Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

16 Dez. 2011 • Quito

Gruppenbild in San Francisco
San Francisco-Kirche

Geplante Ankunf in Quito

Nach einem langen Überflug traf die Reisegruppe mit großer Verspätung in Quito ein. Zum Glück konnte Eddy die Gruppe finden. Mit Gepäck ging es ins Hotel Caimán zum Einquartieren. Dabei lernten wir auch Chary kennen, die uns sicher durch die Millionenstadt chauffiert hat. Bei einem hervorragenden Brunch im Garten von Büro lernten wir anschließend das viventura Team (Tom, Cris und Uli) kennen. Mit dem Weihnachtsgeschenk in Form eines T-Shirts endete die Besichtigung von Viventura.

Nun folgte Quito im Regen und der obligatorische Besuch von einigen Klosterkirchen wie San Fransisco, La Compañía de Jesús, La Merced und die Kathedrale. Mit dem Genuss der Suppe im Restaurant von Plaza Foch viel die Gruppe ins Bett.

17 Dez. 2011 • Cayambe - Otavalo

Einkaufen in Otavalo
Gruppenbild in Quisato

Otavalo

Nach dem Frühstück machten wir uns frohen Mutes auf den Weg zum Markt nach Otavalo. Dort schlenderten und bummelten wir durch die bunten Gassen und bewunderten das Treiben und die Handwerkskunst der Einheimischen. Gemeinsam machten wir uns nun auf den Weg zum Arbol de la vida und zum Äquator (Quisato).

Zufrieden von dem ereignisreichen Tag begaben wir uns auf den Weg nach Quito. Die Gruppe freute sich schon auf das Abendessen, denn sie hatten sich ecuadorianische Gerichte gewünscht.

18 Dez. 2011 • Otavalo - Quito

Rene und das Ei
Huy ein Cuy

Mitte der Welt und Makipucuna-Lodge

Frisch gestärkt durch ein leckeres Frühstück ging es erst mal zum Mitad del Mundo. Dann ging es mit dem Bus über den Pass auf 2950m und im Tal am Vulkan Pululahua vorbei zur Makipukuna Lodge.

Wahnsinn, mitten im Bergnebelwald, idyllisch und zauberhaft. Für manche das erste Mal Kolibris. Danach die Wanderung mit vielen unterschiedlichen Pflanzenarten, Heliconien, Tillanzien, kleine Orchideen und Anturien in ihrer originalen Umgebung. Trotz Regens ein paar Vögel: Rufus motmot, Kolibris und sogar einige Bananenspinne (giftig) hatten wir entdeckt.

Gemütlich klang der Abend aus wieder bei einem leckeren Abendessen mit einheimischen Fruchtnachtisch (Babaco-Kompot).

19 Dez. 2011 • Nanegal - Cotopaxi

Am Fuss von Rumiñahui
Salud Denis und Harald

Vogelbeobachtungsexkursion und Reiten

Nach einer Vogelbeobachtungsexkursion um 6:30 Uhr haben wir gefrühstückt. Dann sind wir in Richtung Quito gefahren. Danach sind wir in Richtung Cotopaxi zur Hacienda Porvenir, die uns im Regen empfangen hat. Was uns aber vom Ausritt nicht abhielt. Draußen standen schon erwartungsvoll unsere völlig durchnässten Vierbeiner, die uns mit ihren großen Augen ungläubig anstarrten. Wir schauten ebenso ungläubig zurück.

Jetzt ging es darum uns „Chagramäßig“ umzuziehen, was bei allen Mitreitern zu großer Heiterkeit beitrug. Wir mussten uns martialisch aussehende Chaps überziehen. Das Aussehen der sonderbaren „Hosen“ war sehr unterschiedlich, die einen mit Fell überzogen, die anderen mit glattem Leder, jede ein eigener Stil. Um die Sache abzurunden bekamen wir noch einen dicken wollenen Poncho übergezogen. Jetzt sahen wir schon fast so aus wie Chagras und machten unsere Witzchen.

Leider machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung, wir mussten uns noch ein dickes blaues Regencape überziehen und dann ging es ab in die „Pampa“. Die „Pampa“ ist ein Ödland namens Paramo. Da die Tiere den Weg schon des öfteren gegangen sind, ging die ganze Reiterei recht zügig voran, nach einem 2,5-stündigen Ausritt waren wir dann wieder wohlbehalten in der Hacienda angekommen, wo sich dann jeder um sich selbst kümmerte (duschen, essen, schlafen).

20 Dez. 2011 • PN Cotopaxi

Am Fuss von Cotopaxi
Matthias, Harald auf 4905 m

Voll fette Aussicht des Cotopaxis

Nach Aussicht sah es um 9 Uhr bei Abfahrt von der Hacienda noch nicht aus. So entschied Rene einen ruhigen Tag in der Hacienda zu genießen. Die restlichen 11 fuhren fröhlich mit Eddy & Chary Richtung Cotopaxi. Im Nationalpark angekommen, setzten wir unsere 3 Höhengeschädigten im Panoramarestaurant “Tambo” ab. Schwester Stefanie blieb aus Solidarität bei Frank (Höhenkrank und Pflegebedürftig – wir hoffen auf unter 1500m) und Oli.

Weiter ging es für uns 8 über die mit Lavabrocken durchsetzte Ebene zum Fuß des Cotopaxi. Über Stock, Stein und tiefe Furchen fuhr uns Chary “souverän die Lavastraße zum Basislager 4500m hoch. Dort ging es eingepackt in Regenhosen, Anorak, Mütze, Schal und Handschuhen schnaufend einer Dampflok gleich aufwärts. Das Tempo war relativ, die Höhe nahm Geschwindigkeit und ermöglichte Aussichtspausen, die anfangs wegen Graupelschauern wenig amüsant waren.

Das veranlasste Philipp Schutz im Bus zu suchen. Nach etwa 1 Stunde waren die restlichen 7 und Chary an der Schutzhütte 4810m und wurden dort von Eddy freudig mit ´ner Umarmung begrüßt. Heiße Schokolade und Tee halfen zu Kräften zu kommen. Da die Schneegrenze tief lag, haben wir sie alle erreicht.

Fünf Eiserne (Denise, Harry, Matthias, Sibylle und Michaela) versuchten mit Eddy noch den Gletscherrand zu erreichen, mussten allerdings noch 100 Höhenmetern wegen schlechter Sicht und mangelndem Weg umkehren. Bei guter Stimmung nach einer sonnigen Fotosession an der Schutzhütte machten wir uns alle bei voll fetter Aussicht an den Abstieg. Die Sohne nutzte auch der Cotopaxi-Andenwolf (schon der 2. an diesen Tag) um für unsere Kameras ausgiebig Modell zu stehen.

Botanikfotos und Picknick im Andensteppengras versüßten den Rückweg zur Hacienda. Schwester Stefanie und Dr. Frank wurde es in Panoramarestaurant zu langweilig. So machten sie sich auf zum eigenen Rückwegabenteuer - mit Parkranger Konversation a la “Wo ist ihr Ticket”, wilden Pferden, freundlichen Lamas und Rinderherden, die von aggressiven Hunden bewacht wurden. Dr. Frank “ich wollte doch nur nen Steak zum Abendessen” – es geht ihm wieder besser. Nach 2 Stunden erreichten sie fröhlich die Hacienda. Der Rest der Gruppe mit Philipp+Oli vereint, sorgten dank Matthias Pilzhändlicher Führung und einer riesigen Butterpilzernte für ein ungefährliches Gringo verfeinertes Abendessen. Nun sitzen wir vor dem Kamin und freuen uns über den vergangen Tag und schlüpfen vor 10 Uhr zufrieden ins Haciendabett à la "unsere kleine Farm". Hasta mañana.

21 Dez. 2011 • Baños - PN Cotopaxi

Gruppenbild in Quilotoa
René und die Kinder von Quilotoa

Quilotoa

Von 3600 Meter von Hacienda El Porvenir führte uns heute die Reise nach Quilotoa auf 3900 Meter. Auf dem Weg machten wir einen kurzen Zwischenstopp auf Pass 3550m. Die letzten Kilometer nach Latacunga zu unserem Tagesziel waren abenteuerlich und steinig wegen Straßenbau. Wir konnten heute die Schule, den Kraterabstieg (Rene) und Kraterrand mit sehr gutem Wetter vornehmen, da die Sonne mitspielte.

Am Nachmittag gab es einen kulinarischen Leckerbissen – gegrilltes Meerschweinchen. Die Gruppe hätte vier Cuyes und Lamm gerne mit Bier begossen. Am Abend (19.45) erreichten wir unser Tagesziel „Baños“.

22 Dez. 2011 • Quilotoa - Puyo

Gruppenbild in Baños
Ueber Pastaza-Fluss

Tour de Ecuador

Nach dem super leckeren, exotischen, riesigen Frühstück führte uns unsere heutige Etappe von Baños per Rad nach Puyo. Die 9 gut gekleideten Tourteilnehmer Eddy, Fernando, Oli, Harry, Rene, Manuela, Sibyle, Steffi und Michaela gingen an den Start, Zuerst wurden die Räder geliehen - Ok- Schreck die Räder haben keinen Schreiter Standard. Das musste geändert werden. Prufingeniero Rene gab Anweisungen zum Luft aufpumpen und zur Helmeinstellung.

Ruckzuck ging es los. Schnell bildete sich ein Verfolgerfeld von 8 Teilnehmern aus, während Rene mit strahlendem Blick nur noch kurz an den Versorgungspunkten zu sehen war. Unser Serviceteam bestand aus Chary, Jessi, Mathias, Barbara, Denise, Philipp und Frank und versorgte uns bei den Stopps mit Getränken und Kaugummi + viel guten Zuspruch. Der Pickup bildete das Schlusslicht. Wir hatten 65 km und etwa 900 Höhenmeter abwärts vor uns und freuten uns über jeden Streckenapplaus. Ein Stopp wurde zur Hängewagonfahrt genutzt und 7 Helden trauten sich dem Abgrund ins Auge zu blicken. Alle kamen glücklich zurück und die Tour konnte weitergehen.

Gegen 12 wollten wir zur Mittagspause ein - leckere Forellen, Churrasco und Empanadas standen zur Auswahl und während das Essen frisch hergestellt wurde, besichtigten wir den Wasserfall im Teufelskessel. Pünktlich zur Essenspause setze der ecuadorianische Regen ein und rief zur Weiterfahrt auf. Ein Glück. Es kam beim Start zu kleinen Rangeleien zwischen Steffi und Harry - die Folgen waren auf Harrys Shirt zu sehen - Tropf-Tropf-Matsch.

Nun ging es über Berg und durch Tal Richtung Puyo. Lange Abfahrten auf gut asphaltierten Straßen ließen uns die Anstiege schnell vergessen. Das Serviceteam verwöhnte uns mit einem Zuckerrohr-Zitronensaft um letzte Energie zu wecken. Um 17 Uhr trafen wir in Puyo ein und das Hauptfeld hatte Rene nicht einholen können, so dass er das grüne Trikot weitertragen darf. Im tropischen Garten Hotel von Puyo gibt es sogar die Gelegenheit das Trikot waschen zu lassen. Alle Teilnehmer genießen die Urwaldgeräuschkulisse, die Hängematten, das Jacuzzi, leckere Getränke und das Abendessen mit den besten Steaks von Ecuador.

23 Dez. 2011 • Baños

Schlange von Napo-Provinz
Gruppenbild

Motorbootfahrt – Mirador

Nach vielen nicht verwackelten Papageienfotos werden wir sanft auf einer Schotterstraße in den Urwald geschaukelt. Luftfeuchtigkeit (bis hin zum Geräteausfall) kommen wir in Los Rios-Kommune an. Nach kurzer Motorbootfahrt über die braunen Gewässer des Rio Napo beziehen wir „Casa Quest“ und Main Lodge, unser mückensicheres Haus in der Yachana Lodge. Damit wir die Hitze nicht so spüren, beginnt unser Mittagessen mit einer warmen Suppe.

Am Spätnachmittag erleben wir bei der ersten Dschungelwanderung hautnah die haarsträubenden Gefahren, denen wir uns ohne Gummistiefel aussetzen würden und erhalten Anweisung, wie man sich kostengünstig gegen aufdringliche Mücken schützt

„Das heißt steck die Hand in einen Termitenbau und reibe dich dann mit den herausgeholten Tieren ein“. Damit wir auch einmal unsere Taschenlampen ausprobieren können, zeigt uns Roberto unser Local-Guide die nächtliche Fauna. Dabei demonstriert „ striped frog“, seine Kletterkünste und es grüßt verschämt die „Schlange“..

24 Dez. 2011 • Puyo

Feliz Navidad Viventura-Gruppe
Oli bei der Arbeit

Fröhliche Weihnachten

Am Vormittag geht es um die Gesundheit. Die Frage ist: Wird Frank seine Erkältung wieder los? Der Shamane tut sein Bestes, um uns von negativen Energien zu reinigen, aber er hätte das nicht so wörtlich nehmen müssen - der Regen folgt auf den Fuß. Blasrohrzielschießen (leider nicht mit Curare!) und Speerwerfen ist angesagt. Frank und Philipp wurden zum König der Jagd und von Kakao bzw. gekrönt und wir alle lernen den Gebrauch von Zierbananenblättern als Recycling- Regenschirme.

Nach der Mittagspause sind wir zur Arbeit bereit. Nach mühevollem Rösten, kniffligem Pellen und schweißtreibenden Mahlen von Kakaobohnen freuen wir uns schon auf die Schokolade (Nachtrag: sehr lecker) zum vor Kost des Abendessen. Mit dem sehr guten Weihnachten-Buffet in der Lodge endete die Noche Buena.

25 Dez. 2011

Guten Appetit Matthias
Gruppenbild

Hoatzin, Kaiman und Maden

Manchmal ist es schwer einen Vogel und ein Kaiman vor lauter Bäumen und Gras zu sehen, auch wenn 5 helfende Finger auf ihn zeigen. Nun den hühnchengroßen Hoatzin erkennt jeder auf Anhieb im Morgenlicht. Am Mittag werden die Autoreifen zum Tubing zusammengeschnürt, damit wir nicht einen von uns 1000 km entfernt halb verhungert im Amazonadelta wiederfinden würden.

Am Nachmittag lernen wir wie lecker gegrillter Tilapia, Kochbananen und Maniot schmeckt, aber auch wie schwer man für sein Mittagessen mit der Natur kämpfen muss. Trotzdem wollte keiner Chontacuro (in Palmen wachsende Maden) lebend probieren, obwohl sie wie Garnelen schmecken sollen, gegrillt leckten sich aber alle die Finger nach ihnen. Gleich danach konnten wir Frau Rosa kennenlernen. Sie zeigte uns, wie man Gold am Napofluss wäscht und damit endete einen sehr schönen Tag.

26 Dez. 2011

Abschiedsbild vom Dschungel
Abschiedsbild vom Dschungel

Dschungelabenteuer für Fortgeschrittene

Bei einer frühmorgendlichen Vogelbeobachtung zu Fuß schleichen wir uns lautlos auch an den „Tamarinaffe und Tukan“ an, damit Sibylle und Michaela auch diesen scheuen Vogel und Affe einmal in seiner ganzen Pracht bewundern können. Am Nachmittag lernen wir außer Kriegsbemalung, Naturbatik und ökologischen „Leckereien“ (mit riesigen Zitronen, Dschungelpapaya und Kurare), auch Überlebenstaktiken und moderne Technik wie das weitreichende „Dschungelnottelefon“ kennen.

Weiteres Highlights des Tages war die Boa Konstruktor bei der Arbeit … einmalig … Wahnsinn wie in Discovery Channel. In dieser Form endeten die wunderschönen Abenteuer im Mondaña. Dankeschön Robert.

27 Dez. 2011

Gruppenbild
In Richtung Guamote

Straßenbau im Dschungel - Balsa Fabrik in Puyo

Der Abschied von Yachana fällt schwer trotz vielen juckenden Erinnerungen und Regen. Mitten im Dschungel wird plötzlich die „Straße“ runderneuert. Die Erfahrungen der Cotopaxi-Straße waren hier nicht genug, der hintere Reifen ist platt … und dazu Regen. Oli und die Gruppe helfen Eddy und Chary, den Reifen zu wechseln … Erfolgt! nach ca. 20 Minuten haben wir es geschafft. Bei einem kurzen Zwischenstopp in Puyo lernen wir die Feinheiten der Balsaholzbearbeitung kennen. Ein jeder kommt dort mit seinem persönlichen Vogel heraus.

Auf der Rückfahrt nach Baños staunen wir über unsere „Tretsicherheit“ und unseren langen Atem bei den langgezogenen 10 Steigungen vor ein paar Tagen. Von Baños aus testen wir die Befahrbarkeit des „Evakuierungsweges“ rund um“ Mama Tunguragua“, die bei soviel Einsatz als Zustimmung einige Rauchwolken in den Abendhimmel bläst. „Papa Chimborazo“ zeigt uns allerdings nur die linke „kahle Schulter“. Unter einem funkelnden Sternenhimmel mit Orion kommen wir in Guamote gegen 19:30 an.

28 Dez. 2011 • Guamote - Cuenca

Oli mit Panamahut
Frank mit Ecuadorhut

Panamahüte auf Reisen

Heute an der „Teufelsnase“ sehen wir etwas komfortabler auf unseren Bus von oben. In den Inkaruinen von Ingapirca erzählt Eddy von den schönsten Mädchen Ecuadors, etwa 50, die den Inkaherrschern dort dienten. Wahrscheinlich eine der „schönsten“ Männerträume. Dazu über die Cañari-Kultur und die Inkafestung.

In Cuenca lernen wir , dass die Panamahüte nicht aus Panama, sondern ursprünglich aus Ecuador kommen. Da viele sich einmal wie Brat Pit oder Salma J. fühlen wollen, schleppen wir anschließend viele Hutschachteln vom Kontinent nach Galapagos. Nach einer City Tour und Abendessen mit vielen Absackern endet ein sehr langer aber schöner Tag.

29 Dez. 2011 • Cuenca

Michaela in N.P. Cajas
Abschiedsbild in Cuenca

Highlights: EL Cajas Nationalpark – Cuenca

Beim Start unserer tollen Wanderung auf knapp 4000m werden wir etwas von der hochandinen Frische des Las Cajas NP auf dem richtigen Fuß erwischt. Aber damit wir nur vom tollem Wetter schwärmen und unsere Regenjacken ausführen können, erlaubt sich der Wettergott Petrus einmal die Himmelsschleusen in den letzten 10 Minuten unserer Wanderung nicht zu öffnen.

Den Nachmittag haben wir fast frei. Wir mussten noch Geld abheben, Münzen und Landkarten von Ecuador finden. Am Abend sind wir uns auf den Restaurant El Jardin getroffen, da der Abschied von Eddy, Chary erwartet. Muchas gracias mis amigos hasta pronto.

30 Dez. 2011 • Santa Cruz - Guayaquil

Riesenschildköten mit Gruppe
Sibylle mit Panzer

Riesige Schildkröten

Heute ging es zu den Galapagos Inseln. Am Kanal gab es schon das erste Tiererlebnis als im Wasser ein sich paarendes Wasserschildkröten Pärchen entdeckt wurde und auch die ersten Meerechsen und Pelikane gesichtet wurden. Weiter ging es zu den riesigen Einsturztrichtern "Los Gemelos" wo ein bisschen allgemeine Entstehungsgeschichte Galapagos auf dem Programm stand. Über 60 Meter tief und mit einem Durchmesser von 100m ist der größere der beiden Krater.

Nun ging es zu einem großen Lavatunnel, den wir zu Fuß durchgingen. Am Eingang erwartete uns eine träumende Eule. Bei der Fahrt zu unserem nächsten Stopp gab es schon einige Riesenschildkröten in den Wiesen zu sehen und die Nervosität stieg bei einigen Reisenden etwas, dass wir nicht anhielten obwohl doch eine Schildkröte in der Ferne zu sehen war. An der Finca angekommen ging es auf die Wiese und die Erleichterung stand vielen ins Gesicht geschrieben, als klar wurde, dass es eine Menge von Schildkröten aus nächster Nähe zu sehen gab. Ausführlich wurden alle Tiere betrachtet und auch ihr Schlammbad im Tümpel war eine schöne Szene.

Weiter ging es dann in den Hauptort der Insel und zur Charles Darwin Station, wo es viel über die Geschichte der Riesenschildkröten auf Galapagos und die Aufzuchtprogramme zu erfahren gab. Nach dem Abendessen fielen die meisten müde in die Betten.

31 Dez. 2011 • Puerto Ayora

Tortuga Bay
Sylvester Party in Puerto Ayora

Sonne, Wasser, Strand und Tiere

In der Früh ging es mit dem Wassertaxi über die Bucht von Puerto Ayora und auf der anderen Seite spazierten wir gemütlich zu den Grieteas. Unterwegs probierten wir das Salz einer Saline um dann in den Grietas ein Bad in Süßwasser zu genießen. Auf dem Rückweg ging es dann auch noch kurz am Strand "Playa de los Alemanes" ins Meer. Im Dorf gab es eine kurze Mittagspause bevor es zur Tortuga Bay weiterging. An der Bucht angekommen gab es für manche kein Halten mehr auf dem Weg ins Meer.

Viele genossen die Wellen während andere am Strand die roten Küstenkrabben beobachteten. Später kamen dann noch lange Foto-Einheiten mit den zahlreichen Meerechsen als Hauptdarsteller. Zurück im Hotel trafen wir uns mit den Tagestour Ausflüglern zur Insel Floreana, die etwas traurig waren, da durch einen Fehler des Bootes keinen Taucherbrillen für sie an Bord waren und der Schnorchelausflug dadurch ausfiel. Nach einem Abendessen mit schwieriger Rechnungslegung wurden im Hotel noch schnell Galonen mit Mixgetränken bereitet bevor es zur Silvester-Feier auf die Straße ging. Mit Feuerwerk und Puppenverbrennung wurde das neue Jahr begrüßt und dann mit Live Musik getanzt. Augenscheinlich befand sich ganz Puerto Ayora auf der Straße und die Party im Dorf ging bis zum Morgen.

01 Jan. 2012 • Puerto Ayora

Unterwegs zur Insel Isabela
Flamingos auf der Insel Isabela

Neujahr ganz entspannt

Heute gab es wieder verschiedene Aktivitäten am Vormittag. Während die einen recht früh in der Tortuga Bay waren und dort einen Blaufußtölpel, Wasserschildkröten und Rochen bewundern konnten, waren andere in der Darwin Station und konnten Lonely George beobachten. Einige blieben beim Frühstück sitzen :-) Um 13:30 waren wir an der Mole um unser Boot zur Insel Isabela zu nehmen. Das Meer war schön ruhig und die Überfahrt dementsprechend angenehm. Etwas über zwei Stunden waren wir nur unterwegs. Nach dem Einchecken im Hostal waren wir noch am Strand und an einer Lagune im Ort, wo wir ein paar Flamingos beobachten konnten. Ein Abendessen in unserem Hostal mit frischem Fisch rundete den Tag ab.

02 Jan. 2012 • Puerto Villamil

Geburtstag von Sibylle
Blick auf die Elisabeth Bay

Vulkan Wanderung

Regnerisch begann der Tag heute. Nachdem wir unsere Wanderung am Vulkan Sierra Negra begonnen hatten ließ der Nieselregen aber bald nach. Der Krater lag aber sehr lange im Nebel und erst nach mehr als einer Stunde ließen sich die wahren Ausmaße des Kraters Sierra Negra erahnen. Im Verlauf der Wanderung kam die Sonne immer mehr durch, und auf der Nordseite des Vulkans hatten wir eine schöne Sicht auf die Elisabeth Bay und die Insel Fernandina. Auf dem Weg zum Vulkan Chico konnten wir gut die Lava des Ausbruchs von 1979 und der darunter liegenden alten Lava unterscheiden. Heiße Luft strömte aus mehreren Öffnungen entlang des Weges. Zurück im Dorf trafen wir uns Abends im Dorf zum Abendessen. Ein kleiner Behälter Caipiriña rundete im Hostal dann den Abend ab.

03 Jan. 2012 • Puerto Villamil

Denis und Harald
Matthias und die Meerechsen

Wo sind die Tölpel?

Nach dem Frühstück gingen wir den langen Sandstrand von Isabela entlang bis zum Playa de Amor, wo es oft Blaufußtölpel zu beobachten gibt. Meerechsen und schöne Mangroven und auch Krabben zu Hauf, aber kein einziger Tölpel war zu sehen. Mittags waren wir zurück im Ort und brachen zu unserer Schnorcheltour auf.

Zunächst ging es noch in die Bucht von Puerto Villamil wo wir die Galapagos Pinguine sahen, aber auch hier keine Blaufußtölpel. Im Wasser sahen wir dann Meeresschildkröten, Rochen, Papageienfische, Doktorfische, Seesterne und viele weitere Meeresbewohner. Nach dem Abendessen im Ort beschlossen wir den Abend wieder mit einer großen Portion selbstgemachter Caipiriña im Hostal.

04 Jan. 2012 • Puerto Villamil

Auf nach San Cristobal
Seelöwen auf San Cristobal

Flug zur nächsten Insel

Alle taten sich mit dem Abschied von der schönen und gemütlichen Insel schwer. In einer kleinen Propellermaschine flogen wir zur Insel San Cristobal. Wir mussten den Weg in zwei Gruppen antreten und waren gegen Mittag wieder auf San Cristobal vereint. Nach dem Mittagessen hörte es auch auf zu regnen und wir gingen zum Hügel La Tijereta. Hier sahen wir einige Fregattvögel in den Bäumen und am Fuße des Hügels saß auch tatsächlich ein Blaufußtölpel. Anschließend gingen wir zum Strand La Carola wo es eine Menge Seelöwen im Sand zu beobachten gab. Mit dem Sonnenuntergang waren wir dann wieder im Ort und am Abend gingen alle ihrer Wege.

05 Jan. 2012 • Puerto Baquerizo

Vorm Schnorcheln
Ein Blaufußtölpel

Schnorcheln mit den Haien

Heute ging es wieder aufs Meer hinaus. Der erste Stop war bei der Isla Lobos, wo wir zum Schnorcheln ins Wasser gingen. Seelöwen und jede Menge Rochen und auch ein Tintenfisch stachen hier aus der Menge an kleineren und größeren Fischen heraus. Bei Sonnenschein ging es weiter zum Leon Dormido. Bei diesem gespaltenen Felsen im Meer stand nach einer Umrundung mit der Beobachtung von Maskentölpeln der zweite Schnorchelstop an.

Bei bewegter See sprangen wir ins Meer und bald sahen wir auch die erste Meeresschildkröte. Zwischen den beiden Felsen waren dann auch tatsächlich mehrere Haie zu sehen. Zurück auf dem Boot ging es nach dem Mittagessen noch zu einem schönen Sandstrand bevor wir zurück nach Puerto Baquerizo Moreno fuhren. Am Abend trafen wir uns zum Abschiedsessen und mit gutem Essen und leckeren Drinks klang der Tag aus.

06 Jan. 2012 • Frankfurt - Puerto Baquerizo

Eine Spottdrossel
Galapagos aus der Luft

Abschied von Ecuador

Bis auf vier Glückliche mussten alle anderen die Heimreise antreten. Mit dem Flieger ging es zunächst nach Guayaquil und dann weiter nach Europa.