Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Im Flugzeug
Wir sitzen schon ein paar Stunden im Flieger. Wir werden in Lima von Roberto, unserem Reiseleiter, erwartet. Ob er dünn ist, oder dick ? Gutlaunig oder übellaunig? Groß oder klein?? Das Geheimnis wird morgen früh um 07:20 bei unserem Ankunft am Flughafen in Lima gelüftet. Die Spannung ist groß.
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Es geht los!
Am Flughafen in Lima nimmt Roberto uns in Empfang. Trotz des langen Flugs bekommt die Müdigkeit keine Chance: Nach einem reichhaltigen Frühstück erwartet uns Ursula zu unserer City-Tour. Es ist ihr enorm wichtig, dass wir Lima verstehen lernen. Eine Stadt, die durch den Zuzug aus den Anden mehr als ein Drittel der Bevölkerung Perus beheimatet. Das bedeutet zum einen große Probleme in der Versorgung z.B. mit Wasser, zum anderen aber auch eine kulturelle Bereicherung z. B. durch die farbenprächtigen Umzüge der indigenen Bevölkerung, die wir live in der Altstadt erleben duften. Dazu das koloniale Erbe: die vielen aufwändig gestalteten Holzbalkone und Klostergründungen der Spanier. Beeindruckend das Franziskaner-Kloster mit seinen Katakomben.
Nach einem delikaten peruanischen Buffet machen wir uns auf den Weg nach Pisco über die hervorragend ausgebaute Küstenautobahn, die Panamericana. Regina.
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Es geht weiter
Heute fängt das touristische Tagwerk wieder früh an ( Urlaub ist wenn man mitten in der Nacht aufstehen muss). Die erste Station sind die Ballestas Inseln, auf denen Millionen von Vögeln zu bestaunen sind. Danach gab es eine Pisco Verkostung, die die richtige Grundlage für eine üppige Parrillada und das nachfolgende Verwiegen für den Flug über die Nasca Linien bildete. Dazu mehr am nächsten Tag….. Mathias
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Und so weiter
Um 06:00 Uhr früh sind wir vom Hotel in Nasca zum Flughafen aufgebrochen. Das Wetter war bereits warm und sonnig, perfekt für einen Flug über die berühmten Nasca - Linien. Mit Fantasie und guten Augen konnte man in dem Wirrwarr aus Linien am Boden Figuren entdecken.
Anschließend machten wir uns auf den langen Weg nach Arequipa. Mittags bekamen wir ein sehr leckeres Meeresfrüchte-Buffet in der Bucht von Puerto Inka. Ein paar Mutige stürzen sich dort auch ins kalte Nass des Pazifiks. Nach dem Essen fuhren wir über Stunden an der Steilküste des Pazifiks unserem nächsten Stopp Arequipa entgegen. Es war ein schöner Tag, wenn auch die Fahrt sehr lang war und kurvenreich.
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und so weiter…. und so fort…
Endlich einmal ausschlafen!! Nach einem ausgiebigen Frühstück in dem wunderschönen Hotel in Arequipa entspannten wir vormittags im und am Pool. Danach führte uns Roberto auf dem Markt in die Welt der exotischen Obst und Gemüsesorten ein. Unser Mittagessen nahmen wir auf Einladung im Viventura Büro ein, welches musikalisch umrahmt wurde. Unser Lokalguide Florian führte uns im Anschluss durch die wunderschöne Altstadt von Arequipa. Unter anderem besichtigten wir auch das weltberühmte Kloster Santa Catalina.
Da Peru keine ausgeprägte Kaffeekultur besitzt, erfreuten sich die Kaffeejunkies unter uns an einem guten Bohnenkaffee, den wir durch verschiedene Geheimtipps entdeckten. Nachdem wir auf der Plaza de Armas dem Weihnachtsmann die Hand geschüttelt hatten, ließen wir den Abend im besten Restaurante der Stadt bei Alpacasteak und Pisco Sour ausklingen. Anke und Tanja
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Etc.
Mit leichtem Gepäck starteten wir heute morgen zu unserem 2-tägigen Ausflug in den Colca Canyon. Auf dem Weg zum Canyon passierten wir eine 4.921 m hohen Pass und hatten auch mit kleinen Kreislaufschwächen zu tun. Wenn wir uns nicht mit der Höhenkrankheit beschäftigten, dann schauten wir uns die Tierwelt, bestehend aus Vicuñas, Lamas und Alpacas an. Nach dem Mittagessen in Chivay entspannten wir in den Thermalquellen von Calera. Aufgrund von einsetzendem Regen, wurden wir nicht nur von unten nass.
Auf unser Weiterfahrt nach Cabanaconde bestaunten wir die Herrlichkeiten des Colca Canyon, soweit das Wetter es zuließ. Dabei konnten wir auch schon den Flug des Condors bewundern. Als wir bei strömendem Regen in Cabanaconde ankamen, überraschte uns Roberto mit einem Tee und einem aus Deutschland mitgebrachten Christstollen. Wir hatten es fast vergessen: Es ist bald Weihnachten !! Anke + Tanja
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Das Ende der Reise??
Cabanaconde - das Ende der Reise ?? Nein !! Aber fast das Ende des Weges. Nach einem "opulenten" Frühstück begannen Diskussionen: Nebel im Tal oder klares Wetter, Regen oder kein Regen und werden wir Condore sehen oder nicht. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt von unserer Unterkunft zum Kreuz der Kondore und einer weiteren Wartezeit von einer Stunde zeigten sie sich doch - die Könige der Luft. Die Andenkondore. Spektakulär zeigten 2 von ihnen direkt über unseren Köpfen ihre Runden - gigantisch. Dazu der überragende Blick im und über den Colca Canyon - einfach Klasse.
Nach über einer Stunde Zwischenstopp am Kreuz der Kondore ging es dann über Maca zurück nach Arequipa. Am Nachmittag wieder in unserem lieb gewonnenem Hotel angekommen, gingen viele von uns in das kleine aber feine "Museo Santuarios Andinos", wo u.a. eine von den Inkas geopferte Prinzessin zu sehen ist. Andere nutzten die freie Zeit zum Schoppen und Bummeln.
Der Abend klang in "El Mesòn del Virrey", einem klasse Restaurant mit Live-Musik und Meerschweinchenessen aus. Wieder im Hotel zurück nahmen wir als Absacker einen Pisco-Sour bevor es ins Bett ging. Mona + Micha
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Heilig Abend
Die Nacht war sehr erholsam. Das Frühstück, wie gewohnt im Hotel Posada del Castillo, sehr gut. Einziges Manko - im Land des Kaffees - gibt es nur löslichen Kaffee. Also noch einen gut gekühlten Mangosaft und dann ab zum Flughafen von Arequipa, um nach Cusco zu fliegen. Vorher wurden wir noch von Roberto, unserem "El Comandante" eingewiesen, dass nach der Ankunft in Cusco nicht gekleckert, sondern geklotzt wird.
Mit festem Schuhwerk werden wir vom dortigen Guide JanCarlo schon erwartet, wo wir dann die Hacken in den Asphalt zu klopfen haben, um unser Programm zu schaffen. Dazu gehörte der Sonnentempel und der Ruinenkomplex Saqsayuaman. Leider hatten wir dafür nicht so viel Zeit und das Wetter war uns nicht hold, es regnete. Dafür war die Stimmung unseres Guides um so besser. Zurück im Hotel bereiteten wir uns auf die morgige Wanderung nach Machu Picchu und das Weihnachtsessen vor. Dieses war klasse und die Atmosphäre gemütlich. Mona + Micha
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Inka Trail
Der erste Weihnachtstag begann verregnet. Nach einer unruhigen mit Knallen und Raketen untermalten Nacht, machten wir uns um 07:00 Uhr auf dem Weg zum peruanischen Highlight. 3 Zugstunden später betraten wir den Inkatrail. Unser Reiseführer GianCarlo sprühte vor Energie und fütterte uns mit jeder Menge historischen Informationen auf unser 6-stündigen Wanderung Richtung Machu Picchu.
Die Inkagötter zeigten sich gnädig und der anfänglichen Nieselregen endete nach einer Stunde. 2 Stunden später erreichten wir Wiñay Wayna. Unzählige Terrassen mitten im Regenwald. Echt extremberaubend. Die dortige Mittagspause hatten wir uns alle redlich verdient. Danach ging es weiter Richtung Machu Picchu, vorbei am Sonnentor, von dem aus wir bereits auf die bezaubernden Inka-Stâtte schauen konnten.
Bei trockenen Wetter und wenigen Wolken konnten wir so manch gigantischen Berg der Anden bewundern.. Endlich angekommen, ging es nach einem Gruppenfoto und 6 Stunden Wandern auf 2.700 m nach Machu Picchu Town (Aguas Calientes). Das Gefühl einer heißen Dusche in einem sauberen Hotel war unbeschreiblich. Wie glücklich die einfachen Dinge nach einer Anstrengung machen. Im Anschluss gab es in einem Restaurant Pisco for free und Pizza bei einem Freund von GianCarlo. Tot müde, aber glücklich lagen wir gegen 22:00 Uhr im Bett. Anna + Gunnar
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Highlight Perus
Nach einem Frühstück mit Schokopops (nicht nur Brötchen und Erdbeermarmelade) sowie trockenen Wetter liefen wir gut gelaunt zum Busstopp Richtung Machu Picchu. GianCarlo führte uns fast drei Stunden durch die Ruinen, Opferstellen und Terrassen. Von 1450 bis 1540 lebten die Inkas an diesem Ort, den die Spanier bei ihrer Eroberung nicht entdeckten und somit nicht zerstören konnten. 1912 entdeckte ein amerikanischer Historiker die Heilige Stätte und legte sie frei. Danach ging es zur Inkabrücke - ein wenig schwindel- erregend bis dahin.
Später kam die Sonne raus und wir genossen den Blick auf das ganze Gelände. Ein kleiner Teil der Gruppe hat sich danach in ein top Restaurant mit westlichen Standard für ein Alpakasteak verzogen. Ein Traum!! Nun stehen 3-Stunden Zugfahrt nach Cusco an. Es erwartet uns somit nochmal tolle Aussichten auf grünen Landschaften, Wasserfälle und Andendörfer. Anna + Gunnar
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Ruhetag
Der heutige Tag war für uns alle sehr wichtig. Und nicht nur wichtig, sondern auch nötig. Wir hatten nämlich einfach mal frei. Jeder konnte machen und tun, was er wollte, auf eigene Faust erkunden, shoppen, faulenzen, Briefe schreiben, Rucksack in Ordnung bringen für den bevorstehenden Ausflug zum Titicacasee, und, und, und…..und alles was folgt. Und das taten wir dann auch alle.
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Am Ende der Welt…??
Nur der frühe Vogel fängt den Wurm - wir beginnen unseren Fahrtag (gen Halbinsel Capachica, Titicacasee) pünktlich um 7.00 Uhr. Unterwegs sehen wir weite Felder, Tümpel, schneebedeckte Bergspitzen, Alpacas & Co. Wir passieren kleine Ortschaften, überqueren einen 4.300m hohen Pass und machen zwei kurze Stopps um Alpaca-Schals und Mützen zu begutachten. Gegen 16.00 Uhr werden wir herzlich von den Bauernfamilien in Capachica - Santa Maria empfangen - alle werden mit Blumenkränzen geschmückt. Nach einem gemeinsamen Tee werden wir auf verschiedene Familien aufgeteilt. Nach Bezug der Zimmer spielen einige am Strand mit der Dorfjugend Fußball. Zwei Verrückte - Gunnar und Sascha - springen zur Abkühlung in den "wohl temperierten" Titicacasee. Der Abend wird mit einem leckeren Bauernmahl geschlossen. Karina & Sascha
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Chill-out!
Eine verregnete Nacht lässt zunächst nicht unbedingt bestes Wetter erwarten. Doch dann wird es ein sonniger und chilliger Tag bei der Bauernfamilie. Wir beginnen mit einem gemeinsamen Frühstück mit selbstgebackenem, frittiertem Brot, das ein wenig an Langos erinnert. Um 10.00 Uhr teilen wir uns in zwei Gruppen auf - die einen laufen am See entlang, die andere Gruppe besteigt den Titicaca-Mountain (4.200m), was eine gigantische Aussicht zu Tage fördert. Zum Mittag gibt es Quinoa-Suppe und Forelle. Gegen 15.00 Uhr werden wir in den Strick- und Webkünsten unterrichtet. Beide Seiten stellen eifrig Fragen. Danach kommt es zu einem Volleyball-Match, das die Heim-Mannschaft für sich entscheiden kann.
Unsere 4-tägigen Inka-Trail-Mädels Anke und Tanja kommen am späten Nachmittag mit unserem Lokal-Guide Leni an. *freu* Vor dem Abendessen lädt Leni zu einer Fragerunde ein. Bei der Anprobe der Trachten stellten wir fest, dass Gunnar eine hervorragende peruanische Bauernschönheit abgibt. Heute gehen wir früh zu Bett, da es um 6.00 Uhr "Good-Bye" heißt.
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Auf in Richtung Bolivien
Nach der zweiten Nacht bei den Bauern in Capachica heißt es früh am Morgen Abschied nehmen von den Gastfamilien. Um 6:00 Uhr geht es mit dem Boot über den Titicacasee (3.810 m) in Richtung Puno. Unterwegs besuchen wir die Uros, ein Volk, das auf schwimmenden Inseln lebt. Unser lokaler Guide Leni erklärt uns hier die Lebensweise der Uros, ihre Kultur und die Beschaffenheit und Bauweise der Schilfinseln im Titicacasee.
In Puno wartet dann unser Bus samt Gepäck. Für die Fahrt nach Bolivien wird noch Proviant eingekauft. Entlang des Titicacasees geht es dann zur Grenze. Dort herrscht ein großer Trubel, da zusätzlich ein Markt am Grenzpunkt stattfindet. In Bolivien fahren wir als erstes zu den Ruinen des Tiahuanaco, die von der UNESCO in 2000 zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Die Fahrt geht weiter nach La Paz. Der Vorort El Altó sieht aus wie eine große Baustelle, da alle Häuserfassaden nicht verputzt bzw. nicht fertig gestellt sind. La Paz liegt in einem Kessel - ein atemberaubender Blick auf die Stadt. Im Hotel wird dann endlich nach zwei Tagen wieder heiß mit fließendem Wasser geduscht. Am Abend geht es in die Stadt zum Lama-Steak essen. Bernd
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Oh schöne La Paz !!
Nach dem Frühstück ging´s mit unserem Bus zuerst zum Valle de la Luna (Mondtal). Dort konnten wir eine sehr bizarre Landschaft bestaunen. Weiter ging´s durch die "besseren" Viertel von La Paz (wo auch einige Reiseleiter wohnen); zum Aussichtspunkt Killi-Killi. Von diesem hat man einen Rundum-Ausblick auf die Stadt. Das höchste Fußballstadion der Welt konnten wir z.B. auch sehen.
Als nächsten sehr sehenswerten Ort fuhren wir zum Plaza Murillo, wo sich der Regierungspalast, das Parlament und die Kathedrale befinden. Mit dem Hexenmarkt, wo ein paar der Gruppe Amulette ergattern konnten, beendeten wir die Stadtrundfahrt. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Am Abend (Silvesterabend) wurde natürlich gebührend und entsprechend gefeiert; sowohl um 12:00 deutscher Zeit als auch bolivianischer Zeit; also 2-mal.
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Auf in die Yungas!
Während die todesmutigen Helden der Mountainbikes schon früh raus mussten, konnte der Rest der Truppe ausschlafen. Am Vormittag ging es dann mit dem Bus erst 1000 m hoch auf den Pass Cumbre (4700 m), und dann 3600 m bergab durch den Nebelwald. Leider begleitete uns der Nebel sehr hartnäckig und wir konnten nicht viel sehen. Unser Mitgefühl galt den Downhill-Radlern, die in Nebel und Regen ordentlich frieren mussten.
Doch dann klarte es auf, und der Blick auf Coroico und die subtropische Vegetation war fantastisch. Im Hotel angekommen, erholten wir uns mit erfrischenden Getränken und einem Imbiss am Pool. Bald darauf trafen auch unsere Radler ein und berichteten von ihren Erlebnissen. Während die Einen relaxten, machten sich die Anderen auf zur Erkundung der Umgebung. Ruhig klang der Neujahrstag aus. Mathias + Regina
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Kaffee- und Cocaplantagen
Kurz nach 08:00 Uhr holte uns unser Lokal Guide (Marlene) vom Hotel in Coroico ab. Über sehr holprige Wege fuhren wir mit ihr zu einem kleinen Familienbetrieb, der Kaffee herstellt und Coca anbaut. Wie lernen wie man Kaffeefrüchte und Coca erntet und weiter verarbeitet. Anschließend konnten wir Kaffee probieren und einen Tee aus den Kaffeefruchtschalen. Beide haben hervorragend geschmeckt.
Danach sind wir entlang von Plantagen spazieren gegangen und bekamen alles erklärt. Der Weg war ganz schön, vorbei an Mango-, Avocado- Orangenbäumen, Bananenstauden (sowohl Frucht- als auch Kochbananen) und natürlich an Kaffeepflanzen und Cocafeldern. Nur die hungrigen Moskitos waren lästig.
In einem "deutschen" Restaurant in Coroico aßen wir lecker zu Mittag und fuhren anschließend nach La Paz zurück. Diesmal war die Straße nicht im Nebel versunken, wie auf dem Hinweg. Die Canyons mit den drüber quellenden Wolken sahen fantastisch aus. In La Paz stand uns dann der Abend wieder zur freien Verfügung. Einige wagten sich in einem Steakhaus. Beim Rausgehen leckten sie voller Zufriedenheit die Finger ab. Anscheinend kamen sie voll auf deren Kosten. Katja
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Zugfahrt
Um 08:00 Uhr fuhren wir mit Sack und Pack bei strömendem Regen in einem Bus zur offiziellen Busstation in La Paz. Punkt 09:00 Uhr fährt einer von vielen öffentlichen Bussen mit Einheimnischen und uns Richtung Oruro. Damit es uns während der Fahrt nicht langweilig wird, zeigt man uns den Film "Final Destination" in ansprechender Lautstärke!!
Am Mittag erreichen wir Oruro, wo wir in einem nahe gelegenen Restaurant essen gehen. Die Meisten unserer Gruppe bestellen Lamm-, sprich Schaffleisch, sei es Rippchen, Lenden oder gar das Schwanzstück. Die Stadt Oruro ähnelt etwas an Juliaca. Es ist eine Minenarbeiterstadt, denn hier wird Zinn abgebaut.
Weiter geht unsere Reise mit dem Zug "Express del Sur". Er fährt mit ca. 50 km/h. Die Landschaft ist speziell: Flach, flach, flach…..schließlich befinden wir uns auf dem Altiplano, die Hochebene zwischen der westlichen Kordillera und der zentralen, königlichen Kordillera.
Links und rechts des Zuges sehen wir Seen und Tümpel mit Enten und Flamingos. Dann wird es öder, mit Andengras bedeckt. Kuh- Schaf- und Lamaherden wechseln sich ab. Von Zeit zu Zeit tauchen kleine Dörfer aus dem Nichts auf, wie Geisterstädte auf der riesigen Ebene auf 3.700 m Höhe. Nach 7 Stunden, um 22:30 Uhr erreichen wir Uyuni und werden von 4 Jeepfahrern abgeholt und zum Hotel Tambo Aymara gebracht. Gute Nacht. Lisa
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Ab in die Salzwüste
Nachdem wir gestern gegen 22:00 Uhr in Uyuni ankamen, konnten wir heute ausschlafen. Danach gab es eine warme Dusche und ein Frühstück mit Überraschung. Nach zwei Wochen Tour: keine Erdbeermarmelade, sondern Aprikose. Abwechselung für den Magen!! Danach ging es mit Jeeps in die Salzwüste Salar de Uyuni.
Da wir in der Regenzeit reisen, haben wir die Salzwüste nicht ganz trocken zu Gesicht bekommen. Aber es war trotzdem genial. Wie sich die Wolken in den Salzpfützen spiegelten!! Die vergangenen 2 Wochen gab es hier nur Regen, doch wir wurden mit Sonnenschein empfangen. Nach vielen Bildern in dieser Szenerie, wo Erde und Horizont miteinander verschmelzen, ging es 4 Stunden über den See. Wir fühlten uns wie Jesus, der über Wasser ging. Immer eine hauchdünne Wasserschicht über dem weißen Salzboden habend, fuhren wir nach San Juan.
Hier sitzen wir nun bei einer Tasse Tee im Salzhotel. Der ganze Boden mit weichem Streusalz, die Tische, Stühle, Wände - einfach alles aus Salzblöcken gehauen. Bolivien ist ein echtes Abenteuer. Anne
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Grenzübertritt nach Chile bei Schnee
Gegen 6 Uhr morgens verlassen wir unsere Salzunterkunft in San Juan und fahren durch die Vulkanlandschaft Richtung chilenischer Grenze. Mit den Jeeps düsen wir entlang zahlreicher Hochlandlagunen mit tausenden Flamingos. Die Tour führt uns heute auf den höchsten Punkt der Reise. Doch 5.000 m können uns und unseren Ohren nichts mehr anhaben. Speiende Geysire, schneebedeckte 6.000er Vulkane und Thermalquellen runden den Tag ab. Vor allem die Lagunen mit ihren grünen und roten Farben haben es uns und unseren Kameras angetan.
Gegen 17 Uhr erreichen wir die chilenische Grenze, doch aufgrund von Schnee kann uns der vorgesehene Bus nicht abholen. Somit müssen wir mit 14 Mann in 2 Jeeps umsteigen und das komplette Gepäck auf die Dächer schnallen. Mit Hilfe der bolivianischen Polizei fahren wir dem chilenischen Bus entgegen (Anke spendiert dem Polizisten ein großzügiges Trinkgeld). Kaum haben wir die Grenze überschritten, erwartet uns die erste Passkontrolle. Eine weitere Passkontrolle plus Durchleuchtung unseres Gepäcks wird noch folgen, bevor wir gegen 20 Uhr unsere Herberge in San Pedro de Atacama erreichen.
In Chile wird Sicherheit groß geschrieben, aber wir dürfen alle ohne Probleme einreisen. In der Unterkunft freuen wir uns über fließend Wasser und ein weiches Bett. Zum Ende des beeindruckenden Tages gibt es in einem tollen Restaurant Essen mit europäischen Preisen. Eine ganz schöne Umgewöhnung für unseren Geldbeutel nach über 2 Wochen in Peru und Bolivien. Der Pisco Sour haut auch ordentlich rein, so dass der Spruch des Tages schnell gefunden ist… Anne
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Das Abenteuer geht dem Ende zu
Heute hatten wir den Vormittag und den halben Nachmittag zur freien Verfügung. Nach dem langen und anstrengenden Tag gestern nutzten wir diese Gelegenheit, um richtig auszuschlafen. Das Angebot, den Swimmingpool des Nachbarhotels, zu benutzen (gegen Gebühr) wurde nicht genutzt. Spät am Nachmittag (erst um 17:00 Uhr) hatten wir unsere Spazierfahrt um San Pedro. Nach kurzer Fahrt halten wir am Canyon de Kari an, einem Aussichtspunkt, wo wir die Landschaft der Atacamawüste erklärt bekommen. Einige Mutige lassen sich auf dem Coyotefels fotografieren.
Der nächste Halt war am Valle de la Muerte (Tal des Todes), wo wir einen etwa halbstündigen Spaziergang bergab durch den Sand machten. Am Ende des Tals wartete der Bus auf uns. Weiter ging's zum Valle de la Luna (Mondtal), wo wir einem Sonnenuntergang beiwohnten. Da heute der letzte gemeinsame Abend mit unserem Reiseleiter Roberto war, hatte viventura für heute ein Abschiedsessen geplant. Eine durch Gunnar gehaltene Abschiedsrede und Danksagung für eine unvergessliche Reise und insbesondere für: 1) die Einführung in das Tierreich der "Andenviecher", 2) das Zeitmanagement hinsichtlich Zügen nach Uyuni, 3) die Erzählungen zur unterentwickelten Kriminalität in Bolivien, 4) die Sightseeing-Tour in der schönsten Stadt der Welt (La Paz) und vieles mehr……. durfte natürlich nicht fehlen.
Roberto
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Geschwitzt wird bis zuletzt
Der Flug wurde auf 09:00 Uhr vorverlegt. Also mussten wir schon um 06:00 Uhr Richtung Flughafen abfahren. Alle waren pünktlich da, nur nicht der Busfahrer. Offensichtlich wurde ihm die Flugzeitänderung seitens der örtlichen Agentur nicht mitgeteilt. Aktionismus war angesagt. Telefonate bis nach Arequipa durchgeführt. "Bis jetzt hat alles erstaunlicherweise bestens geklapt" - Kommentare waren zu hören. Erst um 07:30 Uhr erschien unser Busfahrer. Nach einer schnellen Stunde Busfahrt (was in der Regel unter Einhaltung der Geschwindigkeitsregeln 1 1/2 Stunde dauert) waren wir am Flughafen in Calama angekommen. Gerade noch rechtzeitig. Zeit für ein letztes Gruppenbild war nicht mehr möglich. Roberto
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Ade Südamerika
Nach einem kurzen Aufenthalt in Santiago machte sich die Gruppe auf dem Weg Richtung Heimat. DENKSTE!!! Zu guter Letzt erhält Roberto eine Mail von Stella: "wir sitzen gerade in der Lobby vom Crown Plaza Hotel in Santiago. Anne, Gunnar, Anke, Tanja, Sascha und Stella haben ein unschlagbares Angebot von LAN angenommen und fliegen erst morgen Abend nach Frankfurt. So kommen wir für eine Nacht in den Genuss eines Luxus-Urlaubes."