Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58493.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58655.jpg&w=1920&q=75)
Endlich da!
Nach einem langen Flug hatten wir es endlich geschafft! 2600 m näher an den Sternen - Wir sind in Bogota angekommen.
Unser Reiseleiter Rene und Miguel vom viventura-Partnerbüro erwarteten uns schon… und so konnten wir gleich ins Hotel fahren, um uns frisch zu machen. In dem schönen kolonialen Gebäude in der Candelaria lässt es sich sehr gut leben.
Zum Abendessen fuhren wir zum Parque 93 und aßen bei Crepes y Waffles leckere Pitas und Crepes und probierten schon gleich die ersten Säfte aus, von denen wir schon soviel gehört hatten.
KO fielen wir danach alle ins Bett und freuen uns schon auf die Entdeckertour durch Bogota.
Fotos folgen
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58498.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58515.jpg&w=1920&q=75)
Bogotas Zentrum und der Süden
Nachdem wir schon um 5 Uhr bereit zum Aufbrechen waren (Jetlag), freuten wir uns schon auf das Frühstück um 7.30 h mit leckerem Saft und Obst.
Miguel stieß wieder zu uns, um uns mit Rene über die Geschichte Kolumbiens und im Speziellen Bogotas zu berichten. Wir liefen durch die Altstadt "La Candelaria", zum ersten Gründungsplatz Bogotas und zum Plaza Bolivar. Dort erfuhren wir über die Einnahme vom Justizpalast in den 80er Jahren und über die Politik der letzten Jahrzehnte.
Auf dem Monserrate bekamen wir einen tollen Überblick über die Stadt. An einem Essensstand stärkten wir uns mit "Picada", Maiskolben und Darm ;-) für unser Nachmittagsprogramm.
Wir fuhren Richtung Süden - um das Sozialprojekt "Exito Verde" zu besuchen. Wir wurden von ca. 20 sehr herzlichen und gastfreundlichen Bewohnern Manitas empfangen und Patricia und Rosalba von der Fundacion erklärten uns die beiden Hauptprojekte der Stiftung: UNINFA (Austausch von Recyclingmaterial gegen Lebensmittel/Kleidung) und dem Arte Residual (Basteln aus Recyclingmaterial). Wir sind sehr beeindruckt von dieser kleinen Stiftung, die sich sehr für die Menschen im Viertel einsetzt - Dies verstärkt sich weiter bei einem kurzen Rundgang durch das Viertel.
Ziemlich geschafft, von so vielen Eindrücken heute gehen wir in einem Restaurant von Frauen für Frauen Ajiaco essen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58500.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58501.jpg&w=1920&q=75)
Lagune und Legenden
Und schon wieder geht es früh raus - aber das macht uns gar nichts aus, da wir sowieso immer früh wach sind ;-)
Da wir so ein Glück mit dem Wetter haben, beschließen wir unsere Outdoor-Aktivität zuerst zu machen. Wir fahren zur Lagune Guatavita, wo die Legende um "El Dorado" stattgefunden hat. Von unserem Fuehrer John erfahren wir alles über den Vergoldeten, die Riten, die am See abgehalten wurden und teilweise noch praktiziert werden. Ein mystischer Ort, andem wir uns vollsaugen mit Energie und Wissen über die Muisca-Indianer und ihre Kultur.
Der zweite Halt für heute ist Zipaquira - der Sitz des Häuptlings. Hier gibt es die größte Untertage-Salzkathedrale der Welt. Nachdem wir rausgefunden haben wie ein 16 m hohes und 10 m breites Kreuz an einer Wand befestigt wird, bewundern wir den Kreuzgang und das Hauptschiff.
Eigentlich wollten wir noch auf den Wochenmarkt im Ort, aber das Goldmuseum ist uns wichtiger und da es schon so spät ist, brechen wir Richtung Bogota auf. Leider hat dies genau ab heute wegen Umbauarbeiten geschlossen und so besuchen wir das Museo Nacional. Bei einem typischen Abendessen lassen wir den Abend ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58503.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58660.jpg&w=1920&q=75)
Von Bogota nach San Agustin
Heute geht´s sehr früh los. Ein Flug um 5:45 Uhr der Aires-Linie bringt uns schon vor dem Frühstück nach Neiva. Weiter geht´s im Bus nach San Agustin. An der Raststatte Parador Teresita konnen wir endlich das Früstück nachholen.
An einem Mirador haben wir einen Blickauf den Rio Magdalena, einen der ganz grossen Flüsse Kolumbiens. Rechts ist er besonders breit, weil aufgestaut. Aber auch links ist seine natürliche Breite eindrucksvoll.
Bei einem weiteren Halt bestaunen wir einen riesigen Baum auf dem zentralen Platz von Gigante ? oder Timana?.
In San Agustin ist unser Führer Rene zu Hause. Seine Frau begrüsst ihn mit der vier Monate jungen Tochter. Dann fahren wir weiter zu den berühmten Steinfiguren der San Agustin-Kultur, die die Indio-Ureinwohner hinterlassen haben. Ein kurzer Blick im Museum gibt eine Einführung. Die Figuren sollen 5000 bis 1500 Jahre alt sein.
Dann geht´s zufuss bergauf-bergab zu den Figuren. Heute stehen sie in einem gepflegten Park, früher waren dort Gräber und heilige Plätze. Ein örtlicher Führer gibt engagiert Erklärungen, und veranschaulicht sie mit schnell gezeichneten Skizzen. Nach so vielen Eindrücken schlafen wir gut im Hotel Anacaona in San Agustin.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58504.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58505.jpg&w=1920&q=75)
Das Glück der Erde …
Um 9 Uhr stehen Pferde bereit, für die, die sich zu reiten trauen. Es geht zum Pelota-Berg, wo weitere Steinfiguren der Ureinwohner zu sehen sind. Ihr etwas anderer Stil ist selbst für uns erkennbar. Hier sehen wir auch noch die Anlage der alten Gräber.
Ein Bauer, bei dem wir rasten erklärt uns seine Pflanzung, seinen Brot-Backofen und seine Maschine zum Entkernen der Kaffeebohnen. Schön ist der Blick in die Berglandschaft. Auf steilen Felsklippen steigen wir zur Chaquira hinunter, noch einer Steinfigur am Hang des Rio Magdalena (Nicht mit der Sängerin Shakira verwechseln!)
Zu Mittag essen wir in der Finca unseres Reiseleiters Rene und treffen wieder mit unseren Fußgängern zusammen. Sie haben weniger Figuren, dafür aber ein Museum gesehen.
Nachmittags fahren wir zu einer Stelle, wo sich der Rio Magdalena durch eine nur 3 m-breit Enge zwangt. Den Park Alto de los Idolos erreichen wir zu spät. Trotzdem lässt man uns ein zu weiteren 1500 Jahre alten Figuren. Eine Rohrzucker-Press-Anlage können wir gerade noch besichtigen, bevor es dunkel wird und wir ins Hotel Anacaoa zurückkehren.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58506.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58507.jpg&w=1920&q=75)
Stromausfall
Der Strom ist ausgefallen. Es geht das Gerücht herum, die Guerilla habe Leitungsmasten gesprengt, um Unruhe vor den Kommunalwahlen am Sonntag zu stiften. Wir fahren in einem Bus, wieder nach Neiva. Wegen eines technischen Defekts musste unser Bus in die Werkstatt. Mit einigen Zwischenstopps sind wir wieder nach Neiva gefahren. Mittagspause im "Hexenlokal" El Patilla. Halloween laesst gruessen. In der Kleinstadt Gigante haben wir einen kurzen Fotostopp gemacht. Dort steht auf dem Marktplatz ein Riesenbaum der Ceiba heisst. Etwa um 15.00 Uhr kamen wir in Neiva an. Danach ging es gleich weiter zur "Wueste" Tatacoa bei Villavieja. Regen wusch dort eine phantastisch zerschnittene Landschaft im roten Sandstein aus. Dort leben 60 Familien von Ziegenzucht. Ein oertlicher Fuehrer zeigte uns einige spezielle Pflanzen und erzaehlte von Schlangen und Spinnen. Dazwischen standen bizarre Kakteen z. T. von Ziegen angefressen. Im Dunkeln kamen wir zurueck zum Hotel und im Laden daneben wurden schon Weihnachtsbaeume und Christbaumschmuck verkauft.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58508.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58509.jpg&w=1920&q=75)
Langer Weg
Abfahrt um 08.30 Uhr vom Hotel Sulicam in Neiva. Mittagsrast in einem Parador (Raststätte) vor Ibaqué. Grosse Auswahl an verschiedenen Speisen. Sehr lecker. Noch ein Stopp in Cajamarca. Dort haben wir die Kirche fotografiert. Hier donnert eine Unmenge an Giga-LKWs (6 Achsen!) vorbei. Nun geht es hinauf zum La Linea Pass (3240 m). Hier oben ist es kalt (15 Grad C). Arme Kinder (Monedas) verdienen sich hier einige Pesos mit Hilfsdiensten indem sie die LKWS durch die engen Kurven winken oder für die LKWs die Pannen haben. Mit Mountainbikes oder selbst gebauten Seifenkisten rasen sie die Serpentinen hinunter um Ersatzteile zu holen. Bergauf hängen sie sich an die Lastwagen. Sie wohnen in ärmlichsten Hütten direkt an der Strasse. Die LKW-Fahrer werfen ihnen zum Dank einige Pesos hinaus. Ein umgekippter Schwerlastwagen zeigt uns wie gefährlich die Strecke ist. Aber wir sind heil und munter in der Finca La Valencia bei Perreira angekommen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58512.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58662.jpg&w=1920&q=75)
Kommunalwahl im Regen
Noch bei trockenem Wetter fuhren wir 1,5 Std. nach Salento. Kaum dort fing es an zu regnen. Menschenmassen bevölkern die Strassen wegen der Wahl. Es herrscht Festtagsstimmung. Wir aber fahren weiter ins Cocora-Tal. Der Wächter am Eingang erklärt, dass der Park verlassen sei, weil alle Mitarbeiter zur Wahl nach Salento gefahren seien. Uns grüssen die bis zu 60 m hohen Wachspalmen, die jetzt unter Naturschutz stehen. Früher erntete man das Wachs der Früchte. Bis zur ersten Brücke im Wald (ca. 3 km) gingen wir bei feuchtem Wetter durch morastiges, steiniges Gelände. Der Weg wurde immer beschwerlicher und dann fing es auch noch an aus allen Kübeln zu schütten. Einige gaben auf halbem Wege auf und suchten Schutz im Rasthaus. Die "Gipfelstürmer" erreichten tropfnass das Restaurant. Dort wärmten sich alle bei Kaminfeuer wieder auf. Es gab wunderbare Trucha (Forelle) zu essen. Danach fuhren wir zurück in die Finca. Im Dunkeln und Regen mussten wir den steilen Hang hinab und hinauf zur Finca zu Fuss zurücklegen. Es erwartete uns ein Barbeque im Regen und ein kurzer Stromausfall, der uns beim Essen überraschte.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58513.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58514.jpg&w=1920&q=75)
Kaffee - Anbau und wir fliegen drüber
Wir sind in der Kaffe-Zone Kolumbiens. Der heutige Vormittag war dem Kaffee gewidmet. Herr La Rotta führte uns duch seine Pflanzungen. Wir lernten allerlei über den Anbau, die verschiedenen Sorten, die Ernte und die Sorgen der Kaffee-Anbauer. Maria, die fleißigste Pflückerin soll an guten Tagen bis zu 100 kg der Beeren pflücken, d.h. wenn während der beiden Haupterntezeiten im Jahr die meisten Beeren rot = reif sind und sie sie nicht zwischen den grünen heraussuchen muss.
Danach sahen wir in der Finca La Rotta, wie die Kaffeebeeren geschält und die Kaffeebohnen getrocknet und nach guten und weniger guten sortiert getrocknet werden. In einer Trommel wurde eine begrenzte Menge für uns geröstet und schließlich konnten wir bei einer guten Tasse Kaffee "unsere" Ernte probieren. Der Nachmittag galt der Luftfahrt bzw. dem Canopy. Sieben mal "flogen" zunächst etwas ängstlich, dann zunehmend mutiger wir am Drahtseil hängend über tiefe Taler. Zum Schluss mussten wir uns auch noch über schaukelnde Hängebrücken hangeln. Es war nicht einfach, aber es machte Spaß. Auf der Ruckfahrt machten wir noch eine Pause in Quimbaya, wo wir Internet-Kontakt bekamen und nutzten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58656.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58657.jpg&w=1920&q=75)
10 Stunden im eiskalten Bus
Wir wollten früh um 7ºº Uhr starten. Aber es hatte die ganze Nacht geregnet und der Bus fuhr sich auf der Zufahrt fest. Mit Hilfe einer Gruppe Landarbeiter kam er nach einer Stunde frei. Die Arbeiter trugen dann netterweise auch noch das schwere Gepäck von der Finca durch die steile Zufahrt zum Bus und dann ging`s endlich los.
Im Programm stand vier Stunden Fahrt, es wurden zehn! Der Regen hatte mehrere Erdrutsche ausgelöst, so dass wir wiederholt an Baustellen warten mussten. Die Aussicht auf die abwechslungsreiche, bergige Landschaft hätten wir genossen, wenn nur die Klima-Anlage den Bus nicht ständig kalt geblasen hätte.
Eine Rast an John´s Parador und am Parador El Paisa Comelon, wo es eine appetitliche Essens-Auswahl gab, begrüßten wir sehr.
Hinter Santa Barbara querten wir den Alto las Minas-Pass. Der Höhenmesser zeigte 2840 m. Endlich erreichten wir Medellin. Unser erster Besuch galt dem Friedhof, auf dem das gut geflegte und mit Blumen geschmückte Grab von Pablo Escobar und seiner Verwandten eine Attraktion ist.
Nach langer Irrfahrt durch Industrie-Vororte von Medellin erreichten wir endlich unser angenehmes Hotel Estation Real.
Der Frust des Tages schwand beim Abendessen, zu dem Herr Andrè Kiwitz, der Gründer von Viventura, eingeladen hatte.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58658.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58659.jpg&w=1920&q=75)
Kolonialstil
Die Abfahrt wurde heute Morgen verzögert, da der Bus im Stau stecken geblieben war, aber dann ging es nach Santa Fe de Antioquia. Unterwegs mussten der Fahrer und sein Helfer sowie einige unserer Reisegäste große Steine aus dem Weg räumen, da Erdrutsche die Straße mehr oder weniger blockierten.
In dem kleinen Dorf, das wunderschöne Gebäude im Kolonialstil hat, wurden wir von einer Jugendmusikkapelle begrüßt, die lautstark trommelnd durch die Straßen zog. Beim Spaziergang durch die engen Gassen kamen wir an einem Kindergarten vorbei, den wir besichtigten.
Mittagessen nahmen wir in einem Restaurant ein, das einen schönen Innenhof hatte. Petra bekam ein Stück Fleisch das wohl keine Bekanntschaft mit der Pfanne gemacht hatte, da es kalt und roh war.
Zurück in Medellin stiegen wir vom Bus in die Metro um und fuhren mit der Metro-Seilbahn auf den Berg bis zur Endstation Santo Domingo, um von dort die Aussicht über die Stadt zu genießen. Danach ging es noch in den Botero-Park mit den übergroßen, feisten Bronze-Figuren, die an diskreten Stellen blank gegriffen waren! Die Fußgängerzone brodelte vor Menschenmassen. Die ganze Stadt war offensichtlich auf den Beinen, da heute, Halloween, ein Fest für die Kinder war, die sehr prachtvoll und phantasievoll gekleidet waren.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58707.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58708.jpg&w=1920&q=75)
Flug ins Ungewisse
Um 7.30 holte uns Mario pünktlich mit seinem Bus vom Hotel ab.
Zum Glück erreichten wir den Flughafen früh und wir hatten genug Zeit zum einchecken (was wirklich nötig war) Übergepäck macht glücklich. Wie immer mussten Scheren, Flaschenöffner, Flaschen (Ron de Caldas, ersatzweise Ron de Medellin) sowie Ketchupbeutel abgegeben werden und einige konnten nur unter ausdrücklichem Zwang auf ihr Essbesteck verzichten.
Ankunft in Santa Marta, das vorgesehene Hotel wurde uns von der Hotelleitung entzogen, jedoch wurde für uns ein Ersatzhotel mit 5 Sternen beschafft. Das neue Hotel hat eine wunderschöne Poollandschaft. Alle freuten sich auf einen faulen Nachmittag. Doch kaum waren wir da begann ein Platzregen, der den ganzen Nachmittag anhielt.
Der Abend begann wieder mal mit Warten, diesmal auf die Chiva. Um 18.30 Uhr fuhren wir unter karibischen Klängen durch Santa Marta, wo die Straßen durch den Regen der letzten Tage knöchel- bis knietief überschwemmt .. Der Abend wurde wie üblich mit dem gewohnten "Desinfektionsmittel" beendet.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58815.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58816.jpg&w=1920&q=75)
Ab in den Matsch
Nach kurzer Fahrt mit dem Bus erreichten wir den Eingang des Tayronaparks. Dort deckten wir uns mit Wasser und Desinfektionsmitteln ein.
Nach dem einsprühen mit Anti Mückenspray, ging die Matschwanderung los. Ca. 4 km bewegten wir uns mit Schuhen durch Matsch und Pferdeäpfel. Da die Schuhe nach einigen Metern im Knöcheltiefen Schlamm versanken wurde teilweise barfuss weiter gelaufen. Das hat sehr viel Spass gemacht. Nach gut einer Stunde erreichten die schnellsten Läufer teilweise verdreckt bis zu den Knien aber alle guter Laune unser Endziel Arrecife.
Nach einem leckeren Mittagessen war Schwimmen im Meer oder Faulenzen in der Hängematte angesagt. Nach dem Abendessen liessen wir den Abend bei Froschkonzert und Ron im Tetrapak ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58817.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58818.jpg&w=1920&q=75)
Vom Matsch in Beton
In den bequemen Cabanas dürfen wir heute ausschlafen. Petra und Rene haben sich als Schlafplatz die vorhandenen Hängematten ausgesucht. Vor 09.00 Uhr stehen wir nicht auf. Nur Rene geht schon um 07.00 Uhr zum Schwimmen ins Meer. Wir frühstücken gemütlich und machen uns dann auf den Rückweg; wieder durch Matsch und Schlamm über Stock und Stein. Der Rückweg kommt einem irgendwie kürzer vor. Mit dem Bus geht es zurück in unser Hotel, um Gepäck und den Rest unserer Gruppe abzuholen. Am Busterminal müssen wir zuerst einen Bus finden, der uns nach Cartagena bringt. Wir fahren im voll besetzten und engen Bus (fuer unsere langbeinigen grossen Jungs grenzte diese Busfahrt schon an Körperverletzung) ca. 5 Stunden und kommen wieder mal im Dunkeln in Cartagena an. Um an das Hotel zu kommen, muss unser Busfahrer rückwärts eine Strasse entlang fahren, da manche Strassen wegen eines Marathonlaufes gesperrt sind. Das Hotel in der Altstadt "3 Banderas" gefällt allen sehr gut. Der Abend steht jedem zur freien Verfügung. Die angenehmen Temperaturen laden zu einem späten Bummel durch die Altstadt sowie zur üblichen Desinfizierung ein.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58819.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58820.jpg&w=1920&q=75)
Bunte Vielfalt in der Kolonialstadt Cartagena
Nach etwas längerem schlafen und starkem Kaffee trafen wir uns um 9 Uhr zur angekündigten Stadtführung. Caesar, unser Stadtführer organisierte kurz mal einen Kleinbus und wir fuhren zuerst auf den Berg La Popa, einem früheren Kloster. Dort hatten wir einen phanstastischen Rundblick über die Stadt. Danach fuhren wir zur größten Festung die die Spanier je erbaut hatten. Caesar erklärte uns alle wichtigen geschichtlichen Hintergründe. Danach begann unser Rundgang durch die Altstadt von Cartagena. Es war sehr heiss, alle schwitzten nur einmal an diesem Tag. Der Nachmittag begann mit Karneval. Farbenprächtig kostümierte Gruppen tanzten zu Musik durch die Strassen. Die Stadt brodelte vor Menschenmassen. Den Abend verbrachten wir auf der Stadtmauer auf "Spielwiesen" liegend und Cocktails schlürfend. Später stürzten sich noch einige ins Nachtleben und probierten den richtigen Hüftschwung. Um den aber korrekt hinzubekommen, bedurfte es einer Unmenge von Desinfektionsmittel.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58873.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F58874.jpg&w=1920&q=75)
Endlich relaxen am Palmenstrand
Das frühe Aufstehen fiel den Salsatänzern sehr schwer. Nach ein paar Tassen starkem Kaffee und Obst wurden sie wieder munter. Heute ist faulenzen angesagt. Wir laufen zum Hafen und steigen in ein kleines Boot. Das entpuppt sich als super schnelles Speedboot. Wir rasen regelrecht über das Meer. Nach ca. 1 Stunde kommen wir auf einer kleinen Insel an. Dort können wir endlich mal so richtig faul in der Sonne liegen und im Meer baden.
Das Mittagessen wird mit der Seilbahn geliefert und ist sehr lecker. Leider geht die Zeit viel zu schnell vorbei und wir müssen das Paradies wieder verlassen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F59045.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F59046.jpg&w=1920&q=75)
Abschied!
Heute ist unser letzter Tag. Die Gruppe teilte sich langsam auf, die Einen blieben in Cartagena, die Anderen gingen sprichwörtlich auf die Insel ( erholungsbedürftig) und die letzteren mussten in den bitteren Apfel beissen und das Flugzeug nach Bogota bzw. Europa nehmen.
Ja, ja der Abschied ist nicht immer leicht bei einigen drückten sich doch noch einige Tränen durch, was jedoch mit unserem bekannten Desinfizierungsgetraenk wesentlich abgeschwächt wurde.