Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

17 Feb. 2011 • Frankfurt - Buenos Aires

Willkommen in Buenos Aires City! Die Stadt, die ni
Der Flug ist geschafft, jetzt beginnt das Abenteue

Willkommen in Argentinien!

Die Maschine aus Madrid landete pünktlich um 21.00 Uhr am internationalen Flughafen Ezeiza. Stück für Stück trudelten alle aus der Mannschaft ein, 2 aber ohne Koffer, diese werden morgen nachgereicht, geklärt! ;-) Wir haben eine interessante Gruppe am Start, alle Altersgruppen sind vertreten, Alleinreisende und Ehepärchen (und sogar ein Honeymoon Pärchen!). Erst mal muss Wasser her, die Temperaturen liegen heute bei ca. 35 Grad Celsius, mit hoher Luftfeuchtigkeit!

Der Vollmond strahlt alle zur Begrüßung dick und rund an. Nachdem alle Klimaanlagen funktionieren und die Safes klicken, fallen alle nach einer erfrischenden Dusche in den wohlverdienten Tiefschlaf. Morgen wird erst einmal die Stadt erkundet und das erste Steak verdrückt!

18 Feb. 2011 • Buenos Aires

Die ganze Crew mit Kuh !!! Sie heisst Antonio Arge
Oh Schreck, oh Schreck, der Schirm ist Dreck!

Citytour!

Nach einem leckeren Frühstück konnte uns auch der Regen nicht davon abhalten die Stadt zu erkunden. Daniela holte uns pünktlich im Hotel ab und erzählte uns gleich vor Ort etwas über die Entstehungsgeschichte Buenos Aires, ehe wir losgingen.

Wir überquerten die Haupteinkaufsstraße Florida und kamen zur Plaza de Mayo, dem Hauptplatz der Stadt, an dem sich große Geschichte abspielte und wo auch heute noch Demonstrationen abgehalten werden. Am Maiplatz befindet sich der Präsidentenpalast, das Cabildo (so etwas wie ein Rathaus), die Metropolitan Kathedrale, in der die sterblichen Überreste des Befreiungskämpfers San Martin begraben liegen und die Maipyramide.

Der gekaufte Regenschirm von Gerlinde und Bernd fiel da schon (nach ca. 2 km Marsch) in sämtliche Bestandteile auseinander! Wir liefen weiter zur Manzana de las Luces, dem historischen Jesuiten-block und besichtigten mehrere schöne Kirchen, ehe wir in San Telmo ankamen, wo uns Mafalda (eine berühmte Comicfigur) vom Bänkchen aus angrinste. Schlendernd bestaunten wir die schönen Kolonialbauten und Designer- und Antiquitätenläden des Viertels und besichtigten auch ein früheres verruchtes Gemeinschaftshaus mit mehreren Patios, in dem sich damals Romanzen und so manch Kriminelles abspielten.

Als der Magen anfing zu knurren liefen wir zum Hafen Puerto Madero und genossen im Restaurant unser erstes saftiges, argentinisches Steak und verschiedene Salate und natürlich argentinischen Wein. Der Nachtisch war auch nicht zu verachten.

Gut genährt stiegen wir in den Bus nach La Boca, dem ursprünglichen Hafenviertel Buenos Aires, indem auch der Tango entstanden ist. Dort spazierten wir um die bunten Häuserblocks und gingen anschließend zusammen zum Fußballstadion von Boca Juniors, der Bombonschachtel.

Nach der kurzen Rückfahrt mit dem Bus stand der Abend zur freien Verfügung, jedoch wurden alle von der Schlafkrankheit befallen!

19 Feb. 2011 • Buenos Aires

Unsere Paddelprofis, keiner wurde nass!
Lothar ganz entspannt im Holzboot!

Auf gehts zum Paddeln!

Alle Koffer sind wieder da! Juhu! Somit kann es entspannt zum Ausflug ins große und grüne Tigredelta gehen, das 30 km außerhalb der Stadt liegt und ein wahres Naherholungsparadies ist. Es regnet auch nicht mehr! Leider fällt Ursula, wegen Magenverstimmung nicht mit.

Im Hafen angekommen bestiegen wir die schönen Kanus und paddelten fröhlich durch die engen Kanäle des Deltas und begutachteten die auf Stelzen gebauten Häuser und seine oft auf Stegen angelnden Bewohner. Danach kehrten wir beim Bootsbauer zu Hause ein, tranken Kaffee und aßen Kuchen und liessen uns die Bauweise der Kanus erläutern.

Anschließend ruderten wir weiter, wurden Zeugen eines erfolgreichen Fischfangs und sahen ein Supermarktboot und eine Tankstelle auf Stelzen: alles ungewöhnlich für Landbewohner ;-) Danach wurden wir auf der Freizeitinsel Alcazar ausgesetzt und machten uns mit Appetit über die Fleischsandwichs her, tranken Bier und quatschten gemuetlich.

Zurück zum Hafen ging es mit einem typischen Holzboot, den Lanchas, die wie Busse durch die Kanäle fahren und auf Handzeichen an jedem Steg halten, und nach einem halben Stündchen waren wir wieder in Buenos Aires im Hotel, bei Sonnenschein!

Abends erwartet uns noch eine faszinierende Tangoshow und ein leckeres Abendessen. Dann müssen wir auch zügig in die Bettchen, denn um 6.30h fahren wir bereits zum Flughafen, um nach Bariloche ins argentinische Seengebiet zu gelangen! Patagonien ruft uns!

20 Feb. 2011 • Buenos Aires

die ganze Crew vor wunderbarem Seenpanorama!
Hotel Llau Llau mit Seen drum herum!

Alles wird gut!

Früh klingelten die Wecker heute: um 6 Uhr frühstückten wir und um 6.30 Uhr ging es an den Flughafen Aeroparque. Dort angekommen sah man das ganze Ausmaß des Chaos: wegen eines Unwetters war der Flughafen außer Betrieb, Massen von Menschen drängten sich an den Schaltern und man musste gute Nerven mitbringen und auch viel Sitzfleisch unter Beweis stellen, ehe der Flug los ging.

Aber dafür wurden wir mit strahlendem Sonnenschein in Bariloche empfangen und fingen gleich mit unserer Panoramarundfahrt circuito chico an. Wir fuhren mit dem Sessellift zum Aussichtspunkt, machten Fotos, fuhren weiter zum Hotel Llau Llau, tranken hausgebrautes Bier und genossen den Tag.

Am Abend gingen wir noch einkaufen für Pampa Linda und starteten dann unsere Fahrt in den Nationalpark hinein: hinein in die Stille und pure Natur, wunderschön!

Nach einem leckeren Abendessen fielen wir müde in die Betten!

21 Feb. 2011 • NP Nahuel Huapi

Simone und Bernd beim Paeuschen am Fluss.
Auf dem Gipfel angekommen!!!

Das Wandern ist des Muellers Lust!

Der Bergführer Colo erwartete uns gut gelaunt zum Wandern! Nach dem guten Frühstück schnürten alle ihre Wanderstiefel und es ging los: 20 km zum Mirador hinauf, ca. 600 Höhenmeter, strahlender Sonnenschein.

Alle erfreuten sich an den hohen Nothofagus Bäumen, den hängenden Bambussträuchern und dem strahlenden Sonnenschein mit blauem Himmel. Gemütlich wanderten wir in Grüppchen, redeten und erzählten, machten kleinere Päuschen, vor allem zum Trinken, da es außergewöhnlich warm war und kamen nach ca. 4,5 h auf dem Gipfel an, um uns an der Aussicht auf den Gletscher mit seinen zig Kaskaden zu erfreuen und um eine verdiente Brotzeit einzunehmen.

Danach machten wir uns auf den Rückweg und erreichten die Pampa Linda gegen Abend. Alle waren froh aus den Wanderschuhen heraus zu kommen, kühle Bierchen wurden aufgemacht und das Abendessen wurde mit viel Appetit verspeist. Im gemütlichen Kaminzimmer wurde auch noch ein Weinchen getrunken und draußen wurden die funkelnden Sterne bestaunt.

22 Feb. 2011 • NP Nahuel Huapi

Erschreckte Ute und Verena!
Gerlinde, Bernd und Antonio Argentino vor dem Drec

Juhu, ein freier Tag!

Der heutige Tag stand zur freien Verfügung. Alle entschlossen sich eine weitere schöne Wanderung zum Ventisquero negro, dem schwarzen "Drecksgletscher" mit seiner braunen Lagune zu unternehmen. Das Wetter war wieder super! Erst angenehm kühl um zu laufen und anschließend, am Gletscher angekommen, riss der Himmel auf und die Sonne zeigte alles in einem viel schöneren Licht.

Die meisten wanderten zu einem weiteren Aussichtspunkt weiter: einer riesigen Felswand, von der viele Kaskaden in die Tiefe stürzen. Wir machten wieder 16km heute, aber mit nur 50 Höhenmetern.

Die Landschaft der Pampa Linda ist einfach herrlich, nirgends kann man besser wandern, entspannen und die Stille geniessen!

Nach der Rückkehr genossen wir wieder in den Liegestühlen die Sonne, tranken kühles Bier und entspannten. Natürlich aßen wir wieder viel zu Abend! Lecker!

23 Feb. 2011 • NP Nahuel Huapi - Puerto Varas

Auf gehts zum Paddeln!
Guillelmo See um Bariloche

Auf nach Chile!

Früh morgens um 7 Uhr frühstückten wir alle gemeinsam, ehe wir von Agustin abgeholt wurden um unsere Reise nach Chile zu beginnen, mit einigen Zwischenstopps natürlich.

Anja, Ursula, Ludwig und Helmut machen im Lago Guilermo einen halbtägigen Kajakausflug, während der andere Teil der Gruppe die Stadt Bariloche erkundet und einkauft und Schokolade nascht.

Danach treffen wir alle zusammen und fahren nach Chile in den deutschstaemmigen Ort Puerto Varas, am Lago Llanquihue. Wir freuen uns bereits auf frischen Lachs und viele Meeresfrüchte und auf unseren ersten Pisco Sour (Traubenschnaps mit Zitrone, Puderzucker und geschlagenem Eiweiss, lecker!!!).

Wir werden in einem kunstlastigem Hotel einchecken, in dem es Spaß macht jede einzelne Etage zu erkunden! Bis bald!

Nachtrag: Wir spazierten durch Bariloche, tranken heiße Schokolade in der Sonne, während der andere Teil der Gruppe im spiegelglatten See Kayak fuhr. Die Reunion war erfolgreich und so machten wir uns gemeinsam auf die Reise nach Chile. Alles klappte gut und gegen 19h kamen wir nach erfolgreichem Grenzübergang in Puerto Varas an.

Einige gingen sofort auf Fototour, um den schönen schneebedeckten Vulkan Osorno zu fotografieren. Abends trafen wir uns zum Essen im el Gordito und genossen Lachs, Königskrabbe und Pisco Sour. Ein langer Tag geht zu Ende und alle fallen muede ins Bett.

24 Feb. 2011 • Puerto Varas

Anja am Rio Petrohue sitzend!
schwarzer Lavasand und weisser Gipfel vom Vulkan O

Vulkane, Wasserfaelle, Lagunen!

Wie fast immer standen wir zeitig auf, um gegen 7.30h zu frühstücken und im Anschluss unseren Ausflug in den ältesten chilenischen Nationalpark zu starten. Mit dem Bus fuhren wir entlang des Lagos Llanquihue zu den Wasserfällen Saltos Rio Petrohue.

Wir legten einen Stopp ein um den wolkenlosen Vulkan Osorno von allen Seiten zu fotografieren und posten mit den schönen "Klimperwimper"Lamas um die Wette. Die Wasserfälle waren wunderschön: umrundet von grünen Bergen und dem kalten Regenwald schimmerte das Wasser türkis, im Hintergrund der stolze Vulkan! Wir liefen entlang des Verliebtenpfades direkt zum sprudelnden Rio Petrohue. Im Anschluss fuhren wir zum smaragdgruenen Allerheiligensee, und goennten uns dort eine 50 minuetige Bootsfahrt. Der Fahrer "schmiss " uns am Ufer hinaus und wir liefen über knirschenden, schwarzen Vulkansand zum Ausgangspunkt, wo auch schon 2 kackende Ibise einige Autos belagerten. Lothar schmiss sich mutig in die kühlen Fluten des Sees!

Auf dem Rückweg schauten wir uns noch die grüne Lagune an, ehe wir zurueck in das idyllische Städtchen Puerto Varas fuhren. Der Nachmittag stand frei zum bummeln gehen und für einen Kaffeeklatsch. Einige aßen in der Stadt zu Abend und ein Teil der Gruppe genoss Lammbraten vom Spieß im Hotel. Am Abend besprochen wir den ganztägigen Ausflug für morgen: wir fahren auf die Insel Chiloe! Juhu! Die Navimag legt einen Tag spaeter ab.

25 Feb. 2011 • Puerto Varas

Zwei putzige Fracktraeger, die nicht wirklich ins
Die Kirche Santa Maria de Loreto de Achao aus  dem

Pazifikinsel der Sagen und Mythen!

Heute erwartete uns ein ganz spezieller Ausflug zur Insel Chiloe, die nach Feuerland die zweitgrößte Insel Chiles darstellt. Sie zeichnet sich aus durch wunderschöne Strände, Felsen, reiche Vegetation und eine vielfältige Tierwelt aus. Die Chiloten sind ein freundliches Völkchen, das viele Mythen über Trolle, die Jungfrauen entführen und schwängern, Geisterschiffe die nachts leuchtend auf dem Meer fahren und blonde Meerjungfrauen zu erzählen haben.

Von Puerto Varas aus fuhren wir bis zur Fähreablegestelle und nach einer halben Stunde erreichten wir Chacao. Wir beäugten erst einmal eine Erdlochfeuerstelle, auf der das chilotische Schmorgericht "Curanto" zubereitet wird, ehe wir über Ancud, die ehemalige Hauptstadt der Provinz Richtung Pinguinera fuhren. Wir sahen Magellan- und Humboldtpinguine und verschiedene Kormoranarten und drückten zig Mal auf die Auslöser unserer Kameras. Das machte natürlich hungrig und deshalb fuhren wir in ein Restaurant um Mittag zu essen: natürlich Curanto mit Muscheln, Kartoffeln- und Kartoffelbrot, Fleisch und Würstchen. Wir setzten unsere Route fort nach Dalcahue, besuchten die letzte Festung der Spanier und bekamen von einem 7-Jährigen Guide namens Mauro eine Geschichtsstunde.

Unterwegs probierten wir Ulmenhonig, machten Fotos an vielen Panoramapunkten, probierten japanische frische Austern, spazierten über viele Plätze und bewunderten die einzigartige Bauweise der Häuser mit ihren Holztäfelungen und die jesuitischen Holzkirchen (ohne Nägel gebaut), die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Wir haben insgesamt fast die Hälfte der Insel an einem Tag geschafft, bis hinunter nach Castro, wo wir auch noch die bekannten Pfahlbauten sehen konnten und uns einen Kaffee gönnten, ehe wir die 3 stündige Fahrt nach Puerto Varas in Angriff nahmen. Der Fahrer zeigte uns Filme und Landschafts DVDs um uns die Zeit zu verkürzen. Müde, aber voll gepackt mit Eindrücken speisten wir im Hotel sehr gut zu Abend.

Morgen geht es nun wirklich auf die NAVIMAG für 3 Tage. Da sind wir "leider" ohne Internet und werden die chilenischen Fjorde in aller Ruhe an uns vorbei ziehen lassen.

26 Feb. 2011 • Puerto Montt - Patagonische Fjorde

herrlicher Sonnenuntergang am ersten Abend!
Verladen der Fracht in Puerto Montt

Ahoi!

Am Morgen geht es mit dem Minibus von Puerto Varas nach Puerto Montt, wo wir nach dem Einchecken des Gepäcks noch ein wenig Zeit für die letzten Besorgungen hatten, bevor es schließlich gegen 13:30h an Bord des Frachters "Puerto Eden" geht - unser neues Zuhause für die nächsten 4 Tage.

Bis wir endlich ablegen vergehen allerdings noch einige Stunden, da zuvor die Fracht verladen und festgezurrt werden muss. Wir geniessen in der Zwischenzeit die Sonne an Deck und entspannen von den Anstrengungen des vorhergehenden Tages. Gegen 19 Uhr stechen wir endlich in See.

Die Ausstattung von "Puerto Eden" hat schon bessere Zeiten gesehen, doch wird das aufgewogen durch die Herzlichkeit und Aufmerksamkeit der Mannschaft an Bord. Alle fallen vergleichsweise früh in die Kojen, deren Länge für den einen oder anderen eine echte Herausforderung darstellt ;-) (für alle die über 1,75m sind!) Da hilft nur Einkringeln oder diagonal schlafen.

Aber diese erste Nacht ist nichts gegen die nächste Nacht die uns noch bevorsteht…

27 Feb. 2011 • Patagonische Fjorde

Der neue Kapitaen auf der Bruecke!!!
Kaffeepause!

Dia de carne!

Wegen der "straffen" Frühstückszeiten von 8-9 Uhr ist an ausschlafen nicht zu denken. Gemeinsam mit Reisenden aus 15 Nationen teilt man sich in 2 Schichten den engen Speiseraum.

So sind Kontakte schnell geknüpft: Junge, Alte und middleage, Weltreisende, Sportler, Gruppen und Einzelkämpfer und Chilenen und Gespräche werden nie langweilig. Eine bunte Gemeinschaft!

Ab 10h wird ein Vortrag des Bordbiologen Percy gehalten und wir erfahren viel über Vögel und Säugetiere Patagoniens, in drei Sprachen: spanisch, englisch und deutsch.

Nachmittags geht es aus der geschützten Fjordwelt ab in den Pazifik. Pillen gegen die Seekrankheit werden vom Bordsanitäter dringend empfohlen. Für alle die davon verschont bleiben gibt es eine halbe Stunde spaeter Abendessen. Einen aus der Gruppe trifft es aber immer und die Spuckerchen sind vorprogrammiert. Die Bar ist abends leer gefegt und alle verkriechen sich in den schaukelnden Kojen und schlafen….

28 Feb. 2011 • Patagonische Fjorde

Maennerrunde!
Gletscher Iceberg voraus!!

Ruhige See kehrt wieder ein!

Morgens sind alle wieder geheilt vom Geschaukel. Es gibt wie immer Frühstück, Mittagessen (man ist nur am fressen ;-)). Wir steuern gegen Mittag in einen tollen Fjord hinein, um kurz darauf den strahlend blauen Gletscher "Iceberg" bestaunen zu können! Einfach herrlich die Töne, die Vegetation drumherum, das Kalben und die unbeschreibliche Stimmung.

Viele Fotos werden geschossen, bis wir irgendwann pitsche patsche nass in die Aufenthaltsräume zurückkehren. Es bleibt Zeit zum lesen, lecker Käffchen trinken, Mittagsschlaf halten. Nachmittags geht es Richtung Puerto Eden, der einzige Halt während der 4 tägigen Fahrt.

Die chilenische Saufcrew steigt leider aus, sie werden uns als Tanzpartner bei der letzten Partynacht fehlen. Es steigen neue Leute dazu und weiter geht die lustige Fahrt.

Abends steht Bingo auf dem Programm. Anja muss tanzen und Dunja auch: jetzt haben wir Whisky für den Perito Moreno Gletscher, ja wohl!!!! Die ganze Gruppe schwingt das Tanzbein, danach kann man gut schlafen! Guats Naechtle!

01 März 2011 • Puerto Natales - Punta Arenas

Der Hafen Puerto Natales!
Immer schoen das Tanzbein schwingen!

Land in Sicht!

Morgens wird wieder gefuttert, dann kommt die Durchsage, dass wir durch den günstigen Wind in den Passagen viele Stunden gut gemacht haben und schon um 14.30h den Hafen Puerto Natales erreichen werden. Das stimmte auch.

Wir verabschiedeten uns von der Crew, natürlich aßen wir noch schnell zu Mittag (wir armen Dauer hungrigen) und gingen von Bord. Victor holte uns mit dem Minibus ab und wir checkten in der gemütlichen Familienherberge Nancys ein. Schön warm wars da! Nachmittags gehen alle einkaufen, um letzte Besorgungen fürs Trekking zu machen und danach verteilen wir unter den Campern das nötige Equipment.

Rucksack auf Rucksack runter, Rucksack aus- und einpacken (haha: Helmut muss 5 mal ran: erst weil der Rucksack zu groß ist und spaeter weil wir auf der Suche nach Ludwigs Pass sind).

Alle schlendern noch durch das windige Nest am "A… der Welt" und essen und trinken etwas. Dann müssen alle früh ins Bett, ein anstrengender 3 Tage Treck wartet auf uns.

Drückt uns die Daumen, dass das Wetter mitspielt und dass keiner umknickt. In 3 Tagen melden wir uns wieder mit umwerfenden Bildern!

02 März 2011 • Nationalpark Torres del Paine

Ursula beim Aufstieg zu den Torres!
Guanaco mit den Torres!

Wanderalarm!

Gaaanz früh kriegt Ludwig seine Geburtstagstorte serviert, zum Frühstück ein paar Extrakalorien, die wir schnell abgearbeitet haben!

Nach 1,5 stündiger Fahrt in den Nationalpark hinein legen wir die ersten Fotostopps am Lago Sarmiento ein und bestaunen das unbedeckte Torresmassiv in der Hoffnung, dass es auch noch sichtbar ist, wenn wir aufsteigen. Wir fotografierten Guanakos, Nandus und Flamingos in den Buchten, die kamen wie bestellt!

Die erste Etappe beläuft sich auf 4,5 km, bei 350 Höhenmetern und wir laufen ca. 2 h, ehe wir zum Refugio Chileno gelangen. Alle richten sich ein: die Leute, die in der Hütte schlafen losen wer ganz oben im 3. Stock schlafen muss und die Zelter ärgern sich mit den Stangen herum, aber dann steht doch alles Windfest da.

Gegen 14 Uhr brechen wir zum Gipfelsturm auf, (nochmals 400 Höhenmeter) es bleibt vage, ob wir etwas sehen werden; aber wir haben Glück! Die Torres sind gut erkennbar, nur der Wind lässt einen langen Aufenthalt nicht wirklich zu, es ist eisig da oben! Geschafft, aber glücklich beginnen wir den Abstieg und freuen uns auf ein Abendessen: einmal Spaghetti und in der Hütte gibt es Schweinelendchen.

Alle fallen müde ins Bett, bzw. auf die Isomatte. Wir haben der Kälte getrotzt!!!

03 März 2011 • Nationalpark Torres del Paine

Sturmflut am Nordenskjold!
In Reih und Glied!

Der 2. Streich!

Da wir das schwierigste Stück bereits am 1. Tag gemeistert haben, können wir heute, zur Belohnung, spaeter aufbrechen. Kraft-frühstück ist angesagt, dann werden die Zelte eingepackt und die Glieder gewärmt (Simone hat leider eine Erkältung erwischt und Bernd S. schnieft auch vor sich hin).

Die erste Etappe ist ein kurzer Aufstieg Tal auswärts und dann geht es angenehm bergab, durch Wald und Wiese, vorbei an blau schimmernden Seen. Das Wetter ist unkalkulierbar, es windet böenartig, dann kommt die Sonne und gleichzeitig regnet es auch noch. Aber dafür sehen wir einen schönen Regenbogen. Wir liegen gut in der Zeit und machen eine Vesperpause, ehe wir das letzte Teilstück in Angriff nehmen.

Um 15 h sind wir an der Berghütte angelangt. Die Zimmer sind schnell verteilt, nur Ursula fehlt. Sie lief eigentlich voraus,und kam dann vom Weg ab und saß plötzlich am Strand des Sees, juhe… ein paar Minuten spaeter kam aber auch sie angelaufen. Zum Glück! Die Zeltenden, Ludwig, Helmut, Simone, Bernd und Dunja suchten sich ein windstilles Örtchen mit Sitzbank.

Der Wind blies heftig und die Zelte hoben sich. Auf dem Lago Nordenskjoeld schäumte es gewaltig und die Windböen liessen Wasserfontänen aufsteigen, ein sehr schöner Anblick, zum klitschnass werden!

Zum Abendessen gab es, ratet mal; wieder Spaghetti, bzw. Haenchenschlegel und wir gingen früh zu Bett, da es vor Dämmerung weitergehen sollte.

Die Waden brauchten Entspannung ausserdem! Die 2. Nacht war zum Glück lau und nicht eisig wie die vorherige….

04 März 2011 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Die Drei auf dem Katamaran im Pehoe Lake
Die wandernde Crew vor den Cuernos!

Der letzte Tag bricht an!

Um 4.45 Uhr klingelte der Wecker und wir krochen schlaftrunken aus den Schlafsäcken. Im Dunkeln demontierten wir unser Lager und stießen dann zu den Hüttenschläfern, um zu frühstücken.

Mit Taschenlampen bewaffnet führte Dunja die Reihe der "Bergarbeiter mit Stirnlampen" an und wir hüpften über einige Bäche und große Felsen. Alles ging glatt und kurz vor 7 Uhr am Ufer des Nordenskjoed lichtete sich der Himmel und ein wunderschönes Wasser, Wolken-Lichtszenario baute sich auf. Die Luft war klar und frisch, keine Menschenseele außer uns, die Natur gehörte uns! Wunderbar!

Nach 2,5 h Marsch erreichten wir das Campamento Italiano, wo wir kurz rasteten. Dort war der Wind kalt durch den Franzosengletscher. Somit zogen wir weiter: uns erwarteten noch 7,6 km Strecke, recht eben und einfach zu laufen. Wir wollten keinesfalls den Katamaran verpassen und somit sparten wir uns die Pause für spaeter auf.

Gegen 11 Uhr erblickten wir, auf dem Spitz eines Hügels stehend, das türkisfarbene Wasser des Pehoe Sees. Einige waren gottfroh, dass das Wandern ein Ende hatte, aber alle haben die wunderbare Landschaft mit Bergen, Seen und bizarren Baumformationen genossen.

Wir rasteten bei den Parkrangern, aßen, liessen uns von der Sonne bestrahlen und stiegen im Anschluss auf den Katamaran. Wir verstauten alles Gepäck im Minibus, der schon auf uns wartete und fuhren 2 St zur Schafsestancia, wo schon ein Lamm über offenem Feuer für uns schmorte. Das schmeckte natürlich super lecker mit einem Glasel Wein.

Danach wurden wir in die Kunst (naja, das Schaf war recht zerschnitten…) des Wollescherens eingeführt und wir spazierten bei Wind über das Farmgelände. Am Ende beobachteten wir noch eine Rodeovorführung.

15 min spaeter waren wir dann schon wieder an der Grenzstation zu Argentinien. Alles ging ratz fatz über die Bühne und die Fahrt durch die goldgelbe patagonische Steppe konnte fortgesetzt werden. Nach weiteren 4 St erreichten wir die schöne Kleinstadt El Calafate. Die Betten und Duschen rufen!!!

05 März 2011 • El Calafate - El Chalten

Die ganze Gruppe vor dem Gletscher!
So kann man ein Lebensjahr ausklingen lassen!

Ein Highlight jagt das Nächste!

Zur Belohnung, nach dem vielen wandern, durften alle ausschlafen und ihre Erkältungen kurieren. Dann ging es zum Frühstück mit gepackten Koffern. Leo und Horacio holten uns pünktlich ab und wir fuhren Richtung Nationalpark Los Glaciares, um endlich den viel gelobten Gletscher Perito Moreno zu sehen.

Wir waren schon an der Seufzerkurve mehr als begeistert von ihm. Zudem war das Wetter heute umwerfend gut, keine Wolke am Himmel, strahlender Sonnenschein. Um 11.30 Uhr bestiegen fast alle den Katamaran, um sich bei 1 stündiger Fahrt dem Gletscher von seiner Nordseite anzunähern. Tolle Aufnahmen sind entstanden! Danach ging es weiter zum Südteil der Eismassen, die zu Fuß auf Stegen zum Gletscher hin führen. Allen verschlug es die Sprache bei der Schönheit des Gletschers.

Wir picknickten gemuetlich in der Sonne, tranken Wein und liessen das Eisblau auf uns wirken. Keiner wollte sich mehr vom Fleck rühren, und 1,5 h kamen einem vor wie 10 min. Aber irgendwann mussten wir weiter ziehen, denn schließlich sollte es noch nach El Chalten zum Fitz Roy gehen. Wir fuhren also zum Hotel, genossen noch ein Eis, kauften Wasser und holten Geld, ehe wir die Strecke von 220 km gen Norden in Angriff nahmen.

Das Fitz Roy Massiv begrüßte uns schon wieder ohne eine einzige Wolke. Espectacular! So warm war es in El Chalten auch noch nie! Wir bezogen das schöne paradiesische Hotel, und gingen dann lecker Essen. Simone und Bernd durften heute als Honeymoongeschenk alleine bei Kerzenschein essen gehen! Ein rundum schöner Tag geht zu Ende und wir gehen nun ins Bett, um morgen früh fit für das lange Trekking zu sein!

06 März 2011 • El Chalten

Die Gipfelstuermer!!
Der schoene Gletscher Piedra Blanca.

Trekking- und Chilltag!

Damit die Waden nicht wieder einrosten, ging es heute für die Hälfte der Gruppe wieder zu einem großen Trekking!

Im Nordteil des Nationalparks Los Glaciares, am Fuße des Fitz Roy beschlossen wir uns diesem Giganten etwas anzunähern und peilten eine Wanderung von 9h, über 22 km und 800 Höhenmeter an.

Um kurz nach 8h ging es los mit dem Transport zur Hosteria El Pilar, dem Ausgangspunkt, der vermied, dass wir eine Teilstrecke nicht 2 Mal laufen müssen.

Gegen 9h liefen wir mit unserem Guide Leo los und ein strahlender Regenbogen zog sich über den Himmel. Es war windig heute Morgen, aber die Sonne schien! Gute Aussichten den Fitz Roy unbewölkt zu sehen.

Wir machten wunderschöne Fotos vom Lengawald, den Gletschern Electrica und Piedras Blancas und stiegen im Anschluss 400 m auf zum Aussichtspunkt auf den Fitz Roy. Unsagbar schön dieses Fleckchen Erde!

Nach einer heißen Dusche treffen wir uns um Helmuts Geburtstag zu feiern und Abendessen zu gehen. Morgen früh um 4.30 Uhr gehts schon wieder Richtung Flughafen!

07 März 2011 • Ushuaia - El Chalten

Seeloewen und Kormorane im Beagle Kanal
Ursel relaxt an Board!

Auf zum Ende der Welt!

Heute wurde der Rekord des FRÜH aufstehens eindeutig gebrochen: um 4.45 Uhr standen wir bereit zur Abfahrt nach El Calafate, zum Flughafen.

Wir waren die Ersten, als um 8.00 Uhr die Schalter geöffnet wurden. Alles lief planmäßig und gegen Mittag erreichten wir unser Hotel in Ushuaia.

Nach einer kurzen Shoppingtour und einem "Ende-der-Welt" Stempel im Pass liefen wir alle gemeinsam zum Hafen, um die Beagle Navigation anzutreten. 3 Stunden lang schipperten wir auf dem gemütlichen Dampfer bis zum Ende-der-Welt Leuchtturm, vorbei an Inseln voller Kormorane und stinkender Seelöwenkolonien.

Ein einmaliger Ausblick, und ein tolles Licht zum Fotos machen! Das Wetter war wieder einmal hervorragend. Abends schlenderten viele noch durch das Städtchen, das vom "Karnevalsfieber" gepackt wurde, gingen ins Irish Pub, liessen sich die super leckere Königskrabbe schmecken, oder verbrachten einfach einmal einen gemütlichen Abend im Bett vor dem Fernseher.

Ein bisschen ausruhen war nach dem frühen Aufstehen und der langen Reise auch dringend nötig!

08 März 2011 • Ushuaia

Am Ende der Panamericana angekommen!
Die drei Damen am Ende der Welt!

Kanus, Biber und Linseneintopf

Endlich mal wieder ausschlafen, tönte es aus der Gruppe. Es ging erst um 9.30 Uhr los in den Nationalpark Tierra del Fuego, mit unserem Guide Valentin.

Da das Wetter mal wieder hervorragend war, beschlossen wir zuerst die Gummibootfahrt zum Ende der Panamericana Straße zu unternehmen, welche von Alaska bis Feuerland, über 17000 km hinunter führt. Wir genossen den argentinischen Indian Summer, einige Bäume waren bereits rot-braun gefärbt und im Beaglekanal war das Wasser rot gefärbt, durch das blühen der Algen. Ein sehr schöner Anblick!

Wir machten Fotos am Panamericanaschild und fuhren im Anschluss zu unserem Waldrestaurant,wo wir hungrig gegrilltes Hähnchen, Salat und Brownies verdrückten, mit Wein natürlich. Als Verdauungsspaziergang liefen wir entlang der Küste und durch den verwunschenen Wald.

Danach wurden wir ins Hotel zurück gebracht, wo wir eine Stunde ruhen durften, ehe es zur Biberbeobachtung wieder in die Natur hinaus ging. Herr und Frau Biber beeindruckten uns mit der Renovierung ihres Baus und wir durften einen herrlichen Sonnenuntergang sehen, welcher sich im gestauten Wasser der Dämme spiegelte.

Der Abend klang in einer romantischen Hütte mit Lagerfeuer und Kerzen aus und wir aßen genüsslich den zubereiteten Linseneintopf. Danach fielen wir alle muede in die Betten!

09 März 2011 • Ushuaia - Buenos Aires

Back to the city!
Sonnenuntergang bei Familie Biber!

Klimawechsel

Wieder ausschlafen! Nach dem Frühstück ging es mit 5 Taxen um 10.00 Uhr zum Flughafen. Alles klappte reibungslos und der Check in genauso.

Während des 3,5 stuendigen Fluges zurück in die Großstadt, dösten die meisten vor sich hin oder lasen. Als man aus dem Flugzeug ausstieg, riss man sich zuallererst die meisten Klamotten vom Leibe: feucht-schwüle 32 Grad liessen einen sofort schwitzen.

Der grimmige Fahrer brachte uns ins Hotel im Zentrum und nach einer kleinen Fahrstuhlpanne bezogen alle schnell ihre Zimmer, um danach noch einige Stunden Freizeit zu haben, für Einkäufe, Essen gehen und Bummeln.

Morgen werden wir noch eine Fahrradtour in die nördlichen Stadtteile Buenos Aires unternehmen!

10 März 2011 • Buenos Aires - Buenos Aires

Mit dem Hollandrad durch die City
Lothar mit seinem neuen Fan!

Radeln!

Heute morgen um 10h ging es los zum radeln. Auf der Plaza San Martin bestiegen wir unsere orangenen Räder, setzten unsere "Stahlhelme" auf und fuhren los Richtung Recoleta.

Wir machten Halt bei der "Riesenblume: floralis generis", besuchten das Instituto San Martin, schauten uns die eleganten Villen der Botschaften an und bestaunten die Hundesitter überall, ehe wir ein Mateteepaeuschen mit Alfajor im Rosedal starteten.

Gediegene 30 Grad und Sonnenschein begleiteten uns. Im Anschluss fuhren wir weiter zur Statue von Evita Perron und gingen dann auf den Friedhof Recoleta, wo Eva auch begraben liegt.

Die Figuren auf dem Friedhof sind einmalig schön, aber nur für die Reichen und Schönen gedacht! Wir fuhren über Puerto Madero, einem der teuersten und angesagtesten Wohnviertel, zurueck nach San Telmo. Zwischendurch blieben wir im einzigartigen Straßenverkehrschaos der Stadt hängen…sehr lustig!

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und viele kauften noch kleine Souvenirs und bummelten noch einmal durch die Stadt. Abends trafen wir uns im Hotel, um gemeinsam zum Restaurant zu laufen und ein letztes Mal in trauter Runde zu essen.

Der Abschied naht….Doch es blieb keine Zeit darüber nachzudenken, wir hatten mit dem Kellner zu tun, der irgendwie überhaupt nichts blickte, haha….

11 März 2011 • Buenos Aires

Das letzte gemeinsame Abendessen!
In the streets of Buenos Aires!

Alles hat ein Ende….

Helmut und Ludwig traten bereits um 6.30 Uhr ihren Abmarsch nach Uruguay an und inzwischen aalen sie sich bestimmt schon am feinen Sandstrand.

Ute und Lothar folgten ihnen kurz darauf.

Die restlichen 8 mussten, wohl oder übel, den Flug nach Europa antreten. Um 11 Uhr fuhren wir an den Flughafen Ezeiza. Das Einchecken klappte prima, wir tranken noch Kaffee, einige aßen noch etwas und dann war die Zeit des Abschieds leider gekommen!

Ich wünsche euch nur das Allerbeste! Es war eine Freude mit euch zu reisen. Wir haben intensive Wochen miteinander erlebt, hatten lustige Abende zusammen, aber auch anstrengende Märsche, die alle prima meisterten. Die einzigartige Natur Patagoniens, der Wind, die Berge, das ewige Eis, werden euch sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und ihr mir als Gruppe auch! Danke für alles! Un beso grande Dunja