Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Flugtag
Heute fliegt die Gruppe mit der LAN Chile nach Südamerika. Im Flugzeug sitzen 14 unsrer Reiseteilnehmer, denn 1 Person ist schon vorher nach Chile auf die Osterinsel gereist und warten hier auf den Rest der Gruppe. Auch Adrian, unser Reiseleiter wartet in Chile auf unser ankommen.
Unser Chile-Argentinien Abenteuer beginnt!
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Citytour Santiago
Nach einem langen Flug, kommt die Gruppe in Santiago de Chile an. Ein blauer Himmel und 32ºC erwarten und Begrüßen uns mit Adrian am Flughafen.
Nach ca. 20 Minuten Busfahrt beziehen wir unsere Zimmer im Hotel, wo wir auch unseren letzten Reiseteilnehmer treffen. Hinterher brechen wir auf zu unserer Citytour durch das Zentrum von Santiago.
Wir beginnen mit einem Besuch auf Santiagos Fisch-Markthalle dem "Mercado Central". Hier essen wir eine Kleinigkeit zu Mittag. Anschließend laufen wir durch die Fußgängerzone zur "Plaza de Armas", dem Hauptplatz von Santiago, mit dessen Kathedrale um danach weiter auf der Fußgängerzone das leben der lokalen Bevölkerung zu beobachten. Obwohl es mitten in der Arbeitszeit ist, sind sehr viele Menschen auf der Straße.
Am Regierungspalast, "La Moneda", holt uns unser Fahrer wieder ab und fährt uns zum Cerro San Cristobal. Von der Höhe des Berges können wir die Ausmaße dieser "Riesenstadt" wahrnehmen. Hinterher kehren wir zum Hotel zurück.
Nach einer kleinen Verschnaufpause brechen wir noch einmal auf ins Bohnenviertel Bellavista, den hier haben wir unser Willkommensessen. Beim leckeren Essen lernen wir uns etwas besser kennen und feiern den Beginn unserer gemeinsamen Reise.
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Der Tag des Teufels
Es war der “Tag des Teufels!”:
Nach dem “Napoleonischem Frühstück” – Im Hotel Bonaparte- waren zunächst die Kinder des Sozialprojektes “Los Pinos” buchstäblich ins Wasser gefallen, sprich: Sie waren Ausgeflogen in ein lokales Schwimmbad –was wir all diesen benachteiligten Kindern von Herzen gönnten, kommt solches doch nur selten vor. Die Alternative wäre die Jeeptour in die Kanyons der Crdilleren gewesen… allein: die Jeeps waren schon verplant! Das brachte unseren Guide Adrian aber nicht ins wanken: Er ermöglichte uns nämlich dann den Besuch beim Teufel!
Nun Gut, gesehen haben wir ihn dann doch nicht, aber gehört haben wir ihn, nämlich in dem wunderbaren Weingut, Concha y Toro. – Nach Spaziergängen durch herrliche Parkanlagen und gärten wurde verkostet, erst Weiß, dann Rot und dann gestaunt über reihen von Fässern in kaltem Gewölbe, naja… und dann über den Teufel, der vom Uhrvater des Gutes zur Abschreckung von Dieben der abergläubischen Bevölkerung der vorzeit aufgebunden war.. und ertönte sonor..
Fröhlich “verschreckt” regenerierten wir uns danach bei Bier, Wein, Geraspelten Schwein und Kuh in Scheiben, um nach der Nachmittagglichen Rückkehr uns dem Abenteuer persönlicher Freiheit zuzuwenden, bis der Wecker ruft…
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Kupfer, Wüse, Mondtal und Sonnenuntergang
Unser Flieger Richtung Wüste geht morgens um 5:00 Uhr, deshalb mussten wir heute sehr früh aus dem Bett. Im Hotel gab es ein kleines Frühstück, bevor Adrian uns dann abholte.
In Calama angekommen besuchen wir als erstes ein kleines Restaurant das uns ein Frühstück serviert. Am beliebtesten ist der Kaffee der uns ein wenig weckt nach dem frühen aufstehen. Anschließend besuchen wir den Frucht und Gemüse Markt um die Früchte zu probieren. Wir bekommen Koka-Blätter und einheimische "popcorn" zu probieren. Adrian kauft auch verschiedene Pfirsiche und Melonen die er mit in den Bus nimmt. Anschließend fahren wir nach Chuquicamata, der größten Tagebaumine der Welt. 5Km lang, 3Km breit und 1Km tief ist diese Kupfermine die Täglich 1500 Tonnen Kupfer produziert. Ein beeindruckender Ausblick.
Anschließend beginnen wir unsere Busfahrt durch die Wüste nach San Pedro auf einer langen geraden Straße.
San Pedro ist eine Oase mitten in der Trockensten Wüste der Welt. Die Wüste erscheint uns aber gar nicht so trocken, denn es hat sehr viele Wolken die sich durch den "Bolivianischen Winter" formen. Wir ruhen uns ein wenig aus bevor wir zum Mondtal fahren und dort den Sonnenuntergang beobachten der die Wüste mit viel Farbe belebt.
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Flamingos und 4000 Meter über dem Meeresspiegel
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir aufzum Nationalpark “Los Flamencos”. Kaum haben wir die Oase San Pedro d.A: verlassen ist nichts als Wüste um unseren Bus, doch bald taucht das erste Highlight des Tages vor uns auf – eine Lamafamilie. Voller Entzücken (weil zum ersten Mal ) greifen alle zum Fotoapparat. Unser Fahrer Hernan versucht ohne Rücksicht auf seine Gesundheit die Tiere näher vor die Linsen zu treiben aber die lieben ihre Freiheit mehr als uns und flüchten –akzeptiert.
Im kleinen Dorf Socaire schauen wir beeindruckt ins Flussbett, wo heftiger Regen in den vergangen Tagen ganze Gärten der Dorfbewohner weggespült hat.
Die Straße wird holpriger, doch unser Fahrer Hernan gibt sein Bestes, das heißt alles, und so haben wir mehr und mehr den Eindruck, zur Lagune zu reiten. Gerüttelt aber nicht geschüttelt erreichen wir wohlbehalten die Lagunen Miniques und Miscanti auf 4.200m Höhe und unternehmen einen uns angepasst wohl dosierten kleinen Spaziergang – damit wir nicht zu sehr nach Luft schnappen müssen. Übrigens wie das Leben lehrt: “Dünne Luft ist immer besser als dicke Luft!” Wir jedenfalls beobachten gerne in einiger Entfernung Vicunas und Vögel.
Dann gibt Hernan wieder alles – also erneut ein heißer Ritt zurück nach Socaire, wo uns schon das von Adrian perfekt bestellte Mittagessen (vegetarische Tortilla oder Pollo =Hendl , jeweils mit Reis und Bohnen) – köstlich - erwartet. Nach dem Essen ein lohnender Abstecher in die beiden Kirchen des Dorfes, in der älteren der beiden ist die Decke der Sakristei mit echtem Kakteenholz verkleidet.
Weiter geht es zur Flamingobeobachtungsstation am größten Salzsee Chiles, dem Salar de Atacama . Ein toller Anblick, wenn die Flamingos starten und fliegen – leider ist die Digitalkamera hier meist zu langsam. Ein kleiner Vogel beeindruckt uns besonders, er dreht sich unentwegt im Kreis im strömenden Wasser. Wir nennen ihn den Vogel, der einen Vogel hat .
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Geysire und Termalbad!
Heute lernen wir zunächst, dass sich das Wörtchen “Comfort” in dem Wort “vicomfort” nicht jedem und auf Anhieb erschließt. Nach 16 Stunden Anflug und anschließenden Tagesfüllenden Programm vor 4 Tagen, nächtlichem Wecken um 2Uhr früh vor zwei Tagen nun heute Abfahrt des Busses 04.30Uhr! Dabei ist die Anfahrt zu den Geysiren von El Tatio, wieder auf 4.200m durchaus nichts für schwache Nerven, auch wenn uns heute Dyonisio als Fahrer viel sanfter als am Vortag befördert – die ausgewaschene Oelkiesstrasse über volle 90km, die letzten 16 davon wirklich streng und eng, dies in Dunkelheit und Nebel und von 2.400 auf 4.200m, eine tief überspülte Fahrt gegen 05.45Uhr mit –beinahe- streikendem Motor.
Und dies auch noch ohne unseren uns bislang stets wohl behütenden Adrian, weil dieser sich höchst engagiert um einen Krankheitsfall aus der Gruppe kümmern musste, was ihm auch mit vollem Erfolg gelang – vielen Dank von der ganzen Gruppe – also heute mit Oskar, der mit der Betreuung von nun plötzlich zwei Gruppen in zwei Bussen einigermaßen ausgelastet war, dies aber mit der ihm eigenen großen Ruhe famos bewältigte – auch ihm Dank und Anerkennung von uns allen.
Das zum Comfort: manch einer hat schon innerlich etwas gegrantelt – der Oskar trug ja auch ein T-Shirt mit der Aufschrift “Grantlhuber”, was wiederum nur Bayern wie der Oskar und wir verstehen.
Dann aber – wie der Schwabe sagt: “ Jedzt is ja doch noo ganz schee worre”, was höchste Anerkennung bedeutet im Sinne von:” Es wurde ein wundervoller Tag” – Comfort hin oder her.
Die Geysire von El Tatio erwachten im Sonnenaufgang, blubberten, fauchten, sprinkelten, grunzten und sprühten um die Wette, das von den Fahrern und Oskar angerichtete Frühstück ein Augen- und Gaumenschmaus neben den Rauchfahnen und unter den schneebedeckten fast 6-Tausendern (nur Eier durften wir leider in einer Fumarole nicht kochen!). Und Oskar ahnte es – er schickte uns einen kleinen Hügel hinauf, auf dem mehrere Viszachas, Hasenähnliche Verwandte der Chinchilla gerade ihr morgendliches Sonnenbad nahmen.
Die Abfahrt zu den Banjos von Puritama, Thermalquellen in 3.600m Höhe war sehr unterhaltsam – zuerst lernten wir das spärliche Futter der Vikunjas im Wüstensand entdecken, dann passierten wir ganze Herden der Tiere, erfreuten uns an kurzen Spaziergängen an malerischen Seen und durch ein Museumsdorf (Leben der chilenischen Andinos – na ja).
Und das Finale: Im Sonnenschein Baden und ein Picknick in den wirklich warmen und in freier Natur in großartiger Kulisse gelegenen Thermalquellen von Puritama, angereichert durch ein vorzügliches Picknick mit allem was das Herz begehrt (fest und flüssig) in grandioser Kulisse einer Andenschlucht.
Abends gute Nachricht: der Patientin geht es besser, und Adrian hat alles vorbildlich geregelt und professionell organisiert – wer möchte Patient im Andenhochland sein: selbst kein Spanisch und der Doktor kein Englisch und natürlich kein Deutsch.
Abschließend also große Abbitte: man soll den Tag nicht vor dem Abend loben heißt ein Sprichwort das man umdrehen kann – man soll den Tag nicht vor dem Abend tadeln. Und Komfort könnte man positiv auch übersetzen: manchmal nicht unbedingt sehr bequem aber du kom(mstweit)fort – und das ist gut so.
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Valparaiso, die Perle des Pazifik
Heute fuhren wir durch die Atacama Wüste zum Flughafen Calama. Immer das nächste Ziel im Visier; die Hafenstadt Valaraiso.
Unser “9 Sterne Hotel” lag auf dem Gefängnishügel oberhalb des Hafens. Dort nahm uns der Local Guide Philipe in Empfang und zeigte uns die vielen Landes typischen Baustiele, die durch unterschiedliche Einwanderernationen geprägt wurden.
Unser Fußweg Richtung Hafen führte uns quer durch das Weltkulturerbe, durch malerische Gassen und Künstlerviertel.
Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt mit einer historischen Seilzugbahn, mit der in Valparaiso große Höhenunterschiede überwunden werden. Am Ende unseres Spaziergangs kehrten wir in ein Landes-typisches Lokal ein, in dem wir hervorragendes Seafood gegessen haben. Begleitet wurden wir dabei mit südamerikanischer Live Musik.
Die Stimmung stieg und die Zeit verging wie im Flug. Zum Abschluss eines schönen Tages genehmigten wir und noch einen Schlummertrunk auf der Dachterrasse des Hotels. Dabei genossen wir einen traumhaften Ausblick auf die beleuchtete Kulisse.
Gern wären wir noch einen Tag länger geblieben, doch der kommende Tag sollte uns nach Santiago führen.
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Wein-Empanadas-Strand und Museum
Nach einem gemütlichen Frühstück begeben wir uns auf den Weg zum Weingut Indomita. Dieses Weingut befindet sich im Casablanca Tal, besonders gut geeignet für die Entwicklung von Weißwein.
Nach der Besichtigung und Probe im Weingut fahren wir auf einer Landstraße Richtung Isla Negra wo sich das angeblich schönste Haus des Nobelpreisträgers Pablo Neruda befindet. Die Landstraße führt uns durch Bewaldete Landstriche, kleine Dörfer und Badeorte der Zentralen Zone Chiles.
In Isla Negra besorgen wir uns noch in einer Empanada-Fabrik die für Chile und Südamerika typischen Teigtaschen die Heute unser Mittagessen sind. Es gibt alle möglichen Füllungen, von Meeresfrüchten, über Rind, Geflügel bis zu Gemüse und diese Zutaten werden auch in verschiedenen Kombinationen gemischt.
Mit den Empanadas begeben wir uns dann zum Strand von Isla Negra, legen oder setzen uns in den Sand und verspeisen Diese.
Anschließend begeben sich einige von uns zum Wasser, denn wenn man schon mal am Süd-Pazifik ist sollte man ihn ja auch ausprobieren. :)
Direkt neben dem Strand befindet sich das dritte Haus von Pablo Neruda, welches auch sein Lieblingshaus war und das in dem er seine letzten Tage verbrachte. Heute ist das Haus zu einem Museum verwandelt, den der Dichter sammelte all möglichen Dinge aus aller Welt. Mit diesem Ausblick, und der vielen kleinen Schönheiten die im Haus sind, wer würde da nicht die Inspiration finden!!
Zurück nach Santiago in unser schon bekanntes Hotel Bonaparte, morgen geht es nach Patagonien, genauer gesagt, Punta Arenas!
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Ankunft in Patagonien
Nach einem Flug von ca. 3 Stunden landen wir in Punta Arenas. Sofort bemerken wir das wir in einer etwas kälteren gegen sind, aber vor allem ist es hier Windiger als im die letzten Tage.
Im Hotel verstauen wir unser Gepäck um dann gemeinsam eine kleine Runde zu drehen. Doch Adrian hat ein Problem mit seinem Handy um das er sich kümmern sollte, also wir die Runde etwas kleiner als gedacht und wir verbringen die Zeit in einer Sandwichbar und genießen Riesige Sandwich und Hot-Dogs.
Um 15 Uhr treffen wir uns um zur Pinguinkolonie Seno Otway zu fahren. Jährlich kehren hier tausende von Tieren zur Brut zurück, doch Heute sind leider nur wenige zu sehen. Die jungen die dieses Jahr auf die Welt gekommen sind unternehmen um diese Jahreszeit ihre ersten Ausflüge ins Wasser und genau dort sind die meisten wohl gerade. Wir sehen aber trotzdem einige Tiere.
Am Abend haben wir ein tolles Abendessen in "La Marmita", das Lokal ist schön, die Bedienung Herzlich und das Essen sehr lecker! So verbringen wir amüsiert den ersten Abend in Patagonien.
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Zum Fiord der Letzten Hoffnung
Der Tag beginnt mit einem Frühstück und dem fantastischen Panoramablick über Punta Arenas. Endlich konnten wir mal wieder ausschlafen.
Anschließend haben wir auf eigene Faust die Stadt erkundet und nur mit großer Anstrengung dem patagonischen Wind getrotzt. Viele kleine Straßenhändler bieten ihre Waren in den belebten Straßen der Stadt an. Mit einem heißen Kaffee und einem chilenischen Hot Dog im Lomit’s haben wir die Zeit bis zu unserer Fahrt nach Puerto Natales ausgefüllt. Die dreistündige Busfahrt durch die Pampa zeigt die wechselhaften Landstriche in unterschiedlichsten Farben und Formen.
Puerto Natales ist ein lebendiges buntes Städtchen in dem man die Nähe der Antarktis geradezu spürt. Die vielen bunten Häuser erinnern an skandinavische Hafenstädtchen.
Ein leckeres Essen, ein Pisco zur Verdauung und ein “Polar Bier” versüßen das Ende unseres 10. Tages.
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Patagonien-Safari
Heute sind wir am Morgen von Puerto Natales in den Nationalpark Torres del Paine gefahren.
Unterwegs immer wieder tolle Fotomotive wie Guanacos, Condore oder Füchse. Leider lief uns kein Puma über den Weg. Auch Gauchos mit ihren Schafherden konnten wir beobachten.
Das Bergmassiv Torres del Paine begleitete uns den ganzen Tag über. Auch der Besuch der beiden Wasserfälle war beeindruckend, wie die ganze Landschaft überhaupt.
Wie übernachten im Nationalpark in einem Hotel. Die Zimmer eröffnen durch ihre großen Fenster einen faszinierenden Blick auf das Bergmassiv.
Der Abend klingt bei einem gemeinsamen Essen aus und dann ins Bett. Morgen früh um 6:00 Uhr fahren wir zum Grey-Gletscher. Bin gespannt, ob wir in "kalben" sehen.
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Grey Gletscher
Nach kurzer Nacht aber reichhaltigem Frühstück starten wir Erwartungsvoll zum Grey-Gletscher.
Nachdem wir fast einen Hasen überfahren hatten, leider keinen Puma zu Gesicht bekamen, dafür aber einen schönen Sonnenaufgang fotografieren konnten, endete unsere Fahrt am stürmischen Gletschersee.
über eine schwankende Hängebrücke und nach kurzem Wald- bzw. Strandspaziergang erreichen wir das Schiff, das uns zum Gletscher bringen sollte.
Zunächst wurden wir eingebootet. Niemand fiel dabei ins Wasser, und erst nach einer kalten Stunde trauten sich die ersten aufs Oberdeck, um den Anblick des näher kommenden Gletschers zu genießen. Bei mittlerweile ruhiger See bewunderten wir die verschiedenen Blautöne der bis zu 30 m hohen Gletscherwand. Höhepunkt war das Anstosen mit Pisco-Sour bzw. Whisky auf 15000 Jahre alten Eiswürfeln.
Nach drei Stunden erreichen wir wieder die Anlegestelle und beobachten dort an einer Felswand einen Kondor, der sein Küken bewachte.
Auf der Rückfahrt schlug Adrian einen windigen Picknickplatz vor dem Torres del Paine-Massiv vor, Nachdem alle satt geworden waren (Gedicht von Udo nach dem Picknick "Dort wo der Puma reist und der Guanaco sch… und wohin wir gereist, dort haben wir gut gespeist.") und auch Wolfgangs Rotweinflasche leer gegrüßt worden war (Danke!) stolperten alle müde in den Bus, um dann meistens schlafend die Heimfahrt nach Puerto Natales anzutreten.
Abends lud uns Adrian noch zum Abschiedsessen in Chile einschließlich einem letzten Pisco-Sour im Hotel ein.
Ein schöner letzter Tag in Chile!!
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Perito Moreno Gletscher
Heute verlasen wir Chile, vor uns steht der zweite Abschnitt unserer Reise: Argentinien!
Der Bequemlichkeit wegen teilen wir uns in 2 Sprinter auf, den der Weg von Puerto Natales nach El Calafate beträgt 5 Stunden. 5 Stunden in denen wir erst die Grenze übergehen, unsere Pässe nochmal abstempeln lasen und dann durch die Pampa fahren und endlich die Redewendung verstehen. Die Papa ist ewig weit, und ein Haus hier zu finden oder auch nur einen weiteren Menschen ist sehr seltsam. Dafür ist die Pampa auch wahnsinnig schön, ein Farbspiel das auch beim heutigen bewölktem Wetter sehr imponiert.
In El Calafate kommt langsam nach unserer Ankunft die Sonne raus. Erst wir das Geld getauscht den Argentinien benützt zwar auch Pesos, aber das sind andere Pesos als in Chile. Ein kleines Mittagessen und es geht zum Perito Moreno Gletscher, der Highlight des Tages.
Ungeduldig sitzen alle im Bus, wir wollen endlich etwas sehen, den seit fast einer Stunde übersetzt Adrian und erzählt uns vom Gletscher doch sehen tun wir noch nichts! Doch dann nach einer Kurve macht sich die Südwand sichtbar!!!! Der Gletscher ist 4,5Km Breit, 30Km lang und fast 200m dick! über dem Wasser sieht man eine Wand die von 50 bis 70m in die Höhe steigt.
2 Stunden befinden wir uns auf den Gerüsten vor dem Blauen Riesen und hoffen eine große Kalbung zu sehen. Und wir bekommen auch eine Mittelgroße zu sehen die aber ein Geräusch von sich gibt, das man meinte das ganze Eis bricht jetzt zusammen.
In El Calafate ist heute Konzert angesagt, die Stadt feiert ihr Jubiläum und dafür hat die Stadtverwaltung eine Argentinische Rockband eingeladen. Doch der Tag war so lang heute das die meisten eher früh ins Bett gehen. Adrian geht aber noch aufs Konzert. er kennt die Gruppe ja auch. :P
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Feuerland
Der heutige Vormittag stand zur freien Verfügung. Nach dem etwas chaotischen Frühstück, da zur selben zeit eine größere Reisegruppe im Speisesaal war wurde diese kleine Stadt, genannt nach dem gleichnamigen Strauch "El Calafate" abgeklappert.
Mit dem Flugzeug geht es nun zur Südlichsten Stadt der Welt, ans Ende der Welt, Ushuaia. Da wir aber erst am Abend ankommen ist nicht sehr viel Zeit um sie sich näher anzuschauen. Die Zeit wir zum
Zusammen sind wir in ein kleines Lokal "Darwin" gegangen um hier die Spezialitäten zu kosten. Auf dem Tisch steht eine Pizza, treu der italienischen Einwanderer, Forelle, die hier auf Feuerland sehr reichlich vorhanden ist und natürlich auch die Königskrabbe. Eine riesige Wasserspinne die von Udo, Moni und Adrian verspeist und genossen wird.
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Ushuaia und Beagle Kanal
Gemeinsam fuhren wir nach einem süßen Frühstück zum Hafen von Ushuaia. Zur selben Zeit kommt ein Kreuzfahrtschiff an, eines der vielen die hier in der Hauptsaison anlegen. Am Hafen liegt auch die Jacht von Bill Gates, dessen Partner vor einer Woche in Ushuaia war um mir der Jacht zur Antarktis zu fahren.
Wir wollen auf dem Beagelkanal eine Bootsfahrt unternehmen, deshalb sind wir hier am Hafen, nicht wegen dieser Luxusschiffe die hier zu Gast sind.
Die Schifffahrt führt uns an kleinen Inseln vorbei auf denen Kormorane, Seelöwen und andere Vogelarten ihre Nester haben und ihre Jungen großziehen.
Nach ca. 3 Stunden kehren wir nach Ushuaia zurück um uns mit freier Gestaltung die "Bucht die zum Sonnenuntergang blickt" näher anzuschauen und natürlich die bekannten Passstempel zu besorgen.
An alle zu Hause: Liebe Grüße vom Ende der Welt! :D
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NP Tierra del Fuego
Der Nationalpark "Tierra del Fuego" (Feuerland) steht heute auf dem Programm. Mit dem Bus und unserem lokal-Guide Valentino fahren wir zu einem der vielen Seen die es hier zwischen Wald und Bergen gibt.
Als erstes steigen wir um in Kayaks, die uns den Park von einer anderen Perspektive zeigen. Wir hatten zwar etwas Angst vor dem rudern doch als wir erst mal drin saßen legte es sich sehr schnell und wir begannen die Fahrt richtig zu genießen.
Nach dem Frühsport wurde erstmals für Stärkung gesorgt! Es gibt Wein, Hähnchen, Salat, Salami, Käse und auch Oliven. So sind wir gestärkt um jetzt mit der Wanderung durch den Park zu beginnen. Auf diesem Spaziergang sehen wir die bösen Folgen die die Bieber hier auf Feuerland hinterlassen und eine kleine Eule bekommen wir auch vor die Linsen.
Am Späten Nachmittag geht unser Flugzeug nach Buenos Aires. Uns somit verabschieden wir uns von Patagonien und kommen an die letzte Station unserer Reise.
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Citytour Buenos Aires
Zusammen mit Daniela, unsere argentinische Lokal-Guide mit deutschen Vorfahren durchlaufen wir das Zentrum von Buenos Aires. Am Obelisk vorbei, Richtung Mai-Platz, Kathedrale und auch das "Rosa Haus", der Regierungspalast. Während Daniela uns von der Argentinischen Geschichte berichtet laufen wir weiter nach San Telmo um dort dann auch in einem Lokal Mittag zu essen.
Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Bus nach "La Boca" Wunderschönes Viertel mit vielen kleinen bunten Häusern die die Einwanderer hier mit den Ladungen von den Schiffen gebaut haben. In La Boca ist auch der Tango geboren. Nach dem wir diesen eindrucksvollen Stadtteil kennen lernten kehrten wir wieder zurück Richtung Zentrum. Am neuen Hafen von "Puerto Madero" trennten wir uns dann, manche gingen in ein Kaffee, andere setzten sich in eine Bar um vorbeigehende "Argentinos" zu beobachten und andere ruhten im Hotel und versteckten sich vor der Hitze und Luftfeuchtigkeit.
Am Abend gingen wir dann zu unserem Abschiedsessen mit Tango-Show. Erst gab es ein sehr gutes Essen, doch die Vorstellung übertraf alles. Imponierend und schön war das was die Tänzer, Musiker und Sänger uns vorführten. Ein Wunderschönes Finale für unser Reise.
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Alles hat ein Ende
Heute hat sich die Gruppe schon in der Nacht getrennt, denn von hier aus haben wir verschiedene Programme, während manche noch Verlängerungen haben auf die Osterinsel, Iguazu Wasserfälle und Uruguay, haben andere andere Flüge wie der Rest der Gruppe. Also geht es schon früh los. Einer nach dem Anderen trennt sich von der Gruppe, bis dann der größere Teil zum Internationalen Flughafen von Buenos Aires fuhr.
Der Weg führt nach Hause aber es bleiben viele viele schöne Erinnerungen an diese Reise.