Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Anreise in Etappen
Heute ging es über den großen Teich nach Brasilien. Da aber einige Zubringerflüge nach Lissabon Verspätung hatten, kam auch die Gruppe in Etappen in Salvador an. Aber Schlussendlich waren nach Mitternacht dann alle beisammen.
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Meeresschildkröten - Walmuseum - Ballet Folklore
Nach einer mitunter kurzen Nacht gingen wir den Tag ruhig an. Zunächst bummelten wir durch das kleine ehemalige Fischerdorf Praia do Forte und besuchten danach das Meeresschildkrötenprojekt Tamar. Am Strand genossen wir das erste brasilianische Bier und probierten Fischbällchen - eine lokale Spezialität. Lecker! Ausgeruht gingen wir zum Walmuseum - zugleich ein Projekt, das sich dem Schutz dieser Meeresbewohner verpflichtet hat - sehr informativ. Auf der Rücktour machten wir einen Stopp in Guarajuba und legten eine kurze Badepause ein und genossen die Brandung des Atlantik. Am Abend folgte in der Altstadt von Salvador ein gemeinsames Begrüßungsessen. Es gab Moqueca - ein typisch bahaianisches Gericht. Anschließend sahen wir im Theater Miquel Santana das "Ballet Folklore", eine von den afrikanischen Sklaven inspirierte Show mit Gesang, Trommeln, Candomblé, Feuertanz und Capoeira. Wir ließen den Abend mit einer Caipirinha über den Dächern von Salvador und mit Blick auf die Allerheiligen-Bucht ausklingen.
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Sozialprojekt und Stadtbesichtigung
Wir besuchten das Sozialprojekt in Ribeira auf der Halbinsel Itapagibe. Dort wurden wir von den Schülern mit Tanz und viel Freude aufgenommen. Sie zeigten uns, wie man Capoeira tanzt und nahmen unser Geburtstagskind Wilfried in die Mitte. Auch andere Gruppenteilnehmer ließen sich mitreißen. Von dort fuhren wir zunächst zur Wallfahrtskirche Bonfim mit vielen Versprechungen und Hoffnungen. Anschließend ging es zum großen baianischen Warenmarkt in der Unterstadt - dort gab es vom Obst, über komplett zerlegte Tiere bis zur Mausefalle fast alles. Von dort fuhren wir weiter zur Festungsanlage mit Leuchtturm am Eingang der Allerheiligen-Bucht. Über die Straße des 7. September brachte uns der Bus in die Oberstadt, in den historischen Teil Salvadors. Nach der Besichtigung vom Gouverneurspalast, der Jesuitenkirche und der imposanten Kirche San Francisco de Assis freuten sich alle mal wieder auf ein kühles Bier und ein leckeres Essen im Mama-Bahia.
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Einflug in den Regenwald - Kaimanjagd
Am Morgen bestiegen wir nach einer herzlichen Verabschiedung von unserer Reiseleiterin Irma das Flugzeug über Brasilia nach Manaus. Beeindruckend war für einige von uns, die das Glück hatten, auf der richtigen Seite im Flugzeug zu sitzen, der Blick von oben auf den Zusammenfluss des Rio Negro und des Rio Solimões (Encontro das aguas) und die scheinbar endlose Weite des Flusses. Gelandet in Manaus erwarteten uns unser neuer Reiseleiter Erich sowie „erfrischende“ schwülwarme 40 Grad Celsius. Da die Brücke über den Rio Negro noch nicht in Betrieb genommen wurde, sind wir mit der betagten Fähre übergesetzt. Zum Glück hatten wir eine Sondergenehmigung, an wartenden PKWs vorbei zu fahren. Gegen 17 Uhr wurde uns in unserer Dschungel-Pousada ein verspätetes aber reichhaltiges Begrüßungsmittagessen serviert. Die Pousada liegt idyllisch an einem Seitenarm des Rio Negro. Nach einer Erholungspause gingen wir am Abend auf Kaimanjagd. Unser einheimischer Guide Toti holte uns nach einigen Fehlversuchen zunächst einen kleineren Mohrenkaiman an Bord. Danach fing er uns noch einen deutlich größeren Brillenkaiman – der Mohrenkaiman war ihm wohl nicht groß genug… Wir durften beide Kaimane halten und bewundern. Nach diesem ersten Urwalderlebnis ging es für alle ins Bett – einige von uns hatten den Abend auf dem Wasser allerdings mit über 30 Mückenstichen „bezahlt“.
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Delfine und Piranhas
Mit dem Motorkanu fuhren wir morgens zum Rio Negro, der sich scheinbar endlos vor uns erstreckte. An dieser Stelle ist der Fluss 15 km breit! In einer kleinen Bucht begrüßten uns die rosa Flussdelfine. Wir schwammen und schnorchelten mit ihnen. Die Sicht unter Wasser war aufgrund der Färbung des Flusses unter 1 Meter. Auf dem Rückweg zur Pousada besuchten wir eine Caboclo-Familie, die uns in die Kunst der Maniok-Verarbeitung einweihte. Wir durften Tapioca-Fladen probieren, die aus Maniok gewonnen werden. Nach einem lecker Mittagessen zurück in der Pousada ging es zum Piranha-Angeln. Die meisten der kleinen Raubfische holte Wilfried ins Boot. Aus unserem Fang wurde später eine Fischsuppe zubereitet. Nach dem Abendessen informierte uns Erich mit einem interessanten Vortrag über die Entstehungsgeschichte des Amazonasgebietes und die daraus resultierende Nährstoffsituation.
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Sonnenaufgang und Dschungeltour
Nach dem sehr zeitigen Aufstehen fuhren wir wieder mit dem Boot zum Rio Negro, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Leider ging die Sonne nur „scheibchenweise“ auf (Wolken). Dafür konnten wir danach das Erwachen der Vogelwelt bewundern, allerdings waren die Vögel meist schneller als der Fotoauslöser. Wir hörten Brüllaffen und sahen Totenkopfäffchen auf unserem Weg zurück zur Pousada. Im Anschluss ging es auf in den Regenwald. Unser Toti zeigte uns neben Fallenbau und Überlebenstraining auch die wichtigsten Heilpflanzen des Waldes. Nach dem Mittagsschlaf machten wir eine weitere Bootstour durch Kanäle und Kanälchen in den tiefsten, unbewohnten Regenwald.
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Indianer und Beginn des Amazonas
Wir starteten den Tag mit einem kleinen Abstecher zu einem Indianerdorf ganz in der Nähe unserer Pousada. Die Dorfbewohner machten uns mit ihren medizinischen Gebräuchen bekannt. Die Kinder des Dorfes zeigten uns darauf den Tanz „Kleines Gürteltier mit neuem Rythmus“. Anschließend kauften einige von uns die von den Indianer hergestellten Kunst- und Schmuckgegenstände. Nachmittags brachte uns ein gemütlicher Amazonasdampfer zum Zusammenfluss des Rio Negro und des Rio Solimoes. Hier ensteht der Amazonas! An der Schnittstelle sieht es so aus, als wenn Milch in schwarzen Kaffee gegossen wird. Unser Gepäck wurde währenddessen auf direktem Weg per Fähre übergesetzt. Am Ende dieser dreieinhalb-stündigen Tour trafen wir zeitgleich mit unseren Koffern am Fähranleger in Manaus ein. Ein Glück, dass wir nicht mit unseren Koffern auf die Fähre warten mussten.
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Stadtrundgang Manaus - Flug nach Cuiaba
Wir beginnen den Tag mit einem Stadtrundgang in Manaus. Der Bus bringt uns zum Bananenmarkt, wo es außerdem auch eine Vielfalt an anderem Obst und Gemüse zu kaufen gibt. Unterdessen öffnet der schwarze Himmel seine Schleusen und wir erleben einen sintflutartigen Regenguss. Als das Tropengewitter etwas nachlässt, laufen wir zum Fisch- und Fleischmarkt mit seinem reichhaltigen Angebot. Am Hafen fasziniert uns das Gewusel um die überladenen Amazonasdampfer. Als wir die Menschen dicht an dicht in Hängematten liegen sehen, sind wir sehr froh über unsere komfortable Unterkunft. Wir runden unseren Stadtrundgang mit einem Besuch der beeindruckenden Amazonas-Oper ab und haben Glück, dass das Orchester gerade Beethovens Fünfte probt. Danach ist unser Aufenthalt in der Regenwald-Metropole auch schon beendet und wir fliegen ins Pantanal, wo wir gegen Mitternacht ankommen.
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Fahrt auf der Transpantaneira zum Pantanal
Morgens nach dem Frühstück brechen wir in das Pantanal auf. Die Route führt uns über das kleine Örtchen Pocone und anschließend auf der Transpantaneira in unsere Pousada. Unterwegs können wir aus nächster Nähe Capivaras (Wasserschweine), dösende Brillenkaimane sowie Reiher und Störche beobachten. Die trockene Hitze hier ist eine angenehme Abwechslung gegenüber der Schwüle am Amazonas. Am Nachmittag unternehmen die meisten von uns einen zweistündigen Ausritt in den Sonnenuntergang mitten durch das derzeit ausgetrocknete Sumpfgebiet. Wir erhaschen dabei sogar einen kurzen Blick auf Tukane und Papageien. Vor dem Schlafen gehen besuchen wir noch kurz am Rio Claro die nachtaktiven Kaimane, deren funkelnde Augen wir mit unserer Taschenlampe aufspüren. Jetzt freuen wir uns auf eine diesmal länger dauernde Nachtruhe!
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Bootsfahrt auf dem Rio Claro - Hyazinth-Aras
Es geht früh raus heute Morgen. Wir wollen versuchen, in der Nähe die seltenen Hyazinth-Aras zu beobachten, wenn sie zu ihren Futterplätzen fliegen. Auf einem Baum in unserer Pousada begrüßen uns gleich mehrere Tukane. Wir sind so fasziniert, dass wir zu spät zu den Aras aufbrechen und daher keine mehr zu Gesicht bekommen. Nach dem Frühstück unternehmen wir eine schöne Bootsfahrt auf dem Rio Claro und erspähen zahlreiche, oft lautstarke Vögel, unter anderem Eisvögel, Papageien, Reiher, Störche und Fischbussarde. In den Bäumen am Fluss verstecken sich zudem Kaimane, Leguane und Wasserschweine. Kurz lässt sich auch ein Brüllaffe blicken. Nachmittags machen wir einen schweißtreibenden Spaziergang durch die in dieser Zeit ganz schön trockene Vegetation. Danach haben wir bei der Suche nach den Hyazinth-Aras etwas mehr Glück und entdecken zwei Vögel in einem Baum, der leider ziemlich weit entfernt steht. Aber immerhin! Abends gibt es nach Wahl Livemusik in der Pousada oder Nachtsafari, die jedoch ziemlich ereignislos verläuft.
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Sonnenaufgang - Bootsfahrten - Zurück nach Cuiaba
Wir stehen erneut sehr früh morgens auf, um den Sonnenaufgang auf dem Rio Claro zu begrüßen. Wieder einmal können wir das geräuschvolle Erwachen der Vogelwelt erleben. Nach dem Frühstück zieht es die Hälfte unserer Mitreisenden noch einmal aufs Wasser. Hier ist Eigeninitiative gefragt, denn das Boot muss gepaddelt werden. Doch die Mühe lohnt sich. Unsere Reiseleiterin Ceni schafft es, eine Riesenotterfamilie anzulocken. Die anderen Mitreisenden ruhen sich entweder in der Pousada aus oder unternehmen eine Wanderung, auf der sie eine Nandu-Mutter mit ihren Jungen erspähen. Nach der Mittagspause machen wir uns auch schon wieder auf den Weg nach Cuiabá. Unterwegs begegnen uns unzählige Kaimane, aber auch die Tuiuiús, die größten Störche der Welt. In Cuiabá angelangt, steht uns der Abend zur freien Verfügung.
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Beeindruckende Wasserfälle (brasilianische Seite)
Nach dem etwas verspäteten Direktflug von Cuiabá nach Iguazu starten wir am frühen Nachmittag direkt zur brasilianischen Seite der Wasserfälle um keine weitere Zeit zu verlieren. Auf dem brasilianischen Teil gibt es zwar selbst weniger Wasserfälle, dafür bietet dieser Teil eine wunderbare Panoramasicht auf die argentinische Seite. Wir gehen den gesamten Rundweg bis zum Teufelsrachen und machen viele viele Fotos… Unterwegs treffen wir immer mal wieder auf neugierige und zutrauliche Nasenbären, die uns (vergeblich) um Futter anbetteln. Am Ziel angelangt, nehmen einige von uns eine kalte Dusche in Kauf, um dem gigantischem Wasserfall ganz nahe zu sein. Da es nunmehr für brasilianische Verhältnisse kühl und ungemütlich regnerisch wird, beenden wir den ersten beeindruckenden Tag an den Iguazu Wasserfällen. Einige von uns lassen den Abend in einer traditionellen Churrascaria mit einem reichhaltigem Buffet mit verschiedensten Fleischspezialitäten ausklingen.
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Wasserfälle (argentinische Seite) - Vogelpark
Am Morgen brechen wir zur argentinischen Seite auf. Die Grenzformalitäten gestalten sich für europäische Verhältnisse etwas langwierig. Dafür haben wir aber alle nachher einen argentinischen Einreisestempel im Pass. Im Nationalpark angelangt, beginnen wir zunächst mit den zwei Rundwegen ober- und unterhalb der Fälle, da die kleine Bimmelbahn zum Teufelsrachen hoffnungslos überfüllt ist. Zwar haben wir diesmal nicht wie am Vortag den Panoramablick, dafür wandern wir nun auf zahlreichen Stegen an die einzelnen Wasserfälle heran. Außergewöhnliche Schmetterlinge und Vögel ziehen zwischenzeitlich unsere Aufmerksamkeit auf sich. Gegen Ende unseres Trips durch den Iguazu Nationalpark ergattern wir doch noch ein Plätzchen im Bummelzug zum Teufelsrachen. Gott sei dank wurde der Steg dorthin mittlerweile wieder repariert, so dass wir aus nächster Nähe den tosenden Wasserfall erleben können. Nach diesem Höhepunkt kehren wir wieder nach Brasilien zurück. Als letzten Programmpunkt des Tages besuchen wir den Vogelpark von Iguazu. Spätestens dort können wir neben sprechenden Papageien, auch Tukane und Aras zum Greifen nah bewundern.
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Ankunft in São Paulo - Weiterfahrt nach Paraty
Nach unserem sehr frühen Flug nach São Paulo werden wir morgens von unserer neuen Reiseleiterin Monika am Flughafen abgeholt. Unsere Fahrt führt uns durch das idyllische Bergland des Bundesstaates São Paulo. Am Vormittag machen wir einen Zwischenstopp an einer schön gelegenen Fazenda mit Gastronomiebetrieb. Dort probieren wir die lokalen Kaffee- und Frühstücksspezialitäten. Wir setzen unsere Fahrt fort und legen in einer der zahlreichen Buchten in Praia Grande eine Strandpause ein. Es tut gut, nach längerer Zeit im Landesinneren das Meer wieder zu Gesicht zu bekommen. Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich das Ziel unseres heutigen Tages, das malerische Städtchen Paraty. Nach einer kleinen Pause in der Pousada werden wir durch die zum Weltkulturerbe gehörende Altstadt geführt. Den Abend verbringen wir in einer schnuckeligen kleinen Taverne, in der wir flambierte Köstlichkeiten der Region genießen.
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Entspannen auf See
Heute haben wir uns etwas Erholung verdient! Wir können ausschlafen und die meisten von uns entscheiden sich nach einem späten Frühstück für eine Fahrt mit einem Schiff in der Bucht von Paraty. Wir kommen dabei an vielen vorgelagerten Inselchen vorbei und machen immer mal wieder Stopps an schön gelegenen Stränden für eine Badepause. Unterwegs können wir am Unterdeck der Livemusik einer lokalen Sängerin lauschen oder aber uns am Oberdeck gemütlich sonnen. Das gute Wetter und das leckere Essen an Bord tun ein Übriges, dass wir uns an diesem Tag so richtig entspannen! Am späten Nachmittag kehren wir in den Hafen von Paraty zurück. Dort erwartet uns die örtliche Kopie von Captain Jack Sparrow. Wer nicht direkt löhnen möchte, fotografiert ihn allerdings nur von Weitem. Am Abend besuchen wir eine Gaststätte mit deftiger brasilianischer Hausmannskost und riesigen Portionen. Keiner von uns schafft es, seinen Teller zu leeren. Hoffentlich gibt es morgen keinen Regen…
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Goldgräberweg - Cachacaria - Fahrt nach Rio
Morgens machen wir eine kleine Wanderung auf einem Teilstück des ehemaligen Goldgräberwegs, der einst von den Goldgräberminen im Landesinneren zur Hafenstadt Paraty führte. Zu unseren ständigen Begleitern werden dabei zwei treue Hunde aus der Umgebung, die uns nicht aus den Augen verlieren. Wir erhalten Informationen zu den historischen Hintergründen sowie zur Flora und Fauna. Im Anschluss bekommen wir in einer kleinen Cachaca-Brennerei einen Einblick, wie dieser Zuckerrohrschnaps hergestellt wird und können auch von den vielen verschiedenen Sorten probieren. Sehr lecker, insbesondere die ungewöhnlichen Mischungen mit Karamel oder Zimt! Als wir uns verabschieden wollen, möchte uns einer der Hunde partout nicht verlassen und kann nur mit Mühe aus dem Bus gelockt werden. Nach einer Mittagspause ist unser Aufenthalt in Paraty auch schon vorbei. Wir brechen auf nach Rio de Janeiro. Zwischendurch machen wir Halt an einem Landstraßen- Imbiss, der sich auf "Pasteis", kleine gefüllte Pasteten, spezialisiert hat- eine sehr köstliche Zwischenmahlzeit! Nach einer halsbrecherischen Fahrt (Brasilianer nehmen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Verkehrsregeln nicht ganz so genau) sowie einigen Staus und einer sehr bürokratischen Routinekontrolle unseres Fahrers durch die Finanzpolizei kommen wir schließlich doch wohlbehalten am Abend in Rio an. Abends gehen einige von uns noch in eine Churrascaria.
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Mystische Citytour
Am Morgen unserer Citytour durch Rio ist die Stadt noch durch Wolken verhüllt. Deshalb besuchen wir zunächst das Maracanã Stadion sowie das Sambódromo - beide sind zur Zeit jedoch Baustellen und entfalten ohne die feiernden Menschen noch nicht ganz ihren Zauber. Anschließend schauen wir uns kurz die moderne Kathedrale von Rio an, die an einen umgekippten Blumentopf erinnert. Wir fahren mit dem Bus durch das Ausgehviertel Lapa zur berühmten Treppe des chilenischen Künstlers Selarón, den wir dort auch in seinem Atelier besuchen. Anschließend machen wir einen Spaziergang durch den historischen Altstadtkern. Wir beginnen mit der Kirche Nossa Senhora da Candelária, die als eine der schönsten der Stadt gilt. Am zentralen Platz gegenüber dem Kaiserpalast setzen wir uns zusammen, mitten unter die Berufstätigen, in ein Bistro. Einigen bröckelt dabei die Fassade in den frisch gepressten Orangensaft…Wir nehmen's mit Humor. Jetzt starten wir endlich zu dem Punkt, auf den sich alle schon gefreut haben: den Corcovado mit der Christusstatue. Als wir oben angelangt sind, ist immer noch alles in einen mystischen Nebel gehüllt. Jedes Mal, wenn uns eine freie Sicht auf die Jesusstatue gelingt, geht ein Raunen durch das Publikum. Am Nachmittag bringt uns die Seilbahn auf den Zuckerhut. Der nächste Höhepunkt von Rio. Wir haben von dort aus wieder atemberaubende Blicke auf die Stadt. Der Abend steht zur freien Verfügung.
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Sozialprojekt und Wanderung - freier Nachmittag
Die Sonne scheint - genau das richtige Wetter für eine kleine Wanderung! Wir besuchen das Sozialprojekt Babilônia, das sich im Wesentlichen mit der Aufforstung eines Hügels in Rio beschäftigt und so Erdrutsche verhindern will. Wir wandern ein Stück den Hügel, auf dem die Communidade liegt hinauf und genießen neben der guten Luft eine schöne Aussicht auf den Corcovado, den Zuckerhut und Copacabana. Oben angelangt pflanzen wir vier Bäumchen und hoffen, dass sie in den kommenden Jahren gut gedeihen werden. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Hier nutzen viele das gute Wetter, um an der Copacabana oder im benachbarten Ipanema das Strandleben zu genießen und den wunderschönen Sonnenuntergang - der letzte unserer Reise in Rio - zu bewundern. Am Abend kommen wir in einem Restaurant in der Nähe bei unserem Abschiedsessen mit reichhaltiges Buffet auf unsere Kosten - danach geht es ins Hotel oder noch auf die Piste…
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Abschied nehmen…
Heute heißt es Abschied nehmen von Rio de Janeiro und Brasilien! Bis zum Abflug haben wir den Tag zur freien Verfügung. Einige gehen noch ein paar Souvenirs shoppen, andere besuchen das Forte de Copacabana mit seinem schönen Café oder den Strand, obwohl das Wetter an unserem letzten Tag auch ein bißchen traurig zu sein scheint und später sogar der eine oder andere Tropfen fällt… Am Flughafen fühlen wir uns an die Anfangsschwierigkeiten der Reise und den verpassten Anschlussflug erinnert, denn es gibt ein paar Probleme mit den Rückflügen. Am Ende sitzen wir jedoch alle im Flieger nach Lissabon und kommen danach auch hoffentlich gut weiter nach Hause!