Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Flug aus Europa nach Lima
Heute ist es soweit, es findet die Anreise der einzelnen Teilnehmer statt - soweit sie sich nicht bereits in Peru befinden. Denn zwei Gruppenmitglieder genießen bereits seit einigen Tagen ihren Aufenthalt in Peru. Heinz-Jürgen und Rotraut hatten die Möglichkeit sich in den letzten Tagen einige Gebiete Perus näher anzuschauen und besser kennenzulernen.
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Es geht loooos…..
Gegen 6 Uhr am frühen Morgen Ortszeit kommen wir müde in Lima an. Endlich südamerikanischen Boden unter den Füßen :-). Omar empfängt uns am Flughafen und wir stellen uns alle erst einmal vor. Wir sind eine kleine Gruppe von 7 Personen, 5 Frauen und 2 Männer und natürlich unser Reiseleiter Omar, den wir alle schon jetzt ins Herz geschlossen haben. Unser Busfahrer, sprich *Pedro*, fährt uns in unser Hotel Farraona in Miraflores. Dort frühstücken wir erst mal ausgiebig und beginnen danach unsere Stadtrundfahrt. Wir erkunden die Altstadt, den Pfad der Liebe, das Kloster San Francisco und die Catacomben. Im Rustica essen wir zu Mittag, dort gibt´s ein leckeres Buffet mit peruanischen Spezialitäten und peruanischer Livemusik. Nach einem Einkauf im Supermarkt fuhren einige nochmal in die Stadt ins Museum, während andere total müde und erschöpft - aber happy, ins Bett fallen.
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Mit 120 Sachen über den Humboldt-Strom
Heute war früh aufstehen (4 Uhr) angesagt, da die Abfahrt um 5.45 Uhr angesetzt war. Es ging mit dem Bus von Lima über Chincha und Pisco nach Paracas und schließlich nach Huacachina. Bei einer Zwischenstation in Pisco hatten wir die Gelegenheit, eine Bodega zu besuchen und uns die Herstellung des Nationalgetränkes erklären zu lassen. Danach konnten wir eine Kostprobe der verschiedenen Weine, Liköre und Schnäpse dieser besonderen Traubensorte genießen. In Paracas angekommen, warteten wir auf ein Boot, das uns zu den Ballestas Inseln (40 km Entfernung) bringen sollte, um dort die Vogelkolonien, samt vieler Seelöwen und einigen Humboldtpinguinen bestaunen zu können. Nach ca. 3 Stunden sind wir wieder, über den Humboldt-Strom, im Hafen angelangt. Von dort fuhren wir zu einer einsamen Lagune (Lagunillas) und haben in dem dortigen Lokal direkt am pazifischen Strand ein Meeresfrüchte-Mittagessen gespeist. Danach: Weiterfahrt auf der Panamericana durch trockenes, sandiges Gebiet bis zu unserer Hacienda Wakatschina (Huacachina), Nähe Ica. Wir waren umgeben von riesigen Sanddünen, an denen sich Wagemutige im Sandboarding versuchten. Nach einem abendlichen Spaziergang und einem Glas Rotwein sind wir alle ins Bett gefallen, da am nächsten Morgen wieder eine zeitige Abfahrt zu unserem nächsten Ziel angesetzt war.
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Die Nazca-Linien
Der dritte Tag in Peru war rückblickend schon wieder ein toller Tag, voller tiefer Eindrücke und Erlebnisse. Am Morgen wurde erst das ganze Ausmaß der Oase mit dem palmenumsäumten See und den hohen, gelben Dünen in ihrer Schönheit sichtbar. Ein schöner Platz :-). Margrit, Frühaufsteherin, wurde beim beobachten des Sonnenaufgangs auf der Düne leider durch den noch bestehenden Früh-/Seenebel nicht so glücklich bedacht. Die Fahrt durch die Palpa-Landschaft und später dann die Pampa, war doch sehr beeindruckend. Wüste, Sanddünen, Berge, Schluchten, grüne Flusslandschaften - und alles bei strahlend blauem Himmel und mittlerweile sommerlichen Temperaturen. Das Maria Reiche Museum war die Einstimmung für ihr Lebenswerk - die Nazca Linien. Die Frau war für ihre Arbeit in der Pampa bei den Temperaturen in einer Wüste kaum zu beneiden. Heute allerdings sind die Linien UNESCO-Weltkulturerbe. Der 30-minütige Flug über die Nazca Figuren war so eine Art Testflug für angehende Kampfflieger, aber ein absoluter Höhepunkt dieses Tages. Die vorhandene Tüte für die *Frühstücksrückgabe* entging nur knapp ihrem Schicksal. Aber alle haben es gut überstanden und noch einmal überlebt ;-) Nach dem abendlichen Mittagessen in netter Umgebung in Nazca ging es in das sehr schöne und in einem Park gelegene Hotel *Cantayo* mit Pool und lauen Abendtemperaturen. Wieder einmal ist die Übernachtung zu kurz, um alles genießen zu können.
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Ein schöner, wenn auch anstrengender Tag
Man sagt: "Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast, sondern davon, was du denkst." Ich denke, dass wir Glück hatten, einen so guten Fahrer zu haben. Start mit dem Bus um 9:00 Uhr in Nazca, Ankunft in Arequipa um 21:00 Uhr. Unterwegs tausend gefühlte Kurven, hunderte Höhenmeter. Die Höchste Sanddüne der Welt (2700 m.), viele Berge, Wehen und Geröll. Mondlandschaften wechselten sich mit Wüsten und den Gestaden des Pazifiks ab. Ein Besuch auf dem Nazca-Friedhof gab uns Einblicke in ca. 2 Meter tiefe, offene Steingräber. Knochen, Schädel etc. von 1000 jährigen in Baumwolle, gewickelten Mumien. Eine weitere Wissenslücke wurde damit geschlossen, was allerdings nicht unbedingt förderlich für die Stimmung war. Höhepunkt war die Mittagspause in der wunderschönen Buch von Puerto Inka. Das Meeresfrüchte Buffet stellte kulinarisch etwas besonders dar. Alles in allem ein schöner, wenn auch anstrengender Tag. Alle verabschiedeten sich früh ins Bett.
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Mittagsessen im viventura Büro
Heute können wir ausschlafen. Einige gehen in die Stadt spazieren und Barbara und Rotraut besuchen das soziale Projekt. Dafür besuchen sie die Schule im Stadtviertel Cerro Colorado. Danach zeigt uns Omar die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir gehen auf den San Camilo Markt, wo wir viele verschiedene, typische Früchte und auch Speisen ausprobieren können. Mittags essen wir dann im viventura Büro gemeinsam mit den Mitarbeitern. Am Nachmittag besichtigen wir das altehrwürdige Santa Katharinakloster. Nach der Führung fahren wir mit dem Taxi zurück zu unserem Hotel und bevor wir ins Bett gehen, bestellen wir uns noch eine leckere Pizza.
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Fahrt zum Colcatal
Wir beginnen den heutigen Tag mit Shoppen, fast alle in unserer Gruppe kaufen Geschenke aus Alpacawolle in einer Manufaktur in Arequipa. Danach verlassen wir die Stadt Arequipa und fahren über einen Pass auf 4.900m Höhe zum Colcatal. Nach einem üppigen Mittagsessen in Chivay geht es weiter durch eine schöne Landschaft bis nach Cabanaconde, wo wir übernachten.
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Badetag - das ist ein schöner Tag
Heute war der Tag der Tage für Dirk. Er konnte endlich seine geliebte Badehose anziehen, die er seit Tagen schon vergeblich und voller Frust - ob des Nichtgebrauchs - mit sich "herumschleppte". Nach dem gemeinsamen Frühstück in unserem lauschigen Hotel in Cabanaconde fuhren wir pünktlich und voller Spannung um 7.30 Uhr zum Cruz del Condor zur Kondorbeobachtung. Inge war es noch ein wenig übel von der Höhe. Dem Rest der Mannschaft ging es - bis auf etwas Müdigkeit - gut. Edwin, unser Guide, erzählte uns auf der Fahrt dorthin einiges über das Colca Tal, dessen Name von dem Wort Colcas (Speisekammer) stammt. Wir bestaunten wieder die wunderschöne Terrassen-Landschaft rund um den Canyon und voller Freude sahen wir am Cruz del Condor bereits einige Kondore im Aufwind gleiten. Wir stürzten uns auf die vermeintlich besten Fotoplätze, denn noch war es recht ruhig dort. Etwa eine Stunde beobachteten wir das Treiben der Kondore, sowie das rege Eintreffen der Massen, die sich das gleiche Schauspiel ansehen wollten. Allerdings wurden die Kondore von Minute zu Minute ruhiger, sie saßen teilweise nur auf ihrem Felsen, um dann im geeigneten Aufwind wieder majestätisch aufsteigen zu können. Wir hatten Glück so früh dort gewesen zu sein!! Weiter ging es nach Chivay und von dort in die nahe gelegenen Thermalquellen von Calera. Jetzt kam Dirks Chance, die er auch sofort nutzte und sich in die heißen Fluten stürzte. Wir anderen hielten nicht so viel vom Schwefelgeruch und beobachteten stattdessen die vielen Peruaner, aller Altersklassen, die dort ihre Freizeit verbrachten. Danach ging es wieder zurück nach Arequipa zu unserem alten Hotel. Nach dem Einchecken gab es reichlich gutes Essen in einem schönen Lokal. Zum krönenden Abschluss war der im Hotel in Cabanaconde vergessene Pass wieder da. Er durfte im öffentlichen Nahverkehr seine Reise nach Arequipa fortsetzen.
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Wir erobern die Hauptstadt der Inkas
Heute hieß es früh aufstehen, da wir um 6.20 Uhr vom Hotel abgefahren sind und unseren Flug nach Cuzco um 7.40 Uhr antreten mussten. Das Hotel Unaytambo in Cuzco gefällt uns allen sehr gut und liegt mitten im Zentrum der Stadt. Nach einem kurzen Einkaufsbummel begann um 13.30 Uhr die Stadtrundfahrt durch Cuzco. Wir besichtigten Tambomachay, Pukapukara, Qengo und Saqusaywaman ("Sexywoman"). Die "Steinhaufen" beeindruckten uns sehr und unser Guide weihte uns in die Geheimnisse der Inkas ein. Danach besichtigten wir noch Qorikancha - den ehemaligen Sonnentempel der Inkas in Cuzco. Müde und kaputt von all den vielen Eindrücken sind wir dann noch zum Pizzaessen gegangen und hatten viel Spaß miteinander.
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Die Fahrt durch das Heilige Tal
Rückblickend war es wieder ein Tag voller super Eindrücke. Der Tag begann mit überwiegend blauem Himmel, lauen Temperaturen, einem ausgezeichneten Frühstücksangebot in wirklich netter Räumlichkeit und Panflötenmusik im Hintergrund. Leider waren die Cocablätter für die "Magenfreundlichkeit" schon abgeräumt. Der erste Stopp auf der Strecke nach Pisac war in einem sehr geschmackvoll ausgestatteten Verkaufsshop - für die Mädels mit angeschlossenem Tierpark mit Lamas, Alpakas und Vicuñas. Sehr gut für Fotomotive. Unterwegs zeigte sich wieder die abwechslungsreiche Berglandschaft. Ab Pisac waren wir in "Heiligen Tal des Inkas". Ehemals der Großgrundbesitz des 9. Inkas. Von Pisac bis Machu Picchu ging es vorbei an den Bergflanken und den Höhen des Archäologischen Parks von Pisac, mit gut erhaltenen Ruinen der Inka-Ortschaften und Tempel. Beeindruckend waren auch die Terrassenanlagen an den Berghängen. Bei einer ca. 1,5-stündige Wanderung bei Sonnenschein und Wärme konnten wir immer wieder die beeindruckenden Aussichten in das Heilige Tal und die verschiedenen Bauwerke und Tempelanlagen genießen. Danach fuhren wir weiter ins Tal, entlang des Rio Urubamba in das Restaurant "El Maizal". Sehr schöne Lage mit Garten und einem vielseitigen und geschmackvollen Buffet. In schneller Fahrt ging es nach Ollantaytambo, wo ein Tempel und eine Festungsanlage, auf uns wartete, leider auch der plötzlich einsetzende Regen. Und nun ein Wort zu unserem Guide Juan Carlos, der uns auch heute begleitete. Dank ihm erhielten wir viele sehr interessante Informationen zu allen Sehenswürdigkeiten und historischen Hintergründen. Natürlich konnten wir uns alles behalten und vor allem auch in der Aussprache der Quechua mit Kehllauten. Außerdem wurden wir mit allerlei Geschichten wie z.B über den 9. Inka, seine schwangere Tochter, den General und der Bebilderung aus Juan Carlos "Skizzenbuch" versorgt. Von Ollantaytambo ging es mit den Inkarail durch das wildromantische Tal mit subtropischen Regenwald nach Aguas Calientes, dem Basisort für das Erlebnis Machu Picchu . Ein touristisch sehr bunter Ort, gute Lokalitäten und für uns wieder ein gutes Hotel.
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Ein Traum wird wahr…
Früh aufstehen hieß auch heute wieder die Devise. Nach einem köstlichen Frühstück starteten wir um 6:30 Uhr mit dem Bus und kamen zeitig am Eingang des Ruinenkomplexes an. Nun begann der etwas anstrengende Teil - der Aufstieg zum Aussichtspunkt. Die Aussicht war überwältigend und an dieser Stelle wurde unser Traum war, wir standen in Machu Picchu. Giancarlo, unser lokaler Guide, konnte uns auf Grund seines Archäologiestudiums alles bestens erklären. Nach drei Stunden konnten wir schließlich die Ruinen auf eigene Faust erkunden und die einzigartige Atmosphäre in Machu Picchu genießen. Bei strömenden Regen ging es in bunten Plastikponchos, wie die sieben Zwerge, zur Eisenbahnstation. Pünktlich um 16:30 fuhr unser Zug nach Cuzco ab und in den 3 Stunden 30 Minuten, die die Fahrt dauerte hatten wir genügend Zeit, das Erlebte Revue passieren zu lassen. Am Abend in Cuzco angekommen, gehen wir gemeinsam Pizza essen und lassen diesen überwältigenden Tag bei einem Glas Wein und Mate de Coca ausklingen. Morgen früh dürfen nun endlich einmal ausschlafen.
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Ein freier Tag
Heute ist ausschlafen angesagt! Wir frühstücken üppig gegen 9:00 Uhr morgens. Gestärkt beginnt die Eroberung Cuzcos. Einige von uns besuchen das Inkamuseum, andere den Handwerksmarkt und das schöne Stadtviertel San Blas. Am Abend ging es relativ zeitig zurück ins Hotel, denn morgen früh fahren wir zum Titicacasee und zur Halbinsel Capachica. Dort erwartet uns unser letztes Erlebnis auf peruanischer Seite und es beginnt das Erlebnis Bolivien.
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Ankunft am Titicacasee
Wir fahren heute zum Titicacasee bis zur Halbinseln Capachica. Nach einer langen Reise durch das Tal von Vilcanota bzw. durch die unzähligen Dörfer der peruanischen Hochebene kommen wir gegen 17 Uhr auf der Halbinseln an. Dort erwarten uns bereits unsere Gastgeber Luziano und seine Familie. Erster Halt "Speisesaal", wo uns Tee, Kaffee und Mate als Willkommensgetränk angeboten werden. Danach werden wir unseren Gastfamilien zugeteilt. Die Landschaft und der Ausblick auf den Titicacasee ist wunderschön und wir verbringen den Abend dementsprechend…
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Unser vorletzter Tag in Peru
Nach unserer Übernachtung am Titicacasee oder besser gesagt auf der Halbinsel Capachica, machten wir uns nach dem Frühstück auf Heilkräuter und die Kleidung der Inselbewohner besser kennenzulernen. Außerdem bekommen wir auch präsentiert, wie man Shampoo und Seife aus einer Pflanze gewinnt. Danach machten wir eine Wanderung zu einem Berg, um eine bessere Sicht auf die Halbinsel zu bekommen. Unser typisches Mittagessen aus Kartoffel, Süßkartoffeln, Forelle und vielem mehr schmeckte uns sehr gut, bevor es zu den Inseln der Uros ging. Am frühen Nachmittag hieß es schließlich Abschied nehmen und Einsteigen zur Weiterfahrt nach Puno, wo wir am Abend ankamen.
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Ein abwechslungsreicher Tag
Heute ist ein aufregender Tag. Wir verlassen Puno und fahren weiter nach Bolivien. An der peruanisch-bolivianischen Grenze findet heute der wöchentliche Markt statt. Hier werden u.a. Sachen und Lebensmittel verkauft und unglaublich viele Leute laufen beschäftigt durch die Straßen. Nach der Passkontrolle überqueren wir die Brücke des Desaguaderoflusses, wo bereits unser Bus auf bolivianischer Seite wartet. Es geht direkt weiter zu den Tiahuanacu Ruinen, wo wir das Museum, die Tempel und Monoliten aus dieser vergangenen großen Kultur entdecken können. Nun ist es nicht mehr weit bis La Paz und an einem Aussichtspunkt, nachdem wir El Alto passiert haben, bestaunen wir diese interessante Anden-Metropole. Den Abend lassen wir in einem Restaurant ausklingen.
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Mondlandung
Heute ging es gegen halb 9 Uhr zu unserer Stadtrundfahrt durch La Paz. Zuerst fuhren wir zum Valle de la Luna (Mondtal) - der Mondlandschaft, die wir bereits auf der Hinfahrt hinreichend bestaunen konnten. Nun hatten wir Gelegenheit selbst durch die bizarren Lehmgebilde zu laufen und uns die Dimensionen bewusst werden zu lassen. Teilweise war es recht beschwerlich und die nicht Höhentauglichen von uns hatten ab und zu schwer zu kämpfen. Aber mit Teamgeist und einigen Pausen ging es gut voran. Anschließend durften wir den wunderschönen Ausblick über die Millionenstadt La Paz genießen. Omar erklärte uns die Stadt und wir konnten uns später selbst von der Vielfältigkeit dieser Stadt überzeugen. Moderne und Altertum versuchen sich hier zu ergänzen. Es wurden wieder viele Bilder geschossen. Zu guter Letzt hatten wir die Gelegenheit auf dem Hexenmarkt die Einzelnen, teils merkwürdigen, Elixiere der Kräuterfrauen zu bewundern. Räucherwerk, Talismane, Zeremoniegegenstände etc. warteten darauf gekauft zu werden. Es roch sehr stark nach Sandelholz. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und die Stadt bzw. einzelne Stadtteile wurden auf eigene Faust erkundet.
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Zur Hauptstadt Boliviens
Heute konnten wir mal wieder ausschlafen und gemütlich frühstücken. Nach dem Grübeln wie wir die Koffer am Besten einpacken, damit wir nicht so viel *Übergewicht* mit schleppen, fuhren wir gegen 11.45 Uhr zum Flughafen in La Paz. Es heißt Abschied nehmen von dieser imposanten Stadt. Mit dem Flugzeug ging es dann in die Stadt Sucre. Unser Hotel Real Audiencia ist wunderschön und wir fühlen uns sehr wohl hier. Nach der Ankunft im Hotel gingen wir erstmal gemütlich Essen und der harte Kern saß noch bis spät in einer schönen Kneipe zusammen und hatten viel Spaß.
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Stadtrundfahrt in Sucre
Heute stand die Stadtrundfahrt auf dem Programm. Pünktlich um 9 Uhr stand unser Bus bereit und auf ging es zum ersten Anlaufpunkt dem schönen parkähnlichen Friedhof. Hier können mehrere Grabmäler berühmter Persönlichkeiten, Präsidenten und reicher Familien bestaunt werden.Angelegt wurde der Friedhof 1836 und heute arbeiten 120 Personen an der Pflege und Erhaltung dieses schönen besinnlichen Ortes. Für Feierlichkeiten steht eine Musikkapelle bereit und bisher werden alle Verstorbenen in Särgen begraben, da es noch kein Krematorium gibt. Es was sonderbar waren die Blinden, die für Geld für die Angehörigen beteten, denn hier glaubt man, dass diese Gebete direkt zum Himmel gehen. Weiter ging die Fahrt zum Aussichtspunkt La Recoleta mit seinem gleichnamigen Schloss, was wir auch besuchten. In der Nähe steht ein 1600 Jahre alter Baum und die Leute glauben, wenn man heiraten will, sollte man drei mal diesen Baum umrunden, dann geht dieser Wunsch in Erfüllung. Nach diesem herrlichen Blick über die Stadt und das gebirgige Umland, stand der Besuch der berühmten Dinosaurierspuren auf dem Plan. Eine schöne Anlage mit guten Nachbildungen der verschiedenen Dinosaurier samt Bezeichnungen wurde von uns durchlaufen. Auf der gegenüberliegenden Seite, auf dem Gelände einer Zementfabrik, konnten wir die Reste der Fußabdrücke bestaunen. Um 14 Uhr ging es wieder Richtung Stadt und unserem Hotel. Nach einer kurzen Verschnaufpause beschlossen einige von uns noch den Zentralmarkt zu besuchen. Brot, Käse und Bananen waren unsere Ausbeute. Auf dem Rückweg kamen wir an einem berühmten Schokoladengeschäft vorbei, das wir nicht ohne leckere Kostproben verließen ;). Dem nicht genug machten wir uns auf die Suche nach einer Eisdiele, um den lang gehegten Wunsch nach einem Eisbecher zu erfüllen. Später am Abend verspeisten wir unsere erstandenen Schätze vom Markt in Form von Brötchen, Käse und einem Glas Rotwein. Nacheinander trudelten alle ein und es waren noch lustige Gespräche und allerhand Gelächter geboten.
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Fotomotive im Überfluss
Wieder begann ein schöner Morgen mit einem leichten Frühstück, angenehmer Temperatur und einem strahlend blauen Himmel. Heute wurde die Gruppe aufgeteilt auf 2 Vans, wobei unser umfangreiches Gepäck - hauptsächlich von den Mädels - kaum untergebracht werden konnte ;-). Und ab ging es in Richtung Potosi, überwiegend entlang des trockenen Flusstales des Pilcomayo und ständig bergauf.
Bei einem kleinen Fotohalt beim Schloss eines ehemaligen Zinnbarons begleiteten uns abwechslungsreiche, interessante und romantische Berggebirge und Hochebenenlandschaft, zum Teil mit den schönen blauen Blüten des Jacarandabaumes. Fotomotive gab es also ohne Ende :-)
Gegen 13 Uhr erreichten wir nach einer Steigung gegenüber Sucre von insgesamt ca. 1100 Metern den Ort Potosi in 4100 m Höhe. Weltweit bekannt nach der Kolonialzeit im Wesentlichen durch seine reichen Silbervorkommen.
Wir bezogen unsere Zimmer in einem Hotel im Altstadtzentrum mit zwei Innenhöfen und machten uns dann auf zum Stadtrundgang. Die Führung machte unser nun spanisch sprechender bolivianischer Guide, die Übersetzung ins Deutsche übernahm Omar.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Essen und eine freie Runde von Omar. Wir waren auch alle recht geschafft durch den kühler werdenden Nachmittag und die Abgase der vielen Fahrzeuge in den engen Gassen der Altstadt.
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Unglaublich wunderbare Landschaften
Am Mittwoch machten sich 2 junge Männer aus der Gruppe auf, Silber vom reichen Silberberg von Potosi zu holen. Nach dem kargen Frühstück am Morgen, hatten sie Zweifel diese Strapazen durchzustehen. Unser Guide Wilfred holte uns vom Hotel ab und wir wurden eingekleidet mit Gummistiefel, Schutzkleidung und Helm mit Lampe. Außerdem beschafften wir uns kleinere Geschenke für die Minenarbeiter in Form von Zigaretten, Cocablätter und Schnaps, auf Dynamit wurde verzichtet. Am Mineneingang, einem wenig vertrauenswürdigem kleinen schwarzen Loch, saßen einige Minenarbeiter, die wir mit unseren Geschenken beglücken. Die erste Etappe im engen Tunnel war eine Nische mit einer Teufelsfigur. Diese wurde auch mit Zigarette, Schnaps und Kokablätter beschenkt um guten Schutz für uns zu erbitten. Auch Pachamama sollte uns beschützen.
Ab ca. 13:00 Uhr machen wir uns auf den Weg in einem Riesenbus von Potosi nach Uyuni, durch das Altiplano. Eine unglaublich abenteuerliche und wildromantische Fahrt durch die abwechslungsreiche Bergwelt, Canons, Nasswiesen und großen Lamaherden, hohe Pässe, trockenen und nassen Flußtäler, unterschiedliche Farben des mineralhaltigen Gesteinsschachten, wunderbaren Kakteenlandschaften. Die Ankunft in Uyuni - in 3600 m Höhe- war wenig erbaulich- ein trockener staubigen Ort. Aber mal sehen was dieser Ort noch zu bieten hat…
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Höhepunkt der Reise
Ausschlafen ist angesagt, erst um 11 Uhr Morgens beginnt unsere heutige Tour, die uns zur Uyuni Salzwüste führen wird, vorerst besuchen wir den Lokomotiv - Friedhof am Rand des Dorfes. Damals stellte der hiesige Ort einen wichtigen Knotenpunkt im Zugverkehr des Landes. Bevor wir in die Salzwüste hinein fuhren, machen wir einen Halt in Colchani und dort lassen wir uns die Salzgewinnung durch einen Dorfbewohner erklären. Dann fahren wir durch die Salzwüste und besuchen die Salzhäufungen sowie das überhaupt erste gebaute Salzhotel. Die Salzwüste ist ein erstklassiges Erlebnis, und wir sind stark davon beeindruckt. An der Spitze des Berges in der Mitte der Salzoase Inka Wasi machen wir wunderschöne Fotos dieser Wüste. Bei Sonnenuntergang fahren wir zur heutigen Unterkunft Villa San Juan, wo wir - angesichts der morgigen Fahrt - sehr früh ins Bett gehen.
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Abwechselungsreich
Heute steht ein Fahrtag an, das heißt aber nicht, dass uns langweilig wird! Die Strecke erweist sich als mehr als abwechslungsreich: unendlich viele Berge, Vulkane, Lagunen, Füchse, Vizcachas, Vicuñas, Felsformationen und Wüste begleiten uns auf unserem Weg. Auch an Farben mangelt es nicht: der Berg der sieben Farben, die weiße Lagune, die rote Lagune, die schwarze und die grüne Lagune lassen das Land in einem bunten Licht erscheinen. Wir sind fast den gesamten Tag gefahren, aber es hat sich gelohnt, denn nun kennen wir Geysire und die Schönheit Boliviens.
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Ausruhen in San Pedro
Heute können wir uns nach der langen gestrigen Fahrt ausruhen. Nach einem entspannten und leckeren Frühstück machen wir uns auf zu einem Spaziergang durch das kleine urige Dorf. Am Hauptplatz gibt es kleine weiß gestrichene Kirche zu sehen und die Restaurants an der Touristenmeile sind leicht überfüllt von den Leuten, die die Qualifizierungsspiele für die Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen schauen wollen. Am Nachmittag erkunden wir die Atacamawüste etwas genauer bei einem recht windigen Spaziergang durch das Todestal. Nach dem wir auch das Mondtal und den Sonnenuntergang auf uns wirken lassen haben, fahren wir zurück in Dorf. 15 Minuten Entspannung im Hotel und es ging weiter zu einer Sternbeobachtung in der Wüste. Dort nahmen wir auch unser Abschiedsessen ein.
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Der Abschied
Heute ist unser vorletzter Tag in Chile und der letzte in San Pedro de Atacama. Den Vormittag genießen wir noch ein Mal in dieser ruhigen und entspannten Umgebung, bevor wir am Nachmittag und unseren Flug in die Metropole Santiago de Chile nehmen. Beim Abschied klicken die Kameras ziemlich oft und heftig für die letzten Erinnerungsfotos, bevor wir uns von Omar verabschieden müssen. Hasta pronto!
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Nun heißt es wirklich Abschied nehmen!
Unsere tolle Tour neigt sich dem Ende zu! Omar ist seit gestern nicht mehr dabei und heute heißt es für die Gruppe Abschied nehmen! An unserem letzten Tag steht uns der Vormittag zur freien Verfügung und so erkunden wir die pulsierende Metropole Santiago, kaufen Souvenirs und bummeln durch die Stadt. Gisela hat das Glück noch weiter auf die Osterinsel zu reisen. Alle anderen fliegen wieder zurück in die Heimat! Danke für die schöne gemeinsame Zeit! Adiós Südamerika