Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

10 Mai 2011 • Frankfurt - Lima

**Flug nach Südamerika**
Miraflores - Lima am Pazifik

Flug nach Südamerika

Heute verlassen wir sehr begeistert und voller Vorfreude Deutschland. Wir alle fliegen zuerst nach Madrid. In Barajas, dem spanischen Flughafen nehmen wir unseren weiteren Flug nach Südamerika, also nach Lima. Wir fliegen nachts durch was gut ist. So passen wir uns besser an die neue Zeit in Peru an.

In den kommenden Tage werden wir über unsere Reise in Peru berichten. Die Begeisterung steigt jede Minute.

11 Mai 2011 • Lima - Moyobamba

Von Dschungel seine Strasse
In Hochdschungel

Flug nach Dschungel

Wir landen in Lima an. Ein Drittel unserer Gruppe ist aber nicht angekommen, sie kommen mit der nächsten Maschine an. Fidel, unser Reiseleiter erwartet uns im Flughafen.Wir müssen aber einen weiteren Flug nehmen. Der bringt uns von der trockenen Küste zu der Tropischen Ebene.

Der Flug dauert etwas länger als geplant, wegen Wetterumstände. Endlich landen wir in Tarapoto. Am Flughafen erwartet uns Pedro unser Fahrer mit dem Transport welches wir für zwei Wochen behalten werden. Die circa 100 000 Einwohner Stadt ist sehr laut. Die Sonne zeigt sie langsam durch die Wolken und wir merken richtig, dass wir in der tropischen Ebene sind. Wir laufen ein bisschen um uns die Beine zu vertreten.

Dann fahren wir mit Pedro bis Moyobamba. Wir verlassen die tropische Ebene und fahren Richtung Hochdschungel. Fidel bleibt in Tarapoto er wartet auf die anderen, die heute Abend ankommen.

Für uns 4 steht der Rest des Tages in Moyobamba zur freien Verfügung.

12 Mai 2011 • Moyobamba - Chachapoyas

In die Dschungelgemeinde Tingana
Richi die Papagei

Ausflug in Hochdschungel

Wir verlassen unser Hotel sehr früh. Wir fahren zu einem kleinen Hafen wo wir in einem Motorboot einsteigen. Auf dem Fluss Mayo fahren wir circa eine Stunde bis in die Gemeinde Tingana. Die Gegend ist die so genannte Hochdschungelebene. Hier kriegen wir ein Bauerfrühstück, mit Spiegelei und frittierten Bananen.

Dann machen wir einen Ausflug zu einem kleinen Fluss, der an Renaco Bäumen vorbei geht. Die Renaco sind vom Aussterben bedroht, deshalb ist dieses kleine Naturschutzgebiet wichtig. Unterwegs sehen wir auch Capuccino Affen, Flussotter, Vögel, und interessante Pflanzen. Nach dem schöne Kanuausflug kommen wieder in Tingana an und machen unsere Mittagsessenspause.

Danach brechen wir auf, den gleichen Weg bis Moyobamba zurück und von Moyobamba fahren wir Richtung Chachapoyas. Die Straße bringt uns durch den Hochdschungel, dann erreichen wir den Anfang der östlichen Kordillera und fahren weiter bergauf. Die Landschaft ist sehr interessant, sehr imposant. Die Fahrt macht uns langsam fix und fertig. Nach circa 6 Stunden erreichen Chachapoyas, über 2300 Metern, wo wir heute übernachten.

13 Mai 2011 • Kuelap - Chachapoyas

im Kuelap
Die Festung Kuelap

Erkunden die Ruinen von Chachapoyas Kultur

Heute nach einer lauten Nacht, verlassen wir Chachapoyas und fahren Richtung Kuelap. Zuerst auf die gute geteerte Straße und dann auf einer Schotterpiste, die in gutem Zustand ist, nach Fidel's Meinung. Die Landschaft ist eindrucksvoll. Wir fahren durch ein Tal, mit hohen steilen Felder, wo die Bauer von unten hinauf laufen müssen.

Nach circa 3 Stunden erreichen wir die Anlage Kuelap. Es gibt wenige Erklärungen darüber. Andreas unser lokaler Führer erzählt uns etwas über die Anlage, die als Festung bezeichnet wird. Sie liegt auf einem Plateau, von dort kann man die Täler unten beobachten. Sie haben die Anlage teilweise restauriert, so wie einige Häuser und den Haupttempel. Die Anlage wurde aus Stein gebaut, Granitsteine.

Nach der interessanten Führung fahren wir wieder bergab, diesmal übernachten wir in Cocachimba, in einer schönen Lodge die in der näher von einem Wasserfall liegt. Wir haben Blick auf den Wasserfall vom Bett aus.

14 Mai 2011 • Jaen

Währedn der Wanderung
Der 771 Metern Gocta Wasserfall

Wasserfall Gocta

Nach einer gemütlichen Nacht machen wir eine Wanderung. Das Wetter ist ja das Beste, aber nach einer kurzen Weile, brechen wir auf. Die Wanderung dauert circa 5 Stunden hin und zurück. Sie bringt uns durch den Urwald, schöne Bäumen, Bromelien, Orchideen und fast von überall einen wunderschönen Blick auf den Wasserfall.

Wir erreichen den Wasserfall und einige von uns gehen noch etwas näher dran an den Wasserfall. Da es gestern viel geregnet hat, hat der Wasserfall viel Wasser und man kann nicht viel näher ran kommen aber die 771 Meter des Wasserfalles sind imposant, wie fühlen uns wie Zwerge bei dem großen Naturwunder.

Dann wandern wir zurück und in unserer schönen Lodge machen wir noch unsere Mittagsessenspause. Dann brechen wir auf und fahren circa 4 Stunden bis Jaen, eine kleine laute Stadt , wo wir heute übernachten werden.

15 Mai 2011 • Jaen - Chiclayo

Nachkommender von Herr vom Sipan
Das Museum Tumbas Reales

Fahrt in die Küste / Moche Kultur

Heute geht's wieder um Kultur, dafür fahren wir von Jaen bis Chiclayo. Wir fahren durch mehrere Klimazonen, die Landschaft ändert sich sehr schnell und wir steigen auch etwas auf, also um die Küste zu erreichen müssen wir über die Nordwestliche Kordillera fahren, die gar nicht hoch ist. 2187 Metern , für peruanische Verhältnis gar nicht hoch.

Nach dem Pass fahren wir bergab, bis wir an die Küste kommen. Im Dorf Lambayeque, besuchen wir schon nachmittags ein Museum, das uns wirklich beeindruckt. Das Museum Tumbas Reales hat die Schätze vom Herr vom Sipan, das zu der Moche Kultur gehört (Vorinkazeit). Martha unsere lokale Führerin erklärt uns alles über die Kultur. Es ist sehr interessant und das Museum erklärt alles sehr gut von selbst.

Nach dem schönen Museum fahren wir weiter und nach circa 1 Stunde Fahrt erreichen wir Huaca Rajada, die Ausgrabung wo sie die Schätze gefunden haben. Sie finden noch immer was. Das können wir "in situ" sehen. Die Fahrt ist heute sehr lang gewesen und wir müssen die Mittagspause aufgeben. Es hat sich gelohnt. Das Museum und die Ausgrabungen sind eindrucksvoll.

Abends gehen wir aus um gemeinsam Abendessen zu haben.

16 Mai 2011 • Chiclayo - Huanchaco

San Pedro Kakteen
Frische Fruchte im Markt

Moche Kultur/ Kräutermarkt

Nach einer gemütlichen Nacht, verlassen wir unser Hotel. Bevor wir Chiclayo verlassen, besuchen wir noch den Markt. Es geht in die Kräuterabteilung des Marktes. Interessant zu sehen, wie viele Peruaner noch in Magie glauben und haben viel Vertrauen in die Kräutern und an die Shamanen, die diese Rituale leiten.

Es gibt ein Kraut und Talisman und Glücksbringer für alles. Wir sehen sogar die berühmten San Pedro Kakteen, welches ein Halluzinationsmittel ist. Dann besuchen wir noch den Markt mit frischem Obst und Früchten. Gute Gelegenheit sich mit Obst einzudecken.

Dann fahren wir südlich nach Trujillo, nach circa 4 Stunden erreichen wir Huanchaco, außerhalb vom Trujillo. Das Mittagsessen ist spitze. Die peruanische Küche überzeugt uns langsam.

Nachmittags besuchen wir den Mondpyramide, die eindrucksvoll ist. Die wunderschönen dekorierten Lehmziegelmauer. Die trotz der Zeit noch gut erhalten sind. Martha erklärt uns alles über die Moche Kultur und die Bauarbeit der Mondpyramide.

Am Ende des Tages fahren ins Hotel, das direkt am Strand liegt. Der Abend steht zur freien Verfügung.

17 Mai 2011 • Huanchaco

in die Lemhziegelstadt Chan Chan
Am Hauptplatz Trujillo

Die Lehmziegelstadt Chan Chan

Nach einer erholsamen Nacht besichtigen wir die Ruinen, die außerhalb von Trujillo liegen. Zuerst besuchen wir Chan Chan, die größte Lehmziegelstadt der Welt, welche zur Chimu Kultur gehört. Die hohen Schutzmauern sind imposant aber noch imposanter ist der große Hauptplatz. Die Stadt wurde wie ein Labyrinth gebaut. Wir besuchen aber nur den Nik-An Palast, zwar sind mehrere in der Nähe aber der Nik-An Palast ist der einzige der rekonstruiert und geöffnet für Besucher ist.

Martha erklärt uns viel über den Palast, aber viel Information gibt es im Allgemeinen nicht, da das Niño Phänomen die Stadt stark beschädigt hat.

Danach besuchen wir die Innenstadt Trujillo's, schöne Kolonial Häuser mit schönen Holzbalkone. Der Hauptplatz ist auch sehr schön um den Nachmittag zu verbringen. .. Wir haben unsere Mittagsessenspause in die Stadt. Es ist sehr lecker. Die Gerichte der peruanischen Küche sind sehr gut.

Die Reste des Tages steht zur freie Verfügung.

18 Mai 2011 • Huaraz - Palenque

Eingrabiertesteine in Sechin
Die Ausgrabung Sechin

Fahrt in den Anden

Wir verlassen heute die Küste. Wir fahren auf der Panamericana Straße nach Huaraz. Nach circa 4 Stunden Fahrt biegen wir ab und fahren auf einer kleineren Straße weiter. Bevor wir das Küstental verlassen, halten wir an, um ein Picknick zu machen. Nachher besichtigen wir noch die Ruinenanlage von Sechin. Die Anlage soll 5000 Jahre alt sein und gehört zu den ältesten Städten Südamerikas. Das kleine Museum zeigt uns einige Keramiken, Werkzeuge, Samen von Lebensmitteln, eine Mumie und eine nachgemachte Mauer.

Nach dem Museum besichtigen wir die Ruinen, es geht um einen Tempel, aus Steine gebaut. Die eingravierten Steine zeigen dekapitierte Köpfe, abgeschnittene Arme und Beine. Man vermutet, dass in den Anlagen menschliche Opfergaben gemacht wurden.

Anschließend fahren wir weiter, leider war die Straße bis 18 Uhr gesperrt, so dass wir die Weiterfahrt erst nach Einbruch der Dunkelheit fortsetzen konnten. Die holprige Straße bringt uns immer höher bis auf 4200m, den höchsten Punkt der Punta Callan. Wir halten kurz an. Von dort können wir schon die Lichter von Huaraz unten im Tal sehen. Die umliegenden Gletscher werden vom hell scheinenden Vollmond beleuchtet. Dieser wunderbare Anblick entschädigte uns dafür, dass wir den Pass bei Dunkelheit überqueren mussten.

Wir erreichen unser Ziel. Fix und fertig landen wir im Bett. Allerdings nicht, ohne vorher einen Koka-Tee zu probieren.

19 Mai 2011 • Huaraz

die Gletscherlagune von Llanganuco
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Gletscherlagune /Wanderung im Wald

Obwohl es in Huaraz nachts sehr kalt ist (0 Grad – gefühlt noch viel kälter), konnten wir unter unseren dicken Bettdecken sehr gut schlafen. Einige von uns hatten jedoch einen leichten Schlaf und wurden nachts vom Bellen der Hunde geweckt. Dann rief schon der Hahn den Morgen herbei. Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir nördlich durch den Callejon de Huaylas. Die Gletscher der Weißen Kordillera sehen wir sehr gut. Den Huascaran sehen wir imposant am Horizont. Mit 6785 Metern ist er der höchster Berg Peru's.

Unterwegs machen wir einige Fotopausen. Wir haben sehr viel Glück mit dem Wetter, die Sonne scheint auf uns herab. Leider ist die Straße nicht gut, so dass uns die Fahrt viel Zeit kostet.

Nach einigen Stunden erreichen wir die zwei Lagunen Chinanqocha und Orqoncocha, die eine wunderschöne Türkis schimmernde Farbe haben, also Gletscherlagune. Wir fahren etwas höher um einem besseren Blick auf die Lagune zu haben.

Dann machen wir unsere Wanderung. Wir gehen durch einen schönen Wald, voll mit K'eñuas, typischen Andenbäumen. Viele schöne Blumen, Bromelien und einige Zwergorchideen. Die Wanderung ist sehr schön und nach der langen Fahrt bewegen wir uns gern :)

Nachmittags besuchen wir noch den Friedhof von Yungay, die tatsächlich die alte Stadt ist. Am 31 May 1970 hat ein großes Erdbeben eine Schlammlawine produziert, die Lawine hat die Stadt Yungay mit ihren 20000 Einwohner bedeckt. Der Kirchenturm und vier Palmen stehen noch.

Am Ende des Tages fahren wir zurück nach Huaraz, wo wir gemütlich gemeinsam Abendessen haben.

20 Mai 2011 • Huaraz - Chavin

Die Ruinen vom Chavin
Am Tunel Kahuish 4516 Metern

Chavin Anlage

Wir erkunden heute eine der ältesten Anlage Peru's. Chavin befindet sich etwa 200 Km entfernt von Huaraz. Dafür fahren wir südwestlich. An einer Kreuzung geht es weiter nach Chavin, aber die Straße ist sehr schlecht. Nach der letzten Regenzeit, nach vielen Erdrutschen der Zustand der Straße holperiger als man erwartet.

Nach einigen Stunden erreichen wir Kahuish, ein Tunnel und auch den Pass 4516 Meter hoch, gleich danach fahren wir bergab und entlang des Mosnas Flusses, der bis zum Amazonas fließt.

Wir erreichen die Ruinen, Maritza unsere lokale Führerin erzählt uns und erklärt über die Anlage und über die Kultur Chavin , die sich hier entwickelt hat. Imposante Steinmauer, die trotz der Zeit noch gut aussehen. Auf einigen sieht man die Dekoration, die uns etwas über die Weltanschauung des Chavinvolkes zeigt. Der Lanzon und die Nagelköpfe gehören auch zu den Archäologisches Komplex.

Nach einer leckeren Suppe, besuchen wir noch das Museum. Es zeigt einige Keramik und Trompeten aus Muscheln gemacht.

Dann fahren wir gleich zurück nach Huaraz, wieder auf der schlechten Straße. Die Fahrt ist sehr lang und ja ziemlich unbequem, Mühsamarbeit für unseren Fahrer Pedro. Wenn wir in Huaraz ankommen geben wir ihm einfach den Abend frei und gehen zu Fuß um gemeinsam Abendessen zu haben.

21 Mai 2011 • Feuerland (Tierra del fuego) - Huaraz

Am Conoqocha Lagune 4105 Metern
Gletscher Unterwegs

Fahrt in die Küste

Wir fahren zurück an die Küste. Nach dem Frühstück brechen wir auf. Die gut asphaltierte Straße :) bringt uns nach Süden. Unterwegs haben wir einen wunderschönen Blick auf die Weiße Kordillera. Nach einem Fotopause erreichen wir den Höchstenpuntk der Strecke, an die Lagune Conoqocha 4105 Metern, wo der Santa Fluss entspringt. Dann fahren wir bergab und über circa 65 km fahren wir mehr als 3000 Höhenmetern runter. Wir fahren durch mehrere Klimazone, die Landschaft ändert sich schnell.

Oben ist deutlich grün und frisch dann plötzlich wärmer und trocken. Anstatt Bäumen und Büschen tauchen Bananen und Obstbäumen auf. Ein eindrucksvolle Strecke, in Chasquitambo endet die Serpetinenstrasse und dann fahren wir durch das Küstental um die Panamericana Straße zu erreichen.

Wir entscheiden uns einfach durch zu fahren, also Mittagsessen fällt aus. Wir fahren entlang der Küste, die gute asphaltierte Panamericana Straße fühlt sich sehr angenehm und erreichen wir Nordteil Lima's früher als geplant. Dann fahren wir durch die Stadt und circa 16 Uhr erreichen wir unser Hotel im Miraflores. Dann haben wir freie Zeit zur eigene Verfügung.

22 Mai 2011 • Pisco - Lima

Umzug im Limas Hauptplatzes
San Franzisko Kirche

Erkunden die Stadt der Könige

Wir besichtigen heute die Stadt der Könige, Lima. Ursula, unsere lokale Führerin erzählt uns über die alte und moderne Geschichte der Stadt. Zuerst halten wir kurz an den Park der Liebe an die Steilküste Miraflores. Dann fahren wir in Innenstadt, wo viele alte Gebäude restauriert werden.

Wir gehen durch einigen Straßen , die Holzbalkone finden wir schön. Am Hauptplatz lassen wir uns etwas Zeit um Fotos zu machen, dann kommt ein Umzug vorbei, so haben wir uns länger Zeit gelassen :) Die Trachte sind sehr schön und interessant. Der Tanz stammt vom Titicacasee und wird in Lima vom einem Folkloreverein getanzt. Am Ende besichtigen wir das Kloster San Franzisko mit seinen schönen dekorierte Mauer und die entsprechende Katakomben.

Bevor wir Lima verlassen, im Barranco machen wir in einem tollen Restaurant unsere Mittagsessensbuffet. Alles schmeckt lecker. Das bestes ist ja, dass man ein bisschen von allen verkosten kann.

Dann fahren wir bis Pisco circa 4 Stunden, wo wir heute übernachten werden.

23 Mai 2011 • Huacachina - Pisco

Im Paracas Naturschutzgebiet
Pedro kann alles fahren

Ballestas Inseln / Sanddune

Heute fahren wir früh ab. Wir verlassen Pisco und fahren in Richtung El Chaco, ein kleiner Hafen, wo wir in ein Boot einsteigen. Dann fahren wir zu den Ballestas Inseln, dort sehen wir Seelöwen, verschiedene Sorte Kormorane, Pelikane, Humbolt Pinguine, usw. Der Ausflug ist sehr schön. Glücklicherweise scheint die Sonne , so das Wetter kann nicht besser sein. An der Küste fängt gerade der Winter an und bleibt oft bewölkt aber heute nicht.

Dann fahren wir noch durch die Wüste, das auch zu dem Naturpark Paracas gehört. Die Farben der Landschaft sind eindrucksvoll. Am einem Aussichtspunkt halten wir an um die Steilküste zu fotografieren. An einem Fischerort machen wir unsere Mittagsessenspause. Es gibt frischen Fisch und Meeresfrüchte. Danach fahren wir circa 90 Minuten bis Ica, die Hauptstadt der Region, wo wir noch eine Pisco Brennerei besuchen. Wir erfahren wie Pisco noch im kleinen Familienbetriebe hergestellt wird.

Als Ziel des Tages erreichen wir Huacachina, der Oase wo wir übernachten werden. Ein Teil der Gruppe entscheidet sich noch eine Buggytour zu machen. Man fährt durch die Wüste, also durch die Sanddünen mehrmals Bergauf und Bergab. Zum Schluss gibt es Sandboard während wir auf den wunderschönen Sonnenuntergang warten. gemacht und wartet man auf die

24 Mai 2011 • Nazca - Ica

Der Ausischtsturm
Nazca Mumien in Chauchillas Friedhof

Flug über die Nazca Linien

Heute sind wir gespannt auf die Nazca Linien. Wir fahren nach Nazca, zuerst durch die Wüste. Die von mehreren fruchtbaren Täler umgeben ist. Eine typische Landschaft in Südperu sind Berge zwischen Tal und wieder Wüste. Es wird hier intensiv bewässert. Die Landwirtschaft hängt nur von der Regenzeit in den Bergen ab.

Nach einigen Stunden Fahrt erreichen wir das Museum Maria Reiche. Dort erfahren wir wie die Dresdnerin von Leidenschaft unter einfachen Bedingungen in der Wüste gelebt hat. Sie hat ihr gesamtes Leben für die Nazca Linien geopfert. Das kleine Museum zeigt uns einige Instrumente von Maria Reiche und auch das einfache Zimmer wo sie gewohnt hat.

Dann besuchen wir noch einen Aussichtsturm, von dort aus sieht man die Hände und den Baum, Nazca Linien die am Rand der Panamericana Straße liegen. Dann fahren wir weiter zum Flughafen, aber da wir zu lang warten sollen , entscheiden wir uns zum Friedhof vom Chauchillas zu fahren. Dort erfahren wir wie ein Nazca Friedhof, circa 1500 Jahre alt, aussieht.

Nachmittags fahren wir wieder zum Flughafen und warten noch etwas auf unseren Flug. Dann gehts los und die Aufregung ist richtig hoch gestiegen. Trotzdem haben einige in der Gruppe Schwierigkeiten mit dem geschaukele, der Flug ist sehr schön und als Erlebnis ist eindrucksvoll. Die Linien in der Wüste sind ja wunderschön an zu sehen.

Nach dem Abendessen fahren wir ins Hotel. Wir müssen heute früh ins Bett gehen weil morgen haben wir die längste Fahrt der Reise im Programm.

25 Mai 2011 • Nazca - Arequipa

**Fahrtag entlang der Küste**
Fahrt durch die Wüste

Fahrtag entlang der Küste

Es steht Heute die längste Fahrt der Reise am Programm. Wir verlassen sehr früh die Stadt Nazca und brechen auf - auf die Panamericana. Die Fahrt geht durch die Wüste und wunderschöne Landschaften.

Einige kleine Pausen machen wir - aber nicht zu viele, um Arequipa nicht zu spät zu erreichen. Nach einigen Stunden Fahrt halten wir in einer Ortschaft um Mittag zu essen.

Dann fahren wir weiter entlang der Küste, bis Camana, die zweitgrößte Stadt der Region. Dort verlassen wir die Küste und fahren langsam höher. Arequipa befindet sich auf 2330 Meter. Um die Stadt zu erreichen, fährt man durch mehrere fruchtbare Täler.

Genau bei Sonnenuntergang erreichen wir die Stadt, da wir etwas früher als geplant angekommen sind. Gemeinsam gehen wir noch aus und verwöhnen uns mit einem leckeren Abendessen.

26 Mai 2011 • Arequipa

**Erkundung der "Weissen Stadt
Das Kloster Santa Katalina

Erkundung der "Weissen Stadt"

Bei herrlichem Sonnenschein starten wir heute in den Tag. Diana, unsere lokale Führerin, führt uns in die Markthalle San Camilo, die sehr schön und eindrucksvoll ist. Die Menge an Kartoffelsorten und Obst beeindruckt uns. Hier kann man Produkte vom Dschungel, der Küste und den Bergen erstehen. Arequipa ist ein wichtiges Handelszentrum.

Anschließend erkunden wir ein Kloster. Die schön dekorierte Mauer aus der Kolonialzeit im Stil des sogenannten Mestizzbarrocks ist faszinierend. Die historischen Gebäude der Innenstadt bestehen hauptsächlich aus weißem Lavastein, welches Silla genannt wird.

Nach einer kurzen Einführung in die historischen Geheimnisse der Stadt am Hauptplatz bei der Kathedrale, besuchen wir das berühmte Kloster Santa Catalina. Das Kloster bildet eine eigene kleine "Stadt" mitten in der Stadt. Die Straßen im Klosterkomplex haben spanische Namen, es gibt Marktplätze und viele Wohnungen, wo einst die Nonnen gelebt haben.

Anschließend fahren wir ins viventura-Büro, wo wir die Mitarbeiter kennen lernen und wir mit einem leckeren Mittagsessen verwöhnt werden: einem orts-typischen Gericht namens "Caigua Rellena". Später fahren wir ins Hotel zurück und der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, den wir mit gemütlichen Spaziergängen und Shopping genießen.

Abends treffen wir uns zum Abendessen in der Nähe unseres Hotels. Heiko entdeckte ein schönes Lokal mit vielen typischen Gerichten aus Arequipa. Mit Begleitung von melodischer Andenmusik lassen wir uns das Essen gut schmecken.

27 Mai 2011 • Arequipa - Cabanaconde

am 4910 Metern
der Vulkan Misti

Fahrt in die Colca Schlucht

Nach einer gemütlichen Nacht in Arequipa verlassen wir unser Hotel. Wir besuchen eine alte Alpakawarenfabrik, wo wir erfahren wie Alpakawolle hergestellt wird. Anschließend verlassen wir die Stadt und fahren ca. 2 Stunden bis wir den Naturparkt Aguada Blanca erreichen. Dort entdecken wir auf der weiten Ebene "Vikuñas", die schönsten südamerikanischen "Kameltiere", die den feinsten Pelz der Welt haben.

Bald erreichen wir Patapampa, der höchstgelegene Punkt unserer Reise auf 4910 Meter. Nach einer Fotopause geht es weiter nach unten bis nach Chivay auf 3600 Metern, wo wir Thermalbäder besuchen.

Anschließend fahren wir ca. 2 Stunden entlang der Schlucht bis nach Cabanaconde, einem kleinen netten Andendorf, wo wir übernachten. Cabanaconde liegt auf über 3200 Meter. Zum Glück haben wir bis jetzt wenig Schwierigkeiten mit der Höhe. Bis auf vereinzelt etwas Kopfschmerzen - das für diese Höhe anfänglich normal ist - fühlen wir uns prächtig!

28 Mai 2011 • Puno - Cabanaconde

Achtung Vikuñaz laufen rüber!!
Schönen See auf die Hochebene

Kondore Beobachtung

Heute brechen wir schon früh auf und fahren zu dem Aussichtspunkt "Kreuz des Kondors", wo wir auf den Flug der Kondore warten. Nach circa 20 Minuten bekommen wir die Möglichkeit den "König" der Anden zu beobachten. Der Blick in die Schlucht, wo man tief unten einen Fluss sehen kann, ist atemberaubend. Mit Diana, unserer lokalen Führerin, wandern wir 45 Minuten entlang der Schlucht.

Anschließend fahren wir entlang der Schlucht zurück, wobei wir an bestimmten Aussichtspunkten halten um Fotos von dem Panorama zu machen.

Dann erreichen wir Chivay, die Hauptstadt der Provinz. Nach einer kurzen Pause brechen wir aber gleich wieder auf nach Puno. Es erreicht uns die Information dass es in den letzten Tagen einen Streik in der Stadt gegeben hat. Nach langen Überlegungen und Gesprächen in der Gruppe und Entwarnung von öffentlichen Meldungen, entscheiden wir uns nach Puno zu fahren und unser Programm wie geplant fortzusetzen. Wir fahren durch die Hochebene bis in die Stadt am Titicacasee. Die Aufregung steigt etwas, aber wir sehen, dass wirklich langsam Ruhe in der Stadt eingekehrt ist. Gegen 18 Uhr erreichen wir unser Hotel in der Innenstadt und gehen noch aus um zu Abend zu essen. Wir entdecken noch, dass bei einigen Banken in der Stadt die Scheiben kaputt geschlagen wurden. Aber jetzt ist Ruhe und uns geht es gut! Fix und fertig gehen wir heute ins Bett.

29 Mai 2011 • Cuzco - Puno

Leben in der Gemeinde
Kinder der Uros auf dem Schwimmendeninseln

Leben in der Gemeinde

Wir fahren zuerst zum Hafen der Stadt. Dort brechen wir auf. Das Wetter ist sehr schön. Unterwegs können wir deutlich die Bergen von Bolivien sehen. Nach circa 2 Stunden erreichen wir den schwimmenden Inseln der Uros. Von Victor unserem lokalen Führer, auf den schwimmenden Inseln, erfahren wir wie die Uros die Inseln bauen und wie der Alltag der Uros ist.

Nachdem fahren wir weiter bis zu der Halbinseln Capachica, am kleinen Hafen empfangen uns unsere Gastgeber Simeon und Adela. Gleich nach der Ankunft machen wir unsere Mittagsessenspause. Es gibt Forelle aus demTiticacasee, was lecker schmeckt.

Danach machen wir eine Wanderung bis zu einem Aussichtspunkt, denn wieder in der Gemeinde erfahren wir etwas über die Arbeit auf den Felder. Wir verdienen uns unser Abendessen beim Gerste schneiden. Adela und Simeon zeigen uns wie und wir lernen schnell. Wir ziehen auch die schöne Trachte der Einwohner an, farbige Jacke für die Frauen und grelle farbige Ponchos für die Männer.

Wir treffen uns für den Abendessen. Denn Fidel gibt uns Bescheid, dass im Nordteil der Region Puno, Quechua Hirter werden die Straße nach Cuzco gesperren ab den nächsten Tag. So wir müssen gleich aufbrechen um den Streik zu vermeiden. Wir verabschieden uns von unsere netten Gastgeber und brechen wir schnell auf. Wir fahren durch bis Cuzco. Gegen 2:30 Morgens erreichen wir unser Hotel in der Kälte von Cuzco. So ab heute übernachten wir in Cuzco.

30 Mai 2011 • Cusco - Capachica

**Freier Tag**  
  
Nach der l
schöne Tür in Cuzco

Freier Tag

Nach der langen Fahrt von gestern Abend, haben wir heute den Tag zur freien Verfügung. Einige von uns entscheiden sich ins heilige Tal zu fahren, um eine Wanderung zu unternehmen. Nach eine Stunde Fahrt erreicht man Pisac, von wo aus man eine schöne Wanderung bis zu den Ruinen machen kann, die ganz hoch liegen. Von diesem Punkt aus kann man wunderbar in das Tal hinab blicken.

Der Rest der Gruppe entscheidet sich in der schönen Inka-Stadt zu bummeln. Einkaufen steht am Programm. Einfach den freien Tag geniessen und sich von den letzten Tagen erholen.

Abends treffen wir uns um gemeinsam Essen zu gehen. So endet ein schöner Tag in Cuzco.

31 Mai 2011 • Cuzco - Cusco

bei einer Inkamauer
Blick auf Cuzco

Stadtbesichtigung

Nach einer gemütlichen Nacht brechen wir auf. Zuerst besuchen wir die vier Ruinen die außerhalb der Stadt liegen. Ein Stopp wird in Tambomachay gemacht, eine wunderschöne Wasserquelle die auf über 3700m liegt. Dann laufen wir ein bisschen bis zu einem kleinen Wachposten namens Puka Pukara. Von dort konnte man das Tal bzw. den Eintritt zur Stadt Cuzco kontrollieren. Danach besuchen wir Q'enqo, die Steinruinen, wo die Inka einst verschiedene Rituale durchgeführt haben. Unser letzter Stopp ist Sacsayhuaman, eine Festung bzw. ein großer Wachposten der Stadt. Die Mauern, aus riesigen Steinen erbaut, sind eindrucksvoll. Giancarlo, unser lokaler Führer, erklärt uns viel über diese beeindruckende Anlage.

Wir fahren in die Stadt zurück, wo wir noch den Sonnentempel oder "Qorikancha" besuchen. Dort sehen wir die schönste und feinste Inka- Architektur. Dann laufen wir bis zum berühmten 12-eckigen-Stein, wo unsere Stadtbesichtigung endet. Wir erhielten viel Information, die es nun zu verarbeiten gilt. Dafür haben wir den Rest des Tages frei und können noch etwas mehr von der schönen Stadt geniessen.

01 Juni 2011 • Cuzco - Machu Picchu

Wasserfall beim Inka Trail
Terrazen am Wiñaywayna Ruinen

Inka Trail

Gleich nach dem Frühstück verlassen wir die Stadt Cuzco. Es ist sehr kalt. Fidel und Giancarlo sagen, dass der Winter um die Ecke ist und das können wir bestätigen. Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichen wir Ollantaytambo, ein kleines Dorf wo wir zum Bahnhof gehen und in den Zug einsteigen. Nach 104km Fahrt entlang eines Flusses steigen wir aus. Da beginnt unser Inkatrail.

Zuerst zum Checkpoint und dann eine steiler Aufstieg. Die Landschaft ist wunderschön, wir entdecken z.B. Zwergorchideen. Die Gegend gehört zu dem so genannten Hochdschungel. Wir laufen bei einigen "Wasserfällchen" und bei einem Wasserfall vorbei. Die Wanderung ist sehr schön, aber auch sehr heiß. Wir erreichen Wiñaywayna, eine Ruine. Giancarlo erklärt uns etwas über die Anlage und dort machen wir auch unsere Mittagspause. Danach erreichen wir die Treppe des Todes und gleich danach das Sonnentor, von dem wir einen herrlichen Blick auf die Ruinen haben, ohne Wolken und fast ohne Leute. Die Wanderung lohnt sich wirklich - der Blick ist einfach eindrucksvoll!

Danach laufen wir durch die Ruinen bis zur Bushaltestelle, von wo wir noch ca. 30 Minuten bis zum Dorf Machu Picchu fahren, wo wir übernachten werden. Abends treffen wir uns für ein gemeinsames Abendessen.

Nach der Mahlzeit fallen wir wie Steine ins Bett. :)

02 Juni 2011 • Cuzco - Aguas Calientes

Die Gruppe am Machu Picchu
Machu Picchu beim Sonneaufgang

Machu Picchu

Heute steht das Highlight der Reise am Programm: Machu Picchu. Wir stehen sehr früh auf - es war wirklich noch Dunkel - da wir die ersten sein wollen die oben ankommen. Wir fahren mit dem Bus hoch, aber schon am Haupteingang der Ruinen merken wir, dass wir gar nicht die ersten sind: wir sehen eine lange Schlange vor uns. Giancarlo sagt, dass viele schon ab 4 Uhr Morgens an der Bushaltestelle stehen. Andere gehen noch im Dunkeln zu Fuß nach oben.

Bei den Ruinen laufen wir etwas höher und warten auf die ersten Sonnenstrahlen. Der Wind bläst kalt um die Ohren. Bei Sonnenaufgang fangen wir mit der Besichtigung an. Giancarlo klärt uns über die Entdeckung und Geschichte Machu Picchu's auf und wir besuchen die wichtigsten Gebäude der Anlage: Haupteingang, Steinbruch, Hauptplatz, Sonnenuhr, Muttererde Tempel, Kondor Tempel, Dualität Tempel und am Ende den Sonnentempel. Es ist viel Information aber es ist sehr interessant. Dann haben wir noch einig Stunden zur freien Verfügung. Bei dem herrlichen Wetter (klarer Himmel) entscheiden sich einige von uns auf den Berg Machu Picchu zu wandern, andere gehen zur Inkabrücke, bummeln durch die Stadt und machen Fotos.

Nachmittags verlassen wir das Dorf Machu Picchu und wir fahren mit dem Zug ca. 2 Stunden zurück bis Ollantaytambo, von wo wir mit dem Bus bis nach Cuzco fahren (2 Stunden). Abends treffen wir uns für unser letztes gemeinsames Abendessen

03 Juni 2011 • Cuzco - Frankfurt

In Innenstadt
Schöne Holzbalkone am Hauptplatz

Flug nach Hause

Unsere Zeit in Peru geht langsam dem Ende zu… Doch den Vormittag nutzen wir noch aus. Wir bummeln etwas durch die schöne Stadt Cuzco. Nachdem wir die letzten Souvenirs und Mitbringsel erstanden haben, packen wir nun unsere Koffer.

Mit Fidel gemeinsam fahren wir zum Flughafen. Nach dem Einchecken im Boarding Saal und nach einem letzten Gruppenfoto verabschieden wir uns von Fidel. Er fliegt nach Arequipa zurück und wir fliegen nach Lima. Dort warten wir noch einige Stunden auf unseren Anschlussflug nach Madrid. Wir haben heute noch einen langen Flug vor uns.