Reisetagebuch viSpecial Peru/Bolivien/Chile - 21.05.2010

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 21.05.2010. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viSpecial Reise durch %COUNTRY%, Bolivien und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 21.05. - 12.06.2010

Reiseleiter dieser Tour: Gonzalo
"Liebe Luete, Die Gruppen sind immer verschieden. Diese war eine sehr gute Gruppe. Viel Spaß, 20 sehr nette und lustige Leute Diese Reise war sehr toll mit euch! Ihr wart sehr nett und freundlich. Die Reise war ganz gut und ich bin zufrieden, dass ihr eine gute Zeit hier in Peru Bolivia und Chile hattet. Es waren 22 Tage, an denen wir sehr schöne Landschaften, Kultur und lustige Erlebnisse zusammen genießen konnten. Es hat mir super Spaß gemacht und ich danke euch für eure gute Laune und Geduld auf der Reise. Von hier viele, viele Grüße Eurer Gonzalo."
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21.05.2010
Freitag | Europa - Lima
Heute hat unsere Reise durch Peru, Bolivien und Chile begonnen. Nach einem langen Flug sind wir in Lima angekommen. Lima ist die Hauptstadt Perus und eine typische lateinamerikanische Großstadt.
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22.05.2010
Samstag | Lima - Pisco
Um 5.00 Uhr landeten wir und mussten erstmal durch die Immigration. Draußen wartete bereits unser Guide Gonzalo auf uns, mit ihm werden wir die ganze Reise bis nach Chile unterwegs sein.

Nach einem leckeren Frühstück in unserem Hostal starteten wir um 9 Uhr morgens unsere Stadtbesichtigung in Lima. Zuerst fuhren wir durch Miraflores, ein Mittelstandsviertel mit netten, gepflegten Häusern Richtung Altstadt. Dort besuchten wir den Plaza de Armas mit der Kathedrale Limas in der Fransico Pizarro begraben liegt. Von dort ging es zur Iglesia San Fransisco. Unter dem Kloster besichtigten wir die Katakomben mit den Massengräbern von zigtausenden Toten.

Danach fuhren wir weiter bis Barranco, einem kleinen Stadtviertel, wo unser Restaurant lag und uns ein tolles Buffet als Mittagessen erwartete. Nach dem sensationellen Buffet brachen wir zufrieden und gesättigt am Nachmittag Richtung Pisco auf.

3,5h später waren wir in Paracas. Eine Stadt, die ein bisschen zerstört aussieht. Wahrscheinlich noch wegen dem Erdbeben des Jahres 2007.
Rundreise Südamerika
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- 4 h
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23.05.2010
Sonntag | Pisco - Ica
Heute konnten wir schon die ersten Highlights unserer Tour sehen. Das heutige Programm begann am Hafen von Paracas. Von dort sind wir um 8 Uhr mit dem Boot zu den Ballestas Inseln gefahren.

Sofort saßen wir in einer Lancha (=Boot) und fuhren in Richtung Candelabro, einem riesigen Bild im Wüstenboden, das eine Mischung aus Kaktus und Kerzernständer darstellt. Zur Entstehung gibt es mindestens 20 verschiedene Theorien, doch der wirkliche Ursprung ist bis heute ungeklärt. Von dort ging es weiter zu den Ballestas-Inseln, wo wir nicht nur die faulen Seelöwen beim schlafen störten, sondern auch Pinguine, Pelikane, etc. in Hülle und Fülle sahen.

Ein kleiner Zwischenstopp führte uns zur Brennerei des Nationalgetränkes von Peru, dem "Pisco". Mit Pisco im Blut ging es weiter zur wilden achterbahnmäßigen Sandbuggyfahrt bei der Oase Huacachina. Hier flitzten wir mit Sandboards kopfüber die anscheinend endlos langen Dünen herunter. Die aufregende Tour ging zu Ende mit einem meditativen Sonnenuntergang in der Wüste.

Auch heute übernachten wir wieder in einem wunderschönen Hostel.
Rundreise Südamerika
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- 2 h
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24.05.2010
Montag | Ica - Nazca
Die Fahrt durch die Wüste in den Süden ging heute weiter. Es ist unglaublich, wie viel Sand es hier gibt. Immer wieder war es interessant, aus dem Fenster zu schauen, denn die Landschaft änderte sich schneller als man dachte – Dünen, Berge, grüne Flusstäler.

Kurz vor Nazca haben wir uns das Maria Reiche Museum angeschaut, was schön war – auch wegen dem wirklich hübschen Garten mit den vielen Blumen. Ein paar Kilometer weiter kletterten wir auf einen Aussichtsturm, von dem aus man schon zwei der Figuren erblicken konnte.

Den letzten Höhepunkt des Tages erreichten wir genau in der heißesten Zeit des Tages. Mit kleinen Flugzeugen (4 Personen) überflogen wir die Nazca-Linien und sahen noch mehr der faszinierenden Bilder.

Es ist schon erstaunlich, was Menschen alles geschaffen haben sollen, und das vor soooo langer Zeit.
Rundreise Südamerika
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- 3 h
5
25.05.2010
Dienstag | Nazca - Arequipa
Heute mussten wir sehr früh aufstehen, weil wir ungefähr 600Km vor uns hatten. Von unserem schönen Hotel in Nazca sind wir zunächst zu einem Nazca Friedhof gefahren.

Da haben wir Peter kennengelernt. Wir sind noch immer beeindruckt, wie hier in der Mitte des Nichts Leute wohnen konnten!!!! Doch die Grabräuber waren als erste hier und haben alle wertvollen Sachen ausgegraben, weshalb überall nur noch Menschenknochen und Reste der Kleidungsstücke zu finden sind. Dann ging es weiter und wir hielten an einem wunderschönen privaten Strand für unser Picknick an. Dieser Strand ist bekannt für die Inkaruinen, die es dort gibt.

Die Panamericana zieht sich in diesem Teil Perus entlang der Pazifikküste dahin - zur Rechten der Ozean und zur Linken die Ausläufer der Kordillieren. Stunden später verließen wir die Pazifikküste und fuhren durch dichten Nebel Richtung Arequipa. Es war bereits dunkel.
Rundreise Südamerika
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- Fahrtag
6
26.05.2010
Mittwoch | Arequipa
Heute konnten wir endlich ausschlafen. Die Gruppe nutzte den Morgen, um die von viventura betreuten Sozialprojekte zu besuchen. Auch die Markthalle wurde besichtigt, um alle typischen Produkte unter die Lupe zu nehmen.

Danach ging es in den schönen Garten des viventura Büros, wo wir lecker bekocht wurden. Anschließend haben wir in einer ausgiebigen Tour die Stadt erkundet. Das Kloster Santa Catalina mit seinen farbenfrohen blauen und roten Mauern war Kulisse für jede Menge Fotos. Und wie jeden Abend hat die hungrige Meute in einem der vielen leckeren Restaurants geschlemmt.
7
27.05.2010
Donnerstag | Arequipa - Cabanaconde
Um 9 Uhr morgens war heute ein angenehmer Starttermin. Diana und Gonzalo führten uns in Richtung des Colca-Canyons, aber vorher erfuhren wir noch ganz genau von Diana wie die 3 Hausvulkane von Arequipa heißen....das sind der Chaichuna, der Misti und der Pichu Picchu - alle schneebedeckt - ein toller Anblick.

Wer in solche Höhen (über 4900m) fährt, der sollte wissen, wie man sich wappnet um nicht von der Höhenkrankheit erfasst zu werden und so gab uns Gonzalo eine klare Anleitung wie Coca-Blätter zu kauen sind. Monika war reichlich eingedeckt mit dem Kraut und gab gerne an andere ab. Dann folgte der Aufstieg auf das Hochplateau und so ein wenig schwummrig wurde einem schon bei der dünnen Luft. Wir haben es aber alle schadlos überstanden.

Nach 4900m ging es dann hinab auf "nur" noch 3600m in die Ortschaft Chivay, die am östlichen Ende des Canyons liegt. Dort erwartete uns ein wunderbares Thermalbad, dessen 39°C uns alle bisherigen Anstrengungen vergessen ließen. Toll! Um uns an die Höhe zu gewöhnen, fuhren wir im Anschluss direkt nach Cabanaconde, das wir bei Nacht und nach vielen Passstraßen sicher erreichten. Kompliment an unseren Fahrer Pepe!
Spruch des Tages:
Diana, unser Special-Guide für Arequipa und den Colca-Canyon über die Hausvulkane der Stadt:Unser Misti ist aktiv
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28.05.2010
Freitag | Arequipa - Cabanaconde
Heute mussten wir früh aus den Betten, was nach der Fahrt am Vortag echt grausam war!!! Kondore waren angesagt. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Cruz del Condor und warteten mehr als eine Stunde, um die Geier sehen zu können.

Der Kondor ist der größte fliegende Vogel der Welt. Er wiegt ungefähr 60 Kilo und ist bis zu drei Meter lang. Nach fast 2h warten kamen vier Kondore und einige flogen nur ein paar Meter über unsere Köpfe! Es war ein wunderschönes Spektakel. Danach fuhren wir weiter Richtung Arequipa. Unterwegs am Colca-Canyon erzählte uns unser lokaler Guide vieles über die Geschichte, Pflanzen- und Tierwelt dieses Tales.

Nach dem Mittagessen ging es noch 3h weiter bis in die Stadt Arequipa. Dort kamen wir abends an.
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- 7 h
9
29.05.2010
Samstag | Arequipa - Cuzco
Um 4.45 Uhr fuhren wir zum Flughafen von Arequipa. Während des Fluges konnten wir auf den Hausberg von Arequipa, den Misti, und auch in einen anderen, aber diesmal rauchenden Vulkan sehen.

Nach einem Zwischenstopp in Juliaca landeten wir um 8.50 Uhr in Cuzco. Nachdem wir unsere Zimmer in dem schönen, alten im Kolonialstil erbauten Hotel bezogen hatten, konnten wir uns noch etwas ausruhen, bevor wir uns am Nachmittag wieder trafen. Hier erhielten wir erste Informationen über den Inka Trail sowie die Fahrt ins Heilige Tal.

Anschließend begann unsere Citytour. In der zentralen Sehenswürdigkeit von Cuzco, Qorikancha - Inkatempelreste, die von den Spaniern mit dem Kloster Convento de Santo Domingo überbaut wurde, lernten wir viel über die Tempel. Nach und nach ließ wegen Müdigkeit unser Interesse an den Inka jedoch nach.
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- 2 h
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30.05.2010
Sonntag | Cuzco
Heute war ja der "freie Tag" und wir unternahmen Unterschiedliches. Oskar, Ingrid und Gerhard sind mit ein Taxi zum Pisak gefahren und dort haben sie eine alte Stadt der Inkas besucht und haben auch bemerkt, warum das Urubamba-Tal das "Heilige Tal der Inkas" genannt wird.

Der Rest der Gruppe ist in der Stadt geblieben und ist einfach ein wenig herumgelaufen und hat einen ruhigen Tag gehabt. Ert um 14 Uhr trafen wir uns wieder und haben die Koricancha Tempel besucht. Heute sind alle ziemlich früh ins Bett gegangen, weil wir morgen um 3 Uhr morgens weiterfahren müssen.
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31.05.2010
Montag | Cusco - Aguas Calientes
Heute sind wir wieder richtig früh aufgestanden, denn wir sind schon um 3.30 Uhr in Richtung Piscacucho gefahren. 2h fuhren wir mit dem Bus und nahmen dann unseren Zug. Am Kilometer 104 sind 11 von uns mit Giancarlo ausgestiegen und sind den ganzen Tag bis zum Sonnentor gelaufen.

Nach etlichen Fotos sind wir weiter bis Aguas Calientes. Der Rest der Gruppe sind weiter mit dem Zug bis Aguas Calientes gefahren. Dort sind Ingrid und Gerhard in die Thermalquellen gegangen. Das Wasser war nicht so warm, aber die Becken liegen mitten im Wald und sie haben einfach die Landschaft genossen. Sieben von uns haben eine schöne Wanderung an den Eisebahnlinien bis zum Wasserfall von Mandor gemacht. Alles war super toll, die Landschaft, die Natur, einfach alles :-)

Am Abend hat sich die ganze Gruppe wieder getroffen uns wir sind zu einem Restaurant gegangen.
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- 2 h
- 6 h
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01.06.2010
Dienstag | Machu Picchu - Cusco
Heute war für die meisten ein ersehnter Tag. Um 7 Uhr morgens waren wir schon in unserem Bus auf dem Weg nach Machu Picchu. Giancarlo, unser lustiger Guide, führte uns hervorragend durch die alten Inkaruinen.

Nach der Führung hatten wir noch viel Zeit, um auf eigene Faust das Gelände zu erforschen. Machu Picchu ist wirklich beeindruckend. Die Landschaft und der Ort an dem Machu Picchu erbaut worden ist, das ganze Mysterium um das Heiligtum...was soll man da viel erzählen. Man muss da gewesen sein.

Nach dem Essen in einem Restaurant tranken wir noch ein paar Bier und Cafés. Nach 1,5h mit dem Zug nahmen wir wieder einen Bus und fuhren etwa 2,5h. Gegen Mitternacht waren wir in unserem Hotel und waren auch alle schön müde!
Spruch des Tages:
Spruch des Tages: Giancarlo: "Alles klar? - Noch Fragen? - Foto machen! - Weiter!"
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- 1 h
- 2 h
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02.06.2010
Mittwoch | Cusco - Capachica
Um 8:00 traf sich die ganze Gruppe im Hotel und wir starteten unsere Fahrt bis Capachica am Titicacasee. Wir fuhren weiter mit unserem Bus bis "La Raya". Dieser Pass bildet die Grenze zwischen Cusco und Puno auf einer Höhe von 4.334m. Durch eine sehr schöne Landschaft fuhren wir in die Hochebene von Puno. Unterwegs haben wir in Juliaca gehalten, weil Ingrid und Gerhard direkt nach Puno fahren mussten, da sie die nächsten zwei Tage diesen interessanten Ort besichtigen werden. Ungefähr 2 Stunden später kamen wir in San Pedro an. Der Ort liegt auf der Halbinsel "Capachica". Auf Capachica sind die drei wichtigsten Dörfer: Santa Maria, Llachon und Chifron. Unsere Zimmer waren in verschiedenen Häusern. Zum Glück hatten wir Strom, aber das Wasser ist ein ganz anderes Thema ;) Der Blick über den See von unseren Zimmern war supertoll !!
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- Fahrtag
14
03.06.2010
Donnerstag | Capachica
Heute konnten wir ausschlafen. Nach dem Frühstück begannen wir eine kleine Wanderung über die Halbinsel von Capachica. Mit Gonzalo wanderten wir auf einen Berg, der insgesamt um die 4.100 Meter hoch ist. Die Lansschaft dort war einfach atemberaubend! Nach dem Knipsen einiger Fotos begannen wir dann den Abstieg auf der anderen Seite des Berges. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Nach einem reichhaltigen Abendessen wurden wir von den Einheimischen in ortstypische Trachten gesteckt und manche von uns haben mit die Kindern Volleyball gespielt. Dies war ein weiteres Highlight des Tages! Am Abend haben wir uns den tollen Sternenhimmel angeschaut.
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04.06.2010
Freitag | Capachica - La Paz
Heute ging es sehr früh mit einem Boot auf dem Titicacasee los in Richtung Puno, unterbrochen von einem Zwischenstopp auf den originalen schwimmenden Inseln der Uros.

Dort erfuhren wir, wie so eine Insel gebaut wird und wie sich das Leben der Uros gestaltet.

Am Hafen in Puno trafen wir mit Gerhard und Ingrid zusammen und die ganze Gruppe fuhr weiter bis zur Grenze.

In Desaguadero bestaunten wir das geschäftige Markttreiben und das geschickte Manövrieren der Rikschafahrer zwischen Fußgängern und Bussen. Hier wird die Ausreise zum Erlebnis. In Desagauadero wartete bereits auch Carlos, um uns mit Bolivien vertraut zu machen.

Mit ihm machten wir vor der Ankunft in La Paz noch einen Abstecher zum berühmten Sonnentor der Tiahuanacu Kultur. Dann fuhren wir weiter bis "El Alto" (4.200m) eine recht junge Stadt in Bolivien.

Am Abend konnten wir von einer der Anhöhen der bolivianischen Hauptstadt (3.600m) einen ersten Blick auf die beleuchtete Millionenstadt werfen. Die Fotoapparate hatten einmal mehr jede Menge Arbeit.

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- 6 h
- 3 h
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05.06.2010
Samstag | La Paz
Wir konnten heute ausschlafen und brachen nach dem Frühstück zur Stadtführung auf.

Heute machten 19 von uns La Paz zu Fuß, und Siegfried bewältigte mit dem Mountain-Bike die "gefährlichste Straße der Welt!" Aber keine Sorge, allen geht es gut und alle sind wohlauf!

Der größte Teil der Gruppe unternahm mit Manuela und Carlos eine Stadtbesichtigung von La Paz der besonderen Art. "Ausgesetzt" am Stadtrand in großer Höhe wanderten wir talabwärts mit herrlichen Ausblicken auf die Stadt im Talkessel und lernten viel über die Eigenheiten der Stadt und deren Einwohner kennen.

Mit dem Besuch des Hexenmarktes, auf dem man alle Art von Souvenirs bis hin zu Lamapfoten bekommen kann, endete unsere Stadtführung gegen Mittag.

Siegfried wagte sich mit dem Mountain-Bike auf die sogenannte "Death Road", die sich von 4700m bis auf 1100m in die Tiefe stürzt. Diese atemberaubende Down-Hill-Fahrt über mehrere Stunden führte uns durch mehrere Klimazonen, vom trockenen, kargen Hochland bis zum subtropischen Regenwald.

Das Frühstück im bezaubernden 70er Jahre Ambiente war recht gut und dann hieß es sich aufzumachen auf die etwas andere Stadtbesichtigung von La Paz. Wir starteten stilgerecht mit einem Minibus in den sich jeweils 9 Personen reinquetschen konnten - zum Glück hatten wir neben Carlos noch einen bezaubernden 2. Guide - Manuela. Sie führte uns souverän zum "El Alto" und dort wurde uns ein Museum nahegebracht, welches die unterschiedlichen Kulturen Boliviens darstellt. In einem alten Wasserturm ist dies untergebracht und von ganz oben hat man einen herrlichen Blick über die ganze Stadt.

Anschließend ging es mit uns bergab....und zwar wieder Richtung La Paz. Über steile Treppen und entlang von Hauptverkehrsstraßen führten uns die Guides zu den Märkten der Innenstadt, die eine unglaubliche Vielfalt bieten. Ein Gewusel von Menschen, Tieren und Fahrzeugen in einer atem- und gehörberaubenden Kulisse hat sich uns geboten. Verkehrsregeln gelten hier nicht, alles geht irgendwie durcheinander und miteinander - und funktioniert. La Paz - ein Melting Pot.

Erschöpft, aber voll schöner Eindrücke, kamen wir dann nach 15 Uhr wieder in das Hotel und auf Empfehlung von Carlos haben wir uns dann erstmal leckeren Kaffee und Kuchen in einem naheliegenden Café schmecken lassen.

Der Abend wurde dann in einem schönen Restaurant abgeschlossen, das Gonzalo für uns ausgewählt hat.

17
06.06.2010
Sonntag | La Paz - Oruro - Uyuni
Heute war der ganze Morgen frei. Man genoss das Hotel, das späte ausgiebige Frühstück usw.

Nach dem Mittag ging es mit dem Bus weiter bis Oruro und von dort weiter mit dem Zug nach Uyuni. Mit dem Zug kamen wir dann endlich um 2:20 Uhr morgens an. Anschließend fielen wir nur noch in unsere Betten.

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- 7 h
- 3 h
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07.06.2010
Montag | Uyuni - San Juan
Um 11.30 Uhr (mit bolivianischer Verspätung) und mit neuer Energie fangen wir unseren Tag an. Heute haben wir ein Highlight im Programm, es ist die Salzwüste von Uyuni. Unsere Jeeps holten uns ab und wir fuhren zum Zugfriedhof. Dann ging es zum größten Salzsee der Erde - über 14.000 Quadratkilometer mit schneeweißem Salz. Viele Bilder wurden gemacht und die Wanderung auf der Isla del Pescado war auch sehr nett. Wirklich beeindruckend war der Salzsee selber, diese Weite und das blendende Weiß des Salzes sowie die Insel Inkawasi mit den großen Kakteen mitten im See. Die Schatten waren so lang und der Himmel so blau. Den Abend verbrachten wir in einer Jugendherberge am Rande der Salzwüste, wo wir nach einem guten Abendessen in gemütlichen Zimmern die Nacht verbrachten!
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- 5 h
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08.06.2010
Dienstag | San Juan - San Pedro
Ganz früh um 5:30 Uhr ging es los, bei völliger Dunkelheit und eisiger Kälte, auch im Auto. Durch eine sehr schöne Landschaft und mit unseren 4 Jeeps fuhren wir hunderte von Kilometern. Unterwegs haben wir die schönen Vulkane und die vielen Lagunen fotografieren können. Das Frühstück nahmen wir bei einer Lagune zu uns, wo es einige Vögel und Füchse als Fotomotive gab. Das Mittagessen hat Emiliana, unsere Köchin, lecker für uns zubereitet. Die Landschaft war sehr, sehr schön - das perfekte Ambiente für unser Essen. Dann wir fuhren wir mit den Offroad-Fahrzeugen von Lagune zu Lagune. Geysire und Thermalquellen gab es natürlich auch. Nach endlos langer "Hoppelstrecke" kamen wir endlich an der Grenze an. Kein Zweifel, wir waren wieder in der Zivilisation. Nach einer heißen Dusche hatten wir unser letztes gemeinsames Essen mit Gonzalo. Obwohl die Müdigkeit bei allen von uns zu spüren war, haben manche aus der Gruppe noch eine Sternenbeobachtungs-Tour gemacht.
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- Fahrtag
- 1 h
20
09.06.2010
Mittwoch | San Pedro - Calama - Santiago
Denn ganzen Vormittag hatten wir frei, um uns zu erholen oder spazieren zu gehen. Am Nachmittag wanderten wir durch das Todestal und anschließend besichtigten wir noch eine Mondlandschaft und sahen dort einen sehr schönen Sonnenuntergang. Dann ging es weiter mit unserem bereits fertig gepackten Gepäck und nach fast 1,5 Stunden waren wir schon am Flughafen von Calama. Heute verabschieden wir uns von Gonzalo und gehen in unterschiedliche Richtungen. Wir aber auch er haben eine lange Strecke nach Hause vor uns. Nach den letzten beiden Wüstentagen war es heute sehr entspannend mal die Seele baumeln zu lassen und den Tag ruhig in San Pedro de Atacama zu verbringen. Ein wenig durch das Dorf bummeln, sich von den Einheimischen zum Essen in ihren wunderbaren Restaurant-Innenhöfen animieren zu lassen, das war genau das Richtige. Unser "Hotel" war eine interessante Anlage, hatte irgendwie was von einer Hacienda; man konnte auch auf der Terrasse vor den Zimmern sitzen und sich von der Sonne wärmen lassen. Nachmittags gab es dann noch einmal eine interessante Führung durch das Salzgebirge in der Umgebung von San Pedro mit unserem lokalen Guide, der uns alle Gesteinsformationen und Ablagerungen informativ nahe brachte. Faszinierend war der "geräuschvolle" Felsen; ein Berg der auf Grund seiner Struktur (ein Monokristall) knackende Geräusche von sich gab und von dem regelmässig Brocken abbrechen - zum Glück nicht als wir dort standen. Die Fahrt mit dem Bus zum Abflugort nach Calama war dann entspannend und der Transfer nach Santiago problemlos. Ein wenig wehmütig war uns allen, dass wir uns nun von Gonzalo verabschieden mussten; hatte er uns doch so wunderbar und souverän die letzten Wochen begleitet. Aber wir haben ihm alle versprochen uns wieder zu sehen...wo auch immer!
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- 3 h
- 3 h
21
10.06.2010
Donnerstag | Santiago de Chile
Inmitten der Nacht landeten wir in Santiago, fuhren zu unserem Hotel und sind dann alle schnell ins Bett gegangen. Nachdem Frühstück im Hotel starteten wir zu unserer Citytour. Eine moderne Großstadt erwartete uns. Wir gingen zum Zentrum und vom Präsidentenpalast über den Hauptplatz, bis zum Mercado Central, wo wir die Köstlichkeiten des Meeres bestaunten und bei einem Mittagessen auch probierten. Wir spazierten durch die Straßen und besuchten schließlich den Höhepunkt der Stadt, den Berg San Cristobal mit einer riesigen Marien-Statue, gelegen in einem wunderschönen Park mit grandiosem Blick über die Stadt.
Spruch des Tages:
Spruch des Tages: (Es war der Askaan, der uns am späten Mittwochabend gegen 23:00 Uhr am Flughafen abholte und uns zum 4-Sterne-Hotel Bonaparte brachte.) "Na, das war ein anderer Eindruck als im Salzhotel, nicht wahr?"
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11.06.2010
Freitag | Santiago - Europa
Die Gruppe dröselte sich nun langsam auf und wir verabschiedeten uns etappenweise. Monika und Walter bleiben noch in Chile. Sie fliegen zu den Oster-Inseln und bleiben dort 3 weitere Tage am Meer. Alle Anderen brachen auf Richtung Flughafen in Santiago, um in die Heimatstädte zu fliegen. Wir hatten viel Zeit zum Nachdenken um die Reise Revue passieren zu lassen - was haben wir nicht alles erlebt? Wer weiß noch was an den ersten Tagen war? Bewusst werden wird uns das wohl erst, wenn wir vor dem PC hunderte von Fotos sortieren. Was für eine schöne Reise !!!
 
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Auf der Tour hatte man einen schönen Einblick in die verschiedenen Regionen von Kolumbien. Von den Städten über landschaftliche Highlights (z.B. Nuqui) bis hin zur...
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