Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

18 Nov. 2011 • Frankfurt - Lima

**Ankunft in Peru**  
  
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Ankunft in Peru

Ein Grüppchen von acht traf nach und nach in der Eingangshalle vom Airport Lima ein. Aus Wien und Frankfurt sind alle gut gelandet. Erster Kontakt mit der Fahrkunst von Perus Busfahrern und dem Verkehr in Lima. Nach der Ankunft sind wir direkt zum Hotel gefahren. Dort haben wir und mit dem Rest der Gruppe getroffen.

Dann fuhren wir mit dem Bus durch verschiedene Stadtteile. Der erste Stopp war der Liebespark an der Pazifikküste. Danach ging es weiter zum Plaza de Armas, der Hauptplatz mit dem Regierungsgebäude und der Kathedrale. Danach gingen wir zur Franziskanerkirche und haben die Katakomben besichtigt. Dort befanden sich Tausende von Skelettteilen und Schädeln, gruselig!

Dann wir sind zum Essen gegangen…

19 Nov. 2011 • Frankfurt

**Die Panamericana Straße**
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Die Panamericana Straße

Heute sind wir sehr früh aufgestanden (ca 5.00 Uhr), nach eine Kaffee ging es dann mit dem Bus Richtung Paracas. Mit dem Boot fuhren wir zu den Islas Ballestas, wo wir die wunderschöne Natur mit Massen von Vögeln, Seelöwen und sogar ein paar Pinguinen bestaunen konnten.

Es ging weiter mit dem Bus Richtung Nazca, mit einem Zwischenstopp in der Oase Huacachina. Dort gab es die Möglichkeit, die Dünenlandschaft per Buggy zu erkunden. 10 Teilnehmer der Gruppe nahmen die Gelegenheit dazu wahr. Die Fahrt im Buggy dauerte ca. 1 h mit verschiedenen Stopps. Sandsurfing war auch möglich. Absolut beeindruckend die weitläufige und abwechslungsreiche Dünenlandschaft.

Dann fuhren wir nach Nasca, dort sind wir zum Essen und dann ins Bett gegangen. Morgen müssen wir wieder früh aufstehen.

20 Nov. 2011 • Arequipa - Lima

**Die Nazca Linien und die Pan
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Die Nazca Linien und die Panamericana

Um 6:45 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen zum Rundflug über die Nazca Linien. Wir flogen in 4er Gruppen in kleinen Propellermaschinen über die Wüste und bewunderten die magischen und beeindruckenden Nazcalinien.

Dann erwartete uns ins unserem Hotel ein superleckeres Frühstücksbuffet (sogar mit Wurst und Käse sowie auch Obst!). Anschließend machten wir uns auf den Weg mit unserem Bus nach Arequipa. Der Weg führte uns überwiegend am Pazifik entlang, durch die Wüstenlandschaft. In Camana machten wir eine Pause zum essen.

Glücklich und zufrieden kamen wir spät abends in Arequipa an und freuen uns auf die Zeit in der weißen Stadt.

21 Nov. 2011 • Nazca - Arequipa

**Die weiße Stadt**  
  
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Die weiße Stadt

Wir konnten heute ausschlafen, denn unser erster Programmpunkt fand erst um 10:00 Uhr morgens statt. Am Vormittag konnten wir zwei der Projekte kennen lernen, die von der Organisation viSozial e.V. (von viventura unterstützt) realisiert worden sind. Wir besuchten eine Schule, die in einem der ärmeren Viertel der Stadt lag.

Weiter ging es zum Mercado San Camilo, dem ältesten und größten Markt in Arequipa. Er befindet sich in einer wunderschönen alten Markthalle und an den zahllosen farbenfrohen Ständen geht es lebhaft zu. Das Angebot ist riesig: Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse, Gewürze, Hüte, …

Zum Mittagessen waren wir bei viventura eingeladen und hatten Gelegenheit, verschiedene Mitarbeiter kennen zu lernen, die mit unserer Tour befasst sind. Wir haben ein typisches Gericht kennen gelernt, Rocoto Relleno.

Nachmittags stand die Stadtbesichtigung von Arequipa auf dem Programm. Mit Fidel haben wir den Plaza mit der mächtigen Kathedrale besichtigt sowie die Iglesia La Compania de Jesus. Dann besuchten wir das koloniale Kloster Santa Catalina. Hinter hohen Mauern verbirgt sich eine 20.000 qm große "Stadt in der Stadt", in der über drei Jahrhunderte hinweg bis 1970 150 Nonnen mit ihren 400 Dienstmädchen lebten.

22 Nov. 2011 • Arequipa - Cabanaconde

**Fahrt in die Colca Schlucht*
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Fahrt in die Colca Schlucht

Heute fuhren wir langsam immer höher. Glücklicherweise haben wir keine Probleme mit der Höhe gehabt. Auf dem Weg haben wir sogar Vikuñas gesehen, eine der vier südamerikanischen Kamelarten. Oben auf dem Patapampa Pass 4910 m haben wir eine Pause gemacht.

Später sind wir endlich in Chivay angekommen, dem Hauptdorf der Colca Schlucht. Dort haben wir lecker zu Mittag gegessen und danach 7 von die Gruppe die Thermalquellen La Calera besucht, wo die von der Fahrt erholt haben. Das war sehr entspannend. Dann fuhren wir noch zwei Stunden auf einer Schotterstraße nach Cabanaconde.

Nach einer guten Pizza, Bier und Wein sind wir früh schlafen gegangen.

23 Nov. 2011 • Arequipa

**Kondorbeobachtung**  
  
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Kondorbeobachtung

Heute heißt es früh aufstehen, um die Kondore zu beobachten. In diesen Monaten ist es allerdings schwierig, da für die Vögel Paarungssaison ist. Nach halbstündiger Fahrt haben wir den Aussichtspunkt Kreuz des Kondors erreicht. Dort haben wir länger als eine Stunde gewartet und doch noch ein wenig Glück gehabt. Einige sind doch noch geflogen. Zum Glück!!!

Dann sind wir entlang der Schlucht weitergefahren. Caroline, unsere Guide, hat uns viel über die Kultur, Geschichte und die Bewohner der Colca Schlucht erzählt. Fotostopps haben wir natürlich auch genügend gemacht. Später haben wir noch einmal in Chivay gehalten, bevor es weiter auf die Fahrt nach Arequipa geht.

24 Nov. 2011 • Capachica - Cabanaconde

**Von Arequipa aufs Atiplano**
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Von Arequipa aufs Atiplano

Wir starten früh, da wir einen weiten Weg vor uns haben. Unsere Reise geht Richtung Capachica, eine Halbinsel im Titicacasee. Der See ist recht ruhig…Unterwegs halten wir bei den Uros Insel.Unser örtlicher Führer erklärte uns, wie die Inseln erschaffen werden.

Angekommen auf Capachica, erwarten uns unsere Gastfamilien schon im "Hafen" und jeder bekommt eine Blumenkette umgehängt. Als nächstes trinken wir einen Begrüßungstee und beziehen dann unsere Zimmer bei den verschiedenen Familien. Die Zimmer sind schlicht, aber nett eingerichtet. Um 19 Uhr treffen wir uns zum Abendessen im Gemeinschaftsraum. Der Presidente Tomas serviert die leckeren Speisen, die die Hausherrin gekocht hat. Bald gehen alle todmüde in ihre Betten, und lassen sich von 4 Wolldecken, die schwer wie Blei sind, in den Schlaf "drücken".

25 Nov. 2011 • Puno

**Leben in der Gemeinde**
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Leben in der Gemeinde

Nach einer ruhigen Nacht und nach unserem Frühstück hatten wir geplant, zu einer Wanderung aufzubrechen. Die Gemeinde Santa Maria liegt über 3800 Meter hoch, und obwohl die Strecke nicht so lang war, war es sehr anstrengend. Tomas, Chef der Gemeinde, ist mit uns gelaufen.

Nach der Wanderung hatten wir frei, so einige haben sich entschieden einfach eine Siesta zu machen oder am Ufer des Titicacasees zu liegen. Ein schöner Tag ist zu Ende gegangen und wir hatten noch ein Abendessen, das die Gastfamilien immer super gekocht haben.

26 Nov. 2011 • Capachica

**Fahrt Richtung Cusco**
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Fahrt Richtung Cusco

An diesem Morgen ging es früh aus den Federn, heute hatten wir eine lange Reise nach Cusco vor uns. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien. Wir wären gerne noch länger dort geblieben, da die Leute wirklich sehr nett und herzlich sind, aber andererseits freuten wir uns schon auf fließendes Wasser und eine warme Dusche ;-)

Vom Hafen im Dorf Santa Maria ging es mit dem Boot weiter nach Puno. In Puno angekommen geht es per Bus weiter nach Cusco. Den Abend haben wir noch zum Essen im netten Restaurant genutzt. Dann sind wir zum Tanzen gegangen :)

27 Nov. 2011 • Cuzco - Cusco

**Unterwegs in Cusco...**
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Unterwegs in Cusco…

Cuzco ist eine wunderschöne Stadt und während unserer Stadtrundfahrt können wir das immer wieder bestätigen. Giancarlo zeigt uns seine Stadt und das architektonische Erbe des Inkareichs und wir bestaunen die imposanten Leistungen bei dem Bau von Tempeln und Mauern. Auf zerstörte Inkabauwerke sind Kirchen von den Spaniern drauf gebaut worden, um so die nicht katholischen Idole und Bauten zu verdunkeln. Am Nachmittag haben wir Freizeit und jeder geht für sich bummeln und einkaufen.

28 Nov. 2011 • Cuzco - Aguas Calientes

**Auf zur heiligen Inka-Stadt!
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Auf zur heiligen Inka-Stadt!

Nach dem Frühstück fuhr die ganze Gruppe, außer Lilly, zum Bahnhof nach Poroy. Lilly nahm als Einzige den herausfordernden Inka-Trail nach Machu Picchu auf sich. (Viel Glück und Freude, Lilly!). Alle anderen waren gespannt auf das Bahnerlebnis von Peru. Verschiedene Landschaftskulissen zeigten sich während der 3.5-stündigen Fahrt. Waren es zu Anfang vertraute Landschaften wie in Europa, wechselte die Vegetation in tropischen Regenwald, begleitet vom Urubambo-Fluss.

Miriam und Andi verließen zusammen mit dem Guide Giancarlo den Zug bei Km 84, um den 7-stündigen Marsch auf dem Inka-Trail anzutreten. Bei Km 104 hieß es dann auch für die Anderen “Endstation”. Die Ortschaft Machu Picchu machte auch prompt einen sehr touristischen Eindruck, da alle diesen Ausgangspunkt zur heiligen Inka-Stadt benutzen.

Am Nachmittag konnten wir in den Aguas Calientes – den heißen Quellen - bei einem Pisco Sour ausspannen, in den zahlreichen Geschäften umher schlendern oder bei einem Bier die lange Zugfahrt Revue passieren lassen. Abends traf sich die ganze Gruppe wieder, um das feine Essen im Indio Feliz zu genießen. Nach einer Einführung in die peruanische Spirituosenkunde verließen auch die Letzten das Lokal.

29 Nov. 2011 • Aguas Calientes - Machu Picchu

**Das Highlight: Machu Picchu*
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Das Highlight: Machu Picchu

Alle waren bereits gespannt auf das Highlight der Reise – Machu Picchu. Auf der schmalen und spektakulären Straße fuhren wir mit dem Bus bis zum Eingang der Ruinen hoch. Nach einem 10-minütigen Marsch erreichten wir schließlich die gut erhaltene Kulturstätte. Nachdem sich der Himmel am frühen Morgen noch bewölkt zeigte, löste sich der Nebel über Machu Picchu glücklicherweise nach und nach auf.

Giancarlo erklärte uns sehr ausführlich die neuesten wissenschaftlichen Theorien der immer noch nicht vollständig geklärten Geheimnisse der Stadt. Natürlich durfte der Stempel als Beweis des Besuchs in keinem Reisepass der Gruppe fehlen! Nach der Besichtigungstour konnte man das Sonnentor sowie die Inkabrücke erwandern, wo ganz andere Blicke auf die heilige Stadt ermöglicht wurden, oder man ließ einfach die wunderschöne Landschaft auf sich wirken.

Am späteren Nachmittag traten wir dann die Rückreise mit dem blauen Zug, benannt nach dem Forscher Hiram Bingham, nach Poroy an. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus trafen wir schließlich in Cusco ein.

30 Nov. 2011 • Cuzco

**Freier Tag**  
  
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Freier Tag

Nach so viel Besichtigungen in den letzten zwei Wochen haben wir uns alle auf den freien Tag in Cusco ohne Programm gefreut. Endlich mal wieder ausschlafen, dann das leckere Frühstück im Hotel mit den vielen Obstsorten schlemmen und anschließend schön gemütlich und entspannt in die Stadt zum letzten Souvenir-Kauf.

Abends geht es zum kollektiven Cuy-Essen… zumindest sieben wagen sich an das süße Meerschweinchen auf dem Teller…Einige sind dann nach dem Essen noch weiter in eine Bar gezogen.