Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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im Flugzeug
… unser Südamerika beginnt heute! Wir verlassen unsere Heimatflughäfen, nächtigen etwas und schon bald kommen wir in Lima, den Startpunkt unserer Reise an.
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Ein langer Tag
Nach über 15 Stunden Flug kamen wir in Lima an. Dominik begrüßte uns am Flughafen und von dort fuhren wir noch mal 40 Minuten mit dem Bus zu unserem Hotel in Miraflores. Im Hotel hatten wir ein ausgiebiges Frühstück und waren so gut gerüstet für unsere Stadtrundfahrt. Die begann zuerst beim Park der Liebe, der an den Gaudi – Park in Barcelona erinnert. Dort konnten wir auch zum ersten mal den Pazifik sehen. Weiter fuhren wir dann in die Altstadt und hatten unsere nächste Station am Plaza San Martin. Dort erklärte uns unser lokaler Guide Juan alles über die Bedeutung des Platzes. San Martin war zusammen mit Bolivar der Befreier von Peru und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das Hotel am Platz Bolivar so heißt. Vom Platz liefen wir dann weiter durch die Fußgängerzone, die den Hauptplatz und den Platz San Martin verbindet. Auf dem Hauptplatz machten wir ein paar Fotos, lauschten den Erklärungen von Juan und gingen dann weiter zum Franziskanerkloster. Das Kloster ist nicht nur für seine Gemälde bekannt sondern viel mehr für seine Katakomben die sich unter der Kirche befinden und über 70.000 Tote beherbergt. Der krönende Abschluss unserer Stadtrundfahrt war ein Essen in der Rustica, in der wir eine Vielfalt der verschiedenen Gerichte Perus bei einem Buffet probieren konnten. Den Nachmittag hatten wir frei und viele von uns haben sich nach so einem langen Tag einfach nur ausgeruht.
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Die See wartet auf uns
Heute ging es richtig los. Wir starteten um 5.30 Uhr Richtung Süden. Das erste Ziel war Paracas mit den Ballestas Inseln. Mit einem Schnellboot fuhren wir auf die ungefähr 40 Minuten entfernten kleinen Inseln, auf denen wir tausende Vögel, wie Pinguine, Kormorane und Pelikane sowie Seelöwen beobachten konnten. So gegen 12 Uhr fuhren wir dann zum Mittagessen in eine kleine Bucht von Paracas, wo wir leckeren Fisch, frisch gefangen aus dem Meer genießen. Immer weiter Richtung Süden fahren wir, der Panamericana entlang bis nach Ica. In einem kleinen Familienbetrieb erklärte man uns dann den Prozess des Piscobrennens. Nach einer Verköstigung ihrer Produkte fuhren wir noch ca. 20 Minuten bis nach Huacachina. Eine kleine Oase, die zwischen hohen Sanddünen liegt. Dort machten wir eine sagenhafte Buggytour durch die Wüste und genossen auf einer Düne den Sonnenuntergang. Am Abend gab es eine ordentliche Grillplatte, die jeden satt machte.
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Über den Wolken…..
Wir starteten heute um 9 Uhr mit Ziel Nazca. Auf dem Weg machten wir ein paar Stopps, wie zum Beispiel bei den Kakteen, auf denen die Chochinilla Laus gezüchtet wird. Aus ihr macht man einen roten Farbstoff. Im Maria Reiche Museum zeigt man die Arbeit der Dresdnerin, die sich 60 Jahre lang den Nazca-Linien gewidmet hatte.
Dann war es endlich soweit und wir fuhren in die Nazca-Ebene, wo wir von einem Aussichtsturm die ersten zwei Linienbilder sehen konnten. Weiter gings dann zum Flugplatz. Die Aufregung stieg immer mehr und uns ging es wie kleinen Kindern, als wir dann in den Flieger stiegen. Die Achterbahn lohnte sich aber und wir konnten viele der faszinierenden Bilder aus der Luft erkennen.
Nachdem alle wieder heil unten angekommen waren, fuhren wir zum Abendessen. Von dort aus ging es dann in unser fantastisches Hotel, wo wir den Abend an der Hotelbar ausklingen ließen.
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Ein langer, langer Fahrtag
Heute stehen zehn Stunden reine Fahrzeit auf dem Plan. Den ersten Stopp machten wir ca. 40 Minuten nach Nazca. Auf dem Friedhof von Chauchilla erklärte uns der örtliche Reiseleiter die Art und Weise der Beerdigung dieser Kultur, von der nur wenig bekannt ist. Grabräuber hatten schon vor 70 Jahren angefangen die Gräber auszuräumen und hatten dadurch leider vieles vernichtet.
Danach gings immer weiter Richtung Süden, bis zum Inkahafen, der früher als Fischer Hafen für die Inka funktionierte. Dort gab es ein Fischbuffet zum Mittagessen. Die nächsten 300 km fuhren wir bis auf ein paar Fotostopps durch. In Arequipa angekommen ließen wir wieder den Abend mit ein paar Bier ausklingen.
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Die weiße Stadt
Heute stand Arequipa auf dem Plan. Gegen 10 Uhr fuhren wir mit Rebeca zum Sozialprojekt, welches von Viventura mit unterstützt wird. Das Projekt ist eine Schule im Randbezirk von Arequipa. Danach fuhren wir zum Markt im Zentrum, der vom Architekten Eifel entworfen wurde. Dort probierten wir Mango und Passionsfrucht. Unser Mittagessen hatten wir im Büro von Viventura. Nachdem sich das Team vorgestellt hatte, aßen wir im Garten des Büros von Gitarrenmusik begleitet eine typische Mahlzeit aus der Region.
Weiter gings dann zu unserem Stadtrundgang mit Fiedel. Er zeigte uns ein wenig die Innenstadt mit einem Kreuzgang eines Klosters, das jetzt eine Galerie ist, die Kirche La Compania und den Plaza de Armas. Im Kloster Santa Catalina bewunderten wir den riesigen Komplex, der zum Teil immer noch von Nonnen bewohnt wird. Die jüngste ist 22 und die älteste Nonne ist 100 Jahre alt. Nach der Besichtigung holte uns Dominik wieder ab und besuchte mit uns Alpacafabrik. Dort bekamen wir die Alpacas und Lamas aus der Nähe zu sehen. Einige von uns überzeugten auch die Produkte zum Kauf. Nach so einem langen Tag fuhren wir dann ins Hotel (manche mit kleinen Umwegen). Bei einem Cocatee saßen wir dann noch einen Augenblick zusammen bevor wir schlafen gingen.
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In der tiefsten Schlucht der Welt
Gegen 8 Uhr fuhren wir los in Richtung Colca-Tal. Auf dem Weg sahen wir Vicuñas, Alpacas und Lamas auf den Ebenen hinter den Vulkanen von Arequipa weiden. Nach ein paar Fotostopps und ein paar Minuten machten wir einen 15 Minuten Halt in Patawasi, wo wir einen Tee tranken, bevor wir dann den Aufstieg auf den Pass von 4910 m machten. Auf dem Pass angekommen spürten wir eindeutig die Höhe und die damit verbundene Luftknappheit. Wir machten ein Foto und fuhren dann schnell nach unten in das Dorf Chivay.
In den Thermalquellen von Calera genossen wir das ca. 37°C warme Wasser. Danach fuhren wir in den Ort zum Mittagsessen, das aus einem leckeren Buffet bestand. Dort konnten wir auch Meerschweinchen probieren. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann noch ungefähr zwei Stunden bis nach Cabanaconde, wo unser Hotel für die Nacht steht.
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Der Flug des Kondors
Heute konnten wir endlich den größten flugfähigen Vogel sehen. Wir hatten Glück, denn wie unser lokaler Reiseleiter Fidel sagte, gab es die Woche davor kaum welche zu sehen. Wir sahen auch nur die Jungtiere aber die sind einfach faszinierend, wie sie durch die Lüfte gleiten. Nach 1,5 Stunden fuhren wir dann wieder Richtung Arequipa, und dabei mussten wir wieder über den hohen Pass vom Vortag fahren.
In Arequipa musste dann eine unserer Begleiterinnen ins Krankenhaus und es stellte sich heraus, dass sie besser im Krankenhaus bleibt. Am Abend erzählte uns dann Dominik, beim Abendessen, dass sie aus einer Empfehlung des Arztes besser zur Beobachtung hier bleibt. Etwas bedrückt von dem Verlust, aber mit der Gewissheit, dass es besser für sie ist, aßen wir zu Abend.
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Auf zum Bauchnabel der Welt!
Heute fliegen wir nach Cusco, dem Bauchnabel der Welt. Den Vormittag hatten wir allerdings noch in Arequipa frei. Wir konnten also nochmal so richtig ausschlafen. Um 12.30 ging unser Flieger verspätet los. Nach einer 30 min Zwischenlandung in Julliaca, kamen wir um 15.30 Uhr in Cusco an. Von dort ging es direkt zur Citytour, die im Qoricancha begann. Unser lokale Reiseleiter Gian Carlo erklärte uns die Dinge im Museum sehr gut, aber da wir unter Zeitdruck standen, auch sehr schnell.
Also Qoricancha fertig, gleich weiter mit dem Bus zum Cristo Blanco, der auf einer Anhöhe über Cusco wacht und seine Arme über die Stadt ausbreitet. Danach fuhren wir zu der wichtigsten Inkaruine von Cusco, Sacsayhuaman. Mit den letzten Sonnenstrahlen gingen wir durch die Anlage, die mit ihren riesigen Steinen einfach faszinierend ist. Die restlichen Ruinen konnten wir leider aus mangelndem Licht nicht mehr besuchen. Das machen wir Morgen, wenn wir ins heilige Tal fahren. Den Tag ließen wir bei einem leckeren Abendessen mit andinischer Fusionsküche ausklingen.
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Die Gruppe trennt sich
Heute teilt sich die Gruppe in zwei auf. Drei von uns fahren mit dem frühen Zug in Richtung Aguas Calientes und steigen bei 104 km aus, um von dort den eintägigen Inkatrail zu machen. Die anderen fuhren mit Dominik und Gian Carlo ins Heilige Tal. Als erstes gingen wir allerdings noch einmal nach Sacsayhuaman um dort Fotos zu machen, da es am Vortag nicht so gut mit dem Licht stand.
Danach gings weiter zu den anderen Ruinen, bei denen uns Gian Carlo noch eine Kleinigkeit erklärte, wir Fotos machten und dann so schnell wie möglich nach Pisac weiter fuhren. Um 10 Uhr waren wir dann in Pisac und besuchten 1,5 Stunden lang die Ruinen, die auf einem Bergrücken und seinen Hängen angelegt wurden. Danach wartete bereits unser Mittagsbuffet in Urubamba, nach dem auch der Fluss in diesem Tal benannt wurde. Nach einer leckeren Mahlzeit fuhren wir dann noch 30 min weiter nach Ollantaytambo und besuchten auch dort die Ruinen.
Um 15.30 Uhr begaben wir uns auf den Weg nach Aguas Calientes. Nach ca. 1,5 h Rüttelfahrt auf der Schmalspurbahn, die auch die einzige Verbindung ist, kamen wir an. Dort trafen wir uns dann auch wieder mit der anderen Gruppe. Am Abend gabs etwas zu feiern, da wir ein Geburtstagskind in der Gruppe hatten. Dennoch mussten wir früh ins Bett, denn am nächsten Tag ging es wieder früh los.
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Die verlorene Stadt der Inka
Der Berg ruft! Um 6.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus zur Inkastadt Machu Picchu. Oben angekommen, machten wir mit Gian Carlo eine "Citytour" durch Machu Picchu. Er zeigte uns die besten Aussichtspunkte und erklärte uns alles über die Inka, wie sie hier lebten und wie sie Machu Picchu erbaut hatten. Am Anfang war alles bewölkt und wir konnten die Ruinen nur schwach hinter den Nebelschleiern erahnen. Doch nach ungefähr 1,5 Stunden klärte es auf und der Blick auf Machu Picchu war frei. Nach 3 Stunden war der Rundgang zu Ende und wir verabschiedeten uns von Gian Carlo, der nun seinen Heimweg antrat. Wir hingegen genossen die herrliche Sonne und einige machten noch einen Spaziergang zum Sonnentor oder zur Inkabrücke. Um 14.30 trafen wir uns dann zum Mittagessen unten im Dorf Aquas Calientes. Beim Mittagessen machte uns Dominik eine Überraschung. Christiane kam heute in Cusco an und kann doch mit uns die Tour fortsetzen. Gegen 16.30 Uhr fuhren wir mit dem Zug zurück nach Cusco und im Hotel wartete auch schon Christiane. Wir waren alle heil froh das es ihr besser geht!
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Ein freier Tag für alle
Heute haben wir alle einen freien Tag und so kann jeder machen, was er will. So ziemlich alle besuchten das Inka Museum und schauten sich die Stadt an, wofür bisher keine Zeit war. Am Abend trafen wir uns alle wieder zum Essen.
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Ab zu den Bauern
Um 6.45 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Capachica. Auf der Fahrt warteten einige interessante Ort auf uns. Direkt nach Cusco kommt die Delicatessen Mile. In Saylla gibt es Lechon, in Tipon Meerschweinchen im Ofen und in Oropesa Brot. Nach der Mile hielten wir in Rumi Colca. Eine Ruine aus der Pre-Inkazeit. Nach einigen Minuten kauften wir in Urcos ein paar Kleinigkeiten für die Fahrt ein.
Den nächsten Stopp machten wir in der Nähe von Sicuani. In der Ruine von Raqchi konnten wir die Reste eines Inkatempels und der etwa 160 Speicher sehen. Nach Sicuani fuhren wir über den Pass von La Raya, der 4338 m hoch ist. Nun fuhren wir weiter nach Julliaca, wo wir in einem Einkaufzentrum die Gastgeschenke für die Familien einkauften. Gegen Abend kamen wir in Capachica an. Am Abend gab es noch ein sehr leckeres Abendessen.
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Besuch auf den schwimmenden Inseln
Nach einem leckeren Frühstück machten wir eine kleine Wanderung auf die Hügel von Capachica. Unsere lokale Reiseführerin Sonia zeigte uns die einheimischen Pflanzen und erklärte uns ihren Nutzen. Im Haupthaus zeigte uns Ruben wie man aus einer Pflanze Shampoo herstellt. Nach dieser Demonstration durften wir die Kleidung der Bewohner anprobieren. Die Frauen in Röcken, Blusen und dem typischen Bommel-Hut und die Männer in Poncho und Hut.
Um 12 Uhr gab es Forelle zum Mittagessen, die im See direkt vor der Haustür gezüchtet wird. Nach dem Mittagessen gingen wir dann zum Boot, das uns nach Puno brachte. Unterwegs besuchten wir die Urosinseln. Die Bewohner zeigten uns wie sie leben uns wie sie diese Inseln herstellen. Gegen Nachmittag kamen wir in Puno an und hatten dann noch ein bisschen Zeit um uns die Stadt anzuschauen.
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Heute verlassen wir Peru
Um 8 Uhr gings los Richtung peruanischer Grenze. Auf dem Weg dorthin hielten wir an einer Stellen, wo wir einen endlosen Blick auf den Titicacasee hatten und machten Fotos. Die Grenze ist ein Fall für sich, denn wer bei so einem Chaos noch den Überblick behält, ist einfach begabt. Grenzübergang: Zuerst mussten wir 10 min laufen, um an den Grenzposten zu gelangen. Da Heute Freitag ist, gibt es natürlich auch einen internationalen Markt hier. Aus dem selbigen Grund ließen wir auch noch unsere Koffer im Bus und haben erst einmal unseren Papierkram auf der peruanischen Seite gemacht. Danach wechselten wir Geld und gingen zum Bus zurück. Denn jetzt mussten wir unsere Koffer holen, die dann auf zwei Dreiräder verstaut wurden und dann mit uns über die Grenzbrücke fuhren. Die Brücke war heute besonderes voll und wir hatten Mühe nach Bolivien zu kommen. Nach unzähligen Minuten waren wir dann auf der bolivianischen Seite und holten unseren Stempel für den Reisepass ab. Endlich geschafft! Nein, falsch gedacht, denn jetzt müssen wir ja noch bis zum anderen Bus laufen. Was für ein Chaos!
Mit dem Bus fuhren wir dann noch eine knappe Stunde bis zur Ruine Tiahuanacu. Die Ruinen zeigte uns Lea, die unsere lokale Reiseführerin für La Paz ist. Bei eisigen Winden schauten wir uns die alten Gemäuer an und schlossen die Tour mit einem Besuch im Museum ab. Bei den Temperaturen war ein heißer Tee danach nicht schlecht. Am Abend kamen wir im Ritz in La Paz an und nach einem Abendessen mit dem Nationalgetränk von Bolivien gingen wir alle müde ins Bett.
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Urwald oder Stadt
Heute trennte sich wieder die Truppe. Ein Teil von uns fuhr mit den Downhill-Mountainnbikes die gefährlichste Straße der Welt nach unten in den Urwald von Coroico. Sie mussten schon um 7.30 Uhr mit dm Bus auf den Pass von La Cumbre fahren. Die Radtour begann bei 4600 m und endete bei 1100m. Nach einer spektakulären Abfahrt gab es ein Mittagessen im Urwald. Die anderen hatten heute ihre Citytour mit Lea. Wir fuhren zuerst ins Mondtal und machten dort eine 45 min Wanderung in dieser bizarren Welt von Steinen und Erdsäulen.
Danach fuhren wir zum Aussichtspunkt von Kili Kili und machten Fotos von der herrlichen Aussicht von La Paz. Weiter gings dann zum Hauptplatz, wo wir den Präsidentenpalast und das Parlament sahen. Zu Fuß gingen wir dann zum Hexenmarkt und Lea erklärte uns die kleinen Geheimnisse für was man diese Mittelchen einsetzen kann. Danach hatten wir alle frei und schauten uns die Stadt noch auf eigene Tour an. Am Abend trafen wir uns mit dem anderen Teil der Gruppe zu Abendessen.
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Auf in die eigentliche Haupstadt von Bolivien
Den Vormittag hatten wir heute frei. Um 11 Uhr fuhren wir zum Flughafen im el Alto, denn von dort flogen wir nach Sucre. Der Flug war in Ordnung, jedoch als wir in Sucre ankamen, erwartete uns ein Regenschauer und da der Flughafen keine Gangway hatte wurden wir ein wenig nass. Schlimmer traf es die Koffer, einige wurden gut durchnässt. Im Hotel angekommen trauten wir unseren Augen nicht als wir unsere riesigen Zimmer sahen und wurden auch gleich ein wenig traurig als wir informiert wurden, dass wir nur eine Nacht hier bleiben konnten.
Ein Streik bahnt sich in Potosi an und deswegen müssen wir schon morgen nach Potosi fahren. Da wir also alles ausnutzen mussten was geht, beschlossen wir in der Suite, die eines unser Pärchen hatte, eine Party zu machen. Michael wurde zum Präsidenten ernannt und wir feierten seine Ernennung bis spät in die Nacht.
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Über Umwege nach Potosi
Der Tag begann mit einer Überraschung beim Frühstück. Der gestrige gewählte Präsident musste seine Suite für den bolivianischen Präsidenten räumen. Der Präsident besuchte heute die Stadt und bezieht bis morgen die Suite.
Um 9 Uhr holte uns Lourdes vom Hotel ab. Mit ihr machten wir die Citytour durch Sucre. Auf der Tour sahen wir den Hauptplatz, den Stadtfriedhof mit den Mausoleen von verschiedenen Präsidenten und Nationalhelden, das Mönchskloster San Franzisco, den Oberstengerichtshof und am Nachmittag nach einem Mittagessen, die versteinerten Fußabdrücke von Dinosauriern.
Um 16.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Potosi. Aus der geplanten Fahrt von drei Stunden wurden fünf, da ein Ort auf der Strecke schon heute streikte. Somit machten wir einen Umweg, der uns über Stock und Stein führte. In Potosi fielen wir müde ins Bett.
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Stadtrundgang beim Streik
Wir sind einen Tag früher nach Potosi gefahren, da heute Streik ist und wir ansonsten nicht in die Stadt rein gekommen wären. Vorteil war, dass die Straßen leer von Autos war. Den Vormittag hatten wir für uns und jeder konnte machen was er wollte. Nach einem Mittagessen begann um 14 Uhr unser Stadtrundgang. Der lokale Reiseführer zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, außer des Münzpräghauses, das wegen dem Streik geschlossen war. Wir besuchten auch das Nonnenkloster Santa Teresa, in dem noch heute 10 Carmelita Nonnen leben.
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Glück auf!
Um 8.30 Uhr begann unsere Tour zum Reichen Berg. Der Reiche Berg "Cerro Rico" ist bekannt für seinen Mineralreichtum in der Kolonialzeit. Heute hingegen ist er nicht mehr so reich, aber man findet immer noch genug, um weiter abzubauen. Wir machten heute eine Minenbesichtigung mit unserem lokalen Reiseführer Willy. Mit ihm fuhren wir zuerst zum Stadtviertel der Minenarbeiter und zogen uns für die Mine um. Danach wurden noch Geschenke, wie Dynamit, Alkohol und Koka für die Minenarbeiter eingekauft.
Mit dem Bus fuhren wir auf bis 4160 m, wo sich der Mineneingang befand. Nach zirka 50 m in der Mine stand eine Figur, die den Besitzer der Unterwelt der Mine, also den Teufel darstellte. Ihm wurden Koka, Alkohol und Zigaretten gespendet, damit wir auch wieder heil rauskommen. Um so tiefer wir in die Mine eindrangen, umso wärmer wurde es. Willy und ein Helfer brachen dann Silbererz aus einer Ader und somit hatten wir auch unsere Mitbringsel. Nach dem Minenbesuch mussten wir dann schnell zum Hotel, unser Zeug packen und den Bus nach Uyuni besteigen, da die Streikenden wieder auf die Straße wollten. Wir kamen so um 17.30 Uhr an.
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Das weiße Meer
Heute ist endlich soweit und wir beginnen unsere zweitägige "Andensafari". Mit drei Geländewagen fuhren wir zuerst zum Eisenbahnfriedhof. Nach ein paar Fotos gings dann weiter zu den Salzproduzenten. Dort zeigte uns ein Einheimischer, wie sie es verarbeiten. Dann fuhren wir auf die scheinbar endlosen weißen Weiten des Salar von Uyuni. Am Rand des Sees konnten wir die Gewinnung des Salzes sehen.
Nach einer guten halben Stunde kamen wir am Salzhotel an. In dem kleinen Hotel sind mehrere Salzskulpturen ausgestellt. Nächster Halt war die Insel Inca Wasi. Auf der Insel wachsen Kakteen die über tausend Jahre alt sind. Nach unserem späterem Mittagessen aber dafür alleine auf der Insel fuhren wir weiter und machten in mitten halt, um den Sonnenuntergang zu genießen. Danach hieß es vom Salzsee Abschied nehmen, denn San Juan liegt weiter südlich vom See. Am Abend kamen wir in San Juan an und gingen früh ins Bett nachdem wir noch den einmaligen Sternenhimmel bewunderten.
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Letzter Tag in Bolivien
Der Tag war sehr lang. Um 6 Uhr fuhren wir mit den Geländewagen Richtung Süden. Den ersten Halt machten wir bei einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Vulkan Ollagüe. Der noch aktive Vulkan steht genau auf der Grenze Chile - Bolivien und ist noch immer Aktiv. Leichte Schwefelwolken kann man bei guten Windverhältnissen sehen. Den nächsten Stopp machten wir beim ersten See auf der Tour, in dem sich hunderte von Flamingos befanden.
Danach kamen weitere Seen in den verschiedensten Gerüchen und Farben. Nach weiteren unzähligen Kilometern kamen wir in der Siloli-Wüste an. Dort gibt es einen Berg, der an einen Farbkasten erinnert, deswegen auch der Name "Berg der sieben Farben". Weiter gings am Meteoriteneinschlag vorbei zum versteinerten Baum. Mittagessen machten wir kurz nach der Laguna Colorada. Von dort ging es zu den Geysiren und auf den höchsten Pass der Andensafari auf 4960 m. Nach so einer langen Fahrt war die Pause im Thermalbecken einfach herrlich. Kurz vor der Grenze hielten wir noch bei dem weißen und dem grünen See. Der Grenzposten besteht aus einem Haus und zwei Grenzbeamten, die sich über jede Abwechslung freuen. In San Pedro angekommen erledigen wir noch unsere Grenzformalitäten und wir sind in Chile. Am Abend waren wir noch lecker essen und gingen dann auch früh ins Bett, denn der Tag war lang genug.
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Erholung pur!
Wir hatten fast den ganzen Tag für uns und jeder konnte sich von den Strapazen und der Fülle an Eindrücke der letzten Tage erholen. Die meisten schliefen erst einmal so richtig aus bevor sie den Ort erkundeten. Es wurden noch einige Einkäufe getätigt und die lokale Gastronomie getestet. Einige genossen den Pool im Hotel, der bei der Sonne von San Pedro erholsam wirkte.
Die Gruppe traf sich dann um 16 Uhr wieder, um dann auf die Mondtaltour zu gehen. Das Mondtal ist ein Teil der Salz Cordillera und besteht überwiegend aus Salz, was bei den Winden hier bizarre Formen entstehen lässt. Nicht weit vom Mondtal standen dann drei Felsen, die die Form von Marien hatten.
Kurz vor dem Sonnenuntergang kamen wir auf eine Anhöhe an, von wo aus wir den Untergang und die Färbung der Berge sehen konnten. Am Abend hatten wir dann noch unser Abschlussabendessen, denn Morgen verlässt uns Dominik und wir fliegen alleine nach Santiago, wo uns ein neuer Reiseleiter vom Flughafen abholt.
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Tschüss!
Heute verabschieden wir uns von Dominik. Unser Flieger geht um 10.55 Uhr und bis nach Calama, wo der Flughafen ist, fahren wir ein bisschen mehr als eine Stunde. Geplante Abfahrt somit um 8 Uhr. Der Bus kam leider erst um 9.10 Uhr und somit war leider nicht viel Zeit für eine Verabschiedung auf dem Flughafen. Wir haben den Flieger erreicht und schon gings los.
Die Stadtrundführung hatten wir mit unserem lokalen Reiseführer René. Wir besuchten den Fischmarkt und es gab fangfrischen Fisch für alle bis jeder den Fisch satt hatte. Danach gings weiter zum Plaza de Armas, Präsidentenpalast, Börse, Riesenflagge (die Größe ist nicht alles… ;-), kurzer Kaffee mit langen Beinen. Weiter auf den Spuren des Papstes Johannes II auf den Berg San Cristobal. Von dort haben wir die Aussicht auf Santiago genossen und sind mit dem Bähnchen (Standseilbahn) wieder hinab gefahren und zurück ins Hotel.
Resümee der Gruppe: Wir bedanken uns recht herzlich bei Dominik für die reibungslose und hervorragend durchgeführte Reise. Es hat super Spaß gemacht. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute und fröhliche Weihnachten. Die XXL-Comfort-Truppe, November 2011