Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

31 März 2010 • Frankfurt - Madrid

über den grossen Teich
zum neuen Kontinent

Über den großen Teich

Am Abend startete unsere Maschine über den großen Teich nach Brasilien. Endlich haben wir den Winter hinter uns gelassen.

01 Apr. 2010 • Sao Paulo

Der Aufzug in die Oberstadt
mit den Kindern im Sozialprojekt

Ins schwarze Herz Brasiliens

Heute sind wir in Salvador angekommen und von Reiseleiterin Irma empfangen worden. Dann haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht und später das viventura Sozialprojekt (schulische und soziale Betreuung von Kindern) besucht.

Die Reiseteilnehmer haben verschiedene Spiel- und Schulutensilien mitgebracht (Schulhefte, Kugelschreiber, Malstifte). Danach stand die Besichtigung der Wallfahrtkirche Bonfim, ein ehemaliger Sklavenmarkt mit Gewürzen und Obst etc. Dann sind wir mit dem Aufzug in die Oberstadt zum Pelourinho gefahren.

Dann haben wir noch nett zu Abend gegessen. Sehr eindrucksvoll war das Sozialprojekt und die Leiterin Fernanda. Auch gut zu wissen, dass das Geld gut angelegt ist.

02 Apr. 2010 • Salvador da Bahia

Die Gruppe im Pelourinho
Jutta im Bahia-Look

Es geht weiter durch die Stadt

Wegen des Feiertags waren die Museen geschlossen. Neben anderen Programmpunkten war die goldgeschmückte Kirche Sao Francisco, sowie der Karfreitagsgottesdienst in der Kathedrale mit der tiefen Gläubigkeit von Jung und Alt die Höhepunkte.

Otto Hassler stieß zu uns und uns allen ist seine Freundlichkeit und Herzlichkeit aufgefallen. Die Fährüberfahrt hat trotz großer Hartnäckigkeit von Irma wegen des Feiertags nicht geklappt. Wir ließen den Tag im Pelourinho mit Fisch und Shrimps ausklingen.

03 Apr. 2010 • Amazonas-Regenwald - Salvador da Bahia

Amazonas-Kinder
Unterwegs auf dem Fluss

In den Dschungel

Beim Frühstück mit letztem Blick zum Pelourinho gab es den Abschied von Otto und am Flughafen dann auch den von unserem Salvadorguide Irma.

Wir sind nach Manaus geflogen. In Manaus gab es den ersten Eindruck der Wassermassen des Rio Negro beim Übersetzen mit der Fähre nach Cacau Pireira. Wir sind weiter zur Pousada Amazonia, wo uns Reiseleiter Zacharias in schönstem Schwizerdütsch empfing.

04 Apr. 2010 • Manaus

im Boot durch den Wald
Unser Bootsführer

Ostern im Urwald

Es ging früh los mit dem Boot zum Sonnenaufgang auf dem Rio Negro. Nach dem Frühstück zeigte uns Zacharias bei einer Waldwanderung die Geheimnisse des Urwalds. Am Nachmittag ging es - wieder mit dem Boot - zu einem Seerosenteich, wobei besonders bizarre Baumformationen wie Würgefeigen, Lianen und Brettwurzeln aufgefallen sind.

Anschließend machten wir uns auf die Piranha-Jagd, dabei zeigte uns unser brasilianischer Bootsführer, wie man es macht. Er allein fing 4, aus der Gruppe waren aber nur Erika und Tibor erfolgreich. Nur Klaus und Tibor trauten sich beim Mittagessen die frittierten Piranhas zu essen. Abends stand eine Nachtfahrt auf dem Programm.

Zacharias fing einen dreijährigen Brillenkaiman. Die ganz mutigen - nur Männer - nahmen ihn in die Hand und ließen sich fotografieren. Wir haben ihn dann wieder freigelassen. Das war für alle ein außergewöhnliches und erstmaliges Erlebnis.

05 Apr. 2010 • Amazonas-Regenwald

Sonnenuntergang am Amazonas
Amazonas Landschaft

Bei den Flussdelfinen

Heute sind wir mit dem Boot zum Lago Acajatuba und zwar zu einer Fütterung von Flussdelfinen gefahren. Klaus und Tibor sind zu ihnen ins Wasser gegangen und waren bei der Fütterung sogar direkt dabei.

Bei der Rückfahrt hat uns strömender Regen überrascht und trotz Regenkleidung wurden wir ziemlich nass. Am Nachmittag besuchten wir eine Caboclofamilie und konnten unmittelbar die einfache und bescheidene Lebensweise dieser Menschen im Einklang mit der Natur miterleben.

06 Apr. 2010 • Manaus - Amazonas-Regenwald

Heinz auf dem Amazonasschiff
Ein faules Faultier im Baum

Die Geburt vom Amazonas

Heute nahmen wir schweren Herzens Abschied von unserer Pousada und fuhren wieder zur Fähre in Cacau Pereira. Unterwegs stieß unser neuer Reiseleiter Erich zu uns. Von Zacharias nahmen wir herzlich Abschied.

Auf einem Ausflugsschiff ging es auf dem Rio Negro in den Lago Janauari und zu den Seerosen. Zwei ausgewachsene Kaimane kamen langsam herangeschwommen und warteten auf einen Fehltritt. Den Höhepunkt des Tages bildete zweifellos das Zusammentreffen des Rio Solimoes mit dem Rio Negro, die dann den Amazonas bilden.

07 Apr. 2010 • Cuiabá - Amazonas-Regenwald

Der Hafen in Manaus
Zollgebâude in Manaus

Stadtrundfahrt Manaus

Wegen des starken und andauernden Regens machten wir die Stadtrundfahrt nicht zu Fuß, sondern mit einem Kleinbus. Neben dem Fischmarkt war besonders die Oper ein Erlebnis. Wir durften sogar bei einer Probe für das Opernfestival zuhören. Mittags ging es dann zum Flughafen zum Weiterflug nach Cuiaba.

08 Apr. 2010 • Pantanal - Cuiabá

Kaiman im Pantanal
Aufs ins Pantanal

Ins grösste Überschwemmungsgebiet der Erde

Auf ging es in den Pantanal. Entlang der Transpantaneira sind wir immer wieder ausgestiegen um von den Vögeln, Storche, Wasserschweine und Kaimane Fotos zu machen. Nach Ankunft gegen 13.20 Uhr in der Pousada Rio Claro gab es Mittagessen. Gegen 16 Uhr machten wir eine Bootstour mit super Temperaturen von um die 30°C und einem angenehmem Wind vom Süden her. Ein Kaiman sprang aus dem Wasser, um einen Piranha von der Angel zu holen. Bei der Rückkehr zur Lodge haben wir auch einen Leguan gesehen. Traumhafter Sonnenuntergang am Rio Claro. Nach dem Abendessen gab es noch die Nachtsafari. Wir haben einige Tiere gesehen, insbesondere Wasserschweine.

09 Apr. 2010 • Pantanal

Ein Wasserschwein
Reitausflug

Auf der Lodge im Pantanal

Morgens machten wir eine Reittour. Wir haben wieder viele Tiere gesehen und sind danach zum Mittagessen in die Lodge. Danach haben wir schön relaxt und haben anschließend eine sehr interessante Fahrt entlang der Transpantaneira zum Beobachten von Tieren gemacht.

Diesmal haben wir auch eine Schlange gesehen, viele Wasserschweine und sogar Kaimane. Abendessen gab es dann abends in der Lodge und dann sind wir noch bis 22 Uhr auf Nachtsafari gegangen.

10 Apr. 2010 • Pantanal - Foz do Iguaçu

Aussicht zum Pantanal
Sonnenaufgang im Pantanal

Sonnenaufgang im Pantanal

Heute ging früh aus den Federn zu einer Sonnenaufgangstour. Nach dem Frühstück war wieder eine Reittour und ein Ausflug zum Aussichtsturm in der Araras-Lodge angesagt. Dabei haben wir auch die Bugio-Affen gesichtet.

Vom Turm hatten wir einen wundervollen Ausblick über die Weite des Pantanals. Dann gab es ein leckeres Mittagessen, es folgte die Rückkehr nach Cuiaba und der Weiterflug über São Paulo nach Foz do Iguaçú. Hier kamen wir spät in der Nacht an und wurden von Nelson, unserem nächsten Guide, abgeholt.

11 Apr. 2010 • Foz do Iguaçu

Erika und Tiborvor den Fällen
Der Teufelsschlund

Die Wasser auf der argentinischen Seite

Unseren ersten Eindruck von den spektakulären Wasserfällen in Foz do Iguaçu hatten wir heute von der argentinischen Seite aus. Von unserer Gruppe war Klaus der Einzige, der den Bootsausflug mitten in die Fälle hinein wagte.

Hierbei gab es keine Chance, das Boot trockenen Fußes zu verlassen. Allerdings waren wir von Nelson vorgewarnt worden. Das Beeindruckendste dort war die "Garganta del Diablo (Teufelsschlund), in der die Wassermassen auf einer Breite von mehr als 100m hinabstürzen und dabei eine gewaltige Gischtwolke hervorrufen.

Unser Abendessen nahmen wir beim Italiener ein, wo es eine große Auswahl an Vorspeisen und Hauptgerichten gab.

12 Apr. 2010 • Foz do Iguaçu

Tukan als Fotostar
Dieter bei den brasilianischen Fällen

Tukane und wieder Wasser

Heute waren wir zuerst im Vogelpark und haben die vielen schönen Tukane, Papageien und auch Schmetterlinge bewundert. Anschließend bestaunten wir die atemberaubenden Wasserfälle von der brasilianischen Seite aus.

Den Fotografen unter uns wurde die "Arbeit" wegen des vielen herumspritzenden Wassers nicht gerade leicht gemacht. Am Nachmittag unternahmen fünf aus der Gruppe einen fakultativen Kurztrip nach Paraguay, der vor allem für die zusätzlichen Stempel im Reisepass gut war. Das imposante Wasserkraftwerk Itaipu, das von Brasilien und Paraguay gemeinsam betrieben wird, kann aufgrund seiner Größe nur vom Bus aus bestaunt werden. Bei einer anschließenden Filmvorführung (auf deutsch!) erfuhren wir alles Wissenswerte über das Kraftwerkprojekt.

Unser Abendessen hatten wir heute in einer typischen Churrascaria, in der es Riesenportionen Fleisch gab.

13 Apr. 2010 • Foz do Iguaçu - Paraty

Erstes Kokoswasser am Strand
Endlich am Atlantik

Wieder am Atlantik

Nach einer kurzen Nacht haben wir uns bereits um 6 Uhr morgens - ohne Frühstück - mit dem Flieger auf den Weg nach São Paulo gemacht, wo wir bereits von Monika mit "Fotografin Bernardette" erwartet wurden.

São Paulo haben wir gleich links liegen lassen, um schnellstmöglich weiter in das hübsche Kolonialstädtchen Paraty zu kommen. Bei einem kurzen Aufenthalt in Ubatuba genossen wir erstmals auf dieser Reise ein erfrischendes Kokosnusswasser am Strand. Bei der nachmittäglichen City-Tour erklärte uns die örtliche Reiseleiterin, Sibele, die Geschichte von Paraty.

In einem typischen Fischrestaurant mit Live-Musik ließen wir uns einen Fischeintopf (Moqueca) schmecken und fielen nach dem Genuss einer Caipirinha anschließend nur noch todmüde ins Bett.

14 Apr. 2010 • Paraty

Die Gruppe in Paraty
Dieter in der Altstadt

Den Tag genießen

Welch herrlicher Sonnentag! Monika schwärmte uns von einer sehr interessanten, unvergesslichen Bootsfahrt, den schönen Stränden in Trindade, den Wasserfällen usw. vor … klang ja alles super … nur brauchten wir dringend einen Tag nur für uns.

Wir wollten nach einem köstlichen Frühstück in unserer schnuckeligen Pousada mit ihren vielen tropischen Pflanzen nur noch faulenzen wollten. Einmal ohne jegliche “Verpflichtungen” – den Tag genießen. Und so machte jeder von uns das, wozu er gerade Lust und Laune hatte.

15 Apr. 2010 • Paraty

Gruppe auf dem Goldpfad
Bei der Schnapsprobe

Auf den Spuren der Goldgräber

Es war unser letzter Tag in Paraty …Nach dem Frühstück hat uns unsere lokale Reiseleiterin Sibele abgeholt. Heute stand als erstes der Goldgräberweg auf dem Programm.

Bevor wir uns in die Fußstapfen der Goldgräber begaben, haben wir ein interessantes Atelier besucht, das genau gegenüber vom Anfang des Weges liegt. Es ist wirklich beeindruckend, was man alles aus Baumstämmen, Ästen, Blättern usw. anfertigen kann. Dann ging es zum Aufstieg … das erste Stück war zwar etwas mühsam, aber nur kurz, dann ging es gemächlich weiter und wir haben viel über die Geschichte der Goldgräber wie über die Pflanzen gehört. Dann sind wir zu zwei Wasserfällen gekommen, die die Mutigen unter uns über eine wackelige Hängebrücke überquert haben.

Natürlich durfte auch die Schnapsbrennerei nicht fehlen … was wäre ein Paraty-Besuch ohne die berühmte Cachaça-Pobe? Und so haben wir der Reihe nach alle Cachaça-Sorten durchprobiert. Um 13 Uhr war unsere Abfahrt nach Rio de Janeiro. Auf dem Weg kamen wir zum ersten Mal in den Genuss der typischen, leckeren, fritierten Teigtaschen, die von den Brasilianern so beliebt sind … die Pastellbar ist der Geheimtipp schlechthin!

In Rio angekommen haben wir nur unser Hotelzimmer bezogen und sind mit Monika zum Abendessen in eine Churrascaria gegangen. Während die einen danach gleich ins Bett gefallen sind, hat der harte Kern noch die Schlummer-Caipirinha auf der Copacabana eingenommen.

16 Apr. 2010 • Rio de Janeiro

Rio und die Guaranabara-Bucht
Die Strassenbahn in Lapa

Citytour in Rio

Der Corvovado mit der Christusstatue ist wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und als Alternative sind wir zum Aussichtspunkt Dois Irmãos und São Conrado gefahren.

Weiter ging es ins Fußballstadium Marcanã, zum Sambódromo und eine Tour durch das historische Zentrum haben wir auch noch gemacht. Die Krönung des Tages war der Sonnenuntergang am Zuckerhut.

17 Apr. 2010 • Rio de Janeiro

Abschiedsessen in Rio
Beim Aufstieg in die Favela

Favela auf dem Berg

Heute haben wir einen Ausflug zur Favela Babilonia mit Besichtigung des Sozialprojektes und Wanderung auf dem Berg gemacht. Von dort konnte man den Zuckerhut und den Corcovado sehr gut sehen.

Der Nachmittag war frei und alle verfolgten gespannt die Aschewolke über Europa.

18 Apr. 2010 • Rio de Janeiro

Beim Nachrichten schauen wegen der Aschewolke
Monika und Tibor im Skype mit Otto

Warten auf den Flug

Morgens ging die Gruppe auf den Hippiemarkt. Mittags wurde leider der Interkontinentalflug gecancelt und nun wird die Gruppe weiterhin in Rio bleiben.

Bis auf Klaus, der nach Fortaleza flog, werden die anderen diese Nacht noch im selben Hotel bleiben auf Kulanz von viventura und dem Brasilien-Partner. Es wird alles getan, um einen baldigen Rückflug zu garantieren, was jedoch bei dieser ungewöhnlichen Lage sehr unsicher ist.

Heute, am 21.4. sind die Reisenden nun zu ihrem Rückflug nach Frankfurt eingecheckt und werden morgen wieder zu Hause sein.