Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Laaaange Reise
Herzlich Willkommen in Buenos Aires! Später als erwartet konnte die Reisebegleiterin ihre Gruppe am Flughafen in Empfang nehmen. Wie sich herausstellte hatte ein Passagier in Madrid einen Flugkoller und musste den Flieger verlassen. Zwei Stunden später ging es dann endlich weiter Richtung Südamerika. Zum Glück war das komplette Gepäck mitgekommen, so daß wir nachdem alle mit einheimischer Währung versorgt waren, uns mit Daniel unserem Chauffeur aufmachen konnten in die Innenstadt zu unserem Hotel. Dort erwarteten uns noch unsere beiden Österreicher Wilfried und Max, allerdings schon friedlich schlafend :-) Da es schon sehr spät war sind wir dann auch ihrem Beispiel schleunigst gefolgt. Morgen ist ja auch noch ein Tag! Buenas noches!
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Citytour per pedes, subte und Bus
Am Frühstückstisch fanden wir heute endlich alle zusammen und nach einem ersten Briefing der Tour holte uns Christian unser lokale Guide des Tages ab, um uns die Metropole per pedes (zu Fuß), U-Bahn (subte) und Bus (colectivo) näherzubringen. Zunächst marschierten wir zum Kongressplatz und konnten das Parlamentsgebäude bewundern. Mit der ältesten U-bahn ging es von dort dann zum Platz der Republik mit dem Obelisken als Wahrzeichen und weiter zu Fuß zur Plaza de Mayo mit der Kathedrale und dem Mausoleum San Martins. Gespickt mit viel neuem Wissen über Geschichte und Kultur Argentiniens zogen wir weiter über die "Manzana de las luces" Richtung San Telmo und dem ersehnten Mittagessen mit Julie und Anna aus dem Büro aus Buenos Aires. Unsere bangen Blicke gen Himmel am Morgen erwiesen sich als goldrichtig: Es begann zu regnen als wir in der Kathedrale waren und hörte auf als wir aus ihr heraustraten. Es begann zu schütten als wir im Restaurant saßen und hörte auf als wir uns durch San Telmo nach La Boca aufmachten. Das nennt man Glück haben, oder? In La Boca konnten wir dann den Caminito entlang schlendern oder aber mit Christian zur Bombonera gehen. Oder aber auch noch ein Bierchen zu sich nehmen, weil´s so lecker war. Am Ende fuhren wir im Bus zurück ins Hotel, nur Frederic stieg vorher aus. Er wollte sich nach einer neuen Kamera umsehen! Der Abend ist frei für alle, aber ein lockeres Date um 21 Uhr "auf ein Bierchen" steht schon! Stößchen! :-))
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Kayak und Chillen im Tigre-Delta mit Tango
Am Morgen scheint das Wetter es gut mit uns zu meinen: Wir fahren ins Tigre-Delta um einen relaxten Tag bei Kayak, Mate, Bierchen und Chillen zu verbringen. Unsere Guides Jose und Rodrigo manövrieren uns gekonnt durch die Seitenwasserwege des ersten Sektors des Deltas vorbei an Enten und einem Vorzeigereiher. Bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee aus dem Teebeutel erholen wir uns das erste Mal. Das zweite Mal werden wir ausgesetzt auf einer typischen Insel, auf der wir zahlreiche Argentinier beim Grillen und Chillen begleiten dürfen. Ach und es trauen sich sogar ein paar ganz Mutige ins Wasser, das zwar nicht durch seine Farbe lockt dafür aber verdammt kühl ist! Mal eine Abwechslung für die pausierenden Bademeister! Später geht es mit einem Boot, der "lancha" zurück zum Festland und zum Treffpunkt mit unserem Elvio. Zurück in Buenos Aires bleibt genug Zeit, um noch für morgen einkaufen zu gehen und uns frisch zu machen für unseren Tangoabend mit Abendessen!
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Auf nach Patagonien!
So, heute geht es weiter… Patagonien wir kommen. Aber erst haben wir alle noch ein wenig Zeit uns in Buenos Aires umzusehen. Und da heute Sonntag ist mit stabilem Wetter geht es für die einen nach San Telmo zum Straßenmarkt. Wer weiß, ob sich nicht schon das ein oder andere Souvenir finden lässt. Die anderen schauen einmal ins weltberühmte Theater Colon rein. Treffpunkt ist um 12 im Hotel, dann geht es ab zum nationalen Flughafen und wir fliegen zum Tor nach Patagonien: Neuquen. Von dort weiter im Bus nach Bariloche.
Die Fahrt im Bus entpuppt sich als wunderbarer Einblick in die patagonische Steppe mit unendlichen Weiten und romantischem Sonnenuntergang, den wir vorher schon an einer Raststätte mit einem Bierchen begossen haben. Gegen Mitternacht kommen wir in Bariloche an und werden von unserem Empfangskomitee Fede und Carlin ins Hotel gefahren. Jetzt aber erst mal eine gute Nacht!
P.S. es stellen sich noch unsere drei Mitreisenden vor: Herr Strudel, ein lieber Glücksbringer der vorherigen Patagoniengruppe, Herr Boffel aus Deutschland und Fräulein M.Panada aus Argentinien!
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Pampa Linda und der schwarze Gletscher
Am Morgen holen uns nach dem Frühstück Eduardo und Ezequiel ab, unser Fahrer und Guide für heute. Wir fahren in den Nationalpark Nahuel Huapi vorbei am gleichnamigen See. Auf der Fahrt erfahren wir unglaublich viel über die Geschichte der Region, Flora und Fauna. Ezequiel sprudelt förmlich vor Wissen, das er mit uns teilen möchte.
Wir meistern unsere ersten gemeinsamen Spaziergänge zu den Cascadas de los Cesares, bewundern auch den schwarzen Gletscher am Fuße des Tronadors. Allerdings mussten wir etwas Geduld haben, bis dass der Gletscher von sich etwas preisgab und endlich kalbte. Danach gingen wir noch zu Fuß zu der Teufelsschlucht bevor es wieder zurück in die Stadt ging und zu einem gemeinsamen Abendessen mit den ersten patagonischen Gerichten: Hirsch, Wildschwein oder auch Forelle.
Aber auch eine andere lokale Spezialität wollten wir noch etwas genauer besehen: der harte Kern ging noch in eine Bar und verköstigte patagonisches Bier. Das dachten wir zumindest, bis uns die Kellnerin aufklärte, dass unser Bier "Oktoberfest" aus Mar del Plata kommt. Macht nix, schmeckt trotzdem. Wir hatten ja schließlich auch was zu feiern: Angelika hat um Mitternacht Geburtstag!!!!
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Circuito Chico
Schon wieder Morgen und ab geht's mit Ezequiel und einem neuen Fahrer Daniel in die Umgebung Bariloches auf den sogenannten Circuito Chico. Das Wetter scheint zunächst nicht ganz so freundlich gestimmt zu sein. Es regnet mal ein wenig, viele Wolken und dann noch mehr Wind. Das ist Patagonien! Und wir sind flexibel und geben dem Berg Campanario noch später eine Chance. Zunächst machen wir einen Spaziergang durch den Arrayan-Wald wo wir ein lauschiges Plätzchen finden, um bei Champagner und Torte gemeinsam auf Angelika anstoßen zu können.
Dann geht es weiter zu einem frühen Mittagessen in eine lokale Bierbrauerei und ja… wir tun es schon wieder: wir stoßen einfach noch einmal an, denn feiern kann man nie genug. Und da wir ja Glück haben bleibt das Wetter auch stabiler, so dass wir auch noch auf den Campanario hoch können und eine schöne und v.a. windige Aussicht genießen können auf Bariloche und Umgebung.
Und weil es so schön ist, findet Angelika noch eine windgeschützte Ecke auf einem Aussichtsbalkon und gibt erst mal auf ihren Geburtstag noch mal eine Runde Rotwein. Dann trennen sich unsere Wege: die drei Youngsters Angelika, Sabine und Mathias wagen das windige Vergnügen und gehen auf Wasser: Kayak ist angesagt. Der Rest kehrt nach Bariloche zurück und nutzt die Sonnenstrahlen, um sich die Stadt anzuschauen. Den Rest des Abends konnten alle verbringen wie sie es wünschten.
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Auf nach Chile!
Wir beginnen heute eine neue Etappe unserer Reise durch Patagonien und fahren über die Anden nach Chile. Carlin unser Fahrer bringt uns sicher nicht nur durch das wechselhafte patagonische Wetter sondern auch dank Beziehungen prima durch die Grenze nach Chile. Auffällig sind die Veränderungen in der Vegetation: von der patagonischen Steppe durch die Anden zum kalten valdivianischen Regenwald und neu noch dazu die Asche aus der Vulkankette Cordon del Caulle und dem Vulkan Puyehue, an dem wir nur in 15km Entfernung vorbeifahren. Auf unserem Weg liegt auch der Nationalpark Vicente Perez Rosales, der als ältester NP in Südamerika 1926 gegründet wurde, und mit den Stromschnellen des Flusses Petrohue und dem Allerheiligensee eine weitere Sehenswürdigkeit darstellen.
Der Vulkan Ossorno hält sich allerdings bedeckt und zeigt uns seinen perfekt geformten Kegel nicht! Am späten Nachmittag erreichen wir unser Holzhotel und es bleibt noch Zeit für einen ersten Bummel durch das Städtchen Puerto Varas, die Rosenstadt, bevor zu einem sehr leckeren Abendessen im Hotel geladen wurde.
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Chiloe, Rafting oder Nixtun
Heute war ein Tag der freien Auswahl: Gitta, Wolfgang, Max und Wilfried fuhren auf einen Ganztagsausflug nach Chiloe, um dort u.a. die Vogel-und Pinguinwelt zu beobachten; Ulrike und Andreas erkundeten per pedes das Städtchen ebenso wie Frederic, Angelibar und Matthias waren mutig und trauten sich zu raften. Am Abend trafen wir uns alle dann im Pim um das Halbfinale im Fußball mitzusehen (unfreiwillig) und auf ein oder auch mehr Bierchen und Pizza den letzten Tag auf festem Boden zu begießen.
Die Chiloe-Gruppe hat das Wort: um 8.30 Uhr wurden wir abgeholt und es ging im Minivan mit Guide und Fahrer und einem weiteren Paar aus New York los. Auf der Überfahrt mit der Fähre über den Kanal Chacao sahen wir Pelikane und schwimmende Pinguine. Nach der Besichtigung des historischen Chacao ging es ins Vogelschutzgebiet, wo viele seltene Vögel nisten. Wir fuhren weiter über 35km Schotterstraße ins Pinguinland auf und ab. Während der Fahrt erzählte unsere Guide viel über Klima (Regen), Geschichte und die Lebensgrundlagen (Landwirtschaft) auf der Insel. Dort wachsen 60 Kartoffelsorten!
Wer glaubt, im Pinguinland wird man von Pinguinen begrüßt, hat sich getäuscht. Es geht aufs Boot, mit Schwimmweste und Regenponcho (notwendig), und dann zu den vorgelagerten Inseln. Da sitzen sie dann: weltweit einmalig: Humboldt- und Magellanpinguine zusammen. Weiters neben Möwen, viele Kormorane, Ibisse und auch ein Otter. Dann gab es Mittagessen im Fischrestaurant. Die Guide staunte, wieviel Bier die Deutschen und Österreicher zum Fisch verbrauchten. Nach dem Besuch des Fischmarktes in Ancud waren wir müde und wir fuhren zurück nach Puerto Varas.
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Auf die Navimag
So, heute geht es auf die Navimag! Was das bedeuten wird, wissen wir noch nicht, aber wir werden uns melden und dann mit Fotos, sobald wir wieder festen Boden unter den Füßen haben werden. Erst einmal Frohe Weihnachten an alle Freunde und Verwandten und Leser!!!!
Heute hat mal Sabine das Wort: Bei strahlendem Sonnenschein verabschieden wir uns von Puerto Varas. Der Osorno zeigt sich ohne Wolken und wir bekommen doch noch ein perfektes Foto. Dann geht's mit schweren Rucksäcken (Bier, Wein, Pisco Sour für 3 Tage) mal wieder in den Bus und wir ziehen weiter nach Puerto Montt. Heute geht's aufs Schiff wo wir Weihnachten verbringen werden!
Nach dem Einchecken haben wir noch Zeit, uns auf dem Markt am Hafen Angelmo umzusehen.Neben Fisch und Meeresfrüchten gibt es auch jede Menge Strickwaren aus Alpakawolle und Angelika und Matthias erliegen einem Kaufrausch.
Endlich geht's dann um 12 Uhr auf die Navimag, unser Zuhause für die nächsten Tage. Dann ist Warten angesagt. Es werden noch allerlei Transportgüter verladen. Das dauert! Bei strahlendem Sonnenschein und einigen gepflegten Bieren auf dem Oberdeck holen wir uns den ersten Sonnenbrand. Sehnsüchtig erwarten wir das Ablegen, denn Heike hat uns zu diesem Ereignis Pisco Sour versprochen. Irgendwann heißt es dann Leinen los und Gläser gefüllt neuen Abenteuern entgegen. Wir genießen die Fahrt, der Osorno begleitet uns noch lange im Hintergrund und die Gläser bleiben gefüllt. Ein schöner Sonnenuntergang beendet den Tag. Seeluft macht müde und so sind wir alle recht früh in unseren Kojen und lassen uns vom sanften Schaukeln in den Schlaf wiegen.
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Feliz Navimag!
Weihnachten! Wie verbringt man Weihnachten auf einem Fährschiff? Zunächst einmal mit intensiver Krankenpflege, denn mittlerweile hat es ein paar von uns erwischt: Husten, Schnupfen, die ganze Palette. Aber das hält uns nicht ab, ein paar Wale zu sichten und einem Vortrag über die patagonische Fauna zu folgen.
Am Nachmittag wird auch noch ein Weihnachtsmann gesucht für die 16 mitreisenden Kinder (und die restlichen, die es sich noch bewahrt haben) und siehe da: er ist mitten unter uns. Unser Max entpuppte sich als Idealbesetzung, nachdem wir ihn auch noch mit angepasster Kleidung versorgen konnten.
Da der Heilige Abend mit der Fahrt hinaus aufs offene Meer zusammen fallen sollte waren wir alle gespannt und vorsichtig, denn keiner wollte seekrank werden. Es gab Spaghetti zu Abend und erst gegen 23.30 als sich die Wellen als harmlos herausstellten wurden wir wieder mutiger und stießen alle mit der Besatzung mit Champagner an. Und sagten auch bei dem ein oder anderen Tänzchen nicht Nein.
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Felices Fiestas!
Den ersten Weihnachtstag begannen wir nach dem Frühstück mit dem Auftritt unseres Weihnachtsmanns und internationalem Gesang. Und natürlich wieder einem strahlend blauen Himmel! Den Tag verbrachten wir wieder schlafend, schniefend, lesend, schauend und am Abend zum Teil Bongo spielend. Angelika und Matthias haben sogar eine original Navimag-Kappe gewonnen! Anschließend gab es wieder Tanz, Tanz, Tanz
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Abschied von der Navimag
Tja, nun war es soweit: heute hieß es Abschied nehmen von unserer Navimag. Aber als würde es ihr genauso ergehen gab es erst mal einen Motorschaden, der behoben werden musste und uns für eine Weile wieder festhielt. Als es dann gegen 18 Uhr doch soweit war und wir in Puerto Natales angelegt hatten, schnappte sich jeder sein Gepäck und machte sich auf den abenteuerlichen Weg durchs Schiffsinnere und über Stiegen ins Freie aufs Festland. Dort mussten wir uns erst einmal wieder sortieren bis wir in unserem Büschen saßen und auf dem Weg zu unserem Hostal waren.
Da unser Zeitplan für heute wegen des langen Abschieds knapp ist, halten wir uns nicht lange auf und machen uns auf zum Einkauf für die nächsten Tage. Dann heißt es für vier von uns noch Zelte zum Test aufbauen. Und schon wieder Abschied nehmen: Wilfried und Max lassen wir zurück, sie fahren morgen nach Punta Arenas. Der Rest trifft sich morgen früh um 6.15 Uhr zu einem kleinen Frühstück bevor wir wieder untertauchen. Ihr hört von uns und unseren Abenteuern wie immer sobald wir wieder in der Zivilisation sind. Bis denne!
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Trekking Auftakt
Schon früh um 6.15 Uhr saßen wir am Frühstückstisch, um etwas gestärkt eine halbe Stunde später mit unserem Transfer hinein ins 150km entfernte Naturparadies Torres del Paine zu fahren. Nach ein paar Fotostopps gelangten wir an den See Pehoe, an dem wir den Katamaran zum übersetzen bestiegen und eine gute halbe Stunde später war es soweit: am anderen Ufer schnallten wir unsere Rucksäcke um, cremten uns noch einmal ein, justierten unsere "Bastones" und ab ging es hinein ins Abenteuer für drei Tage.
Das Tagesziel war das Refugium Los Cuernos, jedoch wollten wir auch das Valle Frances mit seinem gleichnamigen Gletscher und dem wunderbaren Blick auf die "Hörner" nicht auslassen, je nachdem wie unsere Kräfte es zuließen. Am Ende gelangten wir nach einem langen Tag, heftigen patagonischem Wind und ein paar Regenschauern alle ans Ziel, doch oje für vier von uns wurde es leider noch eine lange Wartepartie, bis sie in ihr Nachtlager gehen konnten. Aber statt der ursprünglichen Reservierung fand sich eine Cabaña für die vier Erschöpften, in der sie nicht nur wenigstens zwei richtige Betten hatten, sondern auch im Trockenen ruhen konnten. Der Rest der Gruppe versuchte seinen Schlaf in den von Sturm strapazierten Zelten zu finden. Das war mal ein Auftakt!
Alternativprogramm von unseren Partyboys: Drei Stunden von Puerto Natales gelegen bietet sich Punta Arenas als Ausgangspunkt zur Fortfestung Bulnes und der Pinguinkolonie am Seno Otway an. Auf Stegen durch Steppe und Moor laufen und dabei den Pinguinen beim Füttern ihrer Jungen zuzusehen lässt einen Sturm und Regen vergessen.
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2. Trekkingtag
Nach anstrengendem ersten Tag und unruhiger Nacht standen nichtsdestotrotz alle am nächsten Morgen um 9 Uhr bereit, den Tag anzugehen. Wir wollten das nächste Refugio El Chileno angehen und falls uns noch nicht alle Kräfte und das Wetter verlassen haben sollten vielleicht auch noch einen ersten Marsch hinauf zu dem Ausblickspunkt auf die "Türme" zu wagen. Das Wetter war warm und sonnig und der Wind hielt sich zurück als wir am smaragdgrünen See Nordenskjoeld entlang über Stock und Stein und lieblich anzusehende Landschaften mit Mata Guanaco und Feuerbusch-Sträuchern marschierten und am Ende uns auf stetiger Steigung unserem ersehnten Ziel näherten.
Eine halbe Stunde nach Ankunft der letzten drei ging es für sechs Unverwüstliche noch weiter Richtung Mirador de las Torres, eine noch ca 2 stündige (Hinweg) Wanderung mit Gegenwind durch einen Wald und entlang eines Gletschergeröllfeldes zu den zugigen doch wunderbaren Ausblick auf das Massiv der Torres, den immerhin drei Helden an diesem Tage genießen durften. Unser besonderer Held war Frederic, der einer der drei war! Dann ging es für die einen zum lecker Abendessen im Warmen während die andere Hälfte erneut an einer verbesserten Rezeptur eines Nudelrezeptes erfolgreich bastelte. Dann war Schlafen angesagt!
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Trekken, essen, duschen und ruhen
Die Nacht sollte kurz werden: um 3.30 Uhr ging der Wecker und die Türme riefen ein zweites Mal. Angelika und Matthias, Gitta und Wolfgang und Heike wollten in dieser Nacht sich aufmachen, um die ersten Sonnenstrahlen an den Turmspitzen zu erleben. Und es sollte ihnen gelingen! Bei der Rückkehr gab es ein wohlverdientes Frühstück und um 10.30 Uhr packten wir erneut, um uns auf die letzte Strecke zu begeben zu der Hosteria Torres im Tal, wo uns unser Fahrer und die Partyboys Max und Wilfried erwarten sollten.
Eine Nachricht sollte uns dabei aber begleiten und auf unserem weiteren Weg verdeutlicht werden: laut Aussagen im Park hatten am Vortag fünf Menschen wild gecampt auf dem Weg zum Grey Gletscher und im vollen Leichtsinn ein offenes Feuer angefacht, welches außer Kontrolle geraten ist und bis jetzt 1500 Hektar Wald zerstört hat und eine Kontrolle ist nicht in Sicht.
Ein Dunst und rauchiger Geruch begleitet uns auf unserem Abstieg und die Gewissheit, dass aus purem Leichtsinn eine Natur zerstört wurde, deren Schönheit für Jahrzehnte zerstört wurde. Da macht sich auch Traurigkeit breit, sowie eine Dankbarkeit diese Natur erlebt haben zu dürfen. Wir fahren alle zu einer Estancia auf der wir uns an einem Lamm-Asado stärken und anschließend an einer typischen Trainingseinheit eines chilenische Rodeo-Duos teilhaben dürfen sowie in die Schafzucht eingeführt werden.
Bei unserer Rückkehr am frühen Abend in Puerto Natales ist frei und wird dazu u.a. genutzt noch ausstehende Karten zu schreiben und sich der Körperpflege zu widmen.
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Zurück nach Argentinien
Am Morgen erreichen uns die schlechten Nachrichten schon am Frühstückstisch: der Park brennt und ist für alle nun geschlossen, Hoffnung nicht in Sicht. Mittlerweile sind Experten aus den USA und Australien auf dem Weg um zu helfen. Den Menschen hier sieht man ihre Existenzangst in den Augen an.
Nichtsdestotrotz geht es für uns weiter. Victor bringt uns an die nur wenige Blocks entfernte Bushaltestelle, wo schon uns schon vertraute "Partner" viventura-Gruppe mit deren TC Miguel erwarten. Gemeinsam fahren wir nach El Calafate in unserem Saunabus komatös vor uns hin schlummernd durch die patagonische Steppe. Am frühen Nachmittag kommen wir an und nachdem alle Zimmer bezogen sind machen wir ein kleines Spritztourchen über die geschäftige Hauptstraße des Ortes.
An geeigneter Stelle machen wir erst einmal Halt und genießen in der Sonne ein erstes Bierchen. Danach versprengt es uns in alle Winde: zum Shoppen, Bummeln, zur Lagune oder einfach nur zum Genesen und Ausruhen, schließlich müssen wir auch unsere immer noch hartnäckigen alten Erkältungen und neuen Blasen pflegen! Der Abend ist frei.
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Silvester und der große Perito
Heute haben wir einen strammen Tag mit vollem Programm. Am Morgen werden wir abgeholt von unserem Fahrer Eduardo und Melisa, unserer Guide für den Tag im Nationalpark Los Glaciares. Wir wollen noch einen Gletscher sehen, den Perito Moreno! Also fahren wir unter den Erklärungen von Melisa in den Park und nähern uns dem Perito Moreno zunächst per Auto, dann auf einem Katamaran, der uns bis auf 200 Meter heranbringt. Und obwohl oder gerade weil der Himmel bedeckt ist, erscheinen die unterschiedlichsten Blautöne und lassen uns auf den Auslöser drücken, was das Zeug hält. Anschließend gehen wir bei leichtem Regen über die Laufstege von der südlichen Seite über das Zentrum bis an die nördliche Frontseite des Gletschers und können so Zeugen zahlreicher Kalbungen sein.
Zwischendurch picknicken wir auf einem Balkon und begießen den schönen Ausblick bei einer Weindegustation. Am Nachmittag fahren wir noch einmal nach Calafate hinein, um unser Gepäck einzusammeln und schon geht es weiter nach El Chalten, an den Fuß des Fitz Roys. Ungefähr zweieinhalb Stunden dauert die Fahrt bei ordentlicher patagonischer Brise und wunderschönen Wolkenbildern an weizengelbe Ebene.
Kaum in Chalten angekommen geht es unter die Dusche denn heute ist ja ein besonderer Tag: pünktlich um 20Uhr Ortszeit versammeln wir uns und begießen den deutsch-österreichischen-schweizerischen Neujahrsbeginn mit Pisco Sour (wie auch immer er über die Grenze nach Argentinien gekommen war, er war gegrüßt) um dann ein paar Meter weiter in unser Restaurant für den Abend zu gehen. Das Essen hat zwar leider nicht jedem zugesagt, trotzdem wurde auch der argentinische Neujahrsbeginn standesgemäß gefeiert und noch im Hostal weitergeführt. Mit dem TC der anderen Viventuragruppe. Es wurde fleißig gebastelt an der musikalischen Ausstattung des Assistenten Kevin! Feliz año nuevo!
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Laguna de los Tres
Heute am Neujahrsmorgen stand ein Trekking auf dem Programm. Es sollte die Laguna de los Tres am Fuße des Fitz Roy erklommen werden. Also standen um 10Uhr alle mit freudig bis mulmigem Gefühl bereit, um mit Cecilia in den Transfer zur Hosteria Pilar einzusteigen, wo wir starten sollten und wollten. Ca. 3 Stunden ging es vorbei am Bett des Rio de las Vueltas, durch einen Märchenwald, über Stock und Stein, mit Blick auf das Bergmassiv um den Fitz Roy herum. Vorbei am Lager Poicenos über den Rio Blanco gelangten wir an den Scheideweg.
Jeder musste entscheiden, ob er die Steigung auf sich nehmen wollte bis zur Lagune und die hat es in sich. Aber lange Rede, kurzer Sinn: am Ende des Tages waren Helden geschaffen worden. Trotz Angst und Bedenken waren alle an der Lagune angekommen und gelangten auf den eigenen Beinen laufend auch wieder zurück nach El Chalten. DAS war doch mal ein Auftakt ins Neue Jahr!
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Ans Ende der Welt
Heute konnte jeder erst einmal ausschlafen, denn Check-Out war um 10 Uhr. Abfahrt zum Flughafen jedoch erst um 13 Uhr, so dass noch viel Zeit blieb durch den Ort zu laufen oder aber noch die ein oder andere kleine Wanderung zum Mirador de los Condores zu machen, auch Souvenirs wurden gefunden. Aber gegen 13 Uhr hieß es Abschied nehmen und wir fuhren zum Flughafen nach Calafate, parallel zu unserer parallelen Lieblings-viventuragruppe.
Unterwegs hielten wir noch auf ein Bier oder ein Stück Kuchen bei einer Estancia, wo es erst einmal einen Schrecken gab. Aus der Parallelgruppe waren zwei ohne Pass! Die wurden nun emsigst gesucht, jedoch wurden wir nicht fündig. Gott sei Dank kamen aber dennoch auch beide mit nach Ushuaia, wo uns unsere Wege wieder trennten. Am Abend fuhren sieben noch mit dem Taxi ins Zentrum der Stadt mit der festen Absicht, doch mal eine Königskrabbe zu genießen und danach den bekanntesten Pub aufzusuchen. Einen Toast aufs Ende der Welt!
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Kayak, Wandern und Biberwatching
Heute vertreiben wir uns den Tag im Nationalpark am Ende der Welt. Valentin, Claudio und Eduardo holen uns zeitig um 9 Uhr ab und wir fahren in den westlichen Teil des Parks. Dort bestücken wir uns mit Gummistiefeln, Extrahosen und Schwimmwesten und auf geht es in zwei Schlauchbooten u.a. über den beinahe windstillen Beaglekanal zur Lapataiabucht. Mit von der Partie, zumindest ein bisschen: ein neugieriger Seehund auf Durchreise.
Nach einem leckeren Mittagessen bei Wein im Zelt geht es weiter durch den Wald an der Küste entlang zum letzten Postamt am Ende der Welt und seinem verrückten Inhaber. Am Nachmittag dürfen wir uns für zwei Stunden frischmachen und ausruhen bevor wir wieder abgeholt werden und es auf Bibersuche geht.
Und wir werden fündig. Und wie! Insgesamt fünf Stück lassen sich durch uns keinesfalls beirren. Am Ende des langen Tages nehmen wir in einer gemütlichen Hütte unser letztes gemeinsames Mahl ein, denn wir verabschieden uns von Frederic, der noch weiter in Ushuaia bleibt und sich alleine nach Buenos Aires durchschlagen möchte. Hut ab, Frederic und viel Glieck!
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Zurück in die Metropole
Gestern Abend im Biberwald erreicht uns die überraschende Nachricht, dass wir heute "spontan" zwei Stunden früher abfliegen sollten. Aber Gott sei Dank können wir noch unsere Katamaranfahrt über den Beaglekanal machen. Also heißt es am Morgen Frühstück mit gepackten Koffern und in die Taxis und auf zum Hafen auf große Fahrt. Wie immer bei schönstem Wetter fahren wir über den Beaglekanal begleitet von der Sicht auf Komorane, Seelöwen, Möwen, Skuas. Wir wurden sogar von unserer parallelen Lieblingsgruppe eingeladen zu Torte und Sekt, da Martin aus der anderen Gruppe Geburtstag hatte. Feliz cumpleaños!
Nach der Fahrt hieß es uns zu sputen: Taxis auffinden, zum Hotel, Koffer einsammeln und… Abschied von Frédéric, der sich von nun an ohne uns bis nach Buenos Aires durchschlagen möchte. Dir alles Gute und ganz schön mutig!!!! Wir sind in Gedanken bei Dir.
Der Flug nach Buenos Aires verlief ohne besondere Ereignisse, jedoch mussten wir uns back in Buenos Aires in Geduld üben. Unsere Koffer wurden erst spät ausgeliefert, so dass unser ursprünglicher Vorsprung von zwei Stunden deutlichst eingeschrumpft war. Aber Ende gut, alles gut. Alle hatten frei und schwärmten aus.
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Citytour per Rad
Am Morgen verabschieden wir uns erst einmal und zum ersten Mal von einem Teil der anderen Gruppe, bevor wir zu unserem vereinbarten Treffpunkt spazieren mit unserer Guidin des Tages Silvina und den Fahrrädern. Wir wollen heute den Norden erkunden bei brüllender Hitze. Silvina geleitet uns sicher durch den Verkehr in die grüne Lunge der Metropole vorbei an zahlreichen Monumenten und Plätzen, reichen Villen und Botschaftshäusern bis hin zu dem Friedhof von Recoleta, wo wir einem Mate und einem Alfajor nicht widerstehen wollen.
Durch eine Fußgängerzone manövrieren wir uns über die Plaza de Mayo bis nach San Telmo. Hier endet unser Stadttrip. Erwähnte ich schon, dass wir in den Parkanlagen in Palermo einen Begleiter dazugewonnen hatten? Unsere Gruppe erweiterte sich um einen niedlichen und v.a. treuen Hund. In San Telmo schöpften wir neue Reserven bei einem Choripan (Brot mit typischer Bratwurst) und dann an der Plaza Dorrego mit dem ein und anderen Bier. Den Rest des Tages verbrachte jeder wie er es wünschte. Erst am Abend wollten wir uns wiedertreffen in unserem Restaurant in San Telmo, das wir schon von unserem Willkommensessen her kannten. So schließt sich der Kreis und wird noch begossen und beschlossen im Patio gegenüber des Hotels.
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Abschied in Schüben
Wir verabschieden uns heute voneinander in Schüben: zunächst werden unsere beiden Österreicher Max und Lu abgeholt und - wie wir von ihnen per SMS auf dem Laufenden gehalten werden - gelangen sicher per Flieger nach Iguazú. Gute zwei Stunden versuchen wir es noch einmal: Ulrike und Andreas verabschieden sich ebenfalls nach Iguazú. Habt Spaß Ihr vier!!! Dann heißt es für die letzten auf nach Ezeiza. Da alleine reisen nicht immer toll ist, nehmen wir Lothar aus der schon viel erwähnten parallelen Lieblingsgruppe gleich mit zum Flughafen. Dort werden wir erst einmal von einem Stromausfall begrüßt: das Gepäck kann noch nicht aufgegeben werden und heiß ist es auch. Also erst mal zurückziehen in den Schatten einer Bar auf ein kühles Bier oder die restlichen Vorräte. Nach gut einer Stunde nehmen wir einen neuen Anlauf, geben die Koffer ab und begeben uns in die unendlich lange Schlange zu den Gates.
Jedoch nicht alle: zurück bleibt Heike mit ihrem neu ernannten und leicht verliebten Herr Strudel und möchte sich von Euch verabschieden und sich bedanken für dreieinhalb Wochen voller wertvoller Erlebnisse und wunderschöner Erinnerungen. Es hat mir viel Spaß gemacht, Euch durch "mein" Patagonien zu begleiten! Und denkt dran… es sind noch ein paar (wenige!) Plätze frei in meiner Antarktisgruppe! ;-) Küsschen und Stösscken Eure Heike