Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Bienvenidos a Argentina
Willkommen in Argentinien heißt es am Abend endlich nach einer sehr langen Anreise aus Europa. Am Flughafen begrüßen sich alle und werden von Reiseleiterin Heike in Empfang genommen. Nachdem fast alle sich mit argentinischen Pesos versorgt hatten, ging es los in die Innenstadt von Buenos Aires mit Hubert unserem Fahrer (ein waschechter Argentinier!). Heil angekommen im Hotel ließen wir es uns nicht nehmen noch einen ersten Begrüßungstrunk zu uns nehmen: ein erstes argentinisches Bier, das Quilmes. Nach 24 Stunden auf den Beinen riefen allerdings nach 1 Uhr die wohlverdienten Betten! Buenas Noches! :-)
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Citytour durch Buenos Aires
Gestärkt durch ein typisches argentinischen Frühstück mit Kaffee und medialunas holte uns Kai, unser local guide des Tages ab, um uns bei Kaiserwetter durch Buenos Aires zu führen und uns zu Fuß, per Subte ( U-Bahn) und colectivo, so nennen sich hier die Busse, die Stadtteile San Telmo, La Boca, Puerto Madero und das Mikrozentrum näher zu bringen. So lernten wir neben vielen weiteren Informationen zu Geschichte und Kultur Argentiniens, dass eine U-Bahn ein Eigenleben haben kann und noch lange nicht an jeder Haltestelle anhalten muss und auch dass ein Fluss seinen ganz eigenen "Duft" haben kann.
Mittags wurden wir von Anna, der Vertretung des lokalen Büros hier, in einem typischen Restaurant zu unserem ersten Steak geladen. Dabei konnte auch endlich Markus geoutet werden, unser Geburtstagskind des Tages! Am späten Nachmittag versprengte sich die Gruppe und jeder konnte sich den Abend gestalten wie ihm lustig war.
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Tigre und Tango
Wir machen uns am Morgen auf, einen typischen argentinischen Samstag zu verbringen: es geht ins Tigre Delta, einem Flussdelta, welches gespeist wird vom Fluss Parana und uns einlädt zum Kanu fahren und Relaxen am kleinen Strand mit lauter Argentiniern, die ihrem liebsten Hobby frönen: Asado essen ;-) Wir werden von unseren Guides Jose und Rodrigo zunächst am Ufer empfangen, in die Kanus eingewiesen und schon kann es bei Sonnenschein losgehn durch die kleinen und kleinsten Flussarme. Eric sollte sich dabei als olympiareifer Kanute herausstellen, der uns hintere locker durchs Delta manövrierte.
Wir erfahren einiges über das Leben der Bewohner der Inseln und die Enstehung des Deltas von Jose, der auch stolzer Hersteller der Boote ist und dies zu Recht. Unsere Guides lassen uns auf einer dieser Inseln zurück, von der wir später mit einer "lancha" wieder abgeholt werden sollen, um uns zu unserem Treffpunkt mit unserem Fahrer zu bringen. Da uns noch Zeit bleibt, marschieren wir noch in Richtung Puerto de Frutos, wo neben Obst aus dem Delta auch Möbel, Korbwaren und vieles mehr angeboten wird, das die Menschen auf den Inseln herstellen.
Gestärkt mit einem Eis sind wir bereit uns nach Buenos Aires bringen zu lassen (ok, eigentlich haben wir auf unseren Elvio gewartet!) um uns dem Tango zu stellen. Bei plötzlich aufkommendem Regen (der schon seit Stunden befürchtet wurde) einigten wir uns darauf auf Taxis umzusteigen. Gott sei Dank blieben Birgit, Rafael, Silvia und Hendrik nur vorübergehend mit ihrem Taxi verschollen! Und so konnte der Abend sehr schön (und verfroren!) mit einer "Cena y Tango" zu Ende gehen.
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Unendliche Weiten mit Modelbonus
Da das Wetter doch besser ist als sein (gestriger) Ruf, entscheidet sich ein Teil der Gruppe den sonntäglichen Markt in San Telmo zu besuchen, der Rest geht ins Teatro Colon und sieht sich dieses mal genauer von innen an. Wunderschön und sehenswert. Am Mittag geht es dann ab zum Flughafen und nach Neuquen, zum Tor nach Patagonien. Von dort dann rein in einen mit argentinischen Models (was von den mit uns reisenden Männern sehr aufmerksam erkannt wurde!!!) besetzten Bus und durch die unendlichen Weiten der patagonischen Steppe, über die letzten Stätten der Dinosaurier hinweg zu unserem eigentlichen Ziel: Bariloche. Eine Rast in der scheinbar letzten oder einzigen Raststätte in der Steppe und die Abenddämmerung am patagonischen Himmel macht Vorfreude auf mehr!
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Ventisquero Negro
Cecilia und Agustin sind unsere guides des heutigen Tages und begleiten uns durch die Landschaft um Bariloche über kurviges Gelände in den Nationalpark Nahuel Huapi zu den Cascadas de los Cesares und durch Pampa Linda zur Basis am Fuße des Donnerbergs Tronador. Auch der schwarze Gletscher durfte nicht fehlen und dass es etwas regnete tat dem Ganzen keinen Abbruch!
Bei unserer Einkehr in ein Restaurant vor Ort konnten die ersten patagonischen Spezialitäten probiert werden: Forelle und Hirsch z.B. Lecker!
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CircuitoChico und Kayak
Am Morgen erwarteten uns erneut Cecilia und Carlin, um uns auf dem sogenannten Circuito Chico die nähere Umgebung zu zeigen. Am See Nahuel Huapi entlang und an blühenden Ginsterbüschen und Lupinen vorbei ging es zum Berg Campanario, der zwar nicht der höchste ist aber einen wunderbaren Blick auf die Umgebung Bariloches gibt. Zur Zeit auch auf sich nähernde Aschenebel aus der Richtung der Vulkankette Cordon de Caulle mit dem Vulkan Puyehue wie wir erleben durften, bevor wir weiter fuhren und im Arrayan-Wald auf Koboldsuche gingen. Die zweite Haelfte des Tages verbrachten die einen auf dem Wasser,indem sie sich mutig in die Kayaks schwangen und dem patagonischjen Wind trotzten waehrend Ute der Stadt selber einen detaillierteren Blick widmete. Den Abend konnte jeder frei gestalten.
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Über die Anden nach Chile
Am Morgen hieß es wieder Koffer schnappen und weiter ziehen:dieses Mal geht es nach Chile, genauer Puerto Varas am südlichen Ende des Sees Llanquihue. Auf der fast sechsstündigen Fahrt erzählte uns Carlin, unser Fahrer, viel über die Besiedlungsgeschichte der Region von Bariloche und Puerto Varas. Und während wir uns der Grenze zu Chile näherten beobachteten wir nicht nur die natürliche Veränderung der Vegetation. Wir konnten auch Zeuge werden der Veränderungen, die der Vulkan Puyehue bzw. die gesamte Vulkankette seit dem 04.06. diesen Jahres hervorruft: Asche und Sand wohin man schaut.
Als wir endlich hungrig in Puerto Varas ankamen ging es nur schnell Koffer auf die Zimmer bringen und ab Geld besorgen (was sich als nicht ganz einfaches Unterfangen erweisen sollte. Unser Tipp. einfach mal in die Apotheke gehen ;-) und dann gingen wir gemeinsam am Seeufer in einem Restaurant essen und den ersten chilenischen Pisco Sour probieren.
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NP Vicente Perez Rosales
Und wieder ging es am Morgen los: unser TRANSFER (dieses mal allerdings pferchten wir uns in einen Sprinter) ging in den ältesten Nationalparks nicht nur Chiles: den 1926 gegründeten NP Vicente Perez Rosales. Dort konnten wir den durch Lavagestein verlaufenden Fluss Petrohue und seine Stromschnellen bewundern, sowie die Laguna Verde, bevor der schwarze Strand am Allerheiligen-See zu einem Spaziergang einlud. Dass es einen Vulkan beinahe so perfekt schön wie den Fuji San in Japan geben soll, halten wir für ein Gerücht, denn zeigen wollte er sich unter Wolken- und Regenfront nicht. Aber uns kann nix die Laune vermiesen.
Es war schaurig romantisch und vier von uns packte es soweit, dass sie einen privaten Guide engagierten und noch eine kleine Wanderung unternahmen während der Rest langsam wieder Richtung Puerto Varas ging, wo wir uns zu chilenischen Empanadas und "Kuchen" zufällig in einem Café wiedertrafen. Am Abend gab es noch ein sehr leckeres Lachsmenü mit reichlich Wein in unserem von Schulabgängern v.a. nachts bebendem Holzhotel.
Morgen früh geht es nach Puerto Montt und wir gehen an Bord der NAVIMAG. Also verabschieden wir uns für die nächsten paar Tage. Wir werden ein Lebenszeichen senden, bevor es in den NP Torres del Paine zum Trekken geht bzw. für Birgit und Rafael nach Punta Arenas. Also keine Sorgen, wir genießen einfach weiter :-)
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Auf zur See
Am Morgen waren wieder alle pünktlich zur Stelle als es hieß, uns auf den Weg zur nächsten Reiseetappe zu machen: NAVIMAG. Das Seeabenteuer konnte beginnen. Zunächst ging es zum Einchecken unseres Gepäcks nach Puerto Montt, danach verbrachten wir die restlichen 2-3 Stunden auf dem Markt Angelmo an Ständen mit Souvenirs und Fisch und Algen und Muscheln vorbei schlendernd. Der ein oder andere Käse wurde gekostet und auch so manch eine Lachs-gefüllte Empanada.
Dann ging es zurück auf die Navimag, wo wir schon vor der Abfahrt ein erstes Sonnenbad nehmen und uns ein wenig auf das Leben an Bord einstimmen konnten. Gespannt auf die kommende Zeit auf Wasser wurde der Sonnenuntergang mit so manchem Glas Wein oder Pisco Sour an Deck oder im Barsalon begrüßt.
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Raus aufs offene Meer
Der 2.Tag an Bord: immer nach Walen Ausschau haltend, hörte der ein oder andere einen Vortrag über die patagonische Fauna während andere sich einer Siesta hingaben oder einfach nur lasen oder wie unsere Ute sich von einem Ornithologen die Vogelwelt auf dem Meer zeigen ließ. Gegen Nachmittag bestimmte eine Frage das Schiff: Pille Ja oder Nein? Gemeint war natürlich die Tablette gegen Reiseübelkeit, da es heute am Nachmittag auf den Pazifik hinausgehen sollte. Als es dann auch etwas "welliger" wurde verschwand so nach und nach jeder schon früh in seiner Koje.
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Canal Messier - Puerto Eden - Pius XI
Die Nacht haben wir alle gut überstanden und wir sind bereit für neue Schandtaten. Wie sich herausstellte haben wir Glück und können sogar in Puerto Eden auf der Insel Wellington für ca. eine Stunde von Bord gehen, um uns den Ort etwas näher anzuschauen. Dort leben die letzten der Kaweshkar, einer indigenen Gemeinschaft von Kanu-Nomaden, die vom Aussterben bedroht sind.
Und wenn das noch nicht schön war, dann hatten wir am frühen Abend noch dank den Manövern unseres Kapitäns einen spektakulären Ausblick auf den größten Gletscher hier in Südamerika: Pius XI. Und er kalbte sogar!
Und wir setzten noch einen obendrauf und gingen zusammen in den Maschinenraum, dem ersten Ingenieur mal Tag sagen :-) Am Abend allerdings verweigerte die Gruppe geschlossen das Bingo-Angebot und labte sich lieber am chilenischen Rotwein oder besser an sechs unterschiedlichen chilenischen Rotweinen. Den Tanzabend verpassten entsprechend auch fast alle!
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An Land angekommen
Morgens hockten wir uns nach dem Frühstück zusammen und besprachen den Schlachtplan für die kommenden Tage: Rafael und Birgit gehen nach Punta Arenas auf Pinguinsuche während der Rest der Gruppe sich dem W-Trail verschworen hat. Da mussten natürlich noch so einige Dinge besprochen werden und die Spannung stieg! <> Nach dem Mittagessen bestaunten wir noch das eigenwillige aber gekonnte Anlegemanöver und dann ging es endlich von Bord. Denn nun wollen wir uns bewegen! Nach dem Einkauf von allem Notwendigen und dem Ausleihen von Zelt und Küche und dem Arrangieren der Rucksäcke ging es früh schlafen. Denn morgen wird es wieder spannend und wir verabschieden uns erneut für drei Tage in die patagonische Wildnis und Weiten.
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Trekking versus Pinguine
Am heutigen Tag trennten sich unsere Wege: Birgit und Rafael konnten etwas länger schlafen und fuhren dann mit dem Bus nach Punta Arenas, um sich u.a. die Pinguinkolonie anzusehen. Der Rest wurde morgens um 6.45 Uhr in den Nationalpark Torres del Paine gebracht und dort an der Katamaran-Anlegestelle ausgesetzt. Nun gab es kein zurück mehr, die Karten galten nur für eine Richtung.
Nach ca. 40 Minuten auf dem von der patagonischen Brise bewegten See Pehoe kamen wir am anderen Seeufer an und machten uns startklar. D.h. Rucksäcke geschnürt und "Bastones" justiert und auf geht's Richtung Camping Italiano und dem Glaciar Frances. Bei bewölktem Himmel und heftigem Wind nahmen wir Tuchfühlung. Am Campamento angekommen ließen wir unser schweres Gepäck liegen und nach kleiner Stärkung ging es hoch zu einer wunderschönen Aussicht auf den Gletscher (der auch noch ordentlich kalbte bei mittlerweile Sonnenschein) sowie auf die Cuernos, die Hörner.
Sattgesehen machten wir uns auf den letzten Teilweg unserer Tagesetappe bis zu dem Refugio Los Cuernos entlang am See Nordenskjoeld, der türkisfarben lockte. Dort gingen die einen 5 in ihre wohlverdiente Hütte während die übrigen 5 gemeinsam ihre Zelte aufbauten und lecker Nudeln kochten. Danach zogen sich alle erst einmal in ihre Nachtlager zurück.
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El Chileno und die Torres
Nachdem fast alle kaum ein Auge zu bekommen hatten in der Nacht, ging es am Morgen bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam weiter. In der Nacht hatte Sturm geherrscht, so dass wir in den Zelten Angst hatten weg geweht zu werden und unsere andere Hälfte in der Hütte war besorgt um uns da draussen. Aber froh wieder beisammen zogen wir weiter und weiter und weiter. Vorbei an rot blühenden Notro-Sträuchern, Murtilla und Chaura kauend, Kondore hoch über uns schweifend. Der Wettergott meinte es gut mit uns und nachdem wir die wirklich letzte Ecke gemeistert hatten, sahen wir auch schon unsere nächste Zuflucht am Fluss Ascencio.
Nachdem wir unser Gepäck abgeladen hatten und alle ihre Betten gesichtet bzw. Zelte aufgebaut hatten, machten wir uns erneut auf. Dieses Mal wollten wir die Türme sehen, und zwar noch heute, denn man weiß ja nie. Gestern hatte es dort oben noch geschneit. Da mussten wir unsere Chance nutzen. Und das taten wir so gut wir konnten. Beeindruckend.
Erschöpft kehrten wir zum "El Chileno" zurück und ließen es offen wer vielleicht sogar noch am nächsten Morgen noch einmal hochsteigen wollte. Der Rest konnte dann ausschlafen und das hatten wir uns alle auch redlich verdient. Nie hat ein Bier so gut geschmeckt!
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Helden nehmen Abschied
Gegen 5.20 Uhr nahmen die unverwüstlichen Ute und Markus noch einmal den Weg zu den Torres auf sich und wurden mit einem weiteren herrlichen Ausblick belohnt während die anderen weiter schliefen. Nach einem entspannten Frühstück kehrten wir den Torres den Rücken und gelangten nach ca. 1,5 Stunden unseren vereinbarten Treffpunkt. Da unser Fahrer noch nicht da war, nahmen wir erst noch einmal ein Sonnenbad, bevor es über die patagonische Landschaft zur Estancia Los Manantiales zu einem leckeren Lamm Asado ging.
Danach führte uns Cristian in das chilenische Rodeo ein und ließ uns an einer Trainingseinheit mit seinem Pferd teilnehmen. Außerdem bekamen wir interessante Einblicke in die Schafzucht und -schur. Wieder in Puerto Natales ging es erstmal wohl für alle von uns unter die Dusche. Die Zivilisation hat uns zurück! :-)
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Durch die patagonische Steppe nach Argentinien
Wieder stand am Morgen nach dem Frühstück ein Bus bereit um uns zu unserem nächsten Ziel zu bringen: ca. drei Blocks entfernt der Bushaltestelle, von der aus wir starteten Richtung Argentinien. Also wieder raus aus dem Bus und rein in den nächsten. Dieser brachte uns über die Grenze nach Argentinien.
Unterwegs hielten wir im Nirgendwo der patagonischen Steppe an einer Tankstelle zwecks Pinkel- und Tankpause. Unsere Aufmerksamkeit erregte dabei ein altes, ach was, ein uraltes Auto, das in Deutschland allenfalls in einem Museum seinen Platz finden würde, aber nicht auf den Straßen. Drinnen saßen eine Horde Schafscherer, die zur Zeit durch die Steppe fahren, um auf den Estancias ihrer Arbeit nachzugehen. Unsere Neugier ließen sie gelassen über sich ergehen bis, ja bis wir Touris unseren Mercedesbus ein wenig in Schwung bringen mussten und allesamt mal eben das Ungetüm anschoben. Da hatten nicht nur die argentinischen Peones Spaß, wir auch :)
In El Calafate bezogen wir erst unsere Zimmer und schwärmten dann bei sommerlichen Temperaturen aus ins Städtchen zum Essen, Shoppen, Flanieren und auf Flamingosuche. P.S.: Fotos werden sofort nachgereicht, wenn die Speicherkarten vom Wein wieder befreit sind!!!!
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Perito Moreno Gletscher
So, heute stand das nächste Highlight auf unserem Programm: der Gletscher Perito Moreno. Wir wurden am Morgen von unserem Fahrer Leo und unserer Guide des Tages Cecilia abgeholt und machten uns guter Dinge auf in den Nationalpark Los Glaciares. Dabei erfuhren wir so manches über die Flora und Geschichte der Gegend bei diversen Fotostopps.
Nichts aber war zu vergleichen mit der Ansicht unseres Gletschers bei strahlendem Sonnenschein vom Boot aus oder den Wanderstegen. An letzteren nahmen wir ein leckeres Picknick ein, das wir mit einem Becher Wein noch krönten. Am Ende konnte sich so mancher nur schwer vom beeindruckenden Bild des Perito Moreno trennen, aber wir hatten noch einen weiten Weg vor uns.
Wir fuhren zunächst zurück nach Calafate, luden nach einer Pause (z.B. um mal ein Calafate-Eis auszuprobieren) unser Gepäck auf und dann ging es zu unserem nächsten Aufenthaltsort für zwei Nächte: El Chaltén, dem Trekkingparadies. Dort aßen wir lecker zu Abend, wobei sogar ein 500gr Steak von Rafael ohne mit der Wimper zu zucken verzehrt wurde.
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Zu Füßen des Fitz Roy
Das Wetter war wieder auf unserer Seite. Nachdem wir gestern bei der Anreise den Berg Fitz Roy nur hinter einer Wolkendecke erahnen konnten, war heute wieder strahlender Himmel angesagt. Und am Morgen holte uns Quito, unser Guide, ab. Zunächst ging es in einem Transfer zur Hosteria Pilar, vorbei am Fluss Rio de las Vueltas. Dort begann unsere Wanderung, die für alle an diesem Tag an der Laguna de los Tres ihren glücklichen Höhepunkt finden sollte.
Und der war hart erkämpft, gab es doch in ca 1 Stunde 500 m Höhenmeter zu überwinden! Nach 9 Stunden Trekking kamen wir erschöpft und zufrieden wieder in El Chaltén an. Und fast alle kehrten erstmal in die örtliche Brauerei ein, um den ersten Durst zu löschen und den gemeisterten Aufstieg zu feiern. Den weiteren Abend verbrachte jeder wie er wollte und noch konnte.
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Ein schwerer Weg bis ans Ende
Zum Sonnenaufgang auf den Mirador de los Condores konnte es heute niemanden locken, wie sich zum Frühstück rausstellte hatten 4 von uns die Nacht schwer zu leiden, war ihnen doch der Brauereibesuch auf den Magen geschlagen. Den freien Vormittag bis zur Abfahrt zum Flughafen verbrachten die meisten also mit Gammeln oder Genesen und gegen 13 Uhr ging es mit angeschlagener Truppe durch die Steppe weiter. Wir flogen nach Ushuaia ans Ende der Welt, d.h. wir wollten es wirklich, doch hatten wir erst noch eine einstündige Verspätung über uns ergehen zu lassen. Hier nun eine Zusammenfassung des Tages am Flughafen aus Sicht der Teilnehmer: ;-)
Hendrik: Transfertag Punkt. Sylvia: wir sind alle umme. Rafael: hier gibts nur Heineken und Corona! Birgit: Rafael blamiert die ganze Innung. Daniela: Heute sind mal die anderen dran, Gott sei Dank (Sie hatte die Übelkeit und Duechfälle schon vorher mal erwischt!) Markus: Denen, denen es schlecht geht, kann es ja nicht schlechter gehen (ist ja Regenerationstag am Flughafen) Eric: der heutige Tag war der schönste (Ironiemodus aus), den kann Viventura so aus dem Programm streichen…Bitte mit hessischem Akzent vorstellen :) Heike: Mein Freund ist die Toilette Carsten: nicht alles was von innen kommt kommt mit Herzblut Tanja: nie haben wir Popcorn mit so durchschlagender Wirkung gegessen. Ute: schläft, den Schlaf der Gerechten und Geplagten.
Am Ende haben wir es aber doch geschafft bis ans Ende der Welt. Jetzt darf geruht werden.
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NP Tierra del Fuego
Am Morgen um 9 ging es schon los; unsere Guides "Nobbi" und Valentin holten uns ab und wir fuhren in den NP Tierra del Fuego. Auf der Fahrt gab uns Nobbi noch einige Infos zur Stadt und Umgebung. Angekommen ging es gleich richtig los: wir wurden eingekleidet in Gummistiefel und Hosen und Rettungswesten. Wir konnten es uns zwar nicht sooo richtig vorstellen bei der patagonischen "Brise", aber es sollte tatsächlich wieder einmal aufs Wasser gehen, dieses Mal in Schlauchbooten. Und es wurde was draus: begleitet von Schwänen und ihren Jungen sowie Enten, einem Carancho Cara Cara und sogar einem neugierigen Seelöwen gelangten wir ans sichere Ufer der La Pataia Bucht. In deren Nähe bekamen wir ein leckeres Mittagsmahl serviert bevor es weiterging zu unserer Wanderung durch einen Zauberwald bis zum südlichsten Postamt der Welt, in dem der Herr mittlerweile sogar sein eigenes Konterfei auf einer Marke präsentiert. Zurück im Hotel hatte wir eine gute Stunde, um uns frisch zu machen. Dann ging es ins Biberland. Und wir hatten Glück! So manchen Biber ließ es sich bei wunderschöner Abendsonne vor unsere Linsen locken. Gekrönt wurde unser Nikolaustag mit dem leckeren Eintopf vom Ende der Welt und einem tollen Ständchen der "bestaussehendsten" Guides" der Welt!
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Reisetag
Früh am Morgen holten uns unsere Taxen ab und brachten uns zum Flughafen. Langsam neigt sich unsere Reise dem Ende zu und es geht an ihren Ausgangspunkt zurück. Am Nachmittag traf uns dort wieder das geballte Leben in ihrer typischen Form: Wochenendverkehr obwohl noch gar kein Wochenende ist! Hier ist morgen Feiertag und da so ein Tag Arbeit dazwischen ja gar keinen Sinn macht ist hier jetzt eben ein langes Wochenende draus geworden. Und an denen pflegt die Mehrheit der "Porteños" die Stadt zu verlassen. Und das wie es scheint v.a. im eigenen PKW. Die Straßen sind voll. Dennoch schaffen wir es für 7 von uns Karten für die Operette zu bekommen im weltberühmten Theater Colon! Die übrigen beschließen, am Hafen zu dinnieren und schon mal ein Restaurant für morgen Abend, unserem letzten hier, auszusuchen und dingfest zu machen. P.S.: Da der vorherige Abend am Ende der Welt so durchschlagend und bewegend war, hat auch Heike schlappgemacht und konnte an diesem Tag nicht einmal mehr an ein Fotos denken! Weils so schön war daher noch zwei Fotos aus der südlichsten Stadt der Welt!
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Per Rad durch Buenos Aires
Heute erkunden wir mir den Rädern Buenos Aires, dabei begleitet und geführt werden wir von Silvina. Der Norden der Stadt sticht durch seine Grünflächen und teuren Wohnhäuser und Paläste hervor. Wir dürfen auch den Friedhof von Recoleta besichtigen und bewundern die prächtigen Grabstätten von Evita Peron und anderen berühmten Persönlichkeiten der argentinischen Gesellschaft. In San Telmo beenden wir die Tour und können noch ein typisches argentinisches "Muss" ausprobieren: ein "choripan", eine argentinische Bratwurst im Brot, hier mit Chimichurri gewürzt. Lecker! Danach konnte jeder wie er wollte seine Zeit verbringen bis zu unserem letzten und gemeinsamen Abendessen am Hafen in Puerto Madero.
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Abschied und Aufbruch
So, nun ist es doch so weit gekommen: Die Reise ist zu Ende und es bleibt nur noch ein gemeinsames Frühstück und die Fahrt zum Flughafen. Dreieinhalb Wochen sind wie im Fluge vergangen und das schönste bleibt bestehen: das Gefühl reicher wieder nach Hause zu kommen. Mir hat es einen Riesenspaß gemacht, Euch durch Patagonien zu führen und ich werde mich immer gerne an unsere gemeinsamen Erlebnisse erinnern. Laßt von Euch hören! Ihr wißt ja… Stichwort Antarktis ;-) Ich bin mit dabei :-)) Es grüßt herzlichst Eure Heike mit Herrn Strudel