Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Flug nach Quito
Heute ist es soweit - unser Südamerika-Abenteuer kann beginnen! Am Flughafen wartet bereits Washington, unser Reiseleiter und gemeinsam fahren wir in unser Hostal. Die Unterkunft liegt mitten in der Mariscal, dem besten Ausgehviertel Quitos. Gemütliche Cafés und flippige Bars sind nur wenige Fußminuten entfernt und die perfekte Einführung in unser bevorstehendes Abenteuer.
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Brunch in viventura Büro und Altstadt Quito
Nach unser Ankunft in Quito sind wir mit unserem Guide Washington nach Cumbaya gefahren. Hier im viventura Partner-Büro haben wir zusammen mit dem equadorianischen Team ganz lecker gefrühstückt.
Gegen mittags sind wir dann in die Altstadt von Quito gefahren. Dort während eines Spaziergangs haben wir die schöne Stadt angeschaut. Unter anderen haben wir die Kirche von Agustin, San Francisco, El Sagrario, die Kathedrale und die Compania besichtigt. Wir sind auf dem Plaza Grande mit dem Regierungspalast, den Bischofspalast und das Rathaus gegangen. Danach sind wir kurz hinauf zum El Panecillo Hügel gefahren. Von hier aus haben wir eine wunderschöne Sicht von der ganzen Stadt genossen.
Am späten Nachmittag sind wir zurück im Hotel gewesen und am Abend zusammen essen gegangen. Wir haben ecuadorianische Spezialitäten probiert wir zum Beispielt: Llapingachos, Churrasco und Empanadas.
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Weltberühmter Otavalo Markt und Äquatordenkmal
Heute ging es Richtung Norden zur Provinz Imbabura. Während der zweistündigen Fahrt haben wir eine interessante Landschaft genossen und an einem Aussichtspunkt am San Pablo - See eine Pause gemacht um Bizcochos und Dulce de Leche zu probieren bevor es weiter ging nach Otavalo.
Gegen 11 Uhr sind wir in Otavalo angekommen und sind gleich zum Markt gegangen. Eine große Auswahl an Blusen, Pullover, Teppiche, Mützen, Schals, Hängematten, Körbchen, Ketten und vieles mehr gab es zu sehen. Wir sind etwa zwei Stunden rumgelaufen, haben auch tolle Fotos gemacht und natürlich einiges gekauft.
Danach sind wir nach Cotacachi gefahren, dort haben wir zu Mittag gegessen. Hier an der Hauptstraße gibt es sehr viele Geschäfte mit schönen Sachen aus Leder. Am Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg, mit einer Pause am Äquator um ein kleines Denkmal anzuschauen und einiges über die Mitte der Erdkugel zu erfahren. Am späten Nachmittag sind wir wieder in Quito angekommen.
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Unterwegs in Bergnebelwald und Vogelparadies
Am heutigen Vormittag haben wir den Santa Clara Markt in Quito besichtigt. Da haben wir einige Früchte wie Pitajaya, Guayaba und Baumtomate kennengelernt und ein paar frische Bananen und Avocados gekauft.
Danach haben wir Quito verlassen und sind in Richtung Nebelwald aufgebrochen. Auf dem Weg haben wir am Äquator eine Pause gemacht um das Sonnen-Museum zu besuchen wo wir an interessanten Vorführungen teilgenommen haben.
Gegen Mittags sind wir über die westliche Kordillere Richtung Nebenwald gefahren. Dort angekommen gab es ein sehr leckeres Mittagsessen und am Nachmittag haben wir eine Wanderung durch Primär- und Sekundärwald gemacht. Dabei haben wir einige heilige Pflanzen kennengelernt und zwei schöne Tukane gesehen. Zurück in der Bambuslodge haben wir uns erholt und den Tag bei Wein oder Bier ausklingen lassen.
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Vogelbeobachtung und das Land der Vulkane
Vom Primär- und Sekundärwald ging’s heute über den Äquator wieder auf die Südhalbkugel. Quito von oben ist ein Anblick, den man nicht mehr vergisst. Irgendwie ist es ergreifend, wie sich Tausende von kleinen Häusern in die Hügellandschaft der östlichen und westlichen Kordilleren einfügen und zweieinhalb Millionen Menschen Platz bieten.
Unser Fahrer Manuel war heute gefordert. Die Straße in die Sierra brachte den Bus an seine physikalischen Grenzen. Dass ein Bus so hin- und herschaukeln kann ohne zu kippen! Der Applaus für den Fahrer war verdient.
Etwas zögerlich bestiegen wir unsere Pferde – gemütliche Criollos. Reiterfahrung hatte kaum einer und so war diese Premiere zuerst eine echte Herausforderung. Zum Glück gab uns Washington zuerst mit einem Demopferd eine Einführung. Wie aus einem Winnetou-Film posierten wir vor der Lodge und dann gings hinauf in die Steppe. Die wehenden Ponchos vor der Bergkulisse waren ein malerisches Bild. Die Pferde genossen immer wieder das frische Grün statt zu laufen und überholten einander wann und wie sie wollten. Wir stellten bald fest, dass jedes seinen eigenen Charakter hat und manchmal genau weiß, wo es hin will.
Der Blick auf den Cotopaxi – unten von Wolken verhüllt und oben mit einer hell glitzernden Schneekappe – war einfach traumhaft. Ein Hauch von Weite und Abenteuer hat uns umgeben. Ich sah, dass es auch ohne Hightech-Kleidung geht: Die warmen Ponchos und die Cowboyhosen aus Leder und Fell hielten uns schön warm.
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Der Cotopaxi ruft
Super Frühstück in unserer Hacienda El Porvenir und dann geht ‘s los – Autowandern in den Nationalpark Cotopaxi. Unser Bus in seiner Funktion als Geländewagen brachte uns auf 4600 Meter – vom Kiefernwald über Steppengras bis zur Vulkanasche.
Weitere 200 Höhenmeter legten wir zu Fuss in ca. 1 Stunde über Serpentinen mit vielen Pausen und tollen Blicken zurück. Christian baute am ersten Schneefeld ein Muñeco de Nieve (Schneemännchen).
Ein Teil der Gruppe wollte die 5000 Meter bezwingen, aber ein Schneefeld bei 4940 Metern zwang zur Aufgabe. Regenhosen wurden zu Rutschhosen umfunktioniert und so war man schnell wieder unten. Ein Andenfuchs zeigte sich zum Fotoshooting. Zum Picknick gab es unter Kiefern Tortillas und Melone. So eine Tour schafft. Der Abend am Kaminfeuer wurde nicht sehr lange.
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Zehn Stunden Autofahrt und mehr…
Zeitig mussten wir aus den Betten, traumhaft blauer Himmel lockte zum Fotografieren. Über Machachi und die Panamerikana ging es von den östlichen in die westlichen Kordilleren. Wir fuhren durch unbeschreiblich schöne Landschaften, immer wieder durch Stopps wegen Straßenbaustellen unterbrochen.
Im Dorf Quilotoa wurden wir herzlich von den Schulkindern der Escuela Julio Cabascango begrüßt, ein überzeugendes Beispiel der viSozialprojekte. Danach bestaunten wir die Kraterlagune Quilatao und fünf von uns haben nach einem steilen Abstieg das 18 Grad warme, sehr schwefelhaltige Wasser berührt.
Nach dem Meerschweinchen-Essen in der Casa Condor, wo zwei aus unserer Gruppe noch ihr Patenkind trafen, machten wir uns auf den Weg nach Baños. Wegen Unterhaltsarbeiten an einer Brücke war die direkte Straße gesperrt. Die Polizistin bei der Straßensperre riet unserem Fahrer erst am nächsten Tag weiterzufahren. Aber dank Manuels soliden und kreativen Fahrkünsten gelangten wir auch über die kurvenreichen Schotterpisten sicher ans Ziel.
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Mountainbiking mit super Ausblick und Belohnung
Nach einem etwas anderen Frühstück – Obst auf Pancake und frisch gepresster Saft – ging es hinaus, um die Mountainbikes in Empfang zu nehmen für die heutige geplante Fahrradtour von Baños nach Puyo. Die Fahrradtour hat allen großen Spaß gemacht. Obwohl wir meistens auf der Hauptstraße fuhren, war es trotzdem eine tolle Landschaft mit Wasserfällen und anderen Highlights, wie zum Beispiel die Beförderung in einer offenen Lore über die Schlucht und die einstündige Wanderung zu einem riesigen Wasserfall im Teufelsbecken.
Nach ca. 35 Kilometern gibt es eine Mittagspause, wohlverdient, da die Tour zwar schön aber anspruchsvoll ist. Also haben sich halle eine gegrillte Forelle verdient. Danach geht es nochmal eine Stunde aufs Rad und zur Belohnung gibt es Zuckerrohrsaft. Mit diesem Energieschub schaffen wir auch noch die restlichen 13 Kilometer.
Angekommen in der Lodge, die richtig toll ist, kann man ein Bad im Holzbottich nehmen, was unsere Muskeln entspannt. 19 Uhr: Abendessen. Die Gerichte sehen nicht nur super aus, sie schmecken auch so.
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Auf in den Dschungel!
Wieder um sieben Uhr gab es Frühstück und dann ging es los. Leider mussten wir von der schönen Lodge in Puyo viel zu schnell Abschied nehmen. Auch heute hatten wir eine lange Fahrt vor uns, aber Manuel hat uns wieder sicher ans Ziel zum Napo-Fluss gebracht. Wir haben wirklich starke Jungs in unserer Gruppe, denn sie haben es geschafft einen LKW wieder in Gang zu bekommen. Einige von ihnen dachten zwar an einen Überfall, aber es ging alles gut, und der Fahrer hat sich gefreut.
Am Hafen bestiegen wir ein großes Motorkanu und fuhren in die Dschungellodge Yachana. Wir wurden mit einem leckeren Mittagessen im typischen Dschungelklima empfangen. Nach einer Stunde Pause ging es zur ersten Erkundung auf einen tollen Aussichtspunkt mit Blick über den Fluss und zum Vulkan Sumaco. Belohnt wurde der Tag mit einem tollen Sonnenuntergang und einem leckeren Abendessen. Der Dschungel ist überwältigend.
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Der Duft, der aus dem Stiefel kam!!!!!!!!!
Nach einer geräuschvollen Dschungelnacht und einem guten Frühstück gegen sieben Uhr, bestiegen wir unser Kanu und erreichten nach einer kurzen Fahrt auf dem Napo-Fluss einen kleinen Indigena Wochenmarkt. Von frischen Eiern bis zur Kochbanane, von der Kartoffel bis zur gekochten Palmenfrucht ist hier vieles vorhanden, was die Einheimischen zum Leben benötigen. Wenige Minuten mit dem Boot vom Markt entfernt setzten wir unser Dschungelabenteuer fort. Nach einigen Metern Fußmarsch erwartete uns die Stille des Dschungels, und das geschulte Auge unseres einheimischen Guides ließ uns die häuptlingsgeschmückten Vögel, die Huazin – auch stinkende Hühner genannt – erblicken… Der Duft aus unseren Stiefeln ließ sie wohl glauben, dass wir Artgenossen sind. Wenig später konnten wir in die gierigen Augen eines Kaimans blicken und der Geist eines wahrscheinlich über 150 Jahre alten Ceibo-Baumes spüren.
Unsere Reisegruppe reichte nicht aus, um den Stamm zu umfassen. Am Nachmittag waren alle im Goldrausch und ziemlich erstaunt, wie eine Großmutter mit ihrem Enkel über einige Stunden harter Arbeit vor unseren Augen ihre Tagesausbeute von vielleicht 0.5 Gramm Goldstaub präsentierte. Dann ging es auf die Autoschläuche, und in zwei Gruppen fuhren wir dann flussabwärts. Eine kleine Wasserschlacht hatte keinen Sieger, aber viele glückliche Gesichter… Ein schöner Tag dank guter Organisation.
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Bei Regen durch den Regenwald…
Der Tag begann sehr früh. Um 6 Uhr genossen wir bereits die schöne Aussicht auf den Rio Napo zum Frühstück. Um 7 Uhr gingen wir an Bord unseres Motorkanus – ob wir die Regenponchos noch brauchen würden, die wir alle bekamen? Am anderen Ufer des Rio Napo wartete bereits unser Doppelstockbus. Unsere Reise zum Primärwald begann mit einem geplatzten Vorderrad.
Dort angekommen, tarnten die Vögel sich gut im Blätterwerk, und allein hätten wir kaum einen entdeckt. Aber unser Guide Delfin, der in einem kleinen Dorf im Dschungel aufgewachsen ist, hatte ein scharfes Auge und zeigte uns viele Vögel und Äffchen. So bekamen wir auch 4 der 7 hier lebenden Tukanarten zu sehen. Auch der größte Geier dieser Region kreiste majestätisch über uns. Aber man kann ja nicht nur Bus fahren. Und so machten wir uns zu Fuß auf den Weg in den Primärwald.
Einen solch dichten Wald hat wohl noch keiner von uns gesehen. Nach dieser Führung sind wir in der Lage, die Kokasträucher zu erkennen, die nur unter einem dichten Blätterdach wachsen. Eine Zeit lang gelang es nicht einmal dem starken Tropenregen das Blätterdach zu durchdringen, und wir kamen fast trockenen Fußes zum Bus. Im Bus taten die mitgebrachten Ponchos aber dann gute Dienste, denn es regnete überall herein. Selbst dem Fährmann war der Regenvorhang zu dicht. Und wir mussten ziemlich lange warten, bis wir ins Kanu steigen konnten. Sechzehn Leute in dunklen Kapuzenmänteln – das sah nach einer neuen Sekte im Amazonasgebiet aus.
Am Nachmittag spielten wir ein kleines Fußballmatch gegen eine eingespielte und sehr geübte einheimische Truppe. Auf dem Betonboden mit dem harten, kleinen Ball (Kokosnuss?) hatten sie gegen uns Gummistiefel tragende Exprofis einen kleinen Heimvorteil. Wir verloren 2:5 und rechnen uns beste Chancen fürs Rückspiel aus.
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Ein leckeres Dschungelmenue - selbst gemacht!
Um die herrliche Lodge nochmal richtig genießen zu können, hatten wir heute Vormittag bis 11.30 Freizeit. Dann durften wir unter Anleitung gemeinsam unser Mittagessen vorbereiten. Wir verpackten Fisch und Hähnchen in Palmenblätter, kosteten Maniok, Palmenherz und mehr. Der Höhepunkt waren die lebendigen Raupen (Chontauros), die vom Chefkoch vor unseren Augen aufgespießt und im Feuer geröstet wurden. Nicht alle hatten Appetit auf diesen Leckerbissen! Alles andere dieses (fast) selbst zubereiteten Menues schmeckte vorzüglich – wirklich!
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Motorkanu zu einem Schamanen. Drei von uns ließen die “Reinigungszeremonie” über sich ergehen. Das Blasrohrschießen und Speerwerfen war wieder was für unsere sportliche Truppe, der Ehrgeiz war geweckt! Abschiedsabend von der Yachana – Ein Platz zum Lernen. Wir haben in den 4 Tagen viel gelernt! Danke Delfin!
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Vom Dschungel zurück in die Anden
Zeitiges Frühstück und 30 min tolle Kanufahrt flussaufwärts, dann nahm uns unser Bus mit Fahrer Manuel wieder in Empfang. Es folgen 2 Stunden Fahrt auf der Holperstraße und weitere 1,5 Stunden auf nagelneuem Asphalt und schon sind wir wieder zurück in der Zivilisation von Puyo!
Ein interessanter Besuch der Balsaholzwerkstatt inklusive Souvenirkauf und weiter geht es…Der nächste Zwischenstopp folgte an den Forellenteichen, wo wir am Radfahrtag schon einmal lecker gespeist hatten. Die mit dem Rad zurück gelegte Strecke jetzt per Bus zu erleben – Man, waren wir stolz auf uns!
Weiter ging es über Baños, Riobamba nach Guamote. Das waren zwar viele Stunden im Bus, aber immer wieder mit Zwischenstopps an Aussichtspunkten auf die herrliche Landschaft der Kordilleren.
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UNESCO-Weltkulturerbe: Cuenca ruft!
Vom 3050m hoch gelegenen, sehr ursprünglichen Städtchen Guamote ging es heute weiter Richtung Cuenca. An der Teufelsnase, einer wahnsinnigen Bahnstrecke in einer Schlucht war Fotostopp – ob H0 oder NN-Spur war nicht zu klären, aber so sah es von oben aus.
Nächster Halt war Inkapirca – die Ruinen des Sonnentempels der Inka mit interessanter Führung. Nach einem leckeren Essen ging es weiter durch die Andenlandschaft nach Cuenca. Dort angekommen, machten wir uns im Eiltempo auf zur Erkundung der wirklich sehenswerten Stadt, denn nahe des Äquators wird es bekanntlich sehr schnell dunkel. So entstanden noch einige tolle Fotos im Abendlicht. Das sehr gemütliche Hotel lud noch zum Zusammensitzen bei Rotwein ein!
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Nationalpark Cajas: Aufstieg bei blauem Himmel
Wieder beizeiten aus den Betten – aber es hat sich gelohnt! Schon um 7.30 Uhr fuhr unser Bus zum Cajas-Nationalpark los. So konnten wir unsere Wanderung auf 4000m bei (noch) blauem Himmel um 8.30 Uhr beginnen! Mit Blick auf das immer wieder tolle Panorama der Anden umrundeten wir den See Toreadora mit immer wieder kleinen Anstiegen. Das ist in dieser Höhe echt anstrengend, aber toll! Dann ging es nur noch bergab und wir spürten die Wirkung des Humboldt-Stromes, der immer mehr Regen brachte. So war unsere schöne Wanderung leider schon nach ca. 3 Stunden zu Ende.
Gegen Mittag zurück in Cuenca, war Freizeit angesagt! Leider unterbrachen sintflutartige Regenfälle unsere Fototour mehrfach. Na gut, dann wurde mehr geshoppt in der Kunstmarkthalle und anderswo :-)
Vielen Dank an viventura für die Einladung in das beste Steakhaus von Ecuador! Das Steak und die Garnelen waren vom Feinsten!! Und nun schnell in die Federn, denn morgen soll es beizeiten nach Galapagos gehen!
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Lavatunnel und Riesenschildkröten erwarten uns
Früh aus dem Bett und nach einem kurzen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, wo wir uns herzlich von unserem Busfahrer Manuel verabschiedeten.
Pünktlich flog unsere Maschine nach Guayaquil los, von wo wir weiter zur Galapagosinsel Baltra flogen. Wir verließen zügig die Maschine um die wartenden Busse zu erreichen und in Richtung der Insel Santa Cruz den Kanal zu überqueren. Dort wartete bereits ein Bus und unsere lokale Reiseleiterin auf uns.
Unser erstes Ziel waren die Zwillingskrater. Hier bekamen wir einen ersten Eindruck von der wundervollen Welt der Galapagos. Danach ging es weiter zum Lavatunnel, wo einige von uns sich durch einen ca. 50 cm niedrigen Tunneldurchgang zwängten während die anderen lieber zurück gingen.
Unser nächstes Ziel waren die Riesenschildkröten auf einer Hacienda. Eine Gruppe von 10 dieser imposanten Tiere graste gemütlich vor sich hin, während unsere lokale Reiseleiterin uns die Lebensweise und Unterschiede der Schildkröten erklärte.
Nach dem wir unsere Koffer ins Hotel gebracht haben, ging es noch mal los zur Darwin-Station. Dort sahen wir wie gefährdetere Schildkrötenarten aufgezogen werden bis sie groß genug sind den Gefahren der Wildnis alleine zu trotzen. Natürlich bekamen wir auch "Lonesome George" zu sehen – den letzten seiner Art. Ob er weiß, das er der letzte seiner Art ist???
Nach diesen vielen neuen wundervollen Eindrücken beschlossen wir zusammen den Tag bei einem tollen Abendessen.
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Im Schwimmloch Las Grietas und auf Tortuga Bay.
Gegen 5:30 Uhr trafen sich die Romantiker/innen auf dem Balkon unseres Hotels um den Sonnenaufgang und die Morgenstimmung zu genießen. Nach einem guten Frühstück mit Banane und dem bereits geliebten Rührei ging es dann in kleinen Gruppen an prächtigen Kakteen vorbei zum Las Grietas – einer felsigen Wasserschlucht. Einigen von uns stiegen den Abhang über Felsbrocken hinab um im leicht salzigen Wasser ein kühlendes Bad zu nehmen. Jugendliche aus Neuseeland sprangen aus 8 bis 15 Metern von den Felsen in die Tiefe…. Nachahmer aus unserer Gruppe gab es aus guten Gründen nicht…
Vom Wassertaxi aus, das uns von der Anlegestelle des kleinen Hafens an luxuriösen Jachten vorbei hin und zurück transportierte, konnten einige die lustig aussehenden Blaufußtölpel bestaunen.
Gegen 13 Uhr ging es dann in Richtung Tortuga Bay. Am Eingang des Nationalparks musste jeder seinen Namen registrieren lassen und nach einem Fußmarsch von ca. 40 Min. erreichten wir den herrlichen Strand und konnten uns am türkisfarbenen Wasser und den mit lauter Kraft heran rollenden Wellen nicht satt sehen. Sonne und Wind, Baden, Schnorcheln, am Strand dösen…
Auf dem Rückweg haben wir die Leguankolonie mit Staunen besichtigt und beim unvorsichtigen Annähern eine Prise Salzwasser aus den Nasenlöchern der Leguane zu spüren bekommen. Eine Warnung die Tierwelt der Galapagosinseln zu achten.
Ein schöner Tag hat dann am Abend nach einem leckeren Essen sein Ende gefunden.
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Abschied vom atemberaubenden Meerblick
Für drei aus unserer Truppe rief am frühen Morgen die herrliche Tortuga Bay nochmals (bzw. zum ersten Mal). Nur was war das? – hatten wir gestern Mittag den Pazifik bei Flut vor den Füßen, hatte er sich heute Morgen doch sehr zurückgezogen! Es war eben Ebbe! Aber die Meeresleguane waren vollständig versammelt. Und die Blaufußtölpel ließen sich endlich sehen. Alle anderen ließen den Tag gemächlich angehen und bummelten durch Puerto Ayora, dabei noch das eine oder andere Souvenir kaufend.
Nachmittags begann das naechste Abenteuer, unsere Ueberfahrt zur ca. 80 km westlich liegenden Isla Isabella. Fuer einige von uns waren die 2 Stunden nicht wirklich spassig. Gegen 16.00Uhr empfing uns Puerto Villamil, ein 2700 Seelen-Ort am suedlichen Ende der groessten Galapagos-Insel. Wieder haben wir ein nettes Quartier, diesemal mit Hausmannskost.
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Ein Tag unter Wasser….
Die Vorbereitung für unser nächstes Abenteuer begann mit sehr viel Spaß. Wir probierten die Neopren-Anzüge für unseren ersten Schnorchelgang. Für einige aus der Gruppe war es der erste Schnorcheltripp. Und alle waren total begeistert. Die Unterwasserwelt mit Meeresschildkröten, Rochen und vielen bunten Fischen war unglaublich spannend.
Das Boot, welches uns zum Schnorcheltripp brachte, machte mit uns davor eine Rundfahrt, bei der wir wieder diese herrliche so völlig andere Landschaft und viele der Tiere beobachten konnten.
Dann ging es an Land zum Besuchspunkt Las Tirtoreras. Auf dem Rundgang durch die außerirdische Lavalandschaft beobachteten wir den Kindergarten der Leguane, viele große Lavaleguane und Seelöwen. Anschließend gingen viele in den Pazifikwellen noch baden. Dieser schöne Tag klang aus mit einem leckeren Shrimpsmenue.
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Wanderung zum Vulkan Sierra Negra
Gegen 9:00 Uhr trafen wir per Bus über die einzige asphaltierte Straße von Isabela im Nationalpark ein. Die Fahrt führte erst durch karge Vulkanlandschaft, dann wurde es immer grüner und grüner. Nebel und Nieselregen empfing uns! Aber unser Guide versprach Besserung - na mal sehen. In sehr zügigem Tempo nahmen wir den Anstieg zum Kraterrand auf. Wir wanderten durch einen Wald, in dem die Bäume voller Flechten waren. Das ist ein Zeichen für ganz saubere Luft und hohe Luftfeuchtigkeit - dass spürten wir auch (noch).
Am Kraterrand angekommen standen wir noch immer im Nebel, aber die ca. 10 Km entfernte andere Seite des Kraters zeigte sich langsam. Bald hatten wir eine tolle Sicht auf diese Mondlandschaft. Rast am einzigen Baum weit und breit - dann ging es weiter zum Vulkan Chico… jetzt liefen wir durch diese Mondlandschaft ohne jede Vegetation. Auf der alten Lava von ca. 2000 Jahren wuchsen inzwischen Kakteen, auf der jungen Lava vom Ausbruch im Jahr 1979 wuchs gar nichts. Insgesamt waren wir sechs Stunden in zügigem Tempo unterwegs. Am Bus, der am Rande des Nationalparks auf uns wartete, empfing uns Nieselregen.
Den Schweiß des Tages spülten wir in den Pazifikwellen ab. Am Abend nach diesem anstrengenden Tag lagen alle beizeiten im Bett.
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Propellerflug nach San Cristobal.
Über den Wolken…
Heute verließen wir die schöne Insel Isabela in Richtung San Cristobal. Statt vier Stunden auf dem schaukelnden Boot zu verbringen, flogen wir in zwei Gruppen mit einem kleinen Propellerflugzeug in ca. 40 Minuten die 180 km. Der Flug war für alle sehr sanft und angenehm, viel schöner als die Schaukelei auf dem Schnellboot. Die Skepsis war um sonst. Wir nahmen unser Quartier mit Pool in Beschlag und machten uns dann schnell auf Erkundungsgang von Puerto Baquerizo Moreno, der Hauptstadt von Galapagos – komische Haupstadt…
Im Interpretationszentrum erfuhren wir noch vieles über Galapagos. Dann gingen wir auf Wanderschaft. Überall an der Strandpromenade und an allen schattigen Strandplätzen lagen Seelöwen herum. Viele andere Tiere wie Reiher, Leguane, Fregattvögel und so weiter konnten wir sehen.
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Insel Leon Dormido, schnorcheln und Abschiedsessen
Auf See…
Unser letzter Tag auf der Insel San Cristobal begann mit einer Modenschau – Probetragen der Neoprenanzüge. Ein schicker Katamaran wartete im Hafen auf uns. Bei leichtem Nieselregen legten wir ab und fuhren zur ersten Bucht. Erster Schnorchelgang wie im Bilderbuch – Robben, Meeresschildkröten, viele bunte Fische und sogar zwei Rochen – alles zeigte sich uns und ließ sich fotografieren.
Dann ging es weiter zu Leon Dormido – einer Felsformation in der Nähe von San Cristobal. Dort sahen wir wirklich die versprochenen Haie – zwar nicht Hammer – sondern Galapagos – aber Haie. viventura hat nicht zu viel versprochen!!!!! Mit einem leckeren drei Gängemenü ging dieser tolle Urlaub leider schon zu Ende.
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Heimflug
Das Ende unseres Urlaubes ist schon in Sichtweite. Nach unserem letzten leckeren Frühstück im Hotel mit Würste, Käse, Müsli, Yogurt, Saft und Früchte beschäftigten wir uns mit Koffer packen. Es war noch genug Zeit um eine letzte Runde auf der Promenade zu spazieren und uns von den Seelöwen zu verabschieden.
Um 10:45 Uhr trafen wir uns im Hotel und fuhren mit Pic-ups zum Flughafen. Alles hat wunderbar geklappt und wir saßen im Flieger in Richtung Guayaquil. Hier angekommen mussten wir uns von einigen verabschieden. Katrin und Maike übernachten einmal in Guayaquil und fliegen erst Morgen zurück. Bodo und Juliane besuchen in Guayaquil ihre ecuadorianische Tochter und fliegen am Sonntag zurück. Und unser Guide Washington fliegt heute Abend nach Quito und fährt danach nach Hause. Die Mehrheit von unserer tollen Gruppe fliegt weiter zusammen bis Madrid und von dort aus in verschiedene Richtungen nach Deutschland und in die Schweiz.