Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Auf nach Patagonien!
Liebe Tagebuchleser,
bitte wundert euch nicht, wenn die Einträge dieser Tour nicht immer gleich online gestellt werden können.
Die Gruppe reist die meiste Zeit durch Regionen, wo es weder Telefon noch Internet gibt! Wo es die Möglichkeit zur Kommunikation gibt, werdet ihr natürlich von den Abenteuern der Gruppe erfahren :-)
Euer viventura Team aus Chile
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Schnuppertag in der Hauptstadt Chiles
Zu einer XXL passt es natürlich, wenn auch 12 Tourteilnehmer zusammenkommen!
Nach der Ankunft und ersten Kontaktaufnahme kam wieder erwartend die Sonne zum Vorschein, so dass wir während wir uns Santiago näher ansahen beste Aussicht auf die Millionenstadt und die noch verschneiten Anden bekamen.
Abends, bei einem Willkommensessen mit Mitarbeitern des lokalen viventura Partnerbüros, aßen die meisten von uns ihr erstes südamerikanisches Steak - natürlich im XXL Format ;)
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Auf nach Patagonien!
Heute nahmen wir den Flugzeug nach Puerto Montt und fuhren gleich zum Hafen um den berühmten "Curanto" zu probieren. Auch Seeschnecken und andere Meeresbewohner mussten für uns in den Topf… Keine Angst, es sind alles keine geschützten Spezies!
Weiter ging es mit vollem Magen Richtung Puerto Varas wo wir den Nachmittag zur freien Verfügung hatten. Der Osorno-Vulkan zeigte sich teilweise über den Llanquihue-See, den drittgrößten See des Kontinents. Am Abend trafen wir uns noch im "Barometer" zum Pisco…
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Auf die Pferde und über die Berge!
Heute ging es ans eingemachte! Morgens besuchten wir die Petrohue-Stromschnellen am Fusse des Osorno-Vulkans und konnten unser Gruppenfoto gerade rechtzeitig machen bevor große Busladungen mit Menschen jeder Altersklasse die Stege füllten! Wir flüchteten Richtung Wildnis und erreichten nach einer weiteren Stunde Fahrt das Cochamo-Tal wo unsere vierbeinige Freunde schon auf uns warteten!
Nach der Einweisung im Gaucho-Reiten ging es los. Über Stock und Stein (im wahrsten Sinne) reiteten wir uns Talaufwärts. Wir wußten bist heute auch nicht, dass Pferde klettern können… Nach 5 Stunden kamen wir in La Junta an, wo wir freundlich von Tatiana und Horacio, die Hüttenwirte empfangen wurden!
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Regenwald und (keine) Forellen
Nach einer kalten Nacht erwartete uns ein wärmender Kaffee und ein leckeres Frühstück. Ralf und Markus starteten schon zeitig zu ihrer Gipfelwanderung. Der Rest bevorzugte den kürzeren, von Globetroter gesponsorten Naturlehrpfad durch den Chilenischen Regenwald. Highlight war der Aufstieg zu einen beeindruckenden Wasserfall! Nach einer Rast ging es wieder zurück!
Am Nachmittag zog es Ralpf und Mathias an den Fluß zum Forellenangeln. Der Erfolg hielt sich allerdings in Grenzen. Deswegen gab es zu Abend Hühnchen… Bei einem Glas Pisco Sour oder Rotwein beendeten wir den Tag.
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Entlang des Renihue-Fjordes
Nach Tatianas leckerem Frühstück packten wir unsere Sachen und trafen unsere Pferde wieder. Es ging wieder Talabwärts nach Cochamo zurück. Man sah, daß wir bereits Übung im Umgang mit den Pferden hatten. Auf alle Fälle hatten die Pferde Übung und brachten uns sicher die ca. 20 Km bis Cochamo! Dort wartete schon unser Mini-Bus und wir fuhren den ersten Abschnitt der Carretera Austral (der eine Rally-Piste ähnelt) bis Hornopiren.
In unsere Cabañas angekommen richteten wir uns ein und trafen uns im Restaurant zum Abendessen. Ein Paar von uns veranstalteten noch einen Billard-Contest.
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Auf den Südpazifik unterwegs nach Pumalin
Morgens wanderten wir am Fuße des Vulkans Hornopiren zum Nationalpark. Nach ca. 2 Stunden drehten wir um und fuhren mit der letzten Fähre des Jahres die 5 Stunden nach Caleta Gonzalo in den weltbekannten Douglas Tompkins Pumalin-Park!
Die See war nicht ganz ruhig, aber wir überstanden alle den Wellengang und kamen ca. um 20:30 in unserer schönen Unterkunft mitten im Park an.
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Alerces und etwas Regen
Heute durften wir ausschlafen! ;)
Nach dem leckeren Frühstück fuhren wir los und besuchten die Alerces. Diese bis zu 3000 Jahre alten Bäume konnten wir während eines Rundgangs trotz leichtem Regen sehen - und fotografieren!. Danach fuhren wir durch den Pumalin-Park weiter bis Santa Barbara, einem kleinen Strand von wo wir Toninas sahen, eine Delphin-Art! Am frühen Nachmittag kamen wir in Chaiten an.
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Carretera Austral, zum Fjord von Puyuhuapi
Morgens fuhren wir von Chaiten aus direkt in die Thermen von Amarillo und nahmen ein ausführliches Bad unter Beachtung der sieben Baderegeln…! Danach ging es weiter zu Frau Ludwig am Puyuhuapi Fjord. :)
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Hängegletscher und Rodeo
Morgens nahmen wir Abscheid von Frau Ludwig und den Puyuhuapi-Fjorn und fuhren zum Nationalpark Queulat wo wir eine dreistündige Wanderung zum Hängegletscher unternahmen. Weiter ging es über einen 1500 m Pass Richtung Coyhaique. Etwa eine Stunde vor Coyhaique machten wir in Manihuales Halt und schauten uns ein chilenisches Rodeo an. Zu erst war Einreiten angesagt, leider (oder yum Glück) wurde unsere Mannschaft nicht zum Wettbewerb zugelassen… Danach konnten wir die Gauchos beim Kuh-Einfang-Contest beobachten. Zur Abschlussparty blieben wir aber nicht, die hätte, im Anblick der vorbereiteten Bier-Mengen bestimmt unsere Weiterreise verhindert… Abends kamen wir in Coyhaique an, wo wir ein wenig Zivilisation schnupperten.
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Auf dem General Carrera - See
Heute lassen wir es langsam angehen und fahren erst gegen 10 Uhr morgens los. Es geht jetzt auf der Südlichen Carretera Austral Richtung General Carrera See. Die ersten hundert Kilometer sind sogar asphaltiert! Gegen Mittag sind wir in Cerro Castillo angekommen wo uns schon Loreto und Claudio erwarten, und ein Schaf, Patagonisch am Kreuz gegrillt…
Nach dem leckeren Mittagessen ging es weiter bis Puerto Tranquilo wo wir auf zwei Motorboote umgestiegen sind um die Marmorhöhlen zu besuchen. Gegen 18 Uhr kamen wir dann in Bahia Catalina, an der südlichen Spitze des Sees.
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Auf nach Argentinien!
Heute hatten wir den ganzen Vormittag zur freien Verfügung, R. ist natürlich gaaanz früh auf den nächstgelegenen Berg gestiegen, andere haben Titanic mit Manuels Kanu gespielt und andere wiederrum sind Spazieren gegangen oder haben sich faul auf den Rasen gestreckt…
Mittags gab es wieder leckeres aus Lidias Küche und gegen 13 Uhr ging es weiter Richtung Argentinien. Der Grenzübergang war interessant und problemlos. In Los Antiguos auf der argentinischen Seite angekommen ging es gleich auf Steak-Suche…
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Auf der legendären Ruta 40
Heute haben wir erfahren was südamerikanische Gelassenheit bedeutet, unser Bus nach Süden sollte um 9:00 Uhr abfahren, aber die Fahrer wollten noch ein Kaffee trinken ;-) Und so fing unser Abenteuer Ruta 40 mit einer Stunde Verspätung an, was aber bei 14 Stunden Fahrt nicht so gewichtig ist…
Interessante Einlagen lieferte unser Fahrer Jorge => die Vollbremsung mit anschließender Gürteltier-Fangaktion (wie ein Torwart). Oder die heiligen Stoppst bei kleine Estancias (Empanadas und Kuchen).
Nach einen Tag fahrt durch die Patagonische Pampa, und gerade als es Monoton zu werden anfing tauchten die Spitzen des Cerro Torre und Fity Roy am Horizont auf, hurra! Wir sind in El Chalten (oder nicht mehr weit von…)
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Trekking-Tag am Fitz Roy und Cerro Torre
Heute hatten wir großes vor, in einer Tageswanderung beide Berge zu besuchen. Pünktlich um 9 haben wir den Supermarkt geplündert und sind gleich losgelaufen. Gezahlt haben wir aber noch, ja.
Natürlich waren beider Rs schon weit vorn, denn beide wollten bis auf die Lagune am Fuße des Fitz. Zu erst ging es mäßig Steil bis zum Mirador Fitz Roy, von da immer näher am Berg bis zu den Mutter-Tochter Lagunen und von dort auf den Nebental zum Cerro Torre. Das Wetter war perfekt und die Aussicht auch und nach etwa 8 Stunden waren wir zurück in El Chalten bei wohlverdienten Steak und Bier!
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Perito Moreno Gletscher
Morgens um 6:00 fuhren wir in el Chalten los und waren gegen 11:00 Uhr in El Calafate, die Stadt wo es alles gibt, auch einen Gletscher, den Perito Moreno, der drittgrößte Gletscher des Innlandseis. Nach dem Steak holte uns Viviana, unser local-Guide ab und fuehrte uns am Gletscher entlang. Wir hatten das Glück einen kalbenden Gletscher zu erleben, der sich laut Viviena bis zu 2 Meter am Tag nach vorne bewegt. Den Abend hatten wir zur freien Verfügung.
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Zum Grey Gletscher
Vor Sonnenaufgang machten wir uns auf den Weg zur chilenischen Grenze und reisten in Chile ein, Veronika musste fast an der Grenze bleiben, der argentinische Grenzmann war begeistert… :)
Auf der chilenischen Seite wartete schon Manuel auf uns und fuhr uns nach einem kleinen Imbiss zum Torres del Paine Nationalpark (!) wo wir den Katamaran am Pehoe See nahmen und 3,5 Stunden zum Refugio Grey am Grey Gletscher wanderten.
J. aus F. und M. aus S. konnten ein Eisberg fischen und es gab Pisco Sour mit Gletschereis!!!
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Die Faultiere leben noch!
Das Schnarch-Contest gewann Raum Cisnes 8-3 gegen Raum Loros. Nach dem Frühstück holte uns die sturmsichere Grey II und fuhr mit uns am Grey Gletscher entlang, es gab auch Pisco mit 1000 jährigem Eis!
Leider mussten wir Jörg auf dem Gletscher aussetzen, weil er das Eistrekking machen wollte, wir trafen ihn Nachts ohne Erfrierungen wieder. Der Rest der Gruppe fuhr in Manuels Zwiebacksäge zur Condor-Safari. Unterwegs besuchten wir die Faultiere und eine Höhle ihrer Vorfahren, die Milodon-Höhle. In Puerto Natales gingen wir ins Restaurant zum Tata Königskrabbe (Centolla) essen!
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Besuch bei den Pinguinen
Morgens um nicht zu früh fuhren wir mit den Bus nach Punta Arenas, drei Stunden später kamen wir an der Magellanstraße an und verschafften uns einen Überblick der Stadt und der Magellanstraße vom Mirador aus.
Am Nachmittag fuhren wir zur schmalsten Stelle des Kontinents, dem Seno Otway und besuchten die dort ansässige Pinguin-Kolonie, einige Dutzend der kleinen Magellan-Pinguine waren zum Glück noch da, der Rest ist schon nach Brasilien unterwegs…
Bei der Rückfahrt konnten wir noch ein Stinktier umzingeln… und fotografieren. Den Strauß darauf konnte aber auch Ralf nicht einholen…
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Zurück in die Zivilisation?
Noch ein Mal mussten wir seeehr früh aufstehen denn unser Flieger nach Santiago startete eine Stunde früher als geplant! Leider war es bedeckt und wir konnten nur ein Paar der bereisten Gegenden von Oben sehen.
In Santiago besuchten wir noch das Künstlerdörfchen Los Dominicos und verabschiedeten uns von R. und M. die leider schon heute nach Deutschland zurückfliegen mussten. ;)
Abends trafen wir uns nochmal in der Stadt um uns diesmal bei peruanischem Essen von N. und V. zu verabschieden, beide fliegen nämlich Morgen (sehr früh…) auf die Osterinsel.
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Abschied von Südamerika
Heute Morgen ganz früh haben uns unsere unsere Osterinsel-Verlängerer verlassen, der Rest ist zum Sozialprojekt-Besuch aufgebrochen. In der Kindertagestätte Los Pinos wurden wir vom Direktor des Projekts (Luis) und den Kindern freundlich begrüßt. Nach ein Paar Tischtennis-Runden zeigte uns Luis die Einrichtungen und erzählte aus der Geschichte und Ziele des Sozialprojekts. Es wurde noch gemalt und gespielt bis wir gegen Mittag Richtung Maipo-Tal weiterfuhren.
Mittags gab es nochmal deftiges aus dem Grill und kurz drauf waren wir wieder am Pisco trinken - diemals im viventura Büro! Danach sind wir schnell zum Flughafen, wo wir uns verabschiedeten.