Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Wilkommen in Quito
Heute ging es nach langer Vorbereitung endlich los Richtung Quito / Ecuador!
Die Teilnehmer aus Deutschland sind schon vor ein paar Tagen in Quito angekommen.
Die Teilnehmer aus der Schweiz sind unterwegs und werden gleich in Ecuador eintreffen.
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Alle da
Nach pünktlicher Ankunft in Ecuador, fiel leider unser Anschlussflug von Guayaquil nach Quito wegen starkem Regen in der Hauptstadt aus. Wir wurden nach fünf Stunden Wartezeit auf eine kleinere Maschine umgebucht und erreichten gegen Mittag endlich das ersehnte Ziel. Dort trafen wir beide auf Gabi und Hanno (die andere Hälfte unserer Gruppe).
Trotz Verspätung sind am Ende alle Teilnehmer in Quito angekommen. Das Essen im viventura Partnerbüro musste leider ausfallen, doch zumindest konnten wir alle die schöne Altstadt von Quito kennenlernen. Gegen 13 Uhr ging es weiter zum Spaziergang durch die Altstadt von Quito (2850 m). Vorbei am schönen Alameda Park, dem Teatro Sucre schlenderten wir durch Gassen mit schönen Häusern im Kolonialstil, Restaurants und Kirchen. Schließlich gelangten wir an Plätze, wie den "Plaza de la Independencia", wo wir die Kathedrale "El Sagrario" und das Präsidenten-Palais besuchten. Als letztes ging es noch zur Iglesia de la Compañia de Jesus, San Francisco und Panecillo.
In 2850 m Höhe ist die Luft schon generell dünner :-), da wir uns fast am Äquator befinden. Nach einer kleinen Besprechung endete der erste Tag in Südamerika.
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Heliconien, Orchideen und Vogel in Bellavista
Nach dem Frühstück fuhren wir von Quito zur Bellavista Lodge im Tandayapa-Tal, die in der Bergnebelwaldregion liegt. Die aus Bambus und Palmenblättern errichtete Lodge ist hervorragend in die herrliche Natur integriert. Faszinierend war das muntere Treiben der sieben verschiedenen Kolibriarten an den Futterstellen. Unsere Fotokameras liefen heiß, denn jeder von uns versuchte verwacklungsfreie Aufnahmen zu machen.
Nachmittags ging es auf eine Wanderung durch den Nebelwald (Märchenwald): Heliconien, Bromelien, Baumfarne, Moose, Anturien, Inkaohrringe, Bomareas, Orchideen, Salbei, Achira, Lianen, Tibouginen etc.
Gummistiefel und Regenponchos leisteten uns bei strömendem Regen gute Dienste. Trotzdem wurden wir nicht vom Fotografieren abgehalten.
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Rosen über Rosen
Vor dem Frühstück trafen wir uns zum "Bird Watching". Schon nach kurzer Zeit sahen wir den Maskentrogon, den türkisen Haeher, mehrere Andentangare, den Ampita, die Andentaube, den Zaunkonig und den grünen Tangare.
Bald danach ging es zurück Richtung Quito und dann weiter über Guayabamba nach Cayambe.
In dem 1919 erbauten Herrenhaus wartete ein typisch ecuadorianisches Essen auf uns. An der ursprünglichen Einrichtung wurde nie etwas geändert und der Parterrbereich war mit üppigen (mindestens 120 Rosen pro Vase) Rosenbouquets in den unterschiedlichsten Farben geschmückt. Die Hausherrin Maria Gloria de Vallejo (Enkelin des Erbauers) war eine hervorragende und charmante Gastgeberin.
Zum Anwesen gehört auch eine Kapelle, die vor 300 Jahren von den Jesuiten gegründet wurde. Die familieneigene Firma Rosadex produziert auf 20 ha. pro Jahr 10 Mio. Rosen (70 verschiedene Sorten), die nach Europa, Russland und in die USA exportiert werden. Eindrucksvoll waren die unzähligen versandfertig gebundenen Muttertagsträuße.
Gegen Abend erreichten wir die Hacienda Cusin, die für die nächsten vier Tage unser Quartier sein wird. Die wunderschöne Gartenanlage und die geschmackvolle Einrichtung im Kolonialstil übertraf bei weitem unsere Erwartungen.
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Garküche in Otavalo
Gut ausgeschlafen und gestärkt vom Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Markt Südamerikas. Dieser bietet eine farbenfrohe Vielfalt an folkloristischen Stoffen, Kleidungsstücken, Wollwaren, Hüten, kunsthandwerklichen Arbeiten wie Gemälden, Schmuckstücken, Skulpturen aus Jade etc.
Für das leibliche wohl war auch gesorgt: mit zahlreichen Marktständen, sowie unzähligen Garküchen mit lokalen Gerichten. Mindestens genauso interessant war das Beobachten der bunten Trachten der verschiedenen Kommunen: Frauen, die ihre kleinen Kinder wie Mumien auf dem Rücken gebunden trugen, fast alle Männer mit langen Zopf, sowie der traditionell weißen Hose mit blauem Poncho und Hut. Mädchen und Frauen der Otavaleños tragen kunstvoll bestickte Blusen, lange Schwarze Röcke und üppigen goldenen Halsschmuck.
Am Nachmittag stand der Besuch des Condor-Parks oberhalb des San Pablo Sees auf dem Programm. Dort erwarteten uns verschiedene Greifvögel, darunter der leider sehr selten gewordene Anden-Kondor (das Wappentier Ecuadors).
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Mönchkuttten in El Angel
Die 3-stündige Fahrt nach El Angel führte uns durch drei verschiedene Klimazonen: Trockenwald (Chota-Tal mit Zuckerrohrfeldern), Freilejones (Mönchsbäume) und Polylepiswald (Papierbäume).
In der Lodge Polylepis (3550m) angekommen statteten wir uns mit Gummistiefeln und Regenponchos aus , um den Aussichtspunkt auf 3830m Höhe zu erklimmen. Der Wanderpfad war gesäumt von Tausenden von Mönchskutten und einer Vielzahl von blühenden Pflanzen.
Der durch Regen völlig aufgeweichte Weg zwang uns zu langsamem und vorsichtigem Gehen unter Einsatz beider Hände. Der zweite Teil unserer Wanderung führte uns in strömendem Regen in den verwunschenen märchenhaften Polylepiswald, ein einzigartiges Biosphärenreservat, das es nur noch an diesem einem Ort in Ecuador gibt. Ein einmalig schöner Fleckchen Erde!
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Cotacachi - Cayapas Nationalpark
Nach dem Frühstuck ging die Fahrt zum Nationalpark Cotacachi-Cayapas. Dort wanderten wir bis zum Kraterrand. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir mit Eddys Hilfe viele uns vorher unbekannte Pflanzen, darunter drei Orchideenarten.
Von dort aus hatte man einen wunderschönen Blick sowohl auf die Lagune (den See) mit den beiden Inseln als auch auf die ausgedehnte Ebene Richtung Otavalo. Mittags besuchten wir eine weitere Hacienda (1790), in der schon Simon Bolivar des öfteren zu Gast gewesen war.
Anschließend hatten wir die Gelegenheit diversen lokalen Kunsthandwerkern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Angefangen beim Strick-Weltmeister (Mützen, Pullover) über den Web-Künstler (Schals, Ponchos, Wandteppiche) bis hin zur Hutmacherin, die die verschiedenen traditionellen Modelle der Landesprovinzen herstellt.
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Pyramiden von Cochaqui
Der erste Besichtigungsstopp des heutigen Tages waren die Pyramiden von Cochaqui. Dort führte uns ein lokaler Guide durch die weitläufige Anlage und erklärte uns die Bauart und die religiöse, astronomische und militärische Funktion der bis zu 1500 Jahre alten Pyramiden. In Pyramide Nummer 15 fanden sich noch Spuren eines Mond- und Sonnenkalenders. Die Funktion des Rasenmähers in der golfplatzartigen Anlage übernahm eine stattliche Herde Lamas und Alpacas.
Von dort aus ging es weiter zum nahegelegenen Äquatordenkmal, dem "Mittelpunkt der Erde", basierend auf der neuesten und genauesten Satellitenmessung (ca. 10 cm Ungenauigkeit).
Nach dem Mittagessen in der ältesten Hacienda Ecuadors (1580, Guachalá) begann die Fahrt durch die Realkette der Anden mit Überquerung eines 4100 m hoch gelegenen Passes - Rekordhöhe für uns alle! Am frühen Abend erreichten wir unser Ziel - das Thermalbad Papallacta (3500 m).
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Die Straße der Vulkane
Nachdem wir schon am Vorabend eine Kostprobe der heißen Thermalquellen von Papallacta vor unseren Bungalows nehmen konnten, hatten wir den ganzen Morgen Zeit, die herrlichen heißen Pools zu genießen. Die Abkühlung erfolgte zwischendurch im kalten, reissenden Gebirgsbach. Die gesamte Anlage ist eingebettet in üppig grüne Vegetation und umgeben von über 4000 m hohen Andengipfeln.
Die Weiterfahrt führte entlang der Straße der Vulkane nach Lasso zur Hacienda Cienega (1642), in der schon 1802 Alexander von Humboldt, während seines Forschungsaufenthaltes über den Cotopaxi, gewohnt hat.
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Nationalpark Cotopaxi
Den Vormittag verbrachten wir im Nationalpark Cotopaxi. Bei einer Wanderung rund um den Limpiopungosee sahen wir eine Vielzahl von Pflanzen, die nur in einer Höhe zwischen 3000 und 4000 m vorkommen (Páramo = Ödland). Manche wiesen wegen der zeitweise starken Winde nur Größen von 1-3 cm auf.
Wir hatten das Glück, dass sich die Wolken kurzzeitig verzogen und den Blick auf den Gipfel des Cotopaxi freigaben. Im See befanden sich einige Grasinseln, auf denen Enten und Andenmöwen brüteten. Als krönenden Abschluss zeigte sich noch direkt über uns schwebend ein Andenkondor. Dann ging die Fahrt weiter Richtung Riobamba. Unterwegs konnten wir den Chimborazo (6310 m, hoechster Berg Ecuadors) in seiner vollen, imposanten Groesse bewundern (leider im Gegenlicht).
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Der Anden-Zug
Nach einem ausgiebigen Frühstück brachen wir diesmal richtig früh auf. Schließlich wollten wir alle pünktlich um 6:30 Uhr am Bahnhof sein.
Das Abenteuer Schienenbus bis zur Station Palmira stand an. Für uns alle war es ein Erlebnis, denn auf Schienen kamen wir den Menschen so viel näher und konnten Dinge erleben, die man auf der Straße so nicht entdeckt hätte. Vorbei an vielen kleinen Dörfern, tauchten wir dann in Guamote in die Pansaleos-Kultur ab. Neben einem Getränk auf Milch- und Maisbasis sowie Morotcho, einem Milchreis, aber auf Maisbasis, kamen wir schnell ins Gespräch mit den Menschen.
Nach diesen aufregenden Stunden und mit vielen Eindrücken ging es für uns Richtung Cuenca weiter. Auf dem Weg ließen wir uns aber Ingapirga nicht entgehen, die größte Inkastätte in Ecuador.
Eddy konnte uns Spannendes dazu berichten, gepaart mit einem schönen Ausblick rundete es unseren Tag ab. Abends sind wir dann in Cuenca, einer wunderschönen Stadt im Kolonialstil angekommen.
Einen schönen Ausklang fand dieser Tag in einem rustikalen Restaurant. Müde sind wir dann in die Betten gefallen. Morgen werden wir Cuenca entdecken.
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San Franzisco Plazt
Heute sind wir in Richtung Mercado 10 de Agosto gelaufen. Der Markt hat verschiedene Hallen. Dort fanden wir eine ganze Reihe von Produkte wie zum Beispiel: Quinua (Inkareis), Erbsen, verschiedenen Sorten Mais. Dann sind wir weiter zur Fleischabteilung gelaufen und wir sahen eine ganze Palette von Fischen, Haie dazu verschiedene Teile von Kühen und Hühnern. Der beste Platz war die Obst- und Gemüseabteilung. Wir konnten viele neue Früchte einkaufen und probieren. Dann sind wir zum San Franzisco Platz, Blumenmarkt, neuen Kathedrale und alten Kathedrale. Nach eine kleine Pause sind wir gegen 14:30 in Richtung Guayaquil gefahren.
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Beginn der Kreuzfahrt
Die Gruppe ist heute zu den Galapagos-Inseln geflogen und wird 8 Tage auf der Yacht Angelito durch das traumhafte Archipel von Insel zu Insel fahren. Auf hoher See gibt es bekanntlich kein Internet, von daher bitten wir um Geduld.
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Galapagos Reise
Morgens um vier wurden die Maschinen angeschmissen und wir machten uns auf den Weg von Santa Cruz gen Chinesischen Hut (nähe Isla Santiago). Schon vor dem frühen Frühstück begrüßte uns der erste Pinguin und machte gleich Lust auf mehr Entdeckungen.
Auf einer Küstenwanderung kamen wir vor lauten Schauen kaum voran. Die dortigen Pflanzen erstaunten uns mit ihrer an die extrem trockenen Verhältnisse perfekt angepassten Überlebensstrategie und verblüfften sogar mit Früchten, wie Tomaten und Physalis. Große Gruppen von Meeresleguanen sonnten sich auf den Steinen am Meer. Was für ein Anblick, zumal nur wenige Meter weiter, mehrere Seelöwenmamas ihre Jungen säugten.
Danach ging es sogleich für uns unter die Wasserlinie. Eine neue Welt tat sich auf, bunte Papagaienfische, Schwärme von Doktorfischen und sogar ein Pinguin begab sich auf Unterwasserjagd. Über Wasser begleiteten uns Pelikane, halbflügge Pinguine und algenfressende Meeresleguane.
Mittags wechselten wir den Ankerplatz und nahmen unser Mittagessen vor Bartolome ein. Hier wartete eine Wanderung über 370 Stufen auf den 114 m hohen Vulkankegel auf uns.
Ein beeindruckender Tag mit vielen neuen Eindrücken - sprachlos!
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Wie im Planetarium…
Heute morgen gegen 2 Uhr überquerten wir den Äquator bei einem Sternenhimmel, wie ihn man nur aus einem Planetarium kennt.
In einer riesigen Kraterlagune frühstückten wir bevor die erste Tour startete. Bei diesem Ausflug machten wir die erste Bekanntschaft mit den Rotfuß- und Maskentölpeln. Vorbei an roten Mangrovenbäumen gefüllt mit diversen Nistplätzen kamen wir hautnah an brütenden Vögeln vorbei. Viele Tiere hatten sich dafür entschieden direkt am Weg zu nisten und fühlten sich scheinbar keineswegs gestört durch die menschlichen Besucher.
Was für ein intensives Erlebnis für uns, da die Tiere sich in keinster Weise gestört fühlten.
Heute ging es für uns auch wieder zum Schnorcheln. Direkt am einer Steilklippe, die unter Wasser noch weitere 200m nach unten führte, sprangen wir unter Aufsicht und späterer Beteiligung von Seebären und -löwen ins kühle Nass. Hier sahen wir dann unter anderem Napoleon-, Büffelkopf-Papageien-, Halfter- und Galapagos-Kaiserfische.
Nach einem frühen Abendbrot machten wir uns auf den Weg Richtung Isla Santiago. Begleitet wurden wir auf dieser Fahrt durch die gespenstischen nachtaktiven Gabelschwanzmöwen.
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Zwei schöne Inseln
Diesmal ging es für uns früh aus den Betten. Um 6.00 Uhr gab es schon unser Frühstück.
Es sollte sich aber lohnen, dass wir so zeitig aufgestanden sind. Zum einen hatten wir die Möglichkeit auf Santiago rechtzeitig die großen Meeresleguane zu beobachten, bevor sie sich schon auf machten Richtung Meer.
Hier hatten wir mehr als einmal die Möglichkeit wirklich viele gelungene Aufnahmen riesiger Ansammlungen dieser kleinen schwarzen Drachen zu machen. Dies sollte heute nicht genug sein. Es überschlugen sich die Ereignisse.
Wir sahen so beispielsweise einen Austernfischer, der sorgfältig mehrere Seeigel an Land brachte, sie sorgfältig öffnete und dann genüsslich ausschlürfte. Sofort kam dann ein großer Galapagos-Bussard auf uns zu, der vor unseren Augen einen kleinen Vogel rupfte. Nun musste es schnell gehen, denn es kam ein Seelöwe zu uns, der einen großen Thunfisch im Maul hatte. Gleich im Schlepptau brachte er vier Weissspitzenriffhaie, die ihm angelockt durch das Blut des Fisches bis zu den Felsen folgten.
Hier folgte dann ein Hauen und Stechen um die größten Stücke. Es gewann der Seelöwe haushoch.
Insgesamt ein sehr erlebnisreicher Tag!
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zur Darwinstation
Heute ging es direkt mit den Beibooten am Morgen zur Darwin-Station. Eine der wesentlichen Aufgaben der Forschungsstation ist die Aufzucht von Jungschildkröten und anderer gefährdeter Arten mit dem Ziel sie später auf ihren Heimatinseln wieder anzusiedeln.
Am Ende haben wir Lonesome George, der berühmtesten Schildkröte des Planeten, der hier seine Heimat gefunden hat, einen Besuch abgestattet.
Am Nachmittag ging es auf in die Berge, eine Besichtigung der Gemelos, 2 große Einsturztrichter, in mitten üppiger und vielfältiger Vegetation stand an.
Auf dem Rückweg erkundeten wir einen 10 m hohen Lavatunnel um dann im Anschluss im Piratennest Puerto Ayora ein gemütliches Kaffeepäuschen zu genießen.
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Isla Española
Nach einer ruhigeren Nacht auf See ging es heute zu einem langen Rundgang auf die Isla Española. Bei der Wanderung zur Landebahn der Albatrosse begrüßten wir mehrere Parkranger, die mit Macheten den Wanderweg freischlugen, der zu zuwachsen drohte. Neben der "Einflugsschneise" sahen wir viele nistende Albatrosse und als wir die Klippen erreichten, bekamen wir sogar mehrmals einen "Takeoff" dieser Jumbojets der Lüfte zu sehen.
Wahre Nomaden der Lüfte, die nur an Land kommen zum Balzen, zum Nisten und zur Aufzucht der Jungen. Danach gingen wir weiter an der Steilküste entlang zum "Blowhole". Gegen die heftige Brandung kämpften sich rot-schwarze Meerechsen auf die bis zu 50m hohen Steilklippen zurück, nachdem sie zuvor frische Algen vom Meerboden abgegrast hatten.
Nach einem kurzen Schnorchelausflug verbrachten wir den Nachmittag am traumhaft weißen Sandstrand des 1.2 km langen Playa Gardner. Dort stolperten wir förmlich über Hunderte sich sonnende Seelöwen verschiedenen Alters, die von uns keinerlei Notiz nahmen.
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Galapagos und Santa Fe
Nach einem Spaziergang über die mit großen hundertjährigen Kakteenbäumen bewachsene Insel machten wir unseren letzten Schnorchelgang und wurden von einer Gruppe junger Seelöwen überrascht, die uns zum Spielen aufforderten und uns ständig unter Wasser begleiteten. Zurück auf dem Schiff ging es zur nächsten Insel mit ebenfalls beeindruckenden Kakteenbäumen und kräftig gelben, endemischen Landleguanen. Die Abfahrt wurde durch das Macho-Verhalten eines Seelöwen-Bullen verzögert, der den Bootssteg nicht freigeben wollte.
Auf dem Weg zu dem Kanal zwischen Santa Cruz und Baltra erspähten wir langgestreckten Rücken von zwei Walen.
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Der letzte Tag
Heute ging es schon früh raus aus den Federn. Um 5.45 Uhr machten wir uns mit den Beibooten auf in die Mangrovenwälder. Neben einem traumhaften Sonnenaufgang erlebten wir wunderschöne Momente mit Meeresschildkröten, Kuhaugenrochen, kleinen Galapagoshaien und vielen Seevögeln.
Erst am Vormittag ging es für uns weiter mit dem Rückflug auf das Festland. In Guayaquil angekommen, machten wir uns auf den Weg in unser Tageshotel. Bei Dusche und Pool konnten wir uns für den weiteren Tagesverlauf frisch machen. Danach vertraten wir an der Uferpromenade Malecon 2000 die Beine, um anschließend den Blick auf die Stadt vom Hügel Santa Ana aus zu genießen. Beim Abschiedsabendessen wurde bald jedem von uns klar, dass wir uns schon auf der Zielgeraden Richtung Heimat befanden. Am Abend ging es zum Flughafen.