und dem allmählichen verschwimmen der Skyline Puerto Montt's hinter den grauen Regenwolken, verließ unser Navimag endlich gegen 17 Uhr den Hafen Angelmó und ließ nun auch die 4 üblichen Begrüßungssirenen ertönen.
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Typisch chilenisch-patagonisches Fjordwetter
Gegen 8 Uhr morgens erschallten die Lautsprecher und es wurde sowohl auf Spanisch, auf Englisch, auf Deutsch und sogar auf Französisch verkündet, dass das Frühstück zum servieren bereit stünde. Leider begleitete uns das Wetter noch immer mit Nieselregen. Der Routenplan für heute besagt Moraleda-Kanal, einer der tiefsten unserer Reise, die Kanale Errázuriz und Costa und letztendlich der Pulluche Kanal. Da das Wetter uns leider nicht behilflich war die schöne Landschaft zu genießen, war das erste Highlight eine ganz kleine Ortschaft inmitten dieses riesigen und verlassenen Inselreichs, Puerto Aguirre ynd Caleta Andrade, kleine bunte Holzbauten am Seeufer, und viele kleine Fischerboote. Natürlich auch hier viermal Sirenen.
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Weiter südlich, immer weiter durch eine verlassene
Wir wachen auf, im Genuss ruhiger Gewässer, im Kanal Messier, der mit seinen 1270m der tiefste der Region ist. Da das Wetter noch immer schlechte Sicht gewährt, und wir aus diesem Grund wohl kaum etwas vom planmäßigen Besuch zum Pio XI Gletscher, dem größten Südamerikas, zu sehen bekommen hätten, schlägt der Kapitän vor, einen Umweg zum Gletscher Iceberg zu machen. Diesen betrachten wir dann in 200m Nähe und wir sind begeistert!
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Letzter Tag unserer Schiffsreise
Wir befinden uns im Kanal Sarmiento. Immer noch wird die Landschaft von Meereswasser, schmalen Kanälen zwischen spitz ansteigenden Felseninseln, dicht besiedelt von Lenga und Coihue Bäumen, geprägt. Der Regen hat etwas nachgelassen, oft ist es klar und ab und zu belichtet das Sonnenlicht die wilden Regenwälder. Überall fließen kleine Wasserströme kräftig und steil hinunter in die salzigen Gewässer.
Großer Nervenkitzel verursachte vor Allem ein Manöver, das unser Schiff durch eine sehr schmale Meeresenge führen sollte, nur 80 Meter breit und dann auch noch im Zick-zack. Auch Delphine und Condore haben einige von uns sichten können.
Zuallerletzt verlief die Fahrt durch den Seno Unión und schon sichteten wir Hafen, mussten aber wohl noch eine Stunde vor Puerto Natales ankern weil der heftige Wind das Anlegen verhinderte. Einmal an Land ging es schnell ins Hotel und dann eine kleine und kurze Stadtrundfahrt mit unserem lokalen Reiseführer.
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Wieder Regen, Sonne und Wind – viele wilde Tiere
Der Morgen begrüßte uns mit heftigem Regen. Glücklicherweise lies dieser nach desto näher wir an den Torres del Paine Nationalpark heranfuhren. Dennoch war das Gebirge desselben Namens dicht bewölkt und ließ uns nur Augenblicke mit unserer Kamera erfassen.
Ausgerüstet mit unseren ganzen Regenklamotten unternahmen wir eine 2-stündige Wanderung durch eine hügelige und sehr schöne Steppenlandschaft. Sagenhaft waren die unzähligen Guanaco-Herden, Lama-ähnliche Tiere, die überall grasten und auch oft in Streitigkeiten miteinander gerieten. Außerdem waren eine große Anzahl an Condoren, Gänsen, Choiques (Strauss-ähnliche Vögel) und jegliche Enten zu sehen. Eine wunderschöne Wanderung, die wir trotz gelegentlichen Regens mächtig genossen haben.
Etwas weiter fuhren wir wieder mit unserem Minibus und erlebten bei einem brausenden Wasserfall den patagonischen Wind, der uns regelrecht umzukippen versuchte.
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Ein schöner langer und vollständiger Tag
Frühstück mit atemberaubendem Blick auf das ganze Painegebirge. Anschließend, Fahrt zum Grey See. Da die Landschaft hier vorwiegend flach ist, betrachtet man die ganzen Berge die uns umgeben in ihrer ganzen Größe. Am südlichen Ende des Sees angelangt bekommen wir auch schon den heute starken patagonischen Wind zu spüren, was auch an den gewaltigen Wellen, die auf den Strand brechen zu sehen ist. Von einem Aussichtspunkt können wir den am nördlich des Sees gelegenen Grey Gletschers fotografieren, und hier am Strand und nahe an unserer Küste, gewaltige, tiefblaue und poröse Eisberge, die der Wind von dort im Norden her transportiert hat.
Am Nachmittag begeben wir uns auf eine Schiffsrundfahrt auf diesem See um uns ganz dem Gletscher zu nähern. Fantastisch! An Bord bekamen wir sogar Pisco und Whisky on the rocks, aber mit Gletschereis!
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Ein langer Reisetag über weite Steppenlandschaft
Nach erneutem Frühstück mit faszinierendem Blick auf die Berge, ging die lange Fahrt erst 2 Stunden über Schotterpiste bis wir den Grenzübergang zwischen Chile und Argentinien am Cerro Castillo erreichten. Leider waren sowohl an der chilenischen wie auch an der argentinischen Kontrolle sehr viele Leute vor uns an der Reihe, deshalb dauerte die ganze Angelegenheit insgesamt fast weitere 2 Stunden.
Schon auf argentinischen Landstraßen verging die Fahrt durch weite Steppenlandschaft wo es weitläufig von Schafen wimmelte. Auch Choiques, also kleine patagonische Straußenvögel, sahen wir viele. Erst gegen Ende des Nachmittags gelangen wir schließlich in das Tal des Santa Cruz Flusses, mit seinem imposanten Lago Argentino im Westen und den schneebedeckten Anden weit am Horizont. Unser Hotel lag außerhalb El Calafate's aber mit einer wunderschönen Aussicht über die ganze Bucht und die kleine Stadt.
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Unglaubliches Naturspektakel
Heute schien uns ein ausgesprochen schöner Tag entgegen. Die Sonne schien, der See lag still, es wehte nur eine kleine Brise. Unsere Führerin Virginia, die uns diese Region sehr liebevoll zu erkunden verhalf, zeigte uns alle möglichen Bilder und Landkarten, und deutete auf die hiesige Vegetation und Tierwelt hin. Ganz großes Glück hatten wir durch die Sichtung von mehreren Kondoren, die mit ausgestreckten Flügeln Parade standen. Gekrönt wurde unser Glück auch noch von einer kleinen Eule die nur meterweit von uns mit einer kleinen Maus als Beute auf einem Baumstamm vor uns flog.
Endlich erreichten wir den ersehnten Gletscher. Durch den wunderschönen Tag und dem Sonnenlicht und dem leicht herrschenden Wind war unser Besuch unübertreffbar gelungen. Direkt vor den Eiswänden, die laut knackten, grollten, und in das Wasser krachten, stießen wir mit einem vorzüglichen Malbec Wein an, Neid aller Zuschauer!
Am Ende führten wir noch eine Bootsfahrt an der südlichen Wand aus, von der wir die Perspektive auf diese fast 60 Meter hohen Eiswände von unterhalb hatten.
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Flug ans Ende der Welt
Am Morgen wurden wir abgeholt und in den Flughafen von El Calafate gefahren. Hier hatten wir noch etwas Zeit aus Bariloche stammende Schokolade nachträglich einzukaufen.
Der einstündige Flug nach Ushuaia verlief abgesehen von einem kurzen Schwanken bei Überschreitung der Andenkette ziemlich rasch. Lustigerweise erwartete uns bei Ankunft ein kleiner Minibus, bei dem aber die hintere Sitzreihe nicht herausgenommen wurde um unser Gepäck dort zu verstauen. Deshalb kam dieses auf die vorderen Sitze was aber unseren Fahrer und die ganze Sicht versperrte. Die Fahrt ins Hotel war aber von sehr kurzer Dauer.
Am Nachmittag bummelte jeder auf eigene Tour durch die Hauptstraße dieser kleinen Hafenstadt.
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Zug und Stempel am Ende der Welt
Durch den frischen Morgen fuhr man uns zum Nationalpark zur Hauptstation des Zuges am Ende der Welt. Dieser soll den einstigen Zug, der für den Transport von Brennholz benutzt wurde nachbilden. Auf unserer Strecke waren auch noch deutlich die Stümpfe der vor hundert Jahren gefällten Bäume zu sehen. Besonders eindrucksvoll waren natürlich die kleinen Dampflokomotiven, die aber heute mit Dieselöl betrieben werden.
Nach der kurzen Zugfahrt besuchten wir noch den Lago Roca und den Lapataia Fluss, an deren Ufer wir eine Wanderung machten, die von unserem Reiseführer Coco anschaulicher gemacht wurde. Einen kleinen Zwischenfall gab es, als dieser uns Muschelreste vom Ufer heraufbringen wollte, aber ausrutschte und mit beiden Beinen im Wasser landete. Der Arme!
Um 1 Uhr erreichten wir die Lapatia-Bucht und fuhren mit einem Schlauchboot Richtung Osten auf die “Runde Insel”. Hier verzehrten wir unser mitgebrachtes Picknick und ließen uns unsere Pässe mit dem Abdruck des Ende der Welt und Pinguinen stempeln. Am Abend reservierten wir einen Tisch in einem traditionellen Restaurant und probierten die berühmte Centolla und die Merluza Negra.
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Beagle Kanal
Heute war Katamaranfahrt auf dem Beagle Kanal angesagt. Auf dem geräumigen Schiff näherten wir uns mehreren Felseninseln, die nur so von Meeresvögeln wie Kormoranen, Möwen, Albatrossen und auch Seelöwen wimmelten.
Wir passierten den Leuchtturm “Les Eclaireurs”, und fuhren auch an dem chilenischen Örtchen Puerto Williams vorbei, wo noch die letzte Yamanafrau, Cristina Calderon, zu Hause ist. Nachdem wir die Gable Insel hinter uns ließen, erreichten wir die Isla Martillo, wo sich heutzutage eine Pinguinkolonie befindet. Hier stießen wir mit unserem Katamaran gegen das Ufer und betrachteten diese kleinen lustigen Schwimmvögel von ganz nahe. Sogar ein Königspinguin war zu sehen.
Nach kurzer Weiterfahrt kamen wir am Festland an, bei der Estancia Harberton. Hier besichtigten wir die für Schafzucht eingerichteten Gebäude und auch ein Museum für Meeressäugetiere.
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Freier Tag und Abschied
Den ganzen Tag hatten wir frei, denn unser Flug war erst am Abend. Deshalb kamen wir auch spät nach knapp vier Stunden Flug in Buenos Aires an. Am Hotel erwartete uns dennoch kurz vor Mitternacht ein köstliches Abendessen. Es hieß Gläser anstoßen und fröhliche Abschiedsworte.
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Heimflug
Für einige hieß es noch einige Tage Buenos Aires, die anderen Strandurlaub in Uruguay und wiederum die letzten hatten noch den letzten Morgen und Nachmittag in Buenos Aires vor den Abflug zurück nach Europa.