Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

06 Aug. 2010 • Frankfurt

nach Südamerika
Über das grosse Wasser

Über den großen Teich…

Endlich geht es nach Brasilien. Abends startet das Flugzeug Richtung São Paulo - Brasilien!!

07 Aug. 2010 • Amazonas-Regenwald - Sao Paulo

Anflug zum Amazonas
Rio Preto da Eva

In die grüne Lunge der Welt

Nach der frühen Ankunft in São Paulo geht es weiter in die grüne Lunge der Welt. In Manaus angekommen, werden wir von Marinilda und dem neuen Guide erwartet.

Gleich geht es weiter in den Dschungel. Nach einer Stunde Autofahrt können wir schon das Leben in einem kleinen Städtchen im Amazonas erleben. Dann geht es weiter zur Lodge, die noch 2 Stunden mit dem Motorboot weiter im Dschungel liegt.

Dort angekommen, müssen wir uns erst einmal an die enorme Feuchtigkeit gewöhnen und vor allem von der langen Reise ausruhen.

08 Aug. 2010 • Amazonas-Regenwald

Die Malocas Regenwaldlodge
Das erste Bad im Amazonas Regenwald

Keine Sorge!

Die nächsten Tage sind wir ohne Verbindung zur Außenwelt. Möglicherweise gibt es erst wieder in Alter do Chão Internet. Wir melden uns so bald wir können!!

09 Aug. 2010 • Amazonas-Regenwald

Ein Bad im Urwaldbach
Herberts Nachtlager im Urwald

Hängematten

Heute ist das große Abenteuer. Die ganze Gruppe übernachtet im Urwald in Hängematten.

Ein wunderschöner Platz an einem kleinen Wasserfall mitten im Wald.

10 Aug. 2010 • Manaus - Amazonas-Regenwald

Unterwegs auf dem Fluss
Etienne im Wald

Wieder in die Zivilisation

Nach der Übernachtung im Wald geht es wieder zurück zur Lodge.

Am Nachmittag fahren wir wieder mit dem Boot und dem Bus Richtung Zivilisation und nun werden wir auch die Dschungelhauptstadt Manaus kennenlernen.

Nach dem Einchecken im Hotel können wir sogar noch eine Veranstaltung in berühmten Amazonasoper ansehen.

11 Aug. 2010 • Manaus

Hafen in Manaus
Zentrum von Manaus

Auf das Amazonasschiff

Augusto holte uns morgens vom Hotel ab und wir haben uns zuerst Hängematten gekauft, unser Schiff angeschaut und die Hängematten an den besten Plätzen aufgehängt. Dann haben wir den Markt und das Zentrum besichtigt. Bis zur Abfahrt des Schiffes konnten wir noch das Treiben im Hafen beobachten und am Nachmittag fuhr das Schiff los. Wir überquerten den Zusammenfluss von Rio Negro und Rio Solimões kurz vor Dunkelheit und ab dem Moment waren wir auf dem Rio Amazonas. Das schwarze Wasser des Rio Negro fließt kilometerlang neben dem braunen des Solimões her, bis es sich vermischt und die braune Farbe annimmt. Das Schiff war etwas heruntergekommen und die Hängematten eng an eng mit den Nachbarn aufgehängt. Es war total voll. Auch zum Sitzen gab es nichts und so blieben wir in den Hängematten oder sassen auf dem Boden der Reling. Da wir uns aber schon mit den Zutaten für Caipirinha eingedeckt haben, gab es dann auf dem Deck eine Caipiparty.

12 Aug. 2010

Unser Amazonasdampfer
Ralf´s Freunding auf dem Schiff
Ralfs´s Schiffsbekanntschaft

Auf dem großen Strom

Der Tag auf dem Amazonas. Langsam tuckert unser Schiff den Amazonas flussabwärts und die Landschaft fließt an uns vorbei.

Der Tag ist ausgefüllt mit Lesen und Schlafen, nur Ralf hatte es einfacher, da er durch sein portugiesisch leicht Kontakte unter den Einheimischen fand.

Mit Augusto haben wir dann wieder Caipis gemacht und trotz öffentlichem Verbot von Alkoholgenuss haben wir unsere Partie fortgesetzt.

13 Aug. 2010 • Santarem

Strand mitten im Amazonas
Boot auf dem Tapajos

Unterwegs auf dem großen Fluss

Der Tag auf dem Amazonas. Langsam tuckert unser Schiff den Amazonas flussabwärts und die Landschaft fließt an uns vorbei. Der Tag ist ausgefüllt mit Lesen und Schlafen, nur Ralf hatte es einfacher, da er durch sein portugiesisch leicht Kontakte unter den Einheimischen fand.

Mit Augusto haben wir dann wieder Caipis gemacht und trotz öffentlichem Verbot von Alkoholgenuss haben wir unsere Party fortgesetzt.

14 Aug. 2010 • Alter do Chão - Rio de Janeiro

Stefan und Silvio mit 2 Hübschen
Tobias in Reggaekluft

Wieder festen Boden unter den Füssen

Das Schiff hat den Hafen von Santarem schon um 3 Uhr in der Früh erreicht. Uns erwartete ein zu kleines Fahrzeug, mit dem wir noch eine Stunde eng auf eng zum Städtchen Alter do Chão fuhren.

Dort konnten wir unsere Zimmer belegen und noch einmal in einem richtigen Bett ausschlafen. Nach dem Frühstück konnten wir den Ort erkunden. Alter do Chão liegt am Tapajos-Fluss, der fast blaues Wasser hat. Vor dem Ort gibt es eine Insel mit feinem Sand.

Wir haben dann mit Booten übergesetzt und konnten mitten im Amazonas am Strand liegen und im warmen Wasser baden. Mittags fuhren wir mit zwei Motorbooten zu einer Sandbank und hofften, dort Delfine zu entdecken, die aber leider nicht kamen.

Aber wir konnten die Ruhe und die Natur genießen. Wieder im Dorf sind wir zum Sonnenuntergang an den Fluss wo sie über dem Tapajós untergeht.

15 Aug. 2010 • Barreirinhas - São Luis

Die Gruppe auf der Düne
Kathleen im Sand

Zur nassen Wüste

Ganz in der Früh ging es mit dem Van in das Städtchen Barreirinhas, am Eingang zum Nationalpark der Lenções Maranhenses (Bettlaken). Nach dem Einchecken und eine Pause fuhren wir dann mit dem Landcruiser auf Sandpisten zu der Dünenlandschaft.

Es war Hochsaison und noch eine ganze Menge anderer Touristen unterwegs. Die Dünenlandschaft impressioniert wirklich, denn hinter jeder Düne gab es einen See. So sieht das von oben gesehen tatsächlich wie hingeworfene Bettlaken aus.

Joel ist mit uns zu einem See wo nicht so viele Touristen waren und wir blieben bis Sonnenuntergang im Nationalpark. Dann wieder die abenteuerliche Fahrt zurück und am Abend ein nettes Essen am Flussufer des Städtchens.

16 Aug. 2010 • Barreirinhas - São Luis

auf zur Flussfahrt
Der Leuchtturm Mandacaru

Fahrt zum Meer

Heute ging es mit dem Boot den Rio Prequiças hinunter. Vorbei an großen Mangrovenwäldern und dazwischen riesige Sanddünen, die bis an den Fluss reichten.

Kurz vor der Mündung kamen wir nach Mandacaru mit seinem sehr schönen und hohen Leuchtturm. Wir haben die unzähligen Treppen erklommen und bekamen zum Lohn einen tollen Rundblick auf die ganze Gegend. Zum Mittagessen fuhren wir auf eine Halbinsel aus Sand zwischen Fluss und Meer und einige von uns konnten endlich im Atlantik baden.

Nach der Rückkehr in Barreirinhas, packten wir schon wieder unsere Sachen und es ging zurück nach São Luis.

17 Aug. 2010 • São Luis

Percussionsgruppe im Peló
Tanzen im Axé-Rhytmus

Ins schwarze Brasilien

In der Früh ging es zum Flughafen und wir nahmen Abschied von unser Guide Joel. Dann flogen wir mit einmal Umsteigen in Fortaleza nach Salvador. Irma holte uns am Flughafen ab und auf der Fahrt in die Stadt erzählte sie uns schon einiges.

Die hübsche Pousada ist genau gegenüber dem Pelourinho. Nachdem auch Otto angekommen ist, machten wir uns auf den Weg ins Pelourinho zum Abendessen .

Alle probierten die Spezialität Moqueca, die wirklich sehr gut ist. Dann ging es ins Nachleben der Pelourinhos. Zwei Trommelgruppen tobten durch die engen Gassen und bei der zweiten tanzten wir auch hinterher. Es war ein ganz tolles Erlebnis, die Musik nur aus Trommeln life zu erleben. Stefan und Marion haben am meisten mit getanzt. Anschließend gab es auch noch auf dem Hauptplatz eine Band.

18 Aug. 2010 • Salvador da Bahia

Die Gruppe vor dem Leuchtturm
Salvador

Kolonialstadt und Sozialprojekt

Morgens mit Irma und Otto ins Sozialprojekt. Vorher besuchten wir noch die Wallfahrtskirche Nosso Senhor do Bonfim und dann lernten wir ein Sozialprojekt kennen, welches unter anderem von viSozial unterstützt wird.

Die Kinder aus der armen Nachbarschaft werden dort Betreut und bekommen Mahlzeiten. Auch eine Frauengruppe hatte gerade Biotanzunterricht. Die Leiterin hat die Philosophie und Arbeit der Institution erklärt und am Ende konnten wir noch beim Capoieraunterricht der Kleinen zuschauen.

Weiter ging es durch die Stadt zum Leuchtturm, welcher den Eingang zur riesigen Allerheiligenbucht signalisiert. Dann zum Aufzug Lacerda, der die Ober- mit der Unterstadt verbindet und zum Mercado Modelo, wo Zeit blieb an einer der unzähligen kleinen Touristenbuden zu feilschen und einige auch etwas gegessen haben. Dann hat uns Irma auf einer interessanten Tour den Pelourinho gezeigt, dieses koloniale Zentrum von Salvador.

19 Aug. 2010 • Salvador da Bahia - Taboquinhas

Mittagspause in Nilo
Kirchenruine im Wald

Ins Hinterland der Kakaoküste

Unser Kleinbus hat uns abgeholt und wir verließen Salvador Richtung Süden. Eigentlich sollten wir mit der Autofähre die 15km der Allerheiligenbucht überqueren, aber die Wellen waren zu groß und Busse durften deshalb nicht transportiert werden.

So mussten wir einen Umweg von über 150km in Kauf nehmen. Mittags hielten wir mitten in der Landschaft und gingen auf einem Feldweg zu einem Waldstück. Otto sagte, dass wir nun genau vor einer sehr großen Kirchenruine standen, aber niemand konnte etwas entdecken.

Erst als wir einige Schritte in den Wald gingen, waren da tatsächlich die Ruinen einer einstmals mächtigen Kirche. Alles war von den Wurzeln der riesigen Würgefeige umgeben. Sofort hat sich der Vergleich zu Angkor aufgedrängt. Unsere Mittagspause hielten wir in einem kleinen Städtchen an der Dendeküste und probierten eine regionale Spezialität aus gefüllten Mandioktaschen.

Bei der Weiterfahrt kamen schwarze Wolken auf und es begann zu regnen. Die letzten 20km bis Taboquinhas waren Erdstraße und bei Regen für unser Fahrzeug nicht so richtig geeignet. So haben wir einen fliegenden Wechsel zum Linienbus gemacht und haben in einer weiteren Stunde die letzten Kilometer bis Taboquinhas zurückgelegt. Das kleine Städtchen liegt idyllisch am Ufer des Rio de Contas und ist ein typischer Ort des Hinterlandes.

Unser Unterkunft bei Dona Yeda ist etwas gewöhnungsbedürftig, da die Zimmer teilweise keine Fenster haben. Aber wir haben uns alle arrangiert und konnten dann ein leckeres hausgemachtes Abendessen einnehmen.

20 Aug. 2010 • Taboquinhas

Die Kakaoerntetruppe
Silvio macht Schokolade

Auf der Kakaofarm

Der Tag begrüßte uns mit Regen, aber trotzdem machten wir uns auf den Weg zur Kakaofarm. Schon beim Weggehen wurde das Wetter besser, aber die Erde klebte ganz schön an unseren Schuhen. Nach einer Stunde haben wir die kleine Farm mitten im Wald erreicht und Beto, der Besitzer, hat schon einen Berg Kakao geerntet.

Wir probierten die leckeren Kakaofrüchte und halfen beim Auspulen der Kerne. Die kamen dann in ein Bett aus Bananenblättern und dann sahen wir, wie der Kakaohonig gewonnen wird. Dies ist der pure Fruchtsaft, denn wir natürlich auch gleich getrunken haben.

Beto hat uns die Kakaokultur auf tolle und interessante Weise nahe gebracht. Dann lernten wir auch sein Häuschen und seine Familie kennen. Unser Mittagessen war Kokoswasser und Früchte und dann konnten wir zusehen und teilweise mithelfen bei der Herstellung einer leckeren Schokolade mit den einfachsten Mitteln.

Beim Rückweg konnten wir noch am Fluss sehen wie in dem Ort das Schlachthaus aussieht. Die beste Art, Vegetarier zu werden.

Weiter ging es zur Raftingbasis der Ativa wo wir mit den Fischern auf eine kleine Flussinsel fuhren, um in der Kunst des Netzewerfen und Einbaumfahren unterwiesen wurden. Silvio hat unermüdlich versucht, den richtigen Wurf zu erlernen, musste aber bei einbrechender Dunkelheit frustriert aufgeben.

Und Stefan hat es geschafft eine Runde mit dem Einbaum zu fahren ohne Umzukippen. Nach dem Abendessen bei der Dona Yeda gab es dann noch eine weitere Spezialität – Kakaohonig mit Zuckerrohrschnaps – lecker.

21 Aug. 2010 • Maraú - Taboquinhas

Beim Raftingabenteuer
Eberhard wartet aufs nächste Abenteuer

Doppeltes Abenteuer

Heute ist Raftingtag. Bis auf Tobias haben sich alle auf dieses Abenteuer eingelassen.

Wieder mal bei Regen und dann auch noch empfindlich frisch sind wir trotzdem voller Mut zum Einstieg gefahren. Nach dem Training ging das Paddeln auch schon ganz gut und auch die Kommandos konnten wir verstehen. Nachdem wir das erste Wildwasser gut überstanden hatten, hat sich das Herzklopfen gelegt und den Rest konnten dann alle genießen.

Tolles Wildwasser der Klasse III und IV, ein Stück schwimmend und der Sprung von einem 6-m hohen Felsen waren die Höhepunkte. Kathleen hat sogar die Höhenangst überwunden und ist auch gesprungen. Leider war es viel zu schnell vorbei. An der Raftingstation sind noch einige von uns mit der Seilbahn über den Fluss geschwebt um dann im Wasser zu landen.

Der Rest des Nachmittags konnten wir dann dem Leben auf dem Dorfplatz zuschauen und haben dabei eine ganze Menge schöner und interessanter Fotomotive in die Kamera bekommen. Durch den Regen ist die Straße so sehr aufgeweicht, dass unser Transport nicht rechtzeitig angekommen ist.

Otto hat sich derweil um Alternativen gekümmert und als der Bus dann endlich ankam, hat sich der Fahrer zu Recht geweigert, die selbe Straße zurück zu fahren, da es an einigen Stellen praktisch unpassierbar war.

Nach einiger Rennerei und Telefonaten konnte Otto dann zwei Landrover organisierten, die uns auf abenteuerlicher Fahrt in zwei Stunden zu unserer nächsten Pousada brachte. Da kamen wir genau richtig zum Abendessen an.

22 Aug. 2010 • Maraú

Kneipp-Kur
Stillebenm am See

Inseltour in der Bucht

Aufstehen mit Sonnenschein und in einer wunderschönen Anlage am Strand. Das ist so richtiges Feriengefühl. Nach dem späten Frühstück ging es dann auf ins Innere der Bucht.

Wir fuhren mit Jeep und Boot, liefen im Mangrovenschlamm und überquerten dann auf Pfaden eine Insel. Dabei sahen wir auch wie das allgegenwärtige Mandiokmehl in einem Mehlhaus hergestellt wird. Auf der nächsten Insel konnten wir zusehen wie das Dendêöl hergestellt wird und dann fuhren wir auch noch mit dem Kanu durch den Mangrovenwald.

Zuletzt noch den Aufstieg zum Hügel Bela Vistamit einer tollen Sicht und die Überquerung des Sees mit Kayack und Kanus. Stefan hat sich das erste mal im Kayackpaddeln versucht und ist ohne zu Kentern rüber gekommen.

Und dann war es endlich Zeit, um ein Bad im Ozean zu nehmen. Der Strand ist ja direkt vor der Haustüre.

23 Aug. 2010 • Maraú

Aussichtsberg mitten im Nichts
Rotes Hemd auf Palme

Strand, soweit das Auge reicht

Die meisten der Gruppe haben es vorgezogen, heute einen faulen Tag zu machen. Aber Silvio, Katleen, Marion und Stefan sind mit Otto zu einem der schönsten Strände Brasiliens gewandert.

Es ging bei herrlichem Wetter zum Strand Taipús de Fora, welcher als einer der 10 schönsten Strände Brasiliens gewählt wurde. Aber unser Hausstrand war praktisch genauso schön.

Wir kamen bei Ebbe an haben dann im Riff geschnorchelt. Leider war das Wasser durch den vorangegangenen Regen recht trübe, aber trotzdem konnten wir einige Fischlein sehen.

Beim Rückweg wieder 40 Minuten Wanderung am einsamen Strand, dann noch einen Aufstieg auf einen kleinen Berg und zu guter Letzt sind wir noch in einen Wald wo es wunderschöne und riesige Bromelien gab.

24 Aug. 2010 • Maraú

Abschied vom Paradies
Die neue Trommelband

Vom Strand zum Wald

Der Tag begann mit Regen aber dann wurde es wieder schön .Nach einem sehr gemütlichen Frühstück fuhren wir zum kleinen Hafen und dann gemütlich mit dem Catamaran nach Camamu ans Festland. Von dort mit dem Kleinbus bis zu einem Naturpark der Reifenfirma Michelin.

Unser Ziel war der große Wasserfall welcher schon weiß zwischen den Bäumen hervor schimmerte. Als wir dann davor standen, war er wirklich gewaltig.

Wir sind dann alle (auch Eberhard) die 308 Treppenstufen zum oberen Teil gestiegen, wo wir am Waldrand die Kautschukgewinnung beobachten konnten. Die Michelin hat hier eine 3000ha große Kautschukfarm. Dann ging es weiter ins Städtchen Itubera zu einem Lunch. Von dort stiegen wir wieder Bergauf und zwar zu einer Kirche, die auf 135 m Höhe liegt wo man einen wunderbaren Blick auf die Bucht hat.

Nach dem Einchecken im Hotel fuhren 6 von uns ins Nachbarstädtchen Nilo Peçanha zu einem Trommelkurs. Wir mussten den Chef der Gruppe erst noch aus einer Versammlung im Bürgermeisteramt holen, aber dann ging es los. Mit etwa 20 Trommeln machten wir einen richtigen Krach.

Die Jungs haben schon ganz tolle Musik gemacht und auch wir haben es meist geschafft, irgendwie den Rhythmus zu schlagen. Nach einer Stunde war man dann ganz schön fertig aber es war ein toller Abend.

25 Aug. 2010

Unser Hotel im Wald
Ein Kolibri im Garten

Auf nach Rio

Heute war Reisetag. Eigentlich wollten wir mit dem Fährboot über die Bucht setzen, aber das war wegen den starken Wellen noch nicht möglich.

So mussten wir wieder den langen Weg um die Bucht machen, um nach Salvador zu gelangen. Gegen Abend einchecken und unser Flug war ruhig und schnell. Eine halbe Stunde zu früh kamen wir in Rio de Janeiro an.

So konnten wir noch an den Copacabanastrand um eine leckere Caipi zu schlürfen.

26 Aug. 2010 • Rio de Janeiro - Lissabon

Traumstadt Rio
Mit der Strassenbahn auf den Berg

Die fantastische Stadt

Heute ist fullday Citytour. Zuerst ging es auf den Corcovado mit der berühmten Cristusstatue. Da konnte man die fantastische Lage der Stadt erkennen. Nur Berge und Wasser und dazwischen die Hochhäuser.

Anschließend ging es in die Innenstadt und Mike hat uns die interessanten Stellen der City gezeigt und etwas über die Geschichte erzählt. Mit einer uralten Straßenbahn fuhren wir in ein Künstlerviertel auf dem Berg und gingen dann zu Fuß wieder hinunter. Es ging noch vorbei am Maracana-Stadium und wir machten ein Stopp an der Sambameile, wo alljährlich der Karneval stattfindet.

Zu guter Letzt ging es noch auf den Zuckerhut mit der Seilbahn. Wieder ein toller Blick auf die Stadt. Rio ist wirklich etwas besonderes. Am Abend hat dann jeder selbst etwas unternommen.

27 Aug. 2010 • Rio de Janeiro

Ralf an der Copacabana
Im Ausgehviertel Lapa

Sozialprojekt und Abschiedsessen

Es geht in das Sozialprojekt in der Favela Morro da Babilonia. Die Favela ist eigentlich gar nicht das, was man sich unter einer Favela so allgemein vorstellt. Es ist ein Stadtviertel am Hang, welches eben von der ärmeren Bevölkerung bewohnt wird.

Die Macht der Drogendealer ist in diesem Viertel auch gebrochen seit die Friedenspolizei eine eigene Polizeistation hier hat. Die Bewohner sind natürlich heilfroh darüber, denn nun gibt es kaum noch Gewalt und die Menschen müssen nicht mehr in Angst leben.

Wir besuchten das Projekt mit der Nachhilfeschule für 150 Kinder und dann geht es auf den Berg. Straßen gibt es ja in der Favela nicht, nur Treppen und kleine Wege. Oberhalb der Bebauungsgrenze geht der Weg schon im Wald, welcher das Resultat eines Jahrelangen Aufforstungsprojektes ist. Auch wir konnten zwei Bäumchen pflanzen.

Die Wanderung geht zu einem herrlichen Ausblick, wo wir Zuckerhut und Corcovado zusammen sehen konnten. Der Nachmittag war wieder frei und die meisten haben ihn am Copacabana-Strand verbracht.

Abends gab es das Abschiedsessen in einer Churrascaria und anschließend fuhren wir alle in das Ausgehviertel Lapa. Da war echt was los, sogar die Straßen waren geschlossen, damit die Menschenmenge Platz hat. Nach einem Rundgang haben wir in einem kleinen Lokal einer Sambagruppe zugehört.

28 Aug. 2010 • Frankfurt - Rio de Janeiro

Rio in 2016
Zurück nach Deutschland

letzter Tag in Rio

Letzter Tag in Rio. Otto hat uns schon in der Früh verlassen und die anderen haben die verschiedensten Ausflüge gemacht.

Das Wetter hat umgeschlagen, so konnten Ralf und Etienne leider nicht das Drachenfliegen machen. Einige sind mit dem Fahrrad die Strände entlanggefahren (mit Reifenpanne), andere haben eingekauft oder sind am Strand gelegen.

Am Nachmittag ging die schöne Reise zu Ende und leider oder auch endlich wieder zurück nach Deutschland.