Reisetagebuch viSpecial Peru/Bolivien/Chile - 21.05.2010
Reisebericht | Tour vom 21.05. - 12.06.2010
"Liebe Luete, Die Gruppen sind immer verschieden. Diese war eine sehr gute Gruppe. Viel Spaß, 20 sehr nette und lustige Leute Diese Reise war sehr toll mit euch! Ihr wart sehr nett und freundlich. Die Reise war ganz gut und ich bin zufrieden, dass ihr eine gute Zeit hier in Peru Bolivia und Chile hattet. Es waren 22 Tage, an denen wir sehr schöne Landschaften, Kultur und lustige Erlebnisse zusammen genießen konnten. Es hat mir super Spaß gemacht und ich danke euch für eure gute Laune und Geduld auf der Reise. Von hier viele, viele Grüße Eurer Gonzalo."
Nach einem leckeren Frühstück in unserem Hostal starteten wir um 9 Uhr morgens unsere Stadtbesichtigung in Lima. Zuerst fuhren wir durch Miraflores, ein Mittelstandsviertel mit netten, gepflegten Häusern Richtung Altstadt. Dort besuchten wir den Plaza de Armas mit der Kathedrale Limas in der Fransico Pizarro begraben liegt. Von dort ging es zur Iglesia San Fransisco. Unter dem Kloster besichtigten wir die Katakomben mit den Massengräbern von zigtausenden Toten.
Danach fuhren wir weiter bis Barranco, einem kleinen Stadtviertel, wo unser Restaurant lag und uns ein tolles Buffet als Mittagessen erwartete. Nach dem sensationellen Buffet brachen wir zufrieden und gesättigt am Nachmittag Richtung Pisco auf.
3,5h später waren wir in Paracas. Eine Stadt, die ein bisschen zerstört aussieht. Wahrscheinlich noch wegen dem Erdbeben des Jahres 2007.
Sofort saßen wir in einer Lancha (=Boot) und fuhren in Richtung Candelabro, einem riesigen Bild im Wüstenboden, das eine Mischung aus Kaktus und Kerzernständer darstellt. Zur Entstehung gibt es mindestens 20 verschiedene Theorien, doch der wirkliche Ursprung ist bis heute ungeklärt. Von dort ging es weiter zu den Ballestas-Inseln, wo wir nicht nur die faulen Seelöwen beim schlafen störten, sondern auch Pinguine, Pelikane, etc. in Hülle und Fülle sahen.
Ein kleiner Zwischenstopp führte uns zur Brennerei des Nationalgetränkes von Peru, dem "Pisco". Mit Pisco im Blut ging es weiter zur wilden achterbahnmäßigen Sandbuggyfahrt bei der Oase Huacachina. Hier flitzten wir mit Sandboards kopfüber die anscheinend endlos langen Dünen herunter. Die aufregende Tour ging zu Ende mit einem meditativen Sonnenuntergang in der Wüste.
Auch heute übernachten wir wieder in einem wunderschönen Hostel.
Kurz vor Nazca haben wir uns das Maria Reiche Museum angeschaut, was schön war – auch wegen dem wirklich hübschen Garten mit den vielen Blumen. Ein paar Kilometer weiter kletterten wir auf einen Aussichtsturm, von dem aus man schon zwei der Figuren erblicken konnte.
Den letzten Höhepunkt des Tages erreichten wir genau in der heißesten Zeit des Tages. Mit kleinen Flugzeugen (4 Personen) überflogen wir die Nazca-Linien und sahen noch mehr der faszinierenden Bilder.
Es ist schon erstaunlich, was Menschen alles geschaffen haben sollen, und das vor soooo langer Zeit.
Da haben wir Peter kennengelernt. Wir sind noch immer beeindruckt, wie hier in der Mitte des Nichts Leute wohnen konnten!!!! Doch die Grabräuber waren als erste hier und haben alle wertvollen Sachen ausgegraben, weshalb überall nur noch Menschenknochen und Reste der Kleidungsstücke zu finden sind. Dann ging es weiter und wir hielten an einem wunderschönen privaten Strand für unser Picknick an. Dieser Strand ist bekannt für die Inkaruinen, die es dort gibt.
Die Panamericana zieht sich in diesem Teil Perus entlang der Pazifikküste dahin - zur Rechten der Ozean und zur Linken die Ausläufer der Kordillieren. Stunden später verließen wir die Pazifikküste und fuhren durch dichten Nebel Richtung Arequipa. Es war bereits dunkel.
Danach ging es in den schönen Garten des viventura Büros, wo wir lecker bekocht wurden. Anschließend haben wir in einer ausgiebigen Tour die Stadt erkundet. Das Kloster Santa Catalina mit seinen farbenfrohen blauen und roten Mauern war Kulisse für jede Menge Fotos. Und wie jeden Abend hat die hungrige Meute in einem der vielen leckeren Restaurants geschlemmt.
Wer in solche Höhen (über 4900m) fährt, der sollte wissen, wie man sich wappnet um nicht von der Höhenkrankheit erfasst zu werden und so gab uns Gonzalo eine klare Anleitung wie Coca-Blätter zu kauen sind. Monika war reichlich eingedeckt mit dem Kraut und gab gerne an andere ab. Dann folgte der Aufstieg auf das Hochplateau und so ein wenig schwummrig wurde einem schon bei der dünnen Luft. Wir haben es aber alle schadlos überstanden.
Nach 4900m ging es dann hinab auf "nur" noch 3600m in die Ortschaft Chivay, die am östlichen Ende des Canyons liegt. Dort erwartete uns ein wunderbares Thermalbad, dessen 39°C uns alle bisherigen Anstrengungen vergessen ließen. Toll! Um uns an die Höhe zu gewöhnen, fuhren wir im Anschluss direkt nach Cabanaconde, das wir bei Nacht und nach vielen Passstraßen sicher erreichten. Kompliment an unseren Fahrer Pepe! Spruch des Tages:
Diana, unser Special-Guide für Arequipa und den Colca-Canyon über die Hausvulkane der Stadt:Unser Misti ist aktiv
Der Kondor ist der größte fliegende Vogel der Welt. Er wiegt ungefähr 60 Kilo und ist bis zu drei Meter lang. Nach fast 2h warten kamen vier Kondore und einige flogen nur ein paar Meter über unsere Köpfe! Es war ein wunderschönes Spektakel. Danach fuhren wir weiter Richtung Arequipa. Unterwegs am Colca-Canyon erzählte uns unser lokaler Guide vieles über die Geschichte, Pflanzen- und Tierwelt dieses Tales.
Nach dem Mittagessen ging es noch 3h weiter bis in die Stadt Arequipa. Dort kamen wir abends an.
Nach einem Zwischenstopp in Juliaca landeten wir um 8.50 Uhr in Cuzco. Nachdem wir unsere Zimmer in dem schönen, alten im Kolonialstil erbauten Hotel bezogen hatten, konnten wir uns noch etwas ausruhen, bevor wir uns am Nachmittag wieder trafen. Hier erhielten wir erste Informationen über den Inka Trail sowie die Fahrt ins Heilige Tal.
Anschließend begann unsere Citytour. In der zentralen Sehenswürdigkeit von Cuzco, Qorikancha - Inkatempelreste, die von den Spaniern mit dem Kloster Convento de Santo Domingo überbaut wurde, lernten wir viel über die Tempel. Nach und nach ließ wegen Müdigkeit unser Interesse an den Inka jedoch nach.
Der Rest der Gruppe ist in der Stadt geblieben und ist einfach ein wenig herumgelaufen und hat einen ruhigen Tag gehabt. Ert um 14 Uhr trafen wir uns wieder und haben die Koricancha Tempel besucht. Heute sind alle ziemlich früh ins Bett gegangen, weil wir morgen um 3 Uhr morgens weiterfahren müssen.
Nach etlichen Fotos sind wir weiter bis Aguas Calientes. Der Rest der Gruppe sind weiter mit dem Zug bis Aguas Calientes gefahren. Dort sind Ingrid und Gerhard in die Thermalquellen gegangen. Das Wasser war nicht so warm, aber die Becken liegen mitten im Wald und sie haben einfach die Landschaft genossen. Sieben von uns haben eine schöne Wanderung an den Eisebahnlinien bis zum Wasserfall von Mandor gemacht. Alles war super toll, die Landschaft, die Natur, einfach alles :-)
Am Abend hat sich die ganze Gruppe wieder getroffen uns wir sind zu einem Restaurant gegangen.
Nach der Führung hatten wir noch viel Zeit, um auf eigene Faust das Gelände zu erforschen. Machu Picchu ist wirklich beeindruckend. Die Landschaft und der Ort an dem Machu Picchu erbaut worden ist, das ganze Mysterium um das Heiligtum...was soll man da viel erzählen. Man muss da gewesen sein.
Nach dem Essen in einem Restaurant tranken wir noch ein paar Bier und Cafés. Nach 1,5h mit dem Zug nahmen wir wieder einen Bus und fuhren etwa 2,5h. Gegen Mitternacht waren wir in unserem Hotel und waren auch alle schön müde! Spruch des Tages:
Spruch des Tages: Giancarlo: "Alles klar? - Noch Fragen? - Foto machen! - Weiter!"
Dort erfuhren wir, wie so eine Insel gebaut wird und wie sich das Leben der Uros gestaltet.
Am Hafen in Puno trafen wir mit Gerhard und Ingrid zusammen und die ganze Gruppe fuhr weiter bis zur Grenze.
In Desaguadero bestaunten wir das geschäftige Markttreiben und das geschickte Manövrieren der Rikschafahrer zwischen Fußgängern und Bussen. Hier wird die Ausreise zum Erlebnis. In Desagauadero wartete bereits auch Carlos, um uns mit Bolivien vertraut zu machen.
Mit ihm machten wir vor der Ankunft in La Paz noch einen Abstecher zum berühmten Sonnentor der Tiahuanacu Kultur. Dann fuhren wir weiter bis "El Alto" (4.200m) eine recht junge Stadt in Bolivien.
Am Abend konnten wir von einer der Anhöhen der bolivianischen Hauptstadt (3.600m) einen ersten Blick auf die beleuchtete Millionenstadt werfen. Die Fotoapparate hatten einmal mehr jede Menge Arbeit.
Heute machten 19 von uns La Paz zu Fuß, und Siegfried bewältigte mit dem Mountain-Bike die "gefährlichste Straße der Welt!" Aber keine Sorge, allen geht es gut und alle sind wohlauf!
Der größte Teil der Gruppe unternahm mit Manuela und Carlos eine Stadtbesichtigung von La Paz der besonderen Art. "Ausgesetzt" am Stadtrand in großer Höhe wanderten wir talabwärts mit herrlichen Ausblicken auf die Stadt im Talkessel und lernten viel über die Eigenheiten der Stadt und deren Einwohner kennen.
Mit dem Besuch des Hexenmarktes, auf dem man alle Art von Souvenirs bis hin zu Lamapfoten bekommen kann, endete unsere Stadtführung gegen Mittag.
Siegfried wagte sich mit dem Mountain-Bike auf die sogenannte "Death Road", die sich von 4700m bis auf 1100m in die Tiefe stürzt. Diese atemberaubende Down-Hill-Fahrt über mehrere Stunden führte uns durch mehrere Klimazonen, vom trockenen, kargen Hochland bis zum subtropischen Regenwald.
Das Frühstück im bezaubernden 70er Jahre Ambiente war recht gut und dann hieß es sich aufzumachen auf die etwas andere Stadtbesichtigung von La Paz. Wir starteten stilgerecht mit einem Minibus in den sich jeweils 9 Personen reinquetschen konnten - zum Glück hatten wir neben Carlos noch einen bezaubernden 2. Guide - Manuela. Sie führte uns souverän zum "El Alto" und dort wurde uns ein Museum nahegebracht, welches die unterschiedlichen Kulturen Boliviens darstellt. In einem alten Wasserturm ist dies untergebracht und von ganz oben hat man einen herrlichen Blick über die ganze Stadt.
Anschließend ging es mit uns bergab....und zwar wieder Richtung La Paz. Über steile Treppen und entlang von Hauptverkehrsstraßen führten uns die Guides zu den Märkten der Innenstadt, die eine unglaubliche Vielfalt bieten. Ein Gewusel von Menschen, Tieren und Fahrzeugen in einer atem- und gehörberaubenden Kulisse hat sich uns geboten. Verkehrsregeln gelten hier nicht, alles geht irgendwie durcheinander und miteinander - und funktioniert. La Paz - ein Melting Pot.
Erschöpft, aber voll schöner Eindrücke, kamen wir dann nach 15 Uhr wieder in das Hotel und auf Empfehlung von Carlos haben wir uns dann erstmal leckeren Kaffee und Kuchen in einem naheliegenden Café schmecken lassen.
Der Abend wurde dann in einem schönen Restaurant abgeschlossen, das Gonzalo für uns ausgewählt hat.
Nach dem Mittag ging es mit dem Bus weiter bis Oruro und von dort weiter mit dem Zug nach Uyuni. Mit dem Zug kamen wir dann endlich um 2:20 Uhr morgens an. Anschließend fielen wir nur noch in unsere Betten.
Spruch des Tages: (Es war der Askaan, der uns am späten Mittwochabend gegen 23:00 Uhr am Flughafen abholte und uns zum 4-Sterne-Hotel Bonaparte brachte.) "Na, das war ein anderer Eindruck als im Salzhotel, nicht wahr?"
15.01.12Michael
Auf der Tour hatte man einen schönen Einblick in die verschiedenen Regionen von Kolumbien. Von den Städten über landschaftliche Highlights (z.B. Nuqui) bis hin zur...
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Stefanie