Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Peru
Wir sind heute nach einem langen Flug in Peru gelandet. Es viel los am Flughafen von Lima. Fidel, unser Reiseleiter, wartete schon auf uns. Komischerweise ist in unserem Flieger auch ein peruanischer Sänger mit geflogen, das wussten wir aber nicht. Wir haben gesehen, wie viele Mädels Fotos machten… wussten aber nicht worum es ging.
Nach der Ankunft sind wir direkt zum Hotel gefahren, mit der Zeitverschiebung und dem langen Flug waren wir fix und fertig, aber natürlich gespannt auf die kommenden Tage.
Jörg war schon in Lima, da er schon gestern aus der Schweiz bis Lima geflogen ist.
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Die Stadt der Könige
Heute erkunden wir die Hauptstadt Perus, Lima oder wie die Stadt genannt wurde, die Stadt der Könige. So erstmal mit unserer netten lokalen Führerin haben wir die Ruinen gesehen, von der Lima Kultur, doch vor den Inkas gab es schon in Peru alte Kulturen, sie haben in Lima einige Ruinen hinterlassen.
Nach den Ruinen haben wir den Hauptplatz besucht, und die Kathedrale, viel Geschichte, aber wie gesagt unsere Führerin war sehr nett, und doch war es sehr interessant.
Wir haben aber noch das San Franzisko Kloster besucht und dann sind wir nach Miraflores gefahren, wo wir noch einen schönen Platz besucht haben, nach dem haben wir Mittagsessen gehabt.
Dann hatten wir unsere erste Lange Fahrt, bis Ica sind ca. 5 Stunden, einige Pause haben wir gemacht, aber mit der Zeitverschiebung, der Hitze und den ersten Eindrücken waren wir ziemlich müde.
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Ballestas Insel und Buggytour
Heute mussten wir sehr früh losfahren, da wir von Ica ca. eine Stunde zurück nach Pisco fahren mussten, nach dem Erdbeben ist keine Infrastruktur in Pisco geblieben, so können wir nicht mehr in Pisco übernachten.
Wir sind püntklich angekommen, trotzdem mussten wir noch eine Weile warten, und dann ging's los, wir sind in ein Boot eingestiegen und dann noch ca. 40 Minuten gefahren, wir haben auch den "Candelabro" gesehen, eine Scharrfigur die immer auf der Wüste bleibt, mehrere Hypotesen gibt es darüber aber niemand weiss genau, wer oder wie es gebaut wurde.
Nachdem sind wir weitergefahren, und haben die Ballestas Inseln erreicht, das war eindruckvoll, so viele Vögel, Seelöwen und verschiedene Tiere hatten wir uns nicht vorgestellt. Das war einfach wunderschön.
Wir haben Mittagsessen gehabt und dann haben wir eine Piscobrennerei besucht, dann sind wir zurück ins Hotel gefahren, und haben wir noch die Buggytour gemacht, es war schön, also nicht für alle, hinauf und hinab auf die Dünen zu fahren war manchmal anstrengend und Sandboarding war gut. Wir haben sogar auf den Sonnenuntergang gewartet und dann sind wir zurück gefahren.
Heute war sehr schön und sind wir noch immer gespannt auf die kommenden Tage.
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Erkunden der Nazca Linien
Endlich konnten wir heute ausschlafen, oder mindestens sind wir ein bisschen später losgefahren. Unsere erste Fotopause, war bei den Feigenkakteenfeldern. Hier in Peru werden Läuse (Cochinilla) in den Kakten eingesetzt und damit Lippenstift-Farbe und sogar Campari gemacht wird. Interessant, aber für uns ein bisschen ekelhaft…
Dann haben wir eine kurze Pause auf einen Aussichtspunkt gemacht, bei Palpa, einem Tal in der Mitte der Wüste, Wahnsinn!!!
Wir haben die Möglichkeit, das Maria Reiche Museum zu besuchen, das erst 4 Tagen geöffnet ist, gibt es noch immer Schwierigkeiten, aber sie haben sich entschieden, weiter zu arbeiten… so wir haben das Museum besucht, das war interessant und eindrucksvoll.
Nach einigen Minuten haben wir einen Aussichtsturm erreicht, von wo aus man zwei Figuren sehen kann, den Baum und die Hände, also gespannt sind wir schon auf den Flug.
Wir sind zu dritt geflogen in zwei kleinen Czesna-Maschinen. Der Flug war gut und wir alle haben Spass gehabt, doch haben wir die Figuren gesehen, und sogar haben wir versucht, gute Aufnahmen zu machen.
Nach dem Flug und nach dem gemütlichen Mittagessen sind wir ins Hotel gefahren, heute machen wir nichts mehr, nur uns entspannen und uns erholen.
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Fahrt in die Weisse Stadt
Heute früh haben wir unser Hotel verlassen, wir hatten eine sehr lange Fahrt, aber vorher haben wir noch einen alten Nazcafriedhof besucht, wo wir Mumien und "Peter" kennengelernt haben, Peter ist der Star hier in Chauchilla's Friedhof, weil die Mumien gut erhalten ist.
Nach dem wir sind weiter gefahren, ungefähr nach 3 Stunden haben wir unser Mittagsessen gemacht, vorher haben wir schon einige Fotopausen gemacht und sogar Oliven gekostet, aber der Platz hier in Puerto Inka, der für das Mittagessen geplant ist, ist einfach wunderschön, kräftige Wellen gab es aber trotzdem haben wir uns getraut ins Meer zu gehen. Die Pause am Strand war sehr schön und das Essen war lecker.
Zufrieden mit dem Essen sind wir weiter gefahren, die Landschaft ist sehr schön, die Steilküste und die Berge, die direkt am Meer liegen, sind eindruckvoll, wir haben noch einige Fotopausen gemacht.
Aber nach einigen Stunden waren wir ziemlich müde, und wollten wir einfach schon mal ankommen, wie gesagt schon dunkel sind wir endlich fix und fertig in Arequipa angekommen, sehr gut ist, dass wir hier nicht nur eine Nacht bleiben. So können wir etwas mehr auspacken :)
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Die Weisse Stadt
Heute haben wir ein bisschen länger geschlafen und dann haben wir das Sozialprojekt viventuras in Arequipa besucht. Wir haben eine Kinderkrippe besucht, die Kinder waren sehr nett und süss. Nach dem Sozialprojekt sind wir in viventuras Büro gefahren.
Mit den Mitarbeitern haben wir gemütlich Mittagsessen gehabt, wir haben die Leute hinter den Computern kennengelernt. Nach kurzem Briefing für die kommenden Tagen sind wir ins Zentrum der Stadt gefahren.
Wir haben erstmal das Santa Katalina Kloster besucht, dann noch die Kathedrale und eine schöne Kapelle bei der Jesuite Kirche, also war interessant und die Stadt Arequipa hat uns gefallen.
Nach der Stadtführung hatten wir frei und sind wir direkt in den Cafeladen gegangen, ein guter Kaffee und Kuchen brauchten wir auf jeden Fall ;)
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Freier Tag
Heute konnten wir machen, was wir wollten, ausschlafen und langsam sind wir in die Stadt gegangen. Die Gruppe hat sich aber getrennt, einige mussten einkaufen gehen…
In Ruhe haben wir die Stadt heute erkundet, auf eigene Faust, nach dem Einkafuen wollten wir noch leckeren Kuchen essen, so sind wir noch einmal beim "Caprichos" gelandet, dort kann man den besten Kuchen Arequipas essen und auch guten Kaffee trinken.
Der Tag ist schnell vorbei gegangen, aber nachmittags kam Regen und war es nicht so angenehm in der Stadt zu sein, so sind wir zurück ins Hotel.
Abends haben wir noch einmal gemütlich zusammen gegessen, der Jörg und Annette haben sich was besonderes getraut: Meerschweinchen, wir anderen haben typische Gerichte aus Arequipa gekostet, es war lecker und angenehm, also die richtige Weise, um unseren Aufenthalt in der Weissen Stadt zu beenden.
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Fahrt in die Colca Schlucht
Nach drei gemütlichen Nächten haben wir heute die Weiße Stadt verlassen. Erst haben wir noch die Alpakafabrik besucht, viel Lust auf Einkaufen hatten wir nicht aber neugierig waren wir bestimmt.
Danach sind wir Richtung Colca Schlucht gefahren, auf dem Weg haben wir mehrere Fotostopps gemacht. Die Landschaft war traumhaft, die Wiesen sind schon etwas grün, da das Regensaison schon angefangen hat. Wir konnten auch wilde Vicuñas sehen. Sogar Alpakaherden gab es überall
Nach ca. vier Stunden Fahrt sind wir endlich in Chivay angekommen, wo wir Mittagsessen gehabt haben. Auf dem heutigen Programm standen noch die Thermalquellen. Die haben wir natürlich gerne besucht haben.
Später mussten wir noch zwei Stunden weiter fahren, bis Cabanaconde, ein kleines Dorf, das über 3200 Metern hoch liegt, wo wir übernachten wollten.
Ein gemütlicher Tag ist zu Ende gegangen und wir sind früh ins Bett gegangen.
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Fahrt duch die Anden
Für das heutige Highlight sind wir früh aufgestanden. Ungefähr eine halbe Stunde haben wir mit dem Bus bis zum Cruz del Condor gebraucht. Jetzt hieß es Warten. Wir warteten über eine Stunde, aber leider ließ sich kein Kondor blicken. Da die Regenzeit schon begonnen hat, fliegen die Kondore nur noch sehr selten, da jetzt Paarungszeit ist.
Dann haben wir mehrere Fotopause gemacht: am Kakteenwald, an verschiedenen Aussichtpunkten und sogar ein kleines, typisches Dorf haben wir angesehen, ein super Tag.
Wir mussten heute noch bis Puno fahren, daher verließen wir Chivay wieder recht schnell. Auf die Fahrt haben wir sogar Andenflamingos gesehen. Sie waren ein bisschen weit von uns entfernt, aber dennoch gut zu erkennen. Wir konnten keine Beziehung zwischen dieser Höhe (4000 Metern hoch) und den Flamingos herstellen. Es war ein bizarres Bild in den Anden Flamingos zu sehen.
In der Dunkelheit sind wir in Puno angekommen. Puno liegt am Titicacasee und der erste Blick auf den See war eindrucksvoll. Nach einem gemütlichen Abendessen zusammen sind wir ins Bett gegangen, die lange Fahrt von heute machte uns fix und fertig.
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Nochmal früh los
Um halb sieben ging der Bus in Richtung Titicacasee. Wir waren fast sieben Stunden unterwegs. Der Himmel war bedeckt, aber es regnete nicht. Bis jetzt haben wir viel Glück gehabt mit dem Wetter. Am See angekommen wurden wir auf die Gastfamilien verteilt. Die Häuser sind einfach, aber sehr sauber. In der Mitte des Zimmers steht ein Holzstamm mit einer Kerze darauf. Sehr romantisch!
Die Toilette ist ein paar Schritte von den Zimmern entfernt. Gut das wir Taschenlampen dabei haben. Der See liegt ruhig vor uns und nach dem Mittagessen, das sehr sehr gut war, ging es mit einem Boot auf den See. Anschließend gingen wir an den Strand und einige von uns wagten sich in den 11 Grad kalten See. Der Himmel zieht sich zu und wir hoffen, dass die Nacht nicht allzu kalt wird und es nicht regnet.
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Stadtbesichtigung in La Paz
Nach dem Frühstück sind wir losgefahren. Auf dem Plan hatten wir für heute die Stadtbesichtigung. Gespannt sind wir erst ins Tal des Mondes gefahren, wo wir seltsame Felsenformationen gesehen. Wir sind kurz gewandert und haben wunderschöne Bilder gemacht.
Anschließend sind wir auf den Aussichtspunkt Killikilli gefahren. Von dort haben wir eine besondere Aktion für die armen Kinder im Stadion gesehen. Es waren ca. 20.000 Kinder – das ist bestimmt viel Arbeit.
Wir haben auch den Plaza Murillo besucht, unser lokaler Führer hat uns ein bisschen über die Geschichte der Stadt erzählt. Der Platz ist schön, wegen der Festtage war aber viel los im Zentrum. Danach haben wir schöne Jaen Strasse besucht, eine alte, enge Strasse die im Zentrum liegt, auch mehrere Museen liegen hier.
Am Ende haben wir noch den Hexemarkt besucht. Hier haben wir verschiedene und komische Sachen gesehen. Carlos (unser lokaler Guide) hat uns erklärt, dass viele Bolivianer diese Dinge immer noch kaufen, sie haben viel Glaube daran. Er hat uns auch ein bisschen über die Bedeutung von verschiedenen Glücksbringern erklärt.
Dann haben wir frei gehabt. Ein Teil der Gruppe ist in Zentrum geblieben und die anderen sind zurück ins Hotel gefahren.
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Chacaltayabesteigung/Downhill Tour
Heute trennt sich die Gruppe. Jörg hat sich entschieden, die Mountainbike-Tour nach Coroico zu machen. Es geht sehr früh los. Er musste er erst bis über 4900 Metern fahren – glücklicherweise im Bus - und von dort beginnt die Tour. Man fährt 65 Kilometer bergab von 4800 bis 1600 Metern auf der so genannten Strasse des Todes. Glücklicherweise hat er wunderschönes Wetter gehabt, kein Regen und kein Schnee.
Der Rest der Gruppe hat den Berg Chacaltaya bestiegen. Also wir sind ein bisschen später als Jörg losgefahren und nach ca. 2 Stunden Fahrt haben wir eine alte Skianlage erreicht. Von hier sind wir aufgebrochen, das Wetter war sehr schön, aber gab es schon Schnee und war es rutschig: Die Höhe haben wir bemerkt, nicht so schlimm wie wir dachten, aber na ja auf 5400 Metern mussten wir ein wenig mehr atmen als sonst…
Selbst Fidel hat Schwierigkeiten gehabt, aber Renata hatte eine Cola dabei, und sie hat ihm viel geholfen :) Wir haben eine schönen Blick auf die Hochebene gehabt und haben wir sogar die Stadt El Alto und die Stadt La Paz gesehen, und noch besonderes, man konnte von hier den Titicacasee sehen, das war prima.
Nachmittags sind wir im Hotel angekommen und hatten Freizeit. Wir haben uns einfach im Hotel erholt. Nach dem gemütlichen gemeinsamen Abendessen hatten wir geplant in die Kirche zu gehen. Es gab es ein besonderen Gottesdienst in der Kathedrale, so sind wir dorthin gefahren.
Wir wollen euch alle frohe Weihnachten und eine guten Rutsch ins neue Jahr 2008 wünschen!!!! ;)
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Fahren fahren fahren…
Nach drei gemütlichen Nächten in La Paz, verlassen wir heute die Stadt und fahren wir Richtung Uyuni. Also wir haben erst den öffentlichen Bus genommen, ja das war eine Erfahrung. Leute, die einsteigen, dann nach einigen Minuten steigen sie wieder aus… Wir mussten mit dem Bus nach Oruro fahren, die Fahrt dauerte ca. vier Stunden, das Wetter schien nicht gut zu sein. Als wir in Oruro angekommen sind, gab es ein bisschen Regen und sogar Hagel.
Hier in Oruro mussten wir den Zug Richtung Uyuni nehmen. Dafür haben wir noch gewartet, pünktlich ist unser Zug losgefahren, der Zug war bequem und die Landschaft sehr schön und auch interessant. Wir haben auch im Speisewagen Abendessen gehabt. Es war sehr lecker, aber es war viel los, da viele Reisende im Zug gegessen haben.
Nach acht Stunden Zugfahrt sind wir endlich in Uyuni angekommen. Wir wurden abgeholt und dann ins Hotel gefahren. Alle waren ziemlich müde, deshalb sind wir nach einem kurzen Briefing direkt ins Bett gegangen.
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Die Salzwüste
Heute haben wir gemütlich ausgeschlafen. Erst um 11 Uhr sind wir mit unseren Jeeps losgefahren. Heute besuchen wir die Salzwüste, darüber sind wir gespannt.
Unsere erste Pause machten wir am Eisenbahnfriedhof. Viele Lokomotiven aus dem 19. Jahrhundert sind hier stehen geblieben. Nach dem Salpeterkrieg gab es immer mehr Schwierigkeiten zwischen Chile und Bolivien und weil die Verbindung daher eingestellt wurde, blieben die Lokomotiven hier einfach so stehen.
Die nächste Pause war in Colchani, wo wir erfahren haben, wie die Leute hier in der Salzproduktion arbeiten. Sie bearbeiten das Salz der Salzwüste und dann verkaufen sie es in Bolivien. Glücklicherweise hat es in den letzten Tagen nicht viel geregnet, so dass es in der Wüste nur wenig Wasser gibt, und wir auch die Wasseraugen sehen konnten.
Dann sind wir direkt bis zur Isla del Pescado gefahren, wo wir Mittagsessen gehabt haben. Unsere Köchin hatte für uns gekocht. Nach der Mahlzeit haben wir eine kurze Wanderung über die Insel gemacht. Die Kakteen sind eindruckvoll und es gab beste Möglichkeiten, um Fotos zu machen. Später sind wir nach Uyuni zurück gefahren.
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Fahrt in die Silberstadt
Nach einer kurzen Verspätung haben wir Uyuni verlassen. Heute sollte die Schotterpiste schlecht sein, aber ehrlich gesagt, hatten wir uns noch schlimmeres vorgestellt. Die Fahrt auf die Hochwüste war genial, die Landschaft war einfach beeindruckend. Da die Regensaison bereits angefangen hat, gab es eine kleine Lagune mit Lamas und mit Bergen im Hintergrund, also ein Traum und dann noch die kleinen Täler, die es direkt in der Mitte der Wüste gibt. Die Fahrt war sehr schön, ein bisschen lang aber wie gesagt, wir hatten uns schlimmeres vorgestellt.
Wir sind in Potosi angekommen und nach einer kurzen Pause im Hotel haben wir Mittagsessen gehabt und sind dann direkt in Münzprägerei gegangen. Dort haben wir eine englischsprachige Führung gemacht. Es war interessant, aber leider konnten wir nicht alles im Kopf behalten, da wir viel über die Geschichte erfuhren.
Dann haben wir einen kurzen Stadtrundgang durch die damals reichste Stadt der Welt gemacht. Wir waren müde, aber wir haben wunderschönes Wetter gehabt, keinen Regen und die Sonne schien.
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Im Cerro Rico
Heute verkleiden wir uns und gehen in die Stollen des Cerro Rico. Erstmal haben wir den Mercado Minero besucht, dort wurde uns erklärt, wie die Bergmänner den Tag anfangen. Dann haben wir die ganze Ausrüstung für den Ausflug bekommen: Überziehhose, Jacke, Helm und Stirnlampe, also alles was nötig ist.
Schon verkleidet haben wir dann Sprengstoff gekauft und uns dann auf den Weg gemacht. Unser erster Eindruck von dieser Welt war nicht der Beste. Es gab überall Müll. Wir sind endlich in den Stollen gegangen, unser lokaler Führer Willy hat uns über das Leben und die Arbeitbedingungen erzählt und hat er uns auch etwas über den Glauben der Bergmänner beigebracht. Wir sind ein bisschen in den Stollen rein gegangen. Wir haben sogar einige Arbeiter kennen gelernt.
Dann wir haben eine Sprengung gemacht. Darauf waren wir gespannt, leider durften wir es nicht selbst machen. Willy hat es für uns gemacht. Nach einem kleinen Mittagessen sind wir Richtung Sucre gefahren. Die Strecke und die Landschaft war noch einmal schön, es war sehr warm. Bis jetzt haben wir ziemlich viel Glück gehabt, die Sonne hat immer gelacht.
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Spaziergang in der Weißen Stadt
Wir haben die Weiße Stadt erkundet. Sucre ist sehr angenehm. Wir haben den Hauptplatz kurz besucht und dann haben wir an einer spanischen Führung durch Haus der Freiheit teilgenommen, doch unsere lokale Führerin hat sich bemüht, alles zu übersetzen.
Anschließend sind wir einfach über den Markt und dann zum Simon Bolivar Park gelaufen. Es war ein schöner Spaziergang. Danach sind wir bis Aussichtspunkt La Recoleta gefahren, und dort haben wir unseren Stadtrundgang beendet.
Den Rest des Tages hatten wir frei.
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Indiomarkt
Nach dem Frühstück sind wir losgefahren, da wir den Indiomarkt von Tarabuco besuchen werden. Fidel hatte uns gesagt, dass der Markt noch immer ein typischer Indiomarkt ist. Die Fahrt ging Richtung Hochland (Tarabuco liegt höher als Sucre). Nach ca. zwei Stunden sind wir in Tarabuco angekommen, das Dorf liegt über 3170 Meter hoch. Die Landschaft auf dem Weg war noch einmal sehr schön und auch interessant. Wir haben aber leider keine Pause gemacht, wollten wir eigentlich am besten die Zeit auf dem Markt verbringen.
Unser erster Eindruck von Tarabuco: es ist sehr viel los. Einheimische sind auf LKWs im Dorf angekommen, alle wollten einkaufen und auch verkaufen, verschiedene Sachen, alles mögliche: von Lebensmitteln bis Klamotten, Schuhe, zubereitete Gerichte, und sogar noch Medikamente und Zaubereien.
Wir haben uns getrennt, jeder schlenderte auf eigene Faust über den Markt. Wir wollten auf jeden Fall was schönes hier kaufen: Pullis, Taschen und T-shirt usw. Wir hatten wir viel Auswahl. Wir haben auch die Markthalle kurz besucht, das war ja interessant, die verschiedenen Produkte und wie sie verkauft werden, das hat uns viel gefallen.
Wir sind direkt zum Mittagsessen nach Sucre gefahren. Es war lecker, aber auch viel, und dann mussten wir nur warten bis unser Flieger nach La Paz ging. Einige haben noch ein bisschen Zeit beim Swimmingpool verbracht und andere sind schnell ins Internet. Dann mussten schon zum Flughafen.
Nach ca. einer Stunde Flug sind wir in La Paz angekommen. Da heute Sonntag ist, gab es glücklicherweise nicht viel Verkehr in der Stadt. Leider ist unsere Rundreise in Bolivien zu Ende gegangen. Morgen müssen wir wieder über die Grenze nach Peru zurück. Aber wir sagen ehrlich, dass uns Bolivien und seine supertolle Landschaften sehr gefallen haben :)
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Rückfahrt nach Peru
Leider ist unsere Rundreise in Bolivien zu Ende gegangen. Heute fahren wir nach Peru zurück. Nach dem Frühstück sind wir losgefahren. Unterwegs haben wir ein paar Pausen an schönen Aussichtspunkten über den Titicacasee gemacht. Auch in Copacabana haben wir eine Pause eingelegt. Das ist ein kleines Dorf, wo viele peruanische und bolivianische Pilger im August ankommen, um ein Wunder zu erbeten.
Danach sind wir bis zum Grenzübergang Kasani weitergefahren. Dort mussten wir umsteigen und noch einmal alle Unterlagen ausfüllen, dann waren wir wieder in Peru. Von Kasani sind wir noch zwei Stunden bis zum Hafen von Puno gefahren. Dort sind wir in ein Boot eingestiegen, wo wir auch unser Picknick gemacht haben.
Heute übernachten wir bei unseren Gastfamilien in Santa Maria. Dort haben uns Tomás und seine Familie empfangen. Wir haben in sehr schön eingerichteten Häuschen übernachtet. Nach dem Abendessen haben wir noch ein bisschen Karten gespielt und dann sind wir ins Bett gegangen. Es regnete und war ziemlich kalt. Wir haben das neue Jahr zu deutscher, brasilianischer und bolivianischer Zeit gefeiert. Für das peruanische Neujahr fehlte noch ein bisschen, aber wie gesagt es war sehr kalt. Nach einem Schluck Wein sind wir ins Bett gegangen :)
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Schwimmende Inseln
Heute früh hat die Sonne nicht gelacht :( Die ganze Nacht hat es geregnet und am Morgen war alles nass und kalt, trotzdem haben wir unsere Bettchen verlassen und pünktlich gefrühstückt. Danach hatten wir eine Wanderung gemacht. Obwohl alles sehr lehmig und nass war, sind wir aufgebrochen. Am Anfang war es nicht so bequem, aber später schien die Sonne und am Ufer des Sees haben wir Ruhe gefunden. Das war wunderschön: die Sonne, der See und die Wellen noch dazu. Es fehlten uns nur die Liegenstühle.
Nach der Wanderung kamen wir zurück zu unserem Gastgeber Tomás und dort haben wir Liegenstühle gefunden. Es schien die Sonne immer noch und dann war es einfach perfekt. Dann haben wir Mittagsessen gehabt und leider mussten wir uns von unserer Gastfamilie verabschieden.
Auf den Weg nach Puno haben wir noch eine Pause gemacht, um die schwimmenden Inseln kennen zu lernen. Es war ziemlich windig und kalt. Unsere lokale Führerin hat uns über die Uros erzählt, wir haben ein bisschen über die Geschichte, Bräuche und Leben der Uros gelernt, dann haben wir noch ein bisschen geshoppt und übergaben noch kleine Mitbringsel an die Kinder der Insel: Luftballons (die der Frank kräftig aufgeblasen hat), Schulsachen, Stifte usw.
Später sind wir in Puno angekommen, direkt zum Hotel gefahren und nach einer heißen Dusche sind wir noch durch die Stadt gebummelt und haben ein bisschen eingekauft.
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Fahrt in die Inkastadt
Heute verlassen wir die Hochebene und fahren Richtung Inkastadt Cuzco. Gestern Abend war es sehr windig, auch heute scheint das Wetter nicht so freundlich zu sein. Die Landschaft hat uns wieder sehr gefallen, neben der Hochebene sahen wir zwei verschiedene Kordilleren, die zentrale und die östliche Kordilleren, beide treffen sich beim Vilcanota Gebirgsknoten.
Auf dem Weg haben wir ein paar Fotopausen gemacht. Wir haben Andenflamingos in einem kleinen Fluss gesehen und hielten auch bei einem typischen Bauernfriedhof, das war sehr interessant. Dann sind wir auf dem höchsten Punkt des Tages angekommen, La Raya, die Grenze zwischen der Region Puno und Cuzco. La Raya liegt über 4335 Meter hoch, dort haben wir auch noch ein paar Souvenirs eingekauft.
In der Region von Cuzco änderte sich die Landschaft schnell. Es wurde grüner, es gab es mehr Bäume, die Erde schien fruchtbarer zu sein. Nach einem kurzen Mittagsessen sind wir weitergefahren. Unterwegs hat uns der Regen eingeholt, aber trotzdem haben wir Lust gehabt, ein paar Inkamauern zu besichtigen.
Nachmittags kamen wir in Cuzco an. Der erste Eindruck war sehr positiv, die Stadt hat uns von Anfang gefallen und wir haben einfach unsere Sachen ins Hotel gebracht und sind in die Stadt gegangen.
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Erkundung der Inkahauptstadt
Heute stand die Besichtigung von Cuzco auf dem Programm. Ausgeschlafen sind wir zuerst nach Saqsayhuaman gefahren, eine Festung, die außerhalb der Stadt liegt. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf Cuzco. Unser lokaler Guide hat uns viel über die Festung erzählt und wir waren erstaunt, weil die Festung aus riesigen Steinen besteht. Dann sind wir zurück in die Stadt gefahren und haben wir den Sonnentempel besucht. Als die Spanier hier angekommen sind, haben sie eine Kirche darauf gebaut, das Santo Domingo Kloster. Die Architektur ist einfach eindruckvoll, so perfekt und so schön, unser Guide hat uns die Funktion des Tempels erklärt.
Danach haben wir die Kathedrale von Cuzco besichtigt. Sie soll die größte in Südamerika sein, es sind drei Kirchen zusammen, deshalb ist die Kathedrale riesig. Man sieht sie auch von dem Aussichtspunkt bei Saqsayhuaman. Dort haben wir auch ein Bild gesehen, das das Abendmahl zeigt mit den zwölf Aposteln und einem Meerschweinchen als Hauptgericht.
Wir wollten noch den zwölf eckigen Stein sehen, aber es regnete so stark, dass wir zurück ins Hotel gefahren sind. Den Rest des Tages hatten wir frei. Jeder hat gemütlich die Zeit im eigenen Tempo verbracht.
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Inka Trail / Heiliges Tal
Heute teilt sich die Gruppe. Renata, Frank und Annette sind früh losgefahren, da sie von Cuzco nach KM 104 fahren mussten. Dort sind sie ausgestiegen und sind auf den Inka Trail gegangen. Eine schöne Wanderung haben sie gemacht. Sie haben Zwergorchideen, Wasserfall, wunderschöne Landschaft gesehen und einen netten Guide haben sie gehabt. Doch am Ende sind sie fix und fertig und auch hungrig angekommen, aber zufrieden.
Wir anderen Anja, Manuela, Jörg und Fidel haben das Heiligen Tal besucht. Nach dem Frühstück sind wir losgefahren, Richtung Pisac, wo wir wunderschöne und eindrucksvolle Ruinen angesehen haben. Wir haben auch eine Wanderung gemacht, in gutem Tempo und später haben wir auf dem Markt noch was eingekauft. Danach sind wir nach Ollaytantambo gefahren. Diese Ruinen hier sind auch sehr schön und interessant. Nach dem Mittagsessen sind wir in den Zug eingestiegen und bis Aguas Calientes gefahren.
Ca. um 18:00 Uhr kamen wir ins Hotel, kurz nach uns sind unsere Wanderer angekommen und später haben wir gemütlich zusammen Abendessen gehabt. Wir haben unsere Fotos gezeigt und haben wir auch über den schönen Tag gesprochen.
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Machu Picchu
Heute erlaben wir das Highlight der Reise: Machu Picchu. So sehr früh sind wir losgegangen, bis zur Bushaltstelle, dann sind wir ca. 30 Minuten Serpentinstrasse gefahren und haben die Ruinen erreicht. Nach kurzem Schlangestehen sind wir in die Anlage gegangen. Wir mussten aber erst bis ganz nach oben laufen. Der erste Blick auf den Ruinen war eindrucksvoll. Das Wetter ist auch heute wunderschön gewesen.
Alle 15 Minuten hatten wir einen anderen Blick auf die Ruinen, mit Nebel, mit Wolken, mit Sonne, wir haben sehr viele Fotos gemacht… gleichzeitig hat uns unser lokaler Guide Celso alles über die Ruinen erzählt, also nur einige Hypotesen, denn es gibt doch tausende Ideen, teils wissenschaftliche und teils ziemlich verrückte… Wir haben die wichtigsten Gebäude in ca. 3 Stunden besucht. Nach der Führung hatten wir frei und sind einfach herum gelaufen.
Das heute war definitiv das Highlight. Wetter, Führung, die Ruinen, und gute Stimmung machten alles perfekt. Nachmittags sind wir in unseren Zug eingestiegen und zurück nach Cuzco gefahren. Wir sind ziemlich früh angekommen, dann haben wir Zeit gehabt, eine Dusche zu nehmen.
Abends haben wir unser letztes gemeinsames Abendessen gehabt, das war lecker!!!!!
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Rückflug nach Hause
Leider ist die Reise zu Ende gegangen. Heute brechen wir auf den Weg nach Hause auf. Jörg hat noch "einige" Tage frei und er fliegt von Cuzco über Lima noch nach Piura in den Norden Perus, wo es warm und sonnig ist. Dafür ist er aber früher als wir zum Flughafen losgefahren nach dem Frühstück haben wir uns verabschiedet und dann musste er schon los.
Der Rest der Gruppe hatte noch ein paar Stunden in Cuzco. Es wurden letzte Einkäufe gemacht und ein bisschen durch die Stadt gebummelt, dann mussten wir auch zum Flughafen. Dort haben wir uns von Fidel verabschiedet, er fliegt nach Arequipa zu seinen Hunden und wir nach Deutschland.