Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Über den grossen Teich
Heute starte unser große Südamerika Rundreise. Wir fligen von Deutschland aus nach São Paulo, zum Glück ein Nachtflug, aber leider haben wir alle nur wenig Platz und die Sitze sind eher für Schlange ausgerichtet, Wir freuen uns auf die nächsten spannenden Wochen. Gute Nacht
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In das Heisse Bahia
Bereits am Flughafen Frankfurt trafen sich die facebooker aus der Schweiz und Bayern. Marc, Elli, Walter, Heidrun und Bobby erreichten wohlbehalten Sao Paulo. Der Flug nach Salvador wurde trotz Eilttempos verpasst. Unsere Betreuerin Irma nahm uns eine Stunde später in Empfang. Jetzt lernten wir auch den Rest der Truppe kennen, Marco und Elisabeth aus Graz. Sie hatten ihre Koffer aus Platzgründen auf dem Kreisel in Sao Paulo gelassen durch eine Wiener Fehlinfo.
Jetzt konnte es losgehen. Nach Bezug der freundlichen Pension Pousado da Manguera ging es in die Altstadt, dort bummelten wir durch die Gassen, zum Begrüßungs-Caipirinha. Ein von Irma ausgesuchtes Nationalgericht, moqueca, rundete den Tag ab.
Zur Verdauung gab es heiße Sambarhythmen in einem öffentlichen lokal. Von allen wurden die bahianischen Schönheiten mit ihrem Rhythmusgefühl bewundert. Heidrun wurde sofort in den heimischen Sambaclub aufgenommen. Marc stellte sich als Bewegungtalent heraus.
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Kampftanz Capoeira
9 Uhr Abfahrt zum Projekt ABEAC wo wir die Kinder kennenlernten und das Projekt erklärt bekamen. Wir waren alle begeistert, die Kinder zeigten uns noch den Kampftanz Capoeira und die Mütter nahmen auch Anteil daran. Verabschiedung und Fahrt zur Bonfim-Wallfahrtskirche. Dort liessen wir von dem "Herrn des guten Endes" unsere Bändchen einsegnen, die uns die auf der Brasilienreise begleiten werden.
Dann ging es über Fort Monte Serrat zum Eingang der allerheiligen Bucht mit der Festung Santo Antonio und dem Leuchtturm. Nun ging es quer durch die Stadt. Wir betrachteten die kolonialbauten mit ihren schönen Fassaden. Die Markthalle mit all den vielen Handwerksarbeiten luden zum shoppen ein. Mit dem Aufzug Lacerda ging es wieder in die Oberstadt zu einem ausgiebigen Rundgang durch den historischen Teil.
Irma führte uns in einen Keller wo ein junger Brasilianer auf riesigen Trommeln Unterricht gab. Ein versuch unserer Gruppe begeisterte den Profi. Ausgehungert gelangten wir in das Restaurant Mamabahia, wo es eine free-caipi gab. Gut genährt und müde kamen wir in der Pension an. Jetzt ruft das Bett, morgen früh um 5 Uhr aufstehen.
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Ins Amazonasgebiet
Es ging sehr früh von der Pousada zum Flughafen und dort verabschiedeten wir uns von Irma. Dann ging es über Brasilia nach Manaus. Unser Flug hatte um1 Stunde Verspätung, so daß die Wartezeit für unseren Guide Erich (Eije), der uns im Amazonas begleitet, normal verlief. Erste Eindrücke auf der Fahrt zum Hafen, dann „dieselten“ wir mit einem typischen, regionalen Amazonasboot zum Zusamenfluss von Rio Negro und Solimões – faszinierend! Der Rio Negro mit seinem dunklen Wasser fließt kilometerweit neben dem hellbraunen des Rio Solimões nebenher ohne sich zu vermischen.
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Von Manaus in den Regenwald
Unsere Tour zum Fluss durch die alten Markthallen entlockte unserem Marc ein vielfaches ei, ei, ei ….. Es gibt nichts, was es nicht gab, sogar eine gelbe Unterhose für Marc (etwas zu klein, weil er nicht probieren wollte) war im Angebot.
Beim Besuch im weltberühmten „Teatro Amazonas“ probte ein Orchester, so dass wir einen kostenlosen Soundcheck bekamen. Die Fahrt mit der Fähre und der Transfer zur Pousada Amazonia verliefen im nu. Großes Highlight dann die Nachtfahrt im Boot zur Kaiman-Jagd mit Guide Sarué. Funkelnde Augen jagten vor allem Elisabeth kalte Schauer über den Rücken. Als Sarué dann einen 1 1/2-jährigen Kaiman ins Boot holte steigerte sich vereinzelt das Zähneklappern.
Der Jagdtrieb ließ Sarue nicht ruhen, bis er einen 5-jährigen Prachtkerl erwischte. Damit war auch er stolz und zufrieden. Wer nachts von der Bootsjagd träumte ließ sich nicht feststellen.
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Piranhas fischen
Unser Guide Erich, ein aktiver Naturschützer, erklärt uns die hochinteressante Entstehung und Ökologie des Regenwaldes. Der Amazonas fließt von Manaus nach dem 1500 km entfernten Belém nur mit einem Gefälle von 30 Metern! Die Wanderung durch den Regenwald ist wie durch eine Apotheke: Hier ein Kraut gegen Magengeschwüre, da ein Blatt, das Menthol abgibt, eine Zimtrinde, eine Baumrinde gegen Entzündungen und für die Empfängnisverhütung, ein Baum, aus dessen Saft Kaugummi hergestellt wird. Ein Engerling aus einer Nuss wird vom Schreibenden verspeist, die übrigen verzichten darauf grosszügig. Nachmittags fischen in einem Nebenkanal. Unser beliebter Fischerkönig Bob aus Memmingen und seine Frau ziehen gleich mehrere der hübschen Piranhas heraus.
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Aktivtrip zu den Delfinen
Um 5 Uhr aufstehen und mit dem Boot zum traumhaften Sonnenaufgang. Nur Minuten – aber ergreifend. Aus der Vi-Comfort-Reise wurde ab sofort ein Vi-Activ-Trip. Mit dem Boot ging es bei Niedrigwasser in Richtung Rio Negro. Dabei schoben die starken Männer das Boot über Sandbänke und mit letzter Kraft in freies Fahrwasser. Guide Sarue geleitete die Damen zu Fuß durch die flachen Fluten.
Das freundliche Grinsen der Flussdelfine entschädigte für alle Mühen. Heidrun stürzte sich in die Fluten und streichelte im Auftrag der Gruppe die netten Kerle. Bei süßem Kaffee und frisch hergestellten Maniokfladen bei der Caboclo-Familie stärkten wir uns für die abenteuerliche Rückfahrt. Am Vortag hatten wir so viele Piranhas gefangen, dass nun bedenkenlos im knietiefen Wasser das Boot geschoben werden konnte.
Ein tolles Erlebnis – der Dank an unsere Guides Erich und Sarue. Die „Glorreichen Sieben“ erreichten alle etwas abgekämpft, aber vollzählig und wohlbehalten die Pousada.
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Im Indianerdorf
Wegen zu niedrigem Wasserstand entfällt die Fahrt durch die Überschwemmungswälder und wir besuchen ein Indianerdorf am Fluss. Der Medizinmann begrüßt uns herzlich und bietet uns Mittel für alle Krankheiten. Einer interessiert sich für ein Prostatamittel und ein anderer bestellt eine Diabetes-Grundausstattung. Empfängnis verhütende Mittel wurden nicht geordert.
Drei Kinder tanzen und zeigen uns ihre Schule. Heute enden die schönen Tage im Amazonas, wir fahren zurück nach Manaus und nach einem gemeinsamen Abendessen verabschieden wir uns von unserem versierten Guide Erich und fliegen in der Nacht nach Rio.
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Ankunft in Rio
Übernächtigt kamen wir frühmorgens in Rio an und wurden dort von Mr.Bruce und seiner Frau begrüßt. Nach einem selbst bezahlten Frühstück ging es bereits um 8 Uhr 30 zum Zuckerhut. Den Abstieg von der Mittelstation machten wir vi-aktiv zu Fuß, was unsere Lebensgeister wieder etwas weckte. Nach einer kurzen Siesta bummelten wir an der Copacabana und Ipanema.
Während des urigen Essens öffnete Petrus seine Schleusen und Rio erlebte einen extremen Regen. Unser Vorschwimmer Bruce rettete seine Frau ins Trockene. Die Flut schwemmte uns in Richtung Copacabana statt zur LAPA oder zum Sambalokal. Mit Sondergenehmigung konnten wir klatschnass und triefend unser Hotel betreten. Zwei Tage nasse Schuhe wünschten wir uns schon lange.
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Rio - Corcovado
Nur kurz erhaschten wir einen Blick von der Jesusstatue, die sich überwiegend in Wolken verhüllte. Unsere vi-aktiv Wanderung führte uns ins Zentrum. Das Haus der Ruine war leider geschlossen, was unseren Guide offensichtlich überraschte?? Anstelle der historischen Fahrt mit der Straßenbahn vergnügten wir uns im Kostümladen der Karnevalsverwaltung an der Sambameile.
Ab 14 Uhr gaben wir unserem Mr.Bruce und seiner Frau frei?? Die glorreichen 7 verbrachten einen schönen Abend an der Copacabana mit abschließenden Caipi-ranhas (lt.Marc extra scharf) am Strand. Es war wunderschön.
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Küstenfahrt nach Paraty
Unsere Fahrt von Rio nach Paraty mit dem Kleinbus war teilweise beeindruckend, aber die Sicht aufs Meer und die vorgelagerten Inseln war wetterbedingt nicht immer gut. Infos während der langen Fahrt waren dürftig da kein Mikrofon im Bus war.
Nach Bezug unserer schönen Pousada starteten wir zur Stadtbesichtigung in Paraty. Leider war der Regenschirm das Wichtigste, wodurch die ausführlichen Erklärungen des einheimischen Guides und die anschließende Übersetzung etwas untergingen. Mit Schirm gings auch zum Abendessen, das ausgesuchte Lokal verließen wir aber wieder, nachdem ein Caipirinha über 12 Real kostete. Wir wechselten zu SANTA RITA, wo die Preise und das Essen OK waren. Livemusik war damit allerdings gestorben.
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Endlich ein fauler Tag
Die Sonne lachte beim Aufstehen und voller Tatendrang beschlossen die „Glorreichen Sieben“, gemeinsam Paraty auf eigene Faust „trocken“ zu erkunden. Unserem Guide gaben wir frei, damit er seiner netten Frau Christina das Städtchen zeigen konnte. Das Städtchen hat eine imponente Lage zwischen einer Bucht mit unzähligen Inseln und dem dunklen Grün des Bergregenwaldes, welcher sich bis auf 1000m hochzieht. Eine 5-stündige Bootsfahrt durch die Bucht ließen wir aus und erholten uns stattdessen am Pool der Pousada. Das Essen am Abend – nach Gewicht – kannten wir schon und es machte Spass.
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Goldweg und später Flug
Am Vormittag wanderten wir 2 Kilometer auf dem legendären Goldpfad durch die wunderschöne Natur. Der heimische Guide erzählte viel über die Geschichte des Goldtransportes. Die Cachacaria (Schnapsbrennerei) war schnell besichtigt, da keine Aktivitäten stattfanden. Ein kleiner Nipper vom Cachaca –mehr geht nüchtern ja nicht – und der erwartete Einkauf eines Fläschchens ging schnell über die Bühne. Bei der Besichtigung des nahen Wasserfalles blieb keine Zeit für ein Fußbad. Der Bus wartete, um uns nach Sao Paulo zu bringen.
Es ging über steile Pässe und der Fahrer konnte sein Talent beweisen. Der kleine Gang war teilweise fast zu groß. Trotz eines großen Staus erreichten wir rechtzeitig den Flughafen. Kurz vor „Boarding“ wurde unsere Maschine nach Iguacu ausgetauscht. Wir hatten uns aber schon brasilianisches Zeitgefühl angeeignet, sodaß wir auch dieses Hindernis locker wegsteckten. Unser neuer Guide Nelson musste ja auch bis 24 Uhr in Iguacu warten. Schnelle Infos und eiliges Einchecken folgten. Einen gemütlichen Abend wie im Programm vorgesehen, konnte es durch die Flugverspätung nun nicht mehr geben. Und auf einen Schlaf-Caipi mussten wir deshalb auch verzichten.
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zu den argentinischen Wasserfällen
Erwartungsvoll starteten wir mit unserem Guide Nelson in Richtung Wasserfälle auf der argentinischen Seite. Nelson hatte seinen Sohn als Fahrer dabei, so das ihm viel Zeit blieb, uns mit Informationen zu füttern – er brachte uns satt. Nachdem viel Regen im Vorfeld gefallen war, erlebten wir ein einzigartiges Naturschauspiel. Nelson war überrascht, das keiner unserer Gruppe mit dem Boot in die Gischt fahren wollte.
Wir erklärten ihm, das wir alle morgens schon geduscht haben und außerdem als „vi-aktiv“ Gruppe lieber alles erlaufen wollen. Der Tageshöhepunkt war dann der Blick in den „Teufelsrachen“, wo das Wasser bis zu 70 Meter abstürzt. Wir gelangten noch rechtzeitig zum Auto, bevor ein Gewitterregen niederging. Bei der Rückfahrt fiel jedem von uns das Wort: Aquaplanning“ ein, das dem Fahrer aber fremd schien. Der Tag endete mit einem guten Essen beim „Brasil-Italiener“. Vollgestopft gings das letzte Mal in ein brasilianisches Bett.
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Vogelpark und die brasilianischen Wasserfälle
Beim Frühstück dämpfte ein gewaltiger Regenguss unsere Erwartungen für den letzten Tag. Aber unser Guide Nelson strahle soviel Zuversicht aus, das wir uns positiv anstecken ließen. Auf dem Weg zur brasilianischen Seite der Wasserfälle, besuchten wir zuerst den „Parque das Aves“ (Vogelpark). Mit Regenhäuten geschützt und mit Schirmen bewaffnet drangen wir in die Freigehege ein.
Wir waren begeistert von der Vielfalt und der Farbenpracht der Vogelwelt. Bei dem Dreckwetter hatte sich sogar der Kaiman unter einen Baum geflüchtet. Aber dann geschah das Unfassbare – die Wolken rissen auf und die Sonne zeigte sich. Es zeigte sich ein gigantisches Panorama der Wasserfälle. Wir waren fasziniert – man kann das alles nicht beschreiben, man muß es erleben. Aber wenn es am Schönsten ist naht der Abschied. Auf dem Rückweg wurden aus den „glorreichen 7“ die „restlichen 5“, weil sich Elli und Walter aus dem Staub machten um Walters Bruder zu besuchen. In Kürze der Zeit mußte auf Tränen verzichtet werden. In einem großen Kaufhaus ließen wir es uns noch einmal „nach Gewicht“ schmecken, bevor wir mit Nelson noch einen Kurztripp zu Fuß nach Paraguay machten. Unvorstellbar für uns Europäer was da ab geht. Ohne einheimischen Führer würdest du nie mehr heimkommen.
Wir aber schon – dann der Abschied von Nelson und ab nach Sao Paulo, wo uns unser Single Marc auch verließ. Austria und Bayern hatten einen guten Flug nach Frankfurt.