Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

02 Sep. 2011 • Frankfurt - Lima

**Auf nach Südamerika**  
  
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Auf nach Südamerika

Die letzten Sachen gepackt und los geht es zum Flughafen. Die erste Station ist Madrid, wo wir unseren Flieger nach Lima nehmen. Morgen heißt es dann schon - Bienvenidos Lima!!!

03 Sep. 2011 • Lima

Im Park der Liebe
Kathedrale von Lima

Erste Erfahrungen in Peru

Um 5 Uhr kamen wir endlich in Lima an. Dort hat uns unser Reiseleiter Dominik in Empfang genommen. Mit dem Renaldo und dem Bus fuhren wir erst einmal ins Hotel, wo wir uns ein ordentliches Frühstück genehmigten. Gegen 9 Uhr kam Ursula unsere Local Führerin. Sie zeigte uns ihre Stadt. Vom Park der Liebe fuhren wir ins Stadtzentrum und besuchten den Plaza San Martin und den Plaza de Armas. Von dort aus liefen wir zum Konvent San Franzisko. Dort besuchten wir auch die Katakomben, in denen früher die Bevölkerung von Lima beerdigt wurde. Die Citytour endete mit einem andienischen Buffet in Baranco. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und die meisten von uns entschlossen sich sich auszuruhen. Am Abend gingen wir zusammen in Miraflores essen.

04 Sep. 2011 • Paracas - Huacachina

Zeichnungen am Strand
Unser Hotel in Huacachina

Ab auf die Insel

Heute gings gleich früh los. Um 6 Uhr fuhren wir Richtung Süden. Unser Tagesziel heißt Ica. Auf dem Weg jedoch stehen etlichen Programmpunkte. Erster Punkt sind die Ballesta Inseln mit ihren vielen Vögel und Seelöwen. Nach einer etwas wilden Seefahrt und über Board gegangenen Frühstücksresten fuhren wir weiter zu den Klippen von Paracas, wo wir die Felskathedrale besichtigten. Das Mittagessen machten wir in einem kleinen Restaurant in einer Bucht und genossen dort den frischen Fisch bei einem kühlen Bier. Danach ging´s weiter auf der Panamericana Richtung Ica. Dort Besuchten wir eine Piscobrennerei und bekamen erklärt wie Pisco hergestellt wird. Eine Piscoprobe durfte natürlich nicht fehlen. Letzter Programmpunkt war die Oase Huacachina, wo auch unser Hotel ist. Nach einem gemütlichen Abendessen gingen wir früh ins Bett.

05 Sep. 2011 • Nazca - Ica

Der Astronaut
Natur und ihre Kunst

Auf den Spuren der Nazca

Wir machten uns heute um 8.30 Uhr auf den Weg Richtung Nazca. Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden und unterwegs besuchten wir das Maria Reiche Museum, wo die Dresdnerin den Großteil ihres Lebens verbrachte. Wir hielten auch bei einem Aussichtsturm, auf dem wir zwei Figuren aus der Nähe besichtigen konnten. Danach fuhren wir zum Flugplatz von Nazca und warteten auf unseren Flug über die weltbekannten Linien. Die Minuten kamen uns vor wie Stunden, weil jeder von uns gespannt war auf den Flug, der uns erwartete. In der Luft konnten wir diese beeindruckenden Linien genauer und eingehend betrachten - unbeschreiblich!!! Nachdem alle wieder heil unten angekommen waren, fuhren wir endlich zum Mittagessen. Den restlichen Tag verbrachten wir in dem einfach unglaublichen Hotel. Das Design der Hacienda erinnert an ein Museum über asiatische Kunst vereint mit spanisch kolonialen Zügen. Am Abend saßen wir zusammen bei Wein, Bier und Tequeños.

06 Sep. 2011 • Nazca - Arequipa

Chauchilla
Der Puerto Inka

Eine lange Fahrt

Heute hatten wir eine lange Fahrt von Nazca nach Arequipa vor uns. Kurz nach Nazca besuchten wir den Friedhof Chauchilla. Auf dem Weg dorthin nahmen wir einen Schüler, der auf dem Weg zur Schule war mit. Zum Dank trug er uns ein langes Gedicht vor. Wir waren sehr beeindruckt von dieser Leistung eines siebenjährigen Jungens. Die Gräber sind rekonstruierte offene Löcher, in denen die noch vorhanden Mumien zu sehen sind. Unser Guide Antonio erklärte uns ausführlichst und mit viel Emotionen die Geschichte dieser archäologischen Stätte. Danach fuhren wir immer weiter Richtung Süden. Bei einem Mittagsessen im Puerto Inka konnten wir noch einmal den frischen Fisch aus dem Pazifik probieren. Danach folgte eine längere Fahrt durch eine atemberaubende Küstenlandschaft nach Arequipa, wo wir in einem sehr stilvoll ausgestatteten Hotel übernachteten.

07 Sep. 2011 • Arequipa

Kathedrale von Arequipa
Kloster Santa Catalina

Ausschlafen und genießen

Heute konnten wir erst einmal so richtig ausschlafen, denn unser erster Programmpunkt begann erst um 10 Uhr. Wir fuhren nach dem Frühstück mit Rebecca zum viSozialprojekt von viventura. Dort sind wir sehr herzlich empfangen worden und waren beeindruckt von der Leistung der Leute, die diese Schule führen, aber auch tief berührt von der Offenheit und der Liebebedürftigkeit der Kinder. Unsere Meinung ist, dass dieses Projekt absolut unterstützenswert ist. Weiter ging´s zum Markt. Auf dem Markt zeigt uns Rebecca die Vielfalt der peruanischen Landwirtschaftsprodukte. Die Geschmacksnerven wurden mit neuen Eindrücken verwöhnt und so ging es auch weiter beim gemeinsamen Mittagessen im Büro von viventura. Nach dem Mittagessen holte uns Diana ab und zeigte uns ihre Stadt bei einem Spaziergang, auf dem wir das Kloster Santa Catalina, die Jesuitenkirche und den Plaza de Armas auf dem die Kathedrale steht, sahen. Um 16 Uhr trafen wir uns wieder mit Dominik, der uns die Alpacafarbrik zeigte, in der sich einige von uns mit lokalen kuscheligen Waren zu Schnäppchenpreisen eindeckten. Von den kulinarischen Erfahrungen des Reiseleiters konnten wir am Abend wie immer profitierten.

08 Sep. 2011 • Arequipa - Cabanaconde

Auf 4910m
Auf dem Weg ins Colcatal

Erste große Höhen

Ausgeschlafen und ausgeruht wurden wir von Renaldo unserem Chauffeur und Diana, die uns heute ins Colcatal begleitet abgeholt. Schon nach 10 Minuten der erste Halt, um uns mit Cocaprodukten wie Cocablättern, Cocabobons und Cocakeksen einzudecken. Diana unterrichtete uns in hervorragender Weise im Gebrauch dieser Produkt. Sie machte uns drauf aufmerksam, dass es absolut verboten ist auch nur ein Blatt nach Deutschland mitzunehmen. Aber diese Produkte sind beinahe unerlässlich bei der Überwindung großer Höhen. Auf einer sehr gut erhaltenen Straße beobachteten wir Vicuñas, Lamas, Alpacas und Viscachas. Nach einem ausgiebigen Buffet entspannten wir uns in den heißen Thermalquellen von Chivay. Weiter ging´s auf die letzte Etappe des Tages Richtung Cabanaconde. Auf diesem Weg hatten wir einen unglaublichen Blick auf den Canyon und bei einem Fotostopp übergab Frank dem Wind seine lang gehegte Lieblingsmütze an die Pachamama. Mit erstaunen erfuhren wir, dass die Terrassenfelder seit 3000 Jahren genauso bewirtschaftet werden. Und wieder sind wir in einem besonderes schön gelegenen Hotel mit Blick auf den Canyon untergebracht.

09 Sep. 2011 • Arequipa - Cabanaconde

Kondor
Der Vulkan Misti

El Condor pasa

Um die Kondore beobachten zu können, mussten wir heute um 7.30 Uhr Richtung Kreuz des Kondors fahren. Da wir mehr oder weniger die Ersten waren konnten wir uns die besten Plätze ergattern. Wir mussten noch eine halbe Stunde warten und dann begann die unglaubliche Flugshow dieser beeindruckenden Vögel. Nach dem wir alle Fotos aus allen Perspektiven gemacht hatten, fuhren wir weiter. Das Wetter war uns zum Glück gut gesonnen und so konnten wir ein paar sehr schön Aussichten auf den Canyon genießen. Gegen Mittag waren wir wieder in Chivay, wo wir uns mit Brot, Obst und anderen Leckereien eindeckten, die wir für die Fahrt nach Arequipa brauchten. Am Nachmittag kamen wir in Arequipa an und verwendeten die übrige Zeit zum Stadtbummel. Am Abend gingen wir in eine Cocktailbar und dank des Kellners probierten wir durch ein Versehen die Gerichte des anderen. Auch nicht schlecht.

10 Sep. 2011 • Arequipa - Cusco

Qoricancha
Wir in Saqsayhuaman

Im Bauchnabel der Welt

Heute geht es zum Bauchnabel der Welt. Unser Reiseziel heißt Cuzco. Da wir flogen, waren wir schon um 9:30 Uhr dort. Da Cuzco auf 3400m liegt ruhten wir uns erst einmal, bis ca. 13 Uhr aus. Denn um 13 Uhr ging´s schon wieder los. Unsere Citytour begann in Saqsayhuaman, das mit seinen riesigen Steinen den Atem raubt. Wie konnten die Inka das bloß erschaffen. Felsen mit über 100 Tonnen ohne Zugtiere und Maschinen zu bewegen. Von dort fuhren wir zu drei weiteren Ruinen und immer begleitet von Marsial unserem lokalen Guide, der uns alles sehr übersichtlich und interessant erklärte. Nach den Ruinen fuhren wir wieder zurück in die Stadt und besuchten das Museum in Qoricancha. Am Abend gingen wir zusammen ins Nuna Raymi, das uns mit andinischer Fusionsküche verwöhnte.

11 Sep. 2011 • Cuzco - Aguas Calientes

Wir mit Marzial
Das Heilige Tal

Auf den Spuren der Inka

Die Gruppe musste sich leider für den heutigen Tag trennen, da ein Teil den Inkatrail machte und der andere Teil im Heiligen Tal sich die Ruinen anschaute. Die Inkatrail-Gruppe fuhr schon um 6.40 Uhr zum Bahnhof im 20 Minuten entfernten Poroy. Die Zugfahrt ging ungefähr 3 Stunden bis sie bei Kilometer 104 ausstiegen. Dort wartete Valerio, ihr lokaler Guide auf sie. Mit ihm wanderten sie die letzten 11 km nach Machu Picchu. Auf dem Weg sahen sie Wiñawayna, was auf 2740m liegt. Die andere Gruppe fuhr erst um 8 Uhr los und konnte somit noch im Hotel Frühstücken. Das erste Ziel war eine Inkaanlage oberhalb von Pisac, die für etwa 3000 Menschen ausgelegt war. Von dort liefen wir nach Pisac runter. In Pisac selbst gab es einen Touristenmarkt der zum Einkaufen anregte. Danach hatten wir unser Mittagessen in Urubamba, wo es ein leckeres Buffet mit vielen typischen Gerichten zur Auswahl gab. Von dort aus fuhren wir nach Ollantaytambo. Dieser Ort war vermutlich ein Rastplatz für die Karavanen der Inka. Gegen halb vier starteten wir mit dem Zug, mehr schaukelnd als fahrend, Richtung Aguas Calientes. In diesem touristischen Ort hatten wir unser Hotel.

12 Sep. 2011 • Cuzco - Aguas Calientes

Wir in Machu Picchu
Man was für ein Wetter

Einfach nur unglaublich

Nun ist es endlich soweit. Heute geht es in die verlorene Inkastadt Machu Picchu. Um 6.15 Uhr holte uns unsere Guide im Hotel ab. Mit dem Bus fuhren wir ungefähr 15 Minuten auf den Berg, wo die Stadt liegt. Leider hatten wir ein bisschen Pech mit dem Wetter und so hat es die erste Stunde geregnet. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung! Also machte wir uns auf in eine der wohl faszinierendste Ruinen der Welt. Nach cirka 2 Stunden war unsere Tour mit Marzial zu Ende und wir konnten auf eigene Faust die Ruinen durchforsten. Um 13 Uhr machten wir uns auf den Weg nach unten, um noch vor der Fahrt nach Cuzco etwas zu essen. Gegen 16.40 fuhren wir nach Cuzco und nach knapp 4 Stunden kamen wir im Hotel an, wo wir uns dann auch nach so einem langen Tag früh ins Bett begaben.

13 Sep. 2011 • Cuzco - Cusco

Keramik im Inkamuseum
Mittag auf dem Plaza de Armas

Ein freier Tag

Ein freier Tag in Cuzco und den nutzte jeder wie er Lust hatte. Die Meisten wollten sich Cuzco etwas genauer anzuschauen, wie zum Beispiel die Kathedrale und das Inkamuseum. Bei einer Shoppingtour durch die diversen Geschäfte der Altstadt sind wir nun auch gut mit Mitbringsel für daheim ausgestattet. Am Abend trafen wir uns alle wieder zu einem leckeren Abendessen und wurden dabei von einer andinischen Band musikalisch begleitet.

14 Sep. 2011 • Cuzco - Capachica

Der Pass La Raya
Luciano unser Gastgeber in Capachica

Und es geht weiter

Heute stand mal wieder eine längere Fahrt auf dem Programm. Es ging heute an den Titicacasee, wo wir auf der Halbinsel Capachica bei der Landbevölkerung übernachteten. Aber unterwegs gab es auch einiges zu sehen, wie den Aquädukt von Rumicolca. Den nächsten Halt machten wir in Oropesa. Dort kaufte Dominik das typische Brot aus der Gegend, welches wir später mit einem Stück Käse probierten. Lecker! Weiter ging´s nach Raqchi. Dort besuchten wir eine Inkaanlage die dem Inkagott Viracocha geweiht war. Nach der Ruinen-Besichtigung fuhren wir auf den Pass La Raya, der auf 4335m liegt. In Juliaca machten wir unsere Mittagspause, das heißt nachdem wir unsere Gastgeschenke eingekauft hatten, gab es China Schnellimbiss in der Fressmeile des Einkaufszentrum. Muss auch mal wieder sein. Ab Juliaca begleitete uns Sonia unser Lokalguide. Mit ihr fuhren wir weitere 1,5 Stunden bis zu unserem Endziel des Tages. Das Abendessen bestand aus einer unglaublich leckeren Gemüsesuppe und Hühnchen mit Reis und Soße.

15 Sep. 2011 • Capachica - Puno

Wir in typischer Tracht in Capachica
Besuch bei den Uros

Kulturen auf dem Titicacasee

Die Befürchtung, dass man die ganze Nacht auf die Toilette muss, hatte sich zum Glück nicht bestätigt. Nach dem Frühstück bekamen wir eine kleine Demonstration der Handwerksarbeiten und der traditionellen Trachten hier auf Capachica. Danach machten wir einen Spaziergang auf der Halbinsel. Obwohl wir auf 3850 m waren ging es eigentlich ganz gut. Sonia zeigte uns verschiedene Pflanzen, die heute noch von der Bevölkerung für Tee, Medizin oder Shampoo verwendet werden. Nach dem Mittagessen, dass hervorragend schmeckte, fuhren wir mit dem Boot auf die Urosinseln. Dort zeigte man uns, wie diese Inseln "gemacht" werden und wie die Menschen dort leben. Noch ein paar Souvenirs eingekauft und weiter ging´s. Ungefähr 1,5 Stunden später waren wir in Puno. Im Hotel nahmen sich einige erst einmal ein richtiges Bad, da man sich auf der Halbinsel nicht richtig waschen konnte. Den weiteren Nachmittag hatte wir frei und jeder gestaltete ihn nach seinen Vorstellungen.

16 Sep. 2011 • La Paz - Puno

Aussichtspunkt auf den Titicacasee
Tempel der Fruchtbarkeit in der Nähe von Puno

Tschüss, Peru!

Heute verlassen wir Peru. Das erste der drei Länder, die wir hier in Südamerika besuchen. Um 8 Uhr fahren wir mit dem Bus Richtung Grenze, allerdings besuchen wir vorher noch den kleinen Fruchtbarkeitstempel Chucito. Wir haben heute ein wenig mehr Zeit, da mal wieder in La Paz gestreikt wird. An der Grenze war natürlich Markt, wie jeden Freitag und das bedeutet viele viele Menschen mit ihren Waren. Chaos pur. Der Grenzübergang ist eigentlich eine normale Brücke wie sie so in manchen Orten steht und man kann einfach auf die andere Seite laufen ohne kontrolliert zu werden. Aber das Problem kommt ca. 10 km nach dem Grenzposten, denn da werden nochmal Straßenkontrollen durch geführt. Also Einreisepapiere ausfüllen und dann geht es mit dem Bus weiter nach Tiawuanaku. Unser Lokalguide wartete dort auf uns. Susi kommt aus La Paz und konnte uns wegen dem Streik nicht an der Grenze abholen. Vor der Besichtigung der zwei Museen und der Tempelanlage essen wir noch gemütlich zu Mittag. Keine Hektik. Nach ungefähr 2 Stunden Besichtigung fahren wir weiter nach La Paz. Auf einem Aussichtspunkt können wir den Altiplano und die Königskordillere betrachten. Gegen 18.30 Uhr kamen wir in La Paz an und konnten die Stadt noch im Abendlicht bewundern. Das Abendessen genossen wir im Ritz und gingen danach früh zu Bett, denn diese Betten brauchen Zeit zum Genießen.

17 Sep. 2011 • La Paz

Aussichtspunkt auf La Paz
Das Mondtal von La Paz

La Paz mal etwas näher

Um 9 Uhr ging´s heute los. Zuerst fuhren wir ins Mondtal. Eine unwirkliche Welt die an Sciencefiction Filme erinnert. Der Spaziergang zwischen den Erdsäulen und Tälern war wie auf einem anderen Planeten. Danach fuhren wir durch die verschiedenen Stadtviertel von La Paz. Angefangen haben wir im unteren Teil, bis auf einen Aussichtspunkt von dem man die ganze Stadt sehen konnte. Die Veränderung der sozialen Schichten lassen sich wie folgt beschreiben. Je tiefer man wohnt, desto reicher ist man. Susi erzählte uns alles über IHRE Stadt, so dass wir überzeugt waren nun auch Stadtführer werden zu können. Den Nachmittag hatten wir frei und wir entschieden uns die Zimmer im Ritz als Entspannungsoase zu nutzen. Am Abend gingen wir alle zusammen in einem Steakhouse essen.

18 Sep. 2011 • Uyuni - La Paz

Der Hauptplatz von La Paz
Reifenpanne auf dem Weg nach Oruro

Ein langer Tag

Den Vormittag hatten wir Zeit, um La Paz auf eigene Faust zu erkunden. Erst um 14 Uhr fuhren wir mit dem Kleinbus nach Oruro. Von dort fuhr nämlich unser Zug nach Uyuni ab. Auf der dreistündigen Fahrt nach Oruro platzte uns ein Reifen, der von Dominik und unserem Chauffeur in beinahe Formel 1 Geschwindigkeit gewechselt wurde. Um 19 Uhr fuhren wir dann sieben Stunden nach Uyuni. Da es schon so spät war, konnten wir leider die Umgebung nicht genießen. Das Abendessen nahmen wir im Speisewagen des Zuges ein. In Uyuni wartete auch schon unser Geländewagen auf uns, der uns um 2 Uhr nachts ins Hotel fuhr. Unser Hotel ähnelt ein wenig einer Burg mit großen schweren Rundtüren.

19 Sep. 2011 • San Juan - Uyuni

3  2   1 ,  JUMP!
Auf dem Eisenbahnfriedhof

Weiß wie am Nordpol

Da wir letzte Nacht erst um halb drei ins Bett gekommen sind, fuhren wir heute erst um 11 Uhr los. Mit zwei Geländewagen fuhren wir auf den Lokomotivenfriedhof in der Nähe von Uyuni. Diese alten Loks lassen den Eisenbahnliebhaber das Herz höher schlagen. Danach fuhren wir etwa 45 Minuten weiter in ein kleines Dorf, wo man uns zeigte wie das Salz verarbeitet wird. Das Kilo Salz kostet für uns 0,10 €. Weiter ging´s zum Salzhotel, welches im Salar von Uyuni steht. Das Hotel erinnert mit seinen Fahnen an das Basiscamp im Himalaya und durch die weiße Farbe des Sees meint man, man wäre auch dort. Unser Mittagessen hatten wir bei der Insel Incawasi. Dort gibt es Kakteen die über 1000 Jahre alt sind. Nach einer guten Pause fuhren wir noch ein bisschen weiter um die typischen Trickfotos zu machen. Den Sonnenuntergang sahen wir auch auf dem Salar und verabschiedeten uns bis morgen von der Sonne. Die Nacht verbrachten wir in San Juan mit voller Erwartung was uns der nächste Tag bringen würde.

20 Sep. 2011 • Chuvica - San Pedro De Atacama

Vor der Laguna Colorada
Der versteinerte Baum

Ab auf Anden-Safari

Heute mussten wir früh aufstehen, da wir einen langen Fahrtag vor uns hatten. Mit den Geländewagen fuhren wir durch die letzten Ausläufer der Salzseen und zu den Vulkanfeldern von Ollague. Der noch aktive Vulkan spuckt an einer Seite Schwefeldämpfe aus. Wir kamen an verschiedenen Seen vorbei, die es in allen Farben und Gerüchen gab. In den Seen tummelten sich Flamingos, Enten und Möwen. Um die Seen herum sahen wir Viscachas und Vicuñas. In der Siloli Wüste sahen wir Berge in bis zu sieben verschiedenen Farben, einen Meteoritenkrater in einem Berg und den versteinerten Baum. Weiter ging´s zu den Geysiren auf knapp 5000m. Bei einem Bad in der Thermalquelle konnten wir vom Beckenrand die umliegende Natur genießen. Letzte Attraktion waren der weiße und der grüne See. Der Grenzübergang besteht aus einem kleinen Haus mit zwei Grenzpolizisten die anscheinend nur auf uns gewartet haben. Das Abendessen in San Pedro hatten wir zusammen mit unserem lokalen Reiseführer Gonzales der uns am nächsten Tag sein San Pedro zeigen wird.

21 Sep. 2011 • San Pedro De Atacama

Wir im Mondtal
Die Hauptstraße in San Pedro

In der trockensten Wüste der Welt

Den Vormittag hatten wir frei und konnten uns somit den Ort in aller Ruhe anschauen. Gegen 15 Uhr fuhren wir in das umliegende Gebirge, die Salzgebirgskette. Das Gebirge besteht zum großen Teil aus Salz, was dazu führt, dass Erosion bizarre Formen bildet, die Namen wie Mondtal und Marstal erhalten. Diese Namen vergab ein belgischer Pfarrer der bis in die achtziger Jahre hier lebte. Gonzales erklärte uns alles über die Entstehung dieser Landschaft und die Bevölkerung die hier lebt und lebte. Nach ca. 4 Stunden kamen wir wieder in San Pedro an. Am Abend fuhren wir nach Solor, ein kleiner Ort außerhalb von San Pedro, wo wir unser Abschlussessen hatten. Dominik verlässt uns Morgen und wir werden allein nach Santigo fliegen. Das Essen genossen wir mit einem chilenischen Wein. Nach dem Essen bekamen wir unter professioneller Leitung die Sterne der Südhalbkugel gezeigt und erklärt.

22 Sep. 2011 • Santiago - San Pedro De Atacama

**Tschüss!**  
  
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Tschüss!

Nach einer recht kurzen Nacht, noch tief verschlafen, auf nicht mehr holprigen, sondern asphaltierten Straßen, erreichten wir die Kupferminenstadt Calama. Es tat wirklich weh Dominik allein zurückzulassen. Er war ein hervorragender Reiseleiter. Seine sehr fundierten Kenntnisse der südamerikanischen Sitten und Gebräuche, der Landschaft und der Geschichte brachten uns Peru und Bolivien sehr nahe. Hab Dank Dominik. Nach fast zweistündigem Flug erwartete uns unser Local Guide. Der Kontrast zum bisherigen Reiseverlauf war frappant. Das pulsierende Leben beeindruckte. Ein leckeres Essen aus frisch gefangenem Fisch in der großen Markthalle, ein Bummel durch die Stadt und die Fahrt mit der Standseilbahn hoch auf den “Hausberg” San Cristobal schlossen unsere Reise in eine uns bislang unbekannte Welt ab. Ein Bummel durch die Millionenstadt beendet morgen unsere Reise. Den beiden Zurückbleibenden Bärbel und Uwe wünschen wir noch zwei schöne Tage in Santiago de Chile. Danke an alle von Viventura, die zum guten Gelingen der Reise beigetragen haben. Es wird lange dauern die tausenden Eindrücke zu verarbeiten.

23 Sep. 2011 • Frankfurt - Santiago de Chile

im Flugzeug
Sonnenuntergang aus dem Flugzeug

Tschüss Südamerika!

Heute haben wir noch einmal einen freien Tag in Santiago de Chile. Wir schlendern gemütlich durch die Stadt entlang der kolonialen Häuser und kaufen die letzten Souvenirs für unsere Lieben zu Hause. Dann heißt es aber leider definitiv Abschied nehmen von Südamerika - der Heimflug naht. Schön war es, erlebnisreich und einzigartig!