Reisetagebuch viSpecial Ecuador & Galapagosinseln - 10.05.2010
Reisebericht | Tour vom 10.05. - 28.05.2010
"Es war eine tolle Rundreise in Ecuador. Wir haben sehr viel in meinem Heimatland erlebt. Die wunderschoenen Altstadt in Quito, der Bergnebelwald mit den bunten Kolibris, die Thernalbaeder in Papallacta, das Lodge in Dschungel und natuerlich die schonen Galapagos Insel das alles haben wir zusammen erlebt und genossen. Ich bedanke euch von ganzen Herzen fuer die zweieinhalb Wochen der Reise und hoeffe dass es bei Ihnen in Erhinnerung bleibt. Ich wuensche Ihnen einen schoenen Sommer in Deutschland und tolle Reisen in der Zukunft."
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Zurück in der Lodge gab es für jeden eine leckere Forelle zum Mittag und gleich danach machten wir uns auf den Rückweg mit einer Pause am Äquator, um das Museum Intiñan zu besichtigen. Hier gibt es interessante Sachen von den Quitu-Caras und über die Indianer aus dem Dschungel zu schauen. Und die Experimente mit dem Wasser und mit dem Ei am Äquator sind wirklich sehr interessant.
Heute ist ein großer Teil der Gruppen endlich in Quito gelandet und die zwei letzten werden morgen ankommen. Die ganze Gruppe wird dann endlich zusammen treffen.
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Zu erst haben wir die neogotische Kirsche La Basilica mit ihren hohen Türmen angeschaut. Danach liefen wir durch die schönste Altstadt Südamerikas mit ihren vielen Kirchen, Klöstern, Plätzen und historischen Monumenten.
Besonders schön ist die Kirche La Compania von den Jesuiten, mit ihrer imposanten Steinfassade. Und von innen ist sie noch spektakulärer. Kaum ein Loch ohne Blattgold, wirklich beeindruckend. Dann sind wir zum Panecillo gefahren, ein kleiner Hügel mitten in der Stadt. Von hier aus hat man einen Blick auf fast die gesamte Stadt, die sich über ca. 50km erstreckt.
Dann haben wir die Stadt verlassen und fuhren Richtung Cotopaxi zu unserer Lodge auf einer Höhe von 3500m (Sonnenschein und Blick auf den von dem Vulkan Cotopaxi). Wir sind am späten Nachmittag in der Logde angekommen und haben dort noch eine leichte Wanderung in der Umgebung gemacht.
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| 1 h |
Von hier aus ging es zu Fuß von 4500m bergauf zur Berghütte. Schritt für Schritt, ganz langsam und mit mehreren Pausen haben wir nach etwa eineinhalb Stunden unser Ziel erreicht, die Hütte auf 4800m.
Nach kurzer Pause sind wir zurück zum Bus gelaufen und zur Lodge gefahren. Dann ging es noch etwa 3 Stunden mit dem Bus nach Papallacta, unser Tagesziel mit den Thermalbädern. Nach diesem aktiven Tag, ist Papallacta ein perfekter Ort gewesen zum Entspannen.
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Je tiefer wir fuhren desto wärmer und feuchter wurde das Klima aber auch dicker und grüner wurde die Vegetation. Nach etwa drei Stunden Fahrt kamen wir zu der sehr netten Anlage wo sich unsere Lodge befindet.
Das Essen ist hier ausgezeichnet und man bekommt kalte Biere mitten im Dschungel. Am Nachmittag unternahmen wir eine Wanderung durch den Primär- und Sekundär--Regenwald mit unserem lokalen Guide Octavio. Er hat uns viel über die Pflanzen und die Kultur der Quichuas erklärt.
Danach haben wir Kakao-, Kaffee und Maniokpflanzen kennengelernt. Zu letzt durften wir ein Quichua-Haus besichtigen, wo die Frauen Chonta-Bier (eine Art Dschungel-Palme) in einer großen Schüssel aus Holz und mit einem großen rundlichen Fluss-Stein gemacht haben. In einer Kürbis-Schüssel wurde uns das Bier dann gereicht.
Spruch des Tages:Sabine sagte bei der Tour im Dschungel: Hoo Schreck Rolf ist weg (als er ausgerutscht war)!
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| 4 h | (150 km) |
Die Männer haben sich mit Blüten und riesige Blättern geschmückt. Die Blüten als rote Lippen und die riesigen Blätter als Hüte oder Regenschirm.
Danach waren die Frauen dran. Sie haben sich Palmen-Röcke angezogen und sich mit Schlamm geschminkt. Wir hatten viel Spaß dabei.
Die freie Zeit am Nachmittag haben wir genutzt um unten im Fluss zu baden und anschließend waren wir im Swimming-Pool.
Peter und Denis hatten sich entschieden zu reiten, was den Beiden sehr gut gefallen hat.
Spruch des Tages:Als der Lokalguide alles über die Nutzung der Pflanzen im Dschungel erklärte, fragte Angelika: "Gibt es etwas gegen Falten?
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Dort sind wir auf zwei Motor-Kanus umgestiegen und im Napo-Fluss hinunter gefahren. Unser erstes Ziel war das Quichua-Museum, in dem wir mehr über diese interessante Indianer-Gruppe erfahren haben. Wir haben sogar versucht mit einem Blasrohr zu schießen und festgestellt dass unser Gruppe nicht verhungern würde.
Danach ging es noch ein Stück mit den Kanus zur Tierauffangstation, wo wir die meisten Tiere aus dem Dschungel gesehen haben. Bunte Tukane, Papageien, kleine Schildkröten, mehrere Affen, Katzen, Wasserschweine, Pekaris, schwarze Kaimane und eine kleine Anaconda haben hier ein kleines Haus, da sie im Dschungel von den Jägern bedroht sind.
Zurück am Hafen hatten wir Mittagessen mit der Sicht auf den großen Fluss des Landes (Der Napo). Am Ende ging es zu einem Schmetterling-Park. Hier wurden die vier Phasen von den Schmetterlingen erklärt. Es gab eine große Sammlung von kleinen Insekten bis zum riesigen Käfer. Natürlich durften wir am Ende die ganz schönen bunten Schmetterlinge fotografieren.
Spruch des Tages:Spruch des Tages: Rolf hat geträumt dass der Wecker von Sabine gepiept hat, aber es war kein Wecker und er hat gar nichts geträumt. Es waren die Grillen im Dschungel
Danach ging es entlang der Pastaza-Schlucht nach Baños auf der Suche nach der Route der Wasserfälle. Den Teufelskessel- und den Brautschleierwasserfall haben wir gesehen und fotografiert.
Gegen Mittag kamen wir in Baños an. Es ist eine kleine schöne Stadt, wo wir Mittagspause machten und Postkarten geschrieben haben.
Dann fuhren wir Richtung Riobamba. Vorbei an Mais- und Kartoffelfeldern und mit gutem Blick auf den Vulkan Chimborazo haben wir am Nachmittag unser Tagesziel - die Stadt Riobamba - erreicht.
Am Abend aßen wir bei Live-Musik in einem Restaurant wo sogar der Befreier Simon Bolivar schon zwei Nächte übernachtet hat.
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Die Fahrt dauerte etwa drei Stunden und führte durch die Felder der Indianer. Eine kurze Pause wurde gemacht um die älteste katholische Kirsche von Ecuador anzuschauen. Dann ging es bis Guamote, ein kleines Dorf, wo die Indianer bunte Ponchos, schöne Röcke und Hüte tragen.
Dort hat unser Fahrer Manuel auf uns gewartet, wir stiegen in den Bus um und es ging weiter auf der Panamericana nach Ingapirca. Die Landschaft ist eindrucksvoll, die ganze Strecke über bis Ingapirca.
Da angekommen liefen wir durch die Ruinen und erfuhren viel über diese große Kultur und auch über die Cañaris.
Am Nachmittag fuhren wir dann nach Cuenca wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden.
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| 3 h |
Danach besichtigten wir die Panamahüte-Fabrik. Hier haben wir uns den ganzen Prozess der berühmten Hüte Ecuadors angeschaut. Die Hüte werden in den kleinen Dörfern in der Nähe von Cuenca hergestellt und werden zu dieser Fabrik gebracht. Hier bekommen die Hüte Farbe, verschiedene Muster und eine Marke und werden weltweit ins ins Ausland geschickt.
Als letztes besichtigten wir die Altstadt von Cuenca. Der Calderon Park mit seinem Denkmal von Abdon Calderon und den Araucarias (Bäume aus Chile), die neue und alte Kathedrale, die Kirche San Francisco, San Alfonso, El Cramen, Santo Domingo und der Blumenmarkt wurden angeschaut. Zum Mittagessen haben einige der Gruppe die Spezialität des Landes probiert. Meerschweinchen... Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung.
Unsere erste Besichtigung waren die Zwillinge, dann ging es zu dem Lavatunnel. Hier liefen wir durch den 500m langen Tunnel und an einer kleinen Strecke mussten wir sogar krabbeln, da der Tunnel nicht so hoch ist. Dann ging es zu dem Bauernhof (Las Primicias), wo die riesigen Schildkröten frei herumlaufen. Es war sehr schön, diese fantastischen Tiere zu beobachten und natürlich zu fotografieren. Es war sehr abenteuerlich hier zu sein.
An Nachmittag sind wir nach Santa Cruz gefahren zum Hotel. Da gab es noch genug Zeit im Meer ein wenig zu baden, bevor wir uns am Abend zum Essen trafen. Spruch des Tages:
Gerd aus Sachsen zu seiner Frau Nora: Mei Moorsche uff Gallapagos
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Hier haben wir erst die kleinen Schildkröten gesehen, die werden in der Station gezüchtet und nach 2 Jahren frei gelassen, wenn sie groß genug sind um allein zu überleben. Dann ging es zu der berühmtesten Schildkröte der Welt, die wegen der Piraten auch der letzte seiner Art ist. Der lonesome George. Der wohnt in einem Gehege mit drei weiblichen Schildkröten. In der Station wohnen noch einige Landleguane, die sonst nur auf der Insel Santa Fe zu sehen sind.
Danach gingen wir zurück zum Hotel und haben unsere Koffer gepackt, um mit einem Schnellboot nach Isla Isabela zu fahren. Alle waren ganz froh als wir zum Hafen kamen und das Boot verlassen hatten. Das Hotel, das sich auf Isla Isabela liegt direkt am Strand und wir sind am späten Nachmittag noch ins Wasser gegangen und haben abends im Hotel lecker gegessen.
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| 1 h |
Nach dem Frühstück im Hotel hatten wir Zeit, um am Strand zu laufen und ein wenig zu fotografieren. Danach haben wir uns getroffen und es ging zu der kleinen Insel (Tintoreras), auf der wir eine kurze Wanderung gemacht haben. Da haben wir viele Wasserleguane, einige Weißspitzenriffhaie in einem kleinen Lavakanal, bunte schöne Krabben und kleine Seelöwen gesehen. Mit einem kleinen Roby (kleinen Seelöwe) hatten wir viel Spaß, denn er lag direkt vor uns, richtig fotogen. Dann fuhren wir ein wenig mit dem Boot zu den kleinen Pinguinen und den hübschen Blaufußtölpeln, die vor uns für die Fotos posiert haben. Es war sehr schön.
Am Ende ging es ins Wasser um die Unterwasserwelt zu beobachten. Da hatten alle großen Spaß gemacht. Es gab ganz viel zu sehen. Von kleinen Fischen bis zu Haien und Wasserschildkröten. Es war genial so nah mit den Tiere zu schwimmen, sodass man vor Freude hätte weinen können.
| 1 h |
| 3 h |
Zum Vulkan ging es erst mit dem Bus bis zu einer Höhe von 988m. Dann liefen wir durch den Guavewald auf einen Matschweg bei traurigem Wetter. Nach etwa einer Stunde kamen wir am Kraterrand des Vulkans Sierra Negra an, der immer noch im Nebel lag. Dann liefen wir weiter entlang des Kraterrandes bis wir eine kleine Pause machten und dann plötzlich verschwand der Nebel und wir konnten einen Teil der Caldera sehen. Danach war es sehr schön, das Wetter wurde immer besser, sodass wir gute Fotos machen konnten.
Unter einem riesigen Baum aßen wir zu Mittag, bevor es zum Vulkan Chico ging. Nach etwa 10min gab es keine Vegetation mehr, sondern nur noch Lavafeld, wo außer Kakteen nur einige Farne wachsen. Die Mars-Landschaft war beeindruckend. Von hier aus konnten wir den südlichen Teil von Isla Isabela mit ihren drei Vulkanen sehen. Auf dem Rückweg liefen wir ziemlich schnell und mit etwas Glück ohne Regen. Es war ein schöner Tag.
| 2 h |
| 6 h |
Zurück auf der Insel Santa Cruz ging es dann zum Strand Tortuga Bay. Der Spaziergang hat ca. 1h gedauert, aber erstmal dort angekommen war es toll. Man konnte in Ruhe baden und in der Sonne legen. Dazu waren noch eine Menge Meeresechsen, Pelikane und Darwin-Finken zu sehen.
Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Einige von uns sind Spazieren gegangen und andere waren in unserem Schwimmingpool vor dem Hotel.
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| 2 h |
Dietmar, Angelika, Gerd und Nora wollten am besten diesen Tag einfach in Ruhe genießen. Sie haben erst etwas später gefrühstückt. Danach liefen sie im Dorf herum und haben Souvenirs gekauft. Am frühen Nachmittag trafen sie sich mit Washington um einen kleinen Ausflug zu Las Grietas zu unternehmen. Wir fuhren erst mit einem Wasser-Taxi und liefen zu dieser Lavaspalte (Las Grietas). Da haben wir in einem schönen Platz ganz in Ruhe gebadet.
Am Abend aßen wir zusammen in einem guten Restaurant und nahmen Abschied von Dennis, Peter, Dietmar, Angelika, Carsten und Petra, die noch ein paar Tage auf Galapagos bleiben werden. Spruch des Tages:
Knut sagte beim Schnorcheln:Hoo Schreck(Haie in Sicht)
Zu siebt machten wir uns auf den Weg zum Flughafen und wir mussten die wunderschönen Inseln verlassen. Wir flogen erst nach Guayaquil, wo Marcus unser Lokalguide auf uns gewartet hat. Mit einem Bus fuhren wir zum Zentrum von Guayaquil. Wir besichtigten den Seminario Park mit den ca. 600 Stadt-Leguanen und der Statue des Befreiers Simon Bolivar. Dann ging es mit dem Bus zur Promenade 2000 am Guayas-Fluss entlang und am Ende zu dem ältesten Teil der Stadt Barrio Las Peñas mit den schöne engen Gassen und bunten Häusern. Alst letztes ging es in Guayaquil zum Grand Hotel Guayaquil um uns ein bisschen frisch zu machen bevor wir unsere letzten US Dollar beim Bier-Trinken ausgaben.
Kurs vor 8 Uhr fuhren wir zum Flughafen, nahmen Abschied von unserem Guide Washington und flogen Heim.
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Stefanie