Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Mein Land ;)
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Traditionelle Citytour
Heute sind wir von Deutschland- Österreich nach Santiago de Chile geflogen. Der Aufenthalt in Madrid war für die Österreicher sehr lange, aber wir haben uns dort gut kennen lernen können. Um 10:30 Morgens sind wir in Santiago gelandet und haben dort unseren Reiseleiter Cristian kennen gelernt. Mit ihm sind wir danach zu unserem Hotel (Happy House) im Zentrum der Stadt gefahren. Danach hatten wir eine Stadtbesichtigung mit Katharina, die uns die Geschichte näher gebracht hat. Am Abend wurden wir dann in ein super schönes Restaurant zu einem Willkommensessen eingeladen, um alle Beteiligten kennen zu lernen.
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in der Kupfermine und Atacama Wüste
Dieser Tag begann für uns alle sehr früh. Um 5 Uhr mussten wir raus aus den Federn um noch rechtzeitig den Flug nach Calama zu erwischen. Dort angekommen lernten wir sogleich Alejandro kennen, der unser Local Guide für die nächsten 3 Tage ist. Vom Flughafen aus sind wir in die Stadt gefahren (die nicht so schön war) und haben die Zeit bis zur Führung in der größten Kupfermine der Welt (Chuquicamata) mit „Water-Shopping“ bis zum Umfallen und Essen bis zum Abwinken verbracht. Das ist ein sehr eindrucksvolles Erlebnis für uns alle gewesen, mit riesigen Trucks und viel Staub. Danach ging es nach San Pedro im Herzen der Atacamawüste. Diese ist die trockenste Wüste der Welt, aber dank unserer Wasservorräte bis zum Umfallen sind wir nicht vertrocknet. Das Highlight des Tages war jedoch die Wanderung durch das Mondtal, wo wir den Sonnenuntergang genossen haben. Dort konnten wir schöne Eindrücke sammeln, die auch gleich auf Foto gebannt wurden. Alejandro (Ale… Ale… jandrooo) ist ein Einheimischer, der sich sehr gut mit der Geschichte und der Umgebung auskennt und uns dadurch Gegenden zeigte, die wunderschön waren. Am Abend bekamen wir ein selbst gemachtes Essen von Cristian und Alejandro (es war sehr lecker) und haben noch die Ankunft von Renate's verschollen geglaubten Koffer gefeiert.
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30°C und 2000m Höhe
Heute waren wir zum ersten Mal auf über 4300 Metern Seehöhe bei zwei wunderschönen Lagunen inmitten zweier aktiver Vulkane die fast ausgebrochen wären, wenn wir nicht brav aufgegessen hätten (Lagunas Altiplanicas)! Danach ging es wieder runter auf 3200 Meter zum Essen in ein Restaurant, das von der ganzen Gemeinschaft eines Ortes betrieben wird (sehr eindrucksvolle Küche und Leute). Nach dem Essen ging es direkt in die Hölle der Salzwüste, wo die Flamingos auf uns warteten. Über 30°C auf über 2000 Meter (der Wahnsinn für jeden Europäer :-)). Am Abend Essen waren Cristian, Sabine, Wolfgang und ich essen, während alle anderen wie die Mumien ins Bett gefallen sind. Aber wir vier kämpften uns durch die Nacht zu einem Restaurant, das erst seit zwei Wochen geöffnet ist und einheimische Küche anbietet (ein Traum von den Mapuche Indianern. Die anderen haben was versäumt!) Nach dem Essen folgte ein gruseliger Nachhauseweg: Da wir nicht den selben Weg nehmen wollten und uns noch die Kirche ansehen mussten, wussten wir nicht so recht, wo wir waren, also ohne Licht und kein Plan, wo hin. Schlussendlich fanden wir doch noch den Weg ins Bett.
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bei den Geysieren
Da wir das frühe Aufstehen schon gewohnt sind, sind wir auch heute um halb fünf aus dem Bett gesprungen. Sprunghaft ging es auch über die Holperpiste zu den El Tatio Geysiren. Während der wackligen Autofahrt wurden wir mit einer „Ganzkörpermassage“ verwöhnt. Lag es am Alejandro'ischen Fahrstil, dass ein Autoreifen platt war oder hat er den Sprinter mit dem Allrad verwechselt? Wie dem auch sei, nach einem leckeren Frühstück mit Cocatee und Co ging es aufgrund des platten Reifens zu Fuß durch das Geysirfeld, was wir nicht bereuten. Danach ging es zur Tierbeobachtung zu einem Fluss (zu deutsch: Bach:-)). Einer Höhenkranken (die nicht namentlich angeführt werden möchte) hat zwar der Cocatee nicht geholfen, dafür aber Alejandro's Fürsorge. Dann ging es zum Entspannen zu den warmen Thermalquellen von Puritama. Aufgrund des Windes flogen uns beim anschließenden Picknick die Salatblätter um die Ohren. Den Abend ließen wir bei einem gemütlichen Abendessen. Diesmal orientierten wir uns auf dem Heimweg nach den Sternen.
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rauf und runter mit den Seilzügen
Damit wir nicht aus der Übung kommen, sind wir heute noch eine halbe Stunde früher aufgestanden, um von Calama zurück nach Santiago zu fliegen. Dort angekommen sind wir direkt nach Valparaiso gefahren. Um 16:00 haben wir uns zu einer Stadtführung mit Vicky getroffen. Unter anderem mit den Schienenaufzügen ging es bergauf und bergab und wir konnten herrliche Ausblicke auf das Meer und die Stadt mit ihren bunten Häusern genießen. Zwischendurch haben wir uns mit Pisco Sour und chilenischer Musik gestärkt. Am Abend waren wir noch Fisch essen und hatten dabei einen eindrucksvollen Ausblick auf den Hafen.
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Inspiration eines Nobelpreisträgers
Um 9.00 Uhr bestiegen wir nach dem Frühstück unseren Bus und verließen Valparaiso bei herrlichem Sonnenschein und fuhren wieder durch Landstriche, die so verschieden sind von denen, die wir am Anfang unserer Reise gesehen haben. Zunächst gab es einen Halt in Algarrobo, wo wir zum ersten Mal hautnah dem Pazifik mit seinen imposanten Wellen begegneten und außerdem dem größten Swimmingpool der Welt mit einer Länge von einem Kilometer. Dann ging es weiter zur Isla Negra, welche eigentlich keine Insel ist. Der chilenische Nationaldichter Pablo Neruda und Nobelpreisträger lebte hier von 1938 bis zu seinem Tode im Jahre 1973 und hat sich seine „Insel“ der Inspiration hier selbst geschaffen. Nach etwas Wartezeit (gut für einen Espresso mit Blick auf den Pazifik) haben wir uns dann das wunderschöne Haus mit seiner einzigartigen, außergewöhnlichen Sammlung angesehen.
Nach diesem Besuch hatten wir Zeit den Besuch einer kleinen Gaststätte gleich gegenüber vom Neruda-Haus, um erneut oder z.T. zum ersten Mal Empanadas zu essen, diesmal mit diversen Meeresfrüchten gefüllt.
Wieder auf dem Weg nach Santiago war unser nächster Halt an einem Weingut Viña Undurraga, ehemals Familienbesitz der Familie Undurraga, jetzt teilweise in chilenischem und teilweise in kolumbianischem Besitz. Nach einer ausführlichen Führung durch das gesamte Weingut mit vielen allgemeinen Informationen über den Weinanbau in Chile, wurden wir zu einer Verkostung der Weine eingeladen. Allerdings waren sich alle einig, dass die Weine, die wir bisher auf unserer Reise getrunken haben, besser geschmeckt haben als jene, die uns dort angeboten wurden.
Von dort ging es dann nach Santiago, wo wir wieder das „Happy House“ bezogen. Nun hatten alle den Abend zur eigenen Verfügung und alle haben dies wohl zu einem Spaziergang durch die nähere Umgebung genutzt und sich ein bisschen Santiago angesehen und seine Restaurants besucht.
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Ein Sozialprojekt hautnah
In Santiago de Chile besuchten wir zu 4 Personen in einem südlichen Stadtteil ein Sozialprojekt, das maßgeblich von viventura unterstützt wird. Es handelt sich hierbei um eine Nachmittagsbetreuung von Kindern im Alter von 4 bis 18 Jahren mit problematischem Familienhintergrund. Räumlich ist diese Maßnahme einer Schule angegliedert, die auch die Kinder empfiehlt, die betreut werden müssen. Das Ziel dieses Sozialprojektes ist, die Kinder aus ihrem von Gewalt, Alkohol und Vernachlässigung bestimmten Umfeld so viel wie möglich fernzuhalten und ihnen Aufmerksamkeit, Zuwendung, unbeschwertes Spielen und sinnvolle Beschäftigung zu geben und damit Lebensfreude zu schenken. Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist, dass diese Kinder zu Hause teilweise kaum Nahrung erhalten, so dass die Schulmahlzeit und das Essen in der Betreuung ihre einzige Ernährung sind. Geleitet wird das Projekt von Catarina und Raquel, die beide hauptamtlich in dem Projekt beschäftigt sind. Dazu kommen wechselnde ehrenamtliche Mitarbeiter. Zur Zeit arbeitet dort mit großem Einsatz eine Studentin aus Dresden ehrenamtlich. Das Projekt erhält von offizieller Seite keinerlei Zuwendungen und finanziert sich ausschließlich von Patenschaften und Spenden. Die Mitarbeiterinnen bemühen sich örtlich um Spenden für die Lebensmittel, da während der Ferien auch die ausfallende Schulmahlzeit aufgefangen werden muss, was bei dem knappen Budget äußerst schwierig ist. Bei unserem kurzen Besuch erlebten wir fröhliche Kinder, die offen auf uns zugingen und uns stolz zeigten, was sie gerade malten oder wie geschickt sie mit Bällen umgehen konnten. Es war für uns 4 Besucher einerseits eine interessante und glückliche Stunde, andererseits aber auch nachdenklich stimmend und bedrückend. Es werden noch Paten gesucht, halbjährlich 60 Euro, Materialspenden sind jederzeit willkommen.
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Auf in die Vulkanhöhlen!
Abfahrt um Mitternacht vom Busbahnhof in Santiago in einem Nachtbus mit Liegesitzen, vor uns liegt eine Fahrt von 10 Stunden nach Pucon, welche wir aber ganz gut überstanden haben, da der Bus wirklich sehr bequem war. Vom Busbahnhof Pucon wurden wir abgeholt und in das Hostel „Donde German“ gefahren, wo wir das beste und am liebevollsten zubereitete Frühstück der Reise in der Touristenküche bekamen.
Leider ist das Wetter schlecht, es hat geregnet und alles liegt im Nebel, insbesondere auch der Vulkan Villarica. Nach einer Einführung in die Hotelregeln und die touristischen Angebote durch German bezogen wir unsere Zimmer und brachen danach gleich zu unserer Tour in die Vulkanhöhlen auf. Der Besuch dieser Höhlen war wirklich lohnenswert und die Erklärungen sehr interessant. Den Abend haben dann wieder alle individuell verbracht.
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Abenteuer und Entspannung an einem Tag
Wieder sieht alles grau aus und die Chancen, den Villarica zu besteigen, sind sehr gering. Heute teilt sich die Gruppe, der größte Teil unternimmt eine, wie sich herausstellt sehr matschige, Wanderung in den Nationalpark und zwei gehen zum Rafting auf dem Trancura-Fluß und anschließend zu einer 4 ½ stündigen Tour auf dem Pferderücken. Jedenfalls haben alle den abendlichen Ausflug in die warmen Thermen von Quimeico genossen,der aber leider sehr kurz war da nicht alle so lange bleiben wollten.Aber wir konnten unsere Glieder entspannen.
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Das wäre Ihr Vulkan gewesen
Da es wegen den rauchenden Phantomen im Vulkan zu keiner Wanderung kam, wurde ausgiebig geshoppt. Kein Schmuckladen mit Lapislazuli war vor uns sicher. Nicht mal der mit den Räucherstäben!!!!! Aber nach langem Suchen gab es reiche Beute. Und als perfekt spanisch sprechende Chicas konnten wir sogar eine Batterie für die neue Uhr erstehen.
Als wir fix und fertig wieder bei German ankamen, startete gerade die Einkaufstruppe um für Cristians Asado einzukaufen. Erfolgreich wurde dann der Garten eingeräuchert. Das störte jedoch die Nebelschwaden des Vulkans überhaupt nicht. Sie krallten sich fest bis zur Abfahrt am nächsten Morgen. Einige Unerschrockene wagten sich nochmal auf die Pferde und machten damit die Gegend unsicher.
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Phantomvulkan Nr. 2
Wie immer ging es zu nachtschlafener Zeit los nach Puerto Varas. Nach einer unendlich langen Busfahrt durften wir die Stromschnellen im Regen besichtigen. Das Wasser war herrlich türkisblau. Auch der Vulkan Osorno hat sich nur auf den Postkarten gezeigt. Als Trost hatten wir viel Spaß in einem typischen im Garten gelegenen Fischrestaurant. Mit Pisco, viel Rotwein, Schnaps und etwas Fisch.
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Kamikaze auf Chilenisch
Mal wieder kam das Flugzeug nach uns auf dem Flugplatz an. In Balmaceda angekommen, lernten wir gleich Moises, den Kamikaze-Giftzwerg (terroristischer Busfahrer) kennen. Glücklicherweise hielt er an einer Sandwichbude an, bevor alles zu spät war. Wir bemerkten, dass er einen schnittigen Reifen hatte. Darüber hat sich ein Mitreisender besorgt geäußert, was den Kamikaze in dem Macho erweckte. Hilfsbedürftig rief er bei seinem Big Boss an und beschwerte sich über die nörgelnden Touristen und drohte unserem Cristian mit Nichtbeförderung der Gruppe. Letztendlich sind wir mitgefahren. Schnittig und mit quietschenden Reifen fuhren wir bei Mary vor. Und weil wir nicht gestorben sind, schreiben wir noch heute.
Nach langer und komplizierter Zimmeraufteilung durften wir 10 Minuten nach patagonischer Zeit (30 Minuten MEZ) zum Asado laufen. Hier hatten wir einen schönen Abend mit gutem Essen, Sonne, Fotoshooting und schönem Ausblick.
_Anmerkung von viventura:
Mit dem genannten Busunternehmen kooperiert viventura bereits seit 6 Jahren. Die Zusammenarbeit gestaltete sich in all der Zeit stets professionell und zu unserer vollsten Zufriedenheit. Den geschilderten Vorkommnissen sind wir natürlich nachgegangen. Das Fahrzeug wurde überprüft und als technisch einwandfrei eingestuft. Das Verhalten des Busfahrers, der zum ersten Mal für eine unserer Touren im Einsatz war, ist jedoch völlig inakzeptabel. viventura wird mit diesem Fahrer in Zukunft daher nicht mehr zusammenarbeiten._
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Princessa S., Pferdeflüsterin, auf großem Ausritt
Heute dachten wir, wir reiten zu den Felsmalereien. Aber es wurden nur Wanderer eingelassen. Die Pferde stiegen bergauf, wo die Reiter oben angekommen das nebelige Bergpanorama genießen konnten. Der steile Abstieg machte nicht nur den Pferden zu schaffen. Princessa S. (eine Mitreisende, die anonym bleiben möchte) kam, sah und siegte und meisterte den Abstieg, trotz vieler Fragen, grandios. Mit hungrigem Magen stürmte M. anschließend den Sandwichbus und verhalf uns zu einem Mittagessen, das auch noch richtig toll schmeckte und mal wieder nicht im Programm vorgesehen war.
Mit Kamikaze bretterten wir die Schotterpiste entlang zu unseren Luxus-Lodges. Zwischendurch überfielen wir noch den mega Minimarkt, vom Schraubenzieher bis zum Käse konnte man alles kaufen, nur leider kein Brot. Nachdem wir unsere Wanderstiefel schnüren mussten, um von unseren Cabañas in die Hauptlodge zu kommen, wurden wir mit einem 3-Gänge-Menü belohnt.
Anmerkung von viventura: vgl. Eintrag am 21.11.2011
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Wir wissen uns zu helfen
Weil unser Busfahrer streikte und lieber den Rasentraktor fuhr, hat Paula, die Hotelchefin, einen Nottransport für gestrandete Touristen organisiert. So konnten wir die Marmorhöhlen bei kurzzeitig schönem Wetter und wenig Seegang besichtigen. Zurück in unserer Lodge unternahmen einige eine dornige Wanderung mit herrlichem Ausblick auf Gletscher und Seen.
Andere suchten den vermeintlich hauseigenen Strand in einigen hundert Metern Entfernung auf, der durch Stacheldraht und Dornenhecke vor unbefugtem Zutritt gesichert war. Die Eigentümer der Lodge konnten ihr Glück gar nicht fassen, dass sie einen eigenen Strand besitzen.
Anmerkung von viventura: vgl. Eintrag am 21.11.2011
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On the Road again -unterwegs zum Imbissbus.
09.00 Uhr Frühstück und Abschied von Paula und Alejandra. Auf der Fahrt nach Coyhaique machen wir erneut Pause in "unserem Imbissbus" mit einem Completo. In Coyahaique gießt es in Strömen, aber wir gehen trotzdem "bummeln". Abends speisen wir wie immer vorzüglich im Casino de bomberos (Feuerwehrclub).
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Puerto Montt einmal bei Sonne
Nachdem es in der Nacht erneut in Strömen geregnet hat, scheint morgens die Sonne. Auf das Busunternehmen Sao Paulo haben wir 35 Minuten über die Zeit gewartet. Das gab dann schon ein bisschen Stress, denn wir kamen am Flugplatz in Balmaceda erst kurz vor Annahmeschluss für das Gepäck an. In Puerto Montt wurden wir dann aber mit der gewohnten Freundlichkeit empfangen.
Dank der Initiative unseres Cristian mussten wir nicht 6 Stunden auf dem Flugplatz auf den Flug nach Punta Arenas warten, sondern konnten mit einem Bus und unserem "alten Freund" aus Puerto Varas in einem schönen Restaurant Mittagessen und anschließend den Fisch-und Handwerkermarkt von Puerto Montt und das Stadtzentrum besichtigen. So inspiriert flogen wir dann um 20.35 Uhr an den südlichsten Punkt unserer Reise: Punta Arenas. Um Mitternacht fielen wir bei Nancy ins Bett.
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Als die Sonne kam…………….
Auch in Punto Arenas haben wir wieder auf den Bus gewartet, Erfreut darüber, dass sich mal die Sonne gezeigt hat, sind wir dann doch noch rechtzeitig in den Bus nach Puerto Natales gestiegen und haben den beginnenden Regen mit Mr. Poppers Pinguinen ignoriert.
In Puerto Natales haben wir erst mal den großen Supermarkt gestürmt und uns mit Vorräten für die morgige Wanderung eingedeckt. Da wir alles mit uns tragen müssen, blüht schon der Schwarzmarkthandel: wer nimmt Zahnpasta mit - oder doch lieber Sonnencreme, brauche ich einen Schlafanzug, Regenhose oder lange Unterhose? Nach einem leckeren Abendessen ließen einige den Abend in der Küche mit leckerem Rotwein ausklingen.
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Dauerlauf zum Grey-Gletscher
.. Wolfgang hat heute Geburtstag , lecker Torte :) !!! Ob die Sonne scheint, es regnet oder schneit…wir sind nicht weit. Aus dem verregneten Puerto Natales fuhren wir in den Nationalpark Torres del Paine mit Fotostopp bei den Kondoren und Guanakos. Die Schifffahrt beim ersten Mal verpasst, hatten wir dafür bei der Überfahrt und anschließenden Wanderung relativ gutes Wetter.
Cristian und die Sportler joggten voraus, um die Übernachtung zu sichern. Die Genießer wurden kurz vor dem Ziel mit Regen bestraft. Nun wissen wir, dass unsere Kleidung wirklich wasserdicht ist. Und auch die Nacht haben wir schließlich besser als gedacht überstanden.
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Pisco Sour on the Gletscherrocks
Cristian konnte sich gegen die Camper durchsetzen und uns dadurch eine bessere Frühstückszeit verschaffen. Ungeduscht haben wir uns dann bei einem Spaziergang gelüftet :-). Bei unserer Rückkehr wurden wir mit Whiskey on the Gletschereis und Kaffee belohnt. Die Sportler sind bis zur Gletscherabbruchkante gekraxelt und pünktlich vor dem Regen zurückgekommen.
Der Gletscher hat sie mit einem wunderbaren Ausblick belohnt. Danach ging es mit einem kleinen Schiff über den Grey-See direkt an der Abbruckkante des Grey-Gletschers entlang. Um die Kälte besser zu ertragen, durfte auch hier ein Glas Pisco Sour nicht fehlen. Am anderen Ufer erwartete uns der Busfahrer schon mit kühlem Bier.
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Das Ende ist nah, aber noch nicht da
Heute sind wir nicht nur am „Ende der Welt“, sondern auch am Ende unserer Reise. Nach einer 3-stündigen Fahrt von Puerto Natales nach Punta Arenas mit dem öffentlichen Bus hatten wir Zeit, die Stadt zu erkunden. Am Nachmittag ging es noch zu den Pinguinen am Seno Otway. Die Pinguine konnten trotz des Sturms nicht fliegen. So bekamen wir einige Exemplare gut vor die Linse. Leider hatten wir am Reiseende doch noch 2 „Schwerkranke“ zu beklagen. Für sie gab es statt Guanako-Filet nur Tee und Medizin. Der Rest genoss vorsorglich den Pisco – ob sauer oder pur, er schmeckt einfach nur :-).
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Wir haben fertig
… Heute Morgen besuchten wir den Friedhof in Punta Arenas …Nach dem kühlen und stürmischen Wetter hier wissen wir, dass es uns in Deutschland/Österreich doch nicht so schlecht geht. Wir freuen uns daher auf den europäischen Winter und sagen: arriba - abajo - al centro y ….“ adentro !!“ :-)
Gracias CHILE !!!