Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

10 Okt. 2009 • Frankfurt - Quito

Bleifenster vom Flugzeug
Orchidee vom Nebelwald

Fliegen

Wir sind im Flugzeug, und reisen, reisen, reisen. Mehr über diese Reise gibt es in die folgenden Tagen.

11 Okt. 2009 • Quito

San Francisco Kloster
Mausoleum der Basilica

In der Tiefe des Waldes

Es war wunderschön. Wir hatten eine kühle Brise in den Höhen Quitos erwartet, aber die Sonne hat uns überrascht. Einmal diese große und lebendige Stadt Quito mit den beschützten Wohnsiedlungen, aber danach ein ganz anderes Ecuador kennengelernt. Beeindruckend war die Länge der Stadt Quito. Egal wo man war, es ging weiter. Quito ist die Hauptstadt des Landes, lebhaft und bunt. Mit vielen Häusern und vielen, vielen Bergen. Wir sind eingetaucht in eine andere Welt und haben die Andersartigkeit des Landes aus erster Hand erlebt. Quito kennzeichnet vor allem eine Farbe, beige. Oder vielleicht ist es doch ganz bunt? Der Verkehr ist anders, überhaupt nicht geregelt und dadurch beinahe anarchistisch. Faszinierend war desweiteren die Jesuiten Kirche, weil wir darüber so viel erfahren haben: Vom Baustil, über die Geschichte Quitos und der Indígenas bis hin zur Bedeutung einzelner Kunstgegenstände im Inneren der Kirche; all das wurde uns von unserem kompetenten und charmanten Führer beigebracht. Überraschend ist vor allem die kulinarische Vielfalt von Ecuador. Die Lage des Gasthofs, den wir am Mittag besuchten, war sehr schön. Ein typischer Innenhof, und das Essen genauso typisch und lecker. Als wir Quito verließen, änderte sich das Verkehrsbild nicht wirklich, der Fahrstil auf der Gegenfahrbahn wurde stattdessen sogar zuweilen noch wilder. Ziemlich hervorstechend ist auch der große Kontrast: Man landet in einer großen Stadt, fährt ein paar Stunden und schon ist man weit weg von alledem. Quito als kulturelle und lebhafte Hauptstadt des Landes macht nach nur ein paar Kilometern der undurchdringlichen Tiefe des Waldes Platz. Unser Fahrer Manuel, ein wahrer Teufelskerl, hat uns die ganze Zeit sehr gut chauffiert und heil zur Lodge gebracht.

12 Okt. 2009 • Quito

Brillenbären auf der Brücke
Arsenio, ein echter Waldbär

Auf den Spitzen der Ästen

Obschon nächtliche Regengüsse auf einen feuchten zweiten Tag hingedeutet hatten, überraschte uns das sonnige Wetter abermals. Wir haben die sehr seltenen Brillenbären gesehen, die sehr beeindruckend waren. Zum einen, weil man sie nie so sieht und weil es etwas ganz Besonderes ist und zum anderen, weil es selbst in Ecuador sehr selten geschieht und natürlich, weil man sie in Deutschland höchstens nur im Zoo zu Gesicht bekommt. Wie sie auf den Spitzen der Äste herumturnten, hatte man beinahe erwartet, dass sie fallen würden. Wir haben auch aus weiter Entfernung 2 Tukane gesehen, die in ihrer Imposanz den Bären nur ein wenig nachstanden. Ich fand es toll mit Arsenio, unserem lokalen Führer, der alles hervorragend erklärt hat. Gleichwohl er nur mit den Vögeln anfing, wurden wegen den Bären, die wir vor allem seinem aufmerksamen Gehör zu verdanken haben, aus einer Stunde Wanderung drei. Wir haben die Bären eine Stunde lang beobachtet, sie haben beinahe für uns Modell gestanden und ihre Jungen noch als Zugabe präsentiert. Anstatt schnell zu verschwinden, was durchaus im Bereich des Möglichen gelegen hätte, sind sie lange an ihrer Stelle geblieben. Es war ein schöner Tag, weil man mit vielen Eindrücken belohnt wurde: Tiere, Pflanzen, die Landschaft, und vor allem das Gesamtpaket Nebelwald. Unser lokaler Guide erwies sich dabei als unübertrefflicher Vorteil und unterhielt uns, trotz fehlender Deutschkenntnisse, noch durch seine humorvolle Art. Der Ehrgeiz aller wurde bei der Wanderung geweckt. Am Ende des Tages belohnte uns der Nebelwald noch einmal mit dem unvergleichlichen Einblick eines Brillenbären in einer Baumkrone, wobei wir auch ihre andere, weniger sanfte Seite kennengelernt haben. Anstrengende Wanderungen, die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze führten am Ende des Tages zu allgemeiner Erschöpfung. Grandiose Einblicke in die grüne Hölle, Seele des Landes, wie man es auch immer nennen will. Ebenso beeindruckend war die Geräuschkulisse in der Nebelwalddämmerung, die in uns noch lange nachklingen wird.

13 Okt. 2009 • Cuicocha - Nanegal

Am Rand von Cuicocha
Leckeres Eis aus "Paila"

Stolz und mit der Natur verbunden

Nachdem wir 2 Tage im tiefsten Nebelwald verbracht hatten, zeigte Ecuador uns nun ein völlig anderes Gesicht. Das Klima wandelte sich von warm zu kalt. Es war nochmal sehr beeindruckend, wie sich die Landschaft und die Tier- und Pflanzenwelt in relativ kleiner Entfernung wandelte. Unsere heutige Etappe führte uns 3500m hoch zum Kratersee des Cuicocha. Die unwirkliche Kraterlandschaft erinnerte einige Reiseteilnehmer (Lars) an Impressionen aus dem nordischen Island und lies uns für einen Moment vergessen, dass wir uns in Südamerika befanden. Die Wanderung um den See war sehr anstrengend und die Luft wurde immer dünner. Dafür wurden wir aber mit einem wunderschönen Blick und einer unglaublich friedvollen Ruhe belohnt. Ein heftiger Gebirgsregen beschleunigte unseren Abstieg und in unserer Unterkunft wartete auf uns schon ein warmer Kamin und leckeres Essen.

14 Okt. 2009 • Nanegal - El Angel

Zwischen Polilepis und Pumamaquis
"Feliz cumpleaños" Kale!

Abschluss mit südamerikanischem Fussball

Am heutigen Tag erreichte Kalle eine Lebenszeit von einem halben Jahrhundert. Er hatte Glück, denn einen schöneren Ort für seinen Geburtstag konnte er gar nicht bekommen. Dass in solch einer Höhe so eine märchenhafte Landschaft mit verwunschenen großen Pflanzen existieren kann, ist schon außergewöhnlich. Und der neue Freund Aaron, ein dort lebender Rottweiler, leistete uns auf der ganzen Tour durch den Polilepis Wald und die atemberaubende Andenlandschaft Gesellschaft. Zurück in der zauberhaften Unterkunft gabs noch eine Überraschungsgeburtstagsfeier mit einer großen, leckeren Schokoladentorte und als krönenden Abschluss südamerikanischen Fußball. Schade nur, dass Ecuador in Chile verloren hat und deshalb leider nicht nach Südafrika fahren kann. Javier hierzu: Es ist wie immer - wir haben gespielt wie nie aber verloren wie immer.

15 Okt. 2009 • Cuicocha - Cotopaxi

An der richtigen �quatorlinie und Sonnenuhr
Nordseite des Cayambe

Stolz und mit der Natur verbunden

Wir sind in Chilcabamba, einer sehr gemütlichen Lodge angekommen. Die Fahrt hat sich hingezogen, und wir hatten noch einen Platten am Auto. Die Straßen sind mitunter sehr unwegsam aber wir haben mit Manuel ja einen sehr routinierten Fahrer, der uns sicher ans Ziel brachte. Imponierend war die Fahrt durch die Indianerdörfer, und die atemberaubende Landschaft Ecuadors. Viele Indianer leben noch sehr traditionell, sind sehr stolz und mit der Natur verbunden. Sehr schön ist ihre traditionellen Kleidung. Der Markt in Otavalo war interessant, aber man konnte nicht ungestört herumlaufen. Immer wurde man angesprochen, ob man etwas kaufen wollte. Natürlich haben wir Jacken, Mützen und Handschuhe, Schildkröten aus verschiedenen Steinen gekauft und selbstverständlich haben wir auch gehandelt, aber ob wir es gut gemacht haben, weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall hat es uns Spaß gemacht. Unbedingt stoppen mussten wir an der Äquatorlinie, an der neuen Sonnenuhr. Es war beeindruckend, was die Menschen der Vor-Inka-Kultur und der Inka-Kultur für ein Wissen über die Sonne, die Erde und die Sterne hatten. Sie lebten eben noch sehr verbunden mit, von und in der Natur. Da die Erdanziehung an der Äquatorlinie geringer ist, wiegt man circa ein Kilo weniger als normal. Es lohnt sich also hier zu bleiben. Auf der Weiterfahrt sah man wieder diese gepflegten Wohnanlagen, die aber bewacht sind, und dann daneben sehr arme und dreckige Häuser, in denen viele Ecuadorianer leben. Überall liegt Müll herum. Die Menschen verkaufen beispielsweise Apfelsinen auf den Straßen, zwischen den Fahrbahnen - in stinkenden Autoabgasen, um sich ein paar Cent dazu zu verdienen. Viele Menschen in Ecuador sind arbeitslos und werden nicht vom Staat unterstützt. Daher sind sie auf diese Einnahmequelle angewiesen. Auf der Lodge angekommen, empfing uns eine unglaubliche Umgebung. Wir sahen die Berge, besonders den Cotopaxi, und fühlten uns sehr wohl.

16 Okt. 2009 • El Angel

Vor dem Cotopaxi, fast genauso hoch
Aufstieg zum Himmel

Holprige Strecke

Heute ging es daran, den Cotopaxi zu besteigen, zumindest ein Teil davon. Nach dem Aufstehen zeigte er sich schon in seiner ganzen Pracht. Die Sonne schien, es war alles friedlich - traumhaft. Das köstliche Frühstück genossen wir mit Blick auf den Cotopaxi, Sonnenschein und blauem Himmel. Dann ging es los auf 4.500 Meter Höhe. Auch hier zeigte Manuel sich wieder als erfahrener Fahrer, denn die Strecke war sehr holprig. Der Marsch bis zur Schutzhütte war wohl anstrengend, aber wir haben es alle geschafft. Der Ausblick war einfach gigantisch. Sogar der Andenwolf ließ sich blicken. Allmählich zogen Wolken auf und als wir auf den Weg zum Gletscher waren, fing es an zu gewittern. Javier meinte, es sei besser umzukehren. Uns war das uns auch Recht. Den Nachmittag genossen wir auf der Lodge gemeinsam mit den Hunden, Lamas und dem Fohlen. Je später es wurde, desto kühler und dunkler wurde es. Die Wolken kamen immer näher und der Cotopaxi war nicht mehr zu sehen. Ab und zu donnerte es in der Ferne, trotzdem könnte ich hier bleiben, aber morgen geht es ja wieder weiter.

17 Okt. 2009 • Riobamba - Cotopaxi

Reiten mit Stieren in Sicht
Am Anfang war alles leichter...

Respekt vor Pferden

Das Reiten war schon eine Abenteuer. Javier hatte vorher gesagt hat, es sei nur gefährlich an Stieren vorbeizureiten, wenn ein Stier alleine ist. Und genau das ist passiert. Zum Glück war Lars da und hat den Stier mit Fäusten verkloppt. Celso, unserer lokaler Guide hatte den Ernst der Lage sofort erkannt, und ist vorgeritten und hat für uns gegen den Stier "gekämpft". Auf dem Rückweg lag der Stier wieder vor dem Tor, durch das wir reiten mussten, und danach hat Javier gesagt: "Es ist nur gefährlich wenn er nicht liegen bleibt", und schon stand er auf. Wir waren im weiten Bogen um den Stier herum geritten. Latacunga war sehr lebhaft, aber man hat im Vergleich mit Otavalo gesehen, dass dieser ein touristischer Markt war, und Latacunga ein echter Markt. Hier gab es viele Menschen, von überall her. Alles trifft sich und der Markt ist einfach voll mit Leben und Bewegung.

18 Okt. 2009 • Cuenca - Cotopaxi

Ingapirca Ruinen
Schienbus nach Guamote

Planvoll und ohne große Hilfsmittel

Die Zugfahrt ab Riobamba wird in den Reisebüchern als das Highlight schlechthin angepriesen, aber im nachhinein gab es wesentlich größere Momente auf unserer Reise. Wir sind in Guamote ausgestiegen, und der Ort hat mir sehr gut gefallen. Mit den bunten Balkonen vor den Häusern. Viele Indianer haben an der Strecke sehr freundlich gewunken. Die Ruinen in Inka Pirca waren sehr interessant. Im Grunde sind wir ja auf kleinen Stücken des Inkaweges gegangen. Für mich ist es immer wieder beeindruckend, wie frühere Völkerstämme sehr planvoll und ohne große Hilfsmittel große Bauwerke errichtet haben, wahrlich architektonische Meisterleistungen. Cuenca ist eine superschöne Stadt mit toller Atmosphäre und sehr europäisch ausgerichtet. Lutz hat es leider verpasst und hat davon vom Bett im Hotel aus nur ein Foto gesehen. Wohin man schaut es gibt überall Kirchen, schöne Kirchen und sehr unterschiedlich in ihrer Bauweise: Entweder kolonial oder europäisch. Lars hat im Austriakaffee den bestes Ice-Kaffee seines 19 Jahren langen Lebens getrunken. Juan hat seine Stadt sehr gelobt, und war vor allem ein sehr versierter Fußballfan. Sehr wichtig! Es war sehr schön Cuenca von der Uferseite zu sehen, sehr alte und auch moderne Häuser, aber alles gut aufeinander abgestimmt und mit Stil. Ich hätte gerne noch länger geschaut.

19 Okt. 2009 • Riobamba

Riesenschildkröte macht Siesta
Familie und Venus vor dem Gemelo 2

Sparbehandlung

Von Cuenca gings mit dem Flugzeug nach Guayaquil und von dort aus weiter nach Galapagos. Als wir auf den Galapagos Inseln ankamen, fuhren wir zunächst ins Hochland. Auf den Inseln gibt es insgesamt 7 Klimazonen. Wir besuchten die Riesenschildkröten, die auf einer Farm in freier Wildbahn leben. Anschließend fuhren wir zu einem Lavatunnel, den wir Lutz Meinung nach leider nicht ganz durchliefen. Danach ging es noch zur Charles Darwin Station, wo wir die Aufzucht der Schildkröten beobachten konnten. Die Schildkröten waren aber nicht mehr aktiv und schliefen nur. Also wollten wir nochmal wiederkommen. Zumindestens Lutz und Annette. Als wir unser Hotel bezogen, war ich sehr erfreut. Wir hatten haben Zimmer mit Meeresrauschen, Robben in direkter Nachbarschaft, Pelikane, Echsen, Krabben und viel viel Sonne.

20 Okt. 2009 • Cuenca

Freier Tag, Sonnentag
Blick vom Hotel aus

Freiheit

Bisher hatten wir immer ein straffes Programm doch heute hatten wir unseren freien Tag und konnten die Seele baumeln lassen. Unsere Reisenden haben den Tag am Strand verbracht und waren noch ein wenig shoppen. Lutz und Annette gingen nochmal zur Darwin Station, aber Lone Some Georg hatte wohl auch einen freien Tag und lies sich nicht blicken. Am Ende des Tages gab es zum essen Fisch mit Kokosnusssauce, a la William Style. Aber auch das gegrillte Fleisch mit Bohnen und Reis war sehr lecker. Beide Welpen haben es sich auch schmecken lassen.

21 Okt. 2009 • Puerto Ayora

Sonnenuntergang in Isabela
Lavaspalten in Santa Cruz

Playa de los Alemanes

Heute nach dem Frühstück sind wir in Richtung "Las Grietas" gegangen. Es war sehr schön, das Wassertaxi zu nehmen, dann an der anderen Seite der Bucht auszusteigen, und anschließend den versteckten Weg irgendwie zu finden. "La Playa de los Alemanes" war etwas trocken, denn genau zu der Zeit gab es Ebbe. Aber nach einer etwa 20-minütigen Wanderung auf Lavastein, sind wir angekommen. Manche von uns sind hier zur Abkühlung ins Wasser gesprungen. Es war ein Ort zum Innehalten, zur Ruhe kommen, auch damit man die dortige Natur nicht stört. Durch das klare Wasser konnte man die Papageifische sehr gut sehen. Dann ging es los mit dem Boot. Die See war zum Glück ruhig und nur ab und zu haben wir einen Schlag gespürt. Lutz und Kalle haben etwas auf der See entdeckt, das aussah, wie eine Flosse, doch was es genau war, werden wir nie herausfinden. Das Hostal in Isabella machte gleich einen einladenen Eindruck. Das lag vor allem an der liebenswürdigen Gardena, die einen sofort herzlich aufnahm. Am schönen Badestrand merkten wir gleich an den zufrieden in der Abendsonne dösenden Echsen, dass man hier einen Urlaubsort vor sich hat, an dem sich gut verweilen läßt.

22 Okt. 2009 • Santa Cruz

Beobachtung einer Meeresechse
Galapagueños y Alemanes

Fußballspiel im Inselclub Villamil

Der Besuch auf "Las Tintoreras" gleichte dem Besuch einer Mondlandschaft. Nur, hier leben viele Tiere und Fische miteinander. Esteban als lokaler Guide hat uns das Leben auf diesem Vulkanland gut nahegebracht und man versteht, warum solche Paradiese unbedingt, vor allem vorm Menschen, geschützt werden müssen. Die bei uns wohl bei allen Vieren bestehenden Bedenken vorm Schnorcheln waren unbegründet. Es war eines der tollsten Erlebnisse in unserem Urlaub. Wir konnten mit vielen Meerestieren fast Auge in Auge mitschwimmen und sie in beiderseitiger Ruhe beobachten. Der Ausflug zur "Mauer des Leidens" zeigte uns, dass auch vor dieser malerischen und abgelegenen Inselwelt Krieg und Menschenunheil nicht Halt gemacht haben. Annette wanderte dann mit Javier den schönen Sandstrand entlang und dem Sonnenuntergang entgegen, während wir anderen der Einladung von Francisco zum Fußballspiel im Inselclub Villamil gefolgt waren und sogar mit 4:1 mit einem deutsch-ecuadorianischen Team gewinnen konnten. Für uns Fußballfans natürlich ein zusätzliches Highlight. Zum Anschluss des Tages servierte uns Gardena ein leckeres Schlemmermenue.

23 Okt. 2009 • Isabela - Santa Cruz

Lavitaechse, Weibchen schön geschminkt
Neue Promenade von Santa Cruz

Williams Straßenrestaurant

Die Rückfahrt mit dem kleinen Schnellboot war rasant und machte Spaß, da die See an dem frühen Morgen sehr ruhig wogte. Naja, für die, die es gut vertragen konnten und nicht seekrank wurden. Wir hatten Gott sei Dank keine Probleme. Schade, dass Javier uns nicht bis zum Schluss begleiten konnte, aber leider ließ die Terminplanung nichts anderes zu. Wir hatten natürlich Verständnis dafür. Somit hieß es heute schon Abschied nehmen. Nachdem wir nun doch Georg bei seinem Morgenmahl erwischen konnten, machten wir noch einen schönen Strandausflug zur Tortugabay und gingen noch einmal gut speisen.

24 Okt. 2009 • Isabela - Guayaquil

Abschied vom Meer und Ecuador
Die Reisenden und Maradona

Riesenstadt Guayaguil

Leider konnten wir den Stadtbummel nicht so gut mitnehmen, da dafür kaum Zeit übrig blieb. In knapp 1 1/2 Stunden musste die Führung durchgezogen werden, wobei sich unser lokaler Guide Walter redlich Mühe gab und versuchte uns so viel wie möglich über die Riesenstadt Guayaguil zu zeigen. Auch durch den Rückreisestress waren wir nicht mehr so aufnahmefähig. Speziell bei Lars und Lutz war nach den vielen Besichtigen der Akku leer. Auf der weiteren langen Rückreise waren wir doch recht müde. Es dauerte daher einige Zeit, bis man sich wieder erinnerte, was für tolle Eindrücke und gewaltige Erlebnisse wir bei unserer Reise durch Ecuador gewonnen haben. Ein ganz großes Dankeschön sagen wir Javier dafür, dass er uns mit seinem Einfühlungsvermögen, seinen Humor, seine Schlagfertigkeit sowie seiner Herzlichkeit nicht nur viele Dinge gezeigt, sondern auch mit viel Wissen erklärt hat, so dass wir alles mit anderen Augen zu sehen gelernt haben. Durch ihn ist die Reise etwas ganz Besonderes geworden.