Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

02 Apr. 2010 • Wadi Rum - Frankfurt

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Abflug

Heute war nun endlich der Tag. Unser Urlaub nach Peru hat begonnen. Am Anfang gab es erstmal ein wenig Chaos, weil es mit den Sitzplätzen nicht richtig geklappt hat.

Ein Pärchen saß nicht zusammen, Herbert hatte zwei Sitzplätze und theoretisch hätte Tania dann die ganze Zeit neben ihm stehen müssen. Gott sei Dank war er dann ein Gentleman und bat ihr einen seiner zwei Sitzplätze an. Der Rest des Fluges war wirklich gut.

03 Apr. 2010 • Paracas - Lima

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Lima bei Sonne und essen am Strand

Sehr früh schon sind wir in Lima gelandet. Gabi, unsere Reiseleiterin, holte uns ab und brachte uns erstmal ins Hotel. Nachdem wir in Ruhe gefrühstückt haben ging es los auf Tour.

Liebespark, alte Ruinen und dann in Altstadt mit Regierungsgebäude standen auf dem Plan. Das Wetter war wunderbar. Wir genossen es umso mehr, weil wir ja aus dem kalten Deutschland kamen. Nach dem Franziskanerkloster ging es dann los, auf der Panamericana gen Süden. Wir lernten einiges über eine uns unbekannte Frucht, die Lucuma, und probierten dann auch wie das Eis davon schmeckt.

Im Hotel angekommen ging es dann gleich noch vor Sonnenuntergang an den Strand und aßen ganz frischen leckeren Fisch. Äußerst früh fielen wir wie tot in die Betten

04 Apr. 2010 • Pisco

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Natur und Abenteuer

Heute war ein aufregender Tag. Schon morgens sind wir zu Fuß zum Hafen, um mit dem Schnellboot zu den Ballesta Inseln zu fahren. Es war ein wirkliches Erlebnis.

Viele Seelöwen, Humboldtpinguine, Tausende von Tölpeln, Inkaschwalben und Kormoranen, die um unsere Köpfe flogen. Auf der Wöchnerinnenstation waren dann die ganzen Mamas mit ihren Babys. Dann mussten wir leider wieder zurück, denn nun wollten wir in eine hiesige Weinkellerei. Dort hatten wir viel Spaß (denn wir hatten ordentlich Durst). Die Fotos werden wir lieber nicht veröffentlichen…

Nach einem super Mittagessen sind wir dann mit den Buggys hoch auf die Sanddünen. Das war eine Gaudi. Und wer glaubt es, bis auf zwei junge Damen sind alle auf dem Sandboard die Dünen runtergejagt. Der Abschluss war: In Ruhe den Sonnenuntergang genießen.

05 Apr. 2010 • Lima - Ica

wir sprechen mit den Einheimischen
Luis hat Geburtstag

Streik…. und…notgedrungene Planänderung

Nach einem supertollen Tag kam heute ein Tag der leider anders verlaufen ist als eigentlich geplant war. Morgens sind wir erstmal Richtung Nazca. Wir wussten, dass es einen großen Streik hinter Nazca gab. Dieser wurde dann so schlimm, dass wir umkehren mussten .

Nun haben wir dann erstmal, wieder zurück in der Wüstenoase, Luis Geburtstag gefeiert. Erstmal, leckeres Essen und dann eine Riesentorte, die viventura ihm geschenkt hat… sie war sehr lecker. Aber dann mussten wir zurück nach Lima, um am nächsten Tag nach Arequipa zu fliegen. Das war leider nicht schön. Alle waren enttäuscht, den Flug zu verpassen, aber das war höhere Gewalt. Da konnte keiner etwas daran ändern.

06 Apr. 2010 • Nazca - Arequipa

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Auf nach Lima

Morgens haben wir Lima ein wenig besser kennengelernt, was auch sehr schön war. Einige zu Fuß und die Anderen haben einen öffentlichen Bus ausprobiert. Das war auch mal was.

Nachmittags ging es auf zum Flughafen. Komisch war als einige schon eingecheckt haben und dann auf einmal wieder zurückkamen. 10min später ging es dann aber normal voran und am frühen Abend waren wir dann in Arequipa.

Den Abend haben wir genossen. Wir waren nämlich in einem tollen Restaurant. Wir bekamen sogar Lätzchen um. Irgendwie war es einfach nur schön.

07 Apr. 2010 • Arequipa

Essen bei Viventura
der Misti in Arequipa

Die weiße Stadt

Heute ist ein Teil der Gruppe zu einem der Sozialprojekte von viventura gefahren und zwar in eine Schule. Es war schön , denn die Kinder waren richtig anhänglich. Eine wirklich schöne Erfahrung.

Die Anderen erkundeten die Stadt auf eigene Faust und beim Mittag trafen wir uns im Büro von viventura. Dort lernten wir das Team kennen und aßen lecker Mittag unter freiem Himmel. Dann begann die City Tour. Sie war wirklich sehr schön, aber danach waren wir wirklich kaputt. Einige wollten ins Hotel und die Anderen sind nochmal schön essen gegangen.

08 Apr. 2010 • Colca-Schlucht - Arequipa

das Colca Tal
ein kleines Alpacababy zum kuscheln

Nun kommt der Pass

Heute hieß es nun auf in die Höhe. Einigen war ein wenig mulmig zu Mute.

Auf ging es also! Wir genossen die Landschaft, die Vulkane von Arequipa und dann kamen wir ins Vicuña Reservat. Es sind feine kleine Tiere mit einem edlen Fell. Wir sahen sogar ein Kleines , dass bestimmt nicht mehr als 2 Tage alt war. Nach einem Teestopp ging es stark bergauf, aber allen ging es recht gut. So sind wir dann erstmal essen und dann ins Thermalbad. Einige wollten sich aber lieber das Dorf nochmal ansehen, und den kleinen Markt.

Dann ging es durch das Colcatal bis zu unserer Schlafstätte, ein kleines Dorf wie aus dem letzten Jahrhundert.

09 Apr. 2010 • Arequipa - Cabanaconde

<Jürgen hat Geburtstag
der kondor flog nur für uns allein

Der Flug des Kondors und Jürgens Geburtstag

Heute war wieder Mal ein großer Tag. Jürgen hatte heute Geburtstag. Wir sangen ihm alle ein Ständchen und einen kleinen Geburtstagskuchen bekam er vom Hotel. Da hatte er schonmal seinen ersten Wunsch frei.

Dann fuhren wir los, betrachteten die wunderbare Landschaft und sahen das Treiben der Menschen, die in aller Ruhe mit ihren Tieren unterwegs waren. Und dann auf einmal : …. da waren sie: Mehrere Kondore. Wir sprangen aus dem Auto und sahen wie sie hoheitsvoll über uns flogen. Es war so toll, auch weil wir ganz alleine dort waren. Danach fuhren wir noch etwas weiter zur eigentlichen Stelle, dem Kreuz des Kondors. Nach einer Zeit zog sich aus der Schlucht ein Einzelner hoch und flog teilweise ganz dicht an uns vorbei. Es war einfach nur schön. Dann ging es weiter, wir genossen die Aussichtspunkte und die Stände, wo wir schöne Sachen kaufen konnten.

Gegen 5 Uhr waren wir wieder in Arequipa und für den Abend haben wir uns ein ganz chiques Restaurant ausgesucht, das ChiCha. Immerhin hatte Jürgen Geburtstag und so taten wir uns alles was Gutes. Und dann spendierte viventura noch eine tolle Maracujatorte. Ein gelungener Abend.

10 Apr. 2010 • Arequipa - Cusco

Plaza de armas in Cusco
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Um 3.45 Uhr aufstehen

Heute mussten wir schon mitten in der Nacht aus den Federn, um nach Cusco zu fliegen. So kamen wir schon relativ früh in der Inkahauptstadt an. Das war prima.

Wir bekamen gleich einen sehr guten ersten Eindruck. Dann gab es noch ein wenig Unruhe beim einchecken, aber die Sonne schien wunderbar. Es war warm und wir hatten einen tollen Hinterhof. Ein Teil der Gruppe wollte sich ein wenig ausruhen, die Anderen gingen mit Gabi eine Runde drehen um schon einmal die Stadt ein wenig näher kennen zulernen. Mittags ging es dann los mit unserem Guide Juan Carlos. Wir besuchten die ersten Ruinen, lernten viel über die Inkas und genossen wieder Mal den Ausblick.

Den Abend ließen wir in Ruhe und individuell auslaufen.

11 Apr. 2010 • Cuzco - Cusco

vor den alten Inakamauern
eine typische Strasse in San Blas

Entspannen und genießen

Heute war ein sehr wichtiger Tag. Wir hatten einfach mal Zeit , dass jeder für sich die Stadt erkunden konnte. Einfach Mal entspannen, durch die Straßen schlendern, die Leute betrachten, was essen gehen, Postkarten schreiben usw.

Morgens betrachteten wir fast alle das Treiben auf der Plaza de Armas. Viele verkleidete Leute, oder besser gesagt, viele Leute mit ihren Trachten. Das fühlte sich für uns an wie Karneval. Ein wirklich schöner Tag.

12 Apr. 2010 • Cuzco - Aguas Calientes

spitzenklasse abendessen im" Indio Feliz
unsere Wanderer

Inka Trail für einige von uns

Heute ging es nun runter ins heilige Tal der Inkas. Es war wirklich sehr schön dort. Alles ist grün, ein fruchtbares Stück Land, der Vilcamayo oder Urubamba Fluss fließt mitten durch und die Berge erheben sich hoheitsvoll an den Seiten.

In Ollantaytambo wechselten wir den Bus und fuhren zur professionellen Bahnstation. Interessant…. Dann die Bahnfahrt: Ein kleines Abenteuer. Marianne war überwältigt von der Schönheit der Natur, aber nicht nur sie. Dann ging es weiter bergab und die Flora veränderte sich, die Blätter wurden immer größer.

Wir sahen auch noch die Reste von dem was der Fluss hier alles verwüstet hat. Sogar Bahnschienen sah man an einigen Stellen am Flussufer herumliegen. Dann stiegen Achte von uns aus und begannen ihr Abenteuer…den Inka Trail oder Camino Inka wie man hier sagt.

13 Apr. 2010 • Aguas Calientes - Machu Picchu

das viel ersehnte Machu Picchu
ein herrlicher Tag, wir sind so satt und glücklich

Machu Picchu

Heute war ein für die meisten ein ersehnter Tag. Noch vor Sonnenaufgang saßen wir schon im Bus. Wir wollten eine der ersten sein, die oben in Machu Picchu ankamen.

Und so war es dann auch. Ein überwältigender Blick erwartete uns. Allein die Landschaft und der Ort an dem Machu Picchu erbaut worden ist, das ganze Mysterium um das Heiligtum…was soll man da viel erzählen. Man muss da gewesen sein. So machten wir die Führung und mussten schon früh wieder zum Zug. Wir schauten uns noch den Ort Ollantaytambo an mit all seinen kleinen Gassen und Hinterhöfen. Dann hieß es: Mittagsbuffet als Entschädigung dafür, dass wir ja nicht nach Nazca konnten. Es war ganz klasse, alle waren wir begeistert von dem Essen und von dem Ambiente.

Danach saßen wir nochmal alle auf der Treppe, genossen die Sonne und das Leben und schauten auf den dahinfließenden heiligen Fluss der Inka. Dann sind wir nach Cusco zurück, da wir alle ziemlich geschafft waren.

14 Apr. 2010 • Cuzco - Capachica

Mittagessen an der STrasse
Das Andenhochland

Zum Titicacasee

Wer hat nicht schon in der Schule von dem Titicacasee gehört, auf 3800 m Höhe?? Heute ging es nun dorthin.

Vorher sind wir aber noch auf einen Markt außerhalb von Cusco. Hier waren nur Einheimische. Es war eine klasse Erfahrung, denn wir sahen das Treiben eines typischen hiesigen Marktes und haben selbst auch ein paar Dinge eingekauft. Danach sind wir dann weiter mit dem Bus.

Gegen Mittag hielten wir und aßen Lamm mit frischen Kartoffeln, das direkt an der Straße verkauft wird. Im stehen aßen wir dann an der Straße. Das war mal was ganz anderes. Gegen 5 Uhr waren wir dann schon in Santa Maria. Schön, dass wir noch bei Tageslicht angekommen sind und alles bewundern konnten. Jeder wurde nun seiner Gastfamilie vorgestellt und einquartiert .

Um 7 Uhr haben wir dann gemeinsam zu Abend gegessen. Leider ging es einigen gar nicht so gut wegen der Höhe. Relativ früh lagen wir dann schon im Bett.

15 Apr. 2010 • Capachica

Wer ist wer ???
auf dem höchsten Berg am titicaca

Bei den Bauernfamilien

Die meisten wurden morgens von einem Esel oder Hahn geweckt. Vorher aber schon, und zwar mitten in der Nacht, mussten einige zur Toilette. Kostete natürlich einiges an Überwindung nachts über den Hof laufen zu müssen, aber die Belohnung kam wenn man in den Himmel schaute. Ein Sternenhimmel, der war so wunderschön.

Leider war es morgens etwas regnerisch, so frühstückten wir erstmal in aller Ruhe. Um 8.30 Uhr sind dann die Wanderer aber trotzdem los. Wer nicht wandern wollte genoss den Morgen und schaute sich das tägliche Treiben an. Mittlerweile kam auch die Sonne raus. Als die Wanderer auf dem Gipfel ankamen wurden sie belohnt mit einem herrlichen Ausblick, Heilpflanzenkunde und einem typischen kleinen Picknick.

Am Abend gab es noch was ganz Schönes. Beim Lagerfeuer holten die Gastfamilien die typischen Trachten von heraus und be..oder verkleideten uns alle. Wir hatten einen riesen Spaß. Bei den Damen mussten wir genau hinschauen um sie zu erkennen. Und so ging der Tag zu Ende.

16 Apr. 2010 • La Paz - Capachica

auf den Uros
Günter hat Geburtstag am Titicacasee

Die Uros und Tiawanaku

Sehr früh ging es los. Ruth und Karl Heinz sind leider zu spät geweckt worden und mussten praktisch im Stehen noch ein wenig frühstücken.

Unser erster Stopp war dann bei den Uros. Die meisten waren irgendwie berührt und fragten sich, wie Menschen überhaupt so leben können. So wurde uns wieder mal bewusst, wie gut wir es haben. Dann genossen wir noch die Bootsfahrt und am Hafen warteten schon Herbert und Tania, die in Puno geblieben sind. So ging es nun mit dem Bus entlang des Titicacasees. In Pomata war ein sehr schöner Aussichtspunkt. Dort hielten wir aus zweierlei Gründen.

Heute war nämlich der Geburtstag von Günter, aber wir hatten ihm noch nicht gratuliert, denn es sollte eine Überraschung sein. Und während er so auf den See sah, holten wir die Torte raus und sangen ihm das Geburtstagslied. Und so gratulierten wir ihm und aßen die Geburtstagstorte (die übrigens sehr lecker war) im Stehen und mit Blick auf den ganzen See.

Später aber war er einmal frech zu Gabi, und (Rache ist ja süß) so machte sie mal eine Vorführung wie in Peru die Geburtstagstorte "angeschnitten " wird. Beim Auspusten der Kerze drückte man leicht auf den Hinterkopf, bis dieser in der Mitte der Torte landet. Alle hatten Spaß. Dann gab es noch einen abenteuerlichen Grenzübergang und auf ging es zu den Ruinen von Tiawanaku.

Als wir abends im Hotel ankamen waren alle so gerädert , dass nur noch im Hotel gegessen wurde. Günter ließ seinen Geburtstag in einem schönen Lokal, bei einem leckeren Essen, 2 Flaschen Wein und zweimal Damenbegleitung feiern.

17 Apr. 2010 • La Paz

Rolf ist aus dem Häuschen: Frankenwein in Bolivien
Am anfang hatten wir Spass wie man sieht

Höchste Hauptstadt

Die Stimmung war heute ein wenig gedämpft und die Luft war ein wenig raus, denn die Reise ist ja doch ganz schön anstrengend. Auch die Nacht war ein wenig laut. Nun verstand man warum drin stand: Ohrenstöpsel mitnehmen. Einige fanden das Frühstück auch nicht so toll.

Aber dann wurde eine schöne Stadtrundfahrt gemacht, die alle sehr sehr genossen haben. Der Führer Carlos war toll. Danach noch ins Café, einen leckeren Café getrunken und was essen. Danach war ausruhen angesagt. Ina und Urs sind noch ins Musikmuseum gegangen.

Da mehrere den Abend vorher im Hotel gegessen hatten und ganz begeistert waren, wollten wir heute nochmal allesamt dorthin. Wir hatten zwar Spaß untereinander und besprachen nochmal letzte Details, aber mit dem Essen dauerte das sehr sehr lange. Aber das Schlimmste war hinterher die Bezahlung. Da verlor der / die eine oder andere die Geduld. Es kann ja leider nicht immer alles perfekt sein. So war der Nachmittag ganz ruhig und entspannt, und am Abend haben wir uns dann wieder getroffen zum Abendessen.

Tania und Herbert hatten heute ein ganz anderes Programm. Sie hatten sich für die Fahrradtour auf der Todesstraße entschieden.

18 Apr. 2010 • Uyuni - El Alto

wir warten auf den Zug
moderne Kunst in oruro,Kontrast zur trostlosen Lan

Auf zum Salsee

Den Morgen hatten wir heute noch frei, aber um 12 Uhr hieß es dann: wieder in den Bus, auf zum Salzsee.

Heute fuhren wir das erste Mal mit öffentlichen Fahrgelegenheiten. Das war mal was anderes. Das bolivianische Andenhochland begleitete uns. Eine recht einfache Landschaft und ein raues Klima für die Menschen, die dort leben. Dann kamen wir in Oruro an und mussten nun zum Bahnhof, unser Gepäck einchecken. Dann haben wir uns unsere Plätze im bolivianischen Zug gesucht.

Die Fahrt war etwas lang und vor allem sehr heiß. Die Heizung lief auf Hochturen und wir waren einem Hitzeschlag nah. Es war auch schon dunkel und so konnten wir nicht viel sehen. Sehr spät erst kamen wir in Uyuni an und es war äußerst kalt. Schnell ins Hotel und ab ins Bett. Das Hotel war übrigens sehr schön.

19 Apr. 2010 • Uyuni - Salar de Uyuni

auf dem Salzsee
ein nicht zu beschreibender Himmel

Unglaublich schöner Salzsee

Unser Tag war heute …bis um 7 Uhr….. unglaublich schön. Ganz in Ruhe ausschlafen, frühstücken und Tania und Herbert haben beim rumstöbern in der Gegend ganz tolle Filzschuhe gefunden. Leider habe ich kein Foto davon gemacht. Dann kamen die Jeeps und wir mussten uns in Gruppen zusammenfinden. Die Aufteilung, die dabei entstand war ganz gut und alle waren zufrieden. Immerhin würden wir ja die nächsten zwei Tage viele Stunden auf engem Raum verbringen, und je besser es harmoniert, umso mehr Spaß hat man auch.

Wir fuhren erst zum alten Zugbahnhof und dann auf den Salzsee. Wir haben uns noch die Verarbeitung des Salzes angesehen und haben gleich wieder ein wenig Shopping gemacht. Der Eindruck des Salzsees war überwältigend. Es wurden tolle Fotos gemacht und es machte richtig Spaß.

Picknick machten wir vor der Insel Inkawasi. Die Kakteen auf dieser Insel waren riesig groß. Das hatte noch keiner gesehen. Am Nachmittag kamen wir an den Platz wo wir auf den Sonnenuntergang warteten. Hier hatten wir unheimlich viel Spaß und es war eine Bombenstimmung. Ina war völlig in ihrem Element und Waltraud hatte gleich zwei Weinflaschen in der Hand, wobei eine war ihr glaub ich nicht genug… und so könnte ich jeden hier erwähnen (der Platz reicht leider nicht)

Und dann ging die Sonne unter, ein Schauspiel sondergleichen. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht heraus, Minute für Minute veränderte sich der Himmel. Einige sagten, dass heute mit der schönste Tag war. Nur was danach kam, das war alles andere als toll. In Kurzfassung: Die Einheimischen haben Barrieren aufgestellt weil sie streikten und ließen uns auf keinen Fall durch. Unbegrenzter Streik hieß es.

Wir haben zwar noch noch auf abenteurliche Art und Weise versucht das ganze zu umfahren aber es hat nicht geklappt.

20 Apr. 2010 • Potosi - San Pedro De Atacama

Frühstück auf dem Platz vor der Grenze
entspannen bei Blick auf Meer

Abenteurliche Ausreise

Um Mitternacht hielten wir unser Nachtmahl ein mit Wein und Bier. Und dann fuhren wir die ganze Nacht durch, denn wir mussten schon um 8 Uhr an der chilenischen Grenze sein. Schon um 6 Uhr waren wir allerdings da. Und es war kalt. Dann organisierten unsere Köchinnen ein Frühstück auf dem Platz.

Um 8h machte die Grenze auf und wir nahmen auf der chilenischen Seite einen öffentlichen Bus und fuhren bis an den Pazifik. Dort konnten wir uns dann in einem sehr schönen Lokal mit Blick direkt aufs Meer ein leckeres Essen gönnen und entspannten. Dann hieß es auf zum Flieger, der uns nach Calama brachte und dann ging es mit privatem Bus weiter nach San Pedro. Ein riesengroßer massiver grupaler Bierdurst brach aus. Einige setzten sich noch ein wenig nach draußen in den Hof, andere stürzten direkt ins Bett.

21 Apr. 2010 • San Pedro De Atacama

die Atacama Wüste
der Vulkan Licancabur hinter den Alpacas

Atacama Wüste und Abschied

Heute nun war unser letzter gemeinsamer Tag. Den Morgen konnten wir ganz in Ruhe angehen lassen.

Wir schauten uns den netten kleine Ort in Ruhe an und einige sind sogar noch ins Museum gegangen. Das Klima war so richtig schön warm. Um 12 Uhr sammelten wir uns so langsam und um halb ging es zu unserem Abschiedsessen. Ein uriger Platz. Die meisten fanden es ganz toll. Es war mal was ganz anderes. Chilenischer Pisco Sour wurde als erstes probiert, und er schmeckte gut, nicht so wie der Bolivianische.

Wir verbrachten 2 schöne Stunden bei gegrilltem Fleisch, Quinoa, das Andengetreide, und vor allem Wein, der natürlich nicht fehlen durfte. Noch ein paar Fotos und dann ging es ab in die Atacama Wüste. Es war nochmal ein schöner Abschluss. Nach den Aufregungen des Tages zuvor endete alles schön und in Ruhe. Dann mussten wir uns verabschieden. Umarmungen und liebe Worte…winken….. und weg waren alle.

22 Apr. 2010 • Salar de Uyuni - Santiago de Chile

wahrscheinlich wird heute chilenischer Wein getrun
man erinnert sich noch mal an die schönen Stunden

Abschied nehmen

Vor uns lag nun noch die chilenische Metropole Santiago. Am Flughafen holte man uns ab und brachte uns in unser Hotel. Während der Fahrt dorthin erfuhren wir schon einiges über die Stadt und ihre Bewohner.

Nachdem wir die Koffer im Hotel gelassen hatten, starteten wir zu unserer Citytour. Zu Fuß durchquerten wir das Zentrum vom Präsidentenpalast über den Plaza de Armas bis hin zum Mercado Central. Hier konnten wir die Köstlichkeiten des Meeres bestaunen und bei einem Mittagessen auch probieren.

Zum Abschluss ging es auf den Cerro San Cristobal, den Aussichtsberg von Santiago. Genau wie die Jungfrau, die auf seiner Spitze thront, blickten wir über die Stadt und fühlten uns ein bisschen klein beim Anblick der riesigen Anden. Ein wenig Abschiedsstimmung kam auf und beim einen oder anderen vielleicht auch der Gedanke auf ein Wiedersehen in Südamerika.

23 Apr. 2010 • Frankfurt - Santiago de Chile

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wer war immer der letzte ?????

Heimflug

Heute war nun endgültig Schluss. Vor allem hat es ja auch eine ganze Menge Ungewissheit gegeben bezüglich des Fluges, denn wir wussten ja nichtmal ob der Flughafen überhaupt schon offen sein würde. Das hätte ja gerade noch gefehlt. Aber Gott sei Dank, alles ging gut ab.

Nur, dass wir nun in Deutschland angekommen 6h verloren, das war nicht so toll. Wir haben sehr sehr viele Eindrücke mitgenommen. Viel haben wir gesehen und auch Erfahrungen gemacht, die alle erstmal verarbeitet werden wollen. Aber wir haben ja Zeit.