Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94125.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94126.jpg&w=1920&q=75)
Beginn unseres Abenteuer
Heute mit großem Gepäck lassen wir unsere zu Hause hinter uns und fahren in Richtung Flughafen. Wir kennen uns noch nicht aber auf unserem Flug werden wir dazu sicher genug Zeit haben. Wenn alles planmäßig läuft erreichen wir nach 15 Stunden Flug unser erstes Reiseziel - Lima.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94120.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94121.jpg&w=1920&q=75)
Erster Tag - Bienvenidos a Lima!
Unser erster Tag in Peru begann mit einer Stadtführung durch Lima. Erster Stopp - Huaca Pucllana - eine Pyramidenruine. Danach ging es zum Plaza de Armas und Kloster San Francisko. Der Weg dorthin war nicht immer leicht, denn peruanischer Straßenverkehr läuft so ab: Hupen, fahren und Warnblinker-Nonstop an (Bremsen klappt immer!). Falls man mit dem Seitenspiegel hängen bleibt, einfach aussteigen und wieder gerade biegen. Auf zum gemeinsamen Mittagessen (peruanisches Buffet)! Es war sehr lecker, allerdings teilweise mit seltsamen Dingen: Reis mit Erdnusssoße, Pollo, Kartoffeln in allen Variationen, Mais, Papa Relleña und Yuca, aber auch Blut und Kuhmagen sowie Inca Cola. Später bummelten wir durch Barranco und hatten einen schönen Blick auf die Steilküste und den Pazifik vor Lima. Einige aus der Gruppe (der harte Kern) nutzte den Abend, um die romantischen Wasserspiele zu genießen. Wir nutzen diesen ersten gemeinsamen Abend, um uns und die peruansiche Kultur besser kennenzulernen (Themen des Abends: Coca-Bonbons und ihre Auswirkungen, Bettlerkinder, peruanische Taxifahrer).
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94201.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94202.jpg&w=1920&q=75)
Ab an die Küste
Früh morgens ging es zu den Islas Ballestas zur Tierbeobachtung. Aufgrund von schlechtem Wetter mussten wir unseren Plan ändern. Alejandro hatte allerdings sofort eine Lösung für das Problem. Wie ein peruansiches Sprichwort sagt, wir machen das wie beim Fußball: ¨wenn wir gewinnen, saufen wir, weil wir glücklich sind, wenn wir verlieren, saufen wir, weil wir wütend sind (nein, traurig). Wenn wir unentschieden spielen, saufen wir weil wir wütend sind. Auf zur Pisco-Bodega. Angeheitert ging es weiter in die Dünen. Alle waren begeistert vom dortigen Sandboarden und der Buggytour, auch wenn wir kleinerer Verluste einstecken mussten. Wir wussten gar nicht, wo man überall Sand haben kann. Auf dem Weg zum Maria Reiche Museum bekamen wir einen neuen Mitreisenden: Alejanddrito, ein Babyalpaka-Kuscheltier, der uns nun jeden Tag begleitet und auf jedem Fotos dabei sein wird.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94203.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94204.jpg&w=1920&q=75)
Flug über die Linien
Mitten in der Nacht, wie immer, ging´s zum kleinen Flughafen von Nazca. Harte Kontrollen warteten auf uns, wir wurden exakt gewogen, was unserer Vertrauen in die Flugzeuge nicht stärkte. Es gab zwei Typen von Cessnas und immer nette Piloten. Manchen wurde es ein bisschen flau im Magen (nicht wahr L.?), aber der Blick auf die berühmten und geheimnisvollen Linien entschädigte alle. Die Vermutungen über die Entstehung - ob Kalender, Mystik, … könnten unsere Freunde zu Hause überprüfen oder vertiefen. Da haben wir dann genügend Diskussionsgrundlagen, ;) Danach ging´s auf die lange Fahrt Richtung Lima. Wie sollte es anders sein, sind wir mal wieder im Verkehrschaos stecken geblieben. Wir haben es dann schließlich doch noch nach Lima geschafft und noch einmal das Nachtleben genossen (Unsere drei Aktiven Corinna, Nadine und Rüdiger unter Aufsicht von Alessandro).
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94339.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94340.jpg&w=1920&q=75)
Prisa Prisa
5:45 (schluck, schon wieder!) Aufbruch zum Flughafen. Mit tollem Blick auf die Anden (und für einige auf Machu Picchu) landeten wir in Porto Maldonado. Hier erwartete uns ein Temperaturschock von 36 Grad. Nur mit Tagesrucksack ausgestattet führte unser Weg auf einer roten Sandpiste zum Tambopata-Fluss, wo wir auf ein schmales Boot umstiegen. Absolut stilecht wurde uns das Mittagessen in Bananenblättern eingewickelt gereicht. Super lecker und eine gute Einstimmung. An Schildkröten, Kaimanen, Geiern usw. vorbei erreichten wir die Inowata-Lodge. Hängematten im Eingangsbereich, “offene Zimmer”, nur Kerzenlicht und Tausende von Tiergeräuschen fernab der Zivilisation – ein Traum!!! Die Nachtwanderung mit unserem Guide Arno rundete diesen Eindruck ab. Spätestens jetzt ist klar, hier reisen nicht nur Naturliebhaber, sondern Naturexperten (z.B. Steffi – unser Adlerauge). Die Freunde zu Hause können sich auf Tausende toller Aufnahmen der exotischen Flora und Fauna freuen ;-), eingepackt in interessante Geschichten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94341.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94342.jpg&w=1920&q=75)
Piranhas
Aufgemuntert durch Günthers Spruch “Ausruhen können wir uns zu Hause im Büro” starteten wir seeeehr früh mit dem Boot zur Salzlecke, einem beliebten Treffpunkt für Papageien (und verrückte Touris). Das beliebteste Motiv der Paparazzis waren die großen, farbenprächtigen Aras. Ein großes Lob möchten wir der “Küchencrew” des Inotawa aussprechen: sensationelles Essen, leckere Fruchtsäfte und die schönste Bar im Dschungel! Der lokale Guide Arno erklärte uns viel über die Natur, sei es bei der Nachtwanderung, den Bootsfahrten oder dem Ausflug zum Tres Chimbades See: ein wunderbares Plätzchen, dieser See, umrahmt vom Dschungel. Da es hier sehr dampfig ist, haben wir sofort die Chance genutzt, baden zu gehen. Anschließend haben wir in (eben diesen!) See Piranhas geangelt, die ca. 40-60 cm groß waren. Den allerersten Angelerfolg erzielte Gabi und spornte somit den Rest der Gruppe an. Korrektur der Größe: 4-6 cm, aber beachtliches Gebiss! So langsam geht´s ans Abschied nehmen, das machen wir am besten mit einem Bierchen am Strand des Tambopataflusses oder in der Hängematte oder auf der Jagd nach noch mehr Tierchen… Happy Birthday, Arno! And Thank you for the chocolatcake!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F12787.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94343.jpg&w=1920&q=75)
Dschungel adios oder die Zivilisation ruft
Um 08:00 Uhr (das bedeutet ausschlafen), gestärkt durch ein wunderbares Frühstück, begann die Rückreise. Noch ein letztes Mal konnten wir die Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss Tampopata genießen. Nach einem kurzen Flug landeten wir gegen 14.00 Uhr in der Inkahauptstadt Cuzco (3350m). Alexandro hatte uns bereits am Vortag einige “Überlebensstrategien gegen Höhenkrankheit” ans Herz gelegt. So durften wir unsere (ersten) Erfahrung im Kauen von Cocablättern machen – schmecken nicht, helfen aber. Am freien Nachmittag genossen wir Ruhe im Hotel und das Flair der Andenhauptstadt bei herrlich blauem Himmel. Die Fotobegeisterten kamen bei den vielen Motiven voll auf Ihre Kosten. Beim gemeinsamen Abendessen (einige schauen erst noch einen Folkloreumzug an) beendeten wir den Tag bei leckerem peruanischen Essen. Pisco sour gab es heute nicht, da wir wegen der Höhe “Alkoholabstinenz” haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85508.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F92521.jpg&w=1920&q=75)
Auf den Spuren der Inkas Teil I
Nach einer gefühlt frostigen Nacht lernten wir unseren Local Guide Marcel kennen. Er gab uns zunächst alle wichtigen Informationen für den morgigen Inkatrail. Anschließend ging es mit dem Bus zu vier bedeutsamen Inkaruinen rund um Cuzco. Marcel, der selbst aus Cuzco stammt, erklärte uns eindrucksvoll viele wichtige Aspekte zur Inkakultur. Wir tauchten in die Welt der Inkas ein, umrahmt von traditionell gekleideten Peruanerinnen, die extra für uns Touristen ihre Lamas, Alpakas, Mützen, Andenken, …mitgebracht hatten. Neben vielen Fotos bleibt uns vor allem der Eindruck des sehr naturverbundenen Inkavolkes mit ihrem Wissen und Können. Nachmittag und Abend klingen entspannt aus: freie Gestaltung (Shopping, Relax…) und Vorbereitung (Rucksäcke und Koffer packen) für den Inkatrail.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94406.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94407.jpg&w=1920&q=75)
Auf den Spuren der Inkas Teil II
“Ich bin doch kein Weichei!” Nach diesem Tagesmotto machten wir uns auf den Weg zum Inkatrail nach Machu Picchu. Dabei spaltete sich die Gruppe in zwei Lager: die “Harten”, die die eintägige Tour machten und die ”besonders Harten” Nadine und Rüdiger, die uns für den viertägigen Inkatrail am Morgen verließen. Nach einer großartigen Panoramafahrt mit dem Zug erreichten wir Kilometer 104, den Ausgangspunkt unserer Wanderung. Bei bestem Wetter konnte man in den folgenden Stunden eine Gruppe schnaufender, aber glücklicher Europäer entlang alter Inkapfade wandern sehen. Dabei führte uns Marcial sicher durch eine atemberaubende Landschaft mit Nebelwald und wunderschönen Orchideen. Neben den landschaftlichen Highlights entdeckten wir etwa auf halber Strecke die malerisch gelegene Inkaruine Wañawayna. Nachdem sogar unsere Sportlehrerin Birgit gegenüber dem völlig fertigen Rest der Gruppe zugeben musste, beim Abwärtsgehen ein leichtes Ziehen zu spüren, wurden wir schließlich für alle unsere Mühen belohnt: Beim Passieren des Sonnentors eröffnete sich für uns ein sagenhafter Blick auf Machu Picchu. Bevor uns der letzte Bus nach Aguas Calientes brachte, durften wir die alte Inkastadt ganz allein ohne weitere Touristen genießen. Unseren müden Gliedern gönnten wir am Abend noch ein Bad in den heißen Quellen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94408.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94409.jpg&w=1920&q=75)
Auf den Spuren der Inkas Teil III
Haben wir schon erwähnt, dass wir heute früh aufstehen mussten… Aber wie immer hat es sich auch diesmal gelohnt! Heute stand eine ausführliche Besichtigung von Machu Picchu an. “viventura bitte…!” konnte man Marcial häufig rufen hören, der uns im Gewühl der unzähligen Touristen die Architektur der alten Inkastadt und ihre Bedeutung sehr anschaulich erklärte. So erfuhren wir, dass Machu Picchu ein perfekter Aussichtspunkt für die Beobachtung der Gestirne war, deren Deutung für die exakte Bestimmung der Jahreszeiten und die damit verbundene lebensnotwendige Landwirtschaft verwendet wurde. Da Alejandro uns darauf aufmerksam gemacht hatte, dass nackt Sonnenbaden hier leider nicht erlaubt ist, machten wir uns “notgedrungen” auf den Weg zu einer eindrucksvollen, alten Inkabrücke. Erleichtert stellten wir fest, dass der Zugang zu dieser abgesperrt war, da sich schon der Hinweg entlang eines Steilhangs schlängelte und die Brücke nur gefühlte 30 cm breit war. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung ehe wir uns wieder mit dem Zug in Richtung Cuzco aufmachten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94410.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94478.jpg&w=1920&q=75)
Ein Tag zum Entspannen
Endlich! Jeder sehnt sich nach ausschlafen. Und siehe da, fast alle waren dann doch recht früh, wir meinen damit 08:00 Uhr, beim “internationalen Frühstück”. Fast ein jeder war zu Besuch im herrlichen Markt mit vielen Früchten und Gemüsen sowie herrlich anzusehenden Froschschenkeln und Innereien. Immer wieder wurden wir angesprochen “Massage, Massage!"! Abends trafen wir uns dann am “Brunnen vor dem Tore” zu einer kleinen Wanderung mit minimalen Treppenanstieg in einem sehr schönen Restaurant mit leckerem Pisco Sour und sehr leckerem peruanischem Essen. Natürlich fehlte auch die entsprechende Musikbegleitung nicht.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94479.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94526.jpg&w=1920&q=75)
Tagesfahrt ins Andendorf Yanque
Wieder früh morgens machten wir uns dieses Mal mit 2 Sprintern auf die “Piste”. 8 Stunden Staub und Buckelpiste. Doch der Ausblick rechts und links entschädigte für alles. Herrliches Gebirge und schneebedeckte Berggipfel ließen unsere Blicke immer wieder aufblitzen und das alles bei tiefblauen Himmel und herrlichem Sonnenschein. Angekommen in unserer peruanischen Lodge - gerade noch rechtzeitig um Esel, Lamas und Alpakas und “Alejandros”zu beobachten. Abends saßen wir am offenen Kamin im Restaurant und haben die folkloristische Darbietung der beiden Kinder und das anschließene Abendessen sehr genossen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94480.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94527.jpg&w=1920&q=75)
Könige der Lüfte
Nach einem reichhaltigem Frühstück ging es mit unserer Reiseleiterin Diana und natürlich auch mit Alejandro in das Colca Tal. Wieder einmal ging es 1 ½ Stunden auf der Schotterpiste in das Tal. Kaum hatten wir unserer Plätze bezogen, kamen schon die ersten schwebenden Kondore. Einfach herrlich und entspannt saßen wir alle da und schauten zu. Immer wieder wurden wir mit diesen unglaublichen Anblicken beglückt. Danach fuhren wir durch die wunderbaren Schluchten des Colca Tals, welche noch tiefer als der Grand Canyon sind. Immer wieder wurden Stopps eingelegt um diese herrlichen Ausblicke zu genießen. Einige unserer Gruppe gingen in die heißen Thermalquellen baden und Andere schauten sich die Stadt Chivay an. Anschließend wurden wir mit einem sehr guten Mittagsbuffet verköstigt. Danach ging es in das 200 km entfernte Arequipa. Wir durchfuhren wieder einen Nationalpark in dem wir viele, viele Vicuñas erblickten. Rechtzeitige zum Sonnenuntergang erreichten wir Arequipa.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94528.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94609.jpg&w=1920&q=75)
Drei Höhepunkte
Vormittag trafen wir auf zwei Mitarbeiterinnen von ciSozial und fuhren mit ihnen ein Amrnenviertel von Arequipa, wo in Kombination mit der katholischen Kirche ein Schule aufgebaut wurde. Inzwischen umfasst das Projekt zwei Kindergartengruppen und die Klassen 1 – 11 (600 Schüler). Als wir ankamen gab es für die Schüler gerade Frühstück (Körnerbrei mit Obst). Eine Mahlzeit gibt es pro Tag kostenlos, was für die Eltern bestimmt auch ein Grund ist, die Kinder zur Schule zu schicken. Wir bekamen einen Einblick in die Räumlichkeiten, Arbeitsweisen sowie den Konflikt Schule-Armut-Kinderarbeit. Von den Kleinen wurden wir sehr herzlich empfangen und viele von uns waren von dem Projekt beeindruckt. viSozial und damit verbundenen Projekte wurde von viventura ins Leben gerufen. Es handelt sich alelrdings um zwei getrennte Organisationen. Mittags wurden wir von viventura in das Büro zum Essen eingeladen. In entspannter Athmosphäre unterhielten wir uns im Garten zu Gitarrenmusik. Dann kam der zweite “Höhepunkt”: Die Führung im Kloster Santa Catalina. Bis in die 70er Jahren war dies eine Stadt in der Stadt. Von der Außenwelt streng abgeschottet lebten dort Nonnen. Unser Guide stellte einen neuen Rekord auf. Die 1-stündige Führung schaffte sie in 45 Minuten. Das ist möglich, wenn man immer zwei Räume der Gruppe voraus ist, emotionslos ohne Punkt und Komma spricht, auch wenn noch niemand zum Zuhören da ist. Einige von uns vermuteten beim Guide einen eingebauten Chip – ohne Pausentaste! Die Klosteranlage an sich war sehr malerisch und beeindruckend. Jetzt kam, was kommen musste: Meerschweinchen (=Cuy)-Essen, eine peruanische Spezialität. Alle waren sich einig, dass EIN Meerschweinchen für die Gruppe genügt und wir waren mit zwei kleinen Bissen zufrieden. Es schmeckte ein bisschen wie Hühnchenfleisch. Da es komplett mit Pfötchen und Krallen sowie mit Kopf und Zähnchen serviert wurde, war es schon ungewöhnlich – und muss auch nicht wiederholt werden.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94610.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94611.jpg&w=1920&q=75)
Auf zu neuen Ufern
Es geht wieder hoch hinaus, genauer gesagt auf 3800m zum Titicacasee. Dort werden wir für eine kurze Zeit bei unseren Gastfamilien auf der Capachica Halbinsel wohnen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94612.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94613.jpg&w=1920&q=75)
Grenze
Heute müssen wir unsere Gastfamilien in Capachica verlassen. Es geht weiter Richtung Puno. Vor unserer Weiterreise hat hat Alejandro noch eine kleine Überraschung für uns vorbereitet. Nach einer 30-minütigen Bootsfahrt kommen wir an den bekannten schwimmenden Inseln der "Uros" an. Wir erfahren viel über die Bauweise und dieses interessante Volk. Es geht weiter nach Puno bis zum nächsten planmäßigen Stopp - Desaguadero. Gemeint ist die Grenze zwischen Peru und Bolivien. An der Grenze wartet bereits Miguel auf uns - unser bolivianischer Guide. Er hilft uns auch bei den Papieren und somit können wir bereits nach kurzem Warten bolivianischen Boden betreten. 2,5 Stunden später befinden wir uns bereits in unserem Hotel in La Paz.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94645.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94660.jpg&w=1920&q=75)
Heute teilt sich die Gruppe auf
Rüdiger (unser Fittester) will heute die 5000er-Grenze knacken und steigt auf den Pico Austria. Auf seiner Tour achtet er darauf, dass sein Guide genügend Pausen bekommt. Lockeren Schrittes überholt er die bayerische Expeditionsgruppe ganz entspannt in Straßenschuhen. Von seinem Guide bekam er die höchste, bolivianische Auszeichnung für einen Bergsteiger:” Du läufst wie ein Lama!”. Corinna, Günther, Birgitt und Julie entschieden sich für die Deathroad, die gefährlichste Straße der Welt. Ausgerüstet mit Sturzhelm, Arm- und Knieschonern starteten wir mit unseren Hightechrädern auf 4.800m (bibber), um dann sagenhafte 64km Downhill zu brausen bis auf 1.300m. Der erste Teil fand auf der geteerten Pass-Straße, wo wir in unserem Geschwindigkeitsrausch sogar LKWs überholten, statt. Dann wurde es richtig spannend. Wir bogen auf die alte, unbefestigte Pass-Straße ab, jetzt war es jedem klar, Fahrfehler können mit einem freien Fall bis zu 300 m enden. Die Straßenbedingungen (5m eng, holprig, teils ausgewaschen, auch mal ein Flussbett) forderten uns höchste Konzentration ab. Je länger die Fahrt dauerte, desto mutiger (=schneller) wurden wir : ). Rennsemmeln des Tages waren Corinna und Birgitt! Ohne Sturz und glücklich stärkten wir uns in der Dschungellodge beim Pasta-Buffet. Der Rest der Gruppe erlebte La Paz ungeschminkt. Zu Fuß stiegen sie vom Kesselrand der Stadt nach unten, erkundeten den Hexenmarkt und viele sehenswerte Ecken der Stadt. Als Gesamteindruck bleibt uns La Paz als Stadt mit viel Menschengewusel, nie endenem Gehupe und Tausenden von Kleinbussen in Erinnerung.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94648.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94651.jpg&w=1920&q=75)
Sucre
Heute fahren wir Richtung Flughafen und es geht weiter auf unserer Route nach Sucre. Nachdem die Formalitäten - will heißen check in - erledigt sind, geht es auf in die Stadt zur ersten Erkundungstour. Um 14:30 Uhr treffen wir uns mit unserem Local Guide Luerdes. Nach 2,5 Stunden Fußmarsch geht es ab zum essen, um schließlich die große Wanderung bis zu unserem Hotel auf uns zu nehmen. Das Klima war heute perfekt und sehr angenehm.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94654.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94656.jpg&w=1920&q=75)
Es geht hoch hinaus
Ausschlafen! Heute morgen ist shopping angesagt. Naja, wir kaufen das Essen für heute Mittag, um uns gleich darauf auf den Weg nach Potosi zu machen. In Potosi angekommen, nutzen wir zwei Stunden um das kleine Städtchen auf 4000m zu erkunden. Ein leckeres Abendessen rundete den Tag ab und wir fielen schließlich in unsere Betten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94709.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94796.jpg&w=1920&q=75)
Von den Minen nach Uyuni
Minenbesuch – ähnlich Bad Reichenhall o-a auf Bolivien übertragen- falsch gedacht! Ohne Dynamit, aber mit Kokablättern, Alkohol und Zigaretten als Mitbringsel für die Minenarbeiter ausgestattet, ziehen wir in Arbeitskleidung in die Mine ein. Wir machen alle eine gute Figur, wie das Gruppenfoto zeigt. Unser Guide macht bei “Georg” für uns alle Opfergaben und erklärt uns die zwei Welten der Minenarbeiter. Über enge Stollen, z.T. verschlammt dringen wir tiefer und tiefer in die Unterwelt ein und sehen so die extrem harten Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter. Platzangst vorübergehnd ausblenden, war unsere Devise. Nach einem kleinen Stadtbummel holten wir unsere Koffer am Hotel. Mit Muskelkraft und Geschicklichkeit bugsierten wir all unser Gepäck selbst über vier Straßenzüge zum Bus (Innenstadt busfreie Zone!). Anschließend ging es ca. 6 Stunden im bequemen Bus über unbequeme Schotterpisten nach Uyuni, vorbei an tollen Landschaften und neugierig blickenden Lamas, Alpakas und Vicuñas.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94797.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94798.jpg&w=1920&q=75)
Auf der Suche nach dem weißen Gold
Nach einem kurzen Sonnenbad im kalten Uyuni starteten wir um 11 Uhr unsere Exkursion in den Salar de Uyuni – die Salzwüste Boliviens. Unser Gepäck wurde auf das Dach der Jeeps geschnallt und schon ging es los: Uns bot sich ein spektakulärer Anblick. Soweit das Auge reichte war alles weiß und am Himmel war keine einzige Wolke zu sehen. Zwischendurch stießen wir immer wieder auf kleine Salzhaufen, mit denen die Einheimischen hier Salz gewinnen und verkaufen. Die Mittagspause fand bei einem Hotel statt, welches vollständig aus Salz aufgebaut ist. Unsere Köchin zauberte ein fantastisches Essen. Die weite, weiße Ebene bot Gelegenheit für einige witzige Foto-Spielereien mit der Perspektive. Am Nachmittag ging es zur Inkahuasi, einer “Insel” im Salzsee, auf der viele, zum Teil riesige Kakteen wachsen. Diesen Kakteenwald nutzten wir für einen ausgedehnten Spaziergang und genossen dabei den herrlichen Ausblick (Fotos, Fotos, Fotos…). Bei unserem nächsten Stopp mitten in der Ebene ließen wir bei einem Gläschen Wein und einem fantastischen, farbenprächtigen Sonnenuntergang die Eindrücke des vergangenen Tages Revue passieren. Ehe wir allerdings unser Hotel mitten in der Wüste erreichten, mussten wir noch eine holprige Jeepfahrt hinter uns bringen. Zur großen Überraschung war auch dieses Hotel vollständig aus Salz gebaut. Erschöpft fielen wir nach einem leckeren Abendessen in die Betten bzw. “die Kälteempfindlichen” in ihre Schlafsäcke.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94799.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94800.jpg&w=1920&q=75)
Ab durch die Wüste!
Nach einer sehr kurzen (und vor allem SEHR kalten!!) Nacht ging es im Morgengrauen weiter in Richtung Chile. Schon bald entdeckten wir die ersten Flamingos (Fotografieren war kein Problem, da die Vögel vermutlich wegen der Kälte in ihrer Lagune festgefroren waren ;) ). Neben verschiedenen Lagunen in allen Farben (roja, verde, blanco), Flamingos, Füchsen und Vicuñas sahen wir auf unserer holprigen Jeepfahrt thermische Aktivitäten, unterstrichen von dem angenehmen Duft nach faulen Eiern. Nach den blubbernden Schlammlöchern und dem stinkenden Dampf erreichten wir schon bald die chilenische Grenze. Kurz zuvor wurden noch schnell die letzten Bifi´s gegessen und nochmal überlegt ob auch wirklich alle Coca-Bonbons aus den Jackentaschen verschwunden sind - und schon ging es durch die Gepäck- und Personenkontrolle (die wir alle gut überstanden haben). ¡Bienvenidos a San Pedro de Atacama! Am Abend wurden noch die letzten Bolivianos in Pesos gewechselt (wir fühlen uns jetzt alle sehr, SEHR reich!) und der Hunger in einem gemütlichen Restaurant gestillt.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94840.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94841.jpg&w=1920&q=75)
Letzter Tag
Nach einem späten Frühstück sehen wir uns ein wenig in San Pedro um. Am Nachmittag treffen wir uns allerdings alle wieder, denn es ist Zeit den Geburtstag von einer Kameradin gebührend mit einer Poolparty zu feiern. Später fährt Gonzalo mit uns raus aus San Pedro und nach ca. einer Stunde laufen wir durch die verschiedensten Landschaften und jede Menge Sand. Heute haben wir auch die Chance einen wunderschönen Sonnenuntergang zu sehen. Zum Abendessen treffen wir uns nach unserer Rückkehr mit Gonzalo am Hotel und es heißt wieder raus aus der Stadt zu einem kleinem Dorf. Dort gibt es ein besonderes Restaurant und wir haben die Möglichkeit den Sternenhimmel während des Essens zu genießen. Später heißt es schon fast Abschied nehmen, wir sitzen am Feuer, singen und trinken unseren letzten Wein mit Alejandro und Gonzalo.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F88589.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94839.jpg&w=1920&q=75)
Wieder früh ausstehen und Abschied nehmen
Wieder einmal heißt es früh aufstehen. Unser Bus steht bereits um 6:45 Uhr vor der Tür und nach 1,5 Stunden befinden wir uns bereits am Flughafen. Nun heißt es wirklich Abschied nehmen von Alejandro und Gonzalo und für einige von uns ist das Abenteuer noch nicht zu Ende. Es heißt - Chile wir kommen! Und der Rest, der fliegt leider schon wieder nach Hause. Wir nehmen toller Erinnerungen und unvergessliche Erlebnisse mit!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F88584.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94288.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F94942.jpg&w=1920&q=75)
Heimreise
Heute geht es zurück von unserem Südamerika Trip nach Hause. Unglaublich wie schnell die fast 4 Wochen vergangen sind. Viele tolle und einmalige Erlebnisse werde uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. Hasta luego Peru, Bolivia y Chile - nos vemos!!!