Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

22 Dez. 2007 • Frankfurt - Lima

Miraflores Lima
Flughafen von Lima

Ankunft in Peru

Ein müdes Grüppchen traf nach und nach in der Eingangshalle vom Airport Lima ein. Aus Wien, Frankfurt, Berlin und München sind alle gut gelandet. Erster Kontakt mit der Fahrkunst von Perus Busfahrern und dem Verkehr in Lima. Dicht einem Herzkoller entkommen! Wunderschönes Hotel, der Empfangscocktail stieg sofort zu Kopf und alles, was jetzt noch zählt, ist ein Bett. Kleine Kennenlernrunde - unseren Lukas und uns. Nach deutschem Frost ist es bullig warm!

23 Dez. 2007 • Lima - Ica

Kirche von San Fancisco
Park der Liebe in Miraflores Lima

Stadtrundfahrt und Oase

Frühstück auf der Dachterrasse und toller Rundblick auf Küste und Miraflores. Rundfahrt mit Liebespark, erstem Sonnenbad, Kathedrale und Kloster. Aber: die Krönung war ein Top-Essen in einem kleinen Lokal in einer der hundert Seitenstrassen Limas. Lukas Geheimtipp!!! Dann Füße baden im Pazifik, viele neue Siedlungen der wachsenden Hauptstadt. Das Erdbebengebiet um Pisco macht nachdenklich, es stehen noch die Zelte. Im Abendlicht erste Wüstenformationen, noch immer Dauerstress auf den Strassen und dann: Oase! Wie im Märchenland.

24 Dez. 2007 • Paracas - Huacachina

Seelöwen in den Ballestas Inseln
Oase Huacachina in Ica

Ballestas - Inseln und Piscotrinken

Gruselige Aufstehzeit - schon 5.30 Uhr, weil um 6.00 Uhr ist Aufbruch zu den Ballestas-Inseln. Doch zuvor überwältigt uns der Anblick der Wüstendünen, die sich hinterm Dach erheben. Das war gestern Nacht unsichtbar. Spritzige Bootsfahrt weit raus aufs Meer und den krassen Unterschied zum Zoo erlebt!!! Seelöwen, Inkaschwalben, Tölpel, Kormorane, Pelikane in freier Wildbahn und auf großen Guanoflächen, die unsere Blumentöpfe auch kennen.

Danach fernab der Strasse wieder eine kleine andere Welt, die Pisco-Brennerei. Bei brütender Hitze Verkostung, dementsprechend stieg der Lärmpegel. Nachmittag Buggyrennen oder Wüstentrip. Einsamkeit kann erholsam sein. Abends wie zu Kolonialzeiten Feiertagsessen auf der Terrasse, kleine Geschenke der bolivianischen Kinder und des viventura Teams. Feliz Navidad!!!

25 Dez. 2007 • Nazca - Ica

In der Nazca-Keramikwerkstadt
Nach dem Flug über die Nazca-Linien

Rundflug über Nazcalinien

Abschied von der Oase, um gleich in das nächste Abenteuer gestürzt zu werden. Ein Stück alte Panamericana mit herrlichen Ausblicken, ansonsten natürlich Wüste! Erste Linien von einem Türmchen aus gesehen - aber die Krönung war der Rundflug mit einer Cessna. Alle Signale an unseren Magen hat dieser nicht verstanden, nicht nur wegen todesmutiger Kurvenlagen, auch die Luftlöcher spürt man extrem. So waren auch unsere Gesichter danach von der Strapaze gezeichnet!!

Trotzdem noch Essen gewesen, ein Museum über die Nazca - Kultur beguckt und schließlich einen humorvollen Traditionstöpfer und einen Bergarbeiter besucht, der aus viel Erz unter schweren Bedingungen wenig Gold wäscht. Das lässt uns wieder nachdenklich werden. Übernachtung in einer anderen Welt, ein bisschen wie Tausend und eine Nacht.

26 Dez. 2007 • Nazca - Arequipa

Mumie bei den Friedhof von Chauchilla
Fruchtbares Tal von Ocoña

Lange Wüstenreise

Schon Hitze am Morgen! Dennoch Besuch eines prähistorischen Nazca - Friedhofes, überall liegen von den Grabräubern noch verschmähte Knochen, Baumwolle, Scherben und Tuchfetzen herum, Gräber sind weitgehend nachgebildet worden - unheimlich und interessant zugleich.

Nach langer Busfahrt wieder ein Paradies entdeckt, aber die Inkas waren schneller - Puerto Inca war ihr Hafen mit Dorf, wo Meeresfrüchte getrocknet und von dort aus an den Hof nach Cuzco gebracht wurden. Vor dem Dorf alles mit Gräbern unterhöhlt. Baden im Pazifik!!! Toll! Am 2. Weihnachtsfeiertag. Dann leckeres Pollo mit Arroz und Ensalada - als Picknick.

Schließlich Wüste, Wüste, Wüste - aber immer anders, Busfahrt, Busfahrt… von Fotoshootings und fruchtbaren Flusstälern und einem technischen k.o. (nur Spiegel!!) unterbrochen. Kaffeepause in kleinem Ort - unsere Ösis können Kuchen verdrücken zum Neidischwerden. Einige haben bereits das klassische Grummeln im Bauch und… Leider die 80000 ha bewässerte Agrarregion Perus im Dunklen durchquert. Bett in Arequipa!!! Schön!!

27 Dez. 2007 • Arequipa

Arequipa und der Vulkan Misti
Im Santa Calalina Kloster

Bummeln, Entspannen, Entdecken

Unser Hotel am Morgen brachte wieder neue Überraschungen - ein bisschen Kleinarabien. Unsere Zimmer sind wie kleine Hütten an den Berg geklebt. Stadtbesichtigung mit Kloster, Altstadt, Kathedrale und zentraler Markthalle, von Jean Eiffel konstruiert. In letzterer wurden die Geruchsnerven auf eine harte Probe gestellt. Schon mal kleine Frösche in den Mixer gesteckt? Und diesen Saft dann getrunken? Probierts mal, soll Viagra ersetzen!! Wir sind bei einem Energiepulver aus geriebenen Mini - Papayas geblieben, auch in Pillenform. Und haben ausgerechnet im Kloster Coca - Bonbons für den morgigen Anstieg gekauft. Danach verlief sich alles, zum Bummeln, ins Restaurant oder zur Siesta im Hotel.

Abends gibt es noch ein Essen mit dem viventura - Team, das Restaurant haben wir schon gesehen - muss gut werden.

28 Dez. 2007 • Arequipa

Vicuña auf dem Weg zum Colca Tal
Am Pass von Patapamapa 4900 m

Höchster Punkt der Reise

Paul ist heute 18 geworden!!! Der Papagei und unser Ständchen nebst kleinen Geschenken haben ihn begrüßt. Wir besuchten einen Alpaca - Hersteller, haben Tiere gefüttert und wieder eingekauft! Danach ging es auf ins Hochland - riesig. Auf 3800m leben Herden von Vicuñas und Alpacas. Und rundum die 5000er oder 6000er Berge und Vulkane. Es wird windig, bald erreichen wir den höchsten Punkt, einen Pass von 4910m Höhe. Da zieht es den Einen im Schenkel, der Andere hat Kopfweh… Aber der Coca - Tee schmeckt und Kaufen macht Spaß! In den heißen Quellen von Chivay haben einige gebadet, andere probierten eine Hängebrücke und alte Inka - Terrassen. Irgendwie spukt bei allen etwas, Kopf, Magen, Darm…

Deshalb freuen wir uns aufs Hotel, aber denkste. Noch gute 2,5 Stunden durchs dunkler werdende Colca - Tal. Wahnsinnskulisse, verträumte Felder, steinige Flächen lassen die schwere Arbeit erahnen. Wir schlafen zwischen rohen Steinen, Holz und offener Wand… Esel stehen nebenan, eine Messe wird noch gelesen… gibt es was Besseres? Mit einem Pullover verdrücken wir noch ein leckeres Abendessen im höchsten Punkt des Hotels. Trafen Abenteurer.

29 Dez. 2007 • Colca-Schlucht - Puno

Terassenfelder am Colca Tal
Aussichtspunkt am Colca Tal

Kondor-Suche und Mammut-Fahrt

Erstes Fotoshooting schon im Hotel, jetzt, im Morgenlicht offenbart sich ein Paradies. Langsam kommt Leben in den Ort, alles sammelt sich für den Bus nach Irgenwo. Für uns folgte jetzt die Kondor - Suche in einer Schar von Hunderten Anderen. Das Positiv - Denken von Lukas half auch nicht. Wir sahen schon überall schwarze Punkte. Renate und Paul sind sich sicher! Dann wieder zurück über den Pass, Coca - Tee, Coca - Bonbon, viel Schlafen und wieder Hochebene mit unendlichen Weiten, Flamingos… Und Hunden am Straßenrand, die weisen uns den Weg ins Jenseits, also sollte man sie füttern. Irgendwann Ankunft in Puno, auf 3800m. Abenteuerliche Fahrt durch enge Gassen mit Rangiermanöver. Ein Hoch auf den Busfahrer. Manche sehen vom Zimmer den Titicaca - See. Wir schwächeln wieder, außer die Jugendbrigade.

30 Dez. 2007 • La Paz - Puno

Ankunft in La Paz
Am Titicacasee auf dem Weg nach Bolivien

Grenzüberschreitung

Ziemlich verschlafene Gesichter beim Frühstück, der Höhenkoller schlägt zu - Kopfschmerzen melden sich. Wieder Mutprobe beim Verlassen der Stadt aus den engen Gassen und jetzt noch steil bergan. Fotopause am Titicacasee, wieder (wie immer) traumhaft. Und Sonne pur, was uns zweifelsohne zu Glückspilzen macht!

Grenzatmosphäre wie in Dehli, die Grenzsperre eine Schnur, 10 große Koffer auf ein Dreirad geladen, Zettel hier, Stempel da, Geldtausch, Gewusel… und schließlich neuer Bus und sehr netter Guide Carlos. In Bolivien Mittagessen und Tempelruinen von Tiahuanacu bei aufkommendem Wind und Regen. Drei Tropfen erwischt, dann ab nach La Paz. Fotopause mit Blick auf schneebedeckte 6000er, gibt kein Adjektiv mehr!!! Die gehören alle zur Königskordilliere. Schließlich tauchen wir ein in das Chaos von La Paz, kommen von "oben" in die Stadt, fahren von 4100m auf 3600m zum Hotel. Bei Rot muss man nicht stehen bleiben! Wir wohnen im Ritz!!! 6 von uns bekommen die Einweisung für die morgige Mountainbike-Tour auf der gefährlichsten Straße der Welt. Deutliche Farbveränderung in den Gesichtern…

31 Dez. 2007 • La Paz

"Die gefährlichste Straße der Welt"
Boliviens Regierungssitz in La Paz

Mountainbike Tour

6.00 Uhr, der Wecker klingelt, aber nur für 5 Wagemutige, die sich mit dem Fahrrad die 64 km auf der Ruta de Morte (Straße des Todes) hinunterstürzen wollen. Besonders unsre zwei jungen Männer waren richtig "heiß" auf das Downhill. Wir wurden von drei Profiradfahrern mit dem Bus abgeholt und auf 4600m gebracht! Schutzkleidung an, Bremsen geprüft, Helm festgezurrt, Coca-Bonbon in den Mund, alle Gefahren vergessend ging´s den Berg hinunter. Unser Guide gab zusammen mit Moritz und Sammy das Tempo vor, wir anderen rasten todesmutig hinterher. Nach 32km paved road wurde die Straße zur Schotterpiste, die sich am Abgrund entlangschlängelte. Blicke gingen in gähnende Abgründe - geschätzte 1000m. Aber mit unseren Guides fühlten wir uns sicher. Die Landschaft änderte sich ständig, auf 4600m froren wir noch ein bisschen, den letzten Teil der Strecke bewältigten wir in luftigen T-Shirts. Den krönenden Abschluss bildete eine Flussüberquerung, mit vollem Schwung durch die Furt, was uns nasse Schuhe und Hosen bescherte! In den Yungas angekommen, auf 1200m, wartete ein kühles Bier und eiskalte Cola auf uns. In einer Dschungellodge gab es dann unter Papayas und Bananen noch ein wohlverdientes Mittagessen für die Überlebenden. Was unsere Langschläfer an diesem Tag erlebten, entzieht sich unserer Kenntnis, aber wir waren uns alle einig: Es war ein toller Tag, auch wenn der Hintern weh tut.

01 Jan. 2008 • La Paz - Capachica

Abschied am Sozialprojekt in El Alto
Gesegnete Autos in Copacabana

Zurück zum Titicacasee

Alle hängen ziemlich durch, Schlaf fehlt nach der mittleren Silvesterparty… Also mancher ohne Frühstück rein in den Bus und wir wappnen uns wieder für eine lange Fahrt. Erster Stopp bei einem Straßenkinderprojekt im ärmeren, oberen Teil von La Paz. Leute, hier erlebt ihr wahres Elend und wahre Hoffnung auf ein besseres Leben. Lernen Johanna kennen, ein mutiges Mädchen aus Deutschland, das mit den Jungs Großartiges leistet. Hier hilft kein Kirchenbau, hier hilft Geld für alles oder wenigstens Futter für die Tiere.

Dann holpern wir weiter und schlachten Pauls Geburtstagskuchen. Rundfahrt über eine Halbinsel, Übersetzen auf die nächste Halbinsel, Stopp in Copacabana - es wurden wieder viele Autos gesegnet, dann Grenze. Diesmal in aller Ruhe Zettel und Stempel gesammelt, Weiterfahrt nach Puno, Hafen und rauf aufs Schiff in Richtung nächster Halbinsel zu den Bauern von Capachica. Das Wetter spielt mit, wir kommen bei Sonne an, werden mit Blumenketten empfangen und beziehen gar wunderliche Lehmhütten, blitzblank mit steinernen Betten und dicken Decken.

Das Abendessen begeistert uns, wir schwatzen ein wenig in zunehmender Kälte und vier von uns wandern in die Dunkelheit…

02 Jan. 2008 • Capachica - Puno

Bootsfahrt am Titicacasee
Andreas und Astrid in typischen Trachten von Capac

Modenschau und Kinderfest

Wir werden vom Regen geweckt, der pünktlich zum Frühstück nachlässt. So stapfen wir mit unserem Bauern zu einer Wanderung durch die Felder und durch den Matsch. Kleine Modenschau in traditioneller Tracht, dann Forellenessen vom Feinsten und schließlich Abschied nehmen.

Wieder rauf aufs Boot und Fahrt zu den Uros auf den schwimmenden Binseninseln. Nach etwas fragwürdiger Einführung in das althergebrachte Leben der Uros wollten wir eine beschauliche Fahrt mit einem Kanu machen und schon war die ganze Kinderbande mitten unter uns. Sie sangen die witzigsten Lieder und wir konnten nur lachend die Tränen abwischen und uns in unser Schicksal fügen… am Abend wieder in Puno, wir schweifen auseinander, um ein bisschen auf eigene Faust zu erleben.

03 Jan. 2008 • Cuzco - Puno

Der Pass La Raya auf 4300m unterwegs nach Cuzco
Inkaanlage von Raqchi

Erste Begegnung mit richtigen Inkaresten!

Nach dem üblichen Frühstück warteten wir mit gemischten Gefühlen auf die holprige lange Reise. Erste Überraschung: der Bus ist zwar kleiner, aber schneller und scheint die peruanischen Straßenmängel besser zu meistern. Wir sehen wie immer traumhafte Landschaften, alles wird grüner, wir folgen dem Flusslauf und machen nach einem mäßigen, weil leer gefuttertem Buffet, einen Rundgang durch die alte Inkastadt Raqchi. Uns beeindrucken die Ausmaße und die kluge Konstruktion, die Jungfrauenhäuser, Speicherhäuser, Bäder…

Cuzco erwartet uns mit einer weiteren Überraschung - nicht nur Sonnenschein, sondern ein Hotel im alten Kolonialstil. Wir ziehen ein in eine andere Welt, schlafen in riesigen Betten unter alten Balken hinter dicken Vorhängen. Der Regen am Abend kann im Innenhof plätschern, wir laufen unter Arkaden und suchen uns feine Kneipen…

04 Jan. 2008 • Cuzco - Cusco

An der Inkaanlage Saqsayhuaman
Fenster am Sonnetelpel

Auf den Inkaspuren/ Teil 2

So was Ähnliches wie Ausschlafen ist angesagt, wir pellen uns fein geduscht an und müssen in einem a…kalten, zugigen Restaurant frühstücken. Den Heizofen schiebt der Kellner verzweifelt hin und her, am liebsten hätte ich diesen unter meinen Tisch geschoben. Sonst alles okay. Wir bekommen eine Einweisung für den Inkatrail und gehen an den Start der Stadtbesichtigung. Mit einem sehr sachkundigen Guide fahren wir zunächst hoch über die Stadt Cuzco zum Ruinenkomplex von Saqsayhuamán, bestaunen die riesigen Steinquader, steigen wenige Stufen bergan und pumpen wie die Maikäfer. Als Staffelläufer der Inkas wären wir nicht geeignet!!!

Anschließend Sonnentempel, selbst die Reste, die die Spanier nicht klein gekriegt haben, blieben von Erdbeben verschont, und zum Abschluss Kathedrale. Anschließend haben wir Freizeit, was aktives Suchen nach Souvenirs bedeutet oder Essen in neuen Lokalitäten. So gesehen haben wir ständig unseren Stress!!! Am Abend kleines Abschiedsessen, weil wir morgen Renate zum großen Inkatrail verabschieden und für einen Tag alle ziemlich getrennte Wege gehen.

05 Jan. 2008 • Cuzco - Machu Picchu

Sicht vom Heiligen Tal der Inka
Inkastadt Wiñay Wayna auf dem Weg nach Machu Picch

Helden fangen klein an

5:00 Uhr aufstehen, weil für die Ersten um 6:20 Uhr der Bus zum Bahnhof bereitstand. Auf ging es zum Inka - Trail, dem kleinen wohlgemerkt! Drei Stunden Zugfahrt durch das Urubamba - Tal, zappelige Japaner störten unseren schlafreduzierten Dämmerzustand. Nach dem Sicherheitsposten ging es auf in den subtropischen Nebelwald, Regencapes förderten in Minuten einen grausamen Schwitzanfall, der Bitteschön sechs Stunden anhielt.

Ungeheuer gewaltige Ausblicke und Einsichten in Täler, Inkafestungen, Wasserschluchten und Pflanzen ohne Ende, die findet ihr übrigens alle beim Gärtner um die Ecke. Schier unendliche Stufen waren zu überwinden und immer, wenn du denkst, es geht nicht mehr, kamen die nächsten!! Wie die relativ kleinen Indianer der Inkazeit diese Stufen im Dauerlauf nehmen konnten, bleibt uns ein Rätsel… Am Sonnentor hoch über Machu Picchu wurden wir als "kleine" Helden beglückwünscht und…die Sonne brach durch!! Ist das nicht göttlich?! Also herrliche Fotos und Abstieg.

Der kleine Rest der Gruppe war auf Kulturreise und hat im und neben dem Heiligen Tal ebenfalls Stufen erklommen. Marios Traum von Wahnsinnshöhe dämpfte Lukas mit schnöden 100m Höhendifferenz.

06 Jan. 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Einganstor in Machu Picchu
Machu Picchu mi dichtem Nebel

Nach Treppensteigen wieder Cuzco

Irgendwer mag uns nicht oder plant falsch?! Um 5.00 Uhr (das nennt sich Urlaub) wieder in die kalten Sachen, schnelles Frühstück und mit dem Shuttle-Bus rauf in die Inka - Stadt. Dicker Regen, dicker Nebel, mir tun diejenigen Leid, die das erste Mal oben waren. Die Schwitzanfälle sind auch wieder da und die Waden melden sich energisch!!! Junge, die hätten sich damals dicke Fast Food leisten können, sind sich übern Tag eh alles wieder abgerannt.

Mit Unmassen von Touristen (Fehler im Prospekt!) schnauften wir durchs Terrain, wenigstens lichtete sich der Nebel zeitweise. Danach tote Zeit, hingen in allen möglichen Restaurants rum, plünderten unser Geldbeutel und die Zeit tröpfelte mit dem Regen dahin - schade! Dann Rückfahrt mit Zug und Bus nach Cuzco und sehnsüchtig ein letztes Mal Zimmer bezogen.

Kleine Pause, dann werden wir endlich das gegrillte Meerschweinchen essen. Wird übrigens in diesem Moment frisch geschlachtet. So viel an alle Haustierhalter. Es wird auch unser Abschiedessen sein!!!

07 Jan. 2008 • Cuzco - Frankfurt

Flughafen von Cuzco
Pachacutec Denkmal auf dem Weg zum Flughafen

Nach Hause!

Ihr wisst schon, wir sitzen während ihr rechtschaffenen Tätigkeiten nachgeht, in irgendwelchen Flugzeugen, in furchtbar engen Sitzen zwischen fremden Menschen, sparen uns die Gänge zum Klo aus bekannten Gründen auf ein Minimum, nehmen jedes Essen als willkommene Abwechslung und spüren dieses Kribbeln im Bauch… Familie, Freunde, Zuhause nahen!