Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Auf in den Sommer!
Ich warte bereits ganz gespannt auf meine Gruppe, die ich hoffentlich morgen früh am Flughafen in Santiago in Empfang nehmen kann, um dann die große, weite Reise zu beginnen! Freut euch auf Sommer und Sonne hier in Chile!
Viele Grüße aus Santiago, eure Reiseleiterin für den ersten Teil der Tour, Corinna!
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Dem Sturm entkommen!
Trotz Unwetter in Deutschland sind wir alle 6 gut in Santiago de Chile angekommen. Corinna, unser Guide, ist ebenso erleichtert, trotz zwei Stunden Verspätung. Eingebüßt bei den Flugkontrollen hat Rolf zwei deutsche Äpfel und Ute ihre Sojamilch, sonst alles ok.
Nachdem wir je unser 20-Kg-Gepäck im historisch anmutendem kleinen Hostal abgegeben hatten, ging es neugierig ins Zentrum der Metropole. La Moneda, der Präsidentenpalast, war ein Muß. Aber auch wieder Taschenkontrolle, bevor wir die Innenhöfe durchschreiten. Den "Orangenbaumhof" durchschritten wir nach Aufforderung sehr zügig. Das Kulturzentrum unterhalb der Moneda verschaffte uns einen ersten Überblick über die große Weite des Landes. Was uns da wohl noch bevorsteht? Auf Wunsch aller wurde erstmal Kaffeepause gemacht, und wir kamen in den Genuss des besten Kaffees Santiagos, laut Kellner.
Übrigens hier ist ja Sommer, alles grünt, der Oleander blüht und wir leben auf!
Einen Gesamtüberblick über die Stadt verschaffte uns der Aufstieg auf den San Cristobal, den Hausberg der Stadt. Zum Ausklang des Tages kam abends Mathias von viventura zum Essen zusammen. Dank Mariannes (unser schweizer Mädel) intervenierender Reklamation bekamen wir einen Tisch direkt neben der Bar. Günther, unser Fotograf, hielt alles fest. Der erste Pisco Sour auf dieser Reise besiegelte unseren Zusammenhalt für die nächsten Wochen.
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Sonne, Sand und Wind - die Atacama-Wüste
Der Weckdienst um 4:30 Uhr war soooo früh! Erstaunlich, wir sind alle fit und voller Erwartung. Ein-Mann-Betrieb in der Früh ist allerdings von gaaaanz langsamer Art.
Heute geht es in den Norden der Atacama-Wüste. Sicherheitscheck am Flughafen. Joachim wird langsam zum Problemchen. Taschenmesser im Handgepäck. Es war einfach zu früh, alles richtig zu packen. Wir sind angekommen am Ausgangspunkt zur Erkundung der trockensten Wüste der Welt.
Bei der Fahrt mit unserem Bus zum Hotel bekommen wir erste Eindrücke von der unglaublichen Schotterpiste durch die staubige Landschaft. Auf zum Mittagessen in San Pedro. Ein gutes Angebot selbst für die Vegetarier unter uns ist kein Problem.
Um 17:00 Uhr brechen wir auf in die unwirkliche Wüste. Zu Fuß durchqueren wir das Tal des Todes. Rolf sogar OHNE Schuhe! Unser nächstes Ziel ist das Valle de la Luna, das Mondtal. Danach geht es zügig weiter auf die Sanddüne, um den romantischen Sonnenuntergang in vollen Zügen zu genießen. Ein Fest für Günter, unseren selbsternannten Fotoreporter.
Müde vom eindrucksvollen Einstieg in die Faszination Chile kehren wir zurück in unser kleines Hostal und fallen ins Bett!
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Unser Abenteuer geht weiter!
3:00 Uhr Aufstehen - das stand so nicht im Reiseprogramm… Es geht weiter zu den Geysiren El Tatio. Unser Fahrer Juan, gebürtiger Uruguayer, ist bestrebt vor allen anderen Reisegruppen am Ziel zu sein und gibt mächtig Gas!
Bei Sonnenaufgang um 7:30 Uhr sind unsere Geysire am aktivsten - grandiose 3,20m werden erreicht. Trotzdem ein wundervolles Schauspiel. Bei -7°C in der Früh wird das Fotografieren doch recht anstrengend. Trotz geduldigem Warten wollten die "Sprudelsäulen" nicht die vorausgesagten 15m erreichen. Aber viele andere Dampfsäulen, ca. 70 blieben uns als Trost.
Martin alias Juan machte uns Frühstück in 4125m Höhe. Die Sonne gewinnt langsam wieder an Kraft und wärmt uns wohlig auf. Die Wüste lebt! Flamingos, Guanacos, Enten und Lamas können wir entdecken. Letztere konnten auch gegrillt probiert werden im kleinen Örtchen Machuca. Die Einheimischen empfangen uns sehr herzlich und servierten uns leckere Maisfladen, Sopaipilla, und Coca-Tee!
Nächstes Highlight - Baden in der Wüste - der blanke Wahnsinn - Erholung pur! Die heißen Quellen von Puritama entpuppten sich als körperwarm und sehr belebend. Robert erwies sich als ausdauernder Schwimmer in seiner ganz privaten Gegenstromanlage mitten im Nirgendwo. "Martin" servierte uns im Anschluss ein superbes Picknick. Nach eineinhalb Stunden Schotterpiste und völlig durchgerüttelt sind wir wieder zurück in unserem kleinen Hostal und genießen den wohlverdienten "Café con leche".
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Salzwüste, Flamencos und Lagunen.. und die Sterne
Inzwischen sind wir alle wüstentauglich! Wir sind es gewoht, die "Waschbrettpisten" mit Staubgarantie - gefühlvoll gefahren von unserem persönlichen Chauffeur "Martin de Don Juan", der im übrigen auch unser Fachberater in Sachen Natur ist - zu meistern. Die Atacama Wüste gilt als die trockenste auf der ganzen Welt und das spüren wir nun auch bei jedem Atemzug. Es fühlt sich an, als ob jemand vergessen hätte die Heizplatte am Herd auszuschalten - extrem heiß, die ganze Angelgenheit - aber sehr spannend. Stichwort: "Die Wüste lebt"!!!
Corinna und Juan leiten uns mit schlichter Eleganz durch die unglaublich schöne Wüstenlandschaft… immer mit dabei… Juan`s Musikplayer im Bus. Er scheint wohl ein leidenschaftlicher U2-Fan zu sein, was besonders Rolf in der letzten Busreihe mehr als fröhlich stimmt. SO SCHMECKT DER SOMMER…
Salar de Atacama, der drittgrößte Salzsee der Welt ist sehr beeindruckend, ein bisschen stinkend und heiß! Die Sonne brennt unerbärmlich und wer hier vergisst seine Sonneschutzcreme mitzunehmen, wird regelrecht geröstet. Marianne wurde auch sogleich einkaufstechnisch mit einem eleganten Sonnenhut versorgt;-) Am Salzsee angekommen lauschten wir zuerst einem Videovortrag und danach gings dann mit unserem Führer Manuel auf Erkundungstour über den trockenen See. Eintritt muss fast überall bezahlt werden, was unsere Reisefee Corinna immer sehr gerne übernimmt;-) dafür wird die Natur erhalten… und es gibt Toiletten mitten in der Wüste. Man beachte, nicht nur sauber mit Wasser und Seife, sogar Lavendelduft…
Im Dörfchen Socaire gibt es erst einmal einen "Rauschtee" gegen den eventuell anstehenden Höhenkoller - Coca, Coca - sehr lecker. Wir befinden uns nun schon auf einer Höhe von 3250m und es wird langsam "dünn", liebe Daheimgebliebene. Weiter geht´s zum Nationalpark Los Flamencos. Unterhalb der Vulkane gibt es je eine Lagune. Die Flamencos denken nicht daran, sich uns zu präsentieren, nicht mal eine Feder sehen wir, somit ein klarer Abzug in der B-Note und geht gar nicht ;-)… Wir sind aber nicht traurig darüber, da sich doch schon einige beim vorherigen Stop uns stolz präsentiert haben. Es ist einfach traumhaft hier. Die Wüste ist wirklich ein Ort zum Verweilen und Träumen - Wasser wäre halt wichtig ;-)…
Immer weiter geht es in den Himmel und wir sind schon auf 4350m angelangt - unserem höchsten Punkt bei unserer Reise. "Martin" hat es sich derweil bequem gemacht in seinem Bus - der im übrigen recht groß, bequem ist UND immer top gepflegt. Perfekt! Nun reicht es aber mit dem "Reinhold Messmer Feeling" und wir gehen wieder zurück in "normale" Höhen, wo "Big Mama" für uns schon gekocht hat.
In unserem idyllischen Hostal angekommen, gab es erstmal eine lange Pause und gegen 21:00 Uhr abends machten wir uns wieder auf in die Wüste. Die Sterne rufen uns und wir lauschen ehrfürchtig und gespannt den tollen Ausführungen von Alain und seiner Frau Ellen, die uns den südlichen Sternenhimmel zeigen. Der Mond betrachtet durch ein Teleskop ist schon ein wahnsinnig aufregendes Abenteuer. Nach gut zwei Stunden sind wir nun bestens über das Sternbild des Orion und sämtliche große und kleine Sternchen am Nachthimmel informiert. Das war wirklich ein unglaubliches Erlebnis für unsere kleine, aber feine Gruppe und selbst Corinna wollte sofort alle Sternenkarten, die es gibt ordern…
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Von der Wüste ans Meer!
Heute geht es mit fröhlichem Elan von der Wüste ans Meer. Unsere erste Station ist die weltgrößte Kupfermine und wir waren mehr als erstaunt. Chile ist der weltgrößte Kupferproduzent und die Tagemine ist von einer unglaublich impossanten Größe. Nur noch staunende Augen, obwohl hier niemand von uns arbeiten wollte.
Weiter geht die Fahrt ans Meer und wir machen noch einen Abstecher in eine ehemalige Salpetermine, die jedoch aufgrund der Einstellung des Abbaus vor etlichen Jahren in einem eher erbärmlichen Zustand ist.
Die Fahrt zieht sich eher ziemlich lange und ist anstrengend, als das sie Spaß macht. Juan gleicht das mit perfekter Musik und zügigem Tempo wieder aus. Angekommen in Antofagasta müssen wir feststellen, dass die Stadt leider nur den "Charme einer handvoll Wüstensand" hat. Wir sind doch schon ein wenig erstaunt, warum diese Reiseziel überhaupt in diese Tour aufgenommen wurde. Unser Hotel gleicht sich dann dem Charme dieser Hand voll Sand an… eine schlechte Wahl des Veranstalters - um es auf den Punkt zu bringen… eher Backpackerniveau - wir sind enttäuscht. Nun den Corinna, unsere Reiseleiterin baut uns mit Hingabe wieder auf und entführt uns zusammen mit unserem Fahrer Juan in eine Bar um Mariannes Geburtstag zu feiern. Pisco Sour ist angesagt. Perfekter Geschmack - warum gibt es das bei uns nicht;-). Nun heisst es Abschied zu nehmen von Juan der uns perfekt durch die "Gefahren der Wüste" manöveriert hat. Zurück in unser "Backpackerhotel" - Gott sei dank es ist ja dunkel - ab ins Bett. Morgen geht die Sonne wieder auf.
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Pleiten, Pech und Pannen…
Der Morgen kommt, das Frühstück in unserem "Nobelschuppen" ist chilenischer Standard… Weißbrot, Nesscafe, Butter und Marmelade… ach Stop, ganz vergessen… heute gibt es noch einen Saft ;-) Leider bietet die Stadt so gut wie gar nichts zum Unternehmen und so müssen wir notgedrungen die Zeit bis zum Abflug nach Serena am Abend mit Cafe trinken und umherschlendern verbringen. Schade um die verlorene Zeit hier. Erster minimaler Unmut macht sich breit. Corinna gibt aber ihr Bestes.
Der Flug war unspektakulär, aber mit einem unheimlich schönen Sonnenuntergang, und so sind wir sicher am späten Abend in La Serena gelandet. Unser neuer Fahrer Fabrizio erwartet uns schon und will uns zügig ins Hotel bringen. Leider hat uns die Agentur einen Fahrer geschickt, der über keine Ortskenntnisse verfügt und so brauchen wir nach vielen Fehlfahrten über Gebühr lange, bis wir unser neues Hostal dann auch finden. Wieder ein ganzer Tag auf Strecke:-( . Nun denn, wir sind alle froh ins Bett zu kommen und beziehen unsere Zimmer. Wieder ein Fehlgriff wie sich herausstellt. Rolf ist leicht verärgert. Das sind nicht die Zimmer, die wir erwartet haben. Das gibt einen weiteren Minuspunkt in der B- Note. Wieder gilt der Spruch - schnell einschlafen, morgen geht die Sonne wieder auf.
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16 Stunden Tag :-(
wir sind früh losgekommen. Gut so, umso weniger Zeit mussten wir im Hostal bleiben. Am schlimmsten bei der Zimmerauswahl hat es diese Nacht Joachim erwischt. Er war leicht säuerlich gestimmt. Nun gut, die Sonne brennt schon unerbärmlich vom Himmel herunter und unser Fahrer Fabrizio entwickelt sich mehr und mehr zum Testfahrer für uns, da er einfach den Weg nicht weiss. Wir verlieren dadurch sehr viel Zeit und es ist einfach super ärgerlich für uns - es ist unsere Reisezeit. Unser erster Programmpunkt war eine Führung in einer Pisco Brennerei. Wir sind gespannt. Die Führung geht los…. zack, nach 10 Minuten war ja schon alles vorbei… einmal die Traubenabfüllanlage und die Lagerfässer… nun, da haben wir ja mehr erwartet. Im Grunde wieder ein enttäuschender Programmpunkt.
Nun gut, aufbauen und weiter… es geht weiter ins Dorf Pisco Elqui… ein sehr schönes Dorf mit einer sehr positiven Energie. Mittagspause - wir essen wildromantisch in einem besonderen Restaurant im Freien mit eigenem "Haushuhn". Marianne ist heute unsere wildeste Einkäuferin und schlägt mächtig zu… Ringe, Honig, alles dabei. Weiter geht es ins nächste Dorf. Eine schöne Kirche erwartet uns. Dann gings auch schon weiter zur Sternenwarte. Ziemlich groß die Anlage und wir haben uns nach unserer ersten Sternenerfahrung in der Atacamawüste auf ein absolutes Topereigniss gefreut. Besonders für Rolf war es ein ganz besonderer Herzenswunsch. Die Spannung steigt, wir kommen in die Kuppel der Sternenwarte… OOOPS, entsetzen… Die Tarnung ist perfekt… riesen Kuppel, hunderte von Touristen und dann ein MINIspiegelteleskop verloren auf dem Podest. "Also, so ein Teleskop hat mein Nachbar im Garten", war ein Kommentar. Große Enttäuschung bei Rolf. Sehr angefressen, verlässt er die Führung. Die Sternewarte entpuppt sich nicht als wirkliche, sondern ist rein für Touristen gebaut. Diesen Programmteil hätte man sich wahrlich sparen können. Die Uhr war schon weit vorangestürmt und durch unseren völlig unzureichenden Fahrer brauchten wir ewig bis in unser Hotel.
Die Stimmung war dann auch, aufgrund des langen Tages mit eigentlich langweiligem Programm nicht mehr besonders. Als Highlight des Tage kann nur noch die wunderschöne Natur von Chile überzeugen. Schade eigentlich.
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Schotterpiste und Küstennebel!
Am Vormittag brachen wir zu unserem nächsten Ziel auf, dem Nationalpark Fray Jorge. Nach einer etwas längeren Fahrt als angenommen, machten wir erstmal Picknick im Reservat, leckeren Ziegenkäse, frische Pepinillos und eingelegte Papayas! Danach gings auf zum Nebelwald! Ein kleiner Rundweg führte uns uns durch die verschiedenen Vegetationen. Die Luft war durch den Küstennebel sehr erfrischend feucht und angenehm kühl. Da dies ja eine “aktive” Gruppe ist, haben wir beschlossen, den Rückweg zu Fuß zurück zu legen, ca. 8km bergab! Unser Fahrer erwartete uns kurz vor der Einfahrt zum Park. Abends kamen wir dann in unserem Thermenhotel an. Bei einem leckeren Abendessen und Wein ließen wir den Tag ausklingen.
Eintrag von Reiseleiterin Corinna
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Im Tal der Verzauberung!
Heute ließen wir den Tag etwas gemütlicher angehen. Ein paar von uns gönnten sich noch ein Entspannungsbad in den Thermen, so dass wir uns mit Hernan, unserem neuen Fahrer, ausgeruht auf den Weg in das Tal der Verzauberung machten. Bereits am Eingang dieses Tals bekamen wir die positive Energie zu spüren. Unser Guide Salvador erzählte uns mit viel Witz und Charme von der Molle-Kultur, die hier vor über 2000 Jahren gelebt hat. Er entführte uns in die Welt der Petroglyphen, “Badetempel” der Inkas und anderen Kunstwerken dieser Zeit. “Verzaubert” von diesem ganz besonderen Ort gings nun weiter nach Valparaíso, eine noch recht lange Fahrt mit Zwischenstop in Los Vilos, wo wir bei Sonnenuntergang leckeren Fisch und Meeresschnecken probierten!
Eintrag von Reiseleiterin Corinna
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Die Stadt der bunten Häuser und Aufzüge!
Auf dem Programm stand für heute ein Stadtrundgang. Also machten wir uns auf, die Hügel von Valaparaíso zu erkunden. Nach einem kurzen Rundgang über den Markt gings mit einem der vielen Aufzüge nach oben, einen Kaffee und Empanadas zur Stärkung. Nachmittags beschlossen wir, das Marinemuseum mal genauer unter die Lupe zu nehmen und anschließend Pablo Neruda bzw. einem seiner drei Häuser einen Besuch abzustatten. Den Abend ließen wir bei original Londoner Pizza bei "Ed" ausklingen.
Eintrag von Reiseleiterin Corinna
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Strand, Kaffee und peruanisch Essen!
Der Vormittag stand zur freien Verfügung. Shopping, Bootstour, Kaffee oder Strandbesuch in Viña del Mar. Am frühen Nachmittag trafen sich alle wieder und es ging zurück nach Santiago. Nach kurzem Frischmachen im Hotel entführte uns Corinna in ein peruanisches Restaurant, um mit uns ihren letzten Abend zu feiern, da Malena am nächsten Tag die Gruppe zum 2. Teil der Reise übernehmen würde.
Eintrag von Reiseleiterin Corinna
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Shoppingtour und Weinverköstigung!
Vormittags schlenderten wir kurz über den Artesaniamarkt Los Dominicos, um noch ein paar Mitbringsel einzukaufen. Sogar Joachim wurde diesmal fündig ;-) Mittags erwartete uns im Cajon de Maipo eine typische Parillada, vegetarisch und “fleischig”! Satt und zufrieden ging es dann zur Viña Concha y Toro, des größten Weinguts hier in Chile. Nach einer Begegnung mit dem “Teufel” und ein, zwei Gläschen Wein gings zurück ins Hotel, packen für die nächtliche Busfahrt!
Um 22:00 Uhr hieß es dann endgültig Abschiednehmen - auf zum 2.Teil der Reise!
Eintrag von Reiseleiterin Corinna
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Zu Gast bei der Rose der Anden
Nach einer langen Nachtfahrt kommen wir in Temuco an, wo wir gleich von Jaun abgeholt werden. Wunderbares Wetter begleitet uns und vor uns liegen sie, die Vulkane!
Bei Hans angekommen, genießen wir erstmal ein gutes Frühstück. Danach teilt sich die Gruppe: Teil 1 begibt sich mit dem Bus zu den Wasserfällen "Die Prinzessin" und "Der Indianer", am Fuss des Vulkans Lonquimay und später zu einer kleinen Wanderung in einem Nationalpark - immer mit Blick auf die verschiedenen Vulkanen.
Teil 2 wagt sich mit Hans und Kajaks in den wilden Fluss!
Nach einem guten Abendessen gehen alle müde ins Bett…
Eintrag von Reiseleiterin Malena
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Wanderung im Nationalpark Conguillio
Am Morgen brechen wir in den Nationalpark Conguillio auf. Immer mit Blick auf die Vulkane erreichen wir den vor allem für seine Araukarienwälder bekannten Nationalpark.
Die Wanderung führt uns stets bergauf, bis wir endlich einen wunderbaren Blick auf die Umgebung haben. Lagunen, Vulkane, Araukarien, dazwischen tiefer Wald und viele verschiedenen Pflanzen…ja, sogar Schnee! Joachim wird leider von den vielen Bremsen sehr geplagt…
Am Abend lassen wir uns wieder Hans Essen schmecken, zum Abschluss gibt es sogar Apfelstrudel! ;)
Eintrag von Reiseleiterin Malena
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Der Osorno - Vulkan mit Zuckerhut
Nach dem Frühstück haben wir etwas Zeit, uns in Temuco etwas umzusehen und vor allem viele Einkäufe zu tätigen, denn die Markthalle hat ein unglaubliches Angebot an Handwerkskunst!
Bei einer fast unerträglichen Hitze gelangen wir heute an den drittgrößten Sees Südamerikas, dem Llanquihue See.
Nach einem kleinen Spaziergang zu einem den Japanern fremden Aussichtspunkt mit Blick auf den Bilderbuchvulkan Osorno gehen wir Abendessen. Danach lauschen einige von uns an dem Hauptplatz von Puerto Varas den Klängen einer chilenischen Musikerin, bevor es 4 Leute in eine Bar verschlägt. Durch Zufall werden wir Zeugen des ersten Austritts einer kleinen, lokal Ska-Band! :)
Eintrag von Reiseleiterin Malena
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Auf der Insel der Legenden
Ganz früh machen wir uns auf dem Weg zu den Stromschellen von Petrohue. Noch bevor der große Touri-Ansturm kommt, machen wir unsere Fotos!
Mit einer Fähre gelangen wir nach Chiloe, Chiles größter Insel. Nach dem Bezug unserer Zimmer machen wir uns aber gleich weiter auf dem Weg zum Fuerte Agui, einer ehemaligen spanischen Festung. Da bei einem nahe gelegenen Dorf "Fiesta" angesagt ist, besuchen wir auch diese.
Hier lernen wir den "Curanto" kennen, eine chilotische Spezialität aus Muscheln, Fleisch, Kartoffeln und Würstchen, die in einem Erdbodenloch zubereitet wird! Dem chilenischen "Cueca", dem Nationaltanz der Chilenen, dürfen wir auch zuschauen! Abends in Ancud gehen manche noch Fisch essen, der Rest begibt sich früh zu Bett…
Eintrag von Reiseleiterin Malena
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Weltkulturerbe-Tag
Am Morgen brechen wir auf nach Castro, der Hauptstadt Chiloes. Gleich bei der Stadteinfahrt können wir die bekannten "Palafitos" betrachten, Häuser, die aufgrund von Ebbe und Flut auf Stelzen gebaut sind!
Eigentlich wollen alle erst mal einen Kaffee trinken, aber früh aufstehen ist Sonntags wohl nicht jedermanns Sache hier auf der Insel. Endlich finden wir aber wenigstens ein offenes Restaurant, wo wir Wasser bekommen.
Danach hat jeder etwas Zeit, sich Castro näher anzuschauen. Castro besitzt eine der zum Weltkulturerbe gehörenden 14 Kirchen. Doch auch ein großer Kunsthandwerkermarkt erweckt unser Interesse.
Den Rückweg nach Ancud nehmen wir über die Schotterpisten an der Küste entlang und besuchen dabei weitere Holzkirchen. In dem kleinen Dorf San Juan findet sich nach einem kleinen Gespräch der Kirchenschlüssel bei der Schwägerin einer gesprächswilligen Dame, bei Tenaún müssen wir schon etwas eindringlicher die Schlüsseldame bitten, uns die Kirchentüren zu öffnen!
In Ancud geht Abends ein teil der Gruppe essen, der andere Teil bereitet sich sein Abendbrot im Hostal zu…
Eintrag von Reiseleiterin Malena
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Zu Gast bei Mary und Loreto
Bevor wir den Flieger nach Nordpatagonien nahmen, besuchten wir den Fischmarkt von Angelmo in Pto.Montt, doch - mal wieder - erweckte der Kunsthandwerkermarkt mehr unser Interesse ;)
In Balmaceda angekommen, holte uns Sergio ab, unser Fahrer für die nächsten Tage. Beeindruckt von der landschaftlichen Veränderung, machten wir einige Fotostopps bevor wir bei Mary endlich ankamen.
Warm eingepackt begaben wir uns danach zu Loreto und Claudio, wo patagonisches Grillen angesagt war! Es gab Lamm - aber auch unsere Vegeratier wurden satt!
Den Rückweg machten wir zu Fuß…
Eintrag von Reiseleiterin Malena
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Hoch zu Ross
Am Morgen wechselten wir alle, außer Rolf, das Transportmittel. Hoch zu Ross ritten wir in einer unglaublich schönen Landschaft und besuchten die Felsenmalereien der Tehuelche Indianer, der bereits ausgestorbenen Urbevölkerung dieser Region.
Der Ritt wurde trotz anfänglicher Skepsis zu einem super Erlebnis! Die lange Fahrt danach, auf Schotterpiste, gab immer wieder neue Ausblicke auf Lagunen, Seen und schneeverhangene Bergketten.
In Pto.Rio Tranquilo angekommen, wechselten wir erneut das Transportmittel, diesmal stiegen wir auf ein Boot um. Dieses brachte uns auf dem zweitgrößten See Südamerikas, dem General Carrera See (der sowohl zu Chile auch als Argentinien gehört), zu den Marmorhöhlen! Viele Fotos wurden geschossen…
Eintrag von Reiseleiterin Malena.
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Die Toteninsel
Nach einer langen Fahrt kamen wir an unserem Ausgangspunkt für das heutige Tagesziel an: in Vagabundo holte uns ein altertümliches Kutterboot ab, mit dem wir den Baker Fluss (der wasserreiste Fluss Chiles,) hinabbefördert wurden.
Die Fahrt durch das Regenwaldgebiet brachte uns zu der Toteninsel - an noch nicht geklärten Umständen starben hier Anfang 1900 über 100 Menschen, heute erinnern nur noch Holzkreuze daran.
Das kleine Zedernholzdorf Tortel gefiel dem einen oder anderen mehr oder weniger, das Abendessen fand wohl bei allen Zuspruch…früh gingen heute alle ins Bett, doch davor lernten Robert und Ute ein chilenisches Kartenspiel!
Eintrag von Reiseleiterin Malena
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Der Entdecker Sergio
Zurück gings heute, gegen Norden! Dank Sergio konnten wir während der Fahrt zwei imposante Wasserfälle bestaunen!
Bei unserer heutigen Unterkunft angekommen, direkt am General Carrera See gelegen, konnten wir endlich das uns stets begleitende gute Wetter genießen! Es wurde einfach nur gefaulenzt, gelaufen oder am See gesessen…jeder nach eigenem Geschmack.
Das Abendessen nahmen wir im "Cincho" ein, einer Holzhütte mit Kamin, die als Aufenthaltsraum dient. Besonders beeindruckt waren wir von unseren jungen, aber kinderreichen Unterkunftbesitzern!
Heute wurde versucht, Manuel, Sergio und Malena deutsches Romme beizubringen!
Eintrag von Reiseleiterin Malena
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Der Flug übers patagonische Eisfeld
Gutes Wetter, windarmer Tag - super!
Gleich zu Beginn der Rückfahrt in die Zivilisation hielten wir bei Margarita an. Hier fanden sich 5 mutige Personen, die in das doch recht kleine Flugzeug stiegen, um das Zusatzmodul "Flug über das patagonische Inlandeis" zu machen!
Danach stand uns eine etwas lange Fahrt bevor, die jedoch durch viele Fotostopps unterbrochen wurde - das Wetter offenbarte eine super Aussicht auf Berge, Lagunen und Seen.
In Coyhaique angekommen, suchten sich die einen erstmal einen Kaffee, die anderen Internet und neue Fotofilme - denn nicht jeder hats Digi ;)
Eintrag von Reiseleiterin Malena
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Torres - wir kommen!
Den Vormittag verbrachten wir fast alle im Naturpark von Coyhaique und wanderten ein wenig. Danach mussten wir recht schnell zum Flughafen und unseren Flug nach Pta.Arenas nehmen!
Der Flug verging wie im Flug ;), denn der Blick auf das patagonische Inlandeis war frei und gigantisch. Lagunen, Gletscher und noch mehr Gletscher bekamen wir zu Gesicht!
Dagegen verlief die Busfahrt nach Pto.Natales etwas lang, doch wir wurden von super gutem Wetter hier empfangen!
Danach wurde schnell zu Abend gegessen und für den morgigen Tag im Nationalpark Torres del Paine gepackt!
Eintrag von Reiseleiterin Malena.
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Die Wanderung
Erster Stopp heute ist die Milodonhöhle, danach geht es aber endlich in den Nationalpark Torres del Paine.
Das Wetter ist zum Glück auf unserer Seite! Nach der Fahrt mit dem Catamaran über den Pehoe See stärken wir uns noch ein wneig bevor wir die Wanderung zum Grey-Gletscher beginnen.
Alle kommen zu unterschiedlichen Zeiten an, den manche sind gleich mal zum Aussichtspunkt auf den Grey Gletscher weitergelaufen.
Früh gehen wir alle zu Bett, in der Hütte wird eh gegen elf das Licht gelöscht!
Eintrag von Reiseleiterin Malena.
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Eistrekking und Mirador
Am Morgen teilt sich die Gruppe. Drei wagen sich auf zum Eistrekking auf dem Grey Gletscher, die drei anderen unternehmen eine Wanderung zum großen Aussichtspunkt auf die Eismassen.
Erst am Mittag treffen alle auf dem Schiff, welches uns über den See bringt, wieder aufeinander. Hier, am anderen Seeufer holt uns Manuel ab und wir beginnen die Rückfahrt nach Pto.Natales. Natürlich machen wir unterwegs noch einige Fotostopps!
Spät kommen wir in unserer Hostal an - und alle gehen müde ins Bett.
Eintrag von Reiseleiterin Malena.
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Pinguinenbesuch
Sehr früh am Morgen fahren wir nach Pta.Arenas. Nach einer kleinen Stadt- und Museumsbesichtigung. Ute und Robert können endlich das Grab ihres Verwandten auf den beeindruckenden Friedhof der Stadt besuchen. Danach haben alle etwas Zeit ihre Koffer für die morgige Heimreise schon mal zu packen.
Am Nachmittag fahren wir zum Seno Otway - und können die kleinen Pinguine aus nächster Nähe betrachten und fotografieren. Das Abendessen gibt es in einem netten kleinen Restaurant.
So manch einer bleibt in der Hostal noch ein wenig wach und trinkt den vorerst letzten Pisco…
Eintrag von Reiseleiterin Malena.
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Abschied!
Nach einer sehr kurzen Nacht mussten wir sehr früh an den Flughafen. In Santiago trennte sich die Gruppe. Ein Teil besuchte das von viventura unterstützte Sozialprojekt . Die Kindertagesstätte war mit einigen Kindern zelten, also besuchten wir sie dort. Das Marianne hier nicht in den See fiel war wirklich Glück!
Danach machten wir einen kurzen Zwischenstopp in einer sehr amerikanisch wirkenden Mall. Hier trennten wir uns von Ute und Robert - die zwei dürfen sich auf der Osterinsel noch ein wenig ausruhen. In der Innenstadt holten wir den Rest ab und ab gings zum Flughafen!
Kurzer Abschied und ab nach Hause!
Eintrag von Reiseleiterin Malena.