Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89570.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90117.jpg&w=1920&q=75)
Richtung unbekanntes Ziel
Wir fliegen, fliegen, fliegen… und fliegen… und hoffen das wir bald an unserem Ziel ankommen werden …..
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89558.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89559.jpg&w=1920&q=75)
Willkommen!!!
Pünktlich aber mit halbem Gepäck kamen die Teilnehmer an und wurden schon von Diana (Reiseleiterin) und Paula Pisco (Pinguin, Maskottchen der Gruppe) erwartet.
Auch wenn die Hälfte der Koffer irgendwo auf der Route verloren gegangen war, sind alle Teilnehmer mit einem schönen Lächeln im Gesicht angekommen und sind auch so geblieben.
Vom Flughafen fuhren wir ins Hostal, stellten uns kurz vor und gingen in die Stadt. Erster Stopp war der Markt, "Mercado Central", der bekannt ist für die "Frischen Fische, die nicht vom Fischer Fritz gefischt wurden", sondern von den Chilenen, die nicht unbedingt "Fritz" heißen.
Danach gingen wir zu Fuss durch das Zentrum, über den Hauptplatz, in Richtung des Präsidentenpalastes, wo man ein bisschen der Geschichte Chiles näher gekommen ist. Ein bisschen müde von der lange Reise und der Entdeckung eines neues Landes, sind wir essen gegangen in einem Restaurant, wo es viel Tierisches (Chilenisches Rind, Fisch, Muscheln, Geflügel usw.) zu kosten gab. So ist unser Tag zu Ende gegangen. Der letzte Schritt war, es zum Hotel und ins Bett zu schaffen…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89560.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89561.jpg&w=1920&q=75)
Riesen-Kupfermine und Aufbruch in die Wüste
Wir fliegen mal wieder und fünf von uns mit immer noch angenehm leichtem Gepäck. Beim Besuch der Kupfermine übernimmt Diana das Mikro und toppt den lokalen Guide mit detailliertem Hintergrundwissen, während wir versuchen, unser fehlendes Gepäck durch "Kupfer-Steine-Sammeln" zu ersetzen.
Am frühen Abend lauschen wir im Valle de la Luna dem Gesang der Steine, die uns mit ihren "Geisteraugen" anstarren. Den Weihnachtsabend verbringen wir auf der grossen Düne mit Rotwein und deutschen Printen, während die Sonne untergeht. Besser kann man den heiligen Abend nicht feiern!
Wir wünschen den Daheimgebliebenen eine schöne weiße Weihnacht!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89562.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89563.jpg&w=1920&q=75)
Salzsee und Hochland-Lagunen
Wir folgen dem Ruf der Wüste und besuchen den Salar de Atacama, wo Diana uns mal wieder mit Hintergrundwissen und einem Picknick neben den Flamingos überrascht. Die dann folgenden Seen auf dem Altiplano sind einfach nur zum Heulen schön!!!
Wie es sich gehört, feiern wir den ersten Weihnachtsfeiertag mit Geflügel und einem reich geschmückten Tannenbaum mit Kunstschnee! Auf der Fahrt nach Tocanao erreichte uns die Nachricht, dass die Koffer erst in 2 Tagen ankommen, was zu Panikeinkäufen und erhöhtem Alkoholkonsum in San Pedro führt.
Auf den Weihnachtsmann ist aber doch Verlass - Die Koffer sind am späten Abend da!!! Freudentänze und Knutschorgien folgen!!!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89564.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89565.jpg&w=1920&q=75)
Vorm Sonnenaufgang gehts schon los….
Mittlerweile fast alltäglicher Horror: Aufbruch um 4:45 Uhr zu den Tatio Geysiren. An Schlaf ist auf der Huckelpiste nicht zu denken. Als sich die Sonne über den Berg kämpft und die Fumarolen in die Höhe schiessen lässt, knippsen wir uns glücklich. Coca-Tee, frisch angerichtete Guacamole und die im Geysir erwärmte Milch runden das Ganze ab.
Die Fahrt führt uns weiter über ein Andendorf nach Puritama zu den Thermalquellen. Die T. schwächelt Höhe und badet nicht. Alle anderen geniessen das Natur-Spa-Erlebnis im heimeligen Naturpool zwischen Schilf und unter blauem Himmel.
Das "I-Tüpfelchen" für den Tag: Sternenhimmel über der südlichen Halbkugel in der Atacama- Wüste, Gewitter über Bolivien und Sternschnuppenregen, der keine Wünsche für die nächsten Jahre offen lässt.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89566.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89567.jpg&w=1920&q=75)
Zurück zur Feuchtigkeit
Heute verlassen wir die Atacama Wüste. Der Bus bringt uns zurück zum Flughafen; dort gibt es erst einmal einen "richtigen" Kaffee. Der Flug gewährt uns einen tollen Blick zurück auf die Wüste und bringt uns und sogar alle Koffer nach Santiago. Alles könnte so einfach sein, wenn unser Bus anspringen würde. Wir wechseln Bus und Fahrer, der neue ist laut Diana ein toller Typ. Wir halten für ein geniales Mittagessen bei dem ein bitterer Nachgeschmack bleibt: Sarah's Kamera blieb dort. Im Hostal in Valparaiso teilt Diana die Zimmer persönlich zu, was die Zimmer auch nicht sauberer macht - Grusel!! Zusammen mit den Nachzüglern Daniela und Jan, sowie unserem anthropologisch geschulten Stadtführer Daniel starten wir einen Stadtrundgang durch eine chaotische Stadt voll Graffiti, Kleinkunst und Flair. Ein kleiner Flirt zwischen Daniel und Sandra endete damit, dass er sie nicht auf Händen, sondern huckepack einen der 45 Hügel hochträgt. Nach einem "Tėte à Pied" zwischen Diana und einem Straßenköter gibt es mal wieder eines der vielen Mannschaftsfotos - diesmal mit Liebespaaren, die sich durch uns nicht stören lassen. Nach einem vorzüglichen Abendessen in einem traditionellem Restaurant lassen wir den Abend in einer Bar hoch über den Dächern der Stadt ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89568.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89569.jpg&w=1920&q=75)
Über Weingüter in die Stadt zurück
Nach einer kurzen und weniger erholsamen Nacht in den modrig riechenden Betten haben wir uns um 7.15 Uhr zum Frühstück in einem nahegelegenen Haus zusammengefunden. Was uns dort erwartete, überraschte uns alle. Ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch wie bei Oma mit frisch gemahlendem Kaffee, Tee, Saft, leckeres Brot, Marmelade, Käse, Kekse und Eier. So lässt es sich viel besser in den Tag starten. Danach ging es von Valparaiso über Algarrrobo zur Isla Negra. Zwischendurch hielten wir noch an einem Strand. Sandra und Diana hatten sich fest vorgenommen, ins kalte Wasser zu springen - brrr - nichts für Warmduscher. Das Wetter zeigte sich eh schon nicht von der besten Seite. Danach besuchen wir das Haus von Pablo Neruda. Beeindruckt von dem individualistischen und künstlerischen Stil wanderten wir durch das lange Haus. Die Decken waren gewölbt und aus Holz, sodass sie wie ein Zugwagon aussahen. Neruda's Vater war Eisenbahner und das hat ihn sehr geprägt. Auch seine Leidenschaft für Schiffe und als Kapitän zieht sich stilistisch durchs ganze Haus. Als Sammler verschiedenster Dinge gibt es einen Raum mit Galionsfiguren von Schiffen. Der Ausblick aus jeden Zimmer aufs nahe Meer war jedesmal grandios. Ein schöner Ort, sich als Künstler inspirieren zu lassen. Naruda hat hier für die Ewigkeit gebaut und ist hier auch beerdigt. Anschließend fuhren wir weiter zum Töpferort Pomaire, wo wir auch in einem chilenischen Restaurant aßen. Viele tranken hier selbstgemachten Chirimoya-Saft, allerdings ohne Zucker (Chilenen lieben Zucker!) und aßen Pastell de Choclo, einem Maisbrei mit Hackfleisch und Hühnerkeule. Heute stand noch ein Besuch beim Weingut Undurraga im Maipo Tal vor den Toren Santiagos an. Ob Cabarnet Sauvignon, Merlot, Carmenere, sogar Gewürztramiener und Weine der Mapuche werden hier angebaut. Nach der Weinprobe ging es zum Hostel Happy House nach Santiago. Wir trafen uns noch alle im Hinterhof des Hostels zum Essen und Weintrinken und fielen dann hundemüde in die Betten, die deutlich angenehmer waren als die in Valparadiso. Buenos Noches y hasta manana companeros!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89631.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89632.jpg&w=1920&q=75)
Sozial Projekt und Anden Tour
Der Tag steht zur freien Verfügung. Ein Teil der Gruppe macht eine Anden-Jeep-Tour. Vor den Anden gibt es allerdings eine Stadttour, denn es dauert über 1 Stunde aus Santiago raus zu kommen. Unsere Fahrer wollen uns gleich was bieten und nehmen statt der Straße einen stillgelegten Eisenbahntunnel - hoffentlich kommt kein Gegenverkehr! Die Buckel-Piste fordert ihren Tribut in Form eines Plattens und die Fahrer bieten uns beim Reifenwechsel einen filmreifen Anblick! Nach diesem kleinen Zwischenstopp sehen wir am Himmel Kondore kreisen, was für diese Jahreszeit sehr ungewöhnlich ist. Die Thermalquellen luden nicht wirklich zum Baden ein, dafür lockte das Essen um so mehr. Nach reichlich Rotwein, Bier und Pisco machen wir uns auf den Rückweg. Sandra, die "T" und Bianca schlafen heute aus und schlagen sich auf eigene Faust durch Santiago. Trotz unterschiedlicher Interpretation des Stadtplanes und diversen Shopping-Pausen erreichen wir mit nur 10 minütiger Verspätung den Treffpunkt, wo Diana und Tim uns erwarten, um gemeinsam zum Sozialprojekt "Los Pinos" zu fahren. Dort üben wir mit den Kindern jonglieren und Sandra entdeckt ihre Akrobatik-Künste. Am späten Abend steigen wir in den Nachtbus nach Pucon. In den fetten Sesseln können wir fast liegen und schaukeln durch die Nacht - was allerdings nur Bianca und Sarah toll finden.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89633.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89634.jpg&w=1920&q=75)
Erster Tag im
Pucon empfängt uns mit Regen und rustikalen Holzhäusern. Nach einem leckeren Frühstück fahren wir zum Fuß des Vulkans Villarica, wo wir durch einen ausgehöhlten Lavastrom laufen. Anschließend zaubert Diana uns einen Pisco Sour mit einem "Abendhappen" und schwupps müssen einige von uns auch schon wieder los zu den Thermalquellen. Dort können wir uns von den Strapazen der Reise erholen. Die "T", Bianca, Iris und Michael bleiben im Hostal, beseitigen das Chaos in der Küche und leeren nebenbei die Rotweinvorräte.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89683.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89684.jpg&w=1920&q=75)
Letzter Tag des Jahres im Krater des Vulkans
Um 6.00 Uhr klopft es an unsere Türen und German spricht "Vulkano es perfecto". Wir bekamen einen schwarz-gelben Einheitslook verpasst - damit die Guides uns identifizieren können - und steigen bei 1.400 Höhenmetern in einen abenteuerlichen Lift, der uns 400 Höhenmeter erspart. Es ist auch tatsächlich niemand rausgefallen! Über ein schneebedecktes Gletscherfeld tappern wir eispickelschwingend langsam zum rauchenden Gipfel. Oben angekommen, feiern uns die Guides als letzte Gruppe des Jahres mit Schampus und wir stoßen voller Stolz am qualmenden Schlot miteinander an. Die Aussicht war mal wieder zum Heulen schön! Das Highlight war allerdings der Abstieg, denn die 1.000 Höhenmeter runter erledigten wir locker auf unseren Po´s. Durch regelrechte Schneekanäle ging es rasant mit viel Gekreische bergab. Nach Bangkok-Zeit sind wir damit excellent ins neue Jahr gerutscht! Unser Silvester feiern wir dann mit Asado (grillen), Erdbeerbowle und Rotwein. Wir vertreiben uns die Zeit bis Mitternacht mit unseren chilenischen Jahreshoroskopen, was die Single-Frauen der Gruppe hoffen läßt :-). Unsere Wünsche für 2011 schicken wir mit einem entflammten "Magic-Paper" in den Himmel, wo sie mit einem bombastischen Feuerwerk empfangen werden! Für uns kann 2011 so beginnen, wie 2010 aufgehört hat! :-)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89688.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90475.jpg&w=1920&q=75)
Ausruhen & Ausflug für die jüngste Gruppefraktion
Ausgeschlafen starten wir mit einem entspannten Frühstück und lassen es langsam angehen. Die Jungs machen auf eigene Faust eine Wanderung im Huerquehue Nationalpark (Eine schöne Wanderung auf die Berge und durch Wälder voller Bäume und Araucarias die älter als 1.000 Jahre sind, eingebettet in Seen mit Vögelgesang). Sarah geht Reiten: Bei perfektem Wetter hat sie mit Guide Matthias, einem deutschen Auswanderer, einigen Amis und Kiwis einen tollen Nachmittag in unberührten Wäldern und am Fluss Rio Tranquillo. Diana, Sandra, die "T", Daniela und Jan legen sich an den Strand. Rosa, Bianca, Iris und Michael machen einen Fotogang. Es wird geschlafen, gelesen, Reisetagebuch geschrieben und ab 15 Uhr versammeln wir uns in der Küche um gemeinsam unser feudales Abendmahl zuzubereiten. Zu den Empanadas mit Salat gibt es mal wieder ein wenig Rotwein und im Anschluss für Rosa eine neue Frisur - Vorsätze für das Neue Jahr müssen schließlich sofort umgesetzt werden und unsere Reiseleiterin hat viele Talente :-) Der Abend endet mal wieder in einer lustigen Weiberrunde! :-)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89685.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89687.jpg&w=1920&q=75)
Muscheln, Seeloewen und schnelle Wasser
Heute verlassen wir Pucon in Richtung Valdivia mit dem Bus. Dort entdecken wir, dass es bis Berlin / Deutschland über 13.000 km sind. Wir vergrößern die Entfernung und begeben uns auf den Fischmarkt, den bereits Möwen und Seelöwen frequentieren. Die Gourmets versuchen sich an rohen, in Zitrone eingelegten Muscheln - nicht alle wollen Gourmets sein (die T. möchte). Neben den herrlichen Obst- und Gemüseständen begeistern wir uns für geröstetes Chili-Pulver, eine Spezialität.
Danach heißt es - aufs Wasser! Wir erkunden Valdivia per Boot und entdecken ein Häusschen für Diana. Danach geht es per Bus weiter zu einer spanischen Befestigungsanlage aus dem 17. Jh. - Fuerte Niebla. Wir lassen uns den Wind um die Nase wehen und bekommen Hunger. Dieser wird hervorragend gestillt in einer marktähnlichen, überdachten Halle mit vielen leckeren Imbissständen
. Wir probieren fast alles aus und zum Schluss gibt es kein Halten mehr - weg mit dem Besteck und ran an das Schmackofatz mit den Hauenden!
Wir haben noch genug übrig von unseren täglichen 48 Stunden und besuchen Stromschnellen bei Puerto Varas (zum ersten Mal eine Ahnung von ungemütlichem Regenwetter - aber nicht wirklich..) um danach ein zauberhaftes Once zu geniessen (die Nusstorte war ne Wucht) und schlussendlich in unserem Schul-Hotel in Puerto Varas anzukommen.
Dort gibt es eine Musikbox und Sandra, Michael und die T. legen eine flotte Sohle aufs Parkett. Wir sind anscheinend nicht muede zu bekommen….
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89835.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89836.jpg&w=1920&q=75)
"Mitte von Nichts"
Nach einem kurzen Flug und einer etwas längeren Busfahrt sind wir an einem sehr idyllischen Ort in der "Mitte von Nichts" angekommen. Dort haben wir erst mal die Gegend zu Fuß erkundet und das Vorbeiwandern zwischen zwei Weiden hat uns gezeigt, dass selbst die Bullen hier einsam sind… da dachten wir nur "na hoffentlich halten die sich an die Nachtruhe"…
Abends gab es dann traditionelles Asado mit Lamm und zur Raubtierfütterung gab es sehr leckeren Rotwein. Tja und was soll man sagen, nach etwas Weinkonsum haben wir sogar einen spanischen Kanon gesungen… weiter gings dann mit dem deutschen Wanze-auf-der-Mauer-Lied.
Letztlich haben wir den Abend in Lagerfeueratmosphäre und mit deutschen Schlagern abgerundet.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89837.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89838.jpg&w=1920&q=75)
Die Natur geniessen…
Unsere heutige Reise setzen wir um 8:30 Uhr mit einem bei dieser Reise bisher noch nicht verwendeten Transportmittel fort: Auf dem Rücken der Pferde erkunden wir die wunderschöne Berglandschaft Nordpatagoniens.
Nach einem kurzen Stopp auf einem Aussichtshügel erreichen wir nach 3 Stunden ziemlich eingestaubt das Ziel unseres Ausritts - Die Felsmalereien der Ureinwohner dieser Region. Die Wahl des ersten Transportmittels dieses Tages, welches wider Erwarten allen Gruppenmitgliedern sehr viel Spaß gemacht hat, fordert allerdings spätestens auf der anschließenden Busfahrt nach Puerto Guadal ihren Tribut: Fast alle Gruppenmitglieder werden auf der holprigen Schotterpiste der Carretera Austral sanft in den Schlaf geschaukelt.
Die Weiterfahrt zum Lago General Carrera, der größte See Chiles, bietet jedoch unglaubliche Eindrücke: Türkis-farbenes Wasser, grüne Wiesen und Wälder, Gletscher auf den Bergen und strahlend blauer Himmel - da hat Sandra ihren Job als Wetterengel wirklich gut gemacht ;-)
Wir steigen um auf zwei Boote, um Marmorhöhlen zu besichtigen. Diese befinden sich in großen Felsblöcken, die wie es scheint nur noch von winzigen Stelzen oberhalb des Wassers getragen werden.
Nach einem anschließenden Großeinkauf fuer die folgenden Tage in der Wildnis erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Diese besteht aus mehreren kleinen Holzhütten, die traumhaft schön am Seeufer liegen.
Der wiedereinmal sehr schöne Reisetag endet für Reiseleiterin Diana leider nicht so schön: Kaum im Hostal angekommen unternimmt sie noch einen kurzen Ausflug mit dem hauseigenen Pferd, von dem sie leider etwas unsanft wieder zu Boden kommt. Wir hoffen, ihr ist dabei nichts Schlimmeres passiert! Allerdings ist seit dem Sturz ihre Kamera spurlos verschwunden. Eine spät abendliche Suchaktion musste aufgrund der einbrechenden Dunkelheit leider abgebrochen werden…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89839.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90116.jpg&w=1920&q=75)
Endlich ein ruhiger Tag…
Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, tolles Wetter… Wenn die lästigen Bremsen nicht wären, wäre es nahezu perfekt hier.
Erst am späten Vormittag hat ein Teil der Gruppe etwas vor: Daniela, Jan, T und Michael bleiben im Hotel und wollen weiter ausspannen. Alle anderen nehmen den Bus, der Sarah, Sandra und Diana zum Strand und die übrigen zum "Fossilien-trekking" bringt. Begleitet von zwei Guides geht es über steile Hänge ohne erkennbare Wege, durch Dornenhecken und durch anderes schwer passierbares Gelände hinunter zum Fluss; es sind Kletterkünste gefragt. Aber die Anstrengung lohnt sich. Wir sehen Fossilien und tolle Landschaft und es gibt ein Picknick direkt am Wasserfall. Den Rückweg schaffen wir in der halben Zeit.
Auch die Strandgruppe hatte einen tollen Tag und die im Hotel Geblieben hatten auch viel zu erzählen, da sie Zeugen eines unvorhergesehenen Toilettenschlüsselaustauschs wurden.
Nach dem Abendessen machen wir uns noch einmal auf die Suche nach Dianas Kamera. Unser dieses Mal sehr hoch durchorganisierter Versuch ist letztlich erfolgreich gewesen; Sarah findet die Kamera hinter einem Baum und das gute Stück funktioniert tatsächlich noch.
Zur Feier des Tages veranstalten wir noch ein Lagerfeuer am See.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89840.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90190.jpg&w=1920&q=75)
Der letzte Tag auf der Carretera
Wir fahren, fahren, fahren… insgesamt sind wir 6 Stunden auf der Carretera Austral unterwegs. Und bei strahlendem Sonnenschein knipsen wir die schönsten Bilder. (Wetterengel Sandra hat mal wieder ganze Arbeit geleistet!) Nachmittags erreichen wir Coyhaique und wir freuen uns schon auf eine Dusche (… nicht nur die Rucksäcke sind eingestaubt).
Leider geht es unserer Reiseleiterin Diana immer noch nicht besser und Sandra begleitet sie zum Arzt. Ein Termin stand schon fest, aber bei der Ankunft wird uns mitgeteilt, dass der Arzt vielleicht in einer Stunde da sei… und nach einer Stunde ist der Wortlaut eher: „Ich weiß nicht, ob der noch kommt“. Aber Diana hat Glück und ein anderer Arzt (ein chilenischer Arzt, der gerne Deutscher wäre :-); aber nicht Dr. Freddy Fritz) untersucht sie.
Nach etwa drei Stunden verlassen wir das Ärztezentrum und treffen uns mit den Anderen in der Stadt. Die haben inzwischen echten Cappuccino getrunken (und das in Chile, wo der Nescafe das Ende der Koffein-Fahnenstange darstellt!), sich mit der örtlichen Drogerie befasst oder den Einheimischen beim Chillen auf der Plaza de Armas zugesehen. Dort füllen wir erst mal unsere Mägen und später beenden die Mädels den Abend in Zimmer No. 6 mit dem einen oder anderen Glas Wein.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90193.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90476.jpg&w=1920&q=75)
Adiós Diana, Hola Nelson
Den Vormittag lassen wir mit einem Stadtbummel ausnahmsweise einmal ruhig angehen. Da unser Flug in Richtung Südpatagonien erst in den Abendstunden geht, verbringen wir den Nachmittag in der "Reserva Nacional Coyhaique" mit Wandern und einem Picknick. Die „T“, Rosa und Bianca laufen einmal um den See und entdecken 8 einheimische Wildtiere: Fledermaus, dicker blauer Käfer, Enten, Marder, dicker Brummer, Regenwurm und fette Bremsen.
Beim Picknick teilt uns Diana dann die schlechte Nachricht des Tages mit: Da es ihr gesundheitlich noch nicht wieder gut geht, wird sie uns nicht auf der weiteren Reise durch Chile begleiten können. Am Abend fliegt sie mit uns nach Puerto Montt, wo wir den Anschlussflieger nach Punta Arenas nehmen und von wo aus Diana die Heimreise nach Santiago antritt. Wir sind alle sehr traurig, uns schon so unerwartet früh voneinander verabschieden zu müssen…
Diana hat allerdings zuvor für Ersatz in Sachen Reiseleitung gesorgt: Nelson nimmt uns bereits im Flugzeug in Empfang, ihrer Aussage nach der zweitbeste Reiseleiter in Chile ;-). Zumindest wird der männliche Anteil der Gruppe etwas ausgewogener.
Nachdem wir erst nach Mitternacht in unserem Hostal angekommen sind, heißen wir Nelson noch mit einer Runde Rotwein in unserer Gruppe Willkommen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90194.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90195.jpg&w=1920&q=75)
Reisen, Shoppen, Essen, Schlafen…
Am Vormittag machen wir einen Rundgang durch Punta Arenas. Nachdem wir uns von einem Mirador oberhalb unseres Hotels einen ersten Überblick über die Stadt, die Magellanstrasse bis hin nach Feuerland verschafft haben, gehen wir in die Stadt und zum Hafen.
Nach leckeren Churrascos und Hot Dogs fahren wir knapp 3 Stunden mit dem öffentlichen Bus nach Puerto Natales. Der Bus ist so bequem, dass der Großteil von uns die Fahrt durch die fantastische Landschaft verschläft.
Am Abend überkommt einen Großteil unserer Mädels das Shopping-Fieber und sie fallen zur Freude des anderen Geschlechts über einen Juwelierladen her. Stunden später gehen wir noch lecker Essen bevor wir in die Koje fallen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90197.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90198.jpg&w=1920&q=75)
Erste Eindrücke im Nationalpark
Heute war es mal wieder so weit, nix mit ausschlafen! 5:00 Uhr aufstehen, 600 Uhr frühstücken und dann mit dem Bus in Richtung Torres del Paine. Auf dem Weg dorthin haben wir Kondore, Nandus (Strauße) und Guanakos (Lama ähnliche Tiere) gesehen. Auch eine Rinderherde mit Vaqueros (Vieheintreibern) kreuzte unseren Weg.
Mit dem Katamaran ging es über den Lago Pehoe zu unserem Startpunkt der Wanderung. Auch Sandra und Daniela haben sich der Herausforderung gestellt. Sandra sagte, wenn nix mehr geht, dann wird halt nackt gebadet. So hat man wenigstens einen Rücktransport. Nackt baden ist nämlich in Chile verboten.
Viel Wind und einige Steigungen erschwerten uns den Weg zum Refugio Grey (unserer Schutzhütte). Insgesamt sind wir fünf Stunden gewandert (inkl. Pausen). Nelson war ganz stolz auf uns, dass wir alle so schön mit gewandert sind. Auf dem Weg entlang des Lago Grey haben wir schon einige Eisschollen des Gletschers Glaciar Grey auf dem Wasser schwimmen sehen (Zitat Jaan: „Die sehen aus als wäre da Frostschutzmittel drin“ → Die Eisschollen waren teilweise bläulich aufgrund des Sauerstoffs im Eis).
In der Schutzhütte hatten wir ein 8er und ein 5er Zimmer zur Verfügung. Es gab Hochbetten, Matratzen und einen Schlafsack pro Person. Vom Mirador oder „Look out“ in der Nähe des Refugios konnte man die Abbruchkante des Gletschers sehen. Der befürchtete Schnarchkanon blieb zum Glück aus, jedoch vereinzelte Versuche wurden gestartet. So ging ein anstrengender Tag zu Ende. Nur die Jungs und Rosa und Bianca waren noch motiviert, am nächsten Tag 4 Stunden zu wandern.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90199.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90200.jpg&w=1920&q=75)
Gletscher hautnah und Shoppingfreuden
Morgens um 7.00 Uhr klopfen die Jungs an die Mädels-Tür, aber die rühren sich nicht – zu viel Rotwein aus dem Tetra-Pack am Vorabend. Also wandern die Jungs alleine los. Nach einem gemächlichen Frühstück kommt wieder Leben in den Rest der Gruppe. Trotz Wind und Regen beschließen Rosa und Bianca den Spuren der Jungs zu folgen und werden von einem großartigen Ausblick auf die tiefblauen Gletscherspalten belohnt. Sie schaffen die angeblich 4-stündige Wanderung in lockeren 2,5 Stunden.
Die restliche Truppe spaziert zum Mirador, wobei Sandra, Sarah und die „T“ bis zur Spitze kraxeln, um hinter das Geheimnis einer (fossilen???) Steinsäule zu kommen. Der Forscherdrang ist geweckt! Allerdings müssen die Hobby-Archäologen ihre anfängliche hypothetische Datierung korrigieren: Es handelt sich um unseren Reiseleiter Nelson (spätes 20. Jh.)
Mittags treffen sich alle zu einem leckeren Bohneneintopf im Refugio wieder und schwupps kommt auch schon die „Grey II“, um mit uns den Grey-Gletscher abzuschippern. Zur Begrüßung bekommen wir Whiskey und Pisco-Sour mit echtem Gletschereis serviert! :-) Leider haben wir mit Regen kein optimales Fotowetter mehr. Michael übernimmt tapfer die Gletscherfotos, während die Mädels sich auf Trink- und Knuddelfotos konzentrieren :-).
Zurück in Puerto Natales erwartet uns dann der ersehnte Schmuckladen: Sandra erhält ihre angefertigten Ohrringe, Sarah ihren Ring in der perfekten Größe, Rosa ihren umgearbeiteten Ring und Bianca entschließt sich, in den „geilsten Ring aller Zeiten“ zu investieren. Glücklich beenden wir den Tag mit einem feudalen „Lomo“ und feiern unsere Einkäufe mit Bier und Rotwein!.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90118.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90477.jpg&w=1920&q=75)
Langsam richtung Heim
Unsere Reise führt uns zurück nach Punta Arenas. Wir sind Profis und nehmen wie gehabt den Linienbus. Die T. lässt aus sentimentalen Gründen ihren Schal in Puerto Natales zurück. Gespannt warten wir auf Neuigkeiten aus Nelsons Telefon: Bereits am Vorabend ist uns ein Streik für die Region XII (Magellanes) in der Nacht zum 13.1. angekündigt worden: Der Staat plant eine Erhöhung des Gaspreises in der kältesten Region Chiles um fast 17 % und das Streikmittel sind Straßensperren, die die Stadt komplett von der Außenwelt - also auch vom Flughafen - abriegeln sollen.
Wir checken zwar noch im Hotel ein aber dann überschlagen sich die Neuigkeiten: sofort zum Flughafen, um den Blockaden zu entgehen, kurz darauf Entwarnung: wir können noch zu unserem Abschiedsessen gehen und danach die Nacht im Hotel verbringen. Die neuesten Anrufe bei der Polizei ändern dann erneut unsere Pläne: Abfahrt zum Flughafen und dort übernachten, zuvor aber noch lecker essen in der Stadt.
Die Fahrt zur Pinguinkolonie auf der Isla Magdalena muss wegen schlechter Witterung leider ausfallen. Die Aussicht auf eine Nacht am Flughafen löst spontane Hamsterkäufe aus. So, jetzt aber los zu "La Marmita" und lecker Schmackofatz geniessen.
Gegen 17.30 Uhr kommen wir am Flughafen an und suchen uns ein strategisch günstiges Plätzchen für die Übernachtung. Nelson, Olli und die Mädels lassen den Rest der Gruppe bei den Koffern zurück und starten zur Seno Otway Pingüinera (mit der Aussicht, den Rest des Rückwegs per Fuß zurückzulegen).
Die 45minütige Fahrt wird von den Parkwächtern abrupt gestoppt: kein Einlass mehr wegen der angekündigten Straßensperrungen. O.k., jetzt gilt es: deutsche Mädels-Charmoffensive trifft chilenischen Machismo (Olli duckt sich derweil im Bus…) Das Ergebnis ist klar: die Schranke wird noch mal geöffnet und der Wegzoll wird mit besitos bezahlt! Schnell die letzten Fotos mit Pinguinen knipsen und dann zurück zum Flughafen, der Weg ist noch frei!
Wir beschließen den Abend im Flughafen mit einigen Litern Rotwein und Bier, einer Yogastunde und einem Fotografen vom El Mercurio: Mensch, ein Abschiedsfoto in der Tageszeitung: das wärs ja fast schon wert, die Nacht mit hunderten gestrandeter Touristen auf dem unbequemen Flughafenboden zu verbringen!
Un fuerte abrazo für Nelson, der uns durch alle Turbulenzen sicher zum Flughafen gebracht und die harte Nacht mit uns geteilt hat!!!!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90478.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F90479.jpg&w=1920&q=75)
Ein schwerer Abschied…
Nach einer langen und nicht so bequemen Nacht am Boden des Flughafens in Punta Arenas heißt es Abschied nehmen von Patagonien und Reiseleiter Nelson, der Diana wirklich super vertreten hat! Trotzdem sind wir alle froh, dass es nun endlich weiter geht und wir ins Flugzeug nach Santiago steigen können. Leider verhindern die Wolken letzte Blicke auf Torres del Paine und das Inlandeis mit den zahlreichen Gletschern, aber die meisten von uns haben sowieso nur noch eines im Sinn: Schlafen!
In Santiago angekommen werden wir bereits von Diana erwartet, um mit uns noch ein letztes Mal in die Stadt zu fahren. Alle waren sehr froh darüber, denn die verbleibenden 6 Stunden bis zum Rückflug nach Europa wollten wir nach der Flughafen-Odyssee in Punta Arenas nicht auch noch am Aeropuerto verbringen.
Aus dem geplanten Eisdielenbesuch wurde nur ein kurzer Zwischenstopp, bei dem vier 0,5 Liter-Becher leckerer Eiscreme erstanden wurden. Denn Diana hatte uns zuvor das unglaublich tolle Angebot gemacht, uns mit Eis bei ihr zu Hause im Garten erholen und Duschen zu können. Letzteres wurde von einigen Gruppenmitgliedern dankend angenommen! Zudem wurde in Diana´s Gartenparadies mitten in Santiago auch die letzte Möglichkeit zur Aufnahme eines Gruppenfotos genutzt.
Nach einem traurigen Abschied von Diana, welcher bei einem Teil der Mädels zu einigen Tränen führte, machten wir uns mal wieder auf den Weg zum Flughafen, wo unser Flieger in Richtung Heimat uns bereits erwartete.
Chile verabschiedet uns nach dem Abflug mit einem traumhaft schönen Sonnenuntergang mit wahnsinnig tollen Aussichten über die Anden, was den Abschied von diesem unvergesslichen Urlaub nicht leichter macht…