Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

19 Nov. 2011 • Cuzco - Lima

Alltag in Lima
Die Geschichte in Altstadt von Lima

Auf Erkundungstour in Lima

Heute erkunden wir Lima, die Hauptstadt von Peru. Mit 9 Mio. Einwohner wohnen hier 1/3 der gesamten peruanischen Bevölkerung. Isabell, unser heutiger local guide holt uns in unserem Hotel ab. Mit dem Bus geht es durch Miraflores zum Stadtzentrum. Hier legen wir mehrere Stopps für die einzelnen Sehenswürdigkeiten ein. Am Plaza de San Fransisco besichtigen wir das Kloster der Franziskaner. Der sehr schöne Kreuzgang mit seinen tollen Deckenschnitzereien und Wandmalereien werden von Isabell ausführlich erklaert.

Dann geht es hinunter in die Katakomben. Hier muss man sehr gut auf seinen Kopf aufpassen, denn die Eingänge und Decken sind sehr niedrig. Die Atmosphäre ist sehr kühl und gruselig. Hier sind über 30.000 Tote begraben. Von ihnen sind nur noch die Oberschenkelknochen und Schädel erhalten, welche in den Gräbern aufgereiht sind.

20 Nov. 2011 • Cuzco - Pisco

Religiose Einzug in Lima
Tanzauftritt beim Mittagsessen

2. Tag

Nach einer wohltuenden Nacht im Hotelbett sind wir zum Frühstück endlich komplett. Am Vormittag besichtigen wir den Stadtteil Miraflores und kaufen noch die nötigsten Dinge für die Busfahrt nach Pisco ein. Dort angekommen genießen wir zunächst die Dachterrasse unseres Hotels. Nach einem kurzen Stadtrundgang auf der "Koenigstr." von Pisco feiern wir bei einem leckeren Abendessen noch den 71. Geburtstag von Hans Peter. Noch 'nen Absacker auf der Dachterrasse und dann gehts ins Bett.

21 Nov. 2011 • Frankfurt - Pisco

Die Hauptplatz von Pisco
Katryn und Andrea rühen sich aus

Wohltuender Tag am Hans Peter Tag

Nach einer wohltuenden Nacht im Hotelbett sind wir zum Frühstück endlich komplett. Am Vormittag besichtigen wir den Stadtteil Miraflores und kaufen noch die nötigsten Dinge für die Busfahrt nach Pisco ein. Dort angekommen genießen wir zunächst die Dachterrasse unseres Hotels. Nach einem kurzen Stadtrundgang auf der "Koenigstr." von Pisco feiern wir bei einem leckeren Abendessen noch den 71. Geburtstag von Hans Peter. Noch 'nen Absacker auf der Dachterrasse und dann gehts ins Bett.

22 Nov. 2011 • Rovaniemi

Auf gehts!
Die Schóne Oase Huacachina

Was wir heute alles erlebt haben!

Der morgen begann mit einem frühen Frühstück, welches uns Omar mit Nutella versüßt hat. Dann ging es los Richtung Islas Ballestas. Eine kurze, sehr ruhige Fahrt mit dem Boot brachte uns zu den Inseln. Hier gab es viele Vögel, Seehunde und Humboldt Pinguine zu sehen, und natürlich die Seesterne und Krebse nicht zu vergessen. Prima, auch wenn der Gestank und der Krach enorm sind. Außerdem gab es hier den ersten Eindruck von Geoglyphen zu sehen in Form eines Kaktus. An Land haben wir uns schnell noch einen Snack aus Chips und heißem Wasser mit brauner Farbe gegönnt (Kaffee) bevor es nun weiter Richtung Oase ging.

Hier hat sich der eine Teil mit dem Buggy in den Sanddünen durchschütteln lassen während der Rest bei gutem Essen, Bier und frisch gepresstem Ananassaft die Sonne genossen hat. Weiter ging es nun nach Nasca. Im Maria Reiche Museum haben wir uns dann weiter den Nasca Linien angenähert. Aber die neugeborenen Katzen und der alte VW Bus der Nasca Seguridad haben uns auch begeistert. Der letzte Halt auf unserem Weg nach Nasca war der Aussichtsturm mit Blick auf die Nasca Linien bei Sonnenuntergang. Sehr romantisch. Auch wenn man sich mit 15 Personen auf der den für nur 10 Personen zugelassenen Turm presst.

Eigentlich waren wir nun bereit für unser Hotel. Aber bevor es dazu kam mussten wir uns alle für den morgigen Flug über die Nasca Linien noch wiegen lassen. Wiegen lassen!!!! das stand nicht in der Reisebeschreibung. Aber gut was tut man nicht alles für ein Überflug über die Nasca Linien. Wir haben uns das Abendessen auch nicht verleiden lassen und nun haben den Abend bei dem einen oder anderen Pisco Sauer ausklingen lassen. (Evelyn hat genug.. --------------------------------

23 Nov. 2011 • Arequipa - Rovaniemi

Wünderschöne Erfrischung !
Die Mundung des Ocoñaflusses ins pazifik

Fahrtag nach Arequipa mit Nasca Linien

Heute kam ich mir vor wie daheim. Aufstehen um 5.50 Uhr. Bin ich nicht im Urlaub? Dann auch noch ohne Frühstück und vor allem Kaffee direkt zum Maria Reiche Airport. Flug über die Nasca Linien. Doch Urlaub. Peru!!

Der Flug war aber das frühe Aufstehen wert. Ruhiger Flug, tolle Sicht auf die Nasca Linien. Hat sich für alle gelohnt, die dabei waren. Auch für unsere beiden Flugängstler (Magenprobleme) Evelyn und Benjamin. Danach zum verspäteten Frühstück ins Hotel. Nach einem tollen Flug schmeckt das Frühstück gleich doppelt so gut.

Rest vom Tag, Fahrtag nach Arequipa. Erster Pinkelstopp im Olivental. Laut einigen Beteiligten lässt die Qualität der Toiletten auf dem Weg in den Süden nach. Oliven, Oliven mag ich nicht. Nächster Stopp am Strand. Gelegenheit, um sich die Füße kurz abzukühlen. Wasser ist nass.

Ca. 14.00 Uhr Mittagspause in Chialla. Leckeres Essen in einem kleinen Lokal. Toilette, na ja. Auf dem weiteren Weg keinen besonderen Vorkommnisse mehr. Zwei Pinkelpausen. Insgesamt eine lange und anstrengende Fahrt, Ankunft ca. 21.30 Uhr. Wir freuen uns auf Arequipa. Abschluss des Abends mit Pizza und Cerveza im Hotel.

24 Nov. 2011 • Rovaniemi

Jürgen und Hans Peter beim Spaziergang
Andrea,Benjamin und Ingo wollen dem Kloster Santa

Also, gut bleiben wir hier!

Nach dem Ausschlafen gab es zum wach werden wahlweise Kokatee oder eine kleine sportliche Runde im Pool. Oder eben beides. Anschließend ist Andrea zum Flughafen gefahren und hat endlich ihr Gepäck entgegen nehmen dürfen. Arequipa hat 320 Sonnentage im Jahr mit 11-12 Sonnenstunden pro Tag. Das ganze Jahr herrschen tagsüber angenehme 22-25 Grad. Für uns Sommer im November. Nach dem Frühstück ging es in die Stadtmitte der „weißen Stadt“. Der zentrale Plaza de Armas hat mit seinen Palmen und den Arkadenbauten ein Mittelmeerflair. Nach einer kurzen Einweisung konnte jeder die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Mittags hat uns das Viventura-Büro zum Mittag mit Livemusik in ihren Garten eingeladen. Wir konnten die Organisatoren der Reise mit Fragen löchern. Anschließend haben wir unsere kleine Stadtführung mit einem Bummel über den Markt San Camilo begonnen. Hier haben wir die erstaunlichsten Früchte kennengelernt und erfahren, dass es in Peru über 2000 unterschiedliche Sorten Kartoffeln gibt. Es folgte ein Besuch in der Iglesia La Compania und dem anliegenden früheren Kloster. Die idyllischen 3 Innenhöfe sind mit einer Mischung aus indigener und spanischer Kunst verziert. Die Kirche hat prunkvollen Goldschmuck vorzuweisen.

Es folgte ein Besuch im Kloster Santa Catalina. Das Kloster ist so groß, das es einem Dorf mit mehreren Straßen gleicht. Die Architektur mit den bunten blauen, roten und gelben Wänden erinnert stark an Spanien. Die Wohnungen der Nonnen und Novizen waren geräumig und freundlich. Der 12-monatige Frühling in Arequipa erlaubt herrliche Gärten. So mancher hätte gerne seine Wohnung gegen eine Wohnung im Kloster eingetauscht. Den Sonnenuntergang haben wir auf einer Terrasse am Rand des Plaza de Armas bei heißem Kakao oder dem obligatorischen Pisco genossen.

25 Nov. 2011 • Arequipa - Rovaniemi

Die Kathedrale und der alte Chachani
Das Frühstück ist die früheste Mahlzeit...

Ein ganzer Tag Freizeit

Der heutige Tag stand komplett zur freien Verfügung und so konnte jeder den Tag selber gestalten. Frühaufsteher Kristin und Andrea haben bereits seit 6.45 Uhr auf die Eröffnung des Frühstücks gewartet, um dann pünktlich um 9 Uhr an einer Stadtrundfahrt teilzunehmen. Wenig später sind dann auch Carsten, Benjamin und Jürgen zum Rafting im kalten Chili-Fluss aufgebrochen.

Die meisten Anderen ließen es etwas ruhiger angehen. Für viele war der Besuch des Museums Santuarios Andinos mit der Mumie des Inkamädchens Juanita ein wichtiger Punkt des Tagesprogramms, ebenso wie ein gemütlicher Bummel durch die Innenstadt und der Kauf von Souvenirs und allerlei anderen nützlichen Dingen. Evelyn hat es sich nicht nehmen lassen, auf dem San Camilo Markt den Kräuterstand zu besuchen und einen Vorrat an Kokablättern zu besorgen. Damit sollte die Gruppe für die nächsten Tage bestens ausgerüstet sein. Abends ging es dann nochmal ins Zentrum von Arequipa, um in der Nähe der Plaza de Armas zu essen und ein paar Piscos und Cervezas zu trinken.

26 Nov. 2011 • Rovaniemi

Eins,zwei und drei ! ...es lebe das Thermalwasser!
Die Gruppe auf 4.900 m !

Auf dem Pass

Traurigen Herzens verabschiedeten wir uns nach 3 schönen Tagen in Arequipa und brachen auf nach Cabanaconde. Ein mühsames Unterfangen, musste doch ein 4910 m hoher Pass (Patapammpa Pass) und die ersten Anzeichen der Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Übelkeit) überwunden werden.

Aber dank der interessanten Ausführungen unserer lokalen Reiseleiterin Hortensia und reichlich Coca in diversen Darreichungsformen überlebten alle die Höllenfahrt und konnten sich an der vielfältigen Fauna (Alpacas, Vicuñas,und Lamas ) erfreuen. Zwischendurch entspannte ein Bad in den heißen Thermalquellen von Calera. Mit einem leckeren Abendessen ließen wir den Tag ausklingen.

27 Nov. 2011 • Colca-Schlucht - Arequipa

Mathias erkundet auf der Suche von Condors
Die schöne Kirche von Yanque im Colcatal

Wir hatten Glück!

Nach unserer ersten etwas kühleren Nacht in den Anden (einigen Mitreisende griffen zum 1. Mal auf ihre Thermounterwäsche zurück) machten wir uns frühmorgens auf den Weg zum Cruz del Condor , einem Aussichtspunkt, der (bei entsprechender Thermik) das Beobachten von Kondoren zulässt.

Und tatsächlich hatten wir Glück: zwar in einiger Distanz dafür aber umso zahlreicher zeigten sich die imposanten Tiere. Nach unserer "Vogelsafari" führte uns unsere Reise zurück in Richtung Patapampa-Pass, den wir souveränen überquerten und uns in Richtung Puno und Titicacasee aufmachten. Die lange Fahrt wurde uns durch den Besuch interessanter Dörfer und zahlreicher Tierbeobachtungen (u.a. Flamingos)verkürzt und es gelang uns den Titicacasee im letzten Tageslicht zu erreichen. Am Abend verwöhnten wir uns unter anderem mit Alpacasteak und Pisco sour.

28 Nov. 2011 • Copacabana - La Paz

Die Gruppe und der Kreuz aus der Tiahunacukultur
Pomata am Titicacasee
Auf dem Mondtal in La Paz

Ankunft nach Bolivien

Nachdem wir uns heute nicht so zeitig aufstehen mussten, konnten wir das Früstück in allen Ruhe genießen, bevor es heißt Koffer verladen. Unser Weg führt uns heute nach La Paz. Auf dieser Fahrt entlang am Titikakasee konnten wir die schöne Landschaft genießen. Omar hat uns in dieser Zeit einige Informationen über das Leben, die Kulturen und die Besonderheiten der Menschen von Peru gegeben. Somit ist die Zeit bis wir die Grenzen zu Bolivien erreicht hatten, wie im Flug vergangen. Hier mussten wir uns auch vom unserem Fahrer Miguel verabschieden.

In Bolivien angekommen, wurde das Gepäck in den bereitstehenden Bus verladen und wir haben unsere Fahrt fortgesetzt, mit dem Ziel: die Ruinen von Tiahuanacu. Da wir dort zu Mittagsessen angekommen sind, haben wir erst das Museum besucht und anschließend eine kleine Stärkung zu uns genommen. So frisch gestärkt haben wir dann in den Ruinen von Tiahuanacu den umfangreichen und sehr interessanten Ausführungen von Omar zur Geschichte dieses Ausgrabungen gelauscht.

Etwas erschöpft ging es danach mit der Fahrt nach La Paz weiter, so gegen 17:30 haben wir dann die Stadtgrenze vom La Paz erreicht. Wir haben natürlich mit einem Fotostopp gleich versucht, von dem Flair dieser Stadt etwas festzuhalten. Nach der Auskunft in unserem Hotel haben wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließenden Stadtspaziergang ausklingen lassen.

29 Nov. 2011 • La Paz - Rovaniemi

Auf dem Mondtal in La Paz
Karsten in der Jaenstrasse von La Paz

VIVA LA PAZ..VIVA BOLIVIEN !

Unser Tagesprogramm begann um 8:30 Uhr mit einer Stadtrundfahrt. Die Teilnehmer waren gesund und munter und die Fahrt führte uns zuerst in den Süden der Riesenstadt ins VALLE DE LA LUNA. Eine Rundwanderung durch die mondähnliche erodierte Landschaft von 40 Minuten führte uns zum Bus zurück. Dann ging es wieder nordwärts durch das gehobene Viertel von La Paz und dann nach Miraflores, wo sich der Mirador befindet.

Weiterfahrt ins Zentrum, dann Plaza Murillo. Omars Überredungskünste machten den Weg frei, denn der Platz war wegen einer Protestaktion von den Polizei abgeriegelt. Weiter zu Fuß noch einen Teil der Altstadt und dann im Bus im dichten Verkehr zum Mercado de las Brujas (Hexenmarkt), wo die unmöglichten Dingen zum Wohle des Menschen angeboten werden.

Noch interessanter waren dann die Instruktionen für die morgige Fahrt mit dem Fahrrad auf der CARRETERA DE LA MUERTE. Sieben von uns wagen sich ausgerüstet mit Helm und diversen Polstern auf diese Tour, fünf werden uns zumindest im Bus begleiten. Alles scheint vorzüglich vorbereitet zu sein. Die zweite Tageshälfte stand zur freien Verfügung. Die meisten Teilnehmer/innen fanden sich zu einem stimmungsvollen Nachtessen unweit des Hexenmarktes ein . VIVA LA PAZ! VIVA BOLIVIEN!

30 Nov. 2011 • Sucre - La Paz

Karsten beim Spaziergang
Warten bei der Anmeldung zur Todestrail

Unterwegs auf La Carretera de la Muerte

Nachdem sich kurzfristig die Möglichkeit ergab, auch ohne Bike die spektakuläre „gefährlichste Straße der Weil“ im Begleitbus mitzufahren, blieben nur wenige in La Paz, um die Stadt individuell zu erkunden. Beim Frühstück vor der Tour war die Stimmung noch etwas von der Anspannung auf die bevorstehende Aufgabe dominiert. Dies legte sich aber spätestens nach der einstündigen Fahrt zum Startpunkt „Abre la Cumbre“ auf 4650m Höhe.

Dort wurden die 6 Fahrer mit ihren Mountainbikes vertraut gemacht und es gab letzte Instruktionen. Währenddessen dokumentierten die 5 Bustouristen ausgiebig die Vorbereitungen mit ihren digitalen Bildgeneratoren. Die ersten 30 km der insgesamt 64km bergab folgten den kahlen, schroffen und steilen Bergen in eleganten Serpentinen. Unsere Biker waren in den quietschgelben Signalwesten hervorragend zu identifizieren. Das Bergauf-Stück vor der schwierigen Schotterpiste durften die Radler im Bus zurücklegen, um deren Kräfte zu schonen. Dann ging es ans Eingemachte. Schon beim Abbiegen in die gefährliche Piste kann man sich kaum vorstellen, dass bis vor 5 Jahren der gesamte Verkehr dort entlang führte. Man merkte auch gleich am warmfeuchten Luftzug, der aus dem mittlerweile schön grünen Wald bergauf zog, dass man sich tropischen Regionen genähert hat.

Die eindrucksvolle schmale „Straße“, die sich dann an den Bergflanken entlang ins Tal schlängelt, muss man einfach genießen. Fotografisch einfangen lässt sich das nicht. Die Abfahrt verlief erstaunlich schnell und den Zweiradhelden machte es nun sichtlich Spaß, durch den immer „urigeren“ Wald zu brettern. Nur Jürgen sorgte für eine Schrecksekunde, da er in voller Fahrt seitlich vom Gefährt stieg und sich zum Glück nur Schürfwunden zuzog. Einen echten Sportler zwingt dies natürlich nicht zur Aufgabe und in voller Mannschaftsstärke ging die Tour weiter.

Die Businsassen hatten aber auch ihre spannenden Momente, wenn beispielsweise das linke Hinterrad die Kante zum Abgrund scheinbar schon überschritten hat, aber auf magische Weise Bodenkontakt hält. Nach gut 4 Stunden war das Vergnügen auf 1200m Höhe in tropischem Klima zu Ende. Ein für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis. Im Restaurant „El Jardin“ nahmen wir nicht nur unser Mittagessen zu uns, sondern der Besitzer zeigte und auch seinen Garten, in dem vieles wächst, was es bei uns nur im Supermarkt gibt, z.B. Kaffee, Papaya, Bananen, Mango, Avocado, Ananas und Zitronengras.

3 Sunden dauerte die Rückfahrt nach La Paz auf der neuen Straße, die an einigen Stellen aber auch schon durch Erdrutsche beschädigt ist. Wir erreichten müde, aber sehr zufrieden unser Hotel. Beim Abendessen gab es keine Experimente und so wurde das Restaurant vom Vorabend wieder besucht, um den ereignisreichen Abend ausklingen zu lassen.

01 Dez. 2011 • Puno - Uros Islands

Erklärungen auf dem Schliffsinsel
Auf dem Schliffsboot

Besuch zum Halbinsel Capachica

Abreise aus Bolivien…wir besuchten ein Hilfsprojekt für Jugendliche in El Alto, das ihnen die Möglichkeit zum Wohnen, zur Ausbildung und Einstieg gibt. Danach geht es weiter nach Desaguadero und über die Grenze nach Puno. Leider eine Änderung der geplanten Route, da aufgrund von Streiks die Fahrt über den Titicacasee von Copacabana aus nicht möglich war. Der Gruppe war die Strecke bereits bekannt, was die meisten zu einem Schläfchen im Bus nutzten.

Von Puno aus ging es dann mit dem Boot zu den schwimmenden Inseln der Uros. Das Wetter änderte sich von strahlendem Sonnenschein zu stark bewölktem Himmel mit aufkommendem Wind und Wellen…die Kraft der Natur ist beeindruckend, so dass wir schnell nach Capachica aufbrachen, wo uns unsere Gastfamilien bereits erwarteten. Der Ausblick auf den Titicacasee und die umliegenden Gebirgsketten ist einfach umwerfend.

02 Dez. 2011 • Rovaniemi

Neue Kulturgruppe im Halbinseln Capachica
Ackerbauer Hans Peter

Heute ganz entspannt…

Heute treffen wir uns alle im Speiseraum der Gemeinde und nach einem schmackhaften Frühstück beginnt unsere Wanderung auf den Hügel des Halbinseln. Für eine etwas anstrengende Wanderung sorgt die Höhe und die starken Sonneneinstrahlung, aber wir schaffen doch später die Spitze des Hügels zu erreichen. Wir stärken uns bei einem Mittagessen und dann zeigen uns die Frauen der Gemeinde ihre Kleider. Auf ihren Wunsch ziehen wir sie an und machen ein paar Fotos. Dann haben wir den Nachmittag frei um uns zu entspannen.

03 Dez. 2011 • Rovaniemi

Abschied im Titicacasee
Sonneneingang

Fahrt nach Cusco

Heute hieß es sehr früh Abschied nehmen von unseren netten Gastgebern auf Capachica, die es trotz der frühen Stunden schafften ein Frühstück zu zaubern. Um 5 Uhr legte das Schiff nach Puno ab. Kurz darauf wurden wir entschädigt mit einem tollen Sonnenaufgang über dem Titicacasee. In Puno angekommen war die Freude groß, dass sich alle im Bus zurückgelassenen Sachen wieder auffanden.

Dann ging es los in Richtung Cusco. Am La Raya Pass ließen wir die Hochebene hinter uns, von nun an wurde die Vegetation mit jedem Kilometer größer und üppiger. In einen Buffet gab es ein leckeres Mittagsessen und anschließend noch eine etwas merkwürdige Werbeveranstaltung, die dem Veranstalter sicher keine Freude gemacht hat. In Cusco angekommen gab es eine erste Kontaktaufnahme mit dieser hübschen Stadt und als finales Highlight - eine warme Dusche.

04 Dez. 2011 • Cusco - Rovaniemi

Cusco
Abschiedsessen

Stadtrundfahrt

Nach den Bar- und Restaurantbesuchen des gestrigen Abends fiel die Frühstückszeit heute etwas später aus. Danach gab es Freizeit zur individuellen Erkundung der Stadt. Die gewaltige Parade, die im ersten Moment einen hohen Feiertag vermuten ließ, wird hier erstaunlicherweise jeden Sonntag abgehalten. Nach der Briefing für die morgigen Wanderung ging es dann auf zur Stadtrundfahrt. Pünktlich an Wasserheiligtum kam das Wasser (vom Himmel), hörte aber genau so planmäßig auch wieder auf. Fazit: ein interessante Einblick in eine ungewöhnliche Epoche. Am Abend fand das vorgezogene Abschiedsessen von viventura statt, da uns Andrea, Benjamin, Jürgen und Tobias verlassen und den 4 tägigen Inkatrail beginnen.

05 Dez. 2011 • Aguas Calientes - Rovaniemi

Der Inka - Trail hat begonnen!
Im Zug nach Machu Picchu

Inkatrail

Heute starten zuerst Tobias und Jürgen den 4 tägigen Inkatrail und gleich nachher die ganze Gruppe Richtung Machu Picchu. Einige fahren mit dm Zug bis Kilometer 104, wo sie aussteigen und sich auf den Aufstieg des Berges vorbereiten. Der Rest der Gruppe fährt weiter bis nach Aguas Calientes. Nach einer gelungenen Wanderung kommen wir im Hostal an. Eine erfrischende Dusche erwartet uns bevor wir in einem Restaurant den Tag beim Essen und einer Runde Pisco ausklingen lassen.

06 Dez. 2011 • Rovaniemi - Machu Picchu

Die Höhepunkt der Tour!
Spaziergang durch Machu Picchu

Machu Picchu

Wir erleben heute den Höhepunkt der Reise. Früh morgens nehmen wir den Bus nach Machu Picchu und nach einer halben Stunde Fahrt kommen wir beim Eingang an. Wir besuchen gleich die Ruinenanlage und diejenigen die gestern nicht die Inkatrail gelaufen sind, nutzten die Zeit auch das Sonnentour zu besuchen. Am Nachmittag ging es zurück nach Cusco.

07 Dez. 2011 • Cusco - Rovaniemi

Cusco, Stadt der Kirchen
Letzter Abend in Peru

Freier Tag in der Inkastadt

Die Gruppe hat heute einen freien Tag und die Möglichkeit Cusco weiter zu erkunden. Drei von uns fahren nach Moray, ein Ort mit Inkaterassen besonderer Art. Die Mehrheit der Gruppe bleibt in der Stadt und besucht das Inkamuseum und macht auch selbstverständlich Einkäufe in der Stadt und auf den Handwerksmärkten. Abends trifft sich die Gruppe zum letzten Abendbrot der Tour.

08 Dez. 2011 • Frankfurt - Cusco

Flughafen von Cusco
Letzter Spaziergang in Cusco

Adios Peru!

Heute ist der Abschiedstag für elf Leute unserer Gruppe, vier sind noch unterwegs beim 4 Tages Inkatrail und erst morgen fahren sie wieder nach Cusco zurück, um auch nachher einen freien Tag in Cusco zu genießen. Wir nutzen den Vormittag um durch die Stadt zu spazieren und die letzten Einkäufe zu erledigen. Am Nachmittag fliegen wir nach Lima und nach der entsprechende Wartezeit im Flughafen fliegen wir weiter nach Europa zurück. Adios Peru und danke für diese schöne Tour!