Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Eine große Stadt LIMA
Heute sind wir in Lima so gegen 7:20 gelandet. Am Flughafen erwartete uns schon unsere Reiseleiterin Manuela. Wir fuhren bis zu unserem Hotel, aber auf dem Weg war sehr viel los. Um 9: 00 Uhr kamen wir im Hotel San Blass an, wo uns ein leckeres Frühstück erwartete.
Um 10.00 Uhr kam Juan, unser lokal guide in Lima. Er zeigte uns die Hauptstadt von Peru. Wir fuhren bis zum Parque del Amor ( der Liebespark), zum Hauptplatz (Plaza de armas oder Plaza mayor) und zum Franziskanerkloster. Das war wunderschön.
Es war schon Mittagszeit, also fuhren wir nach Barranco um Mittagessen zu haben. Wir haben ein typisches Peruanisches Buffet gekostet. Es war sehr lecker!!! = ) nach diesem gutem Essen hatten wir den Nachmittag frei um uns auszuruhen!!!!
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Ab durch die Wüste
Das heutige Highlight? Die Buggytour in der Bilderbuch-Oase war es für die meisten! Fast alle sind wir mit den Boards, am Bauch liegend, die Sanddünen hinunter gerutscht. The ultimate Rocket war eindeutig Friedl. Wie eine rote Rakete ist er jedes Mal wieder an uns vorbeigebraust.
Weil der Tag so ausgefüllt war, war der Ausflug zu den "Stinkinseln“ heute morgen, gefühlt schon letzte Woche.. „Wie, das war auch schon heute?“. Jaaa, all die schwarzen kleinen Punkte sind Vögel, Seelöwen und Pinguine - gigantisch. Das erklärt auch diesen "sonderlichen" Geruch.
Und wer kümmert sich um unser Gruppenmaskottchen Coca-Lumpi? Das wuschelige Lama schlummert für die nächsten zwei Tage gemütlich in Regina und Veronika's Zimmer. Gute Nacht für heute!
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…über die Linien hinweg
Los los und hoch geht’s in die Lüfte. Wir wollen die mysteriösen Linien der Nacza-Kultur von oben erkunden. Wir konnten auch fast alle Scharrbilder erkennen und abgesehen von dem mulmigen Gefühl im Magen (Flug) wars ne super schöne Flugtour. Natürlich mussten einige Schlüsselanhänger mit in die Taschen - der Affe, der Baum und die Hände.
Danach gings weiter – ins Land der Genüsse und insgeheim für einige DAS Highlight der Küstentour - zur Pisco Brennerei (wir sagen hier nur kurz: „Riiiico“ ;) ) Nachdem wir die Gerichte der Menükarte endlich halbwegs einordnen konnten und während der Tour mithilfe von Manuela's eins-zu-eins Übersetzung in Theorie erfuhren wie der edle Tropfen hergestellt wird, ging auch das Verkosten los. „Eeeeeeendlich!!“
So ließ sichs dann auch viel besser im Bus Spanisch lernen - wir müssen doch wissen wir wir in Cusco richtig verhandeln können. Wir schafften es auch Reih um bis 50 zu zählen - dem Feilschen steht also nichts mehr im Wege. Nach einem Händedance und einer Fotopause um Baumwoll-Pflanzen zu fotografieren gings laaaaaaaaaaaaaange 5 Stunden zurück nach Lima.
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Auf in den Dschungel
Am Samstag war der Geburtstag von Babara und Bernd, deshalb gab es nach dem reichhaltigen Frühstück zwei Torten, die wir zu 16 Teilen nur mit Mühe fast geschafft haben. Den Flug nach Puerto Maldonado haben alle gut überstanden, Arno hat uns mit einem Kollegen abgeholt und bis zum Fluss Tambopata gebracht, wo wir mit dem Boot zur INOTAWA Lodge gefahren sind. Zu unserer Überraschung ist die Lodge ein großes lustiges auf Pfählen gebautes Gästehaus, das Gästen sogar Haustiere bietet. Luise und Rico wohnen mit einem Opossum in einer Cabaña.
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Abenteuer im Dschungel
Das Aufstehen im Dschungel fällt einem nicht schwer, weil es sehr früh hell wird. So sind wir auch, um nichts zu verpassen, bereits um 5 Uhr in Richtung Lago Tres Chimpadas aufgebrochen, wo Arno uns mit einem Floß gekonnt umher geführt hat. Wir haben Vögel beobachtet, Piranhas geangelt, den ersten natürlich Arno, den zweiten größeren hat Sussi herausgeholt, und gebastelt - das war sehr lustig.
Den Tag auf der Lodge haben wir mit Lesen, Ausruhen und Erzählen verbracht. Arno hat mit Juter einen Spazlergaug zu den Heilpflanzen gemacht. Am Abend hatten wir eine Farm am Flussufer besucht und noch vom Boot aus Kaimane beobachtet. Nach dem Abendessen - übrigens war jede Mahlzeit sehr lecker - wurden noch Äpfel gegessen….Ein wenig Weh macht es, weil das Paradies morgen wider verlassen werden muss!!!
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Von Papageien und Meerschweinchen
Unser heutiger Tag beginnt wiedermal sehr früh und schon vor dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Salzlecke. Und siehe da, nicht zuviel versprochen, die grünen Papageie tauchen wirklich auf und gönnen sich ein paar leckere Bissen salzige Tonerde - na wenn sie meinen… Nach einigen Fotos gönnen auch wir uns einen frühen Happen und lassen noch einmal die Geräuschkulisse des Urwaldes auf uns wirken, bevors zum Flughafen geht.
Nach etwas Verspätung kommen wir in Cusco an, der Nabel des ehemaligen Inka-Reiches. Gemeinsam gehen wir Abendessen - nur gibt es eine strenge Tischaufteilung: Cuy-Freunde und Cuy-Feinde, jeweils an ein Ende des Tisches - bitte keine Interaktion und Vermischung. Denn es ist nicht jedermanns Sache die gebratenen Meerschweinchen "Cuy"auf seine Gabel zu spießen. Guten Appetit!
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Der Nabel der Inkawelt
Ausschlafen!! Wissen wir noch wie das geht? Ja, die meisten von uns schaffen es mit Leichtigkeit :-) Dann gings los mit unserer Erkundung des ehemaligen Inkareiches. Etwas außerhalb von Cusco besuchen wir die Ruinen einer Tempelanlage, eines Wachpostens und einer Opferstelle und erfahren die Bedeutung der 3 Welten der Inka und deren Repräsentanten: die Oberwelt und der Kondor; die Erde/der Mensch und der Puma; die Unterwelt und die Schlange. Diese Symbole tauchen immer wieder in Inkastätten und Geschichten auf. Pachamama und ihre Spirale natürlich nicht zu vergessen. Unglaublich sind auch deren Steinbauwerke. Konvex und konkav - Bauweise, präzise Abmessungen und viel Arbeitsschweiß bereichern deren Bauten nicht nur energetisch sondern machen sie auch Erdbebensicher.
Da wir uns hier auf fast 3400 m.ü.d.M. befinden ist mit der Höhe nicht zu Spaßen. Wir gehen es deswegen ruhig an, Cocatee und -Bonbons immer an unserer Seite. Trotzdem belasten uns teilweise Kopfschmerz und allgemeines Unwohl - ein freier Nachmittag kommt deswegen wie gerufen. Wir entspannen und sammeln Kräfte für morgen: der Inkatrail und Machu Picchu warten auf uns!
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Eine wunderschöne Fauna
Abfahrt war heute um 6 Uhr morgens nach Proy; von wo aus wir den Zug nahmen und bis zu einer bestimmten Stelle fuhren, wo wir ausstiegen. Dann fingen wir an auf dem berühmten Inka Trail zu wandern. Drei von unserer Gruppe sind mit unserer Reiseleiterin bis nach Aguas Calientes gefahren. Es war sehr beeindruckend die ganze Vegetation zu sehen. Auch als wir am Sonnentor ankamen hatten wir eine wunderschöne Sicht.
So gegen 5:30 waren wir schon in Aguas Calientes, wo uns unsere Reiseleiterin erwartete. Manche hatten viel Hunger und andere wollten noch zu den Thermalbädern gehen. Also gingen manche essen und andere gingen Baden - es war ein herrlicher Tag.
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Die Inka Geschichte
Wir fuhren heute nach Machu Picchu. Dort erklärte uns Marcial vieles über die Inkas, die Bedeutung dieser Stätte und was die Inka dort dort machten. Das alles war sehr interessant. Dann hatten wir noch einige Stunden Zeit oben in Machu Picchu zu bleiben, Fotos zu machen und die Magie dieser alten Inkastätte auf uns wirken zu lassen. Nachmittags trafen wir uns im Hotel, nach einem schnellen Kaffee gings dann gemeinsam wieder zurück zum kleinen Bahnhof. Dort beginnt unsere Fahrt zurück durch das Urubambatal. Abends geht es wieder ins schöne Hotel, das wir bereits kennen.
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Ein freier Tag
Heute sind wir alle um 8:30 Frühstücken gegangen, denn Rico hatte heute Geburtstag!!! Wir haben mit ihm gefeiert und dann hatten wir Zeit um uns auszuruhen. Es war ein sehr entspannter Tag, wir konnten uns alle erholen.
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Im Bus durch die Sierra…
Nach einer lustigen Tanznacht um Friedls Geburtstag einzuleiten, ging es zeitig los um mit dem Bus in Richtung Colca Canyon zu fahren. Wir waren alle sehr von der Landschaft, die uns umgab überwältigt: grün-gelbe Terrassen der Prä-Inkazeit, bunte Andengipfel und Lama-, Alpaka- und Vicunja-Herden. Jetzt kennen wir auch den Unterschied dieser Andentiere. Beim leckeren Picknick mitten in der Sierra überraschte uns Manuela mit einer Geburtstagstorte für Friedl. Die typische südamerikanische Torte "Tres Leches" lassen wir uns alle schmecken.
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Der Flug der Kondore
Wir wollen Kondore sehen!! Deswegen gehts früh aus den Betten und zum Cruz del Condor. Und weil wir soviele Geburstagskinder haben, ist das Glück auf unserer Seite. Sechs Kondore schweben durch die Lüfte. Ein Paradeflug extra für uns ;) und schöne Fotomotive für unsere Kameras.
Für Action sorgt die Mountainbike-Fahrt. Doch die Höhe ist nicht zu unterschätzen und die Schotterpiste ist sehr holprig. Susi wollte es genau wissen und hat Boden geküsst. Doch zum Glück ging alles noch gut aus. Die Schrammen wurden von Martina und Katja gut verarztet. Danke!
Zur Erholung genossen wir die heißen Quellen von La Calera. Und wenn wir hier heiß schreiben - dann meinen wir heiß! Noch weitere vier Stunden Busfahrt und wir erreichen Arequipa, wo wir alle müde ins Bett fallen.
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Nikolaustag
Endlich ausschlafen im schönen "Posada el Castillo" in Arequipa. Die viventura Praktikantin Rebecca erwartet uns bereits und begleitet uns zur Schule San Juan Apóstal, die von viSozial unterstützt wird, am Rande der Stadt unterhalb des Vulkans Misti. Die Kinder sind sehr aufgeschlossen, winken und laufen uns entgegen. Wir schauen uns die Schulräume und den Spielplatz an. Die Kinder haben gerade Pause und sind beim Essen, welches in der Schule zubereitet und kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Der Ausflug war für uns sehr berreichernd, zumal wir uns davon versichern konnten, dass unser Spendengeld gut angelegt wird. Nach dem Schulprojekt besuchten wir mit Rebecca eine große Markthalle, wo sie uns viele Hexenutensilien, Kräuter, Fisch, Obst etc. erklärte. Nach dem leckeren viventura-Mittagessen gehen wir mit Florian, unserem lokalen Guide zur Jesuitenkirche und anschließend zum sehenswerten Kloster Santa Catalina - eine kleine "Stadt" mitten in der Stadt. Danach war Freizeit (Was ist das?), die wir zum bummeln in der Fußgängerzone oder Torten essen nutzten. Abends trafen wir uns alle im ZigZag zum Alpakaessen - mmmmh. Der Tag der relativ spät begann,endete auch relativ spät.
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Am großen Titicacasee…
Heute hatten wir wieder nach frühem Aufstehen eine lange lange Fahrt in einem tollen großen Bus Richtung Titicacasee vor uns. Einige Fotostopps (Flamingos in Lagunen, Vicunjas in freier Wildbahn) unterbrachen unsere Fahrt.
Auf einem Markt besorgten wir noch Lebensmittel für die Bauern, die für eine Nacht unsere Gastgeber auf Capachica waren. Bei herrlichem Sonnenschein (wie schon die Tage zuvor) kamen wir Nachmittags an und wurden von den Einheimischen herzlich mit Mittagessen begrüßt. Die Mutigsten (Susi, Barbara, Martina, Katja und Friedl) ließen es sich nicht nehmen ein Bad im 13° kalten See zu nehmen - brrrr!
Die Bäuerinnen führten uns ihre Handwerkskunst (Weben, Stricken und Sticken) vor und auch unsere Männer versuchen sich im Spinnen - gar nicht so einfach. Das abendliche Highlight war die Anprobe der traditionellen Kleider unserer Gastgeber. Sehr schick sahen wir aus und tanzten um das Lagerfeuer in die Nacht.
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Auf den schwimmenden Inseln
Nach einer (für einige) tanzfreudigen Nacht um das Lagerfeuer, einem gemütlichen Frühstück am Titicaca-See und einer liebevollen Verabschiedung wurden wir in ein Boot gesetzt und fuhren zu den schwimmenden Uros Schilfinseln. Einige schipperten noch mit einem Schilfboot (und wurden mit „Alle meine Entchen“ auf die kurze Reise geschickt). Dann begann wieder eine lange Busfahrt nach La Paz. An der Grenze war alles aufregend, aber reibungslos dank der strengen Führung unserer Manuelita. La Paz lag irgendwann beeindruckend bei Nacht vor uns, wie auch der nächste „freie“ Tag (natürlich nach Briefings).
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… ungeschminkt und gefährlichste Straße der Welt
Der „freie“ Tag fing für Susi, Babsi, Katja, Martha, Friedel, Rico und Roland zeitig an. 7:30 erklommen wir per Kleinbus die Hänge von La Paz, um sie hinten auf dem "Camino de la Muerte" auf voll gefederten Mountainbikes wieder herunterzuradeln. Regen, Kälte und Wind konnten der Begeisterung keinen Abbruch tun. Nach der heißen Dusche hätten gern alle trockene Wechselwäsche gehabt. Trost blieb da ein leckeres Mittag und ein rührender ungarischer Patron, der uns begeisternd durch seinen Tropengarten führte. Köszenöm (ungar. "Danke")!
Die anderen machten die City-Tour "La Paz ungeschminkt" und liefen von ganz oben (El Alto) zurück nach La Paz zum Hotel. Durch die Viertel La Paz ging es bis zum Hexenmarkt wobei sie viel Interessantes von Manuela erfuhren. Abends lief vor unserem Hotel dann so laute Musik, dass sich die einen angezogen fühlten, die anderen sicher schlaflos auf morgen warteten. Jedenfalls wurden draußen der Tag der Menschenrechte gefeiert!
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Dichtend durch Sucré
Was kann ein Samstag schon bringen, der mit Aufstehen um 6.00 Uhr beginnt?
Vier Stunden auf dem Airport lesen; dann ist endlich Start gewesen, nach Boliviens alte Hauptstadt.
Durch Sucré wurden wir geführt, wie auf Reisen sichs gebührt.
Nen Friedhof, Park und auch Museen, viel Präsidentenköpfe gabs zu sehen.
Ein Krematorium im Bau, zeigt uns unsere Duce-Frau. Beim Anblick all der schönen Gaben, die Toten in den Gräbern haben, ist mir fast die Furcht vergangen, vor des Todes Schreck und Bangen.
Im Park, wir Hochzeitspärchen trafen, posierend vor den Fotografen; und Kinder die einander schieben, im Plastik-car dass Funken stieben.
Sucrés Straßen, bergauf, talab voll weißer Häuser und schnurrgerad. Leider bleibt nur wenig Zeit, zu schauen mit Gemütlichkeit, die Baudenkmäler dieser Stadt, die UNESCO schützen tat.
Der Tag wird schließlich abgerundet, durchs Abendessen dass gemundet.
Nur erwähnt sei noch in dem Bericht, Forellen iss in Sucré nicht! Doch am Titicacasee sind diese Pflicht.
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Plata Plata Plata
Unser Ziel ist heute die Silberstadt Potosí. Nachdem wir uns gestern von unserer sehr geschätzten Reiseleiterin Manuela einen freundlichen aber eindeutigen Rüffel wegen unserer Unpünktlichkeit eingehandelt haben, stehen wir heute geschlossen um 7 Uhr Glockenschlag bereit zur Abfahrt. Diesmal ist es allerdings der Bus der deutlich zu spät kommt. Der für uns vorgesehene Bus ist heute defekt und so erleben wir "busmäßig" gesehen "Bolivien ungeschminkt".
Schon weit vor Potosí sehen wir den Hausberg "Cerro Rico", der vor ca. 400 Jahren mit seinen reichlichem Silbervorkommen die Stadt zur größten und reichsten Stadt Südamerikas gemacht hat. Während unsere kleine Manuelita unser ganzes schweres Gepäck in unsere Zimmer schleppt haben wir eine Führung durch das ca. 350 Jahre alte Münzpräghaus. Schade war, dass die Beschriftung nur in der Landessprache zu lesen war. Nach einem kurzen Gang über den Hauptplatz erwartet uns eine Überraschung im Hotel.
Unser Schatz Manuela hat köstliche Empanadas und eine Weihnachtstorte für unser heutiges Geburtstagskind Helga organisiert: Alles Gute! Bei der anschließenden Zimmerverteilung störte leider eine "Wand" den Ausblick auf die Stadt und somit kurz die allgemeine Fröhlichkeit in der Gruppe. Bei einem Spaziergang erfahren wir dann noch einiges über die Stadt und deren Geschichte. Anschließend haben wir frei und bummeln durch den "Weihnachtsmarkt" Potosís.
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Wieder durch die Anden fahren
Heute fing unser Tag um 8:30 Uhr an. Will, unser lokaler Guide holte uns vom Hotel ab und nach einem kurzen Stopp um Cocablätter, Zigaretten und Bier als Geschenke zu kaufen, fuhren bis zu den Minen hoch. Ungefähr eine Stunde stiegen wir durch die Minen, vorbei am "Minenteufel" und durch teilweise hüfthohe Gänge. Keiner der Gruppe hatte sich das Leben der Bergarbeiter so vorgestellt!
Nach dieser Besichtigung fuhren wir wieder zu unserem Hotel. Um 2:00 Uhr Nachmittags ging der Tag weiter: wir fuhren bis nach Uyuni, wo wir am Abend noch Pizza essen gingen!!!
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Spiegelbilder
Heute konnten alle ausschlafen und um 11.00 Uhr starten wir von Uyuni zur Salzwüste und zum Salzsee. Ich glaube, dass der Salzsee für alle der absolute Höhepunkt dieser Reise war. Unglaublich schön, super, einzigartig, grandios!!
Das sind nur ein paar Ausdrücke der Bewunderung. Natürlich dauerten die Fotostopps immer länger als vorgesehen. Barfuss liefen wir wie verrückt auf der spiegelähnlichen Oberfläche des Salzsees entlang und Manuela überraschte uns mit einer Flasche Rotwein. Wuunderschön! Es ging Foto um Foto und niemand sah das Gewitter, das sich rundherum auftürmte. Leider musste dann der Besuch der Insel ausgelassen werden und wir steuerten auf den Ausgang der Salzwüste zu.
Trotzdem kamen wir in ein heftiges Gewitter und mussten ca. 1/2 Stunde anhalten, verloren etwas die Orientierung im nahtlosem Weiß und späteren Schwarz und kamen mit etwas Verspätung aber einem grandiosen Abenteuer in unserem Salzhotel an. Tische, Stühle, Betten, Wände.. alles Salz und nach einem Abendessen gab es für alle eine kurze Nacht.
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An den bunten Lagunen
Nach 5 Stunden Schlaf hieß es aufstehen, rein in unsere Jeeps und weiter geht die Fahrt durch die wunderbare Landschaft Boliviens. Vorbei an verschieden farbigen Lagunen, Flamingos und Geysiren, Foto, Foto und ein Bad in den heißen Thermalquellen. Dann erreichen wir die chilenische Grenze. Die Ausreise verlief ohne Probleme und nach einem leckeren Nachtmahl schliefen wir alle bald ein. Chile - jetzt sind wir da!
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Das Mondtal und die Sternenschau
Heute konnten wir ausschlafen und uns ausruhen, denn die Tour fing erst um 16:30 Uhr an. Also hatten wir Zeit um zu bummeln und zu shoppen, am Pool zu schwimmen und uns zu bräunen. Das alles war herrlich und super entspannend. Am Spätnachmittag fing unsere Tour mit Rupert an. Es ging durchs salzige Mondtal und das Tal des Todes - die trockenste Wüste der Welt bietet sehr skurrile Landschaftsbilder.
Diejenigen, die heil dem nicht wenig starken Windsog entkamen (schlussendlich hat es auch Manuelas Sonnenbrille wieder auf ihren Platz zurück geschafft;-) ) schauen sich noch den Sonnenuntergang über der Atacamawüste an. Wunderschön! Unser "letztes Abendmahl" ;-) … fand etwas außerhalb von San Pedro statt. Nach einer kurzen Sternenschau (Wenn es Jupiter nicht gäbe, gäbe es unsere Erde nicht mehr!) feiern wir in Martinas Geburtstag!! Happy Birthday!! Dann gehts endlich ins Bett, denn morgen müssen wir wieder bald aufstehen.
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Die Hauptstadt
Heute fuhren wir um 7:00 Uhr morgens ab zum Flughafen nach Calama. Chau Manuela!! - es war wunderschön und super lustig mit dir!! Nach der Verabschiedung unserer Reiseleiterin ging es zu unserem letzten Stopp: nach Santiago de Chile, in die Hauptstadt. Was uns dort erwartete? Unsere lokale Reiseleiterin am schönen modernen Flughafen, warmes Wetter, leckerer Fisch zum Mittagessen, der Fischmarkt mit den sehr eigenwilligen Fischarten (alles sehr schön aufbereitet), ein Hotel mit Pool am Dach und Küche im Zimmer (!), und wunderbarer chilenischer Wein am Abend.
Auch ohne unsere Manuela (;-( ) war es ein schöner Tag - unser letzter Abend auf dem südamerikanischen Kontinent ging schnell zu Ende. Wir waren alle sehr müde. Nicht zuletzt wegen den vielen Eindrücken der letzten 3,5 Wochen.